Die Wurzeln der Capoeira
Die Wurzeln der Capoeira gehen zurück bis in die
Sklavenzeit Brasiliens. Sklaven durften keine Waffen besitzen. Es blieben
ihnen nur Hände und Füße, sich zu wehren. Da oft auch
die Hände gebunden waren, entwickelte sich eine Techink, sich nur
mit Füßen zu verteidigen.
Heute kenzeichnet Capoeira nicht nur rohe Muskelkraft, sondern zuglaich
Grazie, ein Höchstmaß an Geschicklichkeit bei der Beinarbeit
und eine ausdrucksvolle Mimik aus.
Begleitet wird das Spiel durch gemeinsamen Gesang und den Rhythmus von
Berimbau, Caxixi und Trommeln. Die Bewegungsabläufe sind in der Capoeira
nicht festgelegt, sondern entstehen in absoluter Wachsamkeit und Geschmeidigkeit
der Körper, in ständiger Reaktion auf die Bewegungen des Gegners.
Abwechselnd greifen sie an, ziehen sich zurück und täuschen.
Die körperlichen Grundlagen der Capoeiratechnik, mit ihren fließenden
Bewegungen, die höchste Ansprüche an Wahrnemungsvermögen,
Koordination und Rhythmusgefühl stellen, werden systematisch aufgebaut
und gefördert, ergänzt durch spezifiesches Akrobatiktraining.
Geschichte des Capoeira
Capoeira verbindet Elemente von Tanz, Musik, Ritualen, Akrobatik und Kämpfen.
Historisch gesehen ist die Capoeira mit der Sklaverei auf den Zuckerrohrplantagen und dem
Widerstand der Sklaven verbunden. Keine Klarheit besteht über den letzten Ursprung der Capoeira,
auch die Etymologie des Begriffs bleibt im Dunkeln. Während "puristische" Interpreten daran
festhalten, die Capoeira stamme aus Afrika und sei somit eine in Brasilien exilierte afrikanische
Kulturpraxis, so geht die Mehrzahl der Forscher heute davon aus, dass die Capoeira von afrikanischen
Bantusklaven erst in der Neuen Welt, in Brasilien also, entwickelt wurde.
Inspiriert an zum Teil aus Afrika stammenden Tänzen, Ritualen und Musikelementen entstand eine
Körpertechnik, die vor allem die Funktion hatte, sich der in der Sklaverei herrschenden Gewalt zu
entziehen und ihr mitunter sogar Widerstand entgegenzusetzen. Die Capoeira erscheint in dieser
Perspektive als von männlichen afrikanischen Sklaven in Brasilien geschaffene genuine körperliche
Widerstandspraxis, die sich im Laufe der Geschichte zu einem Teil der afro-brasilianischen Volkskultur
entwickelte.
Im Zusammenhang mit der Flucht von Sklaven und der Errichtung von Fluchtburgen kristallisiert sich
die Capoeira im 18.Jh., wobei auch Messer eingesetzt wurden, zur Verteidigungs- und Angriffswaffe
der geflohenen Sklaven.
In den 30er Jahren beginnt die Institutionalisierung, Entkriminalisierung und Reglementierung der
Capoeira. 1932 gründet Mestre Bimba (bürgerlich: Manoel dos Reis Machado) die erste
Capoeira-Schule oder -akademie. 1936 erkennt die Landesregierung des Bundesstaates Bahia die
Capoeira als Sportart an, 1937 entfällt das gesetzliche Capoeira-Verbot. In dem Masse, wie die
Capoeira sich von den Strassen in die Akademien zurückzieht, hört sie auf, Synonym marginaler,
schwarzer Gewalt zu sein. Immer mehr Lehrer verbreiten den Kampftanz in Brasilien.
Während bei der "Capoeira de Angola" Musik, Spiel und Ritual die meist bodennah und
zeitlupenartig ausgeführten Ausweichfiguren prägen, stellt sich die "Capoeira regional", erkennbar an
den zahlreichen offensiven Luftsprüngen, als ein auf Leistung ausgerichtetes Sport- und
Kampfgeschehen dar, auch wenn die Musikbegleitung erhalten geblieben ist.
In der Gegenwart existieren zahlreiche Mischformen der beiden Grundrichtungen. Die Capoeira bleibt
durch ihre Geschichte vor allem als Capoeira de Angola afro-brasilianischen Ritualen verbunden.
Für den Tourismus wird sie als spektakuläre Folklore in der Gegenwart ebenso instrumentalisiert
wie für pädagogische Projekte, die durch Capoeira-Schulen Strassenkindern oder straffällig
gewordenen Jugendlichen eine Chance zur Integration oder Resozialisierung bieten wollen. Capoeira
stellte gleichzeitig eine geheime Waffe der Afro-Brasilianer dar, die als Tanz "verkleidet" und von
Musik begleitet wurde. Viele Leute sehen daher Capoeira nur als Tanz an, andere als Kampfkunst und
wieder andere als Religion oder gar kulturelle Identität.Die Beschreibung von Capoeira variiert daher
auch von der Persönlichkeit der ausübenden Personen. Capoeira ist ein indianisch-brasilianisches Wort,
das einen kleinen Vogel bezeichnet, bei denen das Männchen überaus eifersüchtig ist und wilde
Kämpfe mit Rivalen veranstaltet
Geschichte
Ebenso wie in den USA, so gab es auch in Brasilien Sklaverei. Die Sklaven waren gezwungen, auf
Zuckerrohr- und Tabakplantagen zu arbeiten und die Nachfrage nach Sklaven war groß. Zurzeit der
Sklaverei wurden mehr als zwei Millionen Sklaven aus Afrika nach Brasilien entführt. Sie stammten aus
verschiedenen Regionen Afrikas und hatten demzufolge auch verschiedene kulturelle Hintergründe. Die
Sklavenschiffe legten in drei Häfen an: Rio de Janeiro, Recife und Salvador
Die Sklaven in Rio und Recife stammten aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen, teilweise auch
aus verfeindeten Stämmen, was es schwierig machte, eine Revolte zu organisieren. In Rio waren in
erster Linie Sklaven von Bantu-Völkern während in Recife in erster Linie Schwarze aus West-Afrika
waren. Als die Sklaven sich dessen bewusst wurden, dass ihre Situation unumkehrbar war und dass sie
zur Sklavenarbeit gezwungen werden sollten, fingen sie an wegzulaufen.
In Recife rebellierte eine Gruppe von 40 Sklaven gegen ihre Sklavenhalter, brachten alle weißen
Angestellten um, brannten die Plantagenhäuser nieder und entschieden sich an einen Ort zu fliehen,
wo sie vor Sklavenjägern sicher waren. Ihr Ziel waren die Berge, ein Weg, für den sie mehrere Monate
benötigten. Wären nicht Indianer gewesen, die ihnen halfen, hätten sie ihr Ziel womöglich nie erreicht.
Schließlich erreichten sie einen Ort, der mit Palmen im Überfluss bestanden war und der aus diesem
Grund Palmares genannt wurde. Hier wurde eine afrikanische Gemeinde errichtet, die über ein
Jahrhundert Bestand hatte; dort wurde auch der erste Capoeira entwickelt.
Während niemand den enormen afrikanischen Einfluss auf Capoeira bestreiten kann, ist jedoch
nichts über erste Formen von Capoeira in Afrika bekannt. Alles was darüber geschrieben wurde, ist
reine Spekulation. Die älteste historische Aufzeichnung über Capoeira datiert aus dem Jahre 1770,
lange nach den Anfängen der Sklaverei. Bis in die frühen Jahre des 18. Jahrhunderts folgten keine
Aufzeichnungen mehr, erst danach in Form verschiedener Polizeiberichte aus Rio de Janeiro.
Capoeira lernen
Capoeira lernen heißt nicht, sich schlagen zu lernen,
sondern den Kampf eines Volkes zu lernen,
welches sich in Körperbewegungen ausdrückte,
durch das Bedürfnis nach Freiheit,
der Freiheit Mensch zu sein!
Capoeira zu lernen heißt vor allem, für
die Freiheit des Körpers und des Geistes zu kämpfen.
Aprender a capoeira não é aprender a brigar
É aprender a luta e Cultura de um povo
Que se expressou em movimentos físicos
Pela necessidade de liberdade
A liberdade de ser gente!
Aprender a capoeira é, acima de tudo, lutar
Pela liberdade do corpo e do espírito.
Ginga
Der aus Brasilien stammende Begriff Ginga bezeichnet ursprünglich den Grundschritt der Capoeira. Er
wird in Brasilien mittlerweile als Synonym für ein Lebensgefühl verwendet, und beschreibt in etwa die
Kunst der Bewegung, das Gefühl für Rhythmus, Freude am Tanz, Lust am Überschwang und die
Leichtigkeit des Seins.
Palmares
Palmares war ein "Quilombo", eine Siedlung entflohener und freigeborener afrikanischer Sklaven,
gegründet um 1600 in den Hügeln von Serra da Barriga im Nordosten Brasiliens
Palmares war eine unabhängige, sich selbst versorgende Republik, deren Bevölkerung auf über 30.000
freie afrikanische Männer, Frauen und Kinder anstieg, die auch einige Weiße und Indianer beherbergte.
Der erste Anführer von Palmares war Ganga Zumba, ein ehemaliger Sklave, der von einer
Zuckerrohr-Plantage geflüchtet war.
Hier fügten sich Angehörige von Stämmen, die in Afrika verfeindet ware, zusammen um für ihr
gemeinsames Ziel zu kämpfen. Eine neue Gemeinschaft bildete sich hier heraus mit einer reichen
kulturellen Mischung. Auf diese Weise flossen verschiedene Tänze, Rituale, Religionen und Spiele
zusammen. Palmares wuchs schnel heran durch immer mehr flüchtige Sklaven, was schließlich die
portugiesischen Kolonisten zu beunruhigen begann. Die Einwohner von Palmares kamen von den
Bergen herab um mit eigenen Erzeugnissen, Früchten und Tierhäuten zu handeln. Teilweise überfielen
sie Plantagen und befreiten die dortigen Sklaven. Die Stadt begann einen nicht geringen Einfluss auf
die Plantagen auszuüben, da immer mehr Sklaven flohen und auf diese Weise die Arbeitskräfte für die
Plantagen zu schwinden begannen.
Was die Situation für die Portugiesen noch verschlimmerte, war, dass die Holländer 1630 nach
Brasilien eindrangen. Die Sklaven machten sich diese Situation zu Nutze, flohen mit Hilfe der
Einwohner von Palmares von den Plantagen und halfen mit, die portugiesischen Streitkräfte zu
bekämpfen, die sich nun einem Zweifrontenkrieg gegenüber sahen. Die Niederländer gewannen zwar
den Krieg, die Afrikaner jedoch hörten nie auf zu kämpfen. Im Jahre 1644 stellten die Niederländer ein
Expeditionskorps zusammen um nach Palmares zu marschieren, ein Vorhaben, das nie vollendet
wurde. In den folgenden Jahren wurde ein zweites Korps aufgestellt, was in die Berge marschieren
sollte, die Mission jedoch scheiterte.
Man muss hervorheben, dass diese Expeditionen von erfahrenen und gut bewaffneten Soldaten
zusammengestellt wurden. Die Afrikaner jedoch entwickelten einen "Dschungelkrieg" bzw. einen
Kampf aus dem Hinterhalt.
Capoeira war hierbei das Schlüsselelement bei den unerwarteten Angriffen. Mit schnellen und
trickreichen Angriffen konnten die Afrikaner den Holländern beträchtlichen Schaden zufügen. Capoeira
wurde so zu ihrer Waffe und zum Symbol ihrer Freiheit.
Wenn eine Expedition erfolgreich war, wurden die Sklaven auf die Plantagen zurückgebracht, wo sie
anfingen Capoeira zu lehren. Der Sonntag war Ruhetag und dann wurde Capoeira praktiziert. In ihren
Unterkünften änderte sich die Art und Weise der Ausübung von Capoeira schon sehr bald. Musik,
Gesang, Tanz und andere Rituale wurden hinzugefügt, um zu verbergen, dass eigentlich eine
Kampfkunst praktiziert wurde.
In 25 Jahren erfuhren die Kolonien elf Rebellionen, die schließlich in der Abschaffung der Sklaverei am
13. Mai 1888 ihren Höhepunkt fanden.
Nach der Abschaffung der Sklaverei kehrten einige Sklaven nach Afrika zurück, die Mehrheit
jedoch blieb in Brasilien. Da die Plantagenbesitzer kein weiteres Interesse an ihnen hatten, zogen viele
in die Städte weiter, wo sich allmählich Elensquartiere "Favelas" herausbildeten. Es gab keine
Möglichkeiten der Beschäftigung mehr für sie und viele organisierten sich in kriminellen Gangs.
Andere, wenn auch nur wenige, konten auf Grund ihrer Kenntnisse von Capoeira als Leibwächter von
Politikern arbeiten. Alle wurden jedoch von der Regierung als "Plage" angesehen.
Die Hauptaktivitäten der Capoeiristas bestand darin, das politische Leben in Unordnung zu
bringen. In den 1890ern waren einige hochstehende Persönlichkeiten der brasilianischen Gesellschaft
Capoeiristas. Dies bedeutete eine Bedrohung für die Regierung, woraufhin der Präsident eine spezielle
Polieitruppe zusammenstellte, um die Lage zu kontrollieren. Als sich dies als ineffektiv herausstellte,
wurde ein rigoroses Strafgesetz erlassen.
In Kapitel B dieses Gesetzes waren zehn Artikel alleine den Praktiken und Techniken sowie den
Capoeira-bezogenen Verbrechen gewidmet. Ein späteres noch strengeres Gesetz bestimmte, dass
jedem, der alsCapoeirista bekannt war, die Staatsangehörigkeit entzogen wurde. Um dieses Gesetz
durchzusetzen, heuerte der Präsident einen Mann namens Sampaio an, der als der skrupelloseste
Polizeichef in die Geschichte Brasiliens einging. Er war entschlossen, Capoeira auszulöschen. .
Was interessant ist, ist die Tatsache, dass Sampaio selbst ein ausgezeichneter Capoeirista war und als
Schrecken der Gangs galt.
Sampaios Polizeitruppe erlernte Capoeira, damit sie ihren Gegner mit eigenen Mitteln schlagen
konnte. Wären die Capoeiristas in ihrem Widerstand nicht so hartnäckig gewesen und hätten sie nicht
auf die Unterstützung einiger einflussreicher Personen zählen können, so wäre Sampaio
möglicherweise erfolgreich gewesen.
Ein einzelner Zwischenfall setzte Sampaios Verfolgung der Capoeiristas ein jähes Ende. Er nahm
einen Mann namens Juca, einen Angehörigen des niederen Adels wegen Ausübung von Capoeira fest
und forderte, dass dieser ausgewiesen würde. Dies jedoch hatte eine Regierungskrise für das Kabinett
des Präsidenten zur Folge, da Jucas Vater ein sehr bekannter Mann war und die Unterstützung vieler
Politiker genoss.
Der Präsident berief ein Sondertreffen des Kabinetts ein und nach achtzehn Tagen traten zwei
Kabinettsmitglieder zurück und Juca wurde ausgewiesen.
Nach diesem Ereignis war eine Änderung in der Haltung der Capoeirista zu erwarten. Die
Regierungsopposition schuf eine ausschließlich aus Capoeiristas bestehende schwarze Miliz, die Angst
und Schrecken in der Hauptstadt verbreitete, um den Präsidenten zu stürzen. Die Polizei war machtlos
gegen diesen Gegner und gerade als die Situation für die Polizei aussichtslos wurde, begann der Krieg
zwischen Brasilien und Paraguay. Die schwarze Miliz wurde an die Front geschickt und aus den
"outlaws", den Gesetzlosen, wurden Nationalhelden. Auf diese Weise begann für Capoeira ein neues
Kapitel in der Geschichte Brasiliens.
1694 setzten die Portugiesen zum entscheidenen Schlag gegen Palmares an, wobei sie von drei
Seiten zugleich angriffen. Die Siedlung wurde zerstört, die überlebenden Bewohner wurden erneut
versklavt, sofern sie nicht flüchten konnten. Zumbi gelang zunächst die Flucht, doch er wurde später
verraten und am 20. November 1695 hingerichtet.
Quilombos
Ein Quilombo ist eine Niederlassung entlaufener Sklaven in Brasilien. Der Häuptling oder Anführer
einer Siedlung war der Zumbi. Der größte und berühmteste Quilombo war der von Palmares im
heutigen brasilianischen Bundesstaat Alagoas mit zeitweise zwischen
20 und 30.000 Bewohnern. Die Niederlassung bestand von 1630 bis 1694 und widerstand mehreren
Eroberungsversuchen der portugiesischen Kolonialherren bis sie von einer Truppe unter dem
Kommando des berüchtigten Bandenführers Domingos Jorge Velho vollständig zerstört wurde. Der
Todestag des letzten Zumbi am 20. November 1695 wird heute von den afro-brasilianischen
Bewegungen als Tag des schwarzen Bewusstseins (dia da consciência negra) begangen.
Besouro Mangangá
Legendärer Capoeirista aus Santo Amaro-Bahia, wird in vielen Liedern besungen.(1897; †24. Juli
1924 in Bahia, Brasilien; eigentlich Manoel Henrique oder Besouro Cordão de Ouro)war ein Capoeirista
in Amaro da Purificacâo nahe Salvador da Bahía, Brasilien.
Leben und Legende
Mangangá ist einer der bekanntesten Capoeiristas und es gibt zahlreiche Lieder über ihn. Der größte
Teil des Wissens über ihn speist sich aus diesen Liedern, oder anderen mündlichen Überlieferungen.
Der Anteil an Wahrheit kann also kritisch gesehen werden.
Der Sklave Tio Alipio lehrte Henrique in seiner Kindheit die Kunst der Capoeira. Seinen Künstlernamen
Besouro Mangangá (Besouro heißt Käfer; Mangangá portugiesisch für Hummeln) bekam er, da er bei
Gefahr stets - wie ein Käfer - verschwinden konnte.
Mangangá zog durchs Land arbeitete als Tagelöhner. Dabei setzte er sich immer wieder für die
Schwachen und Armen ein.
Da zu dierser Zeit Capoeira verboten war, hatte er häufig Konflikte mit der Polizei. Die Versuche
ihn festzunehmen oder zu töten misslangen jedoch immer wieder und Mangangá verhöhnte dabei
sogar die Polizei. Dadurch entstand die Legende, dass er die Fähigkeit hatte sich in einen Käfer zu
verwandeln.
Am 24. Juli 1924 wurde Mangangá angeblich mit einem Messer aus dem Holz des Tucum-Baumes
erstochen.
Ganga Zumba
Großer Herr; Führer der quilombo dos Palmares ab ca. 1635; stand dem quilombo ca. 40 Jahre vor
und widerstand zahlreichen Angriffen der portugieisischen Kolonialverwaltung; wird in zahlreichen
Capoeira-Liedern besungen
Zumbi
1655 wurde in Palmares ein Mann geboren, der als "Zumbi" bekannt worden sollte.
Wurde bei einem Gefecht entführt und von einem Padre aufgezogen, mit 15 entschied er sich dem
Aufstand von Palmares beizutreten und war mit 17 schon Vorsteher einer Siedlung, wo seine steile
Karriere bis zum Oberhaupt von Palmares weiterging.
Unter seiner Leitung begannen die Bewohner Palmares zurückzuschlagen. Sie überfielen Plantagen und
Dörfer der Portugiesen und befreiten die dort eingesetzten Sklaven.
Schließlich löste Zumbi Ganga Zumba als Anführer der Siedlung ab.
1978 schließlich wurde am Todestag Zumbis, dem 20. November, der offizielle Tag schwarzen
Bewusstseins in Brasilien etabliert. Zumbi ist heute ein Nationalheld Afro-Brasiliens, zugleich Symbol
der Hoffnung auf einen Staat frei von rassistischen Tendenzen. Im Jahre 1995 fanden sich etliche
Koriphäen der brasilianischen Musikszene zusammen, um ein Ballet zum 300. Todestag Zumbis zu
kreieren.
Lampião
Die Erinnerung an die legendären "Cangaçeiros", die Banden des Nordostens, ist nach wie vor
lebendig. Der berühmte Anführer einer dieser Banden war "Lampião", der 1897 unter dem Namen
Virgulino da Silva in Serra Telhado im Sertão von Pernambuco geboren wurde. Ein brutaler Verbrecher
und schon zu Lebzeiten ein Mythos!
Gegen Ende des 19.Jh. begünstigten tiefe Armut und soziale Ungerechtigkeit im von Trockenheit und
Dürre geplagten Sertão des Nordostens die Bildung von Banden Gesetzloser, die als Cangaços Städte,
Fazendas und Stützpunkte der Armee überfielen.
Der berühmteste Cangaçeiro war Lampião, der den Sertão über 20 Jahre lang terrorisierte.
Lampião war ein Cowboy, bis seine Eltern von einem brutalen Landbesitzer getötet wurden. Daraufhin
schoren er sowie seine Brüder Rache und begaben sich in den Sertão, um sich dort einer der
umherstreifenden Banden anzuschliessen.
Etwa um 1920, zwei Jahre, nachdem er ein Cangaçeiro geworden war, wurde Lampião Kopf einer
eigenen Bande. Seinen Spitznamen, die Lampe, verdankt er dem hellen Aufblitzen seines Gewehres bei
Kämpfen mit der Polizei.
Im Gegensatz zu anderen Cangaçeiros, die für ihre Grosszügigkeit gegenüber den Armen des
Sertão bekannt waren, fürchtete man Lampião wegen seiner Grausamkeit.
Mit seiner Bande, die zwischen 15 und 50 Mann umfasste, durchstreifte er das Hinterland von
Pernambuco, Paraíba, Alagoas und Ceará. Seine Berühmtheit wuchs mit den vielen Geschichten und
Liedern über seine Taten, die über den ganzen Nordosten verbreitet wurden.
1929 traf er Maria Bonita, die seine Geliebte und damit die erste Frau wurde, die sich einer Bande
anschloss. Für weitere neun Jahre blieb diese Cangaço ein Pfahl im Fleisches des Staates und der
Behörden, die viele Male versuchten, Lampião vor ein Gericht zu stellen. Unter dem Schutz der
verängstigten Bevölkerung und der verschreckten Landbesitzer wurden die Cangaçeiros jedoch
leichtsinnig. Daher konnte sie in einer Nacht im Juli 1938 von einem Trupp der Militärpolizei von
Sergipe umzingelt werden. Lampião und Maria Bonita wurden zusammen mit weiteren neun
Bandenmitgliedern getötet. Ihre Köpfe wurden abgetrennt und fast 30 Jahre im medizinischen Institut
von Salvador zur Schau gestellt.
Erst 1969 wurden sie begraben. Der letzte Cangaçeiro, ein Überlebender von Lampiãos Bande,
wurde 1940 umgebracht. Dadurch fand die Zeit der Cangaços ein Ende.
Maculele
Vor Jahrhunderten wurden Menschen in Afrika gefangen genommen und als Sklaven verkauft. Diese
Menschen stammten aus verschiedenen Regionen und sie sprachen verschiedene Sprachen, so dass die
Kommunikation miteinander unmöglich war. Dies wurde mit Absicht von den Herrschern geplant, um
zukünftige Rebellionen zu erschweren. Um dem entgegen zu wirken tarnten und unterstützten so den
multikulturellen Austausch mit Tänzen und rituellen Elementen.
Die so verborgene Wirklichkeit ließ einen gefährlichen und eindrucksvollen Kampftanz entstehen.
Maculele ist ein Kampftanz den die Sklaven mit Stöcken und Buschmessern in Zuckerrohr-Plantagen
übten. Mit bestimmten Schritten, Kicks mit den Beinen und kraftvollen Schlägen mit dem Stock
wehrten sie sich vor den Sklavenhändlern und Herrschern.
Auf diese Weise ist Maculele ein wichtiger Teil der Capoeira geworden.
Maculele ist mehr als nur ein Kampftanz, es ist eine Vorstellung durch die das Publikum mit Tanz,
Kampf, Musik und Choreographie beeindruckt wird. Heutzutage wird Maculele neben diversen
Vorführungen hauptsächlich zum Erntedankfest in Brasilien getanzt und kann dort auf den Straßen mit
beeindruckenden Darstellungen beobachtet werden.
Samba de Roda
Seinen afrobrasilianischen Ursprung hat Samba de Roda in den Senzalas (Sklavenquartieren), in denen
sich die Schwarzen am Abend nach der Zwangsarbeit um eine Feuerstelle versammelten und mit
Holzstücken und Händeklatschen - Trommeln improvisierend - auf eine sinnliche und erotische Weise
tanzten, um einen Partner anzuziehen. Hierbei wird ein Teil der Folkloregeschichte des brasilianischen
Nordostens vorgestellt, in dem die Kultur des Volkes die abwechslungsreichste der Welt ist und das
brasilianische Volk durch den Tanz seine Geschichte und seinen Alltag erzählt.
Axe
axé ist der luftstrom des lebens, ähnlich dem fernöstlichen "chi", mit dem etwa die traditionelle
chinesische medizin oder lehren wie reiki, chi gong etc...
Geistige Kraft oder positive Energie. Der Begriff kommt aus afro-brasilianischen Kulte.
Der Apelido "Übername"
Im Zentrum für "Cultura Física Regional", der Akademie von Mestre BIMBA, wurde dem Ritual der
Namensgebung eine besondere Bedeutung beigemessen. Nachdem ein Schüler bereits einige Tage
trainiert hatte und den Unterrichtsablauf auswendig kannte, sagte Mestre BIMBA eines Tages: "Heute
bist du an der Reihe", damit meinte er, dass nun auch die Neuen zum ersten Mal zum Rhythmus des
Berimbau spielen werden. Wir waren sehr aufgeregt. Die älteren Schüler waren sehr glücklich und
konnten es kaum erwarten, uns Neuankömmlingen einen Übernamen zu geben.
Nachdem unser Übername ausgewählt war, warteten wir aufgeregt auf den Augenblick, für die
Neuankömmlinge selbst solche Übernamen auswählen zu können. Jeder neue Schüler bekam seinen
Übername. Dieses Ritual lehrte uns mehr über Kameradschaft, Bruderschaft, Kollegialität, Respekt und
Wohlwollen gegenüber den neuen Schülern. Wir wollten sie spüren lassen, was wir bereits fühlten,
dass jeder neue Schüler als ein weiterer Schüler Bimbas anerkannt wurde und zur Gruppe gehörte.
Bei der Namensgebung wurde immer darauf geachtet, dass diese Übernamen nichts Negatives
bedeuteten. Die Namensgebung war für uns der erste wichtige Augenblick in unserem Leben als
Capoeiristas. Nur kurze Zeit danach konnten wir an unserem ersten Fest teilnehmen, am sogenannten
Batizado, an dem zahlreiche Capoeiralehrer, Schüler, Freunde und Gäste anwesend waren.
Die Namensgebung war eine weitere Form, unsere Kreativität innerhalb der Capoeira
weiterzuentwickeln. Die Namensuche aktivierte tatsächlich diese Funktion unseres Gehirns. Ausgehend
von der Kreativität begann sich die Kunst der Capoeira zu festigen und in uns zu wachsen; nun ging es
nur noch darum, aufmerksam und konzentriert zu sein, die "Mandinga" (spiritueller Schutz) der älteren
Schülern zu verstehen und unsere eigene zu entwickeln.
Wir glaubten, dass die Namensgebung das Hauptprinzip des Capoeira-Spiels widerspiegelte: Die
Schlauheit und das Vortäuschen, die sich aus dem Hin und Her der Ginga, dem Sichzeigen und
Sichverstecken, den Vor- und Rückwärtsbewegungen, dem Auf und Ab, dem Angriff und der
Verteidigung ergaben. Es ist dieser Dualismus, der zu einem Ganzen verschmilzt, zur sogenannten
Mandinga und Manha.
Der Übername ist ein wesentlicher Bestandteil der Capoeira-Kultur. Er ist ein Grundsatz und eine
Tradition unserer wertvollen Kunst. Die Bedeutung und Notwendigkeit des Capoeiristas, einen
Capoeira-Namen zu besitzen, mag für eine Person, welche die Tradition von Capoeira nicht gut kennt,
als unbedeutend erscheinen. Für einen guten Unterricht und die Entwicklung der Capoeira-Kunst ist er
jedoch fundamental.
Dar volta ao mundo - Die Welt umrunden
Dar volta ao mundo - Die Welt umrunden
Möglichkeit ähnlich wie bei der chamada das Spiel abzukühlen, beide Capoeirista gehen dabei
hintereinander um die roda herum und beginnen das Spiel wieder vom pé do Berimbau aus.
Comprar o jogo - Das Spiel kaufen
In ein laufendes Spiel hineingehen, man geht dabei zwischen die beiden Spielenden und "kauft"
denjenigen heraus, der schon länger spielt.
Anmerkung: mestres haben es nicht gerne, wenn man sie rauskauft
Roda - Kreis
Capoeiristas bilden einen Kreis, es werden die typischen Instrumente gespielt
(Atabaque, Berimbau, Pandeiro), es wird gesungen, in der Mitte des Kreises spielen zwei Capoeiristas.
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Portugues: Historia da Capoeira
Por volta de 1719, os escravos fugitivos que buscavam proteção nos quilombos uma espécie de
forte - criaram uma luta para se defender dos brancos. Inspirado nos movimentos dos animais, os
escravos adaptaram alguns "golpes", como o "pulo do macaco", o "bote do lobo", a "cabeçada do
touro", o "coice do cavalo", à mecânica humana.
Esta luta desenvolvida às escondidas, ganhou novas formas e ampliou a sua dimensão.
Por ser muitas vezes praticada nas clareiras das matas, denominou-se capoeira. Essa
denominação veio em razão de tanto se falar: "o negro fugiu para a capoeira", "peguei os escravos
vadiando na capoeira". Como aquela manifestação até então não tinha um nome, passou a chamar-se
definitivamente de capoeira.
Os senhores de engenho que precisavam esta minifestação dos escravos, quando em dias de folga,
chamavam-na de "brincadeira dos angolas", ou vadiação dos angolas", por serem os negros bantus
procedentes de Angola os que mais se davam à prática daquela atividade.
Com características de dança e com seu aspecto lúdico, aquela manifestação muitas vezes deixava
transparecer o seu poder de luta. A velocidade dos movimentos e a destreza com a qual esses eram
executados, colocavam em risco a integridade física dos próprios escravos, bem como a integridade
física e moral dos seus opressores. Um escravo machucado traria prezuízo ao seu dono e um
escravizados agredido ou morto seria uma ofensa aos grandes senhores e a prática da capoeira foi
proibida.
espécie de refúgio de escravos fugidos.
Pela manutenção de sua luta, utilizavam um dos seus instrumentos musicais para dar o alarme.
Um pouco distante da roda dos capoeiras, ficava um tocador de berimbau no alto de um monte, de
onde poderia se avisar a aproximaçào do senhor de engenho, assim era dado o sinal de alerta através
de um toque especial chamado por eles de aviso (cavalaria). Após este aviso, muitos escravos se
dispersavam, e os que ali ficavam simulavam algumtipo de brincadeira que nada tinha a ver com a
capoeira. Seus praticantes passaram a ser vigiados pela sociedade e punidos pelos códigos penais,
pois era considerada uma prática de marginais.
Apesar da aboliçào da escravatura em 1888, os capoeiristas não deixavam de ser perseguidos.
Na bahia a capoeira passou a sua fase de maior repressão no período de 1920 à 1927, durante a
administração do delegado de polícia Pedro de Azevedo Gordilho (Pedrito), que tornou-se famoso pela
perseguição aos capoeiristas.
Essa época foi sem dúvidas o grande martírio dos capoeiras, pois a polícia, com um esquema muito
bem organizado, tentava acabar com a sua prática a qualquer custo. ãs vezes, quando os repressores
apareciam, os capoeiras reagiam, mas quase sempre levavam a pior, sofrendo sérias conseqüências,
entre estas, o capoeirista recebia como castigo a própria morte, pois, amarrado pelos pulsos no rabo
de um e de outro cavalo, era arrastado em grande velocidade até o seu destino: o quartel de polícia.
Foi a partir de então, que Mestre Bimba, distinto capoeirista da década, considerando a capoeira
fraca como luta contra seus opressores e acreditando na possibilidade de torná-la mais eficiente e
respeitada, passou a estudá-la, aperfeiçoando seus golpes, movimentos e posturas, dando-lhe uma
característica totalmente marcial. Denominou seu novo estilo de Luta Regional Baiana. Após essa
inovação, a Capoeira recuperou seu poder de luta, voltando a ser temida e respeitada, não apenas
pelos seus repressores, como também pelos capoeiristas do antigo estilo (Angola).
Sua maior aceitação, crescimento e modernização, a Capoeira deve a Mestre Bimba, sistematizador do
estilo Regional, fundador da primeira academia com autorização oficial obtida em 09 de julho de 1937,
a partir de quando ela recebe o seu devido reconhecimento, sendo registrada pelo governo como
instrumento de educação física.
ESTILOS DE CAPOEIRA
Consideramos dois, como sendo os mais importantes:
Angola e Regional.
CAPOEIRA ANGOLA
É considerada a raiz da Capoeira, trata-se de um jogo mais lento, com movimentos rentes ao chão, onde a flexibilidade e a malícia são elementos fundamentais.
Nesse jogo, o capoeira tem a chance de usar toda criatividade e sensibilidade. Seu principal objetivo
não é atingir seu companheiro e sim conduzir um jogo de golpes e contra-golpes, promovendo assim
o seu bom andamento. Um dos mais belos recursos na Capoeira Angola é a chamada, que é uma tradiçào não existente na Capoeira Regional. Trata-se de um "diálogo de movimentos" entre os dois jogadores onde a atenção, conhecimento, malícia e reflexo são testados e é uma forma dos jogadores retornarem o fôlego. Existem três formas de chamada: frente, lado e costas.
PROCEDIMENTO
Um dos jogadores se imobiliza fazendo a chamada, o outro leve e elegante se aproxima marcando
os pontos de um possível ataque. Leves e descontraídos, mas sempre atentos, caminham pra lá e pra
cá como se estivessem apenas dando uma pausa para a respiração.
Consideramos Vicente Ferreira Pastinha como a figura de maior destaque na Capoeira Angola,
Mestre Pastinha sempre dizia: " a Capoeira Angola deve ser ensinada sem força e com naturalidade,
aproveitando os gestos livres e próprios de cada um".
CAPOEIRA REGIONAL
Este estilo foi criado por Mestre Bimba, que dividiu a capoeira em dois estilos. Foi a partir da
criação da Capoeira Regional que surgiu a denominação de Capoeira de Angola sendo outro estilo, que
até então era chamado de brincadeira dos angolas.
O que caracteriza a Capoeira Regional, são as suas seqüências de ensino de ataque, defesa e
contra-ataque, com movimentos mais objetivos e eficientes.
TRADIÇÃO, ARTE E CULTURA
Para se formar a roda, um círculo de pessoas delimita a área do jogo de capoeira. Dois capoeiras
se aproximam e se agacham diante dos instrumentos, jogando no seu ritmo.
Na maioria das academias a roda é formada por três berimbaus, um pandeiro e um atabaque. Os
demais capoeiristas ficam sentados formando um círculo, respondendo em coro e batendo palmas.
Geralmente a roda é iniciada em ritmo de angola e com uma ladainha. A dupla que irá jogar agacha-se
e ouve atentamente até ser dado o canto de entrada, ou ainda a declinação do berimbau entre os dois
capoeiristas, aí então, os jogadoresse benzem, cumprimentam-se e iniciam o jogo dirigindo-se ao
centro da roda.
A roda na academia deve ser feita pelo menos uma vez por semana. É a oportunidade de colocar
em prática o que se aprendeu durante a semana, e aprender novas técnicas e também de ensinar.
Deve ser ainda um momento de confraternização com os colegas da academia e capoeiristas visitantes.
Dança negra. Com muitos rituais. Brincadeira de movimentos com malícia.
Na dança negra de pés no chão a agilidade da esquiva e a esperteza da
fuga. E de repente, ante os olhos surpresos do adversário, o gesto
rápido. O ataque fulminante. Então, prostrado, o inimigo se dá conta de que
foi vítima da mandinga. Isto, se ainda tiver vida...
Esta página tem como finalidade, aumentar e aprimorar o conhecimento de
uma arte que foi proscrita no tempo da escravidão e que em nossos dias
vem se tornando a maior manifestação folclórica, cultural e esportiva
do nosso país. Estamos nos referindo à CAPOEIRA.
O Termo Capoeira
O termo capoeira aparece pela primeira vez em 1712, por Rafael Bluteau,
em seu livro "Vocabulário Português".
Propostas Empregadas ao Termo
Antônio Joaquim de Macedo Soares, fez contestações quanto as
proposições apresentadas por José de Alencar, que atribuiu ao Tupi CAA-APUAM-ERA,
traduzido por "mato cortado", e pelo Visconde de Rohan de que o tupi
Copuera, significando "Roça velha", viesse a se transformar no termo
capoeira.
Macedo escreve: "Capuer", capoêra é pura e simplesmente o guarani
caá-puêra, mato que foi, atualmente mato miúdo que nasceu no lugar do mato
virgem que se derrubou. A proposta mais coerente considerada sobre a
luta capoeira é do estudioso argentino, radicado no Brasil, Adolfo Morales
de Los Rios Filho, onde, segundo sua lógica, o termo capoeiros era
empregado aos escravos carregadores quase exclusivos dos grandes cestos
chamados "capu" (a justaposição do termo indígena "ca", que se refere a
qualquer material oriundo da mata, da floresta, com "pu" referente a
cesto, forma o termo "ca-pu", que significa cestos feitos com produtos da
mata).
A capoeira como luta, na hipótese de Morales, teria nascido nas
disputas da estiva, nas horas de lazer, nas "simulações de combate" entre
companheiros de trabalho, que pouco a pouco se tornariam hierarquias de
habilidade.
História da Capoeira
Teriam os escravos trazido da África a capoeira ou teriam criado aqui
no Brasil? Esta é uma dúvida que até hoje divide folcloristas,
etnógrafos e estudiosos no assunto.
Não temos registro da existência da capoeira ou qualquer outra forma
similar à capoeira no continente africano. Em 1966, Inezil Penna Marinho
esteve em Angola pesquisando uma possível origem da capoeira, chegando
a conclusão que ela era inteiramente desconhecida lá, quer entre os
eruditos, quer entre os nativos, a cujas festas religiosas e danças
guerreiras assistiu.
A situação dos negros escravos aqui e no seu país de origem era muito
diferente: Lá eram livres, aqui escravos.
Logicamente foi no Brasil que a capoeira teve suas raízes formadas.
Nas práticas religiosas a que os africanos se entregavam, as danças
litúrgicas, ao som de instrumentos de percussão, desempenhavam papel de
grande relevância, pois o ritmo bárbaro exacerbava-lhes a gesticulação,
exagerava-lhes os saltos, exercitava-os na ginga do corpo, dotando-os de
extraordinária mobilidade, excepcional destreza, surpreendente
velocidade de movimentos. E é a estes rituais religiosos, que pesquisadores
atribuem o surgimento da capoeiragem.
Disse Charles Ribeyrolles, um francês que aproveitou o tempo vivido em
nossa terra - exilado por Napoleão III - para retratar os costumes do
lugar: "No sábado à noite, finda a última tarefa da semana, e nos dias
santificados, que trazem folga e descanso, concedem-se aos escravos uma
ou duas horas para a dança. Reúnem-se no terreiro, chamam-se,
agrupam-se, incitam-se e a festa principia. Aqui é a capoeira, espécie de dança
pírrica, de evoluções atrevidas e combativas, ao som do tambor do
congo.".
Capoeira - Arte Marcial Brasileira
Por ocasião da Guerra do Paraguai, muitos capoeiras foram enviados para
a frente de batalha, lá se fizeram heróis, portadores de grande sangue
frio, coragem e audácia (tendo-se em conta que a maioria dos combates
exigiam muitos confrontos corpo à corpo).
Porém, a luta da Capoeira não acontece com objetivo de competição entre
os camaradas. Quando o jogo degenera em luta explícita, já não ocorre a
Capoeira. O objetivo da luta é tornar o capoeira senhor de si mesmo e
integrado ao grupo.
ITINERÁRIOS Portugal, África e Brasil:
A aventura transoceânica, O período histórico onde se situa o descobrimento do Brasil e a
conseqüente formação da nossa cultura teve o valioso testemunho dos relatos e narrativas deixadas
por escritores portugueses da época.
A literatura lusa - constituída ainda no período medieval - alcançou o apogeu com Gil Vicente,
Camões e Fernão Mendes Pinto, justamente na fase em que é completada a expansão do povo
português no mundo. O Brasil, portanto, é contemporâneo dessa expansão, nela se inserindo tanto o
fato primordial da sua descoberta e colonização, quanto o dos belos trabalhos produzidos pela
talentosa literatura portuguesa terem por motivo inspirador os fatos decorrentes da sua descoberta -
além da conquista na África.
A língua portuguesa, instrumento dessa literatura e que com ela se aprimorou, deriva do latim
popular, que teria chegado à Península Ibérica no século III antes de Cristo.
Na história literária - assim como na história geral - encontramos divisões em épocas ou períodos,
compreendendo fases de tempo em evolução cronológica e englobando conjuntos de obras literárias
com características comuns. Nesse trabalho, os historiadores da literatura consideram se as obras
obedecem aproximadamente à mesma ordem de valores estáticos, ao reuni-las com vistas à exposição
histórica.
Segundo o Prof. Fidelino Figueiredo, dividindo a literatura portuguesa em eras, temos as
seguintes: medieval (do século XII até 1502), clássica (1502 a 1825) e romântica (de 1825 aos dias
atuais).
O período medieval da literatura portuguesa se caracteriza pela poesia, reunida em repositórios
coletivos (os Cancioneiros), que são os seguintes: o Cancioneiro Português da Biblioteca Vaticana, o
Cancioneiro Português Colocci-Brancuti e o Cancioneiro Português da Ajuda.
Esta fase medieval é geralmente considerada como finda no começo do século XVI - quando é
representada a primeira obra teatral de Gil Vicente, o Monólogo do Vaqueiro, em 1502. Começa então
o período clássico (já contemporâneo do Brasil), onde a literatura produz obras importantes para a
compreensão da gente que realizaria a colonização, evidenciando o seu caráter e a perspectiva em que
encaravam a nossa terra.
Na fase clássica encontramos os trabalhos literários que mais diretamente se relacionam à nossa
história, abordando as conquistas na África, os costumes de Portugal, as viagens de descobrimento na
América e análises e observações importantes acerca da sociedade da época.
Salientamos a importância da consulta às obras de Gil Vicente (1460-1536), fundador do teatro
português, autor das farsas Juiz da Beira, Clérigo da Beira, Inês Pereira e Quem tem Farelos; dos
autos da Barca da Glória, da Barca do Inferno e da Barca do Purgatório. Gil Vicente distinguiu-se ainda
como poeta e cronista de costumes ao retratar a vida portuguesa do seu tempo.
Outro vulto de destaque para a compreensão do que era a gente portuguesa é Luis de Camões
(1524-1580), não somente o grande poeta lírico do período clássico mas o mais importante poeta da
língua portuguesa, como épico em Os Lusíadas, ou lírico, com as Rimas. Dramaturgo, distinguiu-se
com as comédias El-Rei Seleuco, Anfitriões e Filodemo.
Muitos foram os poetas e romancistas deste período, cujo talento não se ofusca ante o infausto
brilho das conquistas na África e no Brasil. Destacam-se: Bernardim Ribeiro (1475-1553), poeta e
romancista, autor famoso de Menina e Moça; Francisco de Sá Miranda (1495-1558), poeta e
teatrólogo: Antonio Ferreira (1528-1559), também poeta e teatrólogo; João de Barros (1496-1570),
autor das Décadas da Ásia, prosador e historiador; Damião de Góis (1502-1574), autor da Crônica do
Príncipe D. João; Fernão Mendes Pinto (1509-1580) viajante e prosador, autor do relato Peregrinação,
de suas viagens ao Oriente; e Diogo do Couto (1542-1616), continuador das Décadas da Ásia,
companheiro de Camões em Moçambique, autor do Soldado Prático.
À época, destacaram-se como historiadores mais especificamente do descobrimento e início da
colonização do Brasil: Pero de Magalhães Gandavo
( ? - 1576), autor da História da Província de Santa Cruz e do Tratado da Terra do Brasil; Gabriel
Soares de Sousa (1540-1592), autor do Tratado Descritivo do Brasil; e Frei Luis de Sousa
(1555-1632), autor da Vida de D. Frei Bartolomeu dos Mártires.
Dentre os escritores brasileiros, um dos primeiros historiadores foi o Frei Vicente do Salvador
(1564-1639), nascido na Bahia, o primeiro a fazer uso da prosa literária em sua História do Brasil, que
somente seria publicada em 1889. Segundo o crítico José Veríssimo, ao fazermos a lista dos nossos
clássicos, com certeza Frei Vicente do Salvador seria o primeiro.
Estes são alguns dos principais autores e trabalhos que nos permitem uma introdução à história
do Brasil e seus problemas, com vistas a formarmos a nossa própria crítica do processo de surgimento
da civilização brasileira.
Aos amantes da leitura, fica a sugestão para pesquisa e estudo.
Cafundó
É difícil chegar a Cafundó. Uma pequena placa na beira de uma rodovia indica a estrada de terra a seguir. Três bifurcações e seis quilômetros depois, numa estrada que acaba no centro de um vale de
eucaliptos, se vê uma porteira e a placa "Cafundó". No dicionário Cafundó significa local de difícil
acesso. Fica num bairro da zona rural, a 14 km do município de Salto de Pirapora, distante 30 km de
Sorocaba e 150 km de São Paulo. Significa também também "Deus me livre", fim de mundo.
Cafundó é tudo isso e muito mais. É o nome de uma comunidade negra singular. Iniciada por um
escravo, inventou a própria língua, a "cupópia", motivo pelo qual passou a ser objeto de estudo a
partir de 1978 e conseguiu, apesar das dificuldades, resistir ao tempo. Sua história começa em 1866,
22 anos antes da assinatura da Lei Áurea. Os mais antigos contam que "um senhor de fazenda",
chamado Joaquim Manoel de Oliveira, libertou quinze escravos, entre eles o casal João Congo e
Ricarda. Das duas filhas do casal, Ifigênia e Antônia, surgiram as duas parentelas que até hoje se
mantêm no local: os Almeida Caetano e os Pires Cardoso. Na ocasião "Oliveira" entregou os 218
hectares aos libertos, com a condição de continuarem cultivando a área.
A aldeia conserva alguns costumes e características culturais, como moradias de taipa cobertas de
sapê, fogões a lenha, cura por ervas, o candomblé como forma de se relacionar com Deus e
principalmente a língua. Naturalmente hábitos um pouco descaracterizados pelas dificuldades de
sobreviver sem recurso e apoio. Cerca de 50 pessoas vivem no bairro criando porcos e galinhas, além
de plantarem milho, mandioca e feijão. Tudo em pequena escala, somente para subsistência. A
herança original dos dois escravos foram 90 hectares. Oficialmente os cafundoenses contariam hoje
com metade disso, depois que o lugar foi tombado pelo Condephaat, em 1990, mais, de verdade, o
que restou foram oito hectares.
Cupópia
Ao final do século XV, quando os europeus ocidentais começaram a colonização do mundo, as
línguas começaram a desaparecer, muitas devido a expansão da agricultura, outras por motivos
políticos e sociais, sem esquecer as transformações tecnológicas. A imposição de uma língua padrão,
ocasiona a diminuição das línguas nativas, impedindo a diversidade. A Cupópia é um resíduo
linguístico na gramática da língua portuguesa. "Ele é constituído por um vocabulário onde estão
reunidas várias palavras, de várias línguas do grupo banto.
A língua restringi-se a "160 itens lexicais, da qual a maioria são nomes, há também 15 verbos, 13
qualificativos e dois advérbios. São encontradas figuras de palaras para atender às restrições de
vocabulário como recurso linguístico, visando aumentar as possibilidades de expressão dos falantes (
O Lexito Africano no Cafundó, do Prof. Silvio de Vieira de Andrade Filho).
A linguagem é uma forma de preservação de identidade e de resistência cultural de uma
comunidade. A brasilidade dos africanos no Brasil, com seus costumes, tradições e linguagem, que
embora tenham conservado suas raízes na mãe África, também os integra à realidade brasileira. As
culturas e línguas são produtos da vida social, de suas transformações e de seus compromissos. Não
existem pureza nem essência no mundo da cultura, mas um exercício constante de invenção de
significados e valores.
A permanência ou preservação da linguagem africana poderia ser traduzida como empenho dos
falantes numa tentativa de proteger a ideologia de um povo, no sentido de lhe restar, ainda que
precariamente, um pouco da dignidade de uma raça dizimada pelas sequelas da escravidão. No
Cafundó a Cupópia é prolixa e poética, exclusiva, rica e falada apenas lá.Todos sabem o português e a
cupópia. Na presença de estranhos a Segunda é mais falada. "A gente fala na frente dos brancos
quando não quer que eles entendam..." "... e ensina as crianças, assim não acaba nunca", dizia dona
Cida, líder da comunidade, até seu recente falecimento em novembro do ano passado.
História oral de Cafundó
O líder da parentela "Almeida Caetano" conta que as terras foram doadas pelo antigo fazendeiro,
dono de escravos, para duas irmãs: Ifigênia, que se casa com Caetano Manoel de Oliveira: e Antônia,
que se casa com Joaquim Pires Cardoso, originando as duas parentelas. Já Dita Pires, diz que a doação
fora feita a Vó Ricarda (e não às tias), que recebeu de Joaquim Manoel de Oliveira um pedaço de terra
no Faxinal.
Outras vezes dizia que o cafundó tinha sido objeto de troca entre sua avó Ricarda e um tal Rafael
Teixeira. Conta que seu avô chamava-se Joaquim Manoel de Oliveira, como o fazendeiro doador e era
tratada como Joaquim Congo, primeiro para distinguir-se do senhor e, segundo para referir-se ao fato
de Ter nascido na África. Dona Dita, primeira filha de Joaquim pires Cardoso é a Segunda filha de
Antônia, que teria sido trazida pela mulher de Joaquim Leme, por ocasião de seu casamento.
Antîa teria então se tornado amante de senhor e tido com ele dois filhos: Crispim e Joaquim.
Conta-se que era prática comum os senhores terem filhos com suas escravas e depois mandarem
matar, sem que as senhoras ficassem sabendo. De posse dessas informações fica mais fácil descobrir
os arquivos da família de Ricarda e João Congo. Sorocaba ou Piratininga? Descobriu-se que Salto de
Pirapora pertencia a Sorocaba, logo a documentação estaria em Itapetininga, nos arquivos do ano de
1937. Confirmado o fato, teria que se procurar a documentação de Joaquim M. de Oliveira nos
cartórios de Sorocaba, no período anterior a 1872. O mesmo possuía em 1855 dois terrenos e ra
possível que tivesse terras em Sorocaba.
Agora era preciso verificar o Cartório da Diocese, no arquivo de assentos paroquiais, casamentos
que incluíam negros escravos e libertos. Foram encontrados pelos nomes Joaquim Congo e Ricarda,
juntamente com o registro de nascimento de Antônia, filha mais velha de Joaquim e Ricarda, mãe de
Dona Dita, datado de 12 de junho de 1863, tendo o nome de Joaquim de Oliveira como senhor. Após a
morte de Joaquim M de Oliveira, o casal de escravos e seus filhos passaram a pertencer a José M. de
Oliveira, o que confirma a história de Dona Dita Pires.
Depois de muita procura chegou-se a conclusão que Antônia teria recebido as terras três meses
antes da abolição. Na relação de matrícula dos escravos de Joaquim M. de Oliveira, um registro
exigido pela Lei do Ventre Livre que indicava o nome, idade e outros dados de cada escravo, para
permitir a identificação de grupos familiares. O que chamou atenção, foi que dos vinte escravos da
lista, treze eram da mesma parentela: Joaquim Congo e Ricarda, quatro filhos mais o pai e cinco
irmãos de Ricarda.
Hoje pode-se concluir que a história do Cafundó antecede à doação de terra e à sua fixação no
local, isso vem para contrariar a tese que os negros eram devassos e instáveis. Com base nos dados
pesquisados, conseguiu-se montar a genealogia dos senhores dos dois grupos familiares
predominantes, descobriu-se que só Ifigênia, mãe de Ricarda não fora propriedade de seus
ascendentes diretos.
Sugerem assim, a continuidade da parentela no tempo, e também, que a procriação acontecia
dentro do casamento e não como fruto de relações passageiras, explicando a sobrevivência da
comunidade.
Por Marilda Apola Corrêa
Santos de Antigamente
História também fala dos quilombos de Santos
Santos também teve sua história de quilombos, de escravos fugidos e entocados. São citados pela
História o Quilombo de Pai Felipe, do Garrafão e outros dois sem denominações conhecidas no Vale do
Quilombo, região continental da Cidade. Nenhum deles teve as características marcantes do Quilombo
dos Palmares, formado na Serra da Barriga, região Norte de Alagoas. O Quilombo do Jabaquara foi um
dos maiores do Brasil e recebeu até 10 mil negros fugidos de fazendas do interior do Estado.
Fundado por iniciativa do abolicionista Xavier Pinheiro, em 1882, ficou instalado em terras de
Quintino de Lacerda, um negro alforriado. Ocupava um espaço extenso perto do Morro do Bufo, logo
após a saída do túnel Rubens Ferreira Martins. Era formado por uma série de casas unidas umas às
outras e precedidas por um armazém, que abastecia os negros de alimentos e outros produtos. A
Cidade teve ainda o Quilombo do Pai Felipe, que ocupava a área onde hoje funcionam as oficinas da
CET (N.E.: Companhia de Engenharia de Tráfego), na Vila Mathias. (N.E.: Pai Felipe liderava um bando
de escravos fugidos do Engenho Nossa Senhora das Neves, situado em terras continentais.
Inicialmente, fixou-se no Jabaquara com seus comandados. Como não quis se submeter a
Quintino de Lacerda, estabeleceu-se no sopé do Monte Serrate). O Quilombo do Garrafão recebeu esse
nome em homenagem a José Theodoro Santos Pereira, o Santos Garrafão, que ajudou a manter o do
Jabaquara e vivia maritalmente com uma ex-escrava (N.E.: Brandina), dona de uma pensão na Rua
Setentrional (ao lado do atual prédio da Alfândega). O Vale do Quilombo foi ocupado por negros que
se agrupavam em vários locais, independentes uns dos outros, desde a metade do Século 19. As
ruínas do Engenho do Quilombo, tombadas em 1974, foram ocupadas por quilombolas.
Antecipado - Segundo a historiadora Wilma Terezinha, Santos se destacou no cenário
abolicionista nacional porque dois anos antes da Lei Áurea, assinada pela princesa Isabel em 1888, já
não se servia de escravos. "Os quilombos que existiam aqui serviam para abrigar escravos fugidos de
fazendas do Interior. A própria sociedade apoiava o movimento abolicionista e dava cobertura aos
foragidos. Havia um pacto de silêncio para proteger os escravos".
Wilma Terezinha conta que, quando a notícia da abolição chegou à Cidade, todos festejaram, de
artistas a estudantes, de donas-de-casa a trabalhadores: "Eles festejaram durante oito dias seguidos".
Para o sociólogo Clóvis Moura - citado pelo jornal A Tribuna em 13 de maio de 1990 -, o Jabaquara
serviu para controlar a população escrava, que começou a chegar a Santos desde 1870, em busca de
refúgio. A partir desse ano, a santista Amália de Assis Faria passou a receber no quintal de sua casa os
primeiros negros fugidos. Por sua atitude, muitos outros quintais serviram de abrigo a escravos.
Os vários quilombos no território santista
Leva para a página anteriorO município de Santos tem importante papel na história a Abolição da
Escravatura no Brasil, por ter antecipado em muitos anos a libertação dos escravos e acolhido por
muito tempo em suas terras os escravos fugidos do Interior paulista, além de incentivar a luta
abolicionista. Vários quilombos se formaram no território santista, com o apoio dos habitantes locais,
que protagonizaram episódios incomuns na defesa da causa abolicionista, como o papel pioneiro de
José Bonifácio e a ação das primeiras mulheres abolicionistas brasileiras.
Quilombo do Pai Felipe
No final do século XX, continuavam visíveis as ruínas de instalações do Quilombo do Pai Felipe,
um dos três principais quilombos (abrigos de escravos fugidos, principalmente) de Santos (ao lado do
Quilombo do Jabaquara e do Vale do Quilombo, na área continental do município).
O Quilombo do Pai Felipe existia na Vila Mathias, em local junto ao Monte Serrat, ocupado em fins
do século XX pelas oficinas da Companhia de Engenharia de Tráfego (CET), como sucessora da
Companhia Santista de Transportes Coletivos (CSTC), que ali fazia a manutenção dos bondes e ônibus
de Santos. no ano 1999, cinco anos antes de o local começar a ser destacado urbanisticamente como a área desse quilombo:
No local onde funcionam as oficinas da CET, na Vila Mathias, existia o Quilombo do Pai Felipe. As
ruínas permanecem lá até hoje.
Quilombo do Jabaquara em 1900
Jabaquara é um nome que significa refúgio e esconderijo. No século XIX, formou-se ali o histórico
reduto do negro Quintino de Lacerda e, junto a ele, mais para o lado da Vila Mathias, o do Pai Felipe.
Nas encostas do morro do Bufo (Coruja) erguia-se a casa de Quintino de Lacerda, por onde corria o
Rio Jabaquara, que deu nome ao lugar - que se situava atrás da atual Santa Casa até a encosta do
morro, no trecho hoje compreendido entre o Túnel Rubens Ferreira Martins e a subida do Morro da
Nova Cintra. Os casebres, fotografados por Marques Pereira, ainda se erguiam em 1900.
J. Marques Pereira, publicada no jornal santista A Tribuna de 26/1/1939, na edição especial
comemorativa do centenário da elevação da vila de Santos à categoria de cidade
Incêndio na capela das Neves
Os escravos fugidos das fazendas paulistas, no século XIX, costumavam se reunir em quilombos,
e um dos principais no município de Santos (além do Quilombo do Jabaquara, quase no centro de
Santos) foi o existente na área continental de Santos, tanto que o local ficou conhecido como Serra do
Quilombo. Por essa época, ali também existiu o sítio Nossa Senhora das Neves (que deu nome ao
lugar e no final do século XX foi explorado como pedreira), próximo ao limite com Guarujá pelo
acesso da estrada SP-55 (Piaçaguera-Guarujá).
O Sítio das Neves, em 2002, após ser explorado como pedreira
Reinaldo Ferrigno/Decom-Prefeitura Municipal de Santos)
O incêndio, em bico-de-pena de J.Watson Rodrigues
Conta Olao Rodrigues, em sua Cartilha da História de Santos (Gráfica A Tribuna, 1980,
Santos/SP), com ilustração de J. Watson Rodrigues reconstituindo o incêndio. Na Serra do Quilombo,
às margens do Rio Jurubatuba, existiu o sítio Nossa Senhora das Neves, que dispunha de capela sob a
invocação dessa santa, no outro lado do Estuário. No dia 8 de julho de 1884, por volta das 10 horas,
veio a saber-se na Cidade que a Capela de Nossa Senhora das Neves estava presa das chamas. O fogo
foi extinto por pessoas do Valongo, que, de imediato, seguiram para o lugarejo, de difícil acesso.
Segundo o Diário de Santos - o jornal que depois de A Tribuna teve maior vivência em Santos -, o
incêndio ter-se-ia verificado durante a madrugada, destruindo por inteiro o templo. A imagem de
Nossa Senhora das Neves, que havia tombado do altar em chamas, foi trazida para a Cidade por
pessoas compassivas. Nossa Senhora das Neves era padroeira dos escravos. Todos os cativos que
trabalhavam na área, inconformados com a destruição do pequeno templo, teriam também ateado fogo
no feitor do Engenho de Cabralaquara (N.E.: SIC. A grafia conhecida é Cabraiaquara), de nome
Antônio Joaquim, apontado como autor do incêndio proposital da capelinha, embebendo-lhes as vestes
com querosene e ateando-lhes fogo.
É que os escravos freqüentavam amiúde a capelinha, orando e rogando a intercessão de graças -
circunstância que teria sempre desagradado ao feitor, que via no ato de unção católica dos escravos
execrável fuga ao trabalho comum. O mesmo pesquisador Olao Rodrigues já havia contado antes essa
história onze anos antes, no Almanaque de Santos - 1969, citando o nome indígena do sítio -
Cabraiaquara - e usando o ano de 1850 como data para o incêndio, corrigido depois para 1884. A
primitiva publicação foi entretanto usada como referência por outras, disseminando o erro de data.
Este é o texto de 1969:
Da capela incendiada, restaram apenas ruínas
A rebelião dos escravos
Em 1850, à entrada de Jurubatuba, no outro lado do Estuário, havia a capela de Nossa Senhora
das Neves, onde os negros escravos permaneciam por alguns momentos, em preces e invocações por
melhores dias, pois não podiam suportar as asperezas da jornada brutal de trabalho, de trabalho
escravo, que iam além de suas forças físicas.
Era de vê-los, esquálidos e estropiados, ajoelhados diante da imagem da santa de sua devoção,
em súplicas e rogos não para uma vida restauradora, de descanso e paz, mas pelo menos para
evitar-lhes uma tarefa intensa e maldosa, que contrariava as suas condições humanas, sem tempo
sequer para a tranqüilidade de uma oração, que era feita sempre à pressa, com momentos contados.
O feitor do engenho de Cabraiaquara, um português de má índole, perverso e muito subserviente
aos patrões, não dava sossego aos pobres negros e quando eles, extenuados, se reuniam, por
momentos, na igrejinha, o vigia lusitano, qual cérbero, os maltratava, por não lhes admitir um
momento sequer de repouso.
"Um dia acabarei com a regalia desses negros, pois eles aqui vêm para fugir ao trabalho do
canavial", foi o que dele ouviu, certa feita, um grupo de circunstantes, lá no pequeno templo.
Um dia, a capelinha de Nossa Senhora das Neves foi presa das chamas. Alguém, por perversidade,
ateara fogo àquela casa de Deus. De nada valeram os esforços dos negros escravos, que, com água e
areia, tentaram dominar o fogo. O templozinho ficou totalmente destruído e, com ele, a imagem de
Nossa Senhora das Neves. Houve o revide. Certos de que a ocorrência fora determinada pelo
português, na ânsia de pôr fim aos escassos momentos de sua folga, os escravos se amotinaram e,
aos gritos, como que feridos em sua condição de figuras humanas, afluíram ao sítio e puseram fogo na
propriedade, cujos donos, por coincidência, se haviam dirigido para Santos.Tudo ficou à prova do
fogo.
Antônio Joaquim, prevendo o fim trágico de sua vida, tentou fugir e chegou a mergulhar numa
cachoeira, mas um escravo, forte, seguindo-lhe os passos, subjugou-o e levou-o para as proximidades
do sítio, onde foi amarrado e submetido ao fogo. O feitor português, homem forte, ainda tentou
salvação nas águas do estuário, mas as pernas não o ajudaram. E ficou ali mesmo, como tocha
humana, sucumbindo aos poucos, enquanto lá de cima, do outeiro, um coro de tamborins e
gargalhadas festejava pateticamente a morte do algoz dos escravos de Cabraiaquera (N.E.: SIC: nas
demais ocorrências do nome, o autor usou a palavra Cabraiaquara).
A origem do topônimo Neves e os primórdios dessa região são relatados pelo pesquisador
Francisco Martins dos Santos, em sua História de Santos, republicada em 1996 junto com a Poliantéia
Santista de Fernando Martins Lichti (Editora Caudex Ltda., São Vicente/SP, 2º volume):
O Sítio das Neves, em 2002, após ser explorado como pedreira
Foto: Reinaldo Ferrigno/Decom-Prefeitura Municipal de Santos)
NEVES - Ponto histórico e pitoresco do município, no arrabalde de além-estuário, junto à enseada
de Santa Rita, à entrada do rio Jurubatuba. Neste lugar, Pero de Góis instalou o seu sítio da "Madre de
Deus", em 1532, no próprio ano da chegada de Martim Afonso - o primeiro sítio denominado, que se
conhece na história paulista e na própria história brasileira. Ausentando-se de Enguaguaçu para tomar
posse da sua Capitania e continuar suas andanças de guerreiro e insatisfeito, Pero de Góis entregou o
sítio ao irmão Luiz de Góis, o qual, em 1546, nele fundou o famoso Engenho "da Madre de Deus", o
terceiro que teve a antiga Capitania de São Vicente. Em escritura daquele ano, datada de 20 de março
de 1546, Luiz de Góis, um dos mais importantes fundadores de Santos, prevendo a velhice ou a sua
própria saída do lugar, já doava ao filho - Scipião de Góis - o Engenho "que estava fazendo", e, ao
cunhado Aleixo de Avelar, uma parte no Engenho, associando-o ao filho.
A invocação Nossa Senhora das Neves, que permaneceria como topônimo tradicional na geografia
santista e litorânea, apareceu exatamente em 1702, quando dona Ambrósia de Aguiar (filha de
Custódio de Aguiar, falecida no estado de solteira em 1706), em parceria com suas irmãs Ana e
Catarina de Aguiar (herdeiras de quinhões) fundaram a Capela da Santa, entregando-a aos cuidados e
responsabilidade do Capitão Francisco e do reverendo Cristóvão de Aguiar Daltro (que nos documentos
aparece também como de Altero), com as obrigações institucionais por elas criadas.
A devoção a Nossa Senhora das Neves cresceu muito, principalmente a partir de 1730, e mais
ainda entre os negros escravos de toda a região, que a tomaram como protetora e padroeira, depois
que o sargento-mor Manoel Gonçalves e Aguiar conseguiu criar a sua procissão aquática - uma festa
notável e pitoresca, que se realizava desde então, todos os anos, no dia da mesma santa, e de que
participou sempre toda a cidade. Ainda hoje, existem no lugar alguns restos e ruínas do antigo
engenho e da velha capela, duas vezes incendiada e duas vezes reconstruída, até cair em completo
abandono.
Ao tempo dos aguadeiros em Santos, que vendiam água potável pelas ruas da vila, a água de
Nossa Senhora das Neves, ou simplesmente das Neves, era a mais procurada e aceita pelas famílias. O
sítio das Neves, em 1817, no levantamento geral das terras do município de Santos, ordenado por D.
João VI, aparecia como patrimônio da Capela, administrado pelo capitão José Francisco de Menezes,
que o cultivava com oito escravos.
O Sítio das Neves, em 2002, após ser explorado como pedreira
Reinaldo Ferrigno/Decom-Prefeitura Municipal de Santos)
Ivaporunduva: uma viagem
Questões como desenvolvimento sustentável, produção de energia e transporte marcam distinção
e semelhança entre nossas comunidades e as dos descendentes de quilombos
Por Solange Cavalcante
EmCrise – 03/2003
A viagem à comunidade quilombola de Ivaporunduva, no Vale do Ribeira, é demorada e cansativa.
São 260 km até lá. Mas é necessário fazer as seis horas num ônibus São Paulo-Eldorado e mais duas
num Eldorado-Ivaporunduva. Somente assim é possível ter noção das dificuldades de transporte que
enfrentam os moradores das 53 comunidades de descendentes de quilombos e os demais habitantes
daquela região do Vale. A passagem entre Eldorado e a vila custa R$ 3,00. Para uma população inteira
que vive da cultura de subsistência, o direito de ir e vir fica bem restrito.
Sob um calor de louco, embarcam em Eldorado três dezenas de conhecidos, parentes e aderentes.
Todo mundo nos quilombos parece ter parentesco um com o outro. Seguimos. A lataria bate, as
pessoas contam em voz alta suas novidades e o suor vai escorrendo. "Sabe a nossa prima, aqui?",
pergunta uma jovem senhora a meu guia Oriel Rodrigues, uma das lideranças de Ivaporunduva. "Não
sei o que o pessoal dela, lá em São Pedro, anda aprontando.
Todo o dia esse povo aparece na televisão para reclamar". São Pedro é uma das comunidades do
Vale. "Fazer o quê?", responde a prima citada. "Todo mundo sabe da leishmaniose e ninguém faz
nada. O jeito é aparecer na televisão mesmo". Informam-me que há um surto da doença nas vilas.
Pergunto se a Saúde Pública e a prefeitura já tomaram conhecimento. Todos me olham como se
isso fosse óbvio. "É como se não soubessem", dizem as moças.
O ônibus pára. Entra um sorveteiro e um vendedor de cocada. Oriel e eu saímos de São Paulo às
seis e meia da manhã. Já são duas da tarde. Ele começa a brincar: "Pena que você esteja com fome.
Os parentes aqui me disseram que minha mãe ainda deve estar na roça, caçando a galinha do
almoço".
A outra margem do rio
Para se chegar a Ivaporunduva, é necessário atravessar de canoa os cerca de cem metros de
largura que o rio Ribeira apresenta ali. Oriel me conta que, quando estudava, ele e os amigos tiveram
que dormir diversas vezes do lado de cá do rio por falta de barco. Hoje, a prefeitura mantém
funcionários para fazer o serviço de travessia. Ninguém se arrisca a transpor o rio a nado. É perigoso.
As casas da vila são quase todas de sapé. Mais tarde, na penumbra da noite quente, vou
conversar com Dona Benedita Silva, de 77 anos, avó de Oriel. Ela vai me dizer que, nas comunidades,
é só levantar a casinha de madeira, cobrir de capim e ficar embaixo dela. "Aqui somos ricos da terra.
Cada um faz a casa onde quer".
Por enquanto, vamos à mãe dele, Nilzete.
Ela não só cuida da casa como discute as questões de seu povo e da vila na associação de
moradores. Além disso, faz parte do grupo de discussão de gênero. Quando chegamos, ela já tinha
matado uma galinha e preparado arroz, feijão, salada e suco de limão, tudo da terra. E foi só acabar o
almoço para conversarmos longamente sobre a ameaça das quatro barragens que Antônio Ermírio de
Moraes quer construir no rio Ribeira.
Depois que se atravessa o rio e vai-se entrando vila adentro, a sensação é a de que a amplitude
nos caiu sobre a cabeça. É um verde que se perde diante dos olhos e um azul firme no céu. Oriel diz
que, para fugir do calor, só dentro da igreja. É verdade. Logo que entramos, o torpor vai
desaparecendo.
É uma construção alta do século XVIII, cuja reforma parou no meio porque a empresa responsável
alegou falta de verbas. Aí apareceu a Rose, uma menina de 15 anos que joga no time de futebol
feminino da vila. Ela mostra peças de fibra de banana que ela mesma teceu. E me convida para ver o
treino dos garotos no campo que a comunidade fez no meio do mato.
Andamos por uma trilha entre as casas, beirando também os roçados. O campo é de grama
plantada, cercado de imensos morros verdes de onde vem a água para as casas. Sentamos à beira do
gramado e os meninos reclamam de ninguém ter roçado o campo. Oriel se justifica: esteve em São
Paulo, estudando. Os outros arrumam desculpas. O combinado é que cada um, por seu turno, corte a
grama, sob pena de pagar R$ 5,00 de multa. Agora a grama está tão alta que a bola nem pula direito.
Rosângela pergunta se quero ir embora por causa da chuva. "Que chuva?", surpreendo-me, sem
ver sinal algum no céu. "Não está ouvindo?", ela aponta para trás de nós. O que ouço é como o som
do vento, difuso, atrapalhado. Parece mais um chiado grosso. "É a chuva chegando, batendo nas
folhas". Daí a pouco, sinto pingos grossos nas costas, na cabeça. Temos que voltar, que essa veio
forte.
O retorno é pela mesma trilha, agora encharcada. Piso na lama com gosto. Mas como já nem
posso abrir os olhos, tanta é a água que cai, paramos numa casinha cuja dona, a Rita, está na janela.
Ficamos as três olhando a chuva das duas janelas da sala. Pela porta da cozinha, vejo a montanha,
aquela de onde vem a água, com fumaça de nuvem no topo.
Chega José, marido de Rita. Ele diz que esteve lá em cima, pela manhã, com mais 10
companheiros. Eles foram limpar o cano. "A água que nóis usa aqui vem direto do céu", ele conta. O
casal me oferece o café fraquinho, fraquinho. Olho para as galinhas que amparam seus pintinhos sob
as asas, na chuva. Olho a montanha. Essa gente é afortunada.
É mais um sábado de baile em Ivaporunduva. O pessoal da vila adora festar. Esta repórter, que
provavelmente descende de um estático moai, não dança nada e morre de vergonha. Oriel pergunta se
está bem para mim se ele for dançar sozinho. Nilzete me leva à casa de Dona Benedita, sua mãe, uma
velhinha cujos cabelos brancos pendem em duas tranças.
É noite e há pouca luz. Sento-me no chão, ao lado dela, para ouvi-la dizer: "Tudo nesse mundo
sai da terra. Mesmo antigamente, a gente só comprava o sal, o querosene e a roupa". Ela acha que as
coisas melhoraram porque se precisa de menos roupa: "Minha avó, Dona Antônia Escolástica, usava
saia com oito metros de pano!".
Ela fala de quando era moça, de quarar a roupa na pedra e de fazer sabão de toicinho de porco.
Também dos tatus, raposas, bugios, monos, capivaras, dos bagres, cascudos. "A uma hora dessas, eu
estava no rio com meu pai, lanceando rede".
Falar do passado é assim, envolve a gente. Vejo que o passado de uma velha senhora quilombola
é bonito de lembrar, mas não é mais exótico que o de outras da mesma idade. O que faz a diferença
eu descubro a seguir, quando pergunto sobre as barragens. Dona Benedita não se altera, mas reage
como a versão quilombola das raging grannies, as vovós ativistas do Canadá e dos EUA.
"A gente aqui é tudo contra a barragem. A gente ensinemo os menino da escola a mandar o povo
da barragem embora". Ela se refere a uns "pesquisadores" que andaram por Ivaporunduva. Eles
abordavam as pessoas e perguntavam o que elas achavam da construção das barragens. As mulheres
cercaram o grupo, Nilzete Rodrigues à frente, e recomendaram que eles fossem embora. As crianças
foram instruídas a gritar "Água sim, barragem não" todas as vezes que visse os estranhos na
comunidade.
Dona Benedita conta que, uma noite, a energia acabou. Ela não lembra que foi em 21 de fevereiro
de 1997 (www.defesacivil.cmil.sp.gov.br). Nem chovia tanto mas, conforme a água do Ribeira subiu,
uma árvore puxou os fios da rede elétrica. O volume de água do rio provocou a maior enchente já
vista no Vale do Ribeira.
Ao contrário do que foi divulgado na época, o Ministério Público apurou que o problema foi a
abertura de duas comportas no rio Capivari, no Paraná. Os prefeitos do Vale tiveram seis horas para
avisar as populações e tomar outras providências. Nada foi feito. Como o rio Ribeira também estava
cheio, tudo foi muito rápido. 80% da cidade de Eldorado ficou submersa. Dona Benedita não sabe
desses números, mas conta: "A gente via a criação descendo o rio.
Era frango, porco, boi. O bananal se foi todo". Ela mostra o lugar de onde casas foram arrastadas
pelas águas. Calculo, por cima: estamos a uns quinhentos metros do rio, e seu nível a uns vinte
metros abaixo. A velha senhora pára um pouco, olha no vazio: "Ninguém aqui quer barragem, não.
Nóis passemo a noite toda levando as coisas pro morro. Veio helicóptero, fiquemos tudo preso aqui,
até a água baixar". Impressiona.
De olhos bem abertos
Domingo, nove da manhã. Toca o sino de Nossa Senhora do Rosário dos Homens Pretos,
chamando a comunidade para a assembléia bimestral da associação de moradores. O povo chega
devagar, caminhando entre as galinhas que ciscam na porta da igreja. Pergunto a Ditão Alves, outra
liderança, como está a luta contra as barragens. "Agora é mais importante pra nóis ir pro encontro do
MAB [Movimento dos Atingidos por Barragens], em Brasília, do que pro Fórum Social Mundial [dois
dias depois]. Tem outras coisas pra afinar a viola". Concluo que a preocupação entre eles é a mesma,
e constante. Já no século XVII, esse povo costumava tocar o sino da igreja para avisar da chegada de
estranhos pelo rio. Parece que,desde essa época, o destino dos descendentes de quilombos é vigiar.
Como a reunião é vedada a gente de fora, tenho de arrumar o que fazer. Oriel quer me mostrar a
construção da pousada que está sendo construída. Seguimos. No caminho, paramos na casa dos
maiores produtores locais de banana. Eles? Jogando dominó. Oriel senta para conversar com os
primos sobre gente conhecida. Fica decepcionado ao saber do casamento de uma prima: "Ela nem me
esperou", lamenta. Mais um ano e estará formado em Direito Ambiental.
Ele ironiza a si mesmo: em breve não saberá nada sobre replantio de palmito, semente crioula ou
desenvolvimento auto-sustentável. Nos quilombos, o que mais lhe perguntam é sobre pagamento de
pensão alimentícia. "As mulheres aqui não são bobas, não", observa uma das primas.
Pergunto da enchente de 1997. Talvez Dona Benedita tenha exagerado. Seu Antônio Ribeiro, de 73
anos, mostra aonde a água chegou. Estamos num lugar alto, tão longe do rio, que nem é possível
vê-lo. É assustador saber que ele subiu tanto.
Eles dizem que, em se construindo as barragens, não há como prever até onde a água vai chegar.
150 caixas de banana.
Mais caminhada e encontramos Antônio Pedroso, o Tostão, treinador do time feminino de futebol. Ele
diz que há um bom número de mulheres casadas no grupo. "Já ganhamos dois torneios", conta.
"Agora a gente quer disputar o campeonato municipal". Em 2000, Tostão ajudou a organizar o 1º
campeonato quilombola de futebol. "Só que a Secretaria de Esporte do Município não dá apoio",
lamenta.
Tostão também vai me acompanhar à pousada em construção. Vamos por uma rua estreita onde
foi colocado cascalho para facilitar a subida. Enquanto subimos, meus dois guias mostram o Vale, que
vai ficando num nível mais baixo. Aquilo se perde no horizonte, envolto em névoa, tudo terra
quilombola. Não vejo casas, a não ser em alguns pontos. Onde moram todos? Oriel e Tostão garantem
que eles estão lá. "O pessoal do censo demográfico também não alcança o povo que mora no mato",
revela Oriel. "Como a pesquisa é por amostragem, os censores vêm às vilas e ignoram os locais mais
distantes. Há locais aqui em que só é possível chegar de barco".
Eles me dizem que, com a titulação da terra, é a primeira vez na História do Brasil que o negro
tem direito à propriedade. "Quando aconteceu a Lei Áurea, ele saiu da senzala e foi pro morro. Hoje, o
morro desaba e ele não tem onde morar". Oriel está se referindo aos deslizamentos ocorridos em
Minas em janeiro. "Aí morrem seis crianças da mesma família. A imprensa vai lá e o repórter pergunta
como é que a mãe está se sentindo. Ele esperava que ela respondesse 'E vai rolar a festa/O dono do
gueto mandou avisar.../'".
Chegamos à pousada, com a construção em andamento. A verba para construí-la, ainda do
governo Mário Covas, estava destinada à compra de um caminhão para transportar a produção de
banana. Se a fruta sofre abalos no transporte, adquire as pintas pretas que fazem o preço cair.
Contudo, o dinheiro mudou de curso e foi parar na construção da pousada. Os quilombolas não
entenderam a decisão do governo do Estado. Mas a pousada está ali, quase pronta, e agora eles
discutem como administrar a acomodação e o fluxo de turistas.
Voltamos. Oriel me pede licença pra jogar dominó com os amigos. Eu me contento mesmo é em
sentar no chão, perto das galinhas, para chupar cana. Nilzete ainda me chama para conversar com
Maria da Guia, sua cunhada. Maria é mulher de Zé Rodrigues, do Movimento dos Atingidos por
Barragens, o MAB. Ficamos de nos ver para falar mais detidamente sobre as discussões de gênero que
as duas encampam na comunidade, sobre artesanato, saúde e educação. Agora não é possível: o
ônibus para Eldorado passa às 17h. Se o perdermos, só poderemos sair da vila se alguém der carona.
Faço perguntas sobre o transporte público, mas não há tempo. Muita coisa vai ter de ficar para depois.
Oriel e eu carregamos nossas coisas até o rio e entramos no barco. Ivaporunduva vai ficando para
trás. A impressão fica. Vamos nos encontrar de novo.
Uma viagem por comunidades que mais se assemelham a pequenas ilhas de um Brasil que não
existe mais. Pés descalços, mãos ora na enxada, ora na farinha, às vezes nas rédeas do cavalo, com
sorte nas mãos do outro - assim o cotidiano de seus moradores, capazes também de observar de
maneira malemolente o tempo passar. O dia-a-dia dessas comunidades, descendentes quilombolas, foi
justamente o foco do novo trabalho do fotógrafo Ricardo Teles, em Terras de Preto - Mocambos,
Quilombos: Histórias de Nove Comunidades Negras Rurais do Brasil, da editora Abooks. Suas
fotografias são verdadeiras aulas de História, Sociologia e Antropologia.
“Ricardo desponta em sua geração pelo interesse em retratar etnias distintas no Brasil,
procurando das ênfase ao processo de integração dessas culturas com a terra brasileira e ao resultado
dessa troca. Nessa busca, o fotógrafo se deparou com a vida dos descendentes de escravos fugidos
durante o período escravocrata e que acabaram por fundar quilombos”, escreve Alberto de C. Alves, na
introdução do livro.
O fotógrafo porto-alegrense é também autor de Saga - Retrato das Colônias Alemãs no Brasil
(Editora Terra Virgem) e, em companhia de outros fotógrafos, Cuidados pela Vida (Terra Virgem),
Alma Feminina (ABooks) e Alma Paulista (ABooks). Para este Terras de Preto, foram nove anos de
viagens, muitas vezes interrompidas por falta de verba, problema só sanado com o apoio da Fundação
Vitae e da Secretaria de Cultura do Estado de São Paulo).
Tudo começou no final de 1993, quando Ricardo encontrou, em São Luís (MA), uma entidade que
lutava pela titulação (entrega de título de reconhecimento de domínio pela União, através do Instituto
Nacional de Colonização e Reforma Agrária - Incra -, ou pelos governos estaduais) de uma
comunidade no Norte do Estado. Era o Frechal, lugar pelo qual Ricardo Teles logo se apaixonou. "Eu já
me interessava por etnografia. Fiquei lá uma semana fazendo fotos."
Nessa época, várias comunidades estavam se emancipando, conforme prevê a Constituição de
1988, no artigo 68 das Disposições Constitucionais Transitórias: "Aos remanescentes das comunidades
dos quilombos que estejam ocupando suas terras é reconhecida a propriedade definitiva, devendo o
Estado emitir-lhes os títulos respectivos". Atualmente, estima-se que haja perto de mil comunidades
quilombolas no País. Destas, a Fundação Palmares, entidade vinculada ao Ministério da Cultura, já
catalogou 724; 32 foram reconhecidas pelo governo e 18 já receberam a titulação.
A Constituição também prevê o direito dos moradores das comunidades quilombolas à
manutenção de sua cultura através dos artigos 215 (que dispõe sobre a proteção, pelo Estado, das
manifestações culturais afrobrasileiras) e 216 (que eleva os bens materiais e imateriais dos diversos
grupos que formam a nossa sociedade a patrimônio cultural brasileiro). Um exemplo das
manifestações dessa cultura é a Marujada, realizada em Mangal, uma comunidade ribeirinha do sertão
da Bahia. De origem portuguesa, a festa é uma obra-prima do sincretismo religioso e cultural inerente
à formação do universo brasileiro.
"Já assisti à essa festa, em outros lugares, de forma bem diferente. Lá é quase uma congada,
como as que acontecem em São Paulo e Minas Gerais", observa Teles. "Virou um caldo de cultura
negra. Isso é uma amostra de como os africanos conseguiram suportar a brutalidade da escravidão."
Para o livro, o fotógrafo reconhece que seguiu um caminho ousado: preferiu, à ordenação
geográfica, ordenar as fotos por temas. "Tentei criar uma narrativa. Começamos no passado, com os
retratos nas paredes das casas, e seguimos até o futuro", destaca. "Uma disposição por local tiraria a
poesia que existe ali. Não me arrependo."
Dos antepassados quilombolas, conta Teles, há somente uma vaga memória oral - o que permite
apenas uma composição fragmentada de sua história. Mas não que o passado e o velho não mereçam
respeito, pelo contrário: nas nove comunidades que visitou, o fotógrafo notou ser marcante o respeito
a quem tem mais idade. "Todos pedem bênção, mesmo os adultos. Talvez seja devido à identidade
comunitária, que é muito forte", supõe.
Concluído Terras de Preto, Teles pretende agora expandir o projeto de registrar quilombos com
sua câmera. Quer rodar a América Latina atrás dessas comunidades. "Há comunidades remanescentes
no Suriname", indica. "Praticamente metade do país forma um grande quilombo, com centenas de
vilas. Eles conseguiram a independência da Holanda em 1930, justamente através da quilombagem."
No roteiro, estão ainda Colômbia, Bolívia, Equador e Cuba.
Zumbi (Zambi)
No século XVII, quando se verificaram as invasões holandesas,
aproveitando-se da confusão que se estabelecera, milhares de escravos começaram
a fugir de seus senhores, agrupando-se nas faldas do Oiteiro do
Barriga, no atual Estado de Alagoas. Em pouco tempo, o número de fugitivos (em
sua maioria negros angolas), atingia 20.000. Construíram então, uma
república conhecida pelo nome de Quilombo de Palmares (denominavam-se
"quilombos" as barracas ou antros construídos às pressas, quase sempre com
folhas de palmeiras, enquanto "palmares" eram regiões em que as
palmeiras abundavam) e, por ser de todos o mais forte, valente, ágil, e com
certa cultura, Zumbi foi escolhido como o chefe desta república. (A
palavra Zumbi significa "Deus negro de alma branca")
A história daquele que seria o Zumbi começa quando Brás da Rocha ataca
Palmares, no ano de 1655, levando um recém-nascido, entre os adultos
capturados. A criança foi entregue ao chefe da coluna atacante, que por
sua vez resolveu fazer um presente ao padre Melo, cura de Porto Calvo. O
religioso decidiu chamá-lo Francisco.
A grande batalha do chefe guerreiro Zumbi, zelando dia e noite pela
segurança do seu povo e lutando para que não fosse extinto o ideal de se
formarem comunidades onde conviviam negros, índios e brancos, começou ao
completar quinze anos, em 1670. Nesse ano Francisco fugiu do padre
Melo, em busca da liberdade.
Ao retornar a Palmares, Francisco, com seus quinze anos, passou a ser
Zumbi.
Os negros faziam incursões às fazendas e povoados próximos, onde
cometiam depredações, vingando-se não raro das afrontas e maus tratos de seus
antigos senhores. Defendendo-se com armas primitivas, empenhando-se em
lutas corpo à corpo, os negros do Quilombo do Palmares derrotaram
sucessivamente 24 expedições chefiadas pelos capitães-do-mato. Esses
capitães-do-mato recebiam ordens para capturar o maior número possível de
escravos, vivos, sem inutiliza-los para o trabalho forçado, havendo
portanto, o cuidado de não mutila-los ou não lhes produzir lesões graves.
Nesta luta corpo à corpo, o escravo se mostrava superior, graças a sua
extraordinária agilidade.
Para não se deixar apanhar vivo, segundo o testemunho dos componentes
das escoltas, o negro, refugiando-se nas capoeiras, defendia-se com um
estranho jogo de braços, pernas, tronco e cabeça. Não rara era a
debandada dos soldados que pretendiam agarra-los.
Em 1687, sendo Souto Maior o governador de Pernambuco, designou o
sertanejo paulista Domingos Jorge Velho (mestre de campo de um regimento
estacionado no sertão do Piauí) para exterminar o Quilombo dos Palmares. O
sertanejo exigiu como prêmio as terras conquistadas e os escravos que
aprisionasse. O acordo com os paulistas foi ratificado em 3 de dezembro
de 1691.
Domingo Jorge Velho, comandando cerca de 3.000 homens bem armados e
equipados (inclusive com 2 canhões), dirigiu-se para o Oiteiro do Barriga,
onde iniciou os primeiros combates com os negros escravos. Os soldados
tinham recebido ordens de capturar os negros vivos, mas era quase
impossível.
Os negros resistiram até 6 de fevereiro de 1694,quando Domingo Jorge
Velho logrou êxito. Conseguiu conquistar terras, mas aprisionou um número
muito reduzido de escravos. Segundo o historiador Fernandes Pinheiro,
Zumbi se atirou do alto de um rochedo. Outros historiadores classificam
essa versão como uma lenda, asseverando que o chefe dos Palmares foi
atraiçoado, tendo sua cabeça exposta em praça pública, conforme comprova
carta do governador de Pernambuco Caetano de Melo e Castro, dirigida ao
Rei de Portugal em 1696. Mas a lenda foi mais forte, os negros nela
acreditaram e o mito penetrou na história, contando que Zumbi morreu
lutando e atirou-se de um penhasco para não ser capturado.
Para os negros escravos da época, ele voltaria do fundo do penhasco para liberta-los.
Além disso, Palmares ficou como ponto de referência de uma gente
espalhada por todas as partes deste país, simbolizando uma luta secular de
libertação. Luta de um povo que se identifica não somente pela
pigmentação da pele, mas pela mesma herança cultural. Palmares está viva como
ponto de partida para chegarmos a uma sociedade livre.
Desde a época da campanha dos escravistas contra o quilombo de Palmares
ficou o registro do termo capoeira, dos guerreiros das capoeiras e sua
estranha forma de luta, que tornava homens desarmados capazes de
enfrentar e vencer vários adversários.
A coluna que matou Zumbi era chefiada pelo capitão paulista André
Furtado de Mendonça.
Zumbi
Fonte da Escoladeartecapoeira Na língua dos negros, 'quilombo' significava povoação, capital, união; no Brasil, teve por significado local de refúgio. Os quilombos eram divididos em aldeias de nome mocambo. Seus integrantes eram chamados quilombolas, calhambolas, mocambeiros.
Zumbi nasceu no quilombo de Palmares por volta de 1655. Décadas antes do seu nascimento este
quilombo havia sido fundado por um grupo de escravos fugidos de um engenho no sul de
Pernambuco. Localizado bem no alto de uma serra, onde estão hoje situadas partes dos Estados de
Alagoas e Pernambuco, de lá era possível a visão privilegiada das imediações.
Herói do povo afro-brasileiro, coube a Zumbi liderar a gente do quilombo num momento decisivo
da luta contra os escravistas, empenhados em sufocar a semente da liberdade que teimava por crescer
no solo brasileiro.
A história daquele que seria o Zumbi começa quando um grupo de expedicionários liderados por
um comandante chamado Brás da Rocha ataca Palmares, no ano de 1655, levando um recém-nascido,
entre os adultos capturados. A criança foi entregue ao chefe da coluna atacante, que por sua vez
resolveu fazer um presente ao padre Melo, cura de Porto Calvo. O religioso decidiu chamá-lo
Francisco. O garoto aprendeu a língua latina, o português e dando mostras da inteligência.
A grande batalha do chefe guerreiro Zumbi, zelando dia e noite pela segurança do seu povo e
lutando para que não fosse extinto o ideal de se formarem comunidades onde conviviam negros,
índios e brancos, começou ao completar quinze anos, em 1670. Nesse ano Francisco fugiu do padre
Melo e voltou para Palmares. Livre desde que nasceu, deixou para trás uma vida muito diferente
daquela que iria levar.
Quando Francisco voltou a Palmares, o quilombo havia se transformado numa fortaleza. Segundo
estudos recentes, dez mil pessoas, aproximadamente, viviam no local Eram negros fugidos, mulheres
capturadas, além de índios e brancos que se escondiam da justiça colonial portuguesa. Plantava-se de
tudo para o sustento da população quilombola: feijão, milho, mandioca, cana-de-açúcar, batata. E
muitos desses artigos eram comercializados clandestinamente com as cidades vizinhas, pobres em
gêneros alimentícios porque se dedicavam a uma única cultura: o plantio da cana-de-açúcar, base da
economia de exportação predominante nessa época.
O quilombo de Palmares era uma pequena África onde os negros procuravam resgatar suas raízes,
inclusive abandonando os nomes recebidos dos escravistas e trocando por outros de origem africana.
À frente desse povoado estava Ganga Zumba e nas pequenas aldeias lideravam chefes locais.
Ao retornar a Palmares, Francisco, com seus quinze anos, passou a ser Zumbi. Vale lembrar que o
Deus principal de Camarões e do Congo é chamado Nzambi; em Angola denominavam Zambi o que
morreu; e no Caribe, Zumbis são mortos-vivos, criaturas que mesmo no além jamais descansam.
Em Palmares foi livremente constituída sua família - pai, irmãos, tias e tios. O principal dentre
seus parentes: Ganga Zumba. Pouco depois de retornar ao quilombo, Zumbi já era chefe de um desses
mocambos e defendia a região com imensa habilidade.
Palmares sofreu diversas investidas durante quase cem anos. Quando os holandeses invadiram o
Brasil, por volta de 1624, esses ataques diminuíram muito: os colonos lusitanos estavam mais
preocupados em defender o território das ameaças externas. Foi nessa época que o Quilombo mais se
desenvolveu. Entretanto, após a expulsão holandesa em 1654, uma verdadeira campanha contra
Palmares se fez surgir. Dezessete expedições organizadas por vilas próximas, bem como pelo próprio
governo de Pernambuco, embrenharam-se pela mata para derrubar os palmarinos.
Em 1677, um tal Fernão Carrilho, exímio caçador de negros entrou em ação. Marchando contra
Palmares com seus combatentes, Carrilho conseguiu derrubar alguns chefes de mocambos e matar
vários quilombolas. Neste ataque, Ganga Zumba foi ferido, mas ainda assim conseguiu fugir.
Em decorrência disso, foi levado a aceitar um tratado de paz proposto pelo governador de Pernambuco
em que se prometia liberdade apenas aos nascidos no Quilombo.
Aos 23 anos, Zumbi rejeitou a paz dos escravistas, paz que garantia sua liberdade - pois nascera
em Palmares. Desmoralizado por aceitar a proposta, Ganga Zumba viu-se diante de uma operação dos
quilombolas organizados para depô-lo, sob a liderança de Zumbi, que nesse contexto tornou-se o líder
maior do quilombo. Ganga Zumba desistiu de tudo, partiu para Cacaú, ao sul de Pernambuco, onde
viria a morrer envenenado pouco tempo depois. Acredita-se que tenha sido morto por enviados de
Zumbi.
Zumbi assumiu o posto de chefe maior e reorganizou toda a estrutura de Palmares. Preparou seus
homens para os combates que estavam por vir. Durante esse período, o governador de Pernambuco e
a própria Coroa procuraram negociar, garantindo vida ao líder e a seus familiares, caso aceitasse a
rendição. Zumbi preferiu lutar a entregar seu povo: sua dignidade não tinha preço.
Os senhores de engenho não aceitavam as perdas de escravos, mercadorias muito valiosas; o
governo colonial não suportava mais tanta derrota. Foi quando surgiu a idéia de contratar os
bandeirantes paulistas, conhecidos por serem grandes desbravadores e verdadeiros assassinos.
Na guerra contra Zumbi e o povo de Palmares o sistema escravista pretendia varrer da memória
coletiva até a lembrança da existência de possibilidades reais das populações oprimidas construírem
uma alternativa à estrutura social baseada na exploração do trabalho forçado. O combatente que
representava os civilizados escravagistas: Domingos Jorge Velho.
Sobre este paulista, encarregado de destruir Palmares, escreveu em 1697 um seu contemporâneo,
o Bispo de Pernambuco: "Este homem é um dos maiores selvagens com que tenho topado... tendo
sido sua vida, desde que teve razão - se é que teve, de sorte a perdeu tanto que entendo não a achará
com facilidade - até o presente, andar pelos matos à caça dos índios, e de índias, estas para o
exercício das suas torpezas e aqueles para o granjeio de seus interesses."
Após uma primeira derrota, Domingos Jorge Velho iria travar a batalha definitiva no ano de 1694.
Antes de completar 25 anos de vida, Zumbi se recusou a desistir de lutar pela liberdade sem adjetivos,
concessões ou condições: combateria até o fim.
Apesar de toda a violência e da selvageria dos prepostos do sistema colonial, não foi possível
derrotar o símbolo do heroísmo do povo brasileiro. Após muitos anos de luta os escravistas não
conseguiram submeter a alma dos resistentes. Cada guerreiro morto em defesa do direito à liberdade é
um exemplo de que só existimos na plenitude quando somos livres. E morrer nessa luta significa dar a
vida pela própria vida.
Símbolo da resistência à dominação, Zumbi dos Palmares é referência legada tanto às gerações
africanas trazidas ao Brasil quanto aos seus descendentes afro-brasileiros. Mestre na luta pela
liberdade, seu vulto se confunde com o caminho para a consciência do povo brasileiro.
"Minha espada espalha o sol da guerra
Rompe mato, varre céus e terra
a felicidade do negro é uma felicidade guerreira
Do maracatu, do maculelê e do moleque bamba
Minha espada espalha o sol da guerra
Meu quilombo incandescendo a serra
Taliqual o leque, o sapateado do mestre-escola de samba
Tombo da ladeira, rabo de arraia, fogo de liamba..."
Acompanhado de um grupo considerável de combatentes fortemente armados, Domingos Jorge
Velho se lançou em direção à Cerca Real do Macaco, onde se encontravam Zumbi e todo o seu
exército. Grande foi sua surpresa ao encontrar o esquema de defesa montado pelos quilombolas.
Muros gigantescos de pedra e madeira formavam três fileiras, seguidas logo após por buracos
camuflados com estacas pontiagudas em seu interior. Em seguida, uma outra muralha mais comprida,
contava com guaritas que abrigavam atiradores.
Amedrontado, Jorge Velho mandou buscar canhões de Recife e construiu, paralelamente à
muralha de Zumbi, uma outra muralha. O ataque foi fatal. O grande chefe dos quilombolas foi
apanhado de surpresa pelo descuido de um sentinela. Muitos morreram combatendo ou se suicidaram;
outros tentaram fugir pelo lado esquerdo da Cerca Real, onde havia enorme precipício. Zumbi foi um
dos que conseguiu sobreviver à matança, mas Palmares foi inteiramente destruída.
Zumbi comandou seus guerreiros e venceu inúmeras batalhas empregando com talento as técnicas
da guerra de guerrilhas. No combate em posição fixa encontrou o fracasso. Perdeu o domínio da Serra
da Barriga, onde se estabeleceram - entre disputas e conflitos pessoais - os vencedores: bandeirantes,
militares e "homens de bem" de Pernambuco e Alagoas. Só restava uma alternativa: retornar à
estratégia da guerra do mato. Eram cerca de mil homens. Os guerreiros foram divididos em dois
bandos e foi confiada a chefia de um dos grupos a um companheiro chamado Antônio Soares, que
sofreu uma emboscada. Soares foi preso e enviado sob forte escolta para Recife.
Nesse trajeto a escolta se encontrou com uma bandeira, chefiada por André Furtado. Soares foi
seqüestrado e por longo tempo sofreu violentas torturas aplicadas por seus captores: queriam que
revelasse onde era o esconderijo de Zumbi. Como não obtinha êxito, Furtado mudou de tática:
garantia sua vida e liberdade se cooperasse. Deu certo. Soares era da confiança de Zumbi. Foram em
sua procura, e quando Zumbi se preparava para abraçar o companheiro, foi surpreendido: Soares
cravou-lhe uma faca na barriga.
Nos olhos de Zumbi deve ter surgido então um outro brilho: de tristeza e desencanto. Dos seis
guerreiros que o acompanhavam, a fuzilaria que saía do mato ao redor derrubou cinco, de imediato.
Ferido e sozinho, lutou até o último momento: matou um dos atacantes e feriu outros. Amanhecia o
dia 20 de novembro de 1695.
Zumbi foi esfaqueado, baleado e mutilado, tendo seu pênis decepado e enfiado em sua boca. Era
um homem magro, pequeno e coxo; muito diferente da imagem construída a seu respeito. Seu corpo
foi reconhecido pelo padre Antônio Melo, o mesmo que batizara o pequenino Francisco. Segundo o
padre, algumas vezes Zumbi desceu a Porto Calvo para visitar seu antigo tutor e numa dessas visitas o
guerreiro já estava com a perna afetada por um ferimento sofrido em combate.
A violência contra Zumbi não parou aí: sua cabeça foi cortada, mergulhada em sal e mandada
para Recife, com a finalidade de ser vista pelo povo que o considerava imortal. Mas isso de nada disso
foi suficiente para impedir que renascesse num mito: sua coragem, sua força se tornaram eternas para
os que continuaram resistindo contra a escravidão. Assim é que nos muitos quilombos que se
formaram pelo Brasil nos séculos seguintes e para os que hoje relembram a sua história de luta,
Zumbi permanece vivo na lição de resistência.
De forma exemplar, Zumbi encarna os horrores do escravismo. Zumbi permanece vivo na lição de
resistência e é - para sempre! - um cadáver insepulto, um morto vivo. Sua lembrança sobreviverá aos
tempos que nos obrigam a sonhar, à historiografia oficial que insiste em ignorar sua real importância.
Permanecerá como símbolo das atrocidades infindáveis do poder ilimitado, arbitrário, prepotente.
Ficará, acima de tudo, como exemplo a todos que resistem à opressão e lutam por liberdade e justiça.
"Em cada estalo, em todo estopim, no pó do motim
Em cada intervalo de guerra sem fim
Eu canto, eu canto, eu canto assim
A felicidade do negro é uma felicidade guerreira...
No Império
Homens se celebrizaram, valendo-se de suas autoridades na perseguição à
capoeira, como foi o caso de Miguel Nunes Vidigal, nomeado em 1821 para
a Guarda Real de Polícia. Capoeira exímio que era tornou-se o terror de
seus companheiros, aplicando-lhes uma série de torturas, que tinham por
alcunha a ceia dos camarões.
Foi no Rio de Janeiro que o capoeira encontrou seu maior campo de ação
entre os políticos que se formaram pró ou contra a proclamação da
República. Os grupos de capoeiristas, eram contratados para atuarem em
comícios, concentrações e passeatas, que terminavam sempre em pancadaria,
com pedras de ambos os lados.
Na República
Foi sem dúvida o período áureo da capoeira, os dias que assinalaram o
fim do Império e os primeiros dias da República.
Mais graves não poderiam ser os acontecimentos. No Recife, qualquer
aparição pública de uma banda de música militar ou particular era pretexto
para que se juntassem grandes grupos de capoeiristas, que as seguiam
sempre procurando desordem e ameaças. Na Bahia, reuniam-se eles, com ou
sem motivos, nas festas religiosas ou públicas, em praças ou mercados,
sem outro fim que o de perturbar o ambiente.
Vieram os primeiros dias da República e a repressão a este intolerável
estado de coisas. Em 11 de outubro de 1890, o Decreto no.847 do Código
Penal Brasileiro, tratou especificamente, de vadios e capoeiras, com
rígidas medidas punitivas, sendo visados não só seus praticantes, mas,
principalmente os cabeças de grupos ou maltas, cujas penas podiam ir de
prisão celular de dois a seis meses ou, mesmo até, ao degredo para a
distante ilha de Fernando de Noronha.
Criou-se uma colônia correcional - a Fazenda de Boa Vista, na Paraíba
do Sul/RJ - que congregaria vadios, vagabundos e capoeiras.
Mas, como sempre, com as leis vieram também os abusos, incorretas
aplicações delas, perseguições injustas e verdadeiros massacres, com ou sem
causas devidas.
No tempo do Marechal Deodoro, o Conde de Matozinho tinha um filho
chamado José Elísio Reis, capoeirista, emérito fechador de botequins, que
foi preso por Sampaio Ferraz, então chefe da polícia.
Preso "Juca Reis", o Conde de Matozinho recorreu ao seu amigo, o
Ministro Quintino Bocayuva, para que soltassem seu filho. Quintino foi a
Deodoro e este, ao chefe da polícia, cuja reação foi imediata: "Não solto,
porque se não fico desmoralizado." Sampaio manteve forte atitude.
Diante do dilema, Quintino Bocayuva colocou a questão nos seguintes termos:
Ou Juca Reis seria solto, o que implicava a exoneração do Chefe da
Polícia, ou ele se retirava do governo.
Apesar disso, a decisão foi mantida e "Juca Reis", com todos seus
títulos e prerrogativas, foi mandado para Fernando de Noronha e Quintino
Bocayuva permaneceu no ministério.
Em 1907, foi publicado "O Guia da Capoeira ou Ginástica Brasileira",
cujo autor colocou apenas O.D.C. à distinta mocidade (Ofereço, Dedico e
Consagro). Segundo Agenor Corrêa (Mestre Sinhôzinho), tratava-se de um
oficial do exército, que julgou prudente não revelar o nome pelos
preconceitos existentes contra a capoeiragem. O folheto era dividido em 5
partes, que tratam respectivamente dos seguintes assuntos:
Posições
Negaças
Pancadas Simples
Defesas Relativas
Pancadas Afiançadas
Em 1928, Annibal Burlamaqui publica a obra chamada Ginástica Nacional
(Capoeiragem) Metodizada e Regrada, que pode ser considerada o melhor
trabalho no gênero. Nesta obra, Annibal Burlamaqui demonstra grande
preocupação em fazer ressurgir a capoeiragem e se bate para que ela seja
considerada um método nacional de ginástica; estabelece regras para o jogo
desportivo de capoeiragem e apresenta, devidamente ilustrados, os
principais golpes e contragolpes de que se valem esta luta.
No Rio de Janeiro é que a capoeira foi mais praticada do que em
qualquer outra parte do território nacional. Capoeirista, foi desde a nobreza
com o Barão do Rio Branco, dentre outros, até o negro escravo. Melo
Morais, que viveu na época dos grandes capoeiras, se refere a Mamede,
Chico Carne-Seca, Bentivi, entre outros, sendo Manduca da Praia o mais
famoso. Sobre esse capoeira, a quem conheceu pessoalmente, diz Melo Morais
- "Conhecido por toda população fluminense, considerado como homem de
negócio, temido como capoeira célebre, eleitor crônico da freguesia de
São José, apenas respondeu a 27 processos por ferimentos leves e graves,
saindo absolvido em todos eles pela sua influência pessoal e do seus
amigos".
Foi o negro capoeirista conhecido por Macaco Velho (Francisco da
Silva "Cyríaco"), nascido em Campos/RJ e falecido no Rio de Janeiro a
19 de maio de 1912, que na primeira semana de 1909 no Concerto Avenida
(Rio de Janeiro), batendo-se com o campeão japonês de jiu-jitsu, Sado
Miako, venceu aplicando-lhe um único e fulminante "rabo de arraia".
Segundo a ata do combate, da Confederação Brasileira de Pugilismo, enquanto
o japonês se dirigia aos quatro lados, fazendo a costumeira saudação
oriental, Cyríaco foi mastigando a língua para melhor salivar e quando o
juiz deu o sinal de combate, o capoeira soltou uma volumosa cusparada,
que mais parecia um jato, no rosto do japonês, cegando-o
momentaneamente e, de imediato, aplicou-lhe um violentíssimo "rabo de arraia",
derrubando-o desacordado no solo. A luta durou pouquíssimos segundos, para o
delírio da multidão.
"Cheguei em frente com ele, dei as minha continença e fiz a premera
ginga, calculei a artura do negrinho, à meiada da perna, isquei com a mão
p'rá espantá tico-tico, o camarada tremeu, eu disse: antão? Como é? Ou
tu leva o 41 dobrado ou tu tá ruim comigo, pruque eu imbolá, eu não
imbolo. O japonês tremeu, risquei com ele por baixo, dei o passo de
limpeza gerá, o negrinho atuduou, mexeu, mas não caiu..."
"A rapaziada aí gritaro: Aí Cyríaco! Entra com o teu jogo intero!...Eu
me queimei e já sabe! Tampei premero, distorci a esquerda, virei a
pantana, óia o hôme p'rô relógio de repetição, mas o gringo se acomentou
com a chamada e se deu por satisfeito."
"Meus sinhô, isto que tá aqui é a vredade pura, pura... figi assim, tal
e quá, Qui eu disse pro japonês! Entra bruto! Fui ansim, sem tirá, nem
pô, qui eu li mandei-le o rabo de arraia no frontispício da
philosostria!"
Na Bahia, na década de 1930, Manoel dos Reis Machado, conhecido por
Mestre Bimba, famoso capoeirista de sua época, resolve metodizar e
aperfeiçoar a capoeira d'angola, criando a "Luta Regional Baiana", que
abrangia 52 golpes, dos quais 22 eram mortais. No Rio de Janeiro Sinhôzinho
ensina capoeira sem a parte musical.
Em 1932 é fundado o Centro de Cultura Física e Capoeira Regional (de
Mestre Bimba), a primeira academia de capoeira a obter registro oficial,
através do certificado expedido pelo Secretário de Saúde e Assistência
Pública, assinado a 9 de julho de 1937, pelo Inspetor Técnico Dr.
Clemente Guimarães. Outros grupos seguiram o exemplo, como o de Gengibirra,
sob a direção de Livino Diogo e Daniel Coutinho.
Capoeira Regional
A Capoeira Regional é uma manifestação da cultura baiana, que foi
criada em 1928 por Manoel dos Reis Machado ( Mestre Bimba ). Bimba utilizou
os seus conhecimentos da Capoeira Angola e do Batuque (espécie de
luta-livre comum na Bahia do século XIX) para criar este novo estilo.
Para fugir de qualquer pista que lembrasse a origem marginalizada da
capoeira, mudou alguns movimentos, eliminou a malícia da postura do
capoeirista, colocando-o em pé, criou um código de ética rígido, que exigia
até higiene, estabeleceu um uniforme branco e se meteu até na vida dos
alunos.
"Para treinar com meu pai era preciso provar que estava
trabalhando ou mostrar o boletim do colégio", conta Demerval dos Santos
Machado, conhecido como "Formiga" nas rodas de capoeira, e organizador do da
Fundação Mestre Bimba , ao lado do irmão, Mestre Nenéu.
As características principais da Capoeira Regional são:
1. Exame de Admissão - Consistia de três exercícios básicos, cocorinha,
queda de rins e deslocamento (ponte), com a finalidade de verificar a
flexibilidade, força e equilíbrio do iniciante. Em seguida a aula de
coordenação onde o aluno aprendia a gingar auxiliado pelo Mestre Bimba.
Para ensinar a ginga, Mestre Bimba convidava o aluno para o centro da
sala e frente a frente pegava-o pelas mãos e ensinava primeiramente os
movimentos das pernas e a colocação exata dos pés, e em seguida realizava
o movimento completo em coordenação com os braços. Este momento era importantíssimo
para o iniciante pois lhe transmitia coragem e segurança.
2. Seqüência de Ensino de Mestre Bimba: O Mestre criou o primeiro
método de ensino da capoeira, que consta de uma seqüência lógica de
movimentos de ataque, defesa e contra-ataque, podendo ser ministrada para os
iniciantes na forma simplificada, o que permite que os alunos aprendam
jogando com uma forte motivação e segurança. Jair Moura, Ex-aluno
explica: "Esta seqüência é uma série de exercícios físicos completos e
organizados em um número de lições práticas e eficientes, a fim de que o
principiante em Capoeira, dentro de um menor espaço de tempo possível, se
convença do valor da luta, como um sistema de ataque e defesa".
A seqüência original completa de ensino é formada com 17 golpes, onde cada aluno
executa 154 movimentos e a dupla 308, o que desenvolve sobremaneira o
condicionamento físico e a habilidade motora específica dos praticantes.
Os golpes integrantes da seqüência são:
Aú
Armada
Arrastão
Bênção
Cocorinha
Cabeçada
Godeme
Galopante
Giro
Joelhada
Martelo
Meia Lua de Compasso
Queixada
Negativa
Palma
Meia Lua de Frente
Role
3. Cintura Desprezada: É uma seqüência de golpes ligados e balões,
também conhecidos como Movimentos de Projeção da Capoeira, onde o
capoeirista projeta o companheiro, que deverá cair em pé ou agachado jamais
sentado. Tem o objetivo de desenvolver a autoconfiança, o senso de
cooperação, responsabilidade, agilidade e destreza.
Os golpe que fazem parte desta seqüência são:
Aú
Balão de lado
Tesoura de costas
Balão cinturado
Apanhada
Gravata alta
4 - Batizado: É um momento de grande significado para o aluno, pois
encontra-se apto para jogar pela primeira vez na roda. Itapoan, Ex-aluno
retrata o Batizado da seguinte maneira: "O Batizado consistia em colocar
em cada calouro um nome de guerra. O tipo físico, o bairro onde morava,
a profissão, o modo de se vestir, atitudes, um dom artístico qualquer,
serviam de subsídios para o apelido". Fred Abreu referindo-se ao
batizado, cita que na intimidade da Academia de Mestre Bimba ele
assim se dizia "Você hoje vai entrar no aço".
Desta maneira o Mestre avisava ao calouro que chegou a hora do seu batizado,
era um momento de
grande emoção, pois tratava-se de jogar capoeira pela primeira vez na
roda amimada pelo berimbau. Para este jogo era escolhido um formado ou um
aluno mais velho da Academia que estivesse na aula, que como padrinho
incentivava ao afilhado a jogar, e após o jogo o Mestre no centro da
roda levantava a mão do aluno e então era dado um apelido com o qual
passaria a ser conhecido na capoeira.
5 - Esquenta Banho - Segundo Itapoan o "esquenta banho" originou-se da
necessidade dos alunos de se manterem aquecidos. Logo após o termino da
aula todos os praticantes corriam para o banheiro afim de tomarem uma
chuverada, no entanto o banheiro da academia era pequeno com um só
chuveiro com água fina, o que proporcionava um congestionamento e a
inevitável fila. Para não esfriar o corpo, os alunos mais velhos, normalmente
os formados tomavam a iniciativa e começava o "Esquenta Banho".
Este era um momento fértil da aula, pois se tratava do espaço do aluno, também
chamado de
"Bumba Meu Boi" ou "Arranca Rabo" devido aos freqüentes desafios para o
acerto de contas, como exemplo, descontar um golpe tomado durante a
roda. Muitos formados aproveitavam para testar suas capacidades desafiando
dois, três, ou mais adversários. Também era muito comum o utilizar esse
momento para o treinamento de golpes difíceis e sofisticados como:
vingativa, rasteira, banda de costa e etc.
6. Formatura: A formatura era um dia todo espacial para o Mestre e seu
alunos, um ritual com direito a paraninfo, orador, e madrinha, lenço de
seda azul e medalha. A festa era realizada no Sítio Caruano no Nordeste
de Amaralina na presença dos convidados e de toda a academia. Os
formando vestidos todo de branco, usando basqueteira, atendiam o chamado do
Mestre Bimba que solicitava a demonstração de golpes, sequencia, cintura
desprezada, jogo de esquente (jogo combinado), em seguida a prova de
fogo, o jogo com os formados, também chamado de "Tira Medalha", um
verdadeiro desafio, onde os alunos formados antigos tentavam tirar a medalha
dos formados com o pé, e assim manchar a dignidade e roupa
impecavelmente branca.
Itapoan descreve com muita propriedade, "O objetivo do
formado antigo era tirar com um golpe aplicado com o pé, a Medalha do peito
do formando, caso isso acontecesse, o aluno deixava de formar, o que
era um vexame!". Por isso o aluno jogava com todos os seus recursos,
enfrentando um capoeirista malicioso e técnico até o momento que o Mestre
apitasse para encerrar o jogo. Aí, o formando conferia se a medalha
continuava presa ao peito, que alivio estava formado! Dando continuidade ao
ritual de formatura acontecia as apresentações de maculelê, Samba de
Roda, Samba Duro e Candomblé.
7. Iuna: A Iuna é uma marca registrada da Capoeira Regional de Mestre
Bimba, é um toque de berimbau criado pelo Mestre, que era tocado no
final das aulas ou em eventos especiais, uma toque onde só os alunos
formados tinham acesso a roda, com a obrigatoriedade de realizar um "jogo de
floreio", bonito, criativo, curtido, malicioso e que deveria ter
movimentos de projeção. Este jogo suscitava muita admiração e emoção.
8. Curso de Especialização: Este era um curso secreto onde só poderia
participar os alunos formados por Mestre Bimba. Tinha como objetivo o
aprimoramento da capoeira, com uma ênfase para os ensinamentos de defesa
e contra-ataque de golpes advindos de um adversário portando armas
como: navalha, faca, canivete, porrete, facão e até armas de fogo. Sua
duração era de três meses divididos em dois módulos, o primeiro com a
duração de sessenta dias e era desenvolvido dentro da academia através de
uma estratégia de ensino muito peculiar do Mestre. O segundo com duração
de 30 dias e era realizada na Chapada do Rio Vermelho, tinha como
conteúdo as "emboscadas", a qual Itapoan assim se refere "Uma verdadeira
guerra, verdadeiro treinamento de guerrilha. Bimba colocava quatro a cinco
alunos para pegar um de emboscada. O aluno que tivesse sozinho, tinha
que lutar até quando pudesse e depois correr, saber correr, correr para
o lugar certo". Ao final do curso o Mestre Bimba fazia uma festa aos
mldes da formatura e entregava aos concluintes um "Lenço Vermelho" que
correspondia a uma titulação de Graduação dos Formandos Especializados.
9. Musicas: Podemos dividir em duas partes - a primeira refente aos
toques de Berimbau, São Bento Grande, Santa Maria, Banguela, Amazonas,
Cavalaria, Indalina e Iúna. A rigor cada toque tem um significado e
representa um estilo de jogo.
São Bento Grande é um toque que tem ritmo
agressivo, indica um jogo alto com golpes aprimorados e bem objetivos, um
"jogo duro".
A Banguela é um toque que chama para um jogo compassado,
curtido, malicioso e floreado.
Cavalaria é o toque de aviso, chama a
atenção dos capoeiristas que chegou estranhos na roda, outrora avisava da
aproximação de policiais.
Iúna é um toque especial para os alunos
formados por Mestre Bimba, inscita um jogo amistoso, curtido, malicioso e com
a obrigatoriedade do esquente.
Santa Maria, Amazonas e Idalina são
toques de apresentação.
A segunda referência é sobre as musicas - quadras e
corrido.
As quadras são pequenas ladainhas com versos composto de 4 a 6
linhas.
O corrido são cantigas com frases curtas que é repetido pelo
coro.
Plasticamente a Capoeira Regional é identificada pêlos golpes bem
definidos, pernas esticadas, movimentos amplos, jogo alto e objetivo.
A Organização Administrativo-Financeira da Capoeira
As práticas de organização administrativo-financeira na capoeira deve
ser atribuída ao Mestre Bimba. Estas práticas foram se tornando
necessárias, na medida em que iam se tornando mais complexas as práticas
capoeirísticas do Mestre Bimba (rodas, apresentações, competições, escolas) e
avançando seu projeto de afirmação social da capoeira.
Se um dia for possível, pela via de pesquisa, se reconstituir o quotidiano dos cantos
do Engenho Velho de Brotas, do Bogum, da Pedra da Marca, da Roça do
Lobo, dos lugares onde Bimba praticou e ensinou capoeira; se for possível
reconstituir o quotidiano do Clube de União e Apuros de Bimba,
provavelmente encontraremos neles o esboço de práticas
administrativo-financeiras que vigoraram no Centro de Cultura Física e Regional; a Academia de
Capoeira do Mestre Bimba.
Eram os anos 30, quando as instituições negras
se reatualizaram para se transformar em pontas de lança da nova
estratégia de resistência, agora com base na legalidade, na lei.
É bem verdade que os aspectos administrativo-financeiros que compunham
a organização dessas instituições não podem ser vistas considerando as
técnicas modernas de administração.
Mas ao longo da história das
instituições afro-brasileiras, quer seja nos Quilombos, quer nas irmandades
religiosas, seja nas Sociedades Secretas, pesquisadas, encontrou-se
documentação que revelam a existência de práticas
administrativo-financeiras indiciadas em estatutos, legislação, regulamentos, livros de caixa,
sistemas de cobrança, testamentos, secretários, tesoureiros.
Assim, pois, o modelo de academia de capoeira que o Mestre Bimba
inaugurou estava inserida na tradição e sintonizada com os sinais de
modernidade das instituições afro-brasileiras.
Bimba inaugura uma nova realidade da capoeira, sendo necessário novos
meios de sustentação desta realidade.
É assim que pela primeira vez vai se encontrar uma academia de capoeira
oficializada, com nome próprio, regida por estatutos e teoricamente
dirigida por uma diretoria. Uma academia funcionando como escola: salão de
aulas, vestiário, equipamentos, bancos, mesas, quadro de avisos.
Um sistema de ensino com rigor pedagógico: método de ensino, lições,
avaliações, turma de alunos, aulas e rodas em dias e horários definidos,
livros de matrícula, controle de mensalidade, apostilas.
Na Academia havia um quadro contendo um regulamento com nove itens,
envolvendo aspéctos técnicos e disciplinares:
1. Deixe de fumar. É proibido fumar durante os treinos.
2. Deixe de beber. O uso do álcool prejudica o metabolismo muscular.
3. Evite demonstrar aos seus amigos de fora da "roda" de capoeira seus
progressos. Lembre-se de que a surpresa é a melhor aliada numa luta.
4. Evite conversa durante o treino. Você está pagando o tempo que está
na academia, e observando os outros lutadores, aprenderá mais.
5. Procure gingar sempre.
6. Pratique diariamente os exercícios fundamentais.
7. Não tenha medo de se aproximar do oponente. Quanto mais próximo se
mantiver, melhor aprenderá.
8. Conserve o corpo relaxado.
9. É melhor apanhar na roda do que na rua.
Quem foi aluno de Mestre Bimba, lembra-se do rigor no cumprimento dos
horários. Por ocasião das formaturas, Bimba exigia dos formandos a
publicação do evento nos jornais, e cada qual ficava responsável pela venda
de determinado número de ingressos. Mestre Bimba, sem muito domínio
sobre as coisas escritas e o avesso aos labirintos burocráticos, delegava
aos alunos de confiança a execução de determinadas tarefas
administrativo-financeiras, porém ele sempre compreendia o que estava acontecendo,
tendo domínio e autoridade sobre todo o processo.
General Jayr Jordão
Abaixo segue, na íntegra, o parecer do general Jayr Jordão Ramos
(Conselheiro Redator do CND) enviado ao brigadeiro Jeronymo Baptista Bastos
(Presidente do CND) para que a capoeira fosse reconhecida como desporto.
Do: Gen. Jayr Jordão Ramos - Conselheiro do CND
Ao: Exmo. Sr. Brigadeiro Jeronymo Baptista Bastos - Presidente do
Conselho Nacional de Desportos.
Assunto: Parecer sobre a Capoeira-Desporto
Constitui falha irremediável, para qual não encontramos desculpas, o
fato de havermos praticado durante muito tempo e, quando maior se tornou,
entre nós, o interesse pelos desportos, termos deixado ao abandono o
destino da nossa capoeira, folclore nacional e forma de luta tipicamente
brasileira. Ela nasceu, cresceu e fez-se grande em nossa terra.
Considerada como própria de malandros e desordeiros, que aliás, dela se
utilizavam sobretudo no Rio de Janeiro, no Recife e na Bahia, sofreu a
capoeira grande reação de parte das autoridades e classes cultas.
No entanto, se tivesse sido convenientemente fomentada, dentro dos
princípios éticos, hoje em dia, sem dúvida, seria modalidade de ginástica
bastante praticada e, do ponto de vista utilitário - desportivo, excelente
meio de ataque e defesa pessoal, tantas são as qualidades físicas e
morais que sua prática desenvolve.
No seu declínio, desprezada e sem regulamentação, o pouco que restou
fixou-se quase exclusivamente no campo do folclore estilizado, sobretudo
na Bahia, explorada por alguns espertos, que aproveitam da boa - fé e
entusiasmo dos turistas. Recentemente assisti a tais demonstrações, em
frente ao Mercado Municipal de Salvador, sendo evidente o espírito
comercial dos lutadores.
Ao lado do judo, do boxe, do karatê e de outras formas de luta, deve
ser a capoeira estimulada. Como desporto, ela apresenta no seu aspecto,
um misto de semelhança com a luta francesa "Savate" e com a japonesa do
"Karatê", pelo fato de nelas se aplicar, preferencialmente os membros
inferiores, embora importante seja o papel das mãos e da cabeça para
bater nos adversários ou derruba-los.
Na nossa opinião, para reabilita-la como forma de luta, através de um
grupo tarefa, instituído pela Confederação Brasileira de Pugilismo com a
cooperação de outros grupos interessados, deve ser dado à capoeira
formas e regras desportivas. Como escola de flexibilidade e agilidade,
salvo melhor juízo, cumpre que algo seja feito como no Karatê-desporto,
dando-se pontos pela perfeição dos movimentos e atitude de combatividade.
Além disso, com base na ciência e na experiência, impõe-se o
estabelecimento de programas racionais, onde serão pontualizadas as questões de
ética desportiva, controle do treinamento, aprimoramento técnico e
preparação física.
Ao grupo de trabalho caberá também o estabelecimento básico de um
programa de propaganda, que os interessados procurarão divulgar pelos mais
eficientes meios de comunicação. Além disso, sugiro que baseado neste
parecer, ele solicite, por intermédio da Confederação Brasileira de
Pugilismo, às escolas de formação de pessoal especializado, associações
desportivas, corpos de tropa, academias de cultura física e outros centros
de atividade o interesse pela prática e aperfeiçoamento da
Capoeira-Desportiva.
Resumindo tudo o que foi expresso, sou do parecer que cabe a capoeira,
prática legitimamente nacional, após convenientemente reformulada, um
lugar ao lado dos outros desportos. Bem orientada e dentro dos
princípios da ética, desde já, nenhum obstáculo deve ser posto a sua prática.
Com o correr do tempo, após adequada estruturação e melhor compreensão do
assunto, poderá ser ela integrada, conforme a previsão existente no
estatuto de CBP, entre os desportos que devam ser assistidos e
incrementados pelos órgãos governamentais, organizando-se em entidades
competitivas e contribuindo, desta maneira, para a prática educacional e
desportiva do nosso país. Além do Ministério da Educação e Cultura, deve ser
dado ciência deste parecer a CBP, entidade máxima dos desportos de luta, e
a SENAVOX academia donde é oriundo o presente processo.
Rio de Janeiro, GB, 26 de Julho de 1972
Gen. Jayr Jordão Ramos
Conselheiro Relator
Devemos destacar os movimentos feitos por Nóbraga Fontes, pois foi
através dele que a capoeira do Rio de Janeiro ganhou os salões, ao promover
o Berimbau de Prata e o Berimbau de Ouro, na Feira da Providência. Era
um folclorista que, apesar de nunca ter jogado capoeira, foi o 1º
Diretor Cultural da FCERJ e um grande incentivador da capoeira.
Em 1972 Damionor Ribeiro de Mendonça, o 1º Acessor do Departamento de
Capoeira da Confederação Brasileira de Pugilismo (CBP), elabora o
Regulamento Técnico da Capoeira, tornado-a um esporte reconhecido pelo MEC.
Datas Marcantes
1830 Aparece no código criminal do Império, cap. IV, artigo 295, a
primeira proibição oficial contra os capoeiristas.
05/04/1889 Nasceu Mestre Pastinha
1890 Criado o Decreto 487 com o art. 402 estabelecia textualmente que
"fazer nas ruas e praças públicas exercícios de agilidade e destreza
corporal, conhecido pela denominação de capoeiragem, andar em correrias,
com armas e instrumentos capazes de produzir uma lesão corporal,
provocando tumulto ou desordens, ameaçando pessoa certa ou incerta, ou
incutindo temor de algum mal" era punido com pena de prisão celular de dois a
seis meses.
23/11/1900 Nasceu Mestre Bimba
1907 Apareceu um trabalho, cujo autor se ocultou sob as iniciais O.D.C.
1928 Annibal Burlamaqui assina Ginástica Nacional (Capoeiragem)
Metodizada e Regrada.
1930 Nasceu Artur Emidio de Oliveira na Bahia, iniciou a capoeira em
1952, foi aluno de Deodoro Ramos (Paizinho). Junto a Djalma Bandeira fez
diversas apresentações na Europa, principalmente em Paris.
1932 Fundação do Centro de Cultura Física e Capoeira Regional, do
Mestre Bimba.
1937 Registro oficial do CCFCR.
1942 Foi lançado um inquérito pela Divisão de Ed. Física do Min. Da
Marinha, consultando sobre os melhores elementos para a instalação de um
método de ensino da capoeira.
1945 Inezil Penna Marinho lança o livro Subsídios Para o Estudo da
Metodologia do Treinamento da Capoeiragem.
1960 Lamartine Pereira da Costa, então oficial da Marinha, diplomado em
Educação Física pela EEFE e instrutor chefe dos cursos da Escola de
Educação Física da Marinha, CEM-RJ, lança um livro que se tornou clássico:
Capoeiragem - A Arte da Defesa Pessoal Brasileira.
1968 Waldeloir Rego lança o livro Capoeira Angola - Ensaio
Sócio-Etnográfico, considerado o livro mais completo sobre capoeira.
01/01/1973 Entra em vigor o Regulamento Técnico da Capoeira,
oficializando assim a capoeira como esporte nacional brasileira
05/02/1974 Morre Mestre Bimba
14/07/1974 É fundada a Federação Paulista de Capoeira (FPC)
13/11/1981 Morre Mestre Pastinha
20/07/1984 É fundada a Federação de Capoeira do Estado do Rio de
Janeiro (FCERJ)
21/04/1989 É fundada a Liga Niteroiense de Capoeira (LINC)
23/10/1992 É fundada a Confederação Brasileira de Capoeira (CBC)
03/06/1995 É fundada a Federação de Capoeira Desportiva do Estado do
Rio de Janeiro (FCDRJ)
23/08/1995 No Maracanãzinho, mestre Hulk (Sidnei Gonçalves Freitas) é
sagrado campeão do vale tudo nacional.
Besouro Mangangá
Manoel Henrique, também conhecido como Besouro Mangangá, era discípulo
de Tio Alípio, um capoeirista escravo. Segundo um de seus seguidores,
Cobrinha Verde, "o nome veio da crença de muitos que diziam que quando
ele entrava em alguma embrulhada e sendo impossível vencê-la, então ele
se transformava em besouro e saía voando". Besouro também não
gostava da polícia. Muitas vezes encontrava companheiros que iam presos e
os tomava da mão de qualquer soldados, levando estes até o quartel e
chegando lá dizia:
"Tá aqui seus morcegos." jogando suas armas no chão. Um
dia ele estava em frente ao Largo da Cruz, e ia passando um soldado.
Besouro o obrigou a tomar uma cachaça. O soldado fez queixa ao tenente
que mandou dez soldados, sob o comando do cabo José Costa, para prender
Besouro, vivo ou morto. Chegando lá deram voz de prisão, Besouro saiu do
botequim, de costas, foi para a cruz, encostou-se nela, abriu os braços
e disse que não se entregava. Os soldados começaram a atirar. Besouro
fingiu estar baleado e caiu. O cabo abaixou-se e disse: "O homem está
morto". Besouro levantou-se, mandou que os soldados saissem da frente e
foi embora cantando.
Para a morte de Besouro são atribuídas várias versões. Sabe-se que foi
morto com um golpe de faca. Uma das versões é a que depois de muitas
confusões, estranhou-se com Memeu, filho de um vaqueiro. O pai do rapaz
pediu ajuda a umfazendeiro, que era amigo de Baltazar, administrador de
uma usina. Foi o próprio Besouro que, sem saber levou a Baltazar o
pedido de sua morte. Baltazar leu a mensagem, disfarçou e pediu que Besouro
esperasse até o dia seguinte.
Quando ele apareceu para buscar a resposta, quarenta homens o cercaram. Besouro esperava que
as balas o
matassem, mas foi com uma facada, pelas costas, que ele morreu.
Uma outra versão é a de que Besouro, embriagado, fora ferido a punhal,
traiçoeiramente, por um rapazelho subestimado por ele à vista de
outros, quando bebiam numa venda. E não morreu propriamente do golpe, mas, de
mau trato, que o deixaram no chão por mais de um dia, o intestino à
mostra, antes que o trouxessem para a Santa Casa de Misericórdia de Santo
Amaro, onde fechou os olhos para a vida, cercado de amigos, admiradores
e curiosos."
Batizado
O Batizado é uma grande festa na vida do Capoeirista, uma celebração que tem como principal
objetivo, a apresentação e a introdução dos "novos capoeiristas" no meio capoeirístico. É muito
importante a participação de toda a família neste momento de festa.
O batizado de capoeira representa o momento em que os indivíduos recebem a sua primeira
graduação no grupo. O capoeirista é batizado apenas uma vez; nas vezes seguintes, ele apenas troca
sua graduação. Geralmente, na sua festa de Batizado, o capoeirista ganha um apelido, mas não é
obrigatório ter um.
Para o aluno receber seu primeiro cordão, deverá ter em média de seis meses a um ano de
trinamento.
Antes de passar pelo batismo o aluno deverá fazer um teste teórico e prático, relativo a tudo que
aprendeu até o momento.
Essa tradição existente hoje na Capoeira, foi uma criação do mestre Bimba, para a iniciação do aluno
nos caminhos mais profundos de nossa luta. Trata-se do primeiro contato do aluno com o mestre
visitante numa roda de Capoeira, que no decorrer do jogo poderá aplicar-lhe uma queda.
Essa que simbolicamente significa ser a primeira e a última, pois " o capoeira que é bom não cai,
escorrega, e se cai, cai bem" . Dizem !!!
Formada a roda os capoeiristas jogarão ao som dos instrumentos, que são compostos por três
berimbaus (gunga, médio e viola), um atabaque e um pandeiro.
Primeiramente se ouve o som do gunga, que é um berimbau de som grave e determina o ritmo, em
seguida o médio que acompanha o toque do gunga e o viola que é um berimbau de som agudo e serve
para fazer os repiques.
Depois dos berimbaus entra o atabaque que faz a marcação e logo o pandeiro, dando início a cantoria
e o coro, que é respondido pelos capoeiristas.
A roda está aberta, ou seja, pode iniciar o jogo.
"Capoeira é luta de bailarinos. É dança de gladiadores. É duelo de camaradas. É jogo, é balaio, é
disputa- simbiose perfeita de força e ritmo, poesia e agilidade. Única em que os movimentos são
comandados pela música e pelo canto. Asubmissão da força ao ritmo. Da violência à melodia. A
sublinaçào dos antagonismos.
Na Capoeira, os contendores não são adversários, são camaradas. Não lutam, fingem lutar.
Procuram - genialmente - dar a visão artística de um combate, acima do espírito de competição há
neles um sentido de beleza. O capoeira é um artista e um atleta, um jogador, e um poeta".
A graduação surgiu da necessidade de organização da Capoeira. Cada grupo adotou seu próprio
sistema de cordas como forma de diferenciar alunos iniciantes e experientes. Os Capoeiristas são
graduados de acordo com os seus conhecimentos e com o tempo de prática da capoeira. Cada
graduação é representada por uma cor na corda, que é amarrada na calça do capoeirista.
Os primeiros Batizados, criados por Mestre Bimba por volta da década de 30, eram festas em que
os alunos recebiam seus apelidos de capoeirista, demonstravam suas habilidades e eram declarados
"oficialmente" formados. Até então, o sistema de cordas era inexistente, pois os alunos recebiam uma
medalha e um lenço quando formados.
Maculele
Santo Amaro da Purificação, no Recôncavo Baiano, cidade marcada pelo verde dos canaviais, é
terra rica em manifestações da cultura popular de herança africana. Berço da capoeira baiana, foi
também o palco de surgimento do Maculelê, dança de forte expressão dramática, destinada a
participantes do sexo masculino, que dançam em grupo, batendo as grimas (bastões) ao ritmo dos
atabaques e ao som de cânticos em dialetos africanos ou em linguagem popular.
Era o ponto alto dos folguedos populares, nas celebrações profanas locais, comemorativas do dia
de Nossa Senhora da Purificação (2 de fevereiro), a santa padroeira da cidade. Dentre todos os
folguedos de Santo Amaro, o Maculelê era o mais contagiante, pelo ritmo vibrante e riqueza de cores.
Sua origem, porém, como aliás ocorre em relação a todas as manifestações folclóricas de matriz
africana, é obscura e desconhecida. Acredita-se que seja um ato popular de origem africana que teria
florescido no século XVIII nos canaviais de Santo Amaro, e que passara a integrar as comemorações
locais. Há quem sustente, no entanto, que o Maculelê tem também raízes indígenas, sendo então de
origem afro-indígena.
Conta a lenda que a encenação do Maculelê baseia-se em um episódio épico ocorrido numa aldeia
primitiva do reino de Ioruba, em que, certa vez, saíram todos juntos os guerreiros para caçar,
permanecendo na aldeia apenas 22 homens, na maioria idosos, junto das mulheres e crianças.
Disso aproveitou-se uma tribo inimiga para atacar, com maior número de guerreiros. Os 22
homens remanescentes teriam então se armado de curtos bastões de pau e enfrentado os invasores,
demonstrando tanta coragem que conseguiram pô-los em debandada.
Quando retornaram os outros guerreiros, tomaram conhecimento do ocorrido e promoveram
grande festa, na qual os 22 homens demonstraram a forma pela qual combateram os invasores. O
episódio passou então a ser comemorado freqüentemente pelos membros da tribo, enriquecido com
música característica e movimentos corporais peculiares. A dança seria assim uma homenagem à
coragem daqueles bravos guerreiros.
No início do século XX, com a morte dos grandes mestres do Maculelê de Santo Amaro da
Purificação, o folguedo deixou de constar, por muitos anos, das festas da padroeira. Até que, em
1943, apareceu um novo mestre – Paulino Aluísio de Andrade, conhecido como Popó do Maculelê,
considerado por muitos como o “pai do Maculelê no Brasil”.
Mestre Popó reuniu parentes e amigos, a quem ensinou a dança, baseando-se em suas
lembranças, pretendendo incluí-la novamente nas festas religiosas locais. Formou um grupo, o
“Conjunto de Maculelê de Santo Amaro”, que ficou muito conhecido.
É nos estudos desenvolvidos por Manoel Querino (1851-1923) que se encontram indicações de
que o Maculelê seria um fragmento do Cucumbi, dança dramática em que os negros batiam roletes de
madeira, acompanhados por cantos. Luís da Câmara Cascudo, em seu “Dicionário do Folclore
Brasileiro”, aponta a semelhança do Maculelê com os Congos e Moçambiques. Deve-se citar também o
livro de Emília Biancardi, “Olelê Maculelê”, um dos mais completos estudos sobre o assunto.
Hoje em dia, o Maculelê se encontra integrado na relação de atividades folclóricas brasileiras e é
freqüentemente apresentado nas exibições de grupos de capoeira, grupos folclóricos, colégios e
universidades. Contudo, convém registrar as observações feitas por Augusto José Fascio Lopes, o
mestre Baiano Anzol, ex-aluno do mestre Bimba e professor de Capoeira na Universidade Federal do
Rio de Janeiro: “...neste trabalho de disseminação, o Maculelê vem sofrendo profundas alterações em
sua coreografia e indumentária, cujo resultado reverte em uma descaracterização.
Exemplo: o que era originalmente apresentado como uma dança coreografada em círculo, com
uma dupla de figurantes movimentando-se no seu interior sob o comando do mestre do Maculelê, foi
substituído por uma entrada em fila indiana com as duplas dançando isoladamente e não tendo mais o
comando do mestre. O gingado quebrado, voltado para o frevo, foi substituído por uma ginga dura, de
pouco molejo."
“Mais recentemente, faz-se a apresentação sem a entrada em fila. Cada figurante posta-se
isoladamente, sem compor os pares, e realiza movimentos em separado, mais nos moldes de uma aula
comum de ginástica do que de uma apresentação folclórica requintada."
“Deve-se reconhecer que não só o Maculelê mas todas as demais manifestações populares vivas
ficam sempre muito expostas a modificações ao longo do tempo e com o passar dos anos. Entendo
que todas essas modificações devam ficar registradas, para permitir que os pesquisadores, no futuro,
possam estudar as transformações sofridas e também para orientar melhor aqueles que vierem a
praticar esse folguedo popular de extrema riqueza plástica, rítmica e musical que é o Maculelê.”
Puxada de rede
O teatro folclórico que retrata a puxada de rede, conta a história de um pescador que ao sair para
o mar em plena noite, para fazer o sustento da família, despede-se de sua mulher que, tendo mal
pressentimento, pedi ao marido para não sair a noite alertando-o dos perigos, mas o pescador acaba
saindo, deixando-a chorando e os filhos assustados.
O pescador sai para o mar e leva com ele uma imagem de Nossa Srª dos navegantes e seus
companheiros de pesca.
Muito antes do horario previsto para o retorno dos pescadores, que seria ás cinco horas da
manhã, a mulher do pescador, que ficou na praia esperando a hora do arrasto, teve uma visão muito
estranha. Ela vê o barco voltando com os tripulantes muito tristes e alguns até chorando. Quando os
pescadores desembarcaram, ela dá pela falta do marido e os pescadores dizem a ela que ele caiu
no mar por ter se descuidado e que devido a escuridão da noite, não foi possivéu encontrá-lo,
ficando o pescador perdido na imensidão das águas.
Ao amanhecer, quando foram fazer o arrasto da rede que fica no mar, os pescadores notaram que
por ter sido aquela uma noite de pouca pesca, a rede estava pesada demais. Ao chegar todo o arrato
à praia, já com o dia claro, todos viram no meio dos poucos peixes que vieram, o corpo do pescador
desaparecido. A tristeza foi total e instantânea, tendo o desespero tomado conta de todos ali
presentes.
Prossegue então, os rituais fúnebre do pescador sendo levado pelos amigos que estavam com ele
no mar, sendo seu corpo carregado nos ombros, pois a situação financeira não dava para comprar
uma urna. O cortejo segue pela praia.
Existe também uma outra historia que retrata a Puxada de Rede, que fala sobre a pesca do peixe
conhecido com Xaréu, sendo um peixe da carne escura que vive em abundância na costa do
Nordeste Brasileiro. Trata-se de um episódio de trabalho árduo, onde os pescadores tiravam o
sustento da família.
FREVO
Esta dança teve origem nos movimentos da Capoeira. A estilização dos passos foi resultado da
perseguição infligida pela Polícia aos capoeiras, que aos poucos sumiram das ruas, dando lugar aos
passistas.1
Em meados do século XIX, em Pernambuco, surgiram as primeiras bandas de músicas marciais,
executando dobrados, marchas e polcas. Estes agrupamentos musicais militares eram acompanhados
por grupos de capoeiristas.
Por esta mesma época, surgiram os primeiros clubes de carnaval de Pernambuco, entre eles o Clube
Carnavalesco Misto Vassourinhas (1889) e o C.C.M. Lenhadores (1897), formados por trabalhadores,
cada um possuindo a sua banda de música. Os capoeiristas necessitavam de um disfarce para
acompanhar as bandas, agora dos clubes, já que eram perseguidos pela polícia.
Assim, modificaram seus golpes acompanhando a música, originando tempos depois o "Passo" (a
dança do Frevo) e trocando suas antigas armas pelos símbolos dos clubes que, no caso dos
Vassourinhas e Lenhadores, eram constituídos por pedaços de madeira encimados por uma pequena
vassoura ou um pequeno machado, usados como enfeites.
A sombrinha teria sido utilizada como arma pelos capoeiristas, à semelhança dos símbolos dos
clubes e de outros objetos como a bengala. De início, era o guarda-chuvas comum, geralmente velho
e esfarrapado, hoje estilizado, pequeno para facilitar a dança, e colorido para embelezar a coreografia.
Atualmente a sombrinha é o ornamento que mais caracteriza o passista e é um dos principais símbolos
do carnaval de Pernambuco.2
O frevo é uma dança inspirada em um misto de Marcha e Polca, em compasso binário ou
quaternário, dependendo da composição, de ritmo sincopado. É uma das danças mais vivas e mais
brejeiras do folclore brasileiro. A comunicabilidade da música é tão contagiante que, quando
executada, atrai os que passam e, empolgados, tomam parte nos folguedos.
E é por isso mesmo, uma dança de multidão, onde se confundem todas as classes sociais em
promiscuidade democrática. O frevo tanto é dançado na rua, como no salão.
O berço do frevo é o Estado de Pernambuco, onde é mais dançado do que em outra qualquer parte. Há
inúmeros clubes que se comprazem em disputar a palmo nesta dança tipicamente popular, oferecendo
exibições de rico efeito coreográfico.
Alguém disse que o frevo vem da expressão errônea do negro querendo dizer: "Eu fervo todo",
diz: "Quando eu ouço essa música, eu frevo todo".
O frevo é rico em espontaneidade e em improvisação, permitindo ao dançarino criar, com seu espírito
inventivo, a par com a maestria, os passos mais variados, desde os simples aos mais malabarísticos,
possíveis e imagináveis. E, assim, executam, às vezes, verdadeiras acrobacias que chegam a desafiar
as leis do equilíbrio.
Coreografia: a coreografia, descrita por Dalmo Berfort de Mattos, dos passos que se seguem do
frevo, dão uma idéia de quão interessante é essa dança:
Dobradiça
O passista se curva para frente, cabeça erguida, flexionando as pernas, apoiado apenas sobre um
dos pés, arrasta-o subitamente para trás, substituindo o pé pelo outro. E assim por diante. Este jogo
imprime ao corpo uma trepidação curiosa, sem deslocá-lo sensivelmente.
Parafuso ou saca-rolhas
O passista se abaixa rápido, com as pernas em tesoura aberta e logo se levanta, dando uma volta
completa sobre a ponta dos pés. Se cruzou a perna direita sobre a esquerda, vira-se para a esquerda,
descreve uma volta completa e finda esta, temo-lo com a esquerda sobre a direita sempre em tesoura,
que ele desfaz com ligeireza para compor outros passos.
Da bandinha
O passista cruza as pernas, e mantendo-as cruzadas, desloca-se em passinhos miúdos para a
direita, para a esquerda, descaindo o ombro para o lado onde se encaminha. Alinhava o movimento
como quem vai por uma ladeira abaixo.
O passista com os braços para o alto e as nádegas empinadas aproxima e afasta os pés, ou caminha
com as pernas arqueadas e bamboleantes.
Corrupio
O passista se curva profundamente e ao mesmo tempo em que se abaixa, rodopia num pé só, em
cuja perna se aplica flexionada outra perna, ajustando o peito do pé à panturrilha. Toma uma atitude
de quem risca uma faca no chão.
O passista manobra com uma das pernas jogando para frente o ombro correspondente à perna que
avança, o que faz ora para a direita, ora para a esquerda, alternadamente, na posição de quem força
com o peso do ombro uma porta.
Este passo se se encontra parceiro é feito vis-à-vis.
O passista descreve, todo empinado, o passo miúdo, num circulo, como um galo que corteja a fêmea.
O passista anda como um aleijado, arrastando, ora com a perna direita, ora com a esquerda
alternadamente, enquanto o restante do corpo se conserva em ângulo reto. O passista põe-se de
cócoras, e manobra com as pernas, ora para frente, cada uma por sua vez, ora para os lados.
Chão de barriguinha
O passista com os braços levantados, aproxima-se vis-à-vis e com ele troca uma umbigada, que
nunca chega a ser violenta. Se são as nádegas que se tocam, temos o Chão de Bundinha. O passista se
verticaliza afoitamente, espiga o busto, levanta os braços e caminha em passo miúdo, arrastando os
pés em movimento "saccadé".
O passista dá uma volta no ar, de braços arqueados, caindo com os tornozelos cruzados
apoiando-se sob os bordos externos dos pés.
O passista dá grandes saltos para um lado e para o outro, mantendo estirada a perna do lado para
onde se dirige, e tocando o chão com o calcanhar. Geralmente o passista utiliza-se de um chapéu de
sol, afim de melhor garantir o equilíbrio."
Ainda há inúmeros passos como o do Urubu Malandro, etc.
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Ingles: Capoeira History
Due to many circumstances, the history of Capoeira, in part, is obscure. There are many
documents and facts that can be proven, but there is also much speculation and correct and incorrect
conclusions that can not be proven. There is also the popular romanticism and stories that come from
the past, for generations, without historic foundation but that is accepted by many. The reality is that
there are always questions without responses.
The history of Capoeira, ironically through its' destiny, reflects the actual jogo (game) de
Capoeira. In some ways it's a charade and full of mandinga (secrets/deception). In my 27 years of
Capoeira I have heard many different responses for the same question. I have read numerous books,
which speak of the same subject but take totally different angles. I have spoken with and listened to,
attentively, the opinion of many mestres old and young, famous and unknown. I can say that I have
already read 99 percent of the published books about Capoeira, some good and some bad. I have
heard many different berimbau rhythms with the same name.
I have seen many of the same movements with different names. I know of cordao graduations
with the same level in different colors. I have seen many rodas, many mestres and many capoeiristas
but to none has Capoeira revealed all of its' history. Because of this, there will always be questions
without exact answers. And because of this I suggest to all who are interested in Capoeira and its'
history, read as much as possible about the subject and discover its' various angles. The following
information that you are about to read doesn't completely reflect my way of thinking. The following
information reflects various opinions from various authors*, some of which I don't completely agree
with but I respect and recommend their work. - Wagner Bueno
The Beginning
In 1500's the Portuguese, led by explorer Pedro Alvares Cabral, arrived in Brazil. One of the first
measures taken by the new arrivals was the subjugation of the local population, the Brazilian Indians,
in order to furnish the Portuguese with slave labor (for sugarcane and cotton). The experience with the
aborigines was a failure. The Indians quickly died in captivity or fled to their nearby homes. The
Portuguese then began to import slave labor from Africa.
On the other side of the Atlantic, free men and women were captured, loaded onto ghastly slave
ships and sent on nightmarish voyages that for most would end in perpetual bondage.
The Africans first arrived by the hundreds and later by the thousands (approximately four million in
total).Three major African groups contributed in large numbers to the slave population in Brazil, the
Sudanese group, composed largely of Yoruba and Dahomean peoples, the Mohammedanized
Guinea-Sudanese groups of Malesian and Hausa peoples, and the "Bantu" groups (among them
Kongos, Kimbundas, and Kasanjes) from Angola, Congo and Mozambique.
The Forefathers
Who or what is responsible for Capoeira? Where did the foundation of capoeira come from? That
is the eternal question that can never really be answered. The Bantu groups are believed to have been
the foundation for the birth of Capoeira. They brought with them, from Africa, their culture, a culture
that was not stored away in books and museums but rather in the body, mind, heart and soul. A
culture that was transmitted from father to son, throughout generations. There was candomble', a
religion; the berimbau, a musical instrument; vatapa, a food; and so many other things. Basically a
way of life.
Fighting Banck
The Dutch controlled parts of the northeast between 1624 and 1654. Slaves took steps towards
reconquest of their freedom when the Dutch lashed out against the Portuguese colony, invading towns
and plantations along the northeastern coast concentrating on Recife and Salvador. With each Dutch
invasion the security of the plantations and towns were weakened. The slaves taking advantage of the
opportunities, fled, plunging into the forests in search of places in which to hide and survive. Many
after escaping founded independent villages called quilombos.
The quilombos were very important to evolution of Capoeira. There were at least ten major
quilombos with internal socio-economic organizations and commercial relationships with neighboring
cities. The quilombo dos Palmraes lasted sixty-seven years in the interior of the state of Alagoas,
rebuffing almost all expeditions sent to extinguish it. Because of the consistency and type of threat
present, Capoeira developed it's structure as a fight in the quilombos. The embryo of Capoeira as a
rudimentary fighting style was created in the slaves' quarters and perhaps would not have developed
further if left only to that environment.
Suppression
Starting around 1814, Capoeira and other forms of African cultural expression suffered repression
and were prohibited in some places by the slave masters and overseers. Up until that date, forms of
African cultural expression were permitted and sometimes even encouraged, not only as a safety gauge
against internal pressures created by slavery but also to bring out the differences between various
African groups, in a spirit of "divide and conquer". But with the arrival in Brazil in 1808 of the
Portuguese king Dom Joao VI and his court, who were fleeing Napoleon Bonaparte's invasion of
Portugal, things changed.
The newcomers understood the necessity of destroying a people's culture in order to dominate
them, and Capoeira began to be persecuted in a process, which would culminate with its being
outlawed in 1892.
Why was Capoeira suppressed? There were many motives. First of all it gave Africans a sense of
nationality. It also developed self-confidence in individual Capoeira practitioners. Capoeira created
small, cohesive groups. It also created dangerous and agile fighters. Sometimes the slaves would
injure themselves during the Capoeira, which was not desirable from an economical point of view. The
masters and overseers were probably not as conscious as the king and his intellectuals of his court of
all of these motives, but intuitively knew something didn't "smell right."
Multiple Theories
It must be stressed that there are many other theories attempting to explain the origins of
Capoeira. According to one prevalent theory, Capoeira was a fight that was disguised as a dance so
that it could be practiced unbeknownst to the white slave owners. This seems unlikely because, around
1814, when African culture began to be repressed, other forms of African dancing suffered prohibition
along with Capoeira, so there was no sense in disguising Capoeira as a dance.
Another theory says that the Mucupes in the South of Angola had an initiation ritual (efundula) for
when girls became woman, on which occasion the young warriors engaged in the N'golo, or "dance of
the zebras," a warrior's fight-dance.
According to this theory, the N'golo was Capoeira itself. This theory was presented by Camara
Cascudo (folclore do Brasil, 1967), but one year later Waldeloir Rego (Capoeira Angola, Editora
Itapoan, Salvador, 1968) warned that this "strange theory" should be looked upon with reserve until it
was properly proven (something that never happened). If the N'Golo did exist, it would seem that it
was at best one of several dances that contributed to the creation of early Capoeira.
Other theories mix Zumbi, the legendary leader of the Quilombo dos Palmares (a community made
up of those who managed to flee from slavery) with the origins of Capoeira, without any reliable
information on the matter.
All of these theories are extremely important when we try to understand the myth that surrounds
Capoeira, but they clearly cannot be accepted as historical fact according to the data and information
that we presently have. Perhaps with further research the theory that we have proposed here, i.e.,
Capoeira as a mix of various African dances and fights that occurred in Brazil, primarily in the 19th
century, will also be outdated in future years.
A Turning Point
With the signing of the Golden Law in 1888, which abolished slavery, the newly freed slaves did
not find a place for themselves within the existing socio-economic order. The capoeirista (practitioner
of Capoeira), with his fighting skills, self-confidence and individuality, quickly descended into
criminality and Capoeira along with him. In Rio de Janiero, where Capoeira had developed exclusively
as a form of fighting, criminal gangs were created that terrorized the population. Soon thereafter,
during the transition from the Brazilian Empire to the Brazilian republic in 1890, these gangs were
used by both monarchists and republicans to exert pressure on and break up the rallies of their
adversaries.
The club, the dagger and the switchblade were used to complement the damage done by various
Capoeira moves.
In Bahia on the other hand, Capoeira continued to develop into a ritual-dance-fight-game, and the
berimbau began to be an indispensable instrument used to command the rodas (actual sessions of
Capoeira games), which always took place hidden locales since the practice of Capoeira in this era had
already been outlawed by the first constitution of the Brazilian Republic (1892).
Persecution
At the beginning of the twentieth century, in Rio the capoeirista was a rouge and a criminal.
Whether the capoeirista was white, black or mulatto, he was an expert in the use of kicks (golpes),
sweeps (rasteiras) and head-butts (cabecadas), as well as in the use of blade weapons. In Recife,
Capoeira became associated with the city's principal musicbands. During carnival time, tough Capoeira
fighters would lead the bands through the streets of that city, and were ever two bands would meet,
fighting and bloodshed would usually ensue. In Bahia, the capoeirista was also often seen as a
criminal.
The persecution and the confrontations with the police continued. The art form was slowly
extinguished in Rio and Recife, leaving Capoeira only in Bahia. It was during this period that legendary
figures, feared players such as Besouro Cordao-de-Ouro in Bahia, Nascimento Grande in Recife and
Manduca da Praia in Rio, who are celebrated to this day in Capoeira, made their appearances It is said
that Besouro lived in Santo Amaro da Purificacao in the state of Bahia, and was the teacher of another
famous capoeirista by the name of Cobrinha Verde.
Besouro did not like the police and was feared not only as a capoeirista but also for having his
corpo fechado (a person who through specific magic rituals, supposedly attains almost complete
invulnerability in the face of various weapons). According to legend, an ambush was set up for him. It
is said that he himself (who could not read) carried the written message identifying him as the person
to be killed, thinking that it was a message that would bring him work. Legend says he was killed with
a special wooden dagger prepared during magic rituals in order to overcome his corpo fechado.
The Criminal Element
Of all the rouges that led the carnival bands through the streets of Recife, Nascimiento Grande
was one of the most feared. Some say he was killed during police persecution in the early 1900s, but
others say he moved from Recife to Rio de Janiero and died of old age there.
Manduca da Praia was of an earlier generation (1890s) and always dressed in an extremely elegant
style. It is said that he owned a fish store and lived comfortably. He was also one of those who
controlled elections in the area he lived in. It is said that he had twenty-seven criminal cases against
himself (for assault, knifing etc.) but was always absolved due to his influence of the politicians he
worked for.
History
During the 1500s, Portugal shipped slaves into South America from Western Africa. Brazil was the
largest contributor to slave migration with 42% of all slaves shipped across the Atlantic. The following
peoples were the most commonly sold into Brazil: The Sudanese group, composed largely of Yorubaa
and Dahomean people, the Islamised Guinea-Sudanese group of Malesian and Hausa people and the
Bantu group (among them Kongos, Kimbundas and Kasanjes) from Angola, Congo and Mozambique.
There are engravings and writings that describe a now-lost fighting dance in Cuba that reminds us of
capoeira with two Bantu men moving to the yuka drums. It is called the baile del maní. Batuque and
Maculele are other fight-dances closely connected to capoeira.
These people brought their cultural traditions and religion with them to the New World. The
homogenization of the African people under the oppression of slavery was the catalyst for capoeira.
Capoeira was developed by the slaves of Brazil as a way to resist their oppressors, secretly practice
their art, transmit their culture, and lift their spirits. Some historians believe that the indigenous
peoples of Brazil also played an important role in the development of capoeira.
After slavery was abolished, the slaves moved to the cities of Brazil, and with no employment to
be found, many joined or formed criminal gangs. They continued to practice capoeira, and it became
associated with anti-government or criminal activities. As a result, capoeira was outlawed in Brazil in
1892. The punishment for practicing it was extreme (practitioners would have the tendons on the back
of their feet cut), and the police were vicious in their attempt to stamp out the art.
Capoeira continued to be practiced, but it moved further underground. Rodas were often held in
areas with plenty of escape routes, and a special rhythm called cavalaria were added to the music to
warn players that the police were coming. To avoid being persecuted, capoeira practitioners
(capoeiristas) also gave themselves an apelido or nicknames, often more than one. This made it much
harder for the police to discover their true identities. This tradition continues to this day. When a
person is baptized into Capoeira at the batizado ceremony, they may be given their apelido.
Persecution of the art petered out eventually, and was entirely gone by 1918.
In 1937, Mestre Bimba was invited to demonstrate his art in front of the president. After this
performance, he was given permission to open the first capoeira school in Brazil. Since that time,
capoeira has been officially recognized as a national sport, and has spread around the world. Mestre
Bimba's systematization and teaching of capoeira made a tremendous contribution to the capoeira
community.
In 1942, Mestre Pastinha opened the first Capoeira Angola school, the Centro Esportivo de
Capoeira Angola, located in Bahia. He had his students wear black pants and yellow t-shirts, the same
color of the "Ypiranga Futebol Clube," his favorite soccer team. Most Angola schools since then follow
in this tradition, having their students wear yellow capoeira t-shirts, altough more recently each club
has begun to adopt more personalised uniforms.
Together, Mestre Bimba and Mestre Pastinha are generally seen as the fathers of modern Capoeira
Regional and Capoeira Angola respectively.
Etymology
The derivation of the word capoeira is under dispute. One possible meaning is that it refers to an
area of forest or jungle that has been cleared by burning or cutting down. Afro-Brazilian scholar Carlos
Eugenio believes it refers to a large round basket called a capa commonly worn on the head by urban
slaves selling wares (a capoeira being one who wears the basket). Alternatively, Kongo scholar K. Kia
Bunseki Fu-Kiau thinks that capoeira could be a deformation of the Kikongo word kipura, which means
to flutter, to flit from place to place; to struggle, to fight, to flog. In particular, the term is used to
describe rooster's movements in a fight.
The game
Capoeira doesn't focus on destroying the person you play against, rather on demonstrating more
skill (or cunning). Capoeiristas often prefer to show the movement without completing it, enforcing
their superiority in the roda. If your opponent cannot dodge your slowest attack, there is no reason to
use your fastest. Each attack that comes in gives you a chance to practice an evasive technique.
Capoeira Angola
Angola is considered to be the true root style of capoeira, often characterized by slower, sneakier
movements played closer to the ground and with the players playing their games in closer proximity to
each other. Capoeira Angola, in actuality, is played in a great range of speeds, ranging from Mestre
Rene's school (with fast, highly acrobatic movements and frenetic high tempo music) to Mestre João
Pequeno's school (with much slower, methodical movements to low tempo, hypnotic music).
The father of modern Capoeira Angola is considered to be Mestre Pastinha (Paas-cheen-yah) who
lived in Salvador, Bahia. Today, most of the Capoeira Angola media that is accessible comes from
mestres in Pastinha's lineage, but this isn't to say that he was the only one or that he was the
originator. Many others helped in the preservation and propagation of Capoeira Angola, including
Mestre Caiçara, Mestre Bobo, Mestre Noronho, Besouro Mangangá, etc.
The Angola style, while emphasizing the traditions and history of capoeira remains a
contemporaneous art in the vibrant street scene of Salvador, Bahia. There is a diversity of styles and
players, all of the traditional form, playing or performing in a great range of speeds and testing each
other in various academies and in the street.
Capoeira Regional
Regional is a newer and more martially-oriented game. Regional was developed by Mestre Bimba
to make capoeira more mainstream and accessible to the public, and less associated with the criminal
elements of Brazil. While capoeiristas can sometimes play Angola-like, slow games, the Regional style
is most often composed of fast and athletic play. On the contrary to what you might read elsewhere,
Bimba's Regional style contains almost none of acrobatic movements so often associated with
capoeira. It is combat oriented while maintaining the trickiness of Capoeira Angola.
Later, so called modern Regional came to be (see the next section about capoeira
contemporanea). Developed by other people from Bimba's Regional, this type of game is characterized
by high jumps, acrobatics, and spinning kick. This Regional should not be confused with the original
style created by Mestre Bimba.
Regional ranks capoeiristas (Capoeira players) by ability, denoting different skill with the use of a
corda (colored rope, also known as cordel or cordão) worn as a belt.
Angola does not use such a formal system of ranking, relying instead upon the discretion of a
student's mestre. In both forms, though, recognition of advanced skill comes only after many years of
constant practice.
Capoeira Contemporânea
Today, there are many fusion styles, which mix the Angola and Regional traditions. Some refer to
this as "capoeira atual," or "capoeira contemporânea." Whether playing Angola or Regional, groups
often have different styles of wildly different movements. In general, older groups/styles often have a
greater emphasis on the traditions of capoeira, while newer groups concentrate chiefly on sports-like
technique.
Ginga
The ginga (literally: rocking back and forth) is the fundamental movement in capoeira. Capoeira
Angola and Capoeira Regional have distinctive forms of ginga. Both are accomplished by maintaining
both feet approximately shoulder-width apart and then moving one foot backwards and then back to
the base. This movement is done to prepare the body for other movements.
The rest of the body is also involved in the ginga: coordination of the arms (in such a way as to
prevent the body from being kicked), torso (many core muscles may be engaged depending on the
player's style), and the leaning of the body (forward and back in relation to the position of the feet;
the body leans back to avoid kicks, and forward to create opportunities to show attacks). The overall
movement should match the rhythm being played by the bateria.
Attacks
Capoeira primarily attacks with kicks and sweeps. Some schools teach punches and hand strikes,
but they are not as common, because this art was originally developed by handcuffed slaves fighting
against their guards. Elbow strikes are commonly used in place of hand strikes. Capoeira also uses
acrobatic and athletic movements to maneuver around the opponent. Cartwheels (a very common
acrobatic movement), handstands, head-spins, hand-spins, hand-springs, sitting movements, turns,
jumps, flips, and large dodges are all very common in Capoeira.
Defenses
Capoeira defenses consists of evasive moves and rolls. A series of ducks called 'Negativas', which
literally means negations (of kicks) are also staple of a capoeiristas' defensive vocabulary. There are
typically different Negativas for every step of the Ginga, depending on the direction of the kick and
intention of the defender. A common defense is the 'Role', which is a rolling move that combines a
duck and a low movement.
This move allows the defensive player to quickly evade an attack and position themselves around
the aggressor in order to lay up for an attack. It is this combination of attacks and defense which gives
a game of Capoeira its perceived 'fluidity' and choreography. Other evasive moves allow the
capoeirista to move away or dangerously close in an attempt to trip up the aggressor in the briefest
moment of vulnerability (usually in a mid-kick).
Combinations
There are also styles of moves which combines both elements of attack and defense. An example
is the 'Au Batido', a move commonly associated with Capoeira. In essence, the move begins as an
evasive cartwheel which then turns into a blocking/kick, either as a reflexive response to a blocking
move from the opposing player or when an opportunity to do so presents itself (an opponent's drop of
guard for example).
Chamada
Capoeira Angola rodas feature a ritual called the "chamada." In a chamada, one player assumes a
ritual pose, for example, with one hand in the air. Normally, the other player should approach and join
the pose (in this example, touching their hand to the first player's hand). The players then walk back
and forth until the first player separates and offers a slow attack, and the jogo resumes. However, the
whole chamada is fraught with tension, since it is acceptable for either player (although most often the
player that called the chamada) to strike out in a sudden attack – at any speed at all. If the other
player is caught, it's because they weren't being careful enough.
The goal of the chamada is to test a player's ability to cooperate, to appear friendly, without
exposing himself to a sneaky attack. Some mestres will playfully involve spectators in the chamada
(for example, introducing a female bystander to their opponent only to take the opponent down while
he doffs his hat). Chamadas serve to show how well a player can handle the tricks of the world ("o
mundo enganador" is a common call in the louvação).
Volta ao mundo (or "trip around the world") is a short break taken by both players, and is in Capoeira
Regional the only Chamada or call available to indicate a desire to change something about the game
being played, while in Capoeira Angola it leads to more formalized Chamadas.
Though each school is different, an example from a regional school could be walking
counter-clockwise in large circle, loosely holding left hands and walking in the same direction. Two or
three gentle laps is all the rest you get, then it's time to play again. In a Capoeira Angola school the
meeting of the left hands would indicate a specific chamada that requires a ritual exit distinct and
different from merely separating hands.
The "volta ao mundo" is commonly used to force the players to cool down after a heated exchange
or by a player when he/she needs a break. It is important to note that "volta ao mundo" is practiced
differently by different schools – some hold hands, some do not, some walk, some run. In some
schools, the "volta ao mundo" is done when the music is over and the players are waiting for the new
one to start. If you ever visit a roda, make sure you respect that school's behaviours in this respect as
failure to do so is looked upon as quite rude.
Trickery
For students who have mastered the basic moves, their game naturally progresses towards a more
cunning slant. The art of trickery, or 'Malandragem'. This involves a lot of improvisation and
modifications of basic moves into a flurry of feints and fakes in a blatant attempt to trick the opponent
in responding wrongly. To this end, the ability of the capoeirista lies in their skill to observe and
reliance on their innate sense in anticipating the moves of their opponents and prepare the appropriate
response. Some capoeiristas take this aspect of the art to heights akin to the guile of theatrics and
drama. Games displaying elaborate performances and even staging skits reenacting historic cultural
aspects of Capoeira are commonly demonstrated amongst the most learned of the art.
Styles of Capoeira
There are many different kinds of capoeira. As previously stated the two largest types are Angola
and Regional. Although groups of one style do exist, most groups tend to mix the two styles to some
degree. Capoeira Angola groups from the Northeast will tend to identify only as Capoeira Angola and
will mimic Regional for performances.
Besouro Mangangá
The son of João Grosso and Maria Haifa, Manuel Henriques, learned capoeira from Tio Alípio (an
ex African slave), around the Rua do Trapiche de Baixo located at Santo Amaro da Purificação (Bahia).
Tio Alípio gave Manuel Henriques the nickname of "Besouro Mangangá" due to his ability to quickly
disappear whenever he was around a belligerent group or facing danger. As he was a famous and
strong capoeirista, the word spread out and quickly came up the legend that Besouro Mangangá had
supernatural power.
He would not only disappear when facing danger, but also turn into a big black beetle, scaring
everyone around. The legend also says that Besouro would fight an entire police troop that would
come riding horses to arrest capoeiristas at that time. In 1924, at the age of 27, Besouro Mangangá
was caught in an ambush, stabbed and killed with a "ticum" knife (type of knife made from bull's
bone). Important names to the capoeira world such as Mestre Cobrinha verde (his cousin) and Siri de
Mangue were his student.
...tum tum tum Besouro Mangangá, bateu foi na polícia de soldado a general...
Zumbi
Zumbi was born inside the "Quilombo dos Palmares" (largest maroon colony of escaped slaves),
1655. The complex of Palmares was located in what is today's the state of Alagoas (Serra da Barriga),
northeast Brazil. Its population was composed not only of escaped African slaves but also of native
Brazilian Indians and other mixed races (Mestiços). It had an organized government system similar to
an African Kingdom with a King and his Assembly.
The best warriors on battles were chosen King; "Zumbi" was the most notorious King of all. The
"Quilombo dos Palmares" fought for 65 years against Portuguese & Dutch colonizers, but was finally
destroyed in 1694 by Domingos Jorge Velho and his troops. Zumbi, however, managed to escape and
many believed that he was immortal. Wanted by the authorities, he was captured on November 20th,
1695.
He was killed and beheaded on the spot. His head was brought by the authorities to a public Plaza
at the "vila do Recife" to show the people that he was not immortal. "Zumbi" is considered a national
hero and warrior, a symbol of freedom; his name became a capoeira legend.
Maculele
Maculelê is a Brazilian Folklore that was originated in Santo Amaro da Purificação, a city located
in Recôncavo Baiano (Bahia-Brazil). This city is characterized by having rich popular cultural
manifestations, with African heritage. Maculelê is a dance with sticks, sometimes performed with
machetes or even fire. The origin of maculelê is controversial. Some say that Maculelê was originated
in the sugar-cane plantation by the slaves, whom used to practice the dance to relieve their anger
against slavery.
Others say that the slaves used sticks and machetes to defend themselves against the slave
masters punishment, which was then later progressed into maculelê. A different version suggests that
it has native indian roots, from the "cucumbis" indian tribe. Maculelê has steps similar to many other
Brazilian dances such as "frevo" from Pernanbuco, "Moçambique" from São Paulo, "Cana-verde" from
Vassouras-RJ, "Bate-pau" from Mato Grosso, "Tudundun" from Pará among others. It is essential to
preserve maculelê. It is amazing to watch a well-done Maculelê performance!
Samba de Roda
Performed by many capoeira groups, samba de roda is a traditional Afro-Brazilian dance that has
been associated with capoeira for many years. The orchestra is composed by pandeiro (tambourine),
atabaque (drum), berimbau, viola (a stringed instrument of the violin family, slightly larger than a
violin), chocalho (rattle - a percussion instrument), accompanied by singing and clapping.
Puxada de Rede
Puxada de Rede is a folkloric theatrical play, seen in many capoeira performances! This traditional
Brazilian legend is about a fisherman that goes out to fish at night on a "Jangada" (handmade
sea-worthysailingraft used by fishermen of northenwestern Brazil). His wife had a presentiment of
something wrong and tried to stop him from going fishing that night. He went anyway, leaving his wife
crying and his kids scared.
His wife waited the whole night for him on the beach, and around 5:00am, the usual arrival time,
she saw the "jangada". The fishermen had a very said expression and some were even crying, but she
did not see her husband. The fishermen told her that her husband had fallen off the "Jangada" by
accident. As they started to withdraw the net, they found his body amongst the fish. Then his friends
carried his body on their arms, in a traditional funeral ritual on the beach.
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
France: Origines Capoeira
La Capoeira est beaucoup de chose à la fois : C'est à la fois une lutte, une danse et un jeu, un art. Et
le bon capoeriste est très complet, il est un acrobate, un musicien, un chanteur….
La théorie la plus fréquemment admise sur les origines de la capoeira est que les esclaves, au Brésil,
camouflaient leur pratique du combat sous la forme d'une danse, pour pouvoirs'entraîner librement et
utiliser plus tard cette nouvelle forme de lutte comme un instrument de libération.
Une autre théorie explique peut-être mieux la variété présente dans la Capoeira. Celle-ci consiste à
dire que la Capoeira est née des différentes cultures des esclaves.
En effet, ces esclaves venus de diverses régions d'Afrique ( Angola, Mozambique, Guinée… ) avaient
des cultures très différentes qui en se mélangeant au Brésil ont chacune apporté des éléments
constituant la Capoeira.
Styles
La Capoeira est divisée en deux styles très différents : L'Angola et la Régional
L'Angola
C'est la Capoeira traditionnelle. Elle se caractérise par une lenteur contrôlée, un jeu très près du sol
avec des mouvements très expressifs qui peuvent rappeler des déplacements d'animaux et un jeu qui
respecte des rituels en développant la ruse et la malice. La figure emblématique de ce style est le
maître Pastinha (1889-1981) qui a permis de préserver ce style alors que se développait la plus
renommée Capoeira Régional.
La Régional
Ce style est plus récent et est le plus pratiqué. Cette nouvelle forme a été crée vers 1930 par maître
Bimba (1900-1974), qui est certainement la personnalité la plus connue de la Capoeira. Ce style est
bien plus spectaculaire, il est plus rapide, aérien et acrobatique. Bimba qui était un grand lutteur, a
plus développé le côté martial de ce style en ajoutant des coups inspirés d'autres arts martiaux.
27 avril 1848 : abolition de l'esclavage dans les colonies françaises.
Il ya 160 ans, l'Etat Français mettait fin à trois siècles d'esclavage dans ses colonies.
Un long processus des abolitionnistes mais une application immédiate : un article qui s'inscrit dans
notre thématique sur l'esclavage, de la résistance à l'abolition.
L'histoire retient le nom de Victor Schoelcher, mais de nombreux auteurs ou philosophes des
Lumières se réclamaient de l' anti-esclavagisme, et l'abolition en France est issue d'un long processus
qui demanda une petite centaine d'année. Influencée d'une part par l'abolition maîtrisée dans les
colonies britanniques et profitant de la « révolution » de 1848 pour enfin appliquer les textes de 1791
et de la Déclaration Universelle des Droits de l'Homme et du Citoyen, l'état français abolit l'esclavage
le 27 avril 1848.
Au nom du Peuple français.
Le Gouvernement provisoire,
Considérant que l'esclavage est un attentat contre la dignité humaine ;
Qu'en détruisant le libre arbitre de l'homme, il supprime le principe naturel du droit et du devoir ;
Qu'il est une violation flagrante du dogme républicain : Liberté, Égalité, Fraternité.
Considérant que si des mesures effectives ne suivaient pas de très-près la proclamation déjà faite du
principe de l'abolition, il en pourrait résulter dans les colonies les plus déplorables désordres,
Décrète :
Article 1 :
L'esclavage sera entièrement aboli dans toutes les colonies et possessions françaises, deux mois après
la promulgation du présent décret dans chacune d'elles. A partir de la promulgation du présent décret
dans les colonies, tout châtiment corporel, toute vente de personnes non libres seront absolument
interdits.
Article 2 :
Le système à temps établi au Sénégal est supprimé.
Article 3 :
Les gouverneurs ou commissaires généraux de la République sont chargés d'appliquer l'ensemble des
mesures propres à assurer la liberté à la Martinique, à la Guadeloupe et dépendances, à l'île de la
Réunion, à la Guyane, au Sénégal, et autres établissements français sur la côte occidentale d'Afrique, à
l'île Mayotte et dépendances et en Algérie.
Article 4 :
Sont amnistiés les anciens esclaves condamnés à des peines afflictives ou correctionnelles pour des
faites qui, imputés à des hommes libres, n'auraient pointe entraîné ce châtiment. Sont rappelés les
individus déportés par mesure administrative.
Article 5 :
L'Assemblée Nationale réglera la quotité de l'indemnité qui devra être accordée aux colons.
Article 6 :
Les colonies purifiées de la servitude, et les possessions de l'Inde seront représentées à l'Assemblée
Nationale.
Article 7 :
Le principe que le sol de la France affranchit l'esclavage qui le touche est appliqué aux colonies et
possessions de la République.
Article 8 :
A l'avenir, même en pays étranger, il est interdit à tout Français de posséder, d'acheter ou de vendre
des esclaves, et de participer, soit directement, soit indirectement à tout trafic ou exploitation de ce
genre. Toute infraction à ces dispositions entraînera la perte de la qualité du citoyen français.
Néanmoins, les Français qui se trouvent atteints par ces prohibitions, au moment de la
promulgation du présent décret, auront un délai de trois ans pour s'y conformer.
Ceux qui deviendront possesseurs d'esclaves en pays étrangers, par héritage, don de mariage,
devront, sous le même peine, les affranchir ou les aliéner dans le même délai, à partir du jour où leur
possession aura commencé.
Article 9 :
Le Ministre de la Marine et des Colonies et le Ministre de la Guerre sont chargés en ce qui le concerne,
de l'exécution du présent décret.
Fait à Paris en Conseil du Gouvernement, le 27 avril 1848
La Liberté générale sera appliquée deux mois aprés l'arrivée officilelle sur place du decret. Les
décrets organisant l'instruction ou le régime du travail furent rédigés par la Commission dans les
semaines suivantes et promulgués entre le début mai et la mi-juillet 1848. En moins de cinq mois les
colonies esclavagistes françaises vont tourner le dos à un régime social et économique vieux de plus
de trois siècles, que la Première Révolution n'avait pas réussi à vaincre durablement.
En réalité cette rapidité n'était qu'apparente : le travail de la comission présidée par Schoelfer
était l'aboutissement de plus d'un siècle de débats et de combats qui avaient opposé dans une lutte
sans merci les esclavagistes aux abolitionnistes. Le décret imposé par l'infatigable Schoelcher
couronnait un siècle d'efforts de ceux qui osèrent se lever pour dénoncer ce déshonneur : cent ans
après la parution de l'Esprit des Lois, l'indignation de Montesquieu trouvait son aboutissement.
Le décret du 27 avril prévoyait l'entrée en application de la liberté deux mois après la promulgation du
décret lui-même. Cette mesure se voulait rapide, ne laissant aux colons aucun délai leur permettant
d'organiser la résistance.La réalité fut encore beaucoup plus expéditive que ce que prévoyait la loi, et
un scénario social et politique décisif se joua en quelques jours. La chute du gouvernement et la
reconduite de la Républiquesouleva parmis les esclaves l'espoir d'un rapide affranchissement : les
ateliers refusèrent le travail et exigèrent un salaire, s'insurgeant contre les chatiments corporels.
Finalement l'insurrection tant crainte par le gouvernement de Paris, éclata à Saint-Pierre (Martinique)
le 22 mai avant qu'ait pu être connue l'existence du décret et son ampleur contraignit les autorités à
proclamer aussitôt l'abolition sur toute l'île. Quand le Décret arriva de Paris le 3 juin, l'esclavage
n'existait plus...
Le même scénario se déroula en Guadeloupe, colonie où la résistance des esclaves était un fait
établi : le 27 mai le gouverneur fut à son tour obligé de proclamer la liberté générale, alors qu'il
ignorait les décisions prises à Paris. Enfin, en Guyane, le Décret fût appliqué le jour même de son
arrivée.
L'onde de choc des insurrections des Antilles Françaises suivies de l'application de la Loi, ne resta pas
sans échodans les Caraîbes encore esclavagistes. Les esclaves de Saint Martin, Saba, Saint Eustache se
libérèrent eux-mêmes lors du printemps 1948. Pourtant ce « printemps des peuples noirs » ne put
s'étendre dans les grands pays esclavagistes. Cuba, les Etats Unis et le Brésil continuèrent même à
accroître leur population servile pendant plusieurs décennies. Le Brésil ne se prononcera qu'en 1888 .
L'abolition de l'esclavage dans les colonies européennes ne fut pas le résultat de la seule
intervention des anti-esclavagistes des métropoles, si illustres qu'ils furent. L'histoire des colonies fut
ponctuée d'une succession ininterrompue de révoltes serviles, allant du quilombo -marronnage dans
les Antilles- à l'insurrection générale qui culmina en 1791 à Saint Domingue. Les noms de Makandal
(Saint Domingue), Toussaint Louverture (Haïti), Orookono (Surinam), Moses Bom Saamp (Jamaïque),
Zumbi (Brésil) étaient connus de tous en Europe et certains de leurs exploits étaient magnifiés par les
écrits des grands auteurs de l'époque. La fin de l'esclavage n'est donc pas issue d'aun acte de
mansuétude venu de l'Europe mais bien le fruit de la Résistance du peuple noir et de son organisation.
Au Brésil, l'étude des quilombos -communauté d'esclaves en fuite- révèle l'importance de la
résistance des esclaves dans le processus d'abolition...prochain épisode
« de la fazenda au quilombo ».
Capoeira Mannheim
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Español: Historia de la Capoeira
La Capoeira es mucho más que un deporte, mucho más que un arte marcial, es música,
expresión corporal, belleza, potencia,... en definitiva, una armoniosa mezcla de todo ello. Sus orígenes
son oscuros y están rodeados de un aura de leyenda...el mito nos cuenta que en un principio significó
una bandera de libertad para los esclavos africanos...
"Vou contar uma história
Do tempo da escravidao
Vou contar com muita dor
Muita dor no coraçao"
Todo comenzó hace casi cinco siglos, cuando los portugueses se dieron cuenta de que era
imposible esclavizar a la población nativa de los territorios americanos bajo su dominio; los indígenas
escapaban y huían a sus casas, cuando no perecían sin más. Así pues, decidieron embarcar esclavos
africanos procedentes sobre todo de Sudán, Mozambique, Guinea, Congo y Angola, hacinándolos en
barcos "negreros" y trasladándolos al Brasil; durante estos viajes a través del Atlántico, se les negaba
las más elementales condiciones de salubridad y muchos de ellos (se calcula que un 40 % incluidos
niños y mujeres) morían durante el trayecto.
Es algo que no debe extrañar a nadie ya que, como factor añadido a las inhumanas condiciones
físicas del viaje, debemos considerar la terrible tortura psíquica a que se veían sometidos estos
hombres y mujeres privados por completo de su libertad y llevados contra su voluntad lejos de su
hogar. Según los cálculos, el número de seres humanos vejados de esta forma tan inhumana alcanzó
la escalofriante cifra de cuatro millones.
Se convirtió en práctica habitual corromper a los jefes tribales a cambio de tejidos, joyas,
metales preciosos (sobre todo oro y cobre), armas, tabaco, algodón, etc., a cambio de esclavos.
Aquellos que sobrevivían al viaje (lo cual de por sí ya era una auténtica hazaña) se disponían a vivir
otro infierno en el continente americano.
Bajo el cruel látigo de los capataces en las plantaciones únicamente conocían trabajo agotador de
sol a sol y castigos como recompensa a su esfuerzo. Así, no es extraño que la esperanza media de
vida en esclavitud fuera sólo de 7 a 10 años. En realidad, la reacción de la población negra sometida
frente a estos abusos era tan radical que convirtió algo tan extremo como el suicidio en habitual,
mientras se fomentaba cada vez más la negativa a tener hijos, por razones obvias.
En el contexto de las plantaciones, los esclavos negros disponían de un solo día a la semana en
que podían cultivar la tierra para sí mismos, para su propia subsistencia; no tenían ningún otro tipo de
pago ni forma de sustento. Debido al esfuerzo que se veían obligados a realizar día tras día, los
negros de las plantaciones habían adquirido un desarrollo físico, sobre todo muscular, muy acentuado.
Fuerza y agilidad eran cualidades que poseían en grado sumo, lo cual les convertía en grandes
combatientes potenciales cuerpo a cuerpo y les proporcionaba un elemento importante de defensa y de
cohesión a través del desarrollo de la lucha que más tarde se convirtió en la capoeira; sus creencias y
ritos sobrevivían disfrazados de inocentes danzas y festivos cantos.
La Capoeira (que en las lenguas Tupy y Guaraní significa "campo", concretamente el lugar a
través del cual los esclavos escapaban de sus perseguidores blancos) se convirtió en una forma de
lucha contra los opresores, un símbolo de libertad. Se supone que fue la cultura "Bantú" la que trajo
consigo los elementos esenciales del entorno de la Capoeira, un auténtico estilo de vida que incluía
una religión (el candomblé), instrumentos (como el berimbau), gastronomía, y un largo etcétera que
alimentó su rebeldía.
En el siglo XVII, aprovechando el conflicto portugués con los holandeses, aparecen los primeros
intentos de insurrección de los esclavos; algunos de ellos se refugian en los bosques creando
auténticas comunidades denominadas "quilombos". Una de esas comunidades, situada en Palmarés,
llegó a constituirse casi en un verdadero estado africano que consiguió sobrevivir durante casi cien
años sometido originalmente a su rey "Ganga-Zumbi", un auténtico mito, estandarte de la libertad,
descendiente de una princesa africana; su población alcanzó los 20.000 habitantes y se cree que fue
aquí donde surgió la Capoeira tal y como la conocemos. El recuerdo de su primer "rey" aparece en el
nombre del grupo "Furia de Zumbi". La Capoeira pudo haber sido la forma de lucha por excelencia
dentro de esas comunidades.
"Zumbi, comandante-guerreiro Ogum-ie, ferreiro mor, capitao Da capitania da minha cabeça
Mandai alforria pro meu coraçao"
Durante el siglo XIX se prohibe la Capoeira y cualquier tipo de manifestación cultural de las
comunidades africanas, en un intento de destruir dicha cultura en aras de un dominio absoluto por
parte portuguesa. La Capoeira era muy peligrosa potencialmente como elemento de cohesión...
Hay multitud de teorías acerca del origen de la Capoeira, ninguna de las cuales ha podido ser
probada hasta la fecha. Una de ellas afirma que la Capoeira fue un estilo de lucha, un arma, disfrazada
como danza con el objeto de no levantar suspicacias entre los blancos...otra, sin embargo, asegura
que formaba parte de un ritual de iniciación de los Mucupus, del sur de Angola...otra, en fin,
contempla la Capoeira como una mezcla de todas aquellas danzas de diferentes tribus africanas
prohibidas por formar parte de la afirmación nacional de las mismas.
"Dança guerreira Corpo do negro é de mola Na Capoeira Negro embola e desembola E a dança
que era uma festa pro povo da terra Virou a principal defesa do negro na guerra Pelo que se chamou
libertaçao E por toda força, coragem e rebeldia Louvado será todo dia Que esse povo cantar e lembrar
o jogo de Angola Da escravidao no Brasil"
Con la abolición de la esclavitud a finales del siglo XIX, los capoeiristas pasan a ser seres
marginados que no tienen lugar en la nueva sociedad; muchos de ellos se agrupan en bandas y se
convierten en delincuentes comunes, en peones a sueldo de las distintas mafias o incluso en
guardaespaldas de políticos. Sin embargo, pueden diferenciarse dos zonas fundamentales con dos
maneras distintas de entender la Capoeira: en Río de Janeiro es ahora el arma favorita del mundo
criminal, mientras que en Bahía, donde se seguía entendiendo como un ritual, era habitual la
formación clandestina –ya que estaban prohibidas- de "rodas" (sesiones de Capoeira con el
imprescindible acompañamiento musical del berimbau). De todas formas, a principios de este siglo,
capoeirista y criminal eran prácticamente sinónimos, habiéndose desvirtuado el alma de este deporte,
que se convierte en instrumento de la violencia. Conclusión: la Capoeira es declarada ilegal durante
más de cuarenta años.
Así las cosas, pasó mucho tiempo hasta que, ya en el segundo cuarto de nuestro siglo, dos
grandes personalidades devolvieran a la Capoeira su dignidad perdida. Los casi míticos Mestre Bimba y
Mestre Pastinha son las dos figuras clave en el desarrollo de la moderna Capoeira. Este deporte, tal
como lo conocemos actualmente, sería impensable sin sus aportaciones. A Mestre Bimba debemos la
creación y apertura de la primera escuela de Capoeira de la historia en 1932, aprovechando que las
nuevas tendencias nacionalistas del gobierno brasileño hacían que éste fuera más permisivo con
respecto a este tipo de manifestaciones, aunque hay que reseñar que no fue reconocida oficialmente
hasta cinco años más tarde.
Mestre Bimba llamó a su escuela y a su nuevo modo de entender la Capoeira "estilo regionalista
de Bahia", diferenciándolo del estilo tradicional o angoleño, difundido este último por Mestre Pastinha
a través de su propia academia; mestre Pastinha fue un verdadero matusalén de la Capoeira, ya que la
seguía practicando a sus... ¡ochenta años! Sin embargo, murió a los noventa y dos años de forma muy
triste, solo y casi ciego.
"Capoeira eu sou Angola Valha-me Deus Senhor Sao Bento Tanto jogo para cima Como jogo para
o chao..."
A ellos debemos el que la práctica de la Capoeira haya crecido velozmente y de forma constante
desde entonces; esta circunstancia, ligada a la enorme extensión que a nivel mundial han adquirido las
escuelas y grupos locales, ha determinado la creación de federaciones de este deporte a todos los
niveles. La gran difusión alcanzada en Brasil ya en la década de los setenta supuso que fuera
declarado deporte nacional en 1974, al tiempo que se creaba la primera federación nacional de
Capoeira. Hoy en día, esta especie de "boom" ha demostrado el gancho que tiene este deporte
verdaderamente espectacular.
Una roda (sesión de Capoeira) en la actualidad es precisamente eso: todo un espectáculo; una
actuación de danzantes-luchadores que evolucionan frenética pero elegantemente en medio de un
círculo formado por otros luchadores, espectadores y músicos, al ritmo de cuyos instrumentos
(berimbau, atabaque, pandeiro y agogo), acompañados por sus cantos, se desarrolla la sesión. Su
práctica es lucha... es arte... es cultura... es libertad y el símbolo de la salud y confianza en uno
mismo. Constituye una puerta abierta a la armonía mediante la potenciación conjunta de cuerpo y
mente que, a diferencia de las artes orientales, incluye el color, la música, el espectáculo y la leyenda;
esta combinación hace de la Capoeira una práctica muy extendida por todo el mundo cuyos orígenes
se pierden en el tiempo y en cuyo espléndido futuro puedes participar... si te atreves.
El auténtico arte es una reflexión espiritual libre de una raza de gente, practicando un juego
mágico en el ring del Edén ; quando eu morrer, nao quero choro... ¡eu quero é festa! ; El día que yo
muera, por favor, no lloréis, sólo tocad mi berimbau y celebrad la vida conmigo; axe Carioquinha!"
"Os negros usavam a Capoeira para defender sua liberdade"
La Ginga
la ginga consiste en el movimiento ritmado de todo el cuerpo acompañando el toque del
berimbau, con la finalidad principal de mantener el cuerpo relajado y el centro de gravedad del cuerpo
en permanente dislocamiento, listo para la esquiva, ataque, contraataque o fuga. Durante el gingado,
el practicante debe mantenerse en movimiento permanente, simulando tentativas de ataque y
contraataque, siempre atento a las intenciones del compañero, en continua postura mental de esquiva
y protección de los blancos potenciales de ataques.
La ginga también sufre modificaciones en el curso del desarrollo de la capoeira, y no es raro
escuchar de los mestres mas antiguos comentarios sobre esta o aquella forma de gingar. Hace poco
tiempo, escuchamos a mestre Suassuna hablar sobre la ginga de Mestre Gaguinho (de Pastinha), ginga
marcada y muy eficiente, a la cual deberíamos prestar mas atención.
Palmares
En aquella época se aprovecharon de la confusión que se estableció por las invasiones Holandesas
en Brasil, miles de esclavos se escaparon de las fincas, creando repúblicas libres llamadas
"Quilombos".
Entre varios Quilombos que existieron en Brasil el de Palmares fue el que más impresionó al país.
Palmares fue una nación completa, un Estado negro donde se hablaban varios dialectos africanos, una
comunidad económica que se mantuvo autosuficiente por más de un siglo. La sociedad era multirracial
donde eran aceptados indios y blancos, perseguidos por el estado colonial. Un país dentro de Brasil
que acogió 30.000 habitantes, la sexta parte de la población de la época.
En Palmares gobernaron dos jefes, el primero su creador, Ganga-Zumba, que fue traícionado por
los portugueses blancos cuando intento negociar la paz. El segundo, que no creía en la paz y se quedó
en Palmares con la mayoría de la población, fue Zumbi que en dialecto africano significa "el señor de
la guerra". Zumbi se convirtió en jefe y ordeno que fueran decapitados a todos los hombres adultos en
guerreros, envío espías a los pueblos. Ejecutó a desertores y transformó a Macaco (capital de
Palmares) en una gigantesca fortaleza.
Zumbi, entre 1679 y 1695, por 16 años venció todos los ataques a su tierra. Se creía que Zumbi
era inmortal, pero el "Señor de la Guerra" murió el 20 de noviembre de 1695, en una trampa creada
por un amigo. El día de la muerte de Zumbi es conmemorado el día de la conciencia negra en brasil.
Después de la guerra de Palmares los negros recapturados llevaron consigo la Capoeira a las
haciendas, que fue prohibida por los señores de las mismas. Fue cuando la Capoeira sufre su primera
transformación. Por la necesidad de continuar su práctica, los negros introdujeron dentro de las ruedas
de batucadas que los negros hacían de noche en las haciendas después del día del trabajo.
La liberación de la población de color llegó 200 años después de la derrota de Palmares en 1888 y
sólo porque la monarquía quería mejorar su imagen ante la sociedad que ya sentía grandes simpatías
por el movimiento republicano. Es importante resaltar que Brasil fue el último país colonial en dar la
libertad a los esclavos.
Es importante aclarar aquí que la Capoeira surgió entre los estados de Halagaos y Recife
(Nordeste de Brasil). La Capoeira solo ganó su reconocimiento en Bahía debido a dos maestros
ilustres, Vicente Ferrera Pastinha la mayor expresión de la Capoeira de Angola y Manoel Dos Reis
Machado, el Maestro Bimba, creador de la Capoeira regional bahiana.
La Capoeira llegó con los esclavos negros a Brasil en forma de danza y fue transformada en lucha
por la necesidad de defenderse de los portugueses. Aunque la Capoeira fue generada en África, nace
en Brasil, siendo así su nacionalidad brasileña.
Con la abolición de la esclavitud, la población negra que no recibió ningún tipo de ayuda para
mejorar su condición social y económica, siguieron siendo explotados por la sociedad monárquica
portuguesa. Pero muchos negros emigraron a grandes ciudades de la época: Recife, Río de Janeiro,
Salvador de Bahía…
Los negros que sabían Capoeira se juntaron en “maltas” (lugares donde vivían los capoeiristas. La
palabra también se usa para los grupos de delincuentes de la época). Dentro de estas ciudades, era en
las fiestas populares donde los capoeiristas se encontraban, era donde podían relajarse del trabajo
forzado, de las torturas y olvidar su condición social.
Con el pasar del tiempo aumenta la fama de luchador de los capoeiristas, ofreciéndose
mercenarios para asesinatos y emboscadas, también eran usados por los políticos como
guardaespaldas y llegan a ser terminados por la propia policía. Con la llegada de la República en 1889,
el actual presidente Marechal Deodoro Fonseca, presionado por la creciente onda de la criminalidad,
crea en 1890 el código penal donde se condena de dos a seis meses a los practicantes de los ejercicios
de agilidad y destreza corporal conocidos por la denominación de Capoeira.
Esta situación se prolonga hasta que en el año 1932 el Maestro Bimba saca la Capoeira de las
calles para introducirla en los gimnasios. Así la historia de la Capoeira pasa por transformaciones
profundas. La clase media y la burguesía va a los gimnasios, primero a observar y después para
aprender y practicar. El 9 de julio de 1937 el gobierno oficializa la Capoeira dando al Maestro Bimba
un registro para su gimnasio. El Maestro Bimba es quien oficializo la Capoeira en Brasil y es por lo que
se piensa que la Capoeira nació en Bahía, desde Bahía se extendió al resto de Brasil. En 1995 la
Capoeira es reconocida por el Comité Olímpico Brasileño como deporte, pero la Capoeira es mucho
más: es danza, es folklore, es música, es psicología, es un estilo de vida. Es cultura y principalmente
antes de todo eso,la Capoeira es Lucha.
La Destrucción de Palmares
Después del fracaso del acuerdo entre el gobierno colonial y los quilombos, fueron intentadas
nuevas expediciones, inclusive bajo el comando del mismo Fernando Carrilho, que había obtenido la
primera victoria sobre Macaco, pero fracasaron. Finalmente, habiendo superado los problemas
externos, la corona portuguesa supo prepararse con calma y superar relativamente sus contradicciones
internas de manera de organizar una ofensiva más efectiva sobre el reducto de rebeldía negra.
La derrota del legendario quilombo pasaría a la historia como obra de un paulista, lo que en
aquellos tiempos era sinónimo de la población más salvaje del país, siendo la capitanía de San
Vicente, donde se localizaba la ciudad de Sao Paulo de Piratininga, la más atrasada de todo el país. Allí
crearon las famosas 'bandeiras', tropas mercenarías de blancos, mestizos e indios, cuya misión era
hacer la guerra por encargo -principalmente a los indios-, así como expediciones arriesgadas po rla
selva en busca de oro y piedras preciosas. Los nombres de los principales 'bandeirantes' (jefe de las
'bandeiras'), presentados idílicamente en la historia oficial como pioneros y amansadores, como
Fernao Dias Paes Leme, Raposo Tavares, Borba Gato, o 'Anhanguera', que adornan las carreteras de
Sao Paulo, están relacionados con las peores masacres y con conflictos con la Iglesia por la
esclavización de los indios, habiendo sido los responsables por la destrucción de la famosa "república
comunista-cristiana" de los indios guaraníes en la frontera de Brasil.
Fue uno de los más brutales de estos jefes mercenarios, el bandeirante Domingos Jorge Velho, el
hombre llamado para comandar la destrucción de Zumbi. Mameluco, o sea, mestizo de indio con
blanco, el paulista fue caracterizado por los propios señores de los ingenios pernambucanos, brutales
dueños de esclavos, en las palabras del obisco de Pernambuco: "este hombre es uno de los mayores
salvajes con que me he topado; cuando se vio conmigo trajo con él un 'linga' (traductor, N.R.), porque
ni hablar sabe, no se diferencia del más bárbaro 'tapuia' más que en decir que es cristiano, y no
obstante haberse casado hace poco, le asisten siete indias concubinas, y de aquí se puede entender
cómo procede en lo demás; tal ha sido su vida desde que tiene uso de razón -si es que la tiene- hasta
el presente, anduvo metido por los montes a la caza de indios e indias, éstas para el ejércicio de sus
torpezas, y aquéllos para provecho de sus intereses" (Edisor Carneiro: 'O Quilombo dos Palmares').
Después de muchas idas y venidas, relativas a negociados sobre el pago de las tropas, la
recompensa a los bandeirantes, la ayuda en hombres y municiones, y vencidas las resistencias de los
dueños de ingenios, estaba pronta la expedición final contra los Palmares. En la primera tentativa, los
paulistas se lanzaron contra un mocambo próximo de la capital del quilombo y fueron rechazados por
los guerreros de Zumbi, sufriendo pesadas pérdidas de hombres y equipamiento. Las tropas de
Alagoas y de Porto Calvo fueron presas de pánico y huyeron. Jorge Velho, que había llegado con más
de mil hombres, entre blancos e indios, regresó a Porto Calvo con 600 indios y 45 blancos.
El bandeirante pidió refuerzos al gobernador, y "En noviembre de 1693 comenzaron a llegar a
Porto Calvo caravanas de mantenimientos y material bélico de Bahia. En diciembre llegan los grandes
efectivos: 3.000 hombres reclutados en Olinda y Recife, comandados por el capitán Bartolomeu
Somoes da Fonseca; 2.000 de Alegoas y Porto Calvo, bajo las órdenes del sargento mayor Sabastiao
Dias Mineli, más un cuerpo de elite, bajo el comando del capitán mayor Pimentel. De Penedo y Sao
Miguel llegaron 1.500 hombres. Los hermanos Bernardo y Antonio Vieira de Mello se presentaron al
frrente de 300 hombres y una manada de bueyes. De Bahia, Paraíba y Rio Grande do Norte vinieron
más de 800 hombres. Eran en total más de nueve mil hombres -blancos convertidos en hidalgos,
mestizos bronceados, mulatos, indios pernambucanos, paulistas, bahianos, piauinses, reunidos en el
mayor contingente militar hasta entonces organizado en la colonia".
"La guerra de los Palmares se transformará en una cruzada contra los negros" (Renato Castelo
Branco: 'Domingos Jorge Velho y la penetración paulista en el Nordeste').
En enero de 1694, esta fuerza armada llegó al macombo de Macaco y estableció su cuartel general
en frente de la enorme empalizada montada por Zumbi, conocida como la Cerca Real de Macaco. Allí
constituirían campamento y construirían un pequeño fuerte denominado Nossa Senhora das Brotas.
Del otro lado de la cerca estaban preparados para luchar cerca de 11 mil guerreros negros del
quilombo.
El cerco a la capital, sin embargo, no estaba dando resultado. Los palmarinos más de un ataque
con grandes pérdidas a los sitiantes, que no conseguían aproximarse a la cerca real: "Fue entonces
que el capitán mayor Bernardo Vieira de Mello, que comandaba la tropa pernambucana, apostada del
otro lado de las fuerzas de Domingos Jorge Velho, por iniciativa propia construyó, con sus esclavos y
soldados, una cerca de 594 metros de varas a plomo, acompañando la de los negros. Los otros
comandanters -por orden del Maestro de Campo- fueron haciendo lo mismo en las tierras que
defendían, envolviendo, por fin, en una contracerca de enormes dimensiones, al reducto palmarino
(...). Aún así la lucha parecía indecisa. Pauliostas, alagoanos y pernambucanos no podían aproximarse
a la cerca de Zumbi sin peligro de vida".
El maestro de campo concibió, entonces, la construcción de una nueva cerca, "oblicuamente,
desde su cuartel a una punta de la del enemigo, la cual no era defendida por ningún puesto, confiados
en que terminaba en un precipicio inaccesible". El viernes 5 de febrero de 1694, el Zumbi pasó revista
a las defensas de la plaza, y al llegar a ese ángulo notó que faltaban solamente 4,40 metros para que
la cerca oblicua se encontrase con la suya. (Los hombres de Domingos Jorge Velho sólo podían
trabajar durante la noche y la mañana los sorprendería sin terminar el trabajo). El jefe negro reprendió
severamente a la guardia local y dio una reprimenda al comandante del puesto, diciéndole, de acuerdo
con la narrativa del Maestro de Campo: "¿Y tú dejaste hacer esa cerca a los blancos? ¡Mañana seremos
invadidos y muertos, y nuestras mujeres e hijos cautivos!".
La alternativa que les quedó a los guerreros de Zumbi fue intentar escapar por la brecha que
había junto al precipicio. En la noche siguiente, centenares de personas procuraron escapar en silencio
por allí, y descubiertos por los centinelas, sufrieron pesadas bajas, con muchos despeñados por el
abismo y centenares de heridos, a tal punto que al día siguiente, los centinelas pudieron seguir a los
fugitivos por un amplio rastro de sangre, habiendo sido el propio Zumbi uno de los heridos.
Bernardo Vieira de Melho persiguió a los fugitivos e inició una masacre aterradora. Según los
relatos, degolló a más de 200 guerreros, solamente dejando con vida a dos mujeres y dos niños. Por
la mañana entraron a la ciudadela de Macaco. "Los expedicionarios degollaban y mataban sin
misericordia. Se menciona al alférez Joao Montez como uno de los que más se distinguían en la
carnicería. Los soldados, dice Jorge Velho, 'degollaron a los que pudieron'". Exaltados por la sed de
sangre no pensaban en hacer priisioneros. Cuenta Frei Loreto de Couto que "avanzaban cortando y
matando todo lo que encontraban", y los cadáveres se amontonaban, "tendidos tantos que les faltó a
muchos terreno para caerse. (...) Arrasada e incendiada, la ciudadela negra ardió la noche entera en
una enorme hoguera, cuyos rubios brillos pudieron -así dice la tradición- ser divisados desde Porto
Calvo. Apenas quinientos diez negros aparecieron vivos como prisioneros" (Décio Freitas: 'Palmares, la
guerra de los esclavos').
La furia de las huestes represivas fue tan intensa, que se despreció la captura de hombres para
reesclavizarlos, a pesar de su alto valor comercial.
Después de la derrota de Macaco, los mercenarios de Domingos Jorge Velho caputararon uno por
uno los demás pueblos de los Palmares, matando, incendiando y degollando con la misma intensidad
en todos los lugares, de tal forma que solamente sobrevivieran mujeres y niños. En muchos casos, las
mujeres se suicidaban y mataban a sus hijos para escapar a la esclavitud.
La resistencia, sin embargo, todavía no había terminado. Zumbi escapó a la carnicería y había
organizado una pequeña cantidad de guerreros en torno suyo, ingresando ahora en una guerra de
guerrillas contra los blancos. Los sobrevivientes comenzaron a atacar en varios lugares a través de
pequeños grupos armados. Esta situación perduró hasta fin de año, cuando, finalmente, uno de los
grupos, dirigido por Antonio Soares, fue capturado por André Furtado de Mendonca, que torturó al
prisionero y, finalmente, consiguió obtener la localización del escondrijo de Zumbi.
"El escondrijo se situaba en un punto recóndito del monte, probablemente en la sierra Dois
Irmaos, lugar de desfiladeros, peñascos abruptos y gargantas profundas, por una de las cuales se
precipita el río Paraiba. Zumbi mantenía siempre junto a si una guardia de 20 hombres, pero cuando
Soares llegó, seguido a distancia por los paulistas, la guardia se hallaba reducida a seis hombres.
"El drama fue rápido. Cercado el lugar por Furtado de Mendoza, se acercó Soares hacie el jefe,
que lo recibió confiadamente. Entonces, bruscamente, Soares le enterró un puñal en el estómago y dio
la señal a los paulistas. Ayudado luego por los compañeros y a pesar de estar mortalmente herido,
Zumbi todavía luchó con bravura". En carta del 14 de marzo de 1696 para el rey, Melo y Castro contó
que Zumbi "peleó valerosa y desesperadamente, matando a uno, hiriendo a algunos y, no queriendo
rendirse los demás compañeros, fue preciso matarlos y ni uno solo se atrapó vivo" (Décio Freitas:
'Palmares, la guerra de los esclavos').
Quilombos
Después de casi un siglo de sucesivos fracasos, el 20 de diciembre de 1695, una tropa
mercenaria, contratada por la Corona portuguesa y los señores del azúcar de la entonces capitanía de
Pernambuco, en el nordeste brasileño, aplastaban el último foco de la resistencia armada de los
esclavos que pasaría a la historia como el Quilombo de Palmares. Su líder, conocido por el nombre de
guerrero africano, Zumbi, fue muerto en un combate heroico y desigual. Su cadáver sería decapitado y
su cabeza clavada en una estaca y exhibida en la plaza principal de Olinda, hasta descarnarse
totalmente, para mostrar que el gran líder negro no era inmortal y aterrorizar a los esclavos y prevenir
futuras rebeliones.
La represión contra el Quilombo no se agotó con la muerte de Zumbi. La historiografía oficial
procuró restar legitimidad histórica a la resistencia negra, con el argumento de salir victoriosos, los
quilombolas habrían transformado a Brasil en otro Haití, o sea, liquidado la cultura europea,
portuguesa, sustituyéndola por la barbarie africana y condenando al país a un atraso sin perpectivas
de redención, concepción ésta que ignora el atraso nacional existente causado justamente por la
predominancia y la larga supervivencia de la esclavitud: "De todas las cuestiones, la más indiscutible
es el relevante servicio prestado por las armas portuguesas y coloniales, destruyendo de una vez la
mayor de las amenazas a la civilización del futuro pueblo brasileño, en ese nuevo Haití, refractario a
todo progreso e inaccesible a toda civilización, que Palmares victorioso habría planteado en el corazón
del Brasil" (Nina Rodríguez: 'Os africanos no Brasil').
En la década del 40, se inician en el Brasil los estudios dedicados a recuperar la verdad histórica
sobre la esclavitud, la situación del negro y de sus luchas. Uno de los pioneros de este género de
historiografía, Edison Carneiro, escribe el clásico 'O Quilombo dos Palmares' donde, por primera vez,
es relatada la historia de la epopeya de los esclavos, sobre la base de una documentación rigurosa y
un método científico. Escrito en pleno Estado Novo -que fue, entre otras cosas, un régimen de
segregación racial- el libro es prohibido y su primera edición tiene que ser publicada en el extranjero.
En la década del 70, la lucha de los esclavos será estudiada por las tendencias nacionalistas y
foquistas, que transforman a Zumbi en un símbolo de la resistencia nacional al imperialismo, de la
misma manera que en otros países latinoamericanos lo fueron los líderes de las grandes rebeliones
indígenas, como Tupac Amaru o Tupac Catari. Los historiadores de este período son Décio Freitas
('Palmares, la guerra de los esclavos') y Clovis Moura ('Quilombos y rebelión negra').
La crisis de la dictadura militar, donde nuevamente se intensificó la opresión del negro, con
manifestación de abierta segregación racial, llevó al surgimiento de un nuevo movimiento negro como
parte de la lucha antidictatorial del movimiento obrero y estudiantil. Esta nueva ola de movilización
política del negro brasileño tendrá mayor envergadura que la del período 45/64, expresada en los
Congresos negros de la década del 40, inspirados por el propio Edison Carneiro y otros, cuya actividad
política se colocaba claramente en los marcos del nacionalismo burgués varguista. El movimiento de
fines de la década del 70 llevará a la constitución del Movimiento Negro Unificado, un primer esfuerzo
por dar un carácter unificado y nacional a las tendencias políticas del movimiento negro y, por primera
vez, de claras características nacionalistas, o sea de afirmación del negro como parte oprimida de la
sociedad y de condena de las tentativas de 'integración racial' que, en absolutamente nada,
modificaron la suerte de la segunda mayor población negra del planeta, mayor que la de todos los
países africanos con excepción de Nigeria.
La impasse del incipiente movimiento nacionalista negro -que nunca consiguió definir un
programa o crear una verdadera organización política, a pesar de su comienzo vigoroso en la lucha
contra la dictadura-, no impidió el crecimiento de una conciencia y una movilización negra, impulsada
por la situación general del negro, que forma la capa más miserable de la población, que abarca la
mayoría de los desempleados, de los 'sin techo', que gana salarios más bajos que los blancos, que
sigue siendo víctima preferida de la violencia judicial y la violencia policial y que tiene bloqueadas
todas las posibilidades de ascenso social, comenzando por la propia universidad, donde los negros,
que constituyen cerca del 60 por ciento de la población del país, constituyen menos del 5 por ciento
del total de las matrículas.
La gran repercusión de los 300 años del martirio de Zumbi, al que la propia prensa burguesa lo
reconoce como un "héroe ignorado por la historia", incluso con la inédita bendición oficial, es la
expresión del crecimiento de las contradicciones sociales y de la revuelta negra (Fernando Henrique
Cardoso, flanqueado por el ex rey del fútbol y ministro de Deportes, Pelé, y la senadora petista,
Benedita da Silva, concurrió al municipio de Unión de Palamares, en el Estado de Alagoas, en la sierra
de Barriga, próximo al legendario Macombo de Macaco, centro de la resistencia palmarina, a rendir el
cínico homenaje de los opresores a los oprimidos).
Las manifestaciones políticas y culturales de la cultura negra -que se rehúsa a ser enterrada según
los deseos de la clase dominante, que se considera más próxima de Europa que de Africa o de las
Antillas-, muestran que el pasado está alcanzando al presente y que la cuestión negra, así como en
Africa del Sur o en los Estados Unidos, se desplaza hacia el centro de la crisis política, como
consecuencia de la gigantesca crisis capitalista, que acentuó las tendencias a empujar a los sectores
más oprimidos y explotados de la población al último grado de miseria y violencia.
Ganga Zumba
1677: El comando general del ejército negro era ahora responsabilidad de Zumbi, promovido de
simple jefe de aldea, después de una serie de derrotas humillantes de Ganga Zumba frente a los
soldados de Fernão Carrilho.
1678: Ganga Zumba entra en Recife para ratificar un acuerdo de paz con el gobierno. Zumbi,
acompañado de los jefes de mocambo descontentos, marchó contra la aldea de Macaco, la capital de
Palmares, donde se encontraba Ganga Zumba. Este huyó, con poco mas de trescientos fieles, para
Cucaú, en el sur de Pernambuco, donde el gobierno colonial le reservara tierras para vivir y cultivar.
Entretanto, la paz firmada entre Ganga Zumba y el gobernador D. Pedro de Almeida no duró dos años.
1680: Ganga Zumba muere envenenado por adeptos de Zumbi que se infiltraron en Cucaú. El
gobernador de Pernambuco lo socorrió tarde demás, apenas a tiempo de ejecutar sumariamente a los
conspiradores João Mulato, Canhongo e Gaspar. Los sobrevivientes de la triste experiencia da secesión
de Palmares fueron re esclavizados. Durante los quince años siguientes, se trabó la guerra total en la
Zona da Mata, entre Zumbi y el mundo de los señores de engenho. Cada golpe provocaba otro, del
lado contrario.
Zumbi
La mayoría de los quilombolas acabará dando la espalda al jefe Ganga Zumba y continuará la
lucha bajo el comando de un nuevo jefe, Zumbi, comandante militar del quilombo.
Las incertidumbres respecto de la historia de Palmares son todavía mayores en el caso del famoso
jefe negro.
Algunos historiadores sostienen que se llamaba Francisco, que había sido esclavo de un sacerdote
que lo educó y le enseñó a leer, a escribir y algún conocimiento de latín para el oficio de monaguillo.
Según esta versión, el chico, educado en el catolicismo, habría huído, abandonado las creencia y
adoptando un nombre africano. Es más probable que, como sostiene Décio Freitas, habría nacido libre
en Palmares, estuviera casado y tuviera hijos.
Más recientemente, el antropólogo Luis Mott levantó la hipótesis de que el líder negro habría sido
homosexual, lo que provocó una injustificada y reaccionaria respuesto agresiva de varios sectores del
movimiento negro.
Lo que es cierto es que alrededor de Zumbi se agrupó la mayoría de los quilombolas y apenas mil
personas siguieron a Ganga Zumba a Cacaú. Zumbi retornó a Macaco, impidiendo la colonización
planeada por los latifundistas; y organizó un plan para destruir Cacaú, que se erguía como una
amenaza a la lucha contra el opresor blanco.
Los adeptos a Zumbi se infiltraron entre los habitantes de Cacaú y elaboraron un plan para
envenenar a Ganga Zumba y, a partir de ahí, lanzar una insurrección que tomase a cargo la población,
llevándola de vuelta a Palamares. Según la versión presentada por Edisor Carneiro, los conspiradores
llegaron a envenenar a Ganga Zumba, pero la conspiración fue descubierta prematuramente por
algunos de los hombres de confianza del antiguo jefe, lo que posibilitó la intervención de las tropas
gubernamentales que aplastaron la insurrección, lo que de cualquier manera llevó a la destrucción de
Cacaú.
Enfrentando una situación de emergencia, Zumbi establecío en los Palmares una especie de
gobierno de salvación pública, o sea, una dictadura revolucionaria, imponiendo la ley marcial, la
militarización de todo el quilombo y la pena de muerte para los desertores. Según Décio Freitas, "hay
informaciones precisas de que sin pérdida de tiempo Zumbi subordinó toda la vida de Palmares a las
exigencias de la guerra implacable que se anunciaba. Desplazó poblaciones enteras a lugares remotos,
incorporó a las milicias y sometió a adiestramiento intensivo a todos los hombres sanos. Multiplicó los
puestos de vigilancia y de observación en los bordes de la selva. Despachó agentes para reunir armas
y municiones. Reforzó las fortificaciones de Macaco, a punto de tornarla casi inexpugnable. Finalmente
decretó la ley marcial: los que intentaran desertar hacia Cacaú serían pasados por las armas" (Décio
Freitas: 'Palmares, la guerra de los esclavos').
El giro de la situación de los acuerdos concluídos por Ganga Zumba con el gobierno colonial
ponen en evidencia el valor de Zumbi como líder político y militar, y una determinación revolucionaria
que justifica plenamente la comparación con el gran líder de las revueltas esclavas de la Antigüedad,
que casi puso al imperio romano de rodillas, Espartaco.
El gran mérito de Zumbi fue que con su rechazo del acuerdo hecho por Ganga Zumba, denunció
de manera irrefutable la ilusión en un acuerdo entre los esclavizados y los esclavizadores para
establecer un modus vivendi en los marcos del régimen esclavista.
Lampião Virgulino Ferreira
Dos cangaçeiros En el Sertón nordestino brasileño, tierra pobre e inclemente, vivieron los cangaceiros, bandoleros
heroicos para algunos y meros bandidos para otros, que sembraron de hechos sangrientos la historia y
la leyenda popular.
Robaban y asesinaban por venganza o por encargo en una época y en una tierra en la que eran
frecuentes las disputas entre familias tradicionales debido a la posesión de las tierras, a la invasión de
las mismas por los animales y a las luchas por el control político de la región. En una de estas
disputas murió asesinado en 1920 el padre del que se convertiría en el cangaceiro más famoso del
Sertao: Lampiao, quien entró al cangaço para vengar a su padre.
En 1922 llega a ser el jefe de su banda. Viven de asaltos, del cobro de tributos a los hacendados y
de "pactos" con jefes políticos. Llegó a ser declarado el enemigo público número uno de la policía
nordestina, sin embargo, las tropas oficiales siempre eran derrotadas por la banda de
cangaceiros.
Lampiao gana fama por donde pasa. Muchas son las leyendas que se formaron en torno a su
nombre, por sus devaneos con la ley, por sus amores con María Bonita, que entró al cangaço en 1936
junto con más mujeres.
En 1938, en la madrugada del 28 de julio, mueren en una emboscada Lampiao, María Bonita y parte
de su banda. Sus cabezas cortadas fueron expuestas en la plaza pública para escarmiento de los que
tuvieran las mismas ideas.
Lampiao y el cangaço fueron famosos en todo Brasil. Sus hazañas han sido frecuentemente temas de
romanceros, de cineastas, historiadores y fuente de inspiración para muchas manifestaciones de
cultura popular, principalmente de la literatura de cordel.
Y en los versosde un poeta popular anónimo se propaga la leyenda:
"Seo Virgulino Ferreira,
conhecido Lampião,
Muito fala que é bandido
o Imperador do Sertão".
Maculelé
Santo Amaro da Purificação, en el Recôncavo Baiano, ciudad marcada por el verde de los
cañaverales, es tierra rica en manifestaciones de la cultura popular de herencia africana. Cuna de la
capoeira bahiana, fue también el palco del surgimiento del Maculelê, danza de fuerte expresión
dramática, destinada a participantes del sexo masculino, que danzan en grupo, batiendo las grimas
(bastones) al ritmo de los atabaques y al son de cánticos en dialectos africanos o en lenguaje popular.
Era el punto alto de los folguedos (divertimientos) populares, en las celebraciones profanas locales,
conmemorativas del día de Nossa Senhora da Purificação (2 de febrero), la santa patrona de la ciudad.
De entre todos los folguedos de Santo Amaro, el Maculelê era el mas contagiante, por el ritmo vibrante
y riqueza de colores.
Presentación del Grupo de espectáculos de la Cordão de Ouro años 80.
Su origen, por otro lado, como siempre ocurre en relación a todas las manifestaciones folclóricas
de matriz africana, es oscura y desconocido. Se cree que sea un acto popular de origen africana que
habría florecido en el siglo XVIII en los cañaverales de Santo Amaro, y que pasó a integrar las
conmemoraciones locales. Hay quienes sustentan, por otro lado, que el Maculelê tiene también raíces
indígenas, siendo entonces de origen afro-indígena.
Cuenta la leyenda que la escenografita del Maculelê se basa en un episodio épico ocurrido en una
aldea primitiva del reino de Iorubá, en que, cierta vez, salieron todos los guerreros juntos para cazar,
permaneciendo en la aldea apenas 22 hombres, la mayoría viejos, junto a las mujeres y niños.
De eso se aprovechó una tribu enemiga para atacar, con mayor número de guerreros. Los 22
hombres que quedaron se habrían entonces armado de cortos bastones de palo y enfrentado a los
invasores, demostrando tanto coraje que consiguieron ponerlos en desbandada. Cuando retornaron los
otros guerreros, tomaron conocimiento de lo ocurrido y promovieron una gran fiesta, en la cual los 22
hombres demostraron la forma con la cual combatieron a los invasores. El episodio pasó entonces a
ser conmemorado frecuentemente por los miembros de la tribu, enriquecido con música característica
y movimientos corporales peculiares. La danza seria así un homenaje al coraje de aquellos bravos
guerreros.
En el inicio del siglo XX, con la muerte de los grandes mestres de Maculelê de Santo Amaro da
Purificação, el folguedo dejo de constar, por muchos años, en las fiestas de la patrona. Hasta que, en
1943, apareció un nuevo mestre - Paulino Aluísio de Andrade, conocido como Popó de Maculelê,
considerado por muchos como o "padre del Maculelê en Brasil". Mestre Popó reunió parientes y
amigos, a quienes enseño la danza, basándose en sus recuerdos, pretendiendo incluirla nuevamente
en las fiestas religiosas locales. Formó un grupo, el "Conjunto de Maculelê de Santo Amaro", que fue
muy conocido.
Es en los estudios desarrollados por Manoel Querino (1851-1923) que se encuentran indicaciones
de que el Maculelê sería un fragmento del Cucumbi, danza dramática en que los negros batían rolletes
de madera, acompañados por cantos. Luís da Câmara Cascudo, en su "Dicionário do Folclore
Brasileiro", apunta la semejanza del Maculelê con los Congos y Mozambiques. Se debe citar también el
libro de Emília Biancardi, "Olelê Maculelê", uno de los mas completos estudios sobre el asunto.
La Samba de Roda
Es donde las mujeres de la roda comienzan a sambar y mostrar de forma sutil, toda su
sensualidad, lo que ayuda a que los capoeiristas "caigan en la samba". Generalmente es usado
después del cierre de las rodas de capoeira y con certeza, es el momento mas inesperado.
En la Bahia se hace samba de roda en muchos lugares y en casi la totalidad de ocasiones festivas,
siendo muy animadas y comentadas aquellas que tienen lugar en las fiestas de Largo de Salvador
En algunos terreiros de samba de Candomblé, la samba puede apreciarse en su forma mas
tradicional. Hoy se sabe, que la samba nacio en la Bahia, en la región del recóncavo bahiano, siendo,
por tanto, una de las mas genuinas manifestaciones culturales de esta tierra brasileña.
El Axé
La palabra "axé" era tradicionalmente una forma que utilizaban los bahianos para saludarse, que
quiere decir "buena onda" o "suerte" y que, a modo de amuleto, ocuparon más tarde como
denominación de un estilo de baile.
El axé es un ritmo que surgió en Salvador de Bahía, Brasil, hace aproximadamente 15 años,
mezclando samba, música bahiana y tropicalismo.
El ritmo fue difundido profusamente por Daniela Mercury en su disco "Canto da cidade" (1993) y
logró que bandas como E o Tchan, Timbalada y Terra Samba, entre otras, comenzaran a tener su
propio espacio en el gigantesco mercado musical brasileño.
En la actualidad, hay más de un centenar de grupos de axé que dan vueltas por el circuito
carioca. Y algunos de ellos, como As Meninas, Netinho, Axé Bahía, Porto Seguro y Tadominao han
logrado llegar a latinoamerica con la clara idea de difundir su baile y su música.
El Apelido
El Apelido
La Llamada de Angola o Passo à Dois
La llamada de Angola o "passo à dois" es un movimiento que existe solamente en la capoeira
Angola. Es un paso ritmado donde un jugador "llama" al otro con los brazos abiertos en cruz y el otro
jugador intenta deshacer este movimiento, o sea esta llamada, cuidando siempre de no ser alcanzado
de sorpresa por un golpe inesperado, creando una especie de suspenso en el juego trayendo encanto y
belleza, con toques de malicia y peligro en la lucha.
En este movimiento aparece claramente las reglas del juego de capoeira Angola y el practicante
tiene que conocerlas y saber usarlas con precisión y destreza. Un capoeirista "nunca" debe decir que
"sabe" hacer una llamada de Angola, porque con certeza estará dando un paso mas allá de lo que las
piernas soportan.
Mas aun, podrá ser y será considerado un pretencioso porque, el propio mestre Pastinha murió a
los 92 años diciendo que todavía "no sabia" todo de la capoeira Angola. Imagine entonces, a un
capoeirista que todavía no alcanzo ni la mitad de su aprendizaje decir que "sabe" alguna cosa de
capoeira Angola.
Como y Cuando Comprar el Juego
Hay dos maneras para que un Capoeirista entre en la roda para jugar un juego. Si usted no es
seguro de saber cual manera es la más apropiada, mire lo que está haciendo la gente, o pregunte a
otro Capoeirista mas avanzado.
La primera manera es cuando dos jugadores vienen arrodillarse al pie del berimbau, saludese y de
el "au" (vuelta de carro) para entrar en la roda. Cuando su juego se acaba, saludense de nuevo y vaya
fuera de la roda rápidamente. Es importante observar aquí que usted nunca debe dar la espalda a la
roda, que este parado en el perímetro, o especialmente cuando usted está quitando la roda después de
un juego.
La otra manera de entrar en la roda es de comprar el juego. A este punto, usted debe prestar
atención a la jerarquía de las cuerdas. Durante una roda, solamente las cuerdas más arriba que
naranja pueden comprar. Entrenaremos ocasionalmente en rodas de práctica en las cuales todos los
jugadores pueden comprar el juego. Una cuerda más baja no puede sacar a una cuerda más alta a
menos que el Mestre a cargo de la roda dé el permiso. Cuando usted incorpora el juego en esta
manera, la cosa más importante es asegurarse de que ambos jugadores pueden verle.
Vaya adentro del lado, y sea asertivo. Comprar el juego en la roda es un poco dificl de explicar…
Observe las cuerdas más altas, y no esté asustado hacer preguntas.
Rueda
Para los que nunca han visto o oído hablar de la Capoeira, la roda es donde sucede todo. La
Capoeira se juega en un círculo, llamado una roda. Es el clímax del arte de la Capoeira. A la cabeza de
la roda está la "batería". En el grupo Capoeira Brasil, la batería consiste en tres berimbaus, dos
pandeiros y un atabaque. El berimbau dirige la roda, su ritmo y la velocidad dictando el tipo de juego
que se juegue.
El resto de la roda es formado por los Capoeiristas restantes, que contribuyen su energía al juego
aplaudiendo y cantando. ¡Incluso si usted no sabe las palabras, intente de imitar los sonidos que usted
oye, la roda necesita su voz! Como Capoeirista, una parte de su entrenamiento será aprender a tocar
los instrumentos así como aprender a cantar.
Lo que hace la roda única es la energía que los jugadores, los músicos y los cantantes ponen en
ella. Se convierte en una entidad viva, cuando la energía de cada uno se une en el centro donde los
dos Capoeiristas se enfrentan en un diálogo físico. Para su seguridad, usted nunca debe de quitar su
atención de los jugadores, que pueden dar una patada perdida o saltar demasiado lejos del centro. Si
usted no presta atención, puede llegar a ser lastimado.
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Italy: Capoeira Origini
Originata circa 500 anni fa . La Capoeira, è una forma di autodifesa senza contatto espressa in
forma di danza. Nata in Brasile fra le comunità di schiavi neri costretti a lavorare nelle piantagioni di
canna da zucchero. Incatenati ai polsi nelle loro capanne essi inventarono una lotta, (particolarmente
incentrata sulla forza e l'agilità delle gambe che vengono, in certi movimenti, come "lanciate" e fatte
roteare nell'aria) per difendersi dai soprusi dei padroni e per fuggire verso la libertà. Gli elementi di
danza (samba) e musica (percussioni e birimbao) contenuti nella Capoeira, vengono inseriti dagli
schiavi probabilmente per mascherare le proprie intenzioni, ma sono tutt'oggi parte integrante della
disciplina. Dopo aver formato un cerchio (la roda) in cui tutti suonano e cantano col Birimbao (tipico
strumento a corde), si dà inizio al confronto (chiamato "gioco") tra i primi due lottatori-danzatori. Si
tratta, inoltre, di una spettacolare forma acrobatica di ginnastica.
Quando arrivarono in Brasile, nel 1500, i portoghesi non ebbero la minima idea dei problemi che
avrebbero incontrato nel futuro, tanto era vasto il territorio scoperto. I colonizzatori erano
quantitativamente pochi e fisicamente impotenti di fronte al grande lavoro, gli indios erano insofferenti
al lavoro, soprattutto quello disciplinato e reagivano a qualunque tentativo di schiavizzazione.
Le piantagioni di canna da zucchero, di cotone, di caffè e di tabacco, erano enormi e l'esigenza di
manodopera era un dato di fatto, così "l'unico" rimedio per la soluzione del problema i portoghesi lo
trovarono con l'importazione e schiavizzazione dei negri africani. Un dubbio, dice Waldeloir Rêgo - il
più famoso conoscitore della capoeira - rimane ancora insoluto: quando arrivarono i primi schiavi?
Venivano dall'Angola? Portarono di là la capoeira o la inventarono in Brasile? Poche sono le
informazioni storiche precise, così come sono deficitarie tutte quelle che riguardano gli strumenti e la
musica in Brasile tra il XVI e il XVII secolo. Infelicemente, continua a raccontare Waldeloir Rêgo, il
Consigliere Ruy Barbosa ci rese un cattivissimo servizio, facendo distruggere tutta la documentazione
che si riferiva alla schiavitù negra in Brasile. Lo fece quando era Ministro delle Finanze nel governo
discrezionale del generale Déodoro da Fonseca. Era il 15 dicembre del 1890!
Due furono i grandi gruppi di tribù africane arrivati in Brasile; identificati per ceppo linguistico
essi sono: sudanesi e bantu. I sudanesi, provenivano principalmente dal golfo della Guinea, nell'Africa
Occidentale. Quelli più importanti, sia per la maggior quantità, sia per la loro cultura, furono i Nagô o
Yoruba dalla Nigeria e i Gêgê (Ewe), dal Dahomey (oggi repubblica del Benin), che formarono in
Brasile un ordine religioso negro chiamato Gêgê-Nagô. I bantu venivano dal Congo, dall'Angola e dal
Mozambico (Africa Orientale). La tendenza degli storici africanisti sembra quella di pensare che i primi
negri che arrivarono in Brasile provenissero dall'Angola. Gli stessi anziani capoeristi utilizzano il
termine Capoeira Angola nelle occasioni in cui ci tengono a differenziarla dalla Capoeira Regional.
L'attendibilissimo Rêgo afferma: anche se queste considerazioni portarono a credere che la capoeira
sia stata portata in Brasile dai negri angolani, in realtà non ci sono notizie concrete su questo
argomento. Gli stessi africani, una volta liberi, tornati nel loro Paese d'origine, si portarono con sé
tante cose inventate da loro stessi o assimilate dagli indios e dai portoghesi. Nel caso specifico della
capoeira tutto fa pensare che sia una invenzione degli africani in Brasile, sviluppata dai loro
discendenti afro-brasiliani. Non mancano altre versioni. Câmara Cascudo dice che esiste in Angola la
capoeira brasiliana come un tipo di cerimonia di iniziazione, aspetto che perdette in Brasile.
Lamartire P. da Costa afferma che nella fase iniziale deve essere stata una specie di danza rituale,
poichè ancora oggi, a Bahia, si osserva l'unione della lotta libera (Capoeiragem) con credenze,
cerimonie e canti feticisti. Oneyda Alvarenga a proposito della musica impiegata nella capoeira dice
che la sua forza dinamica consiste essenzialmente nell'aumento continuo dell'intensità del ritmo e che i
canti assomigliano a quelli dei riti feticisti per la ripetizione esasperante di una breve melodia,
estremamente adatta a condurre a stati di agitazione. Infine Mestre Pastinha d'accordo con la versione
più popolare diceva:
"i negri africani, nel Brasile coloniale, erano schiavi e in quella condizione tanto disumana non era
consentito loro ne' l'uso di qualsiasi specie di arma ne' la pratica di mezzi di difesa personale. Fu così
che si vide in tale circostanza la capoeira, impedita nel suo sviluppo, praticata di nascosto o
mascherata cautamente con danza e musica della terra natale".
Cos'è in sostanza la capoeira? E' un mezzo di difesa e di attacco che possiede grandi risorse,
grazie alla forza muscolare, flessibilità delle articolazioni e straordinaria rapidità dei movimenti. Tanto
nella difesa, come nell'attacco, impiega le mani, i piedi e la testa. I colpi pericolosi sono sferrati con i
piedi e possono essere mortali. Nelle dimostrazioni, la capoeira assomiglia a una graziosa danza, dove
il dondolamento malizioso mostra la straordinaria flessibilità dei capoeristi. ORIGINE DEL NOME
CAPOEIRA Tanto per cambiare anche l'origine del nome capoeira non è del tutto certa e priva di
polemiche. Waldeloir Rêgo riferisce che il termine capoeira fu registrato per la prima volta nel 1712 da
Rafael Bluteau, seguito da Moraes nel 1813 nella seconda ed ultima edizione che pubblicò in vita della
sua opera. Dopo di questo, si entrò nel terreno della polemica. Per altri la parola capoeira apparì negli
scritti storici relativi alla Guerra aos Quilombos dos Palmares. In questa epoca, XVII secolo, gli schiavi
africani erano costretti a vivere nelle cosiddette "Sem-alas", i grandi e miseri dormitori sotterranei, bui
e senza mura (sem = senza, ala = lato di muro) divisorie, dopo lunghe ore di lavoro nelle piantagioni.
E' evidente che gli schiavi avessero come unica aspirazione quella di fuggire. Approfittando della
confusione generata dall'invasione olandese, migliaia di schiavi scapparono dalle fazende per
nascondersi nella foresta vergine, riunendosi in villaggi che presero il nome di Quilombos. Il villaggio
di Palmares, probabilmente collocato nello Stato nordestino Alagoas, trasformatosi in fortino, rimase
celebre per il valore dei suoi abitanti nelle lotte sostenute contro gli armati che volevano distruggerlo.
Fondato nel 1610, il primo Quilombos di Palmares fu distrutto nel 1695 dopo un assedio di 5 anni e
9000 soldati impiegati.
Ginga
Letteralmente: dondolio. Nome dello spostamento di base della capoeira, principale forma di
movimentação in piedi nel jogo.
Palmares
La storia dei Quilombos dos Palmares è legata al personaggio di Zumbì (ultimo re di Palmares).
Fu non solo un simbolo per la razza negra, è un simbolo per la razza negra, è un simbolo brasiliano
alla resistenza alla dominazione. Zumbì in lingua Ewe/Fon vuol dire immortale, morto-vivo etc.
Secondo alcuni i capoeiras erano i guerrieri dei Capões ovvero gli uomini che si nascondevano nella
boscaglia (mato/a) ed uscivano per affrontare i Capitães-do-mato (le guardie a cavallo a servizio dei
padroni che erano incaricate di catturare gli schiavi fuggitivi). Semanticamente parlando, afferma
Rêgo, esistono oltre 30 svariate accezioni del vocabolo capoeira. Facendo riferimento al Dizionario
Completo Portoghese (Brasiliano) di Vincenzo Spinelli e Mario Casanta, edito da Hoepli di Milano nel
1990, è possibile ritrovare facilmente una serie di definizioni riguardo alla parola capoeira e sue
varianti. Mi sembrano interessanti non tanto per la loro profonda attendibilità storica, ma perchè
evidenziano la complessità dell'argomento.
Caà-puêra in lingua tupi sta ad indicare boscaglia (caà) che finì di esistere (puêra). Molto più
veritiera sembra essere la parola sempre tupi co-puêra, vale a dire campagna (co) abbandonata; la
stessa campagna (roça) che una volta lasciata al suo destino si riempie di vegetazione spontanea e si
trasforma in boscaglia (mato). L'incontro di razze e le problematiche linguistiche hanno fatto il resto,
per esempio trasformando la o in a.
Oggi (vedi dizionario menzionato) per capoeira, al femminile si intende foresta vergine che si
abbatte per ricavarne legna o per trarne terreno per le coltivazioni; capoeirão, maschile accrescitivo
vuol dire folta boscaglia; capoeiro-a, che è stato o che dovrà essere tagliato-a, riferito a boscaglia;
capuão, maschile in lingua tupi sta ad indicare un boschetto; capoeira sempre al femminile vuol dire
pollaio e capão ladro di galline; capoeira in Brasile è anche un uccello (odontophorus capoeira)
chiamato anche uru.
Capoeira al maschile vuol dire teppista, malvivente, e capoeiragem al femminile è una lotta libera
praticata dalla malavita brasiliana. Un'altra parola interessante è biribà, si tratta di un tipo di albero
della famiglia delle anonacee, il cui legno viene utilizzato anche per la costruzione dei berimbau, ma
biriba (senza accento), nel Brasile del sud vuol dire campagnolo e come aggettivo,
sospettoso-diffidente. E' curioso come da queste numerose e contraddittorie definizioni, venga fuori il
profilo di chi pratica la capoeira: Agile come un uccello, sospettoso come chi nascosto tra gli arbusti
della campagna è in attesa di acciuffare lo scaltro ladro di galline, libero. E' certo che oggi nel
linguaggio comune, la capoeira è un termine che sta ad indicare un tipo di danza-lotta e capoerista è il
lottatore di capoeira.
Capoeira e caso de Policia
La capoeira nel XIX secolo ebbe un periodo piuttosto travagliato, diventò un "caso de Policia" -
caso di Polizia -, soprattutto a Rio de Janeiro, Salvador-Bahia e a Recife. In quel tempo molti capoeiras
erano motivo di terrore, molti di loro erano schedati negli archivi della Polizia. Erano individui dal
brutto carattere che utilizzavano la capoeira per dare sfogo all'istinto aggressivo. Erano veri
professionisti del crimine ed è proprio in questo periodo che il nome capoeira venne associato a quelli
di provocatore e delinquente. Iniziò così un lungo periodo di repressione da parte della Polizia che
durò fino alla fine del XIX secolo.
Il capoeira (capoerista) si distingueva facilmente per il suo modo di vestire e per come si
atteggiava. Melo Morais Junior descriveva così il capoeira di Rio de Janeiro: "calzoni ampi, giacca a
sacco sbottonata, camicia colorata, cravatta di panno con anello scorrevole, corpetto a fascia, scarpette
a punta stretta, cappello di feltro. Il suo incedere è sciolto ed oscillante e nella conversazione coi
compagni o con gli estranei mantiene le distanze, quasi fosse sempre in posizione di difesa" Il
cappello di feltro poteva diventare, in assenza di armi, uno strumento di difesa (schiacciato
longitudinalmente). Ma i capoeiras si servivano anche di bastoni o di lametta da rasoi che trattenuta
tra alluce e il primo dito, diventava un'arma pericolosissima. Prima che si incominciassero a formare le
prime scuole (Academiàs), inizio XX secolo, i punti di incontro dei capoeiras erano luoghi-rioni dove
gli scaricatori aspettavano un impiego. A Bahia quasi tutti gli schiavi dopo la liberazione, non
gradendo il lavoro dei campiche che già facevano, vivevano alla giornata (ganhadores).
Sembra che a loro appartenessero grandi capoeristi. Questi punti di incontro si chiamavano
"canto" - letteralmente angolo -, ogni cantos aveva un capo chiamato a Bahia "capitão" mentre a
Recife i gruppi avevano il nome di "companhias" ed il capo di "governador" (Kay Shaffer). Le misure
adottate dalla polizia fino al principio del secolo attuale per reprimerli si rivelarono impotenti. Sembra
che la guerra del Brasile con il Paraguay (1865-1869) abbia segnato la fine delle loro violenze: per
eliminarli infatti, il Governo di Bahia mandò a combattere un buon numero di capoeiras, molti per
spontanea volontà e moltissimi altri costretti... volontariamente (Manuel Querino). Come ci racconta O.
Alvarenga anche i bianchi praticavano questa lotta sia come sistema di difesa, sia come metodo di
convincimento per dirottare le votazioni alle elezioni. Anche il clero non disprezzava la capoeira, ci
sono stati esempi di frati che utilizzarono colpi di gambe e di testa durante le processioni per
allontanare i provocatori. Con il passare degli anni la lotta africana ha incontrato nel meticcio della
razza colonizzatrice il suo esecutore ideale: magro e muscoloso, più basso del negro e più astuto del
portoghese, il mulatto assimilò la capoeira a suo modo trasformandola in una notevole lotta
acrobatica.
La Capoeira Nell Attualita
Ben diversa è la situazione attuale del capoerista e della capoeira. Bisogna arrivare al 1930, anno in cui la capoeira venne liberalizzata ed entrò a far parte del folclore nazionale. Grazie a personaggi come Mestre Pastinha, Mestre Bimba e pochi altri, è stata recuperata l'immagine del capoerista e la capoeira è stata inserita come modalità sportiva. Oggi è facile incontrare atleti-discepoli di tutte le età e classi sociali; ci sono anche donne che la praticano. Il capoerista non è più visto come un provocatore, ma come uno sportivo. Il capoerista deve essere calmo, tranquillo e calcolatore, la capoeira esige da parte sua un certo misticismo, lealtà con i compagni nel gioco ed obbedienza assoluta alle regole.
LE Scuole
La relazione maestro-discepolo (Mestre-discìpulos) era già stabilita in maniera chiara verso la fine del XX secolo. In quel periodo non esistevano strutture formali. Il capoerista sceglieva i suoi alunni a caso, per esempio un bambino gracile o uno che avesse delle caratteristiche tali da attirare la sua attenzione. Le lezioni si tenevano generalmente nei fine settimana, nei punti di incontro dei capoeristi. In questa epoca, i capoeristi già ricevevano il titolo di Mestre dai loro alunni. A Bahia esistono diversi tipi di capoeira che differiscono apparentemente tra loro solo per piccoli particolari. Le più famose sono Capoeira Angola e Capoeira Regional. La prima Academìa di capoeira a Bahia fu aperta nel 1932 dal Mestre Bimba, che unì la Capoeira Angola a tecniche di altre lotte, stabilendo quello che egli chiamò Capoeira Regional.
Successivamente nacquero altre scuole come quella del Mestre Pastinha, "O Centro Esportivo de
Capoeira Angola", nel 1941. Oggi gli alunni pagano una mensilità, hanno un orario ed un programma
stabilito e fanno riferimento all'autorità del Mestre, a cui ci si rivolge sempre con rispetto. Le scuole si
sorreggono economicamente tramite l'insegnamento e la produzione di spettacoli. E' infatti facile oggi
imbattersi in spettacoli di capoeira a scopo turistico in piazze, ristoranti e clubs. Ormai è diventata
famosa in tutto il mondo grazie anche alla sua apparizione in teatro, cinema e televisione. I MAESTRI
(OS MESTRES) Esiste oggi in tutte le parti del Brasile, un numero molto grande di maestri di capoeira.
Quelli più famosi sono: Mestre Pastinha, Mestre Bimba, Mestre Waldemar, Mestre Canjiquinha, Mestre
Caiçara, Mestre Joao Pequeno, Mestre Joao Grande e Mestre Eziquiel.
Besouro Mangangá
detto cervo volante, ecco il nome di colui che non solo si narra fu stato un forte combattente, ma
fu ricordato per la sua capacità di trasformarsi in insetto per sfuggire alle forze dell'ordine. Si diceva
che fosse uno stregone e che praticasse la • Mandinga ( vedi nota sotto ). In molti hanno affermato
che fosse diventato invulnerabile grazie ad alcuni rituali che lo resero immune dalla morte.
La Capoeira utilizza alcuni vocaboli particolari e riferimenti molto profondi. Fra questi una delle
parole più utilizzate e diffuse è sicuramente la parola Fechado che significa chiuso ( protetto )
Si dice che Besouro Mangangà avesse il corpo fechado, corpo chiuso, invulnerabile a tutti gli
attacchi, fatta eccezione per l'attacco sferrato da un pugnale fabbricato utilizzando l'osso di un uomo
morto, con il quale la leggenda narra sia stato veramente ucciso.
Corpo fechado - (Letteralmente: "corpo chiuso"). Persona che, attraverso speciali riti magici,
sarebbe in grado di ottenere l'invulnerabilità del proprio corpo di fronte a diverse armi.
Da questo esempio di magia si possono riscontrare le origini mistico religiose attribuite alla
capoeira.
Infatti è rinomata nella capoeira una leggenda che parla di una paricolare arte magica che permetta al
capoeirista di diventare quasi invincibile:
Mandinga: Arte magica che implica la profonda conoscenza delle forze della natura e la capacità di
utilizzarle per mezzo di speciali riti. Nella capoeira il termine è usato quasi come sinonimo di
malandragem ( astuzia ) o di malícia ( malizia ), ma con in più una connotazione che si riferisce alle
sue presunte origini magico-religiose. Chi sà praticare la mandinga prende il nome di mandingueiro.
Ganga Zumba e Zumbì de Palmares
Ganga Zumba fu il re più famoso di Palmares. E anche uno dei pochi ricordati – in effetti – dato
che l’impostazione prevalentemente orale della cultura e della storia dei quilombos ci ha evitato
fastidiose filastrocche di nomi improbabili tipo quella inerente a Roma e ai suoi sette re.La prima
sconfitta di Palmares avvenne soltanto nel 1676. Ganga Zumba, soddisfatto evidentemente dei risultati
raggiunti, un po’ traballante nella sua antica fermezza vista la grossa quantità di prigionieri fatta dai
portoghesi e non ultimo forse un po’ stanco di guerreggiare tra le palme, scese in città per firmare un
accordo che prevedeva il trasferimento come uomini liberi di tutti coloro che fossero nati a Palmares in
un’altra zona, la possibilità del nuovo insediamento di commerciare liberamente e l’accettazione del
reintegro sociale di tutti quelli che avrebbero sottoscritto l’accordo. Fedele al detto “parenti serpenti”,
il di lui nipotino si mise a capo della fazione degli scontenti.Come tutti gli eroici giovanotti che si
sacrificano per giustizia e libertà, il regal nipote divenne assai famoso se non leggendario: Zumbi De
Palmares.
Zumbi
De Palmares nacque presumibilmente libero all’interno del quilombo. Piccolissimo venne catturato
dai portoghesi ed inspiegabilmente risparmiato. Preso in consegna da un prete gesuita, padre Antonio
Melo, venne battezzato come “Francisco” ed educato come un religioso. Parlava perfettamente latino e
portoghese e lo stesso prete ne descrive in un documento le eccezionali capacità intellettuali “per
essere un negro”. Com’è ovvio e deducibile da questa notazione carica d’amor cristiano, le potenzialità
del popolo di origine africana erano individuate e valutate solo in relazione al peso massimo che
potevano trasportare e alle ore di lavoro che potevano sostenere senza stramazzare al suolo.
Comunque, il bimbo Francisco – eroe precoce – verso i 15 anni fuggì di casa, in perfetto stile
adolescenziale, ma con intenti oltremodo bellicosi. In effetti, a pensarci bene, vivere con uno che si
stupisce che tu sia intelligente e negro al contempo non doveva essere tutta questa festa.
Così se ne tornò al quilombo, giusto in tempo per intraprendere la carriera militare, per così dire,
e diventare inarrestabile condottiero.Ma prima ovviamente si sbarazzò del suo nome cattolico
assumendo il leggendario “Zumbì”. Non sappiamo il vero significato del suo nome ma alcuni dicono
che potrebbe significare “morto”, “dio della guerra” o addirittura “morto vivente”.Si è sostenuto anche
che Zumbì fosse il nome di un avamposto militare delle forze armate di Palmares collegato agli
innumerevoli “Zumbis” che risultano morti nei documenti portoghesi. Il fatto è che i comandanti
portoghesi ricevevano una ricompensa dal re del Portogallo per ogni ribelle ucciso quindi non è da
stupirsi che, trovato un nome, ne riempissero i resoconti di guerra. Nell’intento, militarmente poco
lodevole ma umanamente comprensibile, di frodare i propri mandanti. Nel 1673 il nome di Zumbì
appare per la per la prima volta nei documenti portoghesi quando la spedizione di Jacome Bezerra fu
sconfitta. Dopo l’opposizione allo zio e la presa di comando dei palmarensi ribelli resistette con loro
fino al 1687. I portoghesi, alla fine, persa un po’ la pazienza ed evidentemente stizziti, organizzarono,
nel 1693, una spedizione di quasi 14.000 uomini comandata da Domingos Jorge Velho.
Assediarono la fortezza estremamente ben costruita che proteggeva Palmares. Ben costruita
ovviamente non significa indistruttibile come poterono dimostrare i 200 cannoni fatti arrivare freschi,
freschi dalla capitale proprio per l’occasione. Zumbì, pur dato per morto, riuscì a salvarsi. E l’anno
seguente con 2000 uomini ancora organizzava imboscate. In una di queste venne catturato uno dei
capitani di Zumbì, Antonio Soares, amico e cognato del condottiero. Seguendo i detti “chi la fa
l’aspetti”, il già citato “parenti serpenti” e il non ultimo “dagli amici mi guardi Dio che dai nemici mi
guardo io” è facile dedurre che fu proprio lui che, in cambio della promessa della libertà, imprigionato
e torturato, scelse di tradire Zumbì. Gli si presentò come se fosse riuscito a fuggire e quando Zumbì,
felice di vederlo tornare, andò ad abbracciarlo, Antonio Soares lo pugnalò. Era il 20 novembre 1695,
tutt’oggi tale data viene ricordata con una festa nazionale in nome della Coscienza Negra.
Maculelê
una danza guerriera ricca e colorata, oggi incorporata al corpo coreografico della capoeira, che
venne creata a Santo Amaro da Purificação (Stato di Bahia, Brasile).
Sou eu, sou eu
Sou eu, Maculelê, sou eu
La danza si esegue battendo tra loro ritmicamente dei bastoni di legno o lunghi coltelli, simulando
un combattimento al ritmo delle percussioni e dei canti. Con le sue coreografie è l`espressione di un
omaggio votivo a 22 valorosi guerrieri del passato che hanno combattuto per difendere la propria
gente.
Il Maculelê é un rituale mistico e profano di origine bantu e proprio come tutte le manifestazioni
folcloristiche di matrice africana è oscura e sconosciuta.Qui sopra e di seguito alcune immagini di
maculelê eseguito dal Gruppo Oloxum (M. Ventimiglia. Si crede che sia sbocciato da un avvenimento
popolare avvenuto nel XVIII secolo nelle piantagioni di canna di zucchero della città di Santo Amaro da
Purificação, la parte più interna e arretrata della grande Bahia de Todos os Santos, dove si trova anche
la città di Salvador de Bahia.
Dice una delle leggende che gli schiavi neri nei momenti di pausa dal duro lavoro nelle
piantagioni di canna da zucchero praticavano una lotta con pezzi di canna che simulavano bastoni o
coltelli simili al machete, per poter un giorno combattere i padroni e ottenere la libertà. Questa lotta
prendeva il nome di “Dança do Canavial“.
Maculelê jurou vingança
Maculelê jurou vingança,
E diz que a dança que ele dança é mortal
Maculelê já é folclore
E já foi luta no canavial
Olelê maculelê,
O Nós vamos vadiar
Olelê maculelê,
Lá no canavial
Questa lotta fu poi dimenticata e recuperata solo dopo 200 anni, quando divenne parte integrante
dei festeggiamenti del 2 febbraio per la novena da Senhora da Purificação, patrona della città di Santo
Amaro insieme ad altre danze di origine nera come la capoeira, il samba e altre ancora. C’è chi
sostiene che il maculelê abbia anche radici indigene, sarebbe quindi una pratica afro-indigena.
Racconta la leggenda che la coreografia del maculelê abbia le proprie radici in un episodio epico
accaduto in un villaggio primitivo nelle terre Yoruba: un giorno diversi guerrieri uscirono dal villaggio
per la caccia, vi rimasero soltanto 22 guerrieri anziani insieme a donne e bambini.. A quel punto una
tribù nemica sferrò un attacco contro un grande numero di guerrieri. Allora i 22 guerrieri anziani
rimasti si armarono di corti bastoni di legno e affrontarono gli invasori, dimostrando un coraggio
innegabile e riuscendo addirittura sconfiggere il nemico.
Tornati dalla caccia, i guerrieri videro i segni della lotta e furono informati dei combattimenti
avvenuti. A quel punto decisero di rendere un omaggio ai 22 vecchi guerrieri simulando lo stesso
combattimento in forma di danza. Questo episodio è stato da allora festeggiato frequentemente dai
membri della tribù, arrivando a creare ritmo e musica caratteristici e movimenti peculiari.
All’inizio del XX secolo con la morte dei grandi maestri di maculelê di Santo Amaro, questa
manifestazione fu a lungo dimenticata, finché nel 1943 il Maestro Paulino Aluisio de Andrade,
conosciuto come Mestre Popo do Maculelê, considerato il «papà del maculelê», raggruppò parenti ed
amici insegnando loro questa danza in base ai suoi ricordi, con l’intenzione di rilanciare nuovamente il
maculelê nelle feste religiose. Creò così “ O Conjunto de Maculelê di Santo Amaro da Purificação”,
gruppo che ancora oggi é molto conosciuto.
Samba de roda
E` la forma di samba più antica e più vicina alla tradizione africana portata dagli schiavi negri.
Semba colpo dell`umbigada: si è sviluppata a Bahia. Si balla in un cerchio formato da ballerini, di cui
alcuni ballano al centro seguendo diversi passi caratteristici, terminati i quali ognuno invita un altro
ballerino a prendere il suo posto con la caratteristica umbigada. Questo samba folclorico si è originato
in Brasile dalla mescolanza di elementi della cultura india e africana. Il samba de roda si suddivide
oggi in varie forme, chiamate: chula, samba de corrida, samba duro, samba de parada, samba de
quadra e samba de Angola.
Il samba baiano rappresenta forme svariate di cui il nome rimette le coreografie e i ritmi musicali,
tra i quali possiamo distaccare: samba de roda, samba de chave, samba partido-alto, samba corrido,
batido, chulado, baiano, bate-pau, e altri . I movimenti includono sempre la umbigada e i passi
fundamentali sono: corta a jaca`, separa o visgo, apanha o bago, miudinho e vVamos peneirar. I canti
sono fatti da un solista e la risposta in coro dai ballerini. Il samba senza ritornello è chiamato samba
corrido. Gli strumenti musicali sono: la chitarra (viola) chocalho, pandeiro, atabaque. Nel samba de
roda si osservano ancora ritmi marcati con il piatto di tavola di agata con due cocchiai di zuppa, e due
pezzi di legno.
Axé
Nome della forza che muove tutte le cose dell'universo, secondo alcune credenze di origine
africana. È anche una formula di augurio usata tra capoeiristi.
Volta ao mundo
Detta anche volta do mundo, è un percorso camminato all'interno della roda (secondo alcuni
gruppi - tra cui il gruppo Soluna - da effettuare sempre in senso antiorario) usato quando un nuovo
giocatore vuole inserirsi nel jogo al posto di un altro, oppure quando uno dei due giocatori vuole
interrompere per qualche motivo il jogo. In questo secondo caso l'altro giocatore lo accompagna,
aspettando la sua iniziativa: o un calcio improvviso o un invito a ritornare ai piedi del berimbau per
cominciare di nuovo il jogo.
Roda
Indica sia il luogo dove avviene la sessione di capoeira, sia la sessione stessa. Il nome, che
letteralmente significa "ruota", si riferisce al cerchio formato dai partecipanti che definisce lo spazio
fisico all'interno del quale i due capoeiristi giocano.
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Mestre Pastinha Vicente Ferreira Pastinha
5. April 1889 in Salvador da Bahia, Brasilien geboren.
† 13. November 1981. war ein brasilianischer Kampfsportler und Begründer der Capoeira de Angola.
Mestre Pastinha ist als Vater der Capoeira de Angola bekannt, der "afrikanischen" Stilrichtung der
Kampfsportart Capoeira. Pastinha hat ganz maßgeblich zur Entwicklung dieser Stilrichtung beigetragen
zu einer Zeit, in der Capoeira noch durch das Gesetz verboten war.
Noch heute leben zwei Schüler von ihm, zum einen Mestre João Grande der nun in New York seine
Kenntnisse weitergibt und zum anderen Mestre João Pequeno, der immer noch in Salvador da Bahia
unterrichtet.
Die prägenden Jahre
Mestre Pastinha begann Capoeira im Alter von 8 Jahren durch einen Afrikaner mit dem Namen
Benedito zu lernen. Hierzu gibt es eine kleine Geschichte: ein älterer und stärkerer Junge aus Pastinhas
Nachbarschaft hatte ihn häufig verprügelt.
Eines Tages sah Benedito dieses und sagte Pastinha, er solle zu seinem Haus kommen, damit er
ihm ein paar Dinge beibringen kann. Beim nächsten Zusammentreffen mit dem Jungen soll Pastinha
ihn so schnell besiegt haben, dass der ältere Junge zu seinem Bewunderer wurde.
Mestre Pastinha hatte eine glückliche und bequeme Kindheit. Morgens besuchte er eine
Kunstschule, die Liceu de Artes e Ofício, an der er malen lernte; während der Nachmittage spielte er
mit Papierdrachen und lernte Capoeira. Er führte sein Training mit Benedito für drei Jahre weiter.
Auf Wunsch seines Vaters besuchte er später eine Seemanns-Akademie, was dazu führte das er
sein Training nicht weiterführen konnte. Jedoch brachte er auf der Schule seinen Freunden Capoeira
bei.
Im Alter von 21 Jahren verließ er die Schule um ein hauptberuflicher Maler zu werden. In seiner
Freizeit hat er im Geheimen weiterhin Capoeira trainiert, da es zu dieser Zeit in Brasilien immer noch
illegal war.
Mestre Pastinha nahm 1941, einer Einladung von Aberrê -seinem früheren Schüler - folgend, an
einer sonntäglichen Roda (Capoeira-Wettkampf) beim "Ladeira do Gengibirra" im Stadtteil "Liberdade"
teil.
Hier waren ständig auch die besten Meister anzutreffen.
Aberrê war schon lange berühmt in diesen Rodas und nachdem Pastinha einen Nachmittag dort
verbracht hatte, fragte ihn einer der besten Meister von Bahia, Mestre Amorzinho, ob er nicht Capoeira
Angola unterrichten wolle.
Als Ergebnis gründete Pastinha 1942 die erste Capoeira Angola-Schule, das "Centro Esportivo de
Capoeira Angola" im Staddteil Pelourinho. Seine Schüler trugen schwarze Hosen und gelbe T-Shirts,
die gleichen Farben die der "Ypiranga Futebol Clube" benutzte, Pastinha´s Lieblingsclub.
Er nahm mit der brasilianischen Delegation am „First International Festival de Artes Negras“ in
Dakar (Senegal),teil. Mit ihm waren Mestre João Grande, Mestre Gato Preto, Mestre Gildo Alfinete,
Mestre Roberto Satanás und Camafeu de Oxossi dort.
Die letzten Jahre
Pastinha arbeitete als Schuhputzer, Schneider, Goldschürfer, Türsteher
(leão de chácara) eines Casinos und Bauarbeiter am Porto de Salvador, um sein finanzielles
Auskommen zu sichern. So konnte er das sein, was er am meisten wollte: ein Angoleiro.
Pastinha, alt, krank und fast komplett blind, wurde von der Verwaltung gebeten, sein Haus für
Renovierungsarbeiten zu verlassen. Aber es wurde ihm nie wieder zur Verfügung gestellt - stattdessen
wurde ein Restaurant und Geschäft darin untergebracht.
Pastinha starb als gebrochener Mann in Bitterkeit über seine Behandlung. Am Ende wurde Pastinha
in einem Obdachlosenheim einquartiert
(Abrigo D. Pedro II – Salvador da Bahia). Er beendete einsam sein Leben. Am 12. April 1981 trat er
zum letzten Mal in der Roda an.
Mestre Pastinha starb im Alter von 92 Jahren am 13. November 1981. Nur zwei seiner besten
Schüler sind noch übrig, Mestre João Grande und Mestre João Pequeno, die weiterhin Pastinhas Erbe in
der Welt verbreiten.
Dr. C. Daniel Dawson hat später in seinem Buch "Capoeira Angola und Mestre João Grande"
geschrieben "Pastinha war ein brillanter Capoeirista, dessen Spiel durch seine Agilität, Schnelligkeit
und Intelligenz charakterisiert werden kann Pastinha wollte, dass seine Schüler die Anwendung,
Philosophie und Tradition der reinen Capoeira Angola verstehen.
Wie er sagte, "Ich praktiziere die wahre Capoeira Angola und in meiner Schule lernen die Schüler,
aufrichtig und gerecht zu sein. Das ist das Gesetz der Angola. Ich habe es von meinem Großvater
gelernt. Es ist das Gesetz der Loyalität.
Die Capoeira Angola, die ich gelernt habe - ich habe sie in meiner Schule nicht verändert... Wenn
meine Schüler etwas angehen, dann gehen sie es so an, dass sie alles darüber wissen wollen. Sie
wissen es; dies ist Kampf, dies ist List. Wir müssen ruhig bleiben.
Es ist kein offensiver Kampf. Capoeira wartet Der gute Capoeirista muss singen können, Capoeira
spielen können und die Instrumente der Capoeira spielen können"
Es ist Mestre Pastinha zu verdanken, die versprengten Traditionen dieser Kunst in der "Capoeira
Angola" wieder zusammengeführt zu haben, womit er Magie, Realitätsinn und Lebensphilosophie des
farbigen Brasiliens wieder eine Form gab.
Doch wie so viele Künstler, die in ihrem Gebiet Großartiges leisteten, erlangte auch Pasthina seine
Anerkennung erst nach dem Tod.
Alt und fast erblindet nahm ihm die Stadt Salvador (Bahia) seine Akademie weg, unter dem
Vorwand, sie renovieren zu wollen. Als gebrochener Mann und in bitterer Armut verlebte Mestre
Pastinha die letzten Jahre seines Lebens in einem winzigen Zimmerchen, bis er 1981 im Alter von 92
starb.
Von seiner Akademie blieb nur noch die Holzbank, auf der die Berimbau-Spieler gesessen hatten.
Mestre Pastinha
The son of José Señor Pastinha and Eugênia Maria de Carvalho, Vicente Ferreira Pastinha was
born on April 5th, 1889 in Salvador-BA, Brazil. Mestre Pastinha was exposed to capoeira at the age of
8 by an African name Benedito.
An older and stronger boy from Pastinha's neighborhood use to beat him up often. One day
Benedito saw the aggression then told Pastinha to stop by his house that he was going to teach him
few things.
The next encounter with that boy, Pastinha defeated him so quickly that the older boy became his
admirer. Mestre Pastinha had a happy and modest childhood.
During the mourning he would take art classes at the Liceu de Artes e Ofício school where he
learned to paint; during the afternoons he would play with kites and practice capoeira. He continued
his training with Benedito for three more years. Later, he joined a sailor school by his father wish,
which would not support the capoeira practice.
At the school, he use to teach capoeira to his friends. At the age of 21, he left the sailor school to
become a professional painter. During the spare time he would practice capoeira stealthily, since it
was still illegal at that time.
In 1941, by Aberrê (Patinha's ex student) invitation, Pastinha went to a Sunday roda at "ladeira do
Gengibirra" located at bairro da Liberdade, where the best masters would hang out. Aberrê was
already famous on these rodas, and after spending the afternoon there, one of the greatest master of
Bahia, mestre Amorzinho, asked Pastinha to take over the Capoeira Angola.
As a result, in 1942 Pastinha found the first Angola school, the "Centro Esportivo de Capoeira
Angola", located at the Pelourinho. His students would wear black pants and yellow t-shirt, the same
color of the "Ypiranga Futebol Clube", his favorite soccer time.
He participated with the Brazilian delegation of the "First International Festival de Artes Negras" in
Dakar, Senegal(1966), bringing with him Mestre João Grande, Mestre Gato Preto, Mestre Gildo
Alfinete, Mestre Roberto Satanás and Camafeu de Oxossi.
Pastinha worked as shoe shiner, tailor, gold prospector, security guard (leão de chácara) at a
gambling house (casa de jogo) and construction worker at the "Porto de Salvador" to maintain him
financially so he could do what he loved the most, be an Angoleiro. Betrayed by local authorities false
promises and with no support, Pastinha was left abandoned in a city shelter (abrigo D. Pedro II -
Salvador), blind and very sick.
He dedicated his entire life to capoeira angola, and in April 12th, 1981, he played his last capoeira
game. Mestre Pastinha, the father and protector of Capoeira Angola, died at the age of 92, in
November 13th, 1981.
Mestre Bimba
Mestre Bimba wurde am 23. November 1899 in Salvador geboren. Die Geburt fand im Viertel
Engenho Velho, der Gemeinde Brotas, in São Salvador, Bahia, statt.als Jüngster Sohn von Luís
Cândido Machado und Maria Martinha do Bonfim geboren.
Der Vater, Luís Cândido, war Landarbeiter von Feira de Santana und bekannt als Meister des
Batuque.Maria Martinha Bonfim, war eine Kreolin aus Cachoeira.
Die Legende besagt, dass sein Spitzname "Bimba" (Kosewort für das
männl.Sexualorgan,Geschlechtsteil)durch eine Wette der Mutter (Maria Martinha do Bonfim) mit der
Hebamme entstand.
Die Mutter wettete auf die Geburt eines Mädchens worauf die Hebamme bei der Geburt "Bimba"
ausrief um Ihren Gewinn bei der Wette zu feiern. Im Alter von 12 Jahren begann er an bei einem, in
der Nachbarschaft wohnenden, einem Afrikaner namens Betinho Capoeira zu lernen und bald auch
selbst zu unterrichten.
Durch reisen nach Rio de Janeiro ist er in den 30er Jahren mit anderen, vor allem asiatischen,
Kampfsportarten in Berührung gekommen. Er integrierte aus Erkenntnissen mit dieser Begegnungen,
fremde Elemente (auch Judo, Karate und auch aus dem Batuque) in die traditionellen
Capoeirabewegungen und erschuf die Capoeira Regional.
Hier wurden feste Bewegungsabläufe und Trainingsmethoden zum ersten mal in der Geschichte
der Capoeira aufgeschrieben und standardisiert und somit überprüfbar und wiederholbar gemacht.
Dies bedeutete den Schritt vom Strassenkampf zur sportlichen Betätigung und somit eine
Annäherung an die Gesellschaft. 1932 gründete er seine erste Akademie im Viertel Pelourinho in
Salvador.
Nach einer Einladung des amtierenden Präsidenten bekam er als erster auch 1937 die offizielle
Erlaubnis Capoeira in seiner Academia zu unterrichten.
Er wurde von der Regierung anerkannt und in das Amt für Kultur, Gesundheit und Schulwesen als
Sportschule eingetragen was einer faktischen Legalisierung der Capoeira gleichkam.
Trotz enormer Leistungen auf seinem Gebiet hatte er zeitlebens das Gefühl von der
Provinzregierung Bahias nicht richtig anerkannt zu sein. Dies führte kurz vor seinem Tod zu einem
Umzug in den Staat Goiania in die Hauptstadt.
Am 15. Februar 1974 starb er in Goiania verarmt, einsam und desillusioniert. Man sagt, dass ganz
Brasilien sieben Tage lang trauerte indem alle Capoeirapraxis unterblieb.
João Grande
Mestre João Grande wurde an Januar 15, 1933, im kleinen Dorf von Itagi im Süden des
Zustandes von Bahia, zwischen Ilheus und Itabuna getragen.
Itagi ist so klein, daß es nicht auf Diagrammen der Region erscheint. Da ein Youngster dort keine
Zeit für Schule oder sogar Spiel war und er arbeitete neben seiner Familie auf den Gebieten. Jedoch
beim Arbeiten er in der LageWAR, sich in seinem Lieblingszeitvertreib zu engagieren, die Studie der
Natur. Ihm wurde übrigens die Windbewegungen die Bäume fasziniert, in den Ozean und besonders in
die Bewegungen der Tiere, wie des Schlages der Schlange und des Fluges des Vogels wellenartig
bewegt. Dieses sollte seine Praxis und Philosophie von Capoeira groß beeinflussen.
Formative Jahre
Am Alter von 10 sah er "corta capim" zum ersten Mal. Dieses ist eine Bewegung, die indem es sich
unten durchgeführt wird, duckt, ein Bein in der Frontseite verlängert und herum es in einem Kreis
schwingt, hopping über ihm mit dem anderen Bein.
Fasziniert, fragte er, was es, daß es "der Tanz des Nagos" war - einen Tanz der afrikanischen
Nachkommen in der Stadt von Salvador benannt und wurde erklärt wurde.
Der Yoruba des Südwestens Nigeria hatte einen kulturellen hauptsächlicheinfluß im Salvador, das
considerd das schwarze Rom von Brasilien war.
Aber der Tanz war wirklich vom zentralen afrikanischen Ursprung -- es war Capoeira. João
erlernte nicht den korrekten Namen der Bewegung bis viele Jahre später, aber sie änderte sein Leben
für immer. Am Alter von 10 verließ er Haus auf der Suche nach "dem Tanz des Nagos".
Junger João Grande
Der junge João langsam gebildet seine Weise Nord auf dem Fuß, arbeitend, wie er ging und überleben
als Gastarbeiter auf den Plantagen von Bahia. Er würde mit den Familien anderer Landarbeiter bleiben
und bewegen würde von einem Bauernhof auf andere.
Schließlich bildete er ihn zum Salvador, den Geburtsort von Capoeira, wie wir es kennen, nach 10
Jahren des Spielraums.
Er sah Capoeira zum ersten Mal in einem Platz mit dem poetischen Namens"Roça, Lobo zu tun" .
Es war nicht ein durchschnittliches Straße roda, das er diesen Tag sah, aber eine Sitzung der wichtigen
Beschaffenheiten von Capoeira wie Menino Gordo, João Pequeno, der dort mit seinem ersten Capoeira
Lehrer war, Mestre Barbosa, sowie den großen capoeira Magier Cobrinha Verde, einer der
talentiertesten Spieler dieser Ära.
Ein bezauberter João bat um Mestre Barbosa, was das Spiel benannt und wurde erklärt wurde:
"das ist Capoeira!" João fragte dann, wo er es erlernen könnte.
Mestre Barbosa schickte ihn João Pequeno, um seinem nähsten Teilnehmer in Capoeira später zu
stehen. João Pequeno schickte ihn Mestre Pastinha, das eine berühmte Akademie in der Cardeal
Pequeno Nachbarschaft von Brotas hatte.
Dieses war Capoeira Himmel rodas Pastinhas wurden mit den berühmtesten Namen in Capoeira
gefüllt. João bat um Erlaubnis, seine Akademie zu verbinden, und Pastinha nahm João als
Kursteilnehmer an und fing ein Verhältnis an, das einen profunden Effekt auf seinem Leben haben
sollte.
Am Alter von Zwanzig, fing João capoeira verhältnismäßig spät im Leben an. Er fuhr fort, mit
anderen Unterricht zu studieren an der Akademie Pastinhas, Cobrinha eingeschlossenes Verde, aber
sein Primäreinfluß war immer und fährt fort zu sein, Pastinha.
Kämpfe und Härten
Capoeira Angola reicherte groß João Grandes das Leben an, aber es war ein schwieriges Leben für ihn
und viele andere capoeristas dieser Zeit. Die meisten arbeiteten lange, harte Stunden für sehr wenig
Bezahlung, um sich und ihre Familien zu stützen.
Viele capoeiristas arbeiteten auf den Docks, Laden und Entleerung Schiffe.
Als sie nahmen, würden die thay Brüche häufig oder "vadiar" capoeira spielen. Eine sehr wörtliche
Definition von "vadiar" Mitteln, nichts herum zu hängen und zu tun.
João Grande wurde schließlich solch ein mit Beifall begrüßtes capoeirista, das, als Carybe, ein
Maler, der für seine Unterlagen der afrikanischen Kultur in Bahia berühmt ist, beschloß, Studien von
capoeira zu tun, er João Grande als Modell wählte.
Abgestuftes Mestre von Capoeira
João Grande und João Pequeno werden in den zahlreichen Filmen von Capoeira einschließlich eins
gekennzeichnet, in dem sie die Messertechniken der kunst demonstrieren.
In 1966 João reiste Grande nach Senegal mit Mestre Pastinha, um capoeira am 1. internationalen
Festival der schwarzen künste in Dakar zu zeigen.
Ihm wurde sein Diplom von Capoeira von Pastinha 1968 ihn einen flüggen Meister von Capoeira
bildend zugesprochen.
João Grande bereiste nachher Europa und den Mittler-Osten mit Viva Bahia, eine bahnbrechende
Gruppe, die Afro-Brasilianische Volkskünste wie capoeira, samba de Roda, maculelê, candomblé und
puxada da rede durchführte.
Ruhestand und Rückkehr
Schließlich fiel Akademie Pastinhas auf harte Zeiten. Pastinha, alt, Kranker und fast total Vorhang,
wurden durch die Regierung gebeten, sein Gebäude für Erneuerungen zu räumen. Aber der Raum
wurde nie zu ihm zurückgebracht.
Stattdessen wurde es eine Gaststätte mit der Unterhaltung, jetzt genannt SENAC . Pastinha, das
gestorben wurde, brach und bitter über seine Behandlung, aber bedauerte nie, zu leben das Leben
eines capoeirista.
Nachdem Pastinha starb, stoppte Mestre João Grande, Capoeira zu spielen. Er fuhr fort, Musik zu
spielen und in folkloric Erscheinen zu tanzen, aber führte nicht mehr Capoeira durch.
Er kam zurück, als Mestre Moraes und Cobrinha Mansa ihn überzeugte, aus Ruhestand in der Mitte
der 80iger Jahre herauszukommen. Er fing an, mit ihrer Organisation, Grupo Capoeira Angola
Pelourinho zu unterrichten.
Migration USA
1989 wurde er von Jelon Vieira eingeladen, die Vereinigten Staaten zu bereisen. Jelon war das erste,
zum von von capoeira in die US 1974 formal einzuführen.
Die Tour war ein enormer Erfolg. 1990 kam er zu anwesendem Capoeira Angola am nationalen
schwarzen kunst-Festival in Atlanta, Georgia und in der Schomberg Mitte für Forschung für schwarze
Kultur in New York City zurück.
Mestre João Grande entschied, daß er die US mochte und Unterricht in New York seitdem gewesen ist.
Mestre João Grande hat Tausenden Kursteilnehmer an seiner Akademie unterrichtet und hat
unzählbare Capoeira Angola Leistungen inszeniert.
Er hat gereistes Europa, Brasilien, Japan und viele Teile der US, um zu unterrichten und
durchzuführen.
1995 empfing er ein Doktorat der menschlichen Buchstaben von der Upsala Hochschule, orange
Grafschaft, NJ.
2001 wurde ihm das nationale Erbe-Stipendium von der nationalen Ausstattung für die künste
zugesprochen, die einer der prestigious Preise ist, die den Praktikern der traditionellen künste im US
Mestre João gegeben werden, den, Grande auch eine Audio-CD und einiges DVDs notiert hat, das und
seine Kursteilnehmer, sowie andere berühmte Abbildungen von Capoeira Angola sich kennzeichnet.
Er fährt fort, in seiner Capoeira Angola Mitte in New York heute zu unterrichten.
Mestre João Grande
Mestre João Grande was born on Jan. 15, 1933 in the tiny village of Itagi in the south of the
state of Bahia, between Ilheus and Itabuna.
Itagi is so small that it doesn't appear on maps of the region. As a youngster there was no time
for school or even play, and he worked alongside his family in the fields. However, while working he
was able to engage in his favorite pastime, the study of nature. He was fascinated by the way the wind
moves the trees, waves in the ocean, and particularly the movements of the animals, such as the strike
of the snake and the flight of the bird. This was to greatly influence his practice and philosophy of
Capoeira Countryside near Itabuna
At the age of 10 he saw "corta capim" for the first time. This is a movement performed by
crouching down, extending one leg in front and swinging it around in a circle, hopping over it with the
other leg. Fascinated, he asked what it was called and was told that it was "the Dance of the Nagos" a
dance of the African descendants in the city of Salvador.
The Yoruba of Southwest Nigeria had a major cultural influence in Salvador, which was considerd
the Black Rome of Brazil. But the dance was actually of Central African origin it was Capoeira. João
didn't learn the correct name of the movement until many years later, but it changed his life forever. At
the age of ten he left home in search of "the Dance of the Nagos".
Painting by Carybe
The young João slowly made his way north on foot, working as he went, and surviving as a
migrant worker on the plantations of Bahia. He would stay with families of other farm workers, moving
from one farm to another.
Finally he made it to Salvador, the birthplace of Capoeira as we know it, after 10 years of travel.
He saw Capoeira for the first time in a place with the poetic name "Roça do Lobo" (Clearing of the
Wolf).
It wasn't an average street roda he saw that day, but a meeting of the important personalities of
Capoeira such as Menino Gordo, João Pequeno, who was there with his first Capoeira teacher, Mestre
Barbosa, as well as the great capoeira magician Cobrinha Verde(Little Green Snake), one of the most
skillful players of that era.
João Grande & João Pequeno
An enthralled João asked Mestre Barbosa what the game was called and was told: "That is Capoeira!"
João then asked where he could learn it.
Mestre Barbosa sent him to João Pequeno, later to become his closest associate in Capoeira. João
Pequeno sent him to Mestre Pastinha who had a famous academy in the Cardeal Pequeno neighborhood
of Brotas. This was Capoeira heaven Pastinha's rodas were filled with the most famous names in
Capoeira.
João requested permission to join his academy, and Pastinha accepted João as a student,
beginning a relationship that was to have a profound effect on his life. At the age of twenty, João was
beginning capoeira relatively late in life.
He went on to study with others teaching at Pastinha's academy, Cobrinha Verde included, but his
primary influence was always, and continues to be, Pastinha.
Mestre Pastinha and his academy, João Grande 4th from left
Capoeira Angola greatly enriched Mestre's life, but it was a difficult life for him and many other
capoeristas of that time. Most worked long, hard hours for very little pay in order to support
themselves and their families.
Many capoeiristas worked on the docks, loading and unloading ships. When they took breaks thay
would often play or "vadiar" capoeira.
A very literal definition of "vadiar" means to hang around and do nothing.
Photo by Pierre Verger
Mestre João Grande eventually became such an acclaimed capoeirista that when Carybe, a painter
famous for his documentation of African Culture in Bahia, chose to do studies of capoeira he chose
João Grande as a model. Drawing by Carybe
João Grande and João Pequeno are featured in numerous films of Capoeira including one in which
they demonstrate the knife techniques of the art.
In 1966 João Grande travelled to Senegal with Mestre Pastinha to demonstrate capoeira at the 1st
International festival of Black Arts in Dakar.
He was awarded his Diploma of Capoeira from Pastinha in 1968 making him a full- fledged master of
Capoeira. He subsequently toured Europe and the Middle East with Viva Bahia, a pioneering group that
performed Afro-Brazilian folk arts such as capoeira, samba de roda, maculelê, candomblé and puxada
da rede.
Samba de Roda
Eventually Pastinha's academy fell on hard times. Pastinha, old, sick and almost totally blind, was
asked by the government to vacate his building for renovations. But the space was never returned to
him.
Instead it became a restaurant with entertainment, now called SENAC. Pastinha died broke and
bitter about his treatment, but never regretted living the life of a capoeirista.
Mestre Pastinha towards the end of his life
After Pastinha died, Mestre João Grande stopped playing Capoeira. He continued to play music and
dance in folkloric shows, but no longer performed capoeira.
He returned when Mestre Moraes and Cobrinha Mansa persuaded him to come out of retirement in
the mid 1980's. He began to teach with their organization Grupo Capoeira Angola -Pelourinho. In 1989
he was invited by Jelon Vieira to tour the United States.
Jelon was the first to formally introduce capoeira to the US in 1974. The tour was a tremendous
success.
In 1990 he returned to present Capoeira Angola at the National Black Arts Festival in Atlanta,
Georgia and at the Schomberg Center for Research for Black Culture in New York City. Mestre João
Grande decided he liked the US and has been teaching in New York ever since.
Mestre's academy in NYC
Mestre João Grande has taught thousands of students at his academy and has staged innumerable
Capoeira Angola performances. He has travelled Europe, Brazil, Japan and many parts of the US to
teach and perform. In 1995 he received a Doctorate of Humane Letters from Upsala College, East
Orange, NJ.
In 2001 he was awarded the National Heritage Fellowship from the National Endowment for the
Arts, which is one of the most prestigious awards given to practitioners of traditional arts in the US.
Mestre João Grande has also recorded an audio CD and several DVDs featuring himself and his
students, as well as other illustrious figures of Capoeira Angola.
Mestre João Pequeno
der mit bürgerlichem Namen João Pereira dos Santos heißt, wurde am 27.12.1917 in Araci na
Bahia - einer kleinen Stadt in Bahia, Brasilien- geboren. Der älteste noch lebende Repräsentant der
Capoeira Angola wurde als Schüler von Mestre Pastinha - dem Vater des Angola - bekannt.
Noch heute mit 80 Jahren unterrichtet er in seiner Schule, die "Academia de Capoeira Angola" in
Forte Santo Antonio ( historischen Centrum Salvador, Brasilien) großen Zulauf.
1970 sagte Pasthina über ihn und João Grande :
Sie werden die großen Capoeristas der Zukunft sein dafür arbeite ich, kämpfe mit ihnen und für sie.
Es werden wirkliche Meister sein, keine improvisierten Meister, wie es so viele gibt, die nur dazu
da sind um unsere so schöne Tradition zu zerstören.
Diesen Jungs habe ich alles beigebracht was ich weiß sogar den "pulo do gato" (Sprung der
Katze) Er trainierte Mestre Pintor jahrelang und stellt für die Gruppe Bantus eine Art Vaterfigur seit ihrer Gründung dar.
Mestre Acordeon Ubirajara Almeida
Er wurde in Bahia geboren, dem brasilianischen Bundesstaat mit dem
reichsten afrikanischen Einfluß in Brasilien. Somit wuchs er in einer
sozialen und kulturellen Umgebung auf, die es ihm erlaubte, hautnah zu
erfahren und sich mit dem auseinander zusetzen, was Capoeira ist und
ausmacht, dieser Kunstform, die von den Ritualen, Tänzen und
Kriegsspielen der Bantubevölkerung in Brasilien abstammt. Er lernte
Capoeira an dem Centro de Cultura Fisica Regional. Dieses Zentrum war
die berühmte Schule des Mestre Bimba (1889-1974), Altmeister und
Begründer der modernen Capoeira. Mestre Bimba benannte in seinem
Leben nur 10 Meister, um die Capoeira weiterzugehen. Mestre Acordeon
ist einer davon. 1959 promovierte er bei Mestre Bimba und unterrichtet
seit 1962 Capoeira.
Er ist Autor des Buches "Capoeira - Eine brasilianische Kunstform" und
nahm drei Schallplatten mit Samba-Musik und eigenen Liedern auf. Seit
1978 lebt und lehrt er in den USA. Der dreimalige brasilianische
Capoeira-Meister (Wettkampf-Meisterschaft) widmet sich ausschließlich
der Verbreitung der Capoeirakunst. Dabei spielt er eine bedeutende
Rolle bei der Etablierung und Entwicklung dieser Kunstform in Brasilien,
wie auch außerhalb.
Mestre Caicara, Antônio Carlos Moraes 1923- 1997
Ist eine der lebenden Legenden in der Geschichte von Capoeira Er war einer der ersten, die
seiner Zeit eine LP produzierten. Bekannt vor allem durch seine Rodas de Rua im Pelorinho von Salvador.
Mestre Bola Sete
Mestre Boa Gente
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Portugues: Mestre Pastinha
Mestre Pastinha descende de pai espanhol e mãe baiana, foi batizado em
1889 com o nome de Vicente Joaquim Ferreira Pastinha, na cidade de
Salvador-Ba. Conta-se que o princípio de sua vida na roda de capoeiragem
aconteceu quando tinha 8 anos , sendo seu mestre o africano Benedito, o
que ao vê-lo apanhar de um garoto mais velho, resolveu ensinar-lhe as
mandingas, negaças, golpes,guardas e malícias da Angola. O resultado veio
logo aparecer , Pastinha nunca mais fora importunado por ninguém.
Mestre Pastinha serviu na Marinha de Guerra do Brasil, onde permaneceu
por um período de 8 anos Mestre Pastinha de tudo fez um pouco,trabalhou
como pedreiro, pintor, entregava jornais, tomou conta de casa de jogo;
no entanto, o que mais gostava de fazer era ensinar "a grande arte
".Pastinha conhecia a capoeira , sabia como era importante continuar aquela
cultura, aconselhava que era preciso ter calma no jogo "quando mais
calma melhor pró capoerista", e que a capoeira "ela é o pai e mãe de todas
as lutas do Brasil.
Sabia muito bem os fundamentos e os segredos
existentes na capoeiragem, cantava, tocava os instrumentos e ensinava como um
verdadeiro mestre deve fazer. Pastinha foi nas rodas de capoeira um
autêntico mestre, um bamba na luta.
Saindo da Marinha em 1910, inicia sua fase de prof. de capoeira ,seu
primeiro aluno foi Raimundo Aberê, este se tornou um exímio capoeirista,
conhecido em toda Bahia.
Segundo Mestre Pastinha , sua primeira
academia ficava localizada no Largo do Cruzeiro do São Francisco, na rua do
meio do terreiro. Pastinha dizia: "A capoeira tem muitas coisas. Primeira
parte; a capoeira tem seu dicionário; segunda parte: tem seu
dicionário; terceira parte : tem seu dicionário e quarta parte ; tem seu
dicionário ". Ensinava que quando alguém fosse falar sobre a capoeira dissesse
somente o que sabia, "não vá dizer que a capoeira é o que ela não é ,
nem vá contar o que não viu ninguém falar , então, não vá contar aquilo
que não pode contar.
Não é todo mundo que vá abrir a boca e dizer eu
conheco a capoeira, a capoeira é isso. Nem todos mentais, nem todos
sujeitos pode abrir a boca para cantar o que é capoeira não."
Mestre Pastinha era uma pessoa bem humorada, descontraída, bastante
receptivo , rico em conhecimento, seu saber transcendia as rodas de
capoeira. Era uma pessoa do mundo ideal, camarada amigo, pai e irmão dos
discípulos. Viveu intensamente seus longos anos dedicados à capoeira de
Angola, classificou-se na história da maladragem, da malícia, como ás.
Manteve em sua academia de Angola, a originalidade da eficiência da luta
em momento algum fora perdido na academia de Pastinha. Ele contribuiu
categoricamente com o seu talento e dedicação à capoeira para que a
sociedade baiana e brasileira percebessem a capoeiragem como uma luta-arte
imbatível, guerreira, que está além dos paupérrimos preconceitos que há
na sociedade.
Vicente Pastinha, foi filmado, fotografado, entrevistado, gravou disco
e deixou um livro, a capoeira nunca mais poderá esquecer este ás, o
guardião da capoeira d'Angola. Foi lá na casa 19, no largo do Pelourinho,
que funcionava a sua academia, o Centro Esportivo de Capoeira Angola
fundada em 1941. Milhares de pessoas estiveram na academia, ficavam
impressionadas com as cantorias, com o som dos berimbaus, pandeiros e agogôs
e principalmente, com os jogos que lá rolavam. Por fim, foi feita uma
reforma no sobrado, disseram ao mestre que ele não tinha com o que se
preocupar, após terminadas as obras, ele voltaria para lá, seu lar, sua
academia.
Nunca mais se ouviu a voz de Pastinha dentro do sobrado, o
povo não mais assistiu a uma maravilhosa roda de capoeira de Angola
naquele velho sobrado.O Mestre Pastinha não voltou, morreu na escuridão de um
quarto decadente no bairro Pelourinho em Salvador.
* Os alunos de Mestre Pastinha usavam calça preta, camisa amarela e
jogavam calçados. Era a homenagem que o Mestre fazia ao time de seu
coração o Ipiranga que usava as mesmas cores.
* Mestre Pastinha falava : "quando eu jogo até pensam que o velho está
bêbado, porque eu fico mole e desengonçado, parecendo que vou cair.
Mas, ninguém ainda me botou no chão , e ainda nem vai botar ".
* Traços de Mestre Pastinha- "Mandinga de escravo em ânsia de
liberdade" "Capoeira foi para homem, menino, velho e até mulher não aprende quem
não quer" "Cada um é cada um" "O negócio é aproveitar os gestos livres
e próprios de cada qual" "Berimbau é primitivo mestre da vibração e
ginga ao corpo da gente" "Sou discíplo que aprende um mestre que da lição"
* Mestre Curió explicando a Mandinga - "Existem muitas partes da
mandinga, existem a mandinga da magia negra e a mandinga da malícia do
capoerista, quando ele se diz realmente capoerista . Mandinga é isso, é
sagacidade, é você poder bater no adversário e não bater , você mostra que
não bateu porque não quis."
* Mestre Pastinha explicando a Chamada - "A chamada é uma filosofia do
angoleiro, é a malícia do angoleiro. Por que hoje a humanidade se
preocupa muito em ficar forte, em fazer artes marciais, em ficar atleta para
jogar capoeira. A capoeira não depende disso , a capoeira depende da
técnica , malícia e sagacidade. Quando o camarada tá muito brabo dentro
da roda, quer bater , quer pisar, eu chamo ele.
Ele vai entender do jeito que souber pois a violência do angoleiro não está em dar rasteira,
nem pontapé, nem murro. A malícia do angoleiro está realmente nas
chamadas."
'Mandinga de escravo em ânsia de liberdade, seu princípio não tem
método e seu fim é inconcebível ao mais sábio capoeirista'.
Mestre Bimba
Manoel dos Reis Machado, Mestre Bimba, um pé de barro, pedra angular da
Regional, é distinguido como um mestre fundador da capoeira, um guia
para seu destino.
Nasceu em 23 de Novembro de 1900.
Faleceu em 05 de Fevereiro de 1974.
Manoel dos Reis Machado ( Mestre Bimba ), nasceu no bairro de Engenho Velho de Brotas, em
Salvador, Bahia.
Foi carvoeiro, doqueiro, trapicheiro, carpinteiro, mais
principalmente capoeirista, MESTRE DE CAPOEIRA, condição esta adquirida
por reconhecimento popular e pelo respeito da sociedade, numa época em
que a perseguição as manifestações da cultura negra era muito intensa e
perversa.
Residência: Sítio Coroano nº 57 - Nordeste de Amaralina
Comercial: Rua Francisco Muniz Barreto nº 01 - Pelourinho
Profissão: Professor de Capoeira
Local de Trabalho: Residência
Nº Carteira de Identidade 318.72 - Instituto Pedro Mello
Altura:1,93
Peso: 89 quilos
Filiação: Luiz Cândido Machado/Maria Martinha do Bomfim.
Documento obtido na Comissão de Desportos da Aeronáutica no Estado da Guanabara, - 2º
simpósio sobre capoeira realizado na Academia de Força Aérea (AFA) entre os dias 08 e 09/11 /69
sábado e domingo.
Manoel dos Reis Machado, nasceu na Periferia do bairro de Brotas, recebeu de “batismo” o nome
BIMBA, em decorrência de uma aposta feita entre a sua mãe e a parteira que dizia ser um menino.
Surge aí o apelido BIMBA!
O primeiro local onde Mestre Bimba treinou capoeira era conhecido como Estrada dos Boiadeiros
no bairro da Liberdade, seu primeiro mestre foi o Africano Bentinho capitão da Companhia de
Navegação Baiana.
Mestre Bimba, iniciou a capoeira aos 12 anos de idade. Seu curso teve a duração de 04 anos e o
método era a capoeira antiga, esta mesma capoeira ele conseguiu ensinar por 10 anos, o local das
aulas era conhecido como “Clube União em apuros”, no bairro da Liberdade (bairro este habitado por
pessoas na sua maioria de pele negra).
Desta forma a capoeira foi reconhecida como “Esporte nacional” e o mestre Bimba reconhecido
pela Secretaria de Educação e Assistência Pública do Estado da Bahia com Professor de Educação
Física e sua academia foi a pioneira no Brasil á ser reconhecida por Lei.
Uma personalidade da vida política e social, que desfrutava sempre se sua companhia, era o
governador da Bahia Dr. Joaquim de Araújo Lima.
No ano de 1929, Manuel dos Reis Machado com sabedoria exemplar resolveu desenvolver um estilo
diferente da capoeira Angola, fazendo a junção do Batuque com a capoeira de Angola, surge aí a
Capoeira Regional que ano á ano vem sempre desenvolvendo mudanças mais eficientes, como forma
de luta.
A graduação, aquela época era caracterizada por lenços.
Em 1932 fundou sua primeira academia no bairro do Engenho Velho de Brotas. Oficialmente a primeira
academia de capoeira a ter seu alvará de funcionamento datado de 23 de Junho de 1937.
No mesmo ano, fez á primeira apresentação do seu trabalho para o interventor general Juraci
Magalhães, onde havia presentes autoridades civis, militares entre outros convidados ilustres.
Em 1939, Mestre Bimba ensinou capoeira no Quartel do CPOR.
Em 1942 instalou sua segunda academia.
Em 1953, Mestre Bimba se apresentou para o presidente Getúlio Vargas, este declarou ser a Capoeira
o único esporte verdadeiramente nacional.
Mestre Bimba e alguns alunos de Capoeira, estudantes de Medicina, nos anos 20
Como a capoeira não era bem vista aos olhos da sociedade, Mestre Bimba resolveu registrá-la
como Centro de Cultura Física Regional, localizada na Rua Francisco Muniz Barreto. 01 – Pelourinho.
Em 1972, realizou a última formatura do centro de cultura física regional, nesta formatura o (Mestre
Vermelho*) foi o orador.
Manoel dos Reis Machado, o mestríssimo Mestre Bimba, é o pai da capoeira regional. Aprendeu
capoeira aos 12 anos de idade, com o mestre africano Bentinho. Já adulto, exerceu funções de
destaque para a cultura baiana. Foi alabê no candomblé, função de zelador do terreiro. Pelo porte
grande e respeito que imprimia, ganhou o apelido de Rei Negro e era saudado pelo grito de guerra
"Bimba é bamba!". Em 1949, o escritor Monteiro Lobato o conheceu e lhe dedicou o conto Vinte e dois
de Marajó, que conta a história de um marinheiro capoeirista.
a.B e d.B (antes de Bimba e depois de Bimba). Assim podem ser entendidas as mudanças sofridas pela
capoeira no início de século. Antes de Bimba, a luta era ilegal, passível de punição pelo Código Penal,
discriminada pela burguesia como coisa de malandro, de escravo fujão. Os capoeiristas sequer
sonhavam em sobreviver dessa manifestação popular.
Bimba rompeu com este ranço. Deixou as funções de carroçeiro, trapicheiro, carpinteiro,
doqueiro, carvoeiro para abraçar a capoeira e o seu instrumento mais ilustre, o berimbau, hoje
identificado como símbolo da Bahia nos 5 continentes. Porém, no Brasil, só em 1999 a capoeira e o
berimbau tiveram seus termos, como abadá e aú, incluídos na edição do Dicionário Aurélio, livro
referência da língua portuguesa.
Se estivesse vivo, Mestre Bimba completaria 103 anos em novembro último. Morreu aos 74 anos,
em Goiânia, sem presenciar a profissionalização da capoeira que ajudou a criar. "Meu pai morreu de
banzo (tristeza), por não ver a capoeira respeitada", revela o filho Demerval machado, o Mestre
Formiga.
Mestre Bimba acreditava que a capoeira tinha que se renovar para não ser engolida pelas lutas
gringas. A preocupação, apesar de à primeira vista soar bairrista, tinha razão de ser. Até hoje, são
lutas como o boxe americano e o judô japonês que circulam na mídia, nas Olimpíadas, lotando
estádios e enriquecendo seus atletas, empresários e patrocinadores.
Lutando incessantemente para que a capoeira fosse reconhecida como a legítima arte marcial
brasileira, Mestre Bimba criou a Capoeira Regional, jogo que ganhou este batismo pela aversão do
mestre a estrangeirismos, fazendo questão de chamá-la de "Luta Regional Baiana". A Capoeira
Regional é um estilo menos ritualístico do que a capoeira tradicional, conhecida como angola.
Os golpes introduzidos por Mestre Bimba facilitavam a defesa pessoal quando do embate com
praticantes de outras lutas, como as artes marciais importadas muito populares no Brasil nas décadas
de 30 e 40. Nessa época, desafiou todas as lutas e consagrou-se como primeiro capoeirista a vencer
uma competição no ringue, quando o público incentivava com o grito de guerra "Bimba é bamba!".
Centenário - O centenário de Mestre Bimba coincide em mês com o aniversário de Zumbi dos
Palmares, líder do Quilombo dos Palmares, que deu origem ao Dia Nacional da Consciência Negra.
Essa dupla de negros valentes batizou o evento Zumbimba, que marcou a inauguração do Centro
Educacional Mestre Bimba (CEMB), dedicado aos estudos da capoeira, com sede em Itaboraí, interior
do Rio de Janeiro.
"Escolhemos um lugar onde há mato, porque Mestre Bimba gostava de treinar a capoeira de
emboscada, técnica na qual o capoeirista se esconde no mato fechado, e quando Mestre Bimba tocava
seu apito, todos apareciam de seus esconderijos para surpreender o capoeirista com ponteiras de
metal, e este tinha que se desviar dos ataques. Era praticada pelos escravos para facilitar a fuga"
Capoeira, A filosofia do Corpo
Manoel dos Reis Machado, Mestre Bimba, como ficou conhecido, foi a liderança mais importante do
secular mundo da capoeira no século 20. Podemos dizer, sem sombra de dúvida, que o Mestre Bimba
foi o criador da moderna capoeira, hoje marca registrada do Brasil que percorre o mundo todo.
Apesar de tudo, pouco se escreveu de consistente sobre o Mestre Bimba. Esquecido por uns, denegrido
por outros, seu legado foi fragmentado entre seus diversos alunos, e sua obra parecia sepultada no
silêncio, mesmo dentro do mundo da capoeira.
Por tudo isso, o livro do renomado professor Muniz Sodré guarda o sabor de resgate que há muito
se esperava para a obra de alguém que dedicou a vida inteira pela "arte brasileira".
surge a estrela de Mestre Bimba. Muniz é preciso quando define as variedades de estilos dentro da
Capoeira Angola: um mais remoto, do princípio do século, que foi acusado de "lento e ineficiente" por
Mestre Bimba, e uma outra Angola, esta criada por Mestre Pastinha a partir dos anos 40, de muitas
formas paralela e simétrica a Regional de Mestre Bimba.
Novamente Muniz tem a coragem de afirmar o que muitos sabem, mas poucos falam: Mestre
Bimba não estava sozinho, ele respirava o debate intelectual sobre a capoeira que emanava do Rio de
Janeiro, e estava profundamente integrado ao seu tempo. Importante citar a afirmativa de Muniz de
que Mestre Bimba jamais teve um intelectual de porte capaz de dar crédito no mundo dos letrados, e
este teria sido um dos fatores explicativos do preconceito que se formou contra o Mestre. Em
compensação Bimba foi hábil em conseguir respaldo político, do governador da Bahia Juraci
Magalhães ao presidente Getúlio Vargas, o que colaborou fortemente para a descriminalização da
capoeira em 1934, tributo que em geral é negado ao Mestre Bimba.
Mestre Bimba foi ainda um dos responsáveis pela consolidação do berimbau como uma das marcas
indeléveis da arte da mandiga, na atualidade, já que nos idos da capoeiragem velha do Recôncavo
faziam o papel do mestre musical a viola e o pandeiro.
Mestre Bimba: Seu lugar nos mistérios do candomblé. Mestre Bimba era ogã (encarregado do
atabaque) de uma das vertentes da religião dos orixás mais nebulosas e desconhecidas: o candomblé
do caboclo.
O último capítulo é o mais triste, pois narra a lenta agonia do Mestre Bimba, vítima do descaso e do
preconceito. Mestre Bimba começou a ser esquecido no exato momento em que os valores da
democracia, da liberdade, da cultura e da vontade popular foram varridos pelo regime dos generais
instalado em 1964.
Ele ainda viveu uma década, mas o desencanto com a Bahia - fruto deste tempo difícil - foi demais
para ele. A ida para Goiânia parecia uma fuga, que afinal terminou com a morte.
Mesmo depois de sua morte, o berimbau é hoje o símbolo maior da Bahia, graças às conquistas
de Bimba. Ainda no início do século, uma época em que a capoeira era proibida por lei, ele criou a
primeira escola de capoeira do Brasil e foi recebido por chefes de Estado, presidentes e governadores.
No final da vida, exilado em Goiânia e esquecido por todos, caiu em depressão e morreu na miséria,
enfartando depois de comandar sua última roda de capoeira. Desde 1978, seus restos mortais estão
em Salvador, sua terra natal, depois de ter sido enterrado como indigente no estado de Goiás. Deixou
13 filhos, centenas de alunos, milhares de discípulos e um lema: "Capoeira é a arte do bem-viver!".
Descrente com a falta de apoio e reconhecimento á sua arte, Mestre Bimba e família aceita o
convite do seu aluno Oswaldo Souza e muda-se definitivamente para Goiás, em busca de uma
sociedade que aceitasse e valorizasse sua arte. Porém suas expectativas foram nulas e o Mestre Bimba
veio a falecer no dia 05 de Fevereiro de 1974.
Em 12 de Junho de 1996, a Universidade Federal da Bahia, concedeu, por unanimidade o título de
Doutor Honoris Causa a Manoel dos Reis Machado (Mestre Bimba).
Muniz Sodré, Ex-aluno se refere ao Mestre dizendo " foi uma
das ultimas grandes figuras do que se poderia chamar de ciclo heróico
dos negros da Bahia ". Somente aos 12 anos de idade, Bimba o caçula de
Dona Martinha, iniciou-se na Capoeira, na Estrada das Boiadas, hoje
bairro da Liberdade. Seu Mestre foi o africano Bentinho, Capitão da
Companhia de Navegação Baiana.
Certa vez numa roda de capoeira Bimba enfrentou um crioulo: "Os dois
lutadores negaceavam os corpos ao som da música dos berimbaus. Um
defronte do outro. Olhando-se dentro dos olhos, se estudando mutuamente. O
crioulo foi o primeiro a começar. Fazendo algumas fintas, procurando
descobrir as partes fracas do adversário. E mestre Bimba aparentemente
deixava-se cair nas ciladas do outro. O crioulo foi começando a tomar gosto
e abrindo mais a própria guarda, concentrado no ataque. A multidão no
terreiro da Roça do Lobo, continuava acompanhando com as mãos o
tin-tin-tin dos berimbaus. E a cantar em coro o estribilho da Capoeira:
Zum, zum, zum, zum
Capoeira mata um
Zum, zum, zum, zum
No terreiro fica um
'Enquanto isso os lutadores continuavam negaceando os corpos,
procurando descobrir os pontos fracos do adversário.
'De repente, pararam de súbito. E ficaram mudos de atenção, apreciando
o ataque. O crioulo avançou rápido, levantou uma perna e deu uma
meia-lua-armada pela direita de Bimba. Porém, não deu resultado, porque Bimba
foi mais rápido. Deixou-se cair na guarda, enquanto tentava puxar o
adversário numa rasteira. Mas, o crioulo também era ligeiro e livrou-se do
golpe com um aú pela esquerda. Bimba insistiu, tornando a atacá-lo.
Tentando pegá-lo numa cabeçada presa. Porém o crioulo contra-atacou com
uma calcanheira violentíssima. Entretanto Bimba livrou-se agilmente com
um formidável pulo mortal.
'Os berimbaus tocavam com mais frenesi. Demonstrando a excitação
nervosa dos tocadores. Também as palmas de acompanhamento diminuíram muito,
quase cessando.
'Enquanto isso a assistência completamente em suspenso, apreciava a
luta nos seus mínimos detalhes.
'Bimba notou que tinha bom adversário. O crioulo era bom de verdade.
Manhoso, ágil e corajoso. O crioulo começou a se afastar de Bimba como se
fosse dar-lhe as costas numa fuga. Bimba percebeu de relance o truque
do adversário e ficou em guarda.
Os músculos completamente controlados,
prontos para aproveitar aquela oportunidade. Como ele esperava, o
crioulo deu-lhe completamente as costas, como se fugisse da luta. Esperando
que ele caísse no velho truque da Capoeira e mergulhasse num arpão de
cabeça, dando-lhe a oportunidade de contra-atacar com um mortífero arpão
de joelho. Mestre Bimba, que já previra o golpe, defendeu-se com uma
negativa. Puxando ao mesmo tempo a única perna do crioulo apoiada no
chão, com uma violenta rasteira. Pegado de surpresa, o crioulo perdeu o
equilíbrio, subiu e desabou no terreiro. Uma gritaria retumbante festejou
a sagacidade de Bimba.
Todo mundo ficou excitado, menos mestre Bimba.
'O capoeirista caído, levantou-se com a mesma rapidez com que caíra.
Porém, estava raivoso, com o sangue fervendo nas veias. Danado de raiva e
meio descontrolado. E afastou-se de Bimba, sempre negaceando o corpo,
procurando desanuviar a cabeça. A assistência gritava e batia palmas
acompanhando o tin-tin-tin nervoso da orquestra dos berimbaus e o
xiquexique dos chocalhos de vime, cantando sempre o estribilho da capoeira:
Zum, zum, zum, zum,
Capoeira mata um
Zum, zum, zum, zum
No terreiro fica um
'Nesse instante o crioulo voltou novamente para o centro do círculo. E
avançou para Bimba tentando pegá-lo numa vingativa pela esquerda. Não
acertou e tomou uma vaia. O crioulo se descontrolou e avançou louco de
raiva. Tentou apanhar Bimba com um golpe de cotovelo e um sopapo
galopante. Mas Bimba não se deixava alcançar. Continuava negaceando o corpo,
sempre fintando, por meio de rápidas escapadas. A multidão delirava.
Isso, entretanto, lhe distraiu a atenção. Fazendo com que relaxasse a
vigilância da sua guarda. E o crioulo soube tirar partido desse descuido.
Aproximou-se veloz, levantou a perna e deu-lhe uma bênção em pleno
peito. Mestre Bimba pressentiu o golpe e tentou livrar-se. Foi ligeiro. Mas
não o suficiente para se livrar completamente do golpe. O peito lhe
doeu e a sua vaidade também. Porque as palmas do público festejavam o
crioulo.
Bimba não deu tréguas à vitória do outro. Avançou para o crioulo
fingindo ir dar um balão açoitado. Depois, ensaiou uma palma e levantou a
perna como se fosse dar uma bênção. O crioulo ficou todo confuso com a
rapidez e a sucessão dos golpes. Pensou que aquele último golpe era o
verdadeiro ataque que Bimba queria fazer e procurou defender-se caindo
numa rasteira. Viu o seu erro e tentou derrubar Bimba com uma
encruzilhada. Também errou e mestre Bimba dominou-o com um tronco de pescoço, antes
que ele pudesse livrar-se num balão. Tinha vencido a luta. O povo
invadiu o terreiro aplaudindo o rei da Capoeira. Bimba abraçou o adversário.
E o crioulo mostrou que era homem mesmo.
Cantou:
Santo Antônio pequenino
Amansador de burro brabo
Amansai-me em Capoeira
com setenta mil diabos
'Bimba gostou do elogio e retribuiu, cantando:
Eu conheci um camarada
Que quando nós andarmos juntos
Não vai haver cemitérios
P'ra caber tantos defuntos
'A multidão tornou a aplaudir e mestre Bimba abraçou o crioulo."
Mestre Bimba se apresentou pela última vez na Bahia, no auditório da
Faculdade de Arquitetura da UFBA, em 1973, antes de seu "exílio"
voluntário em Goiás.
O ar de sua graça, se manifesta através de entidades e projetos que já
são reconhecidos e até polemizados dentro do universo da capoeira. Eis
alguns deles: a Escola de Capoeira, orientada no sentido da recuperação
da originalidade do passo, do toque e do canto da Regional; o Capoerê,
serviço sociocultural gratuito para crianças e adolescentes, já tendo
beneficiado mais de mil meninos e meninas; o Núcleo de Documentação, um
acervo multimídia, constituído com mais de 5.000 títulos sobre a
capoeira e temática vizinha dela; Calendário de Eventos, Estudos
Etnobotânicos do Berimbau; Publicações, Fábricas de Instrumentos Musicais; apoio a
outros grupos de capoeira; realização de cursos (de curta duração) de
capoeira regional e de berimbau em outras cidades e estados.
Estes são os principais, desenvolvidos mediante a parcerias com outras
instituições, possibilitadas através do cruzamento de intenções comuns e mútua
colaboração.
Urge a necessidade de preservar as tradições da capoeira regional, cujo
principal objetivo é perpetua-la pelo mundo, com o sentimento de não se
perder toda uma história de luta e dedicação. O estilo da capoeira
regional criado pelo Mestre Bimba deve se preocupar na sua verdadeira
essência.
Mestre João Grande
João Oliveira dos Santos - Mestre João Grande, Phd Honóris Causa da
Universidade de UPSALA. Um dos principais díscipulos do mestre Pastinha
sendo seu Contra-Mestre. Por mais de 40 anos o Mestre João Grande tem
praticado e ensinado Capoeira Angola. Ele viajou para África, Europa e
América do Norte, onde ensina atualmente, em sua academia na cidade de New
York. De lá ele continua mantendo o intercâmbio com a Bahia e
acompanhando a movimentação da Associação Brasileira de Capoeira Angola.
Mestre João Pequeno
João Pereira dos Santos - Mestre João Pequeno. Aluno do Mestre Pastinha
e um dos mais antigos e importantes mestres da Capoeira Angola em
atividade. Pela academia do Mestre João Pequeno, no Centro Histórico de
Salvador, passaram alguns dos principais angoleiros da nova geração. É
possível vê-lo quase todas as noites jogando e ensinando a tradicional arte
da Capoeira.
Em 27 de dezembro 1917 nasceu em Araci no interior da Bahia João Pereira do Santos, filho de
Maria Clemença de Jesus, ceramista e descendente de índio e de Maximiliano Pereira dos Santos cuja
profissão era vaqueiro na Fazenda Vargem do Canto na Região de Queimadas. Aos quinze anos (em
1933) fugiu da seca a pé, indo até Alagoinhas seguindo depois para Mata de São João onde
permaneceu dez anos e trabalhou na plantação de cana de açúcar como chamador de boi, então
conheceu Juvêncio na Fazenda são Pedro, que era ferreiro e capoeirista, foi aí que conheceu a
capoeira.
Aos 25 anos, mudou-se para Salvador, onde trabalhou como condutor (cobrador) de bondes e na
construção civil como servente de pedreiro, pedreiro, chegando a ser mestre de obras. Foi na
construção civil que conheceu Cândido que lhe apresentou o mestre Barbosa que era um carregador do
largo dois de julho, Barbosa dava os treinos, juntava um grupo de amigos e nos finais de semana ia
nas rodas de Cobrinha Verde no Chame-chame.
Inscreveu-se no Centro Esportivo de Capoeira Angola, que era uma congregação de capoeiristas
coordenada pelo Mestre Pastinha.
Desde então, João Pereira passou a acompanhar o mestre Pastinha que logo ofereceu-lhe o cargo de
treinel, isso foi por media de 1945, algum tempo depois João Pereira tornou-se então João Pequeno.
No final da década de sessenta quando Pastinha não podia mais ensinar passou a capoeira para
João pequeno dizendo: “João, você toma conta disto, porque eu vou morrer mas morro somente o
corpo, e em espírito eu vivo, enquanto houver Capoeira o meu nome não desaparecerá”.
Na academia do Mestre Pastinha, João Pequeno ensinou capoeira a todos os outros grandes
capoeiristas que dali se originaram e mais tarde tornaram-se grandes Mestres, entre eles João Grande,
que tornou-se seu Grande parceiro de jogo, Morais e Curió.
Foi aconselhado pelo Mestre Pastinha a trabalhar menos e dedicar-se mais a capoeira. Embora
pensasse que não passaria dos 50 anos percebeu que viveria bem mais ao completar tal idade.
Tendo que enfrentar a dureza da cidade grande João Pequeno também foi feirante, e carvoeiro
chegou a ser conhecido como João do carvão, residiu no Garcia, e num barraco próximo ao Dique do
Tororó.
Sua primeira esposa faleceu, mas, um tempo depois conheceu Dona Mãezinha no Pelourinho, nos
tempos de ouro da academia de seu Pastinha, constituíram família, e com muito esforço construíram
uma casa em fazenda Coutos, Lá no subúrbio, bem longe do Centro onde foram morar e receber
visitas de capoeiristas de várias partes do mundo.
Para João Pequeno o capoeirista deve ser uma pessoa educada “uma boa arvore para dar bons
frutos”. Para quem a capoeira é muito boa não só para o corpo que se mantém flexível e jovem, mas
também para desenvolver a mente e até mesmo servir como terapia, alem de ser usada de várias
formas, trabalhada como a terra, pode-se até tirar o alimento dela.
João Pequeno vê a capoeira como um processo de desenvolvimento do indivíduo, uma luta criada
pelo fraco para enfrentar o forte, mas também uma dança, cuja qual ninguém deve machucar o par
com quem dança, defende a idéia que o bom capoeirista sabe parar o pé para não machucar o
adversário.
Algum tempo após a morte do mestre Pastinha, em 1981, o mestre João Pequeno reabre o Centro
Esportivo de Capoeira Angola no Forte Santo Antônio Alem do Carmo(1982), onde constitui a nova
base de resistência, onde a capoeira angola despontaria-se para o mundo, embora encontrando várias
dificuldades para manutenção de sua academia, conseguiu formar alguns mestres e um vasto numero
de discípulos.
Na década de noventa houve várias tentativas por parte do governo do estado em desocupar o
forte Santo Antônio para fins de reforma e modificação do uso do forte, paradoxalmente em um
período também em que foi amplamente homenageado recebendo o titulo de cidadão da cidade de
Salvador pela câmara municipal de vereadores, Doutor Honoris Causa pela universidade de Uberlândia,
e Comendador de Cultura da República pelo Presidente Luiz Inácio Lula da Silva.
Mestre João Pequeno ”É uma doce pessoa” é o que afirmam todos que tem a oportunidade de conhecer
o Mestre João Pequeno, cuja simplicidade, a espontaneidade e o carisma seduz a todos que vão até o
Forte Santo Antonio conferir suas rodas, é um bricalhão, mas que também não deixa de dar uma
baquetada nos que se exaltam e esquecem dos fundamentos da brincadeira e da dança.
A festa anual comemorativa de seu aniversário é um verdadeiro evento espontâneo da capoeira,
onde se realiza uma grande roda,com a participação de vários mestres e membros da comunidade
capoerana.
Alem de ser de impressionar a todos que tem a oportunidade de vê-lo jogar com a sua
excelentíssima capoeira e mandigagem, João Pequeno destaca-se como educador na capoeira, uma
autoridade maior na capoeiragem de seu tempo, um referencial de luta e de vida em defesa da nobre
arte afrodescendente.
Mestre Acordeon Ubirajara Almeida
Mestre Acordeon, é, sem dúvida, uma das personalidades mais marcantes no mundo da
Capoeira. Aluno do legendário Mestre Bimba, várias vezes campeão nos anos 70, criador de um dos
primeiros grupos a apresentar espetáculos de Capoeira nos palcos do Brasil (Grupo Folclórico da
Bahia), ex-professor de administração de empresas, vive hoje exclusivamente de Capoeira nos Estados
Unidos.
É autor de vários livros, artigos em revistas e CDs. Foi um dos pioneiros da Capoeira em São
Paulo. Em 1968, em parceria com Ayrton Neves Moura, mestre Onça, fundou na rua Augusta a
academia K-poeira, um dos melhores centros de prática e ensino da arte-luta em São Paulo.
Atualmente, mantém uma escola com mais de 300 alunos, em parceria com Cássio Martinho (mestre
Rã), em Berkeley (EUA). Exímio jogador de Capoeira, dono de grande simpatia e fluência verbal que o
fazer ser uma companhia das mais agradáveis e frutíferas em todo o universo da Capoeira.
Mestre Caiçara, Antônio Carlos Moraes
Mestre Caiçara. Uma das lendas da Capoeira; sua
história mais parece tirada de livros de ficção. Numa época em que o
Pelourinho não tinha o glamour de hoje, Mestre Caiçara ditava as regras
num território de prostitutas e cafetões; de traficantes e malandros.
Todos tinham que pedir a sua benção.
Gravou um dos principais discos da Capoeira Angola onde exemplifica os
diversos toques de berimbau, além de cantar ladainhas e sambas de roda.
Faleceu em 26 de agosto de 1997.
Bola Sete, José Luiz Oliveira Cruz
Capoeira Angola - autor do iniciante ao entretanto mestre da sequencia ao mestre bola sete
trabalho comecado livro por Mestre Bola Sete com Capoeira Angola: do Iniciante ao Mestre a
publicacao de Capoeira Angola na Bahia, tambem editado pela Pallas. Desta vez, em parceria com
escritor a Editora da autor UFBA, o autor apresenta mestre bola sete um trabalho best-seller mais
elaborado, voltado principalmente para Capoeira Angola: do Iniciante ao Mestre os capoeiristas mais
experientes, no qual procura mostrar todas as fases utilizadas no Centro de Cultura livraria da
Capoeira Tradicional escritor Bahiana, com os requisitos mestre bola sete necessarios para entretanto
que se atinja a condicao Capoeira Angola: do Iniciante ao Mestre de mestre.
Mestre Boa Gente
Desenvolve um trabalho social no Vale das Pedrinhas, ensinando a crianças e jovens carentes:
`Eu aprendo ensinando´
Quem vê o andar gingado de mestre Boa Gente, arrastando chinelos e calças brancas pelo Vale das
Pedrinhas, nem imagina que ele possua tantas habilidades além da boa e velha capoeira. Iniciado
desde os 6 anos nos movimentos da arte africana, Boa Gente conheceu a capoeira em todas as suas
vertentes, experimentando diferentes formas de dança e combate. Seus pés calejados já trilharam
desde os passos delicados da dança de salão até a brutalidade pujante dos ringues de vale-tudo. E
como se não bastasse tanta versatilidade, Boa Gente já fez incursões pelo samba, maculelê,
taekwondô, dança afro, rádio, teatro, e o que mais o seu corpo de 60 anos lhe permitir.
A história aqui é longa. É coisa de mais de 30 anos, adverte ele, preparando-se para uma longa
entrevista em sua rádio comunitária no Vale das Pedrinhas.
Cercado de alunos carentes do bairro, mestre Boa Gente desenvolve com eles um trabalho social
reconhecido no Vale das Pedrinhas e em todos os cantos do mundo. Servindo de tema para um
documentário da National Geographic, o dia-a-dia da Associação de Capoeira Mestre Boa Gente já foi
exibido para milhões de pessoas ao redor do globo. No terraço de sua casa, em Vale das Pedrinhas,
são ministradas aulas gratuitas para mais de 150 crianças, que aprendem com ele os segredos da
dança, capoeira, maculelê e até mesmo da locução de rádio, o que comprova a enorme quantidade de
conhecimento acumulado.
Eles aprendem um pouquinho de tudo, e aí é que entra a versatilidade: você tem que encontrar o
que o outro se adapta melhor, explica ele, deixando óbvio o seu talento para descobrir talentos.
Após as aulas, mestre Boa Gente convida os alunos para participar da elaboração e locução de notícias
da rádio comunitária, se inteirando sobre os problemas do bairro onde vivem e conhecendo os
princípios da atividade jornalística. "É para tirar a timidez deles nas aulas, aprender a falar", justifica.
Criada por ele em 1969, a tradicional Rádio Comunitária de Vale das Pedrinhas divulga notícias gerais
e principalmente locais, prestando serviço a toda comunidade. "Aqui é documento, criança que se
perde, cachorrinho... se furar um tubo a gente liga para a Embasa", exemplifica ele, enquanto anota a
divulgação do enterro de um morador da comunidade.
Atividades diversas
Os trabalhos na rádio e na associação são divididos com o de professor de capoeira dos alunos de
uma escola particular, o Colégio São Paulo. Tendo estudado até a 1ª série, mestre Boa Gente acredita
que tem aprendido muito com seus alunos. "Eu aprendo ensinando. Hoje, são eles que me ensinam
computador", revela modestamente, apontando para um de seus alunos da comunidade.
Pai de quatro filhos, Boa Gente conheceu cedo as artimanhas da capoeira, quando ainda atendia pelo
nome de batismo, Vivaldo da Conceição, e vendia nas ruas do interior bananas e mingaus. Na época,
ele acabou se mudando de Ibicaraí, "município velho, mas que ninguém conhece", no sul da Bahia,
para a cidade de Ilhéus, acompanhando a irmã que acabara de se casar.
De Ilhéus para São Paulo, a cidade dos sonhos, seria um pulo, se sua mãe não tivesse exigido
que ele fosse para Salvador, local que considerava mais seguro.
Aqui chegando, morador do Calabar, Vivaldo conheceu Mestre Gato, grande capoeirista do bairro, e
com ele deu seus primeiros passos e golpes rumo à arte da capoeira. "Naquele tempo, ela era feita na
rua, não se fazia em teatro. A capoeira era discriminada, coisa de preto, marginal", conta ele.
Como na rapidez dos movimentos de capoeira, Boa Gente foi se tornando conhecido no meio, e
realizou apresentações públicas na academia do famoso mestre Pastinha e na Associação Atlética da
Bahia. Com a visibilidade, surgiu seu primeiro convite para o exterior, e lá, nas terras frias da Bélgica,
seus golpes de capoeira ficaram marcados entre as manifestações folclóricas de vários países do
mundo.
Filho de Ogum
De 1973 para cá, os convites para o exterior não pararam mais: sua capoeira, dança e arte vêm sendo
divulgada nos Estados Unidos, em Portugal, Peru, Canadá e, recentemente, no México, onde acaba de
receber um convite para reapresentar a peça da qual é protagonista, sobre Zumbi dos Palmares. "Todo
ano eu viajo para o exterior. Agradeço a Deus e aos orixás", conta o filho de Ogum, creditando aos
convites que recebe à sua versatilidade nata.
Levando a cultura africana aos quatro cantos do mundo, ele já participou de seis documentários
estrangeiros, e acaba de voltar de uma viagem a Hollywood, onde ajudou a ensinar capoeira aos dois
mais caros atores de artes marciais do cinema americano.
Na primeira vez que fui, fiquei um pouco nervoso. Cair dentro de uma cidade como aquela, sem
falar a língua, vindo da periferia de Salvador, do terceiro mundo..., recorda ele, apreensivo. Hoje, a
profusão de cartazes, matérias jornalísticas em inglês e fotos no exterior, expostos em sua casa e na
rádio comunitária, demonstram que mestre Boa Gente venceu mais essa luta.
Disposto a divulgar a cultura local, ensinando capoeira em várias escolas e universidades do exterior,
ele não pensa em morar fora da Bahia.
A idade um pouco avançada, assim como o amor pela cultura local, impedem-no de viver no
exterior: mestre Boa Gente não saberia viver sem o tempero baiano, o sol do Verão, ou mesmo um
bom prato de feijoada. Mesmo assim, seus olhos brilham ao falar das viagens e experiências que
viveu, confirmando sua versatilidade e incansável vontade de aprender. Isso porque, nas horas vagas,
o capoeirista ainda arranja tempo para estudar inglês, e já fala espanhol com facilidade.
Vou continuar lutando, anuncia o mestre, sempre disposto a dar novos passos na capoeira, na
arte e na vida.
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
España Spanisch: Mestre Pastinha
Mestre Pastinha desciende de padre español y madre bahiana, fue bautizado en 1889 con el
nombre de Vicente Joaquim Ferreira Pastinha, en la ciudad de Salvador-Bahia. Se cuenta que el
comienzo de su vida en el mundo del capoeiragem aconteció cuando tenía 8 años , siendo su mestre el
africano Benedito, que al ver como era golpeado por un niño mas viejo, resolvió enseñarle las
mandingas, negaças, golpes, guardias y malicias de la Angola. El resultado vino luego a aparecer
Pastinha nunca mas fue importunado por nadie.
Mestre Pastinha sirvió en la Marina de Guerra de Brasil, donde permaneció por un período de 8
años. Mestre Pastinha hizo de todo un poco, trabajo como albañil, pintor, entregaba periódicos, estuvo
a cargo de una casa de juego; pero lo que mas le gustaba hacer era enseñar "la grande arte ".Pastinha
conocía la capoeira , sabía como era importante continuar aquella cultura, aconsejaba que era preciso
tener calma en el juego "cuanto mas calmo mejor para el capoerista", y que la capoeira "es el padre y
madre de todas las luchas de Brasil".
Sabía muy bien los fundamentos y los secretos existentes en la capoeira, cantaba, tocaba los
instrumentos y enseñaba como un verdadero mestre debe hacer. Pastinha fue en las rodas de capoeira
un auténtico mestre, un bamba en la lucha.
Saliendo de la Marina en 1910, inicia su fase de profesor de capoeira ,su primer alumno fue Raimundo
Aberê, quien se volvió un eximio capoeirista, conocido en todo Bahia .Según Mestre Pastinha , su
primera academia quedaba localizada en el Largo do Cruzeiro de São Francisco, en la calle del medio
del terreiro.
Pastinha decía: "La capoeira tiene muchas cosas. Primera parte; la capoeira tiene su diccionario;
segunda parte: tiene su diccionario; tercera parte : tiene su diccionario y cuarta parte ; tiene su
diccionario ". Enseñaba que cuando alguien fuese a hablar sobre capoeira dijese solamente lo que
sabia, "no va a decir que la capoeira es lo que ella no es , ni va a contar lo que no escuchó nadie
hablar, entonces, no va a contar aquello que no puede contar. No es todo el mundo el que va a abrir la
boca y decir yo conozco la capoeira, la capoeira es eso. Ni todos mientan, ni todos pueden abrir la
boca para cantar lo que es la capoeira."
Mestre Pastinha era una persona bien humorada, relajada, bastante receptivo , rico en
conocimiento, su saber transcendía las rodas de capoeira. Era una persona de un mundo ideal,
camarada amigo, padre y hermano de los discípulos. Vivió intensamente sus largos años dedicados a
la capoeira de Angola, se clasificó en la historia del maladragem, de la malícia, como as. Mantuvo en
su academia de Angola, la originalidad de la eficiencia de la lucha, que ningún momento se perdiese
en la academia de Pastinha. El contribuyó categóricamente con su talento y dedicación a la capoeira
para que la sociedad bahiana y brasilera percibiesen a la capoeira como una lucha-arte imbatible,
guerrera, que está mas allá de los paupérrimos preconceptos que existen en la sociedad.
Vicente Pastinha, fue filmado ,fotografiado , entrevistado , grabo disco y dejó un libro , la
capoeira nunca mas podrá olvidar a este as , el guardián de la capoeira de Angola. Fue allá en la casa
19, en el largo del Pelourinho, que funcionaba su academia , o Centro Esportivo de Capoeira Angola
fundada en 1941. Millares de personas estuvieron en la academia, quedaban impresionadas con los
cánticos, con el sonido de los berimbaus , pandeiros e agogôs, y principalmente, con los juegos que
allí acontecían. Finalmente , fue hecha una remodelación en el sector, diciéndole al mestre que no
tenía de que preocuparse, después de terminadas las obras, el volvería para allá, a su lugar, a su
academia. Nunca mas se escucho la voz de Pastinha dentro del edificio, el pueblo no asistió mas a otra
maravillosa roda de capoeira de Angola en aquel viejo local. Mestre Pastinha no volvió , murió en la
oscuridad de un cuarto decadente en el barrio del Pelourinho en Salvador en el año 1981.
"En aquel tiempo no había escuela de capoeira: uno iba al galpón tal, a la barraca de fulano, y se
aprendía por observación... no existía metodología, no existía nada de eso."
Jair Moura, cineasta, periodista y escritor
Pero de entre todos, fue Vicente Ferreira Pastinha (1889-1981), mestre Pastinha, quien fue el mas
conocido, encarnando el espíritu de la capoeira angola.
Mulato claro de estatura mediana, delgado, de temperamento gentil y acogedor, bien humorado,
verdadero gentleman, reunió a su lado a un gran numero de excelentes capoeiristas, no tanto por ser
un jugador excepcional, sino mas bien por la fuerza de su personalidad, sus dotes de filosofo y poeta,
y su amor y conocimiento de los fundamentos de la capoeira angola.
" É, mas grande es Dios.
É, mas grande es Dios, pequeño yo soy.
Lo que yo tengo fue Dios quien me lo dio,
lo que yo tengo fue Dios quien me lo dio,
En la roda de capoeira,
Grande y pequeño soy yo."
Es así que Pastinha abre el disco LP que grabó con músicas de capoeira en su juventud.
"Mandinga de esclavo con ansias de libertad, su principio no tiene método, su fin es inconcebible al
mas sabio de los mestres", es su definición del jogo de capoeira.
"El secreto de la capoeira muere conmigo y con muchos otros mestres", decía Pastinha,
refiriéndose talvez a las mudanzas causadas por el éxito y expansión de la capoeira regional; "la
capoeira no es mía, es de los africanos en Brasil", una critica al emblanquecimiento; pero decía
también que "todos pueden aprender, general, también doctor"; "capoeira es amorosa, no es
perversa... es una costumbre como cualquier otra, un habito cortes que creamos dentro de nosotros",
decía él, explicitando el carácter fraterno y condenando el exceso de violencia que venia azolando las
rodas de Salvador; "(la capoeira) es una cosa vagabunda", vagabunda en el sentido de sin
compromiso, sin objetivos prácticos inmediatos, teniendo muy poco que ver con el enfoque deportivo.
La capoeira es muchas veces llamada de "vadiação" por sus adeptos, en el sentido de divertirse,
disfrutar, vacilar.
Mestre Bimba
Mestre Bimba y la Regional
En el día 23 de Noviembre de 1900 en el barrio de “Engenho Velho” en la “Freguesia de Brotas”,
Ciudad de Salvador de Bahía, nace Manuel dos Reis Machado, que sería conocido en la Capoeiragem
bahiana por el nombre de “Bimba”, nombre que ha recibido en el momento de su nacimiento, porque
su madre, Doña María Martinha do Bonfim, creía que iba a dar a luz una niña y la matrona dijo que
sería un niño (menino); fue cuando al cogerlo exclamó: “É menino, olha a Bimba dele”, nombre ese
que le acompañó para toda su vida.
Su iniciación en la Capoeira ocurre, más o menos a los 12 años en la antigua “Estrada das
Boiadas”, un punto importante de la Capoeira bahiana. Su maestro fue Nôzinho Bento, negro de origen
africano, también conocido por “Mestre Bentinho”, capitán de la compañía de navegación Bahiana, con
quien “Mestre Bimba” aprendió los secretos de la Capoeira madre, la Capoeira Angola. Su aprendizaje
tuvo una duración de 4 años, y a partir de entonces empezó a enseñar durante 10 años hasta el final
de la década del 20, que fue cuando sintió la necesidad de reavivar la Capoeira que había aprendido.
Al igual que otras manifestaciones de la cultura bahiana, la Capoeira se estaba convirtiendo en un
folklore y perdiendo un poco su sentido y objetivo, pasando a ser más turística.
Fue en este momento cuando Mestre Bimba mezcló la Capoeiragem que había aprendido y
practicando hasta entonces con una lucha ya extinguida en Bahía, de nombre “Batuque”, en la cual su
padre, el Señor Luiz Candido Machado, era considerado campeón, agregando a ello su creatividad,
creó en el 1928 la “Luta Regional Bahiana”, también conocida como Capoeira Regional, llevando este
nombre por ser practicada únicamente en la Región de Salvador
En el año 1932 fundó la primera academia especializada en Capoeira Regional en el barrio de
“Engheno Velho de Brotas”, en ese momento ya impartía clases en residencias en la “Roça do lobo”.
Cinco años más tarde recibe el título de Educación Física, de la secretaría de educación, salud y
asistencia pública. En 1939 enseñó en el cuartel de la CPOR y en 1942 inaugura su segunda academia.
Un 23 de julio de 1953 hace una exhibición para el entonces presidente Getúlio Vargas que
afirma: “A Capoeira e o único esporte genuinamente brasilero”.
En 1971 recibe la invitación para ir a realizar un examen de alumnos, y se queda impresionado
por el tratamiento que allí recibe, pensando que por fin en este sitio encontraría apoyo que no había
recibido en su tierra. Decide partir, el padre de la Regional se estaba marchando diciendo: “Se de nada
gozar de Goiânia, gozarei do seu cemitério”, y así ocurrió un año después de dejar su tierra fallecía
Manuel dos Reis Machado, o Mestre Bimba. La Capoeira estaba de luto, pero donde haya un Berimbau
tocando siempre se le recordará.
Mestre João Grande
Su nombre real es João Oliveira dos Santos. Phd Honoris Causa de la Universidad de UPSALA.
Uno de los principales discípulos del mestre Pastinha. Por mas de 40 años el Mestre Joao Grande ha
practicado y enseñado Capoeira Angola. El ha viajado a Africa, Europa y América del Norte, donde
enseña actualmente, en su academia en la ciudad de New York. Desde allá el continua manteniendo el
intercambio con Bahia y siguiendo los movimientos de la Asociación Brasileira de Capoeira Angola.
Mestre João Pequeno
Su nombre es João Pereira dos Santos. Fue alumno de mestre Gilvenson para después ser
díscipulo de mestre Pastinha de quien se volvió continuador. En 1966 integró la delegación brasileña
en el Premier Festival des Arts Nègres, em Dakar (Senegal). Hoy, a los 84 años de edad, todavía
mantiene su academia en el fuerte Santo Antônio (Centro Histórico de Salvador) y es uno de los mas
antiguos e importantes mestres de Capoeira Angola en actividad.
En 1977 fue asi como se manifesto mestre Pastinha sobre el y su compañero João Grande: "Ellos
serán los grandes capoeiras del futuro y para eso trabaje y luche con ellos y por ellos. Serán
verdadesros mestres, no profesores improvisados, como existen por ahí y que solo sirven para destruir
nuestra tradición que es tan bella. A estos muchachos les enseñe todo lo que se, hasta el mismo pulo
de gato.
Por la academia del mestre João Pequeno pasaron algunos de los principales angoleiros de la nueva
generación, como mestre Moraes, y algunos que actualmente son profesores en su academia como
Jurandir dos Santos (hijo de João Grande), así como muchos otros.
A continuación parte de su pensamiento extraído de su libro lanzado en el mes de marzo del año
2001 en Salvador de Bahia.
"La capoeira tiene ataque y defensa, pero dentro de sus propios pasos; no hay que salir del limite
de la capoeira para agredir a un adversario.
João Grande comentaba que la capoeira antiguamente era practicada por ignorantes y analfabetos,
pero había respeto y consideración, y era una capoeira mas perfecta y peligrosa. Hoy ellos están
cambiando la perfección de la capoeira por la agresión.
Entonces, vamos a hablar de capoeira con amor.
Es un arte, una obra que puede ser incluida hasta en el teatro o en el cine. Vamos a practicar una
capoeira con amor, jugando con los niños.
Yo nunca guste de la agresión y si del amor. El amor construye, la agresión destruye. Y todo lo que
destruye es una enfermedad. Entonces vamos a retirar y matar esta enfermedad del cuerpo de la
capoeira, porque el cuerpo de la capoeira es nuestro cuerpo.
Practiquela con amor, hágala con perfección. Líbrese del mal y ayude a su hermano. No piense que
agrediendo a su compañero de lucha usted esta construyendo, y si destruyendo.
Vamos a buscar con paciencia la perfección de la capoeira que estamos perdiendo. Esta perfección
esta en nuestras condiciones de mestres, de nosotros poder traspasar para los alumnos la perfección
de aplicación de golpes y también de defensas; la perfección esta en nosotros, con nuestra educación.
La capoeira nunca fue la lucha del mas fuerte ni del agresivo; era la lucha del débil y de los humildes,
para aprender como vencer al fuerte que los oprimía.
Vamos a parar a pensar un poco, para no cambiar aquello que recibimos de nuestros ancestros,
nuestros antepasados. La perfección de la capoeira esta en la sabiduría, en la inteligencia para vencer
la agresión y la ignorancia de aquellos que no la poseen.
No vamos a pensar en cambiar algo de la capoeira, porque ella no precisa de que algo se cambie, y si
usándola como ella es, es arma y base para todo."
Mestre Acordeón
Nativo de Salvador (Bahía, Brasil), es una de las más notables personalidades del mundo de la capoeira. Alumno legendario de mestre Bimba, fundó el Grupo Folclorico da Bahia en 1966 impactando
fuertemente la capoeira de su época y ganó varios campeonatos nacionales brasileños
en los 70?s. Pionero en la enseñanza de la capoeira en Estados Unidos actualmente dirige la United Capoeira Association. Ha grabado 7 discos de capoeira y es autor de varios libros y artículos sobre el tema.
Mestre Caiçara
Su nombre era Antonio Carlos Moraes. Una de las leyendas de la Capoeira; su historia mas
parece sacada de libros de ficción. En una época en que el Pelourinho no tenia el glamour de hoy,
Mestre Caiçara dictaba las reglas en un territorio de prostitutas y cafetines; de traficantes y malandros.
Todos tenían que pedir su bendición.
Grabo uno de los principales discos de Capoeira Angola donde ejemplifica los diversos toques de
berimbau, además de cantar ladainhas y sambas de roda. Falleció el 26 de agosto de 1997.
Master Bola Sete
Master Boa Gente
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Ingles: Mestre Pastinha
The son of José Señor Pastinha and Eugênia Maria de Carvalho, Vicente Ferreira Pastinha was
born on April 5th, 1889 in Salvador-BA, Brazil. Mestre Pastinha was exposed to capoeira at the age of
8 by an African name Benedito. An older and stronger boy from Pastinha's neighborhood use to beat
him up often. One day Benedito saw the aggression then told Pastinha to stop by his house that he
was going to teach him few things.
The next encounter with that boy, Pastinha defeated him so quickly that the older boy became his
admirer. Mestre Pastinha had a happy and modest childhood. During the mourning he would take art
classes at the Liceu de Artes e Ofício school where he learned to paint; during the afternoons he would
play with kites and practice capoeira. He continued his training with Benedito for three more years.
Later, he joined a sailor school by his father wish, which would not support the capoeira practice.
At the school, he use to teach capoeira to his friends. At the age of 21, he left the sailor school to
become a professional painter. During the spare time he would practice capoeira stealthily, since it
was still illegal at that time. In 1941, by Aberrê (Patinha's ex student) invitation, Pastinha went to a
Sunday roda at "ladeira do Gengibirra" located at bairro da Liberdade, where the best masters would
hang out.
Aberrê was already famous on these rodas, and after spending the afternoon there, one of the
greatest master of Bahia, mestre Amorzinho, asked Pastinha to take over the Capoeira Angola. As a
result, in 1942 Pastinha found the first Angola school, the "Centro Esportivo de Capoeira Angola",
located at the Pelourinho. His students would wear black pants and yellow t-shirt, the same color of
the "Ypiranga Futebol Clube", his favorite soccer time.
He participated with the Brazilian delegation of the "First International Festival de Artes Negras" in
Dakar, Senegal(1966), bringing with him Mestre João Grande, Mestre Gato Preto, Mestre Gildo
Alfinete, Mestre Roberto Satanás and Camafeu de Oxossi. Pastinha worked as shoe shiner, tailor, gold
prospector, security guard (leão de chácara) at a gambling house (casa de jogo) and construction
worker at the "Porto de Salvador" to maintain him financially so he could do what he loved the most,
be an Angoleiro.
Betrayed by local authorities false promises and with no support, Pastinha was left abandoned in a
city shelter (abrigo D. Pedro II - Salvador), blind and very sick. He dedicated his entire life to capoeira
angola, and in April 12th, 1981, he played his last capoeira game. Mestre Pastinha, the father and
protector of Capoeira Angola, died at the age of 92, in November 13th,
Mestre Bimba
The son of Luiz Cândido Machado and Maria Martinha do Bonfim, Manuel dos Reis Machado
known as "Mestre Bimba" was born on November 23rd, 1900, at the "bairro do Engenho Velho" in
Salvador-BA, Brazil. The nickname "Bimba" came up due to a bet between his mother and the midwife
during his birth; his mother bet that he was going to be a girl and the midwife bet he would be a boy .
After he was delivered, the midwife said ...it's a boy, look at his "bimba" (male sexual organ).
Mestre Bimba started capoeira at the age of 12 at Estrada das Boiadas, today bairro da Liberdade, in
Salvador. He was taught by "Bentinho", an African that used to be the "capitão da Companhia Baiana
de Navegação" (a navigation captain). Mestre Bimba was and is so important to capoeira because he
changed the destiny of it.
Capoeira was not an allowed practice during slavery. The official prohibition of Capoeira remained
even after slavery was abolished in May 13th, 1888. In 1890, Brazilian president "Marechal Deodoro da
Fonseca" signed an act that prohibited the practice of capoeira nationwide, with severe punishment for
those caught. It was nevertheless practiced by the poorer population on public holidays, during
work-free hours and similar occasions. Riots, caused also by police interference, were common.
Persecution and punishment were almost successful in eradicating Capoeira from the "streets" of
Brasil by the 1920's. In spite of the ban, Master Bimba created a new style, the "Capoeira Regional".
He incorporated new moves and techniques from "Batuque" (a vicious grabbling type of martial art
that he learned from his father), jiu-jitsu and boxing. The "Capoeira Regional" or "Luta Regional
Baiana" was then a more martial art oriented, effective, efficient and athletic style of capoeira.
After a performance at the palace of Bahia's Governor, Juracy Magalhães, Mestre Bimba was finally
successful in convincing the authorities of the cultural value of Capoeira, thus ending the official ban
in the 1930's. Mestre Bimba founded the first Capoeira school in 1932, the "Academia-escola de
Capoeira Regional", at the Engenho de Brotas in Salvador-Bahia. Previously, capoeira was only
practiced and played on the streets.
However, capoeira was still heavily discriminated by upper class Brazilian society. In order to
change the slyness, stealthy and malicious reputation associated with capoeira practitioners at that
time, Bimba set new standards to the art. His students had to wear a clean, white uniform, show proof
of grade proficiency from school, show good posture and many other standards.
As a result, doctors, lawyers, politicians, upper middle class people, and women (until then
excluded) started to join his school, providing Bimba with better support. In 1936, Bimba challenged
fighters of any martial art style to test his Regional style. He had four matches, fighting against Vítor
Benedito Lopes, Henrique Bahia, José Custódio dos Santos (Zé I) and Américo Ciência. Bimba won all
matches. In 1937, he earned the state board of education certificate.
In 1942, Mestre Bimba opened his second school at the "Terreiro de Jesus - rua das Laranjeiras";
today rua Francisco Muniz Barreto, Nr. 1. The school is open until today and supervised by his ex
student, "Vermelho-27". He also taught capoeira to the army and at the police academy. He was than
considered "the father of modern capoeira".
Important names to the Brazilian society at that time such as Dr. Joaquim de Araújo Lima
(Ex-Governador of Guaporé), Jaime Tavares, Rui Gouveia, Alberto Barreto, Jaime Machado, Delsimar
Cavalcanti, César Sá, Decio Seabra, José Sisnando and many others were Bimba's students. Master
Bimba was a coalman, carpenter, warehouse man, longshoreman, horse coach conductor, but mainly
capoeirista; a giant with strong personality! Unhappy with false promises and lack of support from
local authorities in Bahia, he moved to Goiânia-GO in
1973 by invitation from an ex-student. He died a year later, on February 15th,
1974 at the "Hospital das Clínicas de Goiânia" due to a stroke.
Bimba's Legacy
Mestre Bimba was a coalman, carpenter, warehouse man, longshoreman, horse coach conductor,
but mainly Capoeirista. Unhappy with false promises and lack of support from local authorities in
Bahia, he moved to Goiânia in 1973 by invitation from a former student. He died a year later, on
February 15th, 1974 at the Hospital das Clínicas de Goiânia due to a stroke.
Bimba managed to recover the original values within Capoeira, which were used amongst the black
slaves centuries before him.
For Bimba, Capoeira was a fight but "competition" should be permanently avoided since he
believed it was a "cooperation" fight, where the stronger player was always responsible for the weaker
player and helped him to excel in his own fighting techniques.
Mestre Bimba fought all his life for what he strongly believed was best for Capoeira and succeeded.
After he died in 1974 one of his sons, Mestre Nenel (Manoel Nascimento Machado), at 14, took over
his father's Capoeira academy. Mestre Nenel is still responsible for the remarkable cultural and
historical legacy his father left him and he is the President of Filhos de Bimba School of Capoeira.
Bimba's Academy Rules
Bimba strongly believed Capoeira had an extraordinary value as a self-defence martial art, hence
his efforts to develop its learning in a structured and methodical way.
Bimba developed a Capoeira teaching method with commandments, principles and traditions, which
are still part of the Capoeira Regional up to this day. Some of his commandments are:
To stop smoking and drinking since it interferes with the players' performance;
To avoid demonstrating one's progression as a Capoeira player outside the academy (the
"surprise" factor is crucial);
Avoid conversation during training, instead observe and learn from watching.
Practice daily the basic fundamentals.
Do not be afraid to come close to your opponent - the closer that you get, the more you will
learn.
Keep your body relaxed.
It is better to get beat up in the roda than on the streets.
Bimba also established his own Capoeira principles to fundament his Capoeira teaching method:
“ Gingar sempre ” (to keep oneself in constant movement when fighting); “Ginga” is the Capoeira
basic movement;
“ Esquivar sempre ” (to dodge away from the opponent's attacks);
All movements must have a purpose (attack and correspondent defense movement);
To preserve a constant fixed position on the ground (acrobatic jumps makes one vulnerable);
To play according to the rhythm determined by the berimbau (Capoeira musical instrument):
To respect a player when he/she can no longer defend an attack movement;
To protect the opponent's physical and moral integrity (during the practice, the stronger will
protect the weaker player).
Consequently, Bimba created several traditions and rituals to support his methodology:
A chair was used in order to train beginner students/players;
The “ charanga ” is the Capoeira orchestra, composed by a berimbau and two pandeiros;
The singing ( quadras e corridos ), songs composed by Bimba to accompany the game;
The “ batizado ” (baptism) (first time the student plays Capoeira at the sound of berimbau).
The aspects that still makes Capoeira Regional so peculiar and outstanding is its method:
Admission exam (physical test made with Capoeira movements to identify students' abilities);
The “ sequência ” (sequence) of the basic 17 Capoeira attack and defence movements;
Practice of the different rhythms of the game;
Specific movements: traumatizing, projection, connected and unbalancing;
Practice of “ cintura desprezada ” (second sequence practice by advanced students);
“ Formatura ” (Capoeira teacher graduation);
“ Especializacdo ” and “ emboscada ” (specific advanced exams).
Mestre João Grande
was born on January 15, 1933 in the tiny village of Itagi in the south of the state of Bahia, Brazil
(between Ilheus and Itabuna). Itagi is so small that it doesn't appear on maps of the region. As a
youngster there was no time for school or even play, and he worked alongside his family in the fields.
However, while working he was able to engage in his favorite pastime, the study of nature. He was
fascinated by the way the wind moves the trees, waves in the ocean, and particularly the movements
of the animals, such as the strike of the snake and the flight of the bird. This was to greatly influence
his practice and philosophy of Capoeira.
The early years
At the age of 10, he saw "corta capim" for the first time. This is a movement performed by
crouching down, extending one leg in front and swinging it around in a circle, hopping over it with the
other leg. Fascinated, he asked what it was called and was told that it was "the Dance of the Nagos"—a
dance of the African descendants in the city of Salvador.
The Yoruba of Southwest Nigeria had a major cultural influence in Salvador, which was considered
the Black Rome of Brazil. But the dance was actually of Central African origin—it was Capoeira. João
didn't learn the correct name of the movement until many years later, but it changed his life forever. At
the age of ten he left home in search of "The Dance of the Nagos".
Meeting of Mestres
The young João slowly made his way north on foot, working as he went, and surviving as a
migrant worker on the plantations of Bahia. He would stay with families of other farm workers, moving
from one farm to another. Finally he made it to Salvador, the birthplace of Capoeira as we know it,
after 10 years of travel. He saw Capoeira for the first time in a place with the poetic name "Roça do
Lobo" (Clearing of the Wolf). It wasn't an average street roda he saw that day, but a meeting of the
important personalities of Capoeira such as Menino Gordo, João Pequeno, who was there with his first
Capoeira teacher, Mestre Barbosa, as well as the great capoeira magician Cobrinha Verde (Little Green
Snake), one of the most skillful players of that era.
A Student of Pastinha
An enthralled João asked Mestre Barbosa what the game was called and was told: "That is
Capoeira!" João then asked where he could learn it. Mestre Barbosa sent him to Joao Pequeno, later to
become his closest associate in Capoeira. João Pequeno sent him to Mestre Pastinha who had a famous
academy in the Cardeal Pequeno neighborhood of Brotas. This was Capoeira heaven.
Pastinha's rodas were filled with the most famous names in Capoeira. João requested permission
to join his academy, and Pastinha accepted João as a student, beginning a relationship that was to
have a profound effect on his life. At the age of twenty, João was beginning capoeira relatively late in
life. He went on to study with others teaching at Pastinha's academy, Cobrinha Verde included, but his
primary influence was always, and continues to be, Pastinha.
Hardship and Fame
Capoeira greatly enriched Mestre's life, but it was a difficult life for him and many other
capoeristas of that time. Most worked long, hard hours for very little pay in order to support
themselves and their families. Many capoeiristas worked on the docks, loading and unloading ships.
When they took breaks they would often play or "vadiar" capoeira. A very literal definition of "vadiar"
means to hang around and do nothing.
Mestre João Grande eventually became such an acclaimed capoeirista that when Carybe, a painter
famous for his documentation of African Culture in Bahia, chose to do studies of capoeira he chose
João Grande as a model.
João Grande and João Pequeno are featured in numerous films of Capoeira including one in which they
demonstrate the knife techniques of the art. In 1966 João Grande travelled to Senegal with Mestre
Pastinha to demonstrate capoeira at the 1st International festival of Black Arts in Dakar.
He was awarded his Diploma of Capoeira from Pastinha in 1968 making him a full- fledged master
of Capoeira. He subsequently toured Europe and the Middle East with Viva Bahia, a pioneering group
that performed Afro-Brazilian folk arts such as capoeira, samba, maculelê, candomblé and puxada da
rede.
Demise of Mestre Pastinha
Eventually Pastinha's capoeira academy fell on hard times. Pastinha, old, sick and almost totally
blind, was asked by the government to vacate his building for renovations. But the space was never
returned to him. Instead it became a restaurant with entertainment, now called SENAC. Pastinha died
broke and bitter about his treatment, but never regretted living the life of a capoeirista.
After Pastinha died, Mestre João Grande stopped playing Capoeira. He continued to play music and
dance in folkloric shows, but no longer performed capoeira. He returned when Mestre Moraes and
Cobra Mansa|Mestre Cobra Mansa|Mestre Cobrinha persuaded him to come out of retirement in the mid
1980's. He began to teach with their organization Grupo Capoeira Angola Pelourinho (GCAP). In 1989
he was invited by Jelon Vieira to tour the United States. Jelon was the first to formally introduce
capoeira to the US in 1974.
The tour was a tremendous success. In 1990 he returned to present Capoeira at the National Black
Arts Festival in Atlanta, Georgia and at the Schomberg Center for Research for Black Culture in New
York City. Mestre João Grande decided he liked the US and has been teaching in New York City ever
since.
Present day
Mestre João Grande has taught thousands of students at his academy and has staged innumerable Capoeira Angola performances. He has travelled Europe, Brazil, Japan and many parts of
the |USA to teach and perform. In 1995 he received a Doctorate of Humane Letters from Upsala College, East Orange, NJ. In 2001 he was awarded the National Heritage Fellowship from the NEA, which is one of the most prestigious awards given to practitioners of traditional arts in the US. Mestre João Grande has also recorded an audio CD and several DVDs featuring himself and his students, as well as other illustrious figures of Capoeira Angola.
Mestre João Pequeno
João Pereira dos Santos or Mestre João Pequeno da Pastinha as he is known within Capoeira
circles, began his life in Capoeira as a student of Mestre Gilvenson (C. Daniel Dawson's book
"Capoeira Angola and Mestre João Grande" cites Mestre Barbosa as João Pequeno's first teacher, see
Mestre João Grande) and later became a disciple of Mestre Pastinha - the father of contemporary
Capoeira Angola. Together with Mestre João Grande he is later to share the honour of being one of the
late Mestre Pastinha's two most learned students - the ones to whom he entrusted his legacy.
In 1970, Mestre Pastinha said the following about João Pequeno and João Grande, "They will be
the greatest Capoeira players of the future and I have worked hard with them, and for them, to achieve
this. They will be true masters. Not just impromptu teachers, as can be found anywhere, who only
destroy our tradition which is so beautiful. I've taught everything I know to these young men. Even the
Cat's Leap. That's why I have the greatest hopes regarding their future."
The Recession of 1973
During the recession of the late 70s, Capoeira Mestres and dedicated practioners amongst the
populace faced great hardships to continue the practice of their beloved art. Many of them died poor
and hungry. Those who were able to, chose to migrate to other countries in search of greener
pastures. Many Capoeira schools couldn't survive. However the most significant loss of the time, was
to be the closing down of Pastinha's Capoeira academy (Centro Esportivo de Capoeira Angola) and his
death in 1981.
The impact of Pastinha's death was far reaching and even João Grande chose to stop playing
Capoeira for a time. Despite these events, João Pequeno persevered these difficult years, biding his
time to revive Pastinha's school.
Revival of Pastinha's Academy
On the 2nd of May 1982, with the world barely starting to recover from the recession, João
Pequeno founded the Academia de João Pequeno de Pastinha with the purpose of continuing the
lineage teaching of Capoeira Angola in the manner it was taught in Mestre Pastinha's academy. This
lineage was very nearly destroyed when Pastinha's academy was closed down by the government to
"renovate" the buildings. The subsequent death almost a decade later of the great Angoleiro only made
things more difficult.
The authenticity of João Pequeno's academy in following Pastinha's academy was not limited
exclusively to the technique and teaching methods, but also in the manner of spiritual and cultural
development. In a way, João Pequeno revived and succeeded in achieving the original purpose for
which Pastinha's Centro Esportivo de Capoeira Angola was established - that is, to preserve and
promote the traditions of Capoeira Angola, the fundamental tenets of the Angoleiro and to provide a
community based support for Capoeiristas.
Present day
Mestre João Pequeno dedicated his life to teaching Pastinha's style of Capoeira Angola ever since.
Today in his 80s, he continues to teach and practice Capoeira at his academy in Forte de Santo
Antonio which has come, through the work of Mestre João and GCAP in becoming called the Forte de
Capoeira which is off to the side of the historical center of Salvador, Bahia which is also called
Pelorinho.
Mestre Acordeon Ubirajara Almeida
Mestre Acordeon, native of Salvador - Bahia, is one the most notable personalities in the world
of capoeira. He was a legendary student of Mestre Bimba and won several Brazilian National
championships in the 70's. Acordeon founded the Grupo Folclorico da Bahia in 1966 which greatly
impacted capoeira at the time. He has founded several capoeira schools, including the Associação
K-poeira with Mestre Onça in São Paulo (1968).
Mestre Acordeon was one of the first capoeira pioneers in the United States (1978), introducing it
on the West Coast. He currently maintains a popular school in Berkeley, California with Mestre Rã, and
Mestra Suelly, the United Capoeira Association. The UCA has several associated schools in the US. A
great capoeirista, talented speaker and a consummate musician, Acordeon has recorded seven capoeira
CDs and is the author of various magazine articles and books about capoeira, including Agua de Beber,
Camará: A bate Papo de Capoeira. His book Capoeira: A Brazilian Art Form, is one of the few capoeira
books in English.
Mestre Caiçara - Antônio Carlos Moraes 1923- 1997
marked an era in the capoeira history... he was provocative, happy, intrepid and pleasing... he
had one of the best group of his time, with a beautiful but efficient capoeira style. Around the
Pelourinho, a place with no laws, Mestre Caiçara dictated the rules in a turf of prostitutes, gangsters
and drug dealers. Everyone had to ask Caiçara permission. He recorded one of the most important
Capoeira Angola CD, with lots of Berimbau beats, litany and sambas de roda. He died on August 26th,
1997.
Master Bola Sete
Master Bola Sete, began practicing capoeira under the direction of Master Pessoa Bá-Bá-Bá, a
black man from Marinha Mercante for whom the fight was undeniable linked to magic. He later trained
with Master Bobo.
Master Bola Sete is the author of a good book about capoeira (written in Portuguese) called: "A
Capoeira Angola na Bahia". He is also an active member in the Brasilian Association of Capoeira
Angola (ABCA), the most important representative group of capoeira angola from Bahia.
Master Boa Gente
Master Boa Gente became a master with Master Gato and is very well known in Vale das
Pedrinhas, a neighborhood on the outskirts of Salvador, where his is one of the leaders of the
community. He is one of the primary teachers of Capoeira Angola and a member of the Brazilian
Association of Capoeira Angola (ABCA), the most important institution of Capoeira Angola in Brazil.
Master Boa Gente administers the classes at school, at his academy the Master Boa Association of
Capoeira and also in the street. On top of all this, he is also in charge of a community radio station.
Master Artur Emídio
Master Artur Emídio at 70 years old is a living legend in capoeira. He was a student of Master
Paizinho another legend from the region of Ilhéus and Itabuna. Master Artur Emídio established
himself in Rio de Janeiro where he helped to introduce Capoiera with great success. He is considered
by many to be the Master of Master in Rio de Janeiro, and he was chosen as the Godfather of the Rio
Community Capoeira Project.
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Frances: Maitre Pastinha Vicente Ferreira Pastinha
Vicente Ferreira Pastinha est né le 5 avril 1889 à Salvador .
Ce fut le plus grand nom dans l'histoire de la Capoeira Angola. Il est aujourd'hui cité comme exemple
et référence de la Capoeira Angola par de nombreux écrivains.
Pastinha a déjà été en Afrique, afin de montrer notre Capoeira, lors du 1° Festival d'Arts Noirs en
1966. Avec lui, il y avait aussi: Maître João Grange, Maître Gato, Maître Gildo Alfinete, Maître Roberto
Satanas e Camafeu de Oxossi.
Il a divulgué la Capoeira Angola à travers presque tous les pays. Cités dans les livres du grand
Jorge Amado, Maître Pastinha apparaissait toujours comme une figure charismatique.
Il est décédé le 13 Novembre 1981 à 92 ans, dans une maison de retraite appelée Dão Pedro Segundo,
à Salvador/BA . Il a beaucoup donné pour la Capoeira, mais est mort dans la misère, aveugle, sans
maison où vivre, et oublié. Il a vécu pour la Capoeira, a cherché à maintenir les fondements de la
Capoeira Angola et en a aussi apporté de nouveaux comme la "Chamada", les instruments de musiques
et autres.
Avant que le Maître Pastinha ouvre son école, la Capoeira n'avait aucune uniformité et il n'existait
pas de méthode d'enseignement. Les personnes apprenaient par intuition, comme disait le Maître
Bimba. Les vêtements utilisés étaient de couleur blanche ou de simples habits quotidiens. Certains
étaient pieds nus, d'autres chaussés.
A l'école de Maître Pastinha, il y avait une tenue exigée qui était un uniforme noir et jaune (car
Pastinha était supporter de l'Ipiranga, une équipe de foot de bahia qui portait ces couleurs). Seul
Pastinha était vêtu de blanc et chaussé.
Il a essayé de maintenir les fondements de la Capoeira qu'il a appris, et aujourd'hui, quand on
parle de la Capoeira Angola, on parle de la Capoeira de Maître Pastinha.
Maitre Bimba Manoel dos Reis Machado
est née le 23 Novembre 1899, au quartier de Engenho Velho de Brotas au Salvador de Bahia, fils
de Luis Cândido Machado, célèbre champion BIANO DE BATUQUE « Lutte agressive, avec des chutes
dans laquelle un sujet jette un autre au sol, en utilisant à peine ses jambes , et de Maria Martinha de
Bomfim.
Il était le plus jeune fils dans une famille de 25 fréres et sœurs, il était docker, carrossier,
charbonnier, menuisier. Son surnom Bimba lui a été donné à la suite d’un parie entre sa maman et la
sage femme. Sa maman Martinha était persuader que ce serait une fille, tandis que la sage femme
garantissait un garçon et madame Martinha perdu son parie. Et on le surnomma BIMBA qui signifie
sexe masculin.
A l’âge de 12 ans, Bimba a commencer l’initiation à la Capoeira, sur les routes par mis les bœufs,
aujourd’hui quartier de la liberté. Son maître été l’africain BENTINHO, le capitaine de la compagnie de navigation Baianaise. Son apprentissage a duré approximativement 4 ans. Après cette période, il commence à enseigner ce qu’on lui avait appris la Capoeira Angola au Port de Bahia.Après 10 ans, son esprit révolutionnaire l’amena à expérimenter une nouvelle façon de jouer.
Maitre Joao Grande João Oliveira dos Santos
Un des disciples de Maître Pastinha. Il y a un peu plus de 40 ans que Mestre João Grande
enseigne la capoeira d'Angola. Il a voyagé en Afrique, en Europe et en Amérique du Nord où il
enseigne actuellement dans la ville de New York. Il a créé un échange entre Bahia et les USA.
Maitre Joao Pequeno
Maître João Pequeno est un jeune homme de 81 ans! Discret et souriant, il passe complètement
inaperçu. Nous le reconnaissons grâce aux photos et portraits du maître sur les murs. Il a le dos
courbé et les cheveux blancs. Il s’assoit sur le banc des joueurs, même pas au milieu. Il supervise, il
est là. Il chante et tape des mains. Il y a dans son regard quelque chose qui rappelle l’enfance, une
sorte de sourire surpris encore aujourd’hui par le spectacle qu’il régit depuis plus d’un demi siècle.
Son père était cousin de Besouro qui s’envolait et disparaissait.
Enfant, João Pequeno voulait apprendre ces secrets, et il commença à regarder les “rodas” de rue.
Il apprit avec Juvenço dans les collines de São João (état de Bahia) dans une ferme qu’il quitta à l’age
de 23 ans pour être apprenti maçon à Salvador. Il continua avec Caindo, qui était un collègue de
travail, puis avec Barbosa, un porteur, qui l’amena à Chame-Chame voir la roda de Cobrinha Verde.
“Tu regardes et tu rentres peu à peu dans la roda” lui dit le maître.
Ce fut à cette époque que Pastinha commença à organiser les “rodas” au bar Bigode (Sete Portas
para Fonte Nova). Maître João Pequeno s’occupa plus tard du groupe du vieux maître Pastinha, fidèle à
la tâche jusqu’à aujourd’hui. A l’époque, il y avait de bonnes relations entre les styles Angola et
Régional. Il nous explique que la capoeira vient d’Afrique, d’une danse appelée “mingolo”, sorte de
championnat qui donnait le titre de guerrier à celui qui gagnait. Il était convoité par toutes les filles et
avait un grand prestige, dit-il en riant, les yeux brillants. La capoeira est une belle danse pratiquée
dans le monde . Elle est de plus en plus belle et évolue bien. Maître João Pequeno nous dit qu’elle est
un simple jeu, un amusement.
L’entretien fut rapide. En effet, le maître -un des plus anciens, des plus connus et des plus
respectés dans le monde de la capoeira- doit prendre son bus. Accompagné de sa petite fille,
praticante elle aussi, il va rejoindre sa maison, une bicoque mal terminée dans la banlieue de Salvador
ou il vit précairement avec sa famille depuis des années.
La condition sociale de personnages tels que maître Bimba, Pastinha ou João Pequeno n’est pas encore
assurée, de nos jours, au Brésil.
Maitre Acordeon Ubirajara Almeida
est l’une des personnalités les plus marquantes de la capoeira internationale. Fondateur du
Grupo Folclórico da Bahia et de l’académie K-poeira de São Paulo en 1968, il a contribué à l’essor de
cette discipline à l’intérieur du Brésil. Élève du légendaire Mestre Bimba et vainqueur de plusieurs
championnats nationaux brésiliens durant les années 1970, il s’installa en Californie en 1978 et fut
donc l’un des premiers à importer la capoeira en Amérique du Nord. Véritable pionnier et musicien de
talent, Mestre Acordeon a écrit plusieurs livres et articles et enregistré 7 disques de capoeira jusqu’à
maintenant. Il enseigne conjointement avec mestre Rã au sein de la United Capoeira Association,
située à Berkeley, près de San Francisco.
Maitre Caicara, Antônio Carlos Moraes 1923- 1997
Roupa de homem não dá em menino"
L'habit d'homme ne va pas à l'enfant
Qui na jamais entendu parler du fameux Mestre Caiçara da Bahia? Chanteur de première qualité,
conteur de nombreuses anecdotes et histoires de Capoeira, il a toujours une bonne prière à offrir à ses
camarades et certainement à ceux qui ne le sont pas.
Personnage bien connut des fêtes du Largo de Salvador, Mestre Caiçara est toujours présent lors
de n'importe quelle fête populaire, Habillé de sa chemise aux couleurs rouges et vertes, à l'hommeur
de son académie Angola São Jorge dos irmãos Unidos do Mestre Caiçara, dont le nom est aussi le titre
de son premier disque gravé par AMC, São Paulo, et que l'on trouve chez les disquaires
Défenseur radical des traditions africaines, il est toujours bon de recevoir en Nagô, Ketu, Gêge et
Angola, ses bénédictions et d'écouter son opinion sur les grands capoeiristes du passé et sur la
capoeira d'aujourd'hui. Tous les après-midi on le rencontre sur le Terreiro de Jesus à discuter, à
vendre son poisson et a "ginger". Le 28 août 1997, il a légué son art et sa magie.
Caiçara à marqué son époque dans l'histoire de la capoeira... provocateur, controversé, joyeux,
intrépide, sympathique... il forme une des équipes les plus brillantes de son époque... ses élèves
excélleaient dans les démonstrations de capoeira belle avoir et éfficace. Un des mots de Eduardo (A..
C. São Salomão/Recife/PE) fut : "Une des légendes vivantes de la Capoeira; son histoire parait plus
tirée d'un livre de fiction... A une époque à laquelle le Pelourinho n'avait pas le coté glamour
d'aujourd'hui, Mestre Caiçara dictait les règles sur un térritoire de prostitués et de proxénètes; de
traficants et de "malandros".
Tous devaient demander sa bénédiction. Il grave un des principaux disques de Capoeira Angola ou
il détaille les divers toques de berimbau, en plus de chanter des ladainhas et sambas de roda."
Maitre Bola Sete José Luiz Oliveira Cruz
commence a pratiquer la Capoeira sous l'orientation de Mestre Pessoa Bá-Bá-Bá, un noir de la
Marine Marchande dont la relation avec la lutte était absoulement entourée de magie. Il continue
ensuite avec mestre Bobó et fréquente l'académie de mestre Pastinha
En 68, il apparait dans le film de Jair Moura : "Dança da guerra" auprès des Mestres Maré, Noronha,
Joao Grande & Joao Pequeno …
Il est l'auteur de 2 livres : "A Capoeira Angola na Bahia" et "Historias é Estorias da capoeiragem", et
membre actif de Association Brésilienne de Capoeira Angola (ABCA).
Maitre Boa Gente
Capoeira Mannheim
Info: 0170 265 14 90
Italy: Mestre Pastinha e la Capoeira Angola
Vicente Ferreira Pastinha nacque il 5 di aprile 1889 nella città di Salvador (Bahia). Cominciò ad
apprendere la Capoeiraad otto anni, con il maestro africano “Benedito”. A dodici anni, sotto la spinta
del padre, entrò in Marina, dove insegnò ai suoi compagni la Capoeira, fino al 1910, quando lasciò
l’impiego militare.
Mestre Pastinha fu il custode della Capoeira Angola (la Capoiera tradizionale). Dedicò tutta la sua
vita all’insegnamento di questa arte afro-brasiliana.Uomo di grandi qualità artistiche e di capacità di
adattamento alle avversità della vita, svolse varie attività, tra cui lustratore di scarpe, pittore di
talento, poeta popolare, giornalista. Nel 1941 fu invitato dal suo allievo Aberre a partecipare alla
tradizionale roda della domenica nel quartiere di Gengiborra. Durante quell’occasione conobbe il
maestro Amorzinho, un membro della Guardia Civil, anch’egli capoeirista. Amorzinho impressionato
dall’eleganza e dallo stile di gioco di mestre Pastinha, lasciò a quest’ultimo il comando della roda e lo
spinse ad aprire un centro di insegnamento della Capoeira.
Fu così che in quell’anno sorse il CECA (Centro sportivo di Capoeira Angola), in largo Pelourinho
19, dove si formarono grandi maestri di capoeira come Mestre Joao Grande, Mestre Joao Pequeno,
Mestre Curiò, Mestre Gildo Alfinete, Mestre Natividade. Inoltre con Mestre Pastinha, il mondo
intellettuale si interessò alla Capoeira, valorizzandola, attraverso scrittori, pittori, filosofi e antropologi
come Jorge Amado, Caribè, Jean-Paul Sartre, Pierre Vergert.
Nel 1964 Mestre Pastinha pubblicò il libro “Capoeira Angola” e incise un disco con ritmi e canti
tradizionali di Capoeira Angola. Egli diffuse il proprio gruppo di Capoeira in tutto il Brasile e nel 1966
rappresentò il Brasile al I° Festival mondiale di arte nera in Senegal, nella città di Dakar. Nel 1979 fu
colpito da un edema celebrale e dopo un anno di ricovero in un ospedale pubblico fu trasferito nella
clinica Don Pedro II. Il 13 di novembre del 1981 morì ceco e solo all’età di novantadue anni una delle
personalità più importanti nella storia della Capoeira.
Mestre Bimba e la Capoeira Regional
Manoel dos Reis Machado nacque nella città di Salvador (Bahia) il 23 novembre 1900 nel
quartiere di Engenho Velho (Freguesia de Brotas). Guadagnò il suo soprannome Bimba, per una
scommessa fatta tra sua madre e “l’ostetrica” Dona Maria Martinha do Bonfin, che seguì il parto. La
madre sosteneva che avrebbe dato alla luce una femmina, mentre Dona Maria sosteneva che sarebbe
nato un maschio. Perse la madre e così Manoel dos Resi Machado fu chiamato per tutta la vita con il
soprannome di Bimba, termine dialettale della regione di Bahia, che indica l’organo sessuale maschile
dei bambini.
Il padre di Bimba, Luiz Candido Machado era un campione di batuque (lotta di gambe un tempo
diffusa in Bahia) ed insegnò a suo figlio i segreti di questa arte marziale. A dodici anni Bimba iniziò a
giocare a Capoeira Angola con mestre Bentinho. Nel corso degli anni Bimba cominciò a notare che la
Capoeira da lui praticata stava cambiando, poiché molti la usavano unicamente per esibirsi davanti ai
turisti. Bimba con il suo genio creativo e la sua indole guerriera unì la capoeira angola che già
praticava al Batuque, creando un nuovo stile di Capoeira, chiamato Regional.
Essa si caratterizzava per i suoi colpi potenti, scagliati a ritmi veloci. Non fu solo un cambiamento
tecnico, ma una rivoluzione culturale all’interno della Capoeira. Un nuovo metodo di insegnamento, un
nuovo stile marziale, una valorizzazione culturale, un nuovo rituale di gioco ecc. nacquero dalla mente
umile di Manoel dos Reis Machado, che chiamò questo nuovo stile “Regionale”, pensando che la sua
diffusione rimanesse prettamente locale.
Mestre Bimba morì il 5 di febbraio 1974, nella città di Goiania (Gòiàs). Fu seppelito in Goiàs nel
cimitero Parque di Goiania, ma in ragione della sua celebrità nello stato di Bahia, in seguito le sue
spoglie furono trasportate a Bahia.
L’intera vita di Mestre Bimba fu dedita allo studio della capoeira e alla sua valorizzazione. Con la
sua morte i suoi insegnamenti e il suo impegno non si arrestarono fino ad oggi: la Capoeira si diffonde
ogni giorno di più in tutto il mondo.
Mestre Joao Grande
Mestre João Grande, uno dei due angoleiros formati dal leggendario Mestre Pastinha. per oltre 40
anni Mestre João Grande ha dedicato la sua vita alla Capoeira Angola in Brasile, viaggiando anche in
Africa, Europa e nord America per promuovere questa arte. Mestre João Grande insegna nella sua
"accademia" a New York, il CAPOEIRA ANGOLA CENTER OF MESTRE JOÃO GRANDE. I suoi studenti
imparano a suonare, cantare le canzoni di questa arte afro-brasiliana mentre approfondiscono i suoi
movimenti e la filosofia. Mestre João Grande insegna la Capoeira Angola nel modo africano
tradizionale, come stile di vita, come il suo Mestre fece prima di lui.
Mestre João Pequeno de Pastinha
allievo del Mestre Pastinha è continuatore del suo lavoro ed è riconosciuto dagli studiosi come una icona della cultura popolare brasiliana. Ha fondato l'Accademia di Joao Pequeno de Pastinha a Salvador Bahia .
Mestre Acordeon
Mestre CAIÇARA Antonio Conceição Morais
è nato nel 1930 ed iniziò ad apprendere la capoeira con Aberrê all'età di 14 anni. Diversamente
da Mestre Canjinquinha, egli aveva l'unica scuola che partecipasse alle rappresentazioni nelle piazze
pubbliche. Diceva: "E' un piacere andare con il mio gruppo per collocarmi in mezzo al popolo".
Mestre Bola Sete
Mestre Boa Gente
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