Musik Capoeira-Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen/Rhein-Neckar
Diplom-Tanzpädagoge Professor-Mestre Juarez Bomfim Tavares
Profi-Tänzer & Choreograph, Capoeira Professor & Fitnesstrainer, Veranstalter & Animateur, Musiker & Radiomoderator & Latino DJ.

Tel: 0157-713 52 988 / Tel: 0170-265 14 90
Berimbau / Toques / Gesang

Berimbau

Das Berimbau besteht aus einem. ca. 1,50 m hohen gebogenen Holz (Biriba), einem Stahldraht als Saite und einem Kürbis-Klangkörper (Cabaca) mit einem Ring aus Schnur. Der Schnurring, der durch zwei Löcher in der Cabaca führt, sollte gerade so groß sein, dass drei Finger darin Platz finden. Weiterhin benötigt man einen ca. 30 cm langen dünnen Holzstab (Baqueta), mit dem die Saite geschlagen wird, eine Rassel (Caxixi) und eine Münze (Vitem) oder einen Stein.

Die Cabaca wird mit dem Schnurring über den Holzstab mit der gespannten Saite gezogen und sollte fest am Holz anliegen, etwa in 25-30 cm Höhe.

Halten des Berimbau

Das Berimbau wird in die linke Hand genommen. Mit dem kleinen Finger hakt man unter den Schnurring. Ring- und Mittelfinger greifen um das Holz. Zwischen Zweigfinger und Daumen wird der Stein gehalten. Der Stein wird durch Vorschieben der Finger an die Saite gelehnt oder gepresst und dann wieder zurückgezogen. Die Öffnung der Cabaca zeigt zum Körper.

In der rechten Hand hält man den Baqueta und die Caxixi.
Aus dem Handgelenk und durch drehen der Finger wird mit dem Baqueta auf die Saite geschlagen.

Töne des Berimbau

Ist der Stein von der Saite entfernt, wird mit dem Baqueta in Höhe des Steines auf die Saite geschlagen. Es ensteht ein dunkler Ton.


Wird der Stein an die Saite gepresst, wird mit dem Baqueta über dem Stein auf die Saite geschlagen. Es ensteht ein heller Ton.


Wenn man die Cabaca etwas vom Körper entfernt, und die Cabaca damit öffnet, sind die Töne etwas heller und voll.


Ist die Cabaca offen und der Stein an die Saite gepresst, entsteht ein heller voller Ton.


Wird der Stein an die Saite gepresst, entsteht ein heller sauberer Ton. Wird der Stein jedoch nur an die Saite gelehnt, entsteht beim Schlagen ein helles Scheppern. Dieses Scheppern wird immer mit geschlossener Cabaca gespielt.


Diese beiden Tonsorten solte man präzise spielen können.


Ein weiterer Ton ist das Schlagen der Saite mit dem Stein. Dieser Tepp-Ton wird oft vor einem hohen Ton mit angepresstem Stein gespielt, aber auch einzeln verwendet.


Deutsche:
Berimbau

Caxixi, Vadero und Baqueta werden genutzt um ein Berimbau zu spielen Das Berimbau (Birimba(u) ausgesprochen) ist ein Perkussions-Instrument aus dem Nordosten Brasiliens. Es besteht aus einem gebogenen Holzstab (dem "Arco" aus Biriba-Holz), einem daran befestigten Draht (oft aus alten Autoreifen entnommen) und einem aufgeschnittenen, ausgehöhlten Kürbis (Cabaça), der am unteren Ende des Bogens befestigt wird und als Resonanzkörper dient.

Berimbau mit Klangkörpern in unerschiedlichen Tonhöhen

Das Berimbau ist das Hauptinstrument der Capoeira. Bedingt durch den Durchmesser des Holzstabs und der daraus resultierenden, unterschiedlich starken Spannung des Drahts erzeugt ein Berimbau entweder Töne in einer hohen, mittleren oder tiefen Tonlage. In der Capoeira ist die Unterteilung in diese drei Tonlagen auch bestimmend für die Rolle die ein Berimbau spielt:

Die Gunga

hat den dünnsten Stab sowie den größten Klangkörper und erzeugt die tiefsten Töne. Sie gibt den Grundrhythmus und somit die Spielweise der Capoeiristas an.

Die Médio

hat einen mittleren Stab und Klangkörper, erzeugt Töne in der mittleren Lage und spielt den Gegenrhythmus zur Gunga. Die stark gespannte

Viola

erzeugt die höchsten Töne und spielt freie Variationen. Gespielt wird das Instrument mit einem Holzstöckchen, der Baqueta, das an den Draht geschlagen wird. Mit einem Stein oder einer Münze, die der Spieler an den Draht presst, wird die Tonhöhe verändert. Es gibt eigentlich nur drei Töne: tief, schnarrend (wenn die Münze oder der Stein nur leicht an den Draht gehalten wird) oder hoch. In der Hand, die die Baqueta bewegt, hält man meist noch ein geflochtenes, geschlossenes Körbchen, in dem sich Pflanzensamen befinden. Dieses nennt man Caxixi (gesprochen kaschischi) und dient dazu den Rhythmus zu verstärken.

Caxixi Rassel

Caxixi ist eine Rassel, die aus Bast geflochten und mit Kiesel oder Samen gefüllt ist. Im Boden der Caxixi ist eine Kalebassen-Scheibe eingearbeitet. Die Caxixi wird beim Spiel auf und ab bewegt, so dass der Inhalt entweder auf die Kalebasse oder auf das Geflecht trifft und je nach dem ein hoher, scharfer oder ein weicher, tiefer Ton erklingt. Sie wird traditionell bei Capoeira in Brasilien zusammen dem Berimbaou verwendet. Heute wird sie auch als Effektinstrument in anderen Musikstilen eingesetzt. Dabei werden auch zwei Caxixi unterschiedlicher Größe kombiniert, so dass komplexere Rhythmen möglich sind.

Pandeiro Tambourin

3 Pandeiros: 10 Zoll Naturfell, 10 Zoll Plastikfell und 8 Zoll Naturfell Das Pandeiro ist eine Rahmentrommel und hat seinen Ursprung in Arabien. Es ähnelt dem Tambourin, unterscheidet sich von diesem aber hinsichtlich der Anordnung der Schellen. Während sich beim Tambourin 2 Schellen sanduhrförmig gegenüberliegen, formen sie beim Pandeiro eine Muschel. Dadurch entsteht ein wesentlich leiseres Klirren, ähnlich dem Klang einer HiHat beim Schlagzeug. Manche Instrumente haben zwischen den Schellenpaaren eine weitere flache Metallscheibe, deren Zweck es ist der Klang zu dämpfen und ein Nachscheppern der Schellen zu verhindern. Dadurch wird eine differenziertere Spielweise der Finger- und Handanschläge möglich, die nicht durch den Klang der Schellen beeinträchtigt wird. Für die verschiedenen Einsatzzwecke wurden unterschiedliche Pandeiros entwickelt. Es gibt sie in Größen zwischen 8 und 14 Zoll, wobei 10 Zoll die gängigste Größe ist. Bespannt werden sie mit Natur- oder Plastikfellen. Das Pandeiro bietet eine große Vielfalt an Soundmöglichkeiten. Vor allem die tiefer gestimmten Instrumente mit Naturfell weisen die gesamte Bandbreite vom tiefen, vollen Basston bis zum hohen, scharfen Slap auf.

Atabaque Conga Atabaques: Lê, Rumpi, Rum

Die Atabaque ist eine Trommel, die in der brasilianischen Musik v. a. im Ritual der afrobrasilianischen Religionen Candomblé, Umbanda und Macumba, in der Begleitung des Kampftanzes Capoeira und in der Samba de roda und Samba de caboclo zum Einsatz kommt. Im rituellen Bereich besteht ein Set aus drei Trommeln: Die tiefste und größte ist die Rum (ca. 120 cm), etwas höher gestimmt ist die Rumpi (ca. 90 cm), die höchste und kleinste heißt Lê (ca. 70 cm). Die Maße können stark variieren. Ähnlich der Conga ist die Atabaque eine Fasstrommel und wird tatsächlich häufig noch von Fassmachern hergestellt. Allerdings ist sie länglicher, weniger bauchig und verjüngt sich, besonders am unteren Ende, deutlicher als die Conga. Wegen der schmalen Kesselöffnung ruht die Atabaque gewöhnlich in einem Ständer und wird dann wegen ihrer Größe im Stehen gespielt. Das Fell (i. d. R. aus Ziegenhaut) wurde früher mit einer Schnur-Pflock-Schnürung gestimmt, heute benutzt man meist eine Schraubspannung. Ob die Atabaque als Handtrommel oder mit Holzstöcken gespielt wird, hängt von dem kulturellen Kontext ab, in dem sie zum Einsatz kommt. Am prägnantesten ist wohl das Spiel mit einem dickeren Stock und einer freien Hand auf der Rum, bzw. mit zwei langen, dünnen Stöcken auf Rumpi und Lê. Diese Spielweise ist charakteristisch für die Musik des Candomblé-Ketu. Alle anderen Stile (s. o.) werden mit den Händen gespielt. Die Technik ist weitgehend mit der Conga-Schlagtechnik identisch, allerdings werden keine geschlossenen, sondern nur offene Slaps gespielt.

Agogo

Agogo bezeichnet paarig verbundene länglich-kegelförmige Glocken ohne Klöppel. Die beiden Glocken haben unterschiedliche Tonhöhe. Sie werden mit einem Holzstab angeschlagen. Einen weiteren Klang kann man erzeugen indem man die beiden Glocken gegeneinander drückt. Die Agogo ist afrikanischer Herkunft und ein wichtiges Rhythmusinstrument im Samba.

Reco Reco

Zeitweilig gänzlich aus der Mode, besinnt man sich in den Sambaschulen seit ein paar Jahren wieder auf den „schmutzigen“, durchdringenden Klang des Reco Reco. Man streicht mit einem Metallstab rhythmisch über die Eisenfedern und erzeugt durch Dämpfen mit dem Daumen unterschiedliche Klänge. Der so entstehende Klangteppich ergibt eine gute basis für die anderen Instrumente der Bateria. Auch als Effekt-Instrument vielfältig verwendbar.

Xequerè

Der Xequerè stammt ursprünglich aus Afrika und kam mit den Sklaven nach Brasilien, geriet über die Jahre jedoch in Vergessenheit. Seit einigen Jahren erlebt er in Brasilien eine Renaissance und fand Eingang in verschiedene traditionelle Musikstile (Samba, Maracatu).

Triangel

Ein Akkordeon, eine Zabumba, ein Agogo, Gesang und eine Triangel - mehr braucht man im Nordosten Brasiliens nicht, um mit Baiâo und Forró zum Tanz aufzuspielen. Die Triangel liefert dabei mit ihrem kontinuierlichen, meist im Offbeat akzentuierten Pattern die Basis für die synkopierten Muster der Trommel.

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Ingles:
Three Berimbaus

The berimbau (also gunga) is a single-string percussion instrument, a musical bow, from Brazil. The berimbau's origins are not entirely clear, but there is not much doubt on its African origin, as no Indigenous Brazilian or European people use musical bows, and very similar instruments are played in the southern parts of Africa.

The berimbau was eventually incorporated into the practice of the Brazilian martial art capoeira, where it commands how the capoeiristas move in the roda. The instrument is known for being the subject matter of a popular song by Brazilian guitarist Baden Powell, with lyrics by Vinicius de Moraes. The instrument is also a part of Candomblé-de-caboclo tradition.

Ingles:
A caxixi, baqueta, and dobrão

The berimbau consists of a wooden bow (verga — traditionally made from biriba wood, which grows in Brazil), about 4 to 5 feet long, with a steel string (arame - often pulled from the inside of an automobile tire) tightly strung and secured from one end of the verga to the other. A gourd (cabaça), dried, opened and hollowed-out, attached to the lower portion of the Verga by a loop of tough string, typically a hard shoe lace, acts as a resonator.

Since the 1950's, Brazilian berimbaus have been painted in bright colors, following local Bahian/Brazilian taste; today, most makers follow the tourist consumer's quest for (pretended) authenticity, and use clear varnish and discrete decoration.

To play the berimbau, one holds the berimbau in one hand, wrapping the two middle fingers around the verga, and placing the little finger under the cabaça's string loop, and balancing the weight there.

A small stone or coin(dobrão, moeda, pedra) is held between the index and thumb of the same hand that holds the berimbau. The cabaça is rested against the abdomen. In the other hand, one holds a stick (vaqueta - usually wooden, very rarely made of metal) and an optional rattle (caxixi). One strikes the arame with the baqueta to produce the sound.

The caxixi accompanies the vaqueta. The dobrão is moved back and forth from the arame to change the tone of the berimbau. The sound can also be altered by moving the cabaça back and forth from the abdomen, producing a wah-like sound.

Parts and accessories of the berimbau:

Verga: Wooden Bow that makes up the main body of the Berimbau.

Arame: Steel string.

Cabaça: Opened, dried and hollowed out gourd secured to the lower portion of the berimbau, used to amplify and resonate the sound.

Dobrão: Small stone or coin pressed against the arame to change the tone of the berimbau. Stones are sometimes called pedra.

Vaqueta: Small stick struck against the arame to produce the sound.

Caxixí: Small rattle that optionally accompanies the Vaqueta in the same hand.

Capoeiristas split berimbaus in three categories:

Berra-boi or gunga: lowest tone.

Médio (other say viola): medium tone.

Viola (violinha if the medium tone is viola): highest tone

These categories relate to sound, not to size. The berimbau's quality does not depend on the length of the verga or the size of the gourd, rather on the diameter and hardness of the verga's wood and the quality of the gourd's.

The berimbau, as played for capoeira, basically has three sounds: the open string sound, the high sound, and the buzz sound.

Even beginners will have no difficulty in playing the buzz sound, as one holds easily the gourd closed against one's belly, while touching the string with the dobrão. A muted "tch" sound emerges.

To play the open string sound, one strikes the string less than an inch up from the gourd string, with the bow balanced on the little finger so that the gourd is opened. One can grossly tune the open sound, by releasing a little the string, and by sliding the gourd a little up or down from the place where the sound is best.

To produce the high sound, one must hold the bow in the same way, gourd opened, and press strongly the dobrão upon the string. The sound differs from the low sound in tone and in timbre. Old recordings and musicians report that the difference in tone used to be about 1 tone (the interval from C to D).

One can press the dobrão away enough from the gourd for this only if the bow is about 4 feet to 4 feet 2 inches; that was the length of the bows in the 1940's and 1950's. Today, many berimbaus are overgrown to 5 feet and more, so the players rely mainly on the change in timbre, and tuning options are limited in berimbau ensembles.

Other sounds may appear in a berimbau performance, but only these define capoeira's rhythmic patterns (except Iuna). Closing and opening the gourd while the string resounds produces a wah-wah effects, which depends on how large the gourd opening is. Whether this effect is desirable or not is a matter of controversy.

Pressing the dobrão after striking the string is a widely used technique; so is closing neatly the gourd while the string resounds to shut off the sound. A specific toque requires the open string sound with closed gourd. Musicians use whatever sound they may get out of the string. It is often considered bad practice to strike other parts of the instrument.

As with most aspects of playing the berimbau, the names of the techniques differ from teacher to teacher. Most teachers, and most students, worry more about producing a nice sound than about naming the individual sounds. Of course, the strength (velocity, accent) with which one lets the vaqueta hit the string is paramount to rhythm quality.

The open sound is naturally stronger (meaning that, for a constant-strength strike, the other two sound weaker), but the musician may decide which strikes to stress. Also, the sound tone shifts a little with the strength of the strike, and some sophisticated toques make use of this.

The capoeira music required from the berimbau is essentially rhythmic. Most of the patterns derive from a single 8 units basic structure: xx.v.v.v. (all characters denote equal time; x means buzz sound; v, any of the two stronger sounds or no action, depending on the variant one play; dots mark no actions; syncopation occurs).

Capoeirista musicians produce many variations upon this pattern. They give names to known variations, and when such a named variation occurs repeatedly (but not exclusively) while playing, they call what they are playing by the toque of the name of that variation.

The most common names are "Angola" and "São Bento Grande". There is much talking about the meaning of these terms. There is no short way to wisdom in capoeira, one has to make one's own mind. In capoeira, up to three Berimbaus may play together, each with a loosely defined different role.

The gunga plays the bass line, rarely improvising its rhythm (in capoeira, it takes much patience to play gunga). The person playing the gunga is normally the leader of the roda, and the other instruments all follow the gunga. The gunga is used to call players to the pé do berimbau to begin and end games, and the gunga player is ultimately in charge of the whole roda.

Generally the gunga player leads the singing, which is made easier by the simple rhythm and little variation that he plays, and adds a means to his control of the roda.

The médio complements the gunga. For instance, while the gunga play a simple, eight-unit pattern "tsh-tsh, ding, dong, dong", the viola (or médio) play a sixteen-unit variation, like "tsh-tsh, dong, diiing; tsh-tsh, dong, didonding".

The dialog between gunga and viola (or médio) gives the toque its character. There is no further general rule, every master has its own definitions and requires specific rhythm from the other musicians. Some want all the instruments in the same pattern, others, may be most, loathe and despise this uniform playing which they want only of beginners, while they stress that variation must not blur the characteristic toque. Between competent players, one hears much variation.

The viola (or violinha), if present, plays mostly variations and improvisations upun the main rhythm defined by the duet of the two others. The viola player will often play variations, syncopate and break to accentuate the songs being sung. The viola is tuned to the médio as this is tuned to the Gunga. Tuning, in capoeira context, does not mean the same thing as in music schools. The berimbaus may be tuned on the same tone, differing only in timbre. Some set the low note of the médio so that it matches the high note of the Gunga, and likewise for the viola to the médio.

Others like to set the instruments at an interval of a 4th (C to F). There may be other tunings, provided that they sound good to the master's ear. A well played and well tuned assembly of Berimbaus sounds quite beautiful and moving. There are countless different rhythms or toques played on the berimbau. Capoeiristas and masters engage in endless controversy about the denominations of the rhythms, the loose or tight relations of any definite rhythmic pattern to a toque name, to speed of execution, and to the type of Capoeira game it calls for. Each group delivers its own definitions to beginners.

Common toques names are:

Toque de Angola: loosely associated (very strictly in some groups) to slowness and very sneaky Capoeira game. Rests on (does not play) the last strike of the basic (xx.v.v.v.) pattern.

Toque de São Bento Pequeno: generally same as Angola with the high tone replacing the low tone and vice-versa, and faster. Much more sophisticated for some old masters.

Toque de São Bento Grande: the most common toque for playing, after the initial slow chanting over Angola toque, in most groups. Reflects closely the basic rhythm, with as many variations as groups.

Toque de Jogo de Dentro: like Mestre Bimba's São Bento Grande de Regional (or simply Regional), calls for an intricate game with enough objectivity.

Toque de Iúna: today, means Mestre Bimba, founder of the Regional thread of capoeira, variant, which does not rely on the same pattern as the other capoeira rhythms. The toque calls for a free-flowing, close game with emphasis on aesthetics (including acrobatics). This toque is normally not accompanied by the rest of the instruments. When played, only competent Capoeiristas may play in the Roda. For most groups, this means graduates (Professor, Contra-Mestre, Mestre, etc.).

Toque de Cavalaria: In the past, used to warn Capoeiristas of the approach of police. Now used for a much faster game, without leaving your hands much on the ground. Other toques include Idalina, Amazonas, Santa Maria, Banguela, all deriving from the basic capoeira pattern. Capoeiristas also play samba, before or after capoeira, with the proper toques, deriving from the samba rhythmic pattern.

Berimbau de Boca

The "berimbau de boca" also known as "marimbau" or "marimba", is a small arched metal instrument. The slaves used it during the colonization era. The instrument is placed on the teeth; the mouth does the resonance. Today, the berimbau de boca is not used any more, even though very few old time masters, especially angola mestres still know how to play it.

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Frances:
Le Berimbau

C'est l'instrument principal de la Capoeira qui a certainement été créé au Brésil par les esclaves. Il est formé d'un bâton de bois, d'un fil métalique tiré de vieux pneus, et d'une petite calebasse qui sert à amplifier le son. En tapant le fil avec un baguette en bois, on obtient un son qu'on peut faire varier grâce à une pierre qui est pressée sur le fil.

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Portugues:
Berimbau

BERIMBAU: ORIGEM E CONSTRUÇÃO As origens do berimbau

Talvez desde a pré-história o arco musical se constitui numa das formas de instrumento encontradas pelo homem, na busca da expressão sonora que lhe permitisse exteriorizar o íntimo. E o acompanhou no decorrer da sua evolução, presente em diversas culturas até os dias atuais.

Acreditam alguns pesquisadores que o arco musical resultaria do desenvolvimento do arco de caça - cuja invenção pode ter ocorrido em algum momento entre cerca de 20.000 a 15.000 anos passados, no norte da África. Outros já supuseram exatamente o contrário: o arco de caça é que teria se originado do arco musical... E para aumentar o elenco de possibilidades, existem opiniões que discordam das anteriores: o arco musical e o arco de caça tiveram origem e desenvolvimento completamente independentes um do outro...

Dentre a diversidade de teorias a respeito do arco musical predomina certa concordância, ao ser fixado o período por volta de 15.000 a.C. como época em que possivelmente ocorreria o seu uso pelo homem primitivo. Pinturas localizadas em uma caverna (Les Trois Fréres) na região sudeste da França, feitas nesse período da pré-história, retratam um homem que se veste com peles de bisão, trazendo seguro um objeto que se parece com o arco, mantido próximo do rosto. O pesquisador Abbé Breuil identificou o desenho como de um homem tocando um arco musical.

De todo modo, relatos mais recentes de exploradores e viajantes, particularmente do século XIX, trazem outras evidências do arco musical na África Central, do Sul, Patagônia, Novo México, Brasil...

Existem formas diversas de classificação do arco musical. Assim, tanto pode ser incluído na categoria de cítaras, quanto algumas formas se encaixam com maior facilidade na classe das harpas. Mais uma vez, qualquer que seja a opinião seguida, o arco musical se fez presente nas antigas culturas egípcia, assíria, caldéia, fenícia, persa, Hindú. Na África, muitas espécies de arco musical podem ser encontradas entre tribos de Uganda, pigmeus do Congo, em Angola e noutras regiões.

Como não foram efetuadas pesquisas em profundidade no Brasil e continente africano antes do final do século passado, não existem informações documentais quanto à presença e uso do arco musical, na forma por nós conhecida como berimbau, antes dessa época. Com certeza existiam - já que são utilizados tradicionalmente - há muito tempo no continente africano. O que não podemos é precisar desde quando.

Informações importantes foram prestadas por inúmeros exploradores, viajantes e pesquisadores do período final do século passado e alguns mais recentes, que apesar de fazerem narrativas um tanto superficiais e sem detalhes, nos permitem estabelecer a presença do nosso berimbau na África, originando sua presença também no Brasil, pois além das formas idênticas, são iguais em construção e tocados do mesmo modo. Resumindo, registram o mesmo instrumento, seja qual for a denominação dada em cada lugar.

O mais antigo desenho desse instrumento é dos exploradores Capelo e Ivens, que fizeram o desenho de um arco musical em tudo semelhante ao berimbau em 'De Benguela às terras de Iaca', Lisboa, 1881. O texto, porém, não traz nenhum comentário a respeito do instrumento.

Ladislau Batalha, no livro Angola, editado no ano de 1889, em Lisboa fez a seguinte descrição do berimbau: "O humbo é o tipo dos instrumentos de corda. Consta geralmente de metade de uma cabaça, oca e bem seca. Furam-na no centro, em dois pontos próximos. À parte, fazem um arco como de flecha, com a competente corda. Amarram a extremidade do arco, com uma cordinha do mato, à cabaça, por via dos dois orifícios; então, encostando o instrumento à pele do peito que serve neste caso de caixa sonora, fazem vibrar a corda do arco, por meio de uma palhinha."

A descrição não deixa dúvidas. Em que pese a ausência de detalhes mais específicos, o humbo é realmente nosso velho e conhecido berimbau. O mesmo Ladislau Batalha torna a referir-se a ele em Costumes Angolenses, de 1890, também publicado em Lisboa: "Um negralhão toca no seu humbo, espécie de guitarra de uma só corda a que o corpo nu do artista serve de caixa sonora."

No mesmo ano de 1890, ainda em Lisboa, Henrique Augusto Dias de Carvalho, em sua Etnografia e História Tradicional dos Povos da Lunda, desenhou o mesmo instrumento, sozinho e com outros, incluindo a denominação rucumbo e a descrição seguinte: "O rucumbo, constituído de uma corda distendida em arco de madeira flexível, que tem numa das extremidades uma pequena cabaça a servir de caixa de ressonância; o arco fica entalado entre o corpo e o braço esquerdo, indo a mão correspondente segurar nele a certa altura, e os sons são obtidos com a mão direita, por intermédio de uma pequena varinha que tange a corda em diferentes alturas."

O major Dias de Carvalho afirma ainda que "os lundas chamam-lhe violôm. Tocam-no quando passeiam e também quando estão deitados nas cubatas". Diz ainda que o instrumento era "muito cômodo e portátil".

Do Álbum Etnográfico de José Redinha, Luanda, s.d., consta um desenho de instrumento com a descrição a seguir: "Um monocórdio, lucungo, com caixa de ressonância, constituída por um copo de cabaça."

Outra informação da existência africana do berimbau decorre de Albano de Neves e Souza, consultado por Luis da Câmara Cascudo, e que afirmou: "(...) um instrumento aí chamado de Berimbau e que nós chamamos hungu ou m’bolumbumba, conforme os lugares e que é tipicamente pastoril, instrumento esse que segue os povos pastoris até a Swazilândia, na costa oriental da África."

No Brasil, um dos primeiros a fazer o registro da presença do berimbau foi Henry Koster, que descreveu o instrumento da seguinte forma: "(...) um grande arco com uma corda tendo uma meia quenga de coco no meio, ou uma pequena cabaça amarrada. Colocam-na contra o abdome e tocam a corda com o dedo ou com um pedacinho de pau."

Jean Baptiste Debret, em Viagem Pitoresca e Histórica ao Brasil, deixou-nos o desenho de um tocador de berimbau e uma descrição do instrumento, ao qual denomina urucungo: "E finalmente o urucungo, aqui representado. Este instrumento se compõe da metade de uma cabaça aderente a um arco formado por uma varinha curva com um fio de latão, sobre o qual se bate ligeiramente. Pode-se ao mesmo tempo estudar o instinto musical do tocador que apoia a mão sobre a frente descoberta da cabaça, a fim de obter pela vibração um som mais grave e harmonioso. Este efeito, quando feliz, só pode ser comparado ao som de uma corda e tímpano, pois é obtido batendo-se ligeiramente sobre a corda com uma pequena vareta que se segura entre o indicador e o dedo médio da mão direita."

Outra descrição acompanha a gravura que reproduz um instrumento em tudo idêntico ao berimbau, colocado à mão de um vendedor e que nos foi deixada por Johhan Emmanuel Pohl, em Viagem no Interior do Brasil, de 1832, onde afirma: "Os negros gostam muito de música. Consta da gritaria monótona de um entoador, como estribilho e seguido por todo o coro de maneira igualmente monótona, ou, quando instrumental, do sonido de uma corda retesada num pequeno arco, num simples instrumento que descansa sobre uma cabaça esvaziada que dá, no máximo, três tons..."

Estas são as descrições e referências mais antigas ao berimbau conhecidas até o momento. Apesar de ligeiras discordâncias quanto à denominação e detalhes menores, de há muito o berimbau se faz presente ao lado do negro, garantindo-lhe a presença da música no momento desejado.

A construção do berimbau

O primeiro passo para o fabrico do berimbau é a obtenção de uma madeira flexível e resistente, que suporte arqueamento e pressão sem ceder demasiado. Escolhe-se uma vara sem muitos nós ou grandes curvas, que bem pode ser "biriba" (a preferida pela maioria dos capoeiras ) ou guatambú (mais facilmente encontrada). O guatambú se apresenta como a madeira indicada - ao lado da taipoca e outras espécies nativas - na construção do berimbau, por se tornarem suas varas muito leves, após secas, sendo comuns longas hastes muito regulares, apresentando grossura mais ou menos uniforme de uma extremidade a outra. Tirada a vara, que não seja demasiado grossa ou muito fina. O tamanho ideal é de aproximadamente 1.20 m.

Quando a madeira ainda está verde, caso não seja perfeitamente reta, basta passá-la sobre o calor do fogo, ainda com casca, para que sejam corrigidas eventuais curvas, dando-lhe a forma reta necessária. A casca do guatambú sai com facilidade, passando uma faca de lâmina afiada de ponta a ponta da vara, removendo longas tiras.

Passamos, a seguir, à confecção propriamente dita do berimbau. Esculpe-se uma pequena ponta na extremidade mais grossa da vara, que irá servir como conexão para se ajustar o arame do berimbau. A outra ponta deve ser bem acertada, pois irá receber um pequeno pedaço de sola de couro, que impedirá o arame de rachar a madeira.

O Arame

que cumprirá o papel de corda do instrumento - é um fio de aço com um comprimento maior que a vara cerca de 20 cm e recebe em sua extremidade um laço de diâmetro adequado para se encaixar na ponta esculpida na madeira - que será o pé do instrumento - enquanto que no outro extremo recebe uma laçada menor, onde será amarrado o cordão que irá prendê-lo à madeira. Após esta primeira fase, o berimbau é vergado - ou "armado" para o ajuste da corda, formando o arco - com o emprego de um pé flexionando a madeira, enquanto uma das mãos apoia a extremidade superior da vara e a outra amarra o arame. Pronto o berimbau, já se tornou comum acrescentar-lhe discreta pintura, manchas de fogo e verniz, com a finalidade de embelezá-lo. Esta pintura às vezes possui um significado especial para o tocador, quando é este que confecciona o instrumento.

O próximo passo é a elaboração da caixa de ressonância, indispensável ao arco do berimbau. Para isto, utiliza-se uma cabaça que serve à perfeição ao nosso propósito. De preferência, que a cabaça se encontre já bem seca e não tenha sido colhida madura. Que a casca não seja demasiado grossa ou muito fina. O tamanho ideal terá um circunferência de aproximadamente 18 cm - quando se pretenda fazer um berimbau gunga, de timbre grave; caso se pretenda um berimbau viola, de timbre agudo, o tamanho deverá ser menor, com cerca de 11 cm.

Escolhida a cabaça, primeiramente façamos uma abertura tal que seja possível a saída de um som claro. Esta abertura será proporcional ao diâmetro máximo alcançado pela cabaça e feita na extremidade oposta à que se prende a haste, quando ainda no pé. Concluída a abertura - feita com uma serra fina - se a cabaça for demasiado grossa é conveniente que coloquemos água em seu interior e deixar por 48h, para depois raspá-lo até que a casca se torne da espessura desejada. Isso para que a ressonância obtida seja de boa qualidade. Depois, com o emprego de uma lixa, daremos à abertura da cabaça o acabamento necessário.

Terminado este preparo, a cabaça receberá no seu fundo dois furos paralelos em uma distância de aproximadamente 3 cm um do outro, por onde irá passar o cordão que a manterá fixa ao arco. O tamanho deste cordão irá depender do grau de curvatura obtido pelo arco, para que a cabaça fique presa de forma tal que aperte o arame e proporcione ao tocador a necessária firmeza para segurar o instrumento, apoiando-o sobre o dedo mínimo através deste cordão. Servirá ainda para afinar o instrumento, conforme a pressão exercida sobre a corda.

A Vareta

Na escolha da vareta a ser utilizada na percussão do arame são preferidas pequenas varas tiradas de pedaços de bambu, da grossura aproximada de um lápis e comprimento de mais ou menos 30 cm. Outra espécie de vareta muito apreciada é de bambu fino, do tipo das varas de pesca, obedecendo às dimensões citadas. A vareta será usada segura entre os dedos indicador e polegar, apoiada sobre o dedo médio de uma mão, enquanto a outra sustenta o instrumento e prende o dobrão. A percussão da corda se dá numa altura pouco superior ao ponto onde o dobrão pressiona o arame. As batidas devem ser firmes.

O dobrão

denominação popular das antigas moedas de 40 réis - é empregado com a finalidade de pressionar o arame quando se pretende obter uma nota aguda, já que o berimbau emite dois tons básicos (grave e agudo) e outros efeitos. É por seu intermédio que o tocador estica ainda mais a corda do instrumento, provocando em conseqüência a modificação do tom grave para o agudo ou um chiado característico. Muitos capoeiras preferem o uso de pedras lisas e resistentes no lugar das moedas de cobre, por considerarem o som obtido mais agradável, além da escolha das pedras possibilitar o emprego daquela de formato mais conveniente para o manuseio do tocador.

O caxixi

Na execução do berimbau, um outro instrumento constitui acessório indispensável: o caxixi, que é usado como chocalho. Caxixi é o nome que se dá ao pequeno cesto de alças, feito com tiras de junco trançadas, contendo em seu interior contas de lágrimas, pequenas conchas marinhas ou búzios. O seu fundo é feito de pedaços de cabaça. Além do seu emprego como complemento ao berimbau, Edison Carneiro nos informa em Candomblés da Bahia acerca de outros usos do caxixi.

"Caxixi, s.m. Saquinho de palha trançada que contém sementes de bananeira-do-mato, usado pelos pais dos candomblés de Angola para acompanhar certos cânticos, especialmente a ingorôssi. (...) Ingorôssi, s.m. Reza da nação Angola. O tata, agitando um caxixi, fica no meio das filhas, que sentadas em esteiras, batem com a mão espalmada sobre a boca, respondendo ao solo. (...) O chefe do candomblé acrescenta à orquestra, quando Nagô ou Jeje, o som do adjá, uma ou duas campânulas compridas que, sacudidas ao movimento da filha, ajudam a manifestação do orixá, e quando Angola ou Congo, o som do caxixi, um saquinho de palha trançada cheio de sementes. (...) Os candomblés de Angola e do Congo saúdam conjuntamente os inkices com um cantochão lúgubre, o ingorôssi, que se compõe de mais de trinta cantigas diferentes.

As muzenzas se sentam em esteiras, em volta do tata, que, com um caxixi na mão, faz o solo, respondido por um coro de gritos entrecortados por pequenas pancadas na boca." No acompanhamento do berimbau o caxixi é usado prendendo-se a sua alça entre os dedos anular e médio da mão que segura a vareta. Tem destaque especial na marcação rítmica dos toques.

Capoeira Mannheim

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