Die Salsa Tanzschule in Mannheim
Herzlich Willkommen Sejam Bem Vindos Welcome
Neue Website Salsa Tanzschule Mannheim
Infos. www.salsa-ma.de
Geschichte der Salsa 4/4 Takt
Salsa ist Leben - My Life ist Dance - Das Leben ist schön !
Der Ursprung und die Geschichte der Salsa hat ihre Wurzeln in der afro-
lateinamerikanischen Musik.
Die Entwicklung von Salsa ist den vielen in den Vereinigten Staaten
(hauptsächlich New York)
lebenden Latinos zu verdanken, deren Wurzeln / Ursprung in den ehemaligen
spanischen Kolonien
(wie z.B. Kuba, Dominikanische Republik, Venezuela, Puerto Rico, Panama,
Kolumbien) zu finden sind.
Salsa ist keine Mode-Erscheinung sondern eine etablierte Musikrichtung
mit hohem künstlerischen
Wert und großer soziokultureller Bedeutung. Salsa kennt keine Alters- oder
Klassengrenzen.
Ursprünglich war Salsa eine sozial und politisch sehr geprägte Musik.
"Salsa" heißt auf Deutsch "Soße" und bezeichnet eine bestimmte Art von
lateinamerikanischer
Tanzmusik, die seit den 70er Jahren auf der ganzen Welt immer beliebter
geworden ist. Salsa ist eine
scharfe, heiß brodelnde Soße aus unterschiedlichen Zutaten, die süchtig
macht. Aus welchen
Ingredienzen wurde Salsa zusammengebraut?
Salsa und die verschiedenen Kulturen Kubas: Durch den kreolischen
Contradanza eigneten sich die
kubanische Tänzer und Habaneras den karibischen Cinquillo-Rhythmus an.
Die dazugehörigen Tänze
wurden von Gruppentänzen zu Paartänzen. Dadurch wurde es möglich
afrikanische Elemente in den
Contradanza einzufügen. Diese Mischung setzte sich durch und wurde von der
Unterschicht beigeistert
aufgenommen.
In den einzelnen Kapiteln dieser Arbeit werden wir uns mit allen drei
denotativen und
konnotativen Bedeutungen der Salsa ausführlich beschäftigen: Wort, Musik
und Tanz.
Die Oberschicht stand ihnen jedoch eher skeptisch gegenüber. Während
der Diktatur unter Batista
wurde auch die amerikanische Musik populär, wodurch Jazz-Elemente zum
Salsa kamen. Der Mambo
blieb ein eigenes Genre. Der Cha-Cha-Cha, der erst durch die neuen
Rhythmen entstehen konnte,
wurde, anders als der Mambo, immer noch von den Charangas (Flöte und
Geige) gespielt. Der
Cha-Cha-Cha hat ein mittleres Tempo. Der große Druchbruch der beiden Stile
kam jedoch erst mit den
Conga. Seit diesem Zeitpunkt wurden die Tänze in der gesamten Welt sehr
beliebt.
Auf Kuba, dem Ursprungsland der salsa, wird Musik nicht zelebriert, sie
wird gelebt.
Unvorstellbar, daß in irgendeinem Winkel von Havanna nicht Musik gemacht
oder gehört würde -
selbst bei einem der zahllosen (und stundenlangen) Stromausfälle dröhnt noch
irgendwo ein letztes
Transistorradio oder intoniert jemand auf einer leeren Flasche eine rumba.
Die populäre Musik Kubas
ist ein explosives Mischprodukt, in dem sich auch die wechselvolle Sozial-und
Kulturgeschichte des
Landes spiegelt.
In einem jahrhundertelangen, von Widersprüchen und
Auseinandersetzungen geprägten
Verschmelzungsprozeß verband sich die traditionelle Musik der spanischen
Siedler mit den Tänzen,
Liedern und Instrumenten der Sklaven, die sich in Geheimgesellschaften und
calbildos de nación
zusammenschlossen. Das Ergebnis ist, wie der kubanische Nationaldichter
Nicolás Guillén einmal
gesagt hat, "klingender Rum, mit den Ohren zu trinken.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Kuba das Zentrum
lateinamerikanischer Musik und
wichtigster musikalischer Impulsgeber für alle an die Karibik angrenzenden
Länder, insbesondere für
Mexiko und die USA. Kuba war das bevorzugte Urlaubs- und Freizeitparadies
der US-Amerikaner – es
gab einen regen musikalischen Austausch und musikalische Neuerungen
fanden schnell Eingang in den
US-amerikanischen Musikmarkt.
Anfang des Jahrhunderts gelangte der Danzón von Kuba nach Mexiko und
etablierte sich dort ab
den 20er-Jahren zunehmend in Mexiko-Stadt und Veracruz. In den 30er-
Jahren unternahm die Rumba
ihren Siegeszug von Florida bis nach New York City, angefangen mit El
Manisero von Dan Azapiazu y
su Havana Casino Orquesta, dem ersten Rumba-Hit in den USA. Ab den 40er-
Jahren mischten sich
lateinamerikanische Rhythmen zunehmend mit dem Louisiana-Jazz - unter
dem Einfluss von Bebop und
Big Band Jazz formierten sich in den USA die sog.
“Latin Big Bands”. Insbesondere New York wurde zur Hochburg des Latin
-Jazz (José Curbelo, Tito
Rodríguez, Tito Puente). Einen anderen Weg nahm Ende der 40er der Mambo:
Der Kubaner Dámaso
Pérez Prado spielte in Mexiko bereits einige Jahre Mambo-Rhythmen, bis er
1949 mit dem Hit Qué rico
es el Mambo seinen Durchbruch hatte.
Von Mexiko begann er daraufhin seine Tour die amerikanische Westküste
entlang hoch nach
Kalifornien, wo lateinamerikanische Musik traditionell weniger verbreitet war.
1955 feierte ein vom
Mambo abgeleiteter, langsamerer Rhythmus in New York einen
Übernachterfolg: der Cha Cha Cha. Es
war die Zeit der großen Tanzorchester und Charangas, die in den
Tanzpalästen aufspielten (Beny Moré,
Ex-Sänger von Pérez Prado und Celia Cruz mit dem Tito Puente Orchestra).
Zwei puerto-ricanische Musiker, Ismael Rivera und Rafael Cortijo, fanden
sich 1948 zusammen:
sie mixten die afro-karibischen Rhythmen Bomba und Plena mit der Latin-Big
-Band-Musik, was für die
damalige Zeit neuartig war. Mit ihrer Gruppe El Combo de Cortijo erlangten
sie in den USA und Puerto
Rico große Popularität...
Die Salsa, wie wir sie heute erleben, ist noch sehr jung, gerade einmal 30
Jahre alt. Das scheint
nicht viel zu sein. Wenn man aber die gesamte Zeit der Entstehung des sabor
latino (dessen, was
heute lateinamerikanischen Geschmack, Vergnügen und Lebensfreude
ausmacht) zusammenzählt,
kommt man auf eine Periode von ungefähr 500 Jahren.
Die Denotation des Begriffes „Salsa“ können wir in drei verschiedene
Bedeutungen unterteilen.
Zum ersten ist das spanische Wort „Salsa“ die Bezeichnung für eine Art
scharfer Soße. Zweitens ist es
ein Musikstil und drittens stellt Salsa eine Tanzform dar.
Klassisch-kubanischer
StilDer Kubanische Stil bezeichnet einen Tanzstil der Salsa, auch "Casino"
oder "De la calle"
(Straßen)Stil genannt.
Die unterschiedlichen Benennungen sollen bereits auf die Herkunft der
kubanischen Salsa hinweisen:
sie war sowohl in den vornehmen Casinos und Cabarets Havannas zuhause
wie auch in den barrios
und den ländlichen Gebieten der Insel.
Dabei steht die kubanische Salsa in dem Dilemma, dass es in den 70er
Jahren, als die Salsa
entstand, schon keine Casinos und Cabarets in Kuba mehr gab. Diese wurden
überwiegend von der
kubanischen Oberschicht und den US-amerikanischen Touristen besucht und
nach der kubanischen
Revolution 1959 abgeschafft.
Von daher lässt sich nicht zwischen einem kubanischen "Casino-" oder
einem "De la Calle-Stil"
unterscheiden. Die kubanische Salsa wirkt eher spielerisch, rhythmisch und
lebendig und hat keine
klare Ausrichtung. Sie ist wenig reglementiert.
Dennoch gibt es für die verschiedenen, teilweise äußerst komplizierten
und verwirrenden Figuren
diverse Grundschritt-Kombinationen, die beherrscht werden müssen, um diese
Figuren korrekt
ausführen zu können.
Das wesentliche Merkmal des kubanischen Stils sind die Drehungen des
Tanzpaares um einen
gemeinsamen Mittelpunkt. Außerdem wird die Frau vom Partner fast nie
losgelassen, was ihr relativ
wenig Freiraum für eigene Interpretationen im Tanz lässt.
Die normalen Tanzschritte beginnen auf dem ersten Schlag des Taktes: 1,2,3,
-,5,6,7,-.
Der 4. und 8. Schlag bestehen aus einer Pause, in die manchmal ein Tap
gesetzt wird, der aber oft
für den Betrachter, gerade bei sehr schnellen Stücken, kaum sichtbar ist und
der Akzentuierung des
Tanzrhythmus dient. Die Schritte können aber auch auf dem 2. oder der 3.
Taktschlag beginnen (siehe unten).
Getanzt werden die Schritte entweder vor und zurück, besonders bei
Europäern und
Nord-Amerikanern, oder zur Seite hin, besonders bei Lateinamerikanern. In
letzterem Fall werden die
Schritte auch zusätzlich nach hinten getanzt. Der kubanische Stil und der
New-York-Stil, bzw.
Puerto-Rico-Stil werden in der US-amerikanischen und europäischen Salsa-
Szene oft als Konkurrenz
empfunden.
Die Folge kann sein, dass ihre jeweiligen Vertreter beim gemeinsamen
Tanz nur schwer zurechtkommen. Salsa ist eine Synthese aus kämpferischer
und tanzbarer Musik aus der Karibik. Sie ist keine Musikgattung, aber ein
allgemeines und umfassendes Konzept, das es ermöglicht, verschiedene Stile
tropischer Tanzmusik zu beherbergen. (...) Sie ist die fröhliche und
schmerzhafte Synthese unserer hispanischen Völker. (Calvo Ospina 1997, 81).
Der Begriff Salsa wurde aus rein kommerziellen
Gründen für eine im Grunde genommen sehr vielfältige und vielseitige
Musikrichtung geschaffen. Salsa umfasst ein ganzes Genre der freien,
unreglementierten Musik, und diese Musik stellt eine
Verschmelzung von vielen verschiedenen Stilen dar. Ihren afrikanischen
Wurzeln liegt ein profanes und
wildes Vergnügen zugrunde, sie war oft einem bestimmten Gott gewidmet (in
der Yoruba-Religion
Afrikas, wie auch in der sogenannten Santería des heutigen Kubas heißen die
Götter Orishas), und ihr
Ziel war der ewige Tanz. Um hier nur ein Beispiel zu nennen, sei erwähnt,
dass die Lieder der
Salsa-Königin Celia Cruz stark von der afrokubanischen Gedankenwelt
beeinflusst sind. Der Salsa-Tanz
hat schon vor langer Zeit die Grenzen Kubas, wo er entstanden ist,
übersprungen und ist somit zu
einem wichtigen Instrument der weltweiten Integration von
lateinamerikanischer Kultur und Identität
geworden. Salsa hält sowohl für die ältere als auch für die junge Generation
viele Facetten des tänzerischen und musikalischen Geschmacks bereit.
Es bestehen in der Salsa selbst sehr viele Varianten. So gibt es unter
anderem Salsa zum Tanzen oder zum Hören, Salsa, die Geschichten oder
Schelmenmärchen erzählt, wir haben eine romantische, religiöse, mystische,
erotische, experimentelle oder eine autoritäre Salsa. Beispielsweise besingt
Celia Cruz in ihren Liedern nicht nur die Götter der Santería-Religion, sondern
spricht sich auch offen gegen das Castro-Regime aus.
Merengue 2/4-Taktp
Jeder Taktschlag wird durch einen Trommelschlag deutlich betont, was
den Rhythmus eingängig
und simpel macht. Die Instrumentierung war ursprünglich ländlich geprägt:
Tumbadoras (Congas),
Güiros und später im 20. Jahrhundert das Akkordeon. Diese traditionellen
Merengue-Combos, die aus
nur 2-4 Musikanten bestanden, wurden auch "perico ripiaos" genannt. Sie
waren mobil und konnten
auf Fiestas im Hause oder unter freiem Himmel aufspielen.
Mit der zunehmenden Beliebtheit auch in den städtischen Tanzsalons und
auf dem internationalen
Musikmarkt wurden in Merengue-Gruppen auch Piano, Bass, Blechbläser und
Saxophone
aufgenommen. Im Techno-Zeitalter der Diskotheken vermischte sich der
Merengue sogar mit Hip-Hop-
und House-Elementen, gespielt auf Synthesizern. Die traditionelle Dreiteilung
eines Merengue-Liedes
(früher Einleitung – Hauptteil – Crecendo) ist auch heute noch zum Teil
erhalten geblieben: neben
Strophe und Refrain findet sich oft eine Einleitungsphase, die den Tanz
vorbereitet und aus einem oft
langsam-getragenen Rhythmus besteht. Refrains werden oft mehrmals
hintereinander wiederholt.
Merengues sind meistens Liebeslieder, die Texte beziehen sich auf
Frauen, Sehnsucht, enttäuschte
Liebe, usw. Grundsätzlich können die Themen aber aus dem gesamten Alltag
gewonnen werden,
vorgetragen mit viel lateinamerikanischen Witz und manchmal auch mit
sozialkritischen Untertönen.
Merengue wird als Paartanz getanzt. Jeder Taktschlag wird gleichmäßig
mit einem Schritt nach
vorne, hinten oder zur Seite getanzt. Charakteristisch für den Tanzstil ist bei
jedem Schritt eine
markante Hüftbewegung. Dadurch erhält der Tanz eine stark sinnliche
Komponente.
Unterstützt wird dies durch eine sehr körperbetonte Tanzweise eine offene
Tanzhaltung ist eher
die Ausnahme. Eine wichtige Rolle spielen bei den Drehungen die Arme,
welche einzelne, sehr
aufwändige Figuren und Kombinationen erzeugen
Musikrichtung der Dominikanischen Republik. Meist schnelle Rhythmen.
Traditionsgemäß wird sie auf
der Tambora, der Guira und das Akkordeon gespielt.
Bachata 4/4-Takt - Ein langsamer Bolero
Bachata ist eine aus der Dominikanischen Republik stammende
Musikrichtung und der dazugehörige Tanz.
Bachata entstand Anfang der 1960er Jahre als eine Form des kubanischen
bzw. karibischen
Boleros (nicht zu verwechseln mit dem spanischen Bolero). Zunächst war
Bachata dabei weniger zum
Tanzen gedacht, sondern war einer von vielen Stilen der romantischen
lateinamerikanischen
"Trio"-Gitarrenmusik, die vergleichbar mit der mexikanischen Mariachi-
Tradition hauptsächlich der
Unterhaltung verliebter Paare diente.
In den folgenden Jahrzehnten nahmen Bachata-Musiker Einflüsse aus
anderen Stilen wie dem
Merengue auf, das Tempo wurde erhöht und Bachata wurde mehr und mehr
als Tanzmusik verstanden.
Seit 2003 erfahren Musikrichtung und Tanz einen Produktionsboom im
gesamten hispanokaribischen
Raum.
Der Stil ist heute geprägt durch den charakteristischen, hohen und
"leiernden" Klang der Gitarren,
den Rhythmus (ein 4/4-Takt, meist basierend auf dem Bassrhythmus
punktiertes Viertel - Achtel -
Viertel - Viertel), und durch die Texte, die meist von männlichen Sängern
gesungen werden und
hauptsächlich von enttäuschter Liebe handeln. Das Tempo von Bachata-
Stücken reicht von 115 bis 160
bpm, meist liegt es zwischen 130 und 140 bpm.
Der gleichnamige Tanz hat in den vergangenen Jahren enorm an
Popularität gewonnen. In der
Dominikanischen Republik veranstalten TV-Sender regelmäßig Bachata-
Tanzwettbewerbe. Diese
Fernsehsendungen sind sehr beliebt.
Die Schrittfolge ist einfach: Die Beinbewegung kommt aus den Knien
heraus, wobei ein Bein
neben das andere gesetzt wird. Dieses "chasse´" wird durchgängig mit
Merenguehüftbewegung getanzt
(pro Taktschlag ein Schritt, also auf 1, 2, 3). Auf der 4 erfolgt das leichte
Anheben des Beins, indem
die Hüfte einseitig hochgezogen wird (sog. HIP LIFT), was etwas Übung
erfordert, und/oder
gleichzeitig ein Doppelschlag vor und zurück mit der Hüfte getanzt wird.
Letzteres erfordert sehr viel Übung. Genau wie Merengue und Salsa ist
Bachata kein
standardisierter Tanz, d.h. gibt es viele Variationen und Bewegungsabläufe.
Da Bachata normalerweise
sehr eng und hüftbetont getanzt wird, gehört er zu den erotischsten Tänzen
überhaupt. Die "prüdere"
europäische Version wird mit Körperabstand getanzt, wobei auch Figuren
miteingebaut werden.
Bachata galt in den 70er und 80er Jahren als vulgäre Musik der unteren
Bevölkerungsschichten,
wurde mit Prostitution, Kriminalität und Armut assoziiert und im Gegensatz zu
Salsa und Merengue
kaum im Radio gespielt. Das änderte sich erst um 1990 herum, vor allem durch
Juan Luis Guerra,
dessen Album Bachata Rosa 1992 einen Grammy gewann.
In Deutschland war das bislang erfolgreichste Bachata-Stück das Lied
Obsesión der Gruppe
Aventura, das auch R'n'B- und Pop-Elemente enthält und im September 2004
auf Platz 1 der Media
Control-Singles-Charts war.
Cumbia 4/4 - Takt
Ist ein Paartanz aus Kolumbien
Traditionell spielen in der Cumbia die "gaitas" (Flöten aus Kaktus oder
Bambusrohr), das Akkordeon,
die Maracas und verschiedene (Trag-)Trommeln eine zentrale Rolle. In den
modernen
kommerzialisierten Orchestern finden sich aber selbstverständlich auch
Klavier, E-Gitarre, E-Bass,
Klarinette und Blechblasinstrumente.
Cumbia wird im 4/4-Takt gespielt bei mittlerem Tempo (80-110 bpm),
während - anders als bei
der Salsa - die Grundschläge auf der 1 und der 3 deutlich markiert werden, oft
mit Hilfe einer
Marschtrommel.
Der zweite und vierte Schlag wird meistens in Achteln unterteilt, die
unterschiedlich akzentuiert
werden können. Manche kolumbianische Musiker mischen in Live-Auftritten
gerne ein paar Takte
Cumbia in ihre Salsa-Arrangements, um so die Nähe der beiden Musikarten zu
veranschaulichen.
Die Musikform war ursprünglich kein Paartanz, sondern ein Kreistanz und
hat ihre Anfänge in der
Kolonialzeit. Der Name kommt von dem Wort cumbé, einem populären
afrikanischen Tanz aus der
Region von Batá in Guinea. Dabei bedeutet "cum" Trommel und "ia" sich
bewegen, sich schütteln.
Ursprünglich von den Sklaven nach Kolumbien gebracht, vermischte sich der
Cumbé im Laufe der Zeit
mit indianischen und spanischen Elementen und wandelte sich so in die
Cumbia.
Afrikanische Arbeitersklaven von den Zuckerrohrplantagen umwerben in
der Cumbia die
einheimischen Frauen, ohne sie jedoch dabei zu berühren. Die Eingeborenen
-Frauen waren davon - so
berichtet die Legende - wenig begeistert; sie erhörten das Werben der
schwarzen Verehrer nicht und
wiesen sie im Tanz ab.
Dennoch vermischten sich die Rassen im Laufe der Zeit und die Cumbia
wurde zum Tanz der
Mestizen und Mulatten.
Rueda de Casino
Rueda de Casino ist ein Tanz in der Gruppe und wird in einem Kreis nach
Salsa-Rhytmen getanzt.
Einer der Tänzer gibt dabei Anweisungen, er "singt" die Figuren, die alle
Paare daraufhin ausführen.
Daraus entsteht ein komplexer Tanz mit einer Choreographie für den
Augenblick.
Der Tänzer, der die Anweisungen gibt, wird gewöhnlich "el cantante" (der
Sänger) genannt. Er ist
es, der die Choreographie anhand der Anweisungen entwickelt; er ist es, der
die Tänzer zum Laufen
auffordert, sie verschiedene Drehungen ausführen läßt und den Partner
schnell wechseln läßt. Dabei
müssen die Paare, vor allem aber die Männer, sehr aufmerksam sein und die
"gesungenen"
Anweisungen genau verfolgen, da alle Bewegungen synchron verlaufen
müssen, und wie bei jedem
lateinamerikanischen Tanz ist es auch hier der Mann, der die Führung
übernimmt.
Die Rueda de Casino enstand in den fünfziger Jahren in Kuba, und zwar in
exklusiven Clubs,
bekannt als "Casinos Deportivos". Diese Casinos organisierten Tanzabende mit
großen Orchestern und
schufen somit die Bedingungen dafür, daß talentierte kubanische Tänzer
improvisieren und neue
Tanzstile entwickeln konnten. Bald darauf sagten die Leute: "Tanzen wir so
wie im Casino", oder
"Tanzen wir Rueda de Casino".
Die Tatsache, daß in der Gruppe getanzt wird, rührt wahrscheinlich von
dem Einfluß des
Contradanza her, eines europäischen Gruppentanzes, der im letzten
Jahrhundert in Kuba Furore
machte. Figuren wie "Enchufla de a caballero" erinnern an eine alte
Höflichkeitsgeste, aber von
Salsa-Rhythmen begleitet. Bei dieser Figur wechselt das Paar seine Position
und der Mann küßt die
Hand seiner Partnerin, bevor er zur nächsten Dame wechselt.
Eine weitere Figur ist "cadena" (Kette), eine ziemlich schwierige Figur, die
von allen eine absolute
Gleichmäßigkeit der Bewegungen abverlangt, dabei laufen die Tänzer
gleichzeitig im Zickzack im Kreis
und wechseln solange den Partner, bis sie beim ersten Partner angelangt
sind.
Anfang der neunziger Jahre entdeckten junge Kubaner diesen Tanz
wieder und begannen in
verschiedenen Clubs zu unterrichten. Das war nur der Beginn eines Fiebers,
das sich auf die gesamte
USA ausweitete, vor allem in Los Angeles, San Francisco u.a. Das ging selbst
so weit, daß gegenwärtig
überall in den USA kubanische Tanzlehrer aus Miami verstreut sind, um Rueda
de Casino zu
unterrichten.
Um dieses Fieber zu verdeutlichen, nur ein Beispiel: in das Tanzstudio
"Salsa Lovers" in Miami
kommen an einem Abend zwischen 600 und 800 Schüler, die von 16 Lehrern
in Rueda de Casino
unterrichtet werden. Ruedas mit 50 Tänzern und mehr sind in Miami keine
Seltenheit. Dieser Tanz ist
derart ansteckend, daß weder das Alter, die Sprache, noch die Herkunft des
Tänzers von Interesse
sind.
Es wurde sogar ein Film mit dem Titel "Dance with me" gedreht. Er
handelt von einem
kubanischen Straßentänzer, gespielt von dem lateinamerikanischen Star
Chayanne, der nach Texas
kommt und dort auf eine Lehrerin für Gesellschaftstanz trifft, die von Vanessa
Williams gespielt wird.
Im Film kommt eine Rueda de Casino vor. In Kuba, der Wiege der Rueda
de Casino, kann man
Ruedas mit 200 oder mehr Tänzern sehen. Manuel Copello sagt, daß dabei der
"cantante" einen
Lautsprecher oder ein Mikrophon haben muß, damit ihn alle hören, und er
kann dabei nicht wie sonst
mittanzen, aber durch seine Anweisungen tanzen die Leute so, wie er möchte.
New York Style
Das Tanzen auf der '1' wurde in den New Yorker Clubs Mitte der 70er in
den Tanzkursen vor den
Parties eingeführt, (Zitat Jojakim Balzer - Berliner NY-Style-Tanzlehrer). Das
Schwierige ist nicht, die
'2' zu hören, sondern auf der '2' vor- (oder zurückzugehen) und die Pause beim
Zurückkommen (der
Fuss ist in der Luft) zu machen.
Es ist wirklich einfacher, als Anfänger mit der '1' anzufangen - so konnten
die Tanzlehrer in
Crash-Kursen den neugierig gewordenen New Yorkern schnell das Tanzen
beibringen.
Gekennzeichnet ist der New York Style durch Vor- und Zurückgehen im
Grundschritt.
Das - verbunden mit dem CBL ('Cross Body Lead' - Platztausch) - ist eines
der wichtigsten
Merkmale und Grundelement im NY-Style. Weiterhin legt man im New York
Style grossen Wert auf
Footwork zu deutsch 'Solo Schrittkombinationen' - manchmal auch Shines
genannt. Die bekannteste
Schrittkombination ist sicherlich 'Suzie Q.'. Aber noch viel gravierender im
Unterschied zu anderen
Salsa-Tanz-Stilen ist die Philosophie.
Der Mann ist dazu da, die Frau zu präsentieren, d.h. er selbst hält sich
charmant zurück und gibt
der Frau genügend Gelegenheit, Platz und Spielraum für eigene Figuren,
Drehungen, der Mann tanzt
dezent - die Frau zieht die Blicke auf sich.
Das ist der grösste Bruch gegenüber dem kubanischen Stil - hier ist die Frau
manchmal nur
'Anhängsel' des Mannes, der sich selbst produziert und teilweise keinen (Blick)
Kontakt zur Frau mehr
hält sondern diese lässig um sich herum dreht (nicht vor und zurück wie beim
New York Style) oder
sich von ihr abwendet.
Das beantworten dann die Kubanerinnen mit besonders aufreizenden
Bewegungen locker aus dem
Becken heraus, welche dann wiederum die Blicke der Zuschauer auf die Frau
ziehen. Als besonders!
bei der Salsa Cubana gilt bei manchen Männern, während des Tanzens mit
anderen Frauen am Rande
der Tanzfläche zu flirten. Kubanisch kann man auch auf der '2' tanzen - die
Kubaner nennen das
Contra-Tiempo
Beim New York Style (on 2) werden 2 (Rhythmus)-Varianten grundsätzlich
unterschieden. Zur
Beschreibung der Rhythmus-Varianten im Salsa hat sich der Break(schritt) als
Kriterium etabliert. Der
Break(schritt) bezeichnet den Richtungswechsel (typisch von vor zurück und
umgekehrt) - also z.B.
beim LA-Style die 1 (und die 5), bei Salsa Cubana die 3 (und die 7), etc. Beim
Dancing on 2 erfolgt
dieser Richtungswechsel auf 2 (und 6).
Unterschieden wird beim Salsa New York Style (on 2) zwischen dem von
Eddy Torres als Salsa
Night Club Style geprägten und gelehrten Stil und dem Salsa Palladium Style
(auch: Classic Mambo). Bei beiden Stilen erfolgt der Break on 2, aber! : Salsa
Night Club Style wird
auf 1,2,3 - 5,6,7 getanzt. Dies scheint! dem LA-Style gleich, unterscheidet sich
jedoch deutlich im
Break (Richtungswechsel): beim LA-Style erfolgt der Break on 1 (und 5).
Salsa Palladium Style (Palladium - berühmter Club in NY zur Zeit des
Mambo)
wird auf 2,3,4 - 6,7,8 getanzt, Break natürlich auch "on 2".
Dem erfahrenen Tänzer fällt sicherlich gleich die Paralle zum cubanischen
Son (4 - 6,7,8 - 2,3...) auf - mit Recht - dies ist ein Hinweis auf die
Entwicklungsgeschichte.....und unterstreicht die originäre Verbindung zum
afro-cubanischen Ursprung.
Der besondere Reiz des wohl am meisten verbreiteten Salsa-Stiles Palladium
Style liegt in der
faszinierenden, ausgeprägten Rythmik .
Die beiden durch die Conga besonders betonten Takte 4 und 8 (tum tum) -
vergl. Son - zusätzlich
zur Clave (....4 - 6,7..) führen zum Verschmelzen des Tanzens mit dem
Rhytmus. Dies ist sicherlich
auch der Grund für die bereits seit ca. 1/2 Jahrhundert andauernde Popularität
diese (Rhythmus)-Stiles.
Reggaeton 4/4 Takt
Reggaeton auch Reggaetón oder Requetón Besonders der simple, aber
effektive Grundrythmus und die sparsame Instrumentierung machen aus dem
Reggaeton eine sehr eindringliche, konstant zum
Tanzen animierende Musik.
ist eine Musikrichtung, die sich aufbauend auf Reggae, Dancehall, Hip-
Hop, lateinamerikanischen
Musikrichtungen und Dance Musik entwickelt hat.
Seinen Ursprung hat der Reggaeton in Puerto Rico und Panama. Mittlerweile
ist er in ganz
Lateinamerika sowie in Spanien populär geworden. In den USA bauen bereits
einige Majorlabel
Beteiligungen an Plattenfirmen in Puerto Rico auf, um die Musik vertreiben zu
können.
Es existieren in Europa zwar noch keine Vertriebswege, dennoch erlangt
der Reggaeton auch hier
eine immer größere Bekanntheit. In vielen großen Städten des Kontinents
findet man Clubs, in denen
Reggaeton aufgelegt wird. Manche glauben, Reggaeton stünde, ähnlich dem
Reggae aus Jamaika in
den 1970ern, auch in nicht spanischsprachigen Ländern kurz vor einem
Durchbruch.
Der Tanz zu Reggaeton heißt Perreo ("perrear", abgeleitet vom Wort Perro
= Hund). Dabei steht
der Mann direkt hinter der Frau und man tanzt eng einander. Dieser Tanz wird
als erotisch empfunden
und ist sehr körperbetont, weshalb er von vielen Fans auch als Sex mit
Kleidern bezeichnet wird.
Geschichte
Die ersten Reggaemusiker Lateinamerikas tauchten Mitte der 1970er in
Panama auf. Der Reggae
war hier dank der vielen jamaikanischen Einwanderer, die zum Bau des
Panamakanals ins Land
gekommen waren, populär geworden. Entscheidende, den Reggaeton
ebenfalls charakterisierende
Elemente wie Einflüsse aus Hip-Hop und House, wurden jedoch erst von
Künstlern aus Puerto Rico
entwickelt.
Die ersten spanischsprachigen Hip-Hop-Tapes kamen Mitte der 1980er aus
Puerto Rico. Anfang der
1990er fand auch Ragga aus Jamaika auf der Insel eine breitere
Aufmerksamkeit. Die CD Dancehall
Reggaespanol auf dem Major-Label Columbia brachte die Musik auch nach
Europa. Die spanischen
Versionen von Ragga-Hits wie El desorden von Nando Boom (Original Stick it
up von Cutty Ranks) und
Hombre Murio von Killer Ranks (Original Nuff Man a Dead von Super Cat)
muteten zwar exotisch an,
waren aber richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Entwicklung des
Reggaeton.
Man nannte diese Musik damals under, als Kurzform von Underground.
Auch wenn Panama eine
längere Reggae- und eigentlich auch Reggaetonkultur vorzuweisen hat,
blieben die neuen Riddims aus
Puerto Rico nicht unbemerkt. In den folgenden Jahren mischte sich der
Panamaer Reggaeton mit dem
aus Puerto Rico. Es kamen ebenfalls kubanische Elemente hinzu.
Der heutzutage in Lateinamerika so erfolgreiche Reggaeton war geboren.
Im Laufe der 90er Jahre
wurde der Reggaeton nach und nach zu einem bedeutenden Musikstil in ganz
Lateinamerika. Einer der
ersten Welterfolge war Meneaito (1989) von Gaby; er wurde nach 1990
mehrmals remixt und in vielen
südamerikanischen Ländern in seinen diversen Versionen zu einem beliebten
Club-Hit.
Der Sound des Reggaeton wurde immer weiter perfektioniert und die
Bewegung insgesamt
kommerzialisiert. Erst 1995 wurde die Musikrichtung jedoch mit dem Begriff
Reggaetón bedacht,
vermutlich von El General, einem der Pioniere der Musikrichtung.
Erst gegen Ende der 90er Jahre gelang der Stilrichtung auch der Sprung
nach Europa, wo er
anfangs in Spanien populär wurde. Die bekanntesten Reggaeton-Hits in
Europa waren Papi Chulo (aus
dem gleinachnamigen Film von 2003) von Lorna sowie Sientelo von Speedy
feat. Lumidee & Culcha
(eigentlich Antonio Ortiz Garcia) aus Puerto Rico aus dem Jahr 2004. 2005
gelang mit Gasolina von
Daddy Yankee erstmals einem Reggaeton-Hit den Sprung in die deutschen
Top Ten der Charts.
Reggaeton Texte
Die Texte sind sehr direkt und unverblümt. Die Künstler singen über
alltägliche Kriminalität und Gewalt auf der Straße oder in ihrem Viertel
"Barrio", wobei dieses Leben meist als völlig normal, sogar
Wunschzustand beschrieben wird. Beispiel: "Vivo en la calle, como siempre
buscándomela" ("Ich lebe
auf der Straße, so als ob ich sie ständig suchte").
Themen wie die Liebe / Trennung und das Tanzen sind ebenfalls sehr
häufig.
Oft aber dreht es sich schlicht um Sex. Vielfach findet man bewußt
doppeldeutige Texte, manchmal
auch sehr direkte und obszöne.
Beispiele:
"Mueve mami este guebo, este guebito que los hombres tienen. Menéalo
mujer, no te canses, los
hombres quieren otra vez."
"Bewege ...... (gängiger obszöner Ausdruck für den Penis). Bewege ihn,
Frau, laß nicht nach, die
Männer wollen noch einmal."
Song: "Mueve mami" von Chombo, aus Panama
"Ahí no me dés mas na', que me duele la popola, ahí dale por allá, pa'
que descance la popola."
("Hier gib es mir nicht mehr, weil mir die ....... (obszöner Ausdruck für das
weibliche Geschlechtsteil)
weh tut, gib es mir dort, damit sich die ....... erholt.")
Dieser Song, von der Sängerin Glow auf einem Konzert in Santo Domingo
präsentiert, sorgte für
eine heftige Diskussion in den dominikanischen Fernseh- und Radiosendern,
ob solche nicht kinder-
und jugendfreien Lyrics öffentlich ausgestrahlt werden sollten.
Viele Lieder verherrlichen PS-starke Autos und Motorräder: "Gasolina" von
Daddy Yankee, "Tócale
bocina" von Noriega, "Cola de motora" von Don Miguelo oder "Cuatro gomas"
von Rubiote & Yésica.
Die Texte sind fast durchweg in spanischem Sprechgesang "Rap"
gehalten, die stilistisch zwischen
dem schnellen, harten "Toasting“ im Dancehall und eher melodischem oder
langsameren Old School
Hip-Hop liegen. Der sparsam instrumentierte Stilmix spiegelt den Culture
Clash der karibischen
Musikstile wieder.
In Kuba hat der verwendete Text sogar eine politisch-sozialkritsche
Funktion, da hier
verschlüsselte Systemkritik geübt wird.
Die Frau in den Reggaetón-Texten
In vielen Texten des Reggaetón wird die Frau als "gata" (Katze) bezeichnet -
als wilde Katze "gata
fiera" oder als Katze, die sich befreit, losgelöst hat "gata suelta".
Diese Katze ist schön und anmutig "gata sandunguera", aber auch
Banditin "gata bandida", "gata
gangster" und Wegelagerin "bandolera", die den Männern auflauert und sie
zu ihrer Beute macht.
Dabei betrügt und hintergeht sie die Männer durchaus "gata traicionera", sie
ist souverän, und man
kann ihr nicht trauen. Sie ist eine Teufelin im Bett "diabla en la cama".
Dies ist nicht eine männliche Projektion, sondern auch die
Selbstdarstellung in Songs von Ivy
Queen, Glow, Sonic, Urba, Joan, Algarete, La Hill oder Lorna.
Ivy Queen singt im Song "La gata" über sich selbst: "Ivy Queen, la gata, va a
buscarse un boy" ("Ivy
Queen, die Katze, geht, um sich einen Boy zu suchen")
Diese Darstellung der Frau ist in etwa zusammengesetzt aus den Bildern,
die schon Jahre vorher
Thalía (im Song "Mujer latina") oder Noelia (im Song "Candela") gezeichnet
haben - starke, schöne,
leuchtende, unabhängige und unwiderstehliche Frauen, eben die Latina -
vermischt mit ein bißchen
Gangsta Rapper-Image.
Reggaeton heute
Seit Nores Oye Mi Canto gibt es auch von zahlreichen Hip-Hop-Songs
Reggaeton-Remixe. Auch
bei den Veröffentlichungen von Sean Paul, Mr. Vegas, Nina Sky, Cypress Hill,
R.Kelly und auch den
Ruff Ryders ist ein Reggaeton-Einfluss spürbar. Einige Reggaeton-Künstler
coverten amerikanische Hip-Hop-Stücke. So unterlegte Tego Calderon die Beats von 50 Cents Pimp. und In Da Club mit spanischen Raps. Auch in den Produktionen der Berliner Gruppe Culcha
Candela finden sich Elemente des Reggaeton.
Cha Cha Cha 4/4 Takt
Der jüngste der Lateintänze hat sich inzwischen zu einem der beliebtesten
Gesellschaftstänze
entwickelt. Die Triole innerhalb des Taktes (4-und-1) verleiht dem Cha Cha
seinen Namen und seinen
Charakter. Er wird im 4/4-Takt mit 30 bis 33 Takten pro Minute getanzt. Der Cha
Cha Cha ist ein aus
dem Mambo konstruierter künstlicher Tanz, der auf Kuba entwickelt wurde, er
gehört seit 1961 zum
internationalen Turnierprogramm.
Wichtig beim Cha Cha sind die durchgestreckten Beine, die die oben
geneannte Tiole in hart
akzentuierte Bewegungen umstetzen (Chassé). Bein den Wiegebewegungen
erzeugen die gestreckten
Beine automatisch (!) einen Hüftschwung, der auf keinen Fall erzwungen
werden darf.
Rumba 4/4 Takt
Die Kubanische Rumba, ein klassischer lateinamerikanischer Tanz, ist
einer der gefühlvollsten
und ausdrucksstärksten Tänze. Das Tanzpaar gibt das Wechselspiel zwischen
Liebe und Hass wieder.
Während der Herr zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit schwankt, zeigt
die Dame als Zeichen
ihrer Hingabe in vielen Figuren alle weibliche Verführungskunst. Besonder
schwer ist der Takt: Zwar
wird die Rumba im gewohnten 4/4-Takt getanzt, jedoch liegt ausgerechnet auf
der "1" eine Pause. Um
die Rumba richtig zu tanzen braucht man neben einem guten Gehör
Taktgefühl und viel, viel Übung.
Die Rumba-Bolero wird heute so gut wie nicht mehr gelehrt, seit 1964 ist der
"Cuban Style"
Turniergrundlage.
Mambo 4/4 Takt
Der Mambo ist das Ergebnis der Mischung von Son und Danzón. Obwohl
das oben genannte
Stück den Titel Mambo trug, war es nur ein Danzón, der um einen Refrain
ergänzt worden war. Den
ersten echten Mambo schuf Dámaso Pérez Prado. Er benutzte den Montuno
und entfernte daraus
Elemente des Ritmo-Nuevo.
Dadurch konnte sich der neu definierte Mambo freier entfalten und
individueller interpretiert
werden. Doch dieser Stil blieb nicht lange bestehen. Durch die Übersiedlung
vieler Süd- und
Mittelamerikaner in die USA, speziell nach New York City, während des
Zweiten Weltkrieges kam es
sehr schnell zu einer leichten Vermischung aus kubanischen Rhythmen und
dem Jazz.
Folglich beeinflusste der Jazz nun auch den Mambo und verlieh ihm
seine besondere, bis heute
erhaltene Note. Als wichtigste Gemeinsamkeit darf die Synkopierung der
Musik, genauer die Betonung
der Schläge zwei und vier eines Taktes, angesehen werden.
Mitte der 50er Jahre erreichte der neue New Yorker Mambo auch Europa,
wo er sich sehr schnell
einer großen, jedoch kurzlebigen Beliebtheit erfreute. Den Durchbruch hat er
dem Titel "Rio Mambo"
von Pérez Prado zu verdanken, welcher die Charts im Sturm eroberte. Dieser
Erfolg war jedoch nicht
von Dauer. Da Musik und Tanz rhythmisch sehr komplex und dadurch auch
kompliziert sind, wurde er
schnell von den einfacheren Musikstilen und Tänzen Cha Cha Cha und Rumba
verdrängt und geriet bald
wieder in Vergessenheit.
Erst in den 80er Jahren kam er wieder in Mode, nicht zuletzt durch den
1987 erschienenen Film
Dirty Dancing und das dazugehörige Lied "(I've Had) The Time Of My Life" von
Jennifer Warnes und
Bill Medley.
Heute wird dem Mambo allerdings die verwandte und aus ihm
abgeleitete Salsa bevorzugt; die
geschichtliche Verbindung zwischen Mambo und Salsa wird unter Salsa
(Musik) dargestellt, die
Unterschiede zwischen den Tänzen wird unter Salsa (Tanz) erläutert.
Getanzt wird der Mambo im 4/4 Takt bei durchschnittlich 45 Takten in der
Minute. Mambo wird
synkopiert getanzt, das bedeutet auf dem ersten Schlag jedes Taktes wird kein
Schritt ausgeführt.
Stattdessen findet auf diesen Schlägen eine Gewichtsverlagerung mit
gleichzeitigem Einknicken eines
Knies statt, was zu der typischen Hüftbewegung führt. Diese ist im Gegensatz
zur Salsa stark pointiert,
d.h. betont und plötzlich.
Der Grundschritt (engl. Basic Movement) beginnt auf dem zweiten Taktschlag,
wobei der Herr
mit Links nach vorne, die Dame mit Rechts nach hinten geht. Alle Schritte
werden relativ klein und
möglichst zügig ausgeführt. Daneben gibt es eine Vielzahl an Figuren. Typisch
für den Mambo sind
Cross Body Lead, Scallop und Natural Top sowie die Abwandlung Open Break
to Natural Top.
Der Danzón in Kuba
Der Danzón wurde von Haitianern nach Kuba gebracht. Danzón ist so
eine Fortentwicklung vom
französischen Contredans, und auch,im Prinzip ist das französische
Barockmusik.
Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich daraus die “Danza”, eine
vornehme Salonmusik. Sie wurde
in Charangas gespielt, die einem klassischen europäischen Orchester ähnelt:
Geigen, Bratschen, Celli,
Kontrabass und Flöte. Die europäischen Pauken wurden durch die kreolischen
Timbales ersetzt. Als
weitere Rhythmushalter kamen der Güiro, ein ausgehölter Flaschenkürbis mit
Kerben, auf dem hin-
und hergeschrappt wird, und die Tumbadora hinzu (auch bekannt als
"Congas").
Eine stärker rhythmisierte Variante bildete sich gegen Ende 19. Jahrhunderts
im Danzón: 1879
erschien Las Alturas de Simpson von Miguel Flayde, der erste Danzón.
Benannt hat ihn der Komponist
nach dem Barrio "Simpson" in seiner Heimatstadt Matanzas. In die "orquestas
danzoneras" wurden in
der Nachfolge zunehmend auch Piano, Klarinette, Trompete, Posaune und das
“Bombardino” (eine Art
Euphonium/kleine Tuba) aufgenommen.
Die Bewegungen im Danzón sind ruhig, elegant und ausdrucksstark, ähnlich
wie im Tango.
Typisch für den Danzón ist seine Vierteilung im Rondo nach dem Schema AB
-AC-AD-AF, wobei nach
der Einleitung (A), die dann immer wieder als Refrain wiederholt wird, eine
Ausweitung von bis
zu drei verschiedenen Themen erfolgen kann (B-C-D), die bekannte Melodien
aus Liedern, Hymnen,
Opern zitieren und dann variieren, was den Danzón sehr vielseitig macht. Das
Ende des Stückes gipfelt
meistens in ein leicht beschleunigtes und lebendiges Finale (F), dem
"Montuno".
Doch im Kuba der Kolonialzeit unterlag auch der Tanz der
Rassenzugehörigkeit. Der Danzón war
der weißen Oberschicht vorbehalten und in den exklusiven Privatclubs
Havannas zu Hause. Ende der
zwanziger Jahre wurde der Danzón zunehmend auch von der schwarzen
Bevölkerung aufgegriffen und
zu einem immer mehr synkopierten Musikstil weiterentwickelt.
Trotzdem hat der Danzón in Kuba insbesondere nach der kubanischen
Revolution zunehmend an
Bedeutung verloren.
En Español
Historia de la Salsa
En los años ’60, una oleada de ritmos de origen cubano se fusionan con
el jazz. Izzy Sanabria,
diseñador gráfico en los estudios de Fania, los une a todos bajo una misma
denominación para
eliminar confusiones y vender el concepto más fácilmente. Eligió salsa,
término con el que se
animaban a las bandas para aumentar la energía de la actuación. La música
salsa tiene una estructura
determinada: introducción, fase melódica, fase de ritmo o percusión llamada
montuno, vuelta a la fase
melódica y final. Las exclamaciones se usan para anunciar cambios de fase,
especialmente en el
montuno, que es la sección con mayor energía rítmica.
Francia, España y las colonias americanas: un antiguo antecedente de la
salsa es la contrandanse
bailada en Versalles, que pasó a la corte española, y de allí al Caribe, durante
la colonización, ya con
el nombre de "contradanza". La contradanse llegó a Haití y la contradanza a
La Habana
Otro factor fundamental en el origen de la salsa lo constituyen los ritmos
africanos que los
esclavos africanos mantenían en sus ritos religiosos, conservación posibilitada
por la asimilación de
sus dioses, los orishas, a los santos católicos.
Es importante también en la constitución de los ritmos salseros, la inmigración
proveniente de
Haití en Cuba. Una primera oleada introdujo la contradanza criolla, una
versión criolla de la
contradanse con influencia africana en la instrumentación y la interpretación.
La segunda oleada de
inmigrantes llegó a mediados del siglo XIX proveniente de la República de
Haití, lo que contribuiría al
nacimiento del son cubano.
Ritmos de África, música de Cuba: La tradición vocal y los ritmos de
tambores son una parte
central en las prácticas religiosas y sociales de los africanos. Un aspecto
relevante es el de musicalidad
compartida. Uno de los músicos toca un ritmo específico y único (la clave) y el
resto tocan juntos
formando un polirritmo. Los polirritmos son un componente esencial en la
música salsa. Las claves
más comunes son de son, de rumba y de samba; todas descendientes de la
clave africana.
El coro-pregón es otro legado proveniente de las ceremonias religiosas,
donde los cantos eran
dirigidos por un líder social o religioso.
El método de composición en la Cuba de la segunda mitad del siglo XIX
variaba de acuerdo a la
situación geográfica. En el Oriente, la música se basaba en una progresión
rítmica de acordes sencillos
que acompañaban letras improvisadas que obedecían la clave. Todas estas
son características que
están presentes en la salsa. La música del Occidente era más europea. Los
instrumentos recordaban a
los encontrados en las orquestas francesas. Esta conservación de la estructura
orquestal, instrumentos
y músicos especializados después facilitaría la entrada del Jazz en la música
Cubana.
Cuando Cuba pasó a ser una colonia independiente, lo que antes era una
diferencia geográfica, se
convirtió en una estratificación social en la capital: la música europea para
las clases altas de blancos
y la música de Oriente para las clases bajas de negros.
Cuba Mestiza: El cinquillo caribeño llegó a la danza y las habaneras
cubanas por medio de la
contradanza criolla. Los bailes de estas formas musicales dejaron de ser
actividades de grupo para
convertirse en bailes de pareja. La individualización del baile preparó el
terreno para la introducción
del movimiento africano en los derivados de la contradanse. El mestizaje
ocurrido en el baile fue
mejor aceptado por comunidades de color que por la élite gobernante
conservadora.
La influencia norteamericana durante la dictadura de Batista trajo
actuaciones de artistas
estadounidenses, lo que abrió el camino para la influencia del jazz en la
salsa. El mambo pasó a ser
reconocido como un género en sí mismo en los años ’40. El chachachá, otro
descendiente de la
sección de nuevo ritmo, al contrario que el mambo era todavía tocado por las
charangas (flauta y
violín) y conservó un tiempo medio. El gran cambio fue la introducción de la
conga. Ambos estilos se
extendieron rápidamente por el resto del mundo.
Cuba Revolucionaria y después
Fidel Castro subió al poder en 1959. El embargo estadounidense a Cuba
no pudo impedir que se
escapasen nuevos ritmos; los más notables el songo y el mozambique. Pero
redujo la presencia
cubana en el escenario mundial. Surgen así tres nuevos centros de la salsa:
Nueva York, Miami y
Colombia.
En Nueva York, los inmigrantes provenientes de Puerto Rico abandonan la
música folclórica
portorriqueña como la bomba o la plena –excepto quizá Willie Colón-, en
favor de la música
afrocubana. Miami fue el destino elegido por muchos de los cubanos
exiliados.
La salsa en Miami está relativamente politizada. El carnaval y el fomento
de la salsa en Miami
provienen en gran medida de un activismo político de derechas. Allí, la salsa
es un símbolo de deseo:
el de una Cuba sin Castro. En Colombia, el gran peso del país como centro de
salsa se puede ver en su
gran contribución de talentos e innovaciones rítmicas. Cuba preparó lo que se
ha convertido en otra
gran contribución a la historia de la Salsa: la Timba.
Que es la Salsa
La confusión que se suele producir sobre la nomenclatura de la música
afrocaribeña tiene que ver
más con estrategias de mercado que con diferencias musicales. Luego de la
Revolución del `59 y el
exilio de muchos músicos cubanos a los Estados Unidos, se produjo una
separación entre el desarrollo
musical de los dos países. Esta separación causó un extraño debate sobre la
terminología que se
utilizaba para describir la música de origen cubano en los Estados Unidos.
La palabra "Salsa" creo mucha controversia desde su creación a
principios de la década del `70.
Muchos músicos cubanos insistían en que la salsa no existía, sino que era el
son cubano disfrazado
con propósitos comerciales, pero la salsa crearía un impacto mundial que
terminaría dándole
legitimidad. Aunque también debe tenerse en cuenta que los músicos
puertorriqueños (y de otros
países latinos) tuvieron mucho que ver con la preservación y el desarrollo de
esta música en los
Estados Unidos, y que su interpretación realmente creó algo nuevo y distinto
de lo que se tocaba en
Cuba.
Mientras el ambiente musical latino en Nueva York durante los años `60
siguió mas o menos con
la tradición musical de la época pre revolucionaria en Cuba, los músicos que
se habían quedado en la
isla experimentaban con los nuevos sonidos y estilos que provenían de los
Estados Unidos, y
mezclaron elementos del jazz, la fusión y el rock con la música popular
bailable, ademas de alejarse
de las limitaciones impuestas por la tradición para servir a un publico
bailador. Ya para los años `70,
el invento de la palabra "Salsa" en la Costa Este de los EE.UU. llego en el
momento cuando esta
música vivía un periodo de enorme popularidad tanto como un crecimiento
dentro de la industria discográfica.
Así se puede observar el desarrollo de varios formas musicales que
emergieron durante estas
últimas décadas. En términos generales, se les puede categorizar como la
salsa de la Costa Este, la
música cubana post revolución (que incluye la música bailable, el jazz, la
nueva trova y la Timba), y el
jazz y la fusión latina (incluyendo el rock latino, género desarrollado
primordialmente en la Costa
Oeste de EE.UU.).
Al explorar los varios aspectos de la ejecución dentro de esta evolución,
es fascinante observar el
desarrollo independiente de cada instrumento dentro de las distintas
agrupaciones y, en particular,
cómo se crearon patrones específicos dentro de estos estilos. Como antes
mencionamos, muchos de
los cambios estructurales o desarrollos en los estilos modernos afectaron
primordialmente a los
instrumentos de percusión, mientras que el piano mantuvo su papel basado
en las fundaciones del son
y sus variantes.
Algo que no se debe olvidar cuando se habla de Salsa o de alguno de las
muchas músicas de
origen afrocaribeño, es que todos estos ritmos están hechos para bailar. La
importancia del baile en el
Caribe no es ninguna novedad, y desde la llegada de los españoles todos los
textos de cronistas y
viajeros están repletos de referencias a la cultura festiva y bailadora de los
americanos.
Para los cubanos especialmente, la música y el baile han ocupado
siempre un lugar muy
importante dentro de la sociedad, y de ello queda constancia en
innumerables ensayos, artículos y
tratados que estudian minuciosamente el tema. Sin embargo se puede
considerar la segunda mitad del
siglo XIX como la etapa crucial en el proceso de entrecruce y criollización de
los géneros musicales y
bailables provenientes tanto de África como de Europa.
En este mismo período y como producto de la hegemonía ejercida por el
vals, la polca y la
contradanza, el baile de pareja se había consolidado como el estilo más
difundido en los salones. Es
así como Cuba entra al siglo XX bailando danzón, hijo directo de la habanera
y la contradanza. A partir
de allí el asunto no ha parado, al punto de que en Cuba cada cierto tiempo
parece llegar el momento
en que los bailarines se aburren de una música y se buscan otra que los
entretenga y ponga a bailar
nuevamente.
Primero, como se dijo, fue el danzón; luego, una vez que se puso pesado
y monótono, le
incorporaron el danzonete al final del tema para hacerlo menos cuadrado y
más alegre y suelto para
los bailadores. Luego llego el son oriental a principios de los años `30. Pero
una vez más surgió el
mentado agotamiento de los bailadores y fue necesario que los músicos
ensayaran nuevos ritmos. Así
se llegó al mambo en los `40, al chachachá en los `50, la pachanga en los
sesenta, y así
sucesivamente hasta llegar al songo en los `80 y por supuesto a la timba en
los `90.
La música salsa
Qué es la música salsa? Es cuestión de opiniones encontradas, inclusive
entre musicólogos. Lo
que se conoce como música salsa parece seguir vagamente un número de
criterios. La salsa se toca en
tiempo común, lo que significa cuatro golpes en cada compás. La música se
toca en frases de dos
compases, formando consiguientemente una suma de ocho golpes. En el
ritmo base, los ocho golpes
se tocan en un tambor alto llamado conga. Sobre este ritmo base se van
superponiendo capas de
percusión.
Los golpes que se apartan del ritmo base en la suma de ocho golpes
normalmente vienen
determinados por un número de percusionistas que tocan juntos usando
instrumentos más pequeños.
El papel cooperativo de los músicos refleja las raíces africanas de la música,
por lo que lo más eficaz
para enganchar el ritmo es escuchar la música como un conjunto en vez de
instrumentos aislados.
De estos instrumentos de percusión, el más importante y el que marca el
criterio más fuerte para
definir una pieza de música como salsa es la clave. La clave es un ritmo que
se toca golpeando un
palo contra otro. Los palos también se llaman clave. Tanto músicos como
cantantes deben obedecer la
clave, tocando notas o acentuando sílabas que realcen la mayoría o todos los
golpes de la clave. A
pesar de que las canciones normalmente seguían una sola modalidad de
clave, cada vez son más
comunes las canciones que contienen cambios en la clave y los músicos son a
su vez más hábiles con
los cambios.
Otra pista para saber cuando se encuentra frente a un tema de salsa es la
velocidad de la música.
Normalmente las canciones con un tiempo medio se consideran chachachá,
mientras que aquellas con
un tiempo alto suelen ser clasificadas como salsa. Pero no hay un punto o
velocidad exacta. Basta con
decir que cuanto más rápida sea la pieza de música, más probabilidad de que
sea salsa.
Uno de los progenitores de la salsa es el son Cubano. Música de los
trovadores, que cantaban
sobre cualquier cosa que capturase su imaginación: lo buena que fue la
cosecha, lo que tuvieron de
cena aquella noche, etc. Solían improvisar con la lírica y con la voz pero
siempre siguiendo la clave de
la canción. La técnica de improvisación, llamada Soneo, es evidente aún
ahora, y a ella se debe la
reputación de muchos artistas.
El son que se toca siguiendo el viejo estilo, sin los instrumentos de metal,
revela claramente sus
raíces: suaves ritmos africanos que se presentan en líneas de bajo y enmarcan
líricas que se cantan de
forma cooperativa, donde el cantante principal es respondido por otros
cantantes de forma simultánea,
o cantan piezas distintas de forma alternativa y el conjunto se completa con
melodías andaluzas. Otra
influencia es el jazz, introducido en la salsa a través de los habitantes latinos
de New York, y de quien
la salsa tomó las improvisaciones y los juegos melódicos entre el piano y los
instrumentos de metal.
La cumbia y el vallenato pueden también encajar con la definición de
salsa. La primera se
caracteriza por un ritmo lento más cercano al reggae, mientras que el
segundo tiene como base el
acordeón.
La danza La forma de bailar salsa varía enormemente dependiendo del
lugar de origen del bailarín
y de cómo ha aprendido. Por ejemplo, la salsa que se baila en el Caribe y
Latinoamérica se desarrolla
como un paseo, lo que resulta en un movimiento mucho más circular y giros
más lentos. Dentro de
este estilo están los prototipos cubano y colombiano, con un movimiento que
se clava más en el suelo
y otro cuyo contacto es más ligero respectivamente. En Estados Unidos, si bien
la danza tiene como
fundamento el paso básico latino, muchas combinaciones tempranas
contienen giros hacia la derecha.
Para bailar salsa
en su forma más elemental, se siguen los cuatro golpes de la música
pero sólo se ejecutan tres
pasos, cada uno de la misma duración del golpe. El golpe restante se puede
incorporar al paso
anterior (lo que resulta en una cuenta rápido-rápido-lento) o bien se añade un
movimiento de adorno.
Los pasos pueden incluir desplazamiento o pueden ejecutarse en el sitio; un
poco como caminar
dando tres pasos de cada vez y metiendo una pausa en medio. Si se camina
de esta forma al ritmo de
la música, ya se estará bailando salsa.
Su misma simplicidad lo hace extremadamente flexible; al igual que se
puede caminar en
cualquier dirección, también se puede bailar salsa en el lugar, desplazándose
o girando. El golpe
restante puede adornarse con un golpecito o patadita, o una pausa. Debe
tenerse en cuenta que dar un
paso es colocar el pie en el suelo y poner todo el peso sobre él. En muchos
países Latinoamericanos,
las parejas incluso eligen en qué golpe quieren bailar, y puede no ser
necesariamente el primero. Todo
esto podría parecer una anarquía rítmica, y lo sería de no ser por un aspecto
muy importante: la salsa
y sus antecesores han sido siempre música para bailar.
Otro elemento a tomar en consideración a la hora de bailar Salsa es el de
quién guía y quién
sigue en el baile. El baile social en pareja es un fenómeno de la cultura
occidental, entendiendo baile
social como una danza estructurada, pero que no se ejecuta en forma de
rutinas, es decir, reglas
básicas que una vez entendidas permiten a dos individuos bailar juntos
aunque nunca se hayan visto
antes. Esto exige que cada elemento del baile posea una señal de salida
única e identificable.
Cuando una pareja sale a la pista, no pueden iniciar el baile los dos al
mismo tiempo, ni pueden
seguir los dos. Por lo tanto, uno tiene que iniciar y el otro seguir. Es lo que se
entiende por "guiar" y
"seguir" respectivamente. Tradicionalmente, el papel de guiar ha sido
asumido por el hombre y el de
seguir por la mujer, aunque esto ha empezado a cambiar. La indicación
(también conocida como
"marca" en tango) para un movimiento puede tomar gran variedad de formas.
Normalmente se
presenta como un cambio en la presión en los puntos de contacto con la
pareja, o en la posición del
cuerpo de quien guía con respecto a quien sigue. Las indicaciones más
elegantes son claras y
consideradas con la pareja sin resultar obvias para el espectador. El reto para
quien sigue es encontrar
el medio de ser capaz de expresarse con la música.
Una ultima consideración. Al igual que la música de salsa ha conservado
su vitalidad absorbiendo
otras influencias, lo mismo ha hecho el baile. Aparte de otros bailes latinos
como el merengue o la
cumbia (a veces incluidas bajo el término salsa) la salsa muestra similitudes
con el lindy-hop, el swing
y el hustle, e incluso ha demostrado ser capaz de absorber elementos propios
de bailes de salón latino
y tango.
En las siguientes páginas encontrará algunas indicaciones básicas acerca
de como aprender a
bailar algunos de los ritmos afrocaribeños más conocidos:
Como bailar Salsa
Al igual que otros ritmos musicales como el jazz o el flamenco, la salsa
expresa un modo
particular de sentir a través de su ritmo y sonido. Como forma de expresión
viva, recoge algo de las
músicas que de alguna manera entran en contacto con ella, pero siempre sin
perder su entidad, que
responde a las vivencias de las ciudades del Caribe.
El ritmo se desarrolla en medio compás de 4x4, es decir, en dos tiempos.
En el primer tiempo se
dan dos pasos de medio tiempo cada uno (rápidos) y en el segundo se da un
solo paso (lento). Este
paso lento se da en medio tiempo y en el medio tiempo siguiente no se da
paso, pero la pelvis sigue
moviéndose para marcar la cadera de la pierna que acabamos de mover.
En el Caribe se dice que en la salsa "todo vale", su estilo es muy libre.
La posición para bailar Salsa es igual que la utilizada para bailar
merengue, cha-cha-cha y
mambo. Los cuerpos muy juntos y los brazos al estilo tropical (juntos y con los
antebrazos en posición
vertical). En la salsa también se realiza el movimiento de caderas caribeño.
Así, cuando se mueve una
pierna se la flexiona dejándola libre de peso y se marca la cadera de la
pierna contraria que queda
estirada y con todo el peso del cuerpo.
Pero a diferencia del mambo, en el último medio tiempo la pelvis no se
para sino que continúa
moviéndose. De este modo, la pierna con la que se dio el último paso se va
cargando con el peso y
estirando más lentamente (aquí se empieza a flexionar la otra) al tiempo que
se empieza a marcar su
cadera. De todas formas, no se marca ésta totalmente hasta que no se da el
siguiente paso.
Como bailar Bolero
El bolero es un género musical bailable de tiempo lento, que nació en
Cuba a fines del siglo XIX
como un heredero del bolero español, pero con sus propias características
musicales. Una de estas son
sus letras románticas y de marcado carácter reflexivo, que hace del bolero un
baile asociado a los
sentimientos (generalmente acerca del amor y el desamor) y de gran
sensualidad. En el bolero
tradicional es total la fusión de factores hispanos y afrocubanos, que aparecen
tanto en la melodía
como en el acompañamiento de la guitarra. En cuanto al ritmo, el bolero
guarda una estrecha relación
con el danzón y la habanera, aunque su baile es más parecido al son.
El primer bolero conocido fue compuesto por el trovador Pepe Sánchez
en 1885, y lleva el título
de "Tristezas". Pepe Sánchez pertenece a la llamada generación de
trovadores cubanos y fue un
pionero en definir los rasgos del estilo bolero. Nacido en Santiago de Cuba,
pasó posteriormente a la
Habana y el Caribe, y es a finales del siglo XIX, cuando el bolero comienza su
etapa de formación y
estructuración. Los boleros que definieron totalmente este ritmo son Vereda
Tropical y Nocturnal,
grabados por Pedro Vargas. Es entonces cuando nace el bolero bailable. Con
la influencia cubana del
trío Matamoros que combinó el son oriental con el bolero, en 1927 éste se
hace totalmente bailable.
El ritmo en el bolero es de 4x4. Este ritmo se establece en un compás de
cuatro tiempos. Al
bailar bolero, la pareja empieza a moverse en el segundo tiempo, dando un
paso rápido; en el tercer
tiempo da otro paso rápido y en el cuarto tiempo da otro paso al que se llama
lento, pues en el
siguiente tiempo (el primero del siguiente compás) no se da ningún paso, sino
que tan sólo se mueve
la pelvis.
El bolero es el baile más romántico y sentimental del Caribe. Su
simplicidad lo hizo popular en
todo el mundo, llegando a ser uno de los ritmos más bailados en todos los
ambientes, y en todas las
clases sociales. Es el baile con más carga erótica y sensual que ningún otro,
incluso más que el tango.
Su razón de ser consiste en abrazar a la pareja y transmitirle amor sensual. El
movimiento de caderas
en el bolero es el mismo que en la rumba. Así, aunque en uno de los cuatro
tiempos del compás no se
dé ningún paso, la pelvis no se para sino que continúa moviéndose.
Para bailar el bolero
Los bailarines se paran enfrentados, con los cuerpos pegados y los
brazos en lo quew se conoce
como la posición tropical (los antebrazos juntos y en forma vertical). Su
movimiento consta tan sólo
de dos partes distintas que se repiten constantemente una tras otra a lo largo
del baile; en ellas la
pareja gira muy lentamente hacia la izquierda permaneciendo prácticamente
en el mismo sitio. Ambas
partes son comunes para el hombre y la mujer, sólo que cuando el hombre
mueve el pie derecho, la
mujer mueve el izquierdo y viceversa; por tanto, cuando él está haciendo los
movimientos de una de
los dos partes, ella está haciendo los de la otra.
Como bailar Cha Cha Cha
El Cha-Cha-Cha fue creado por el violinista y director de orquesta cubano
Enrique Jorrín en 1948,
fruto de sus experimentaciones con la forma, la melodía y el ritmo del
danzón. Es el baile más reciente
incorporado en la modalidad de bailes latinos. El cha cha cha es un baile
intermedio, ni muy lento ni
muy rápido, lo que lo hace un género fácilmente bailable por todos, en
contraste con el Mambo, donde
la música es más rápida y el ritmo más complicado.
El ritmo en el cha-cha-cha se desarrolla en un compás de cuatro tiempos.
Los pasos que se
siguen para bailar cha-cha-cha son simples y fáciles de seguir: en el primer
tiempo se da un paso, en
el segundo otro, en el tercero dos pasos de medio tiempo cada uno y en el
cuarto tiempo otro paso.
Los pasos que duran un tiempo se llaman lentos y los que duran medio
tiempo, rápidos. El
cha-cha-cha es un baile tropical con una gran difusión dentro del baile de
salón. La posición de la
pareja es con los cuerpos juntos y los brazos al estilo tropical, realizándose
además el característico
movimiento de caderas de los bailes caribeños.
La posición abierta de los bailarines también es característica de este
baile. El cha-cha-cha deriva
del mambo, por lo que todas las figuras del mambo se pueden hacer al bailar
cha-cha-cha. Sin
embargo, no todas las figuras del cha-cha-cha se pueden hacer en el mambo,
ya que la unidad básica
de aquél cuenta con dos pasos más que la de éste. Aunque tengan figuras
comunes, en general el
baile del cha-cha-cha resulta más lento, suave y elegante que el del mambo.
Como bailar Danzón
Como la habanera, el danzón también nace de la contradanza y la danza
criolla y se escribe en
compás de 2x4, a partir de un ritmo dominicano: el cinquillo. El cinquillo es
en realidad un grupo de
cinco notas que se adecúan al valor musical de cuatro. El danzón es un baile
más lento y cadencioso
que la contradanza, con las parejas bailando abrazadas, en permanente
contacto, prácticamente sin
moverse de su sitio, con una postura similar a la del tango pero con la
particularidad de que los dos
mantienen la mirada. Al tener en su estructura una parte repetida, el ritmo del
Danzón es pegadizo,
pero la unión de instrumentos de viento le agregan misterio, logrando un
contraste que facilita la
comunicación en el intercambio de miradas.
Musicalmente, el danzón está compuesto por una introducción de ocho
compases, que se repite
para hacer un total de 16 antes de entrar en la llamada parte del clarinete,
luego viene nuevamente la
introducción, que funciona en este caso como puente, y se pasa a la parte de
los metales (violín en la
charanga), que por la mayor duración de las figuras ofrece un estilo mas
lento. Su longitud es de 32
compases, volviendo a la introducción repetida.
Como bailar Mambo
Derivado de una estrofa rítmica del danzón cubano, el mambo apareció
por primera vez en 1938
en un danzón titulado Mambo de Orestes López. Al igual que otros bailes
caribeños, la forma de bailar
el mambo deriva del son. Pérez Prado reelaboró la estructura musical con
arreglos inspirados en los de
las orquestas de jazz, introduciendo trompetas y saxos con la percusión
cubana y creando este nuevo
ritmo, cuyo más grande éxito fue "Qué rico el mambo".
El mambo es uno de los más rápidos de los bailes tropicales, y tiene una
característica común
con el bolero: en ambos el movimiento comienza en el segundo tiempo de la
música, lo que les hace
más sensuales, a lo que hay que añadir el característico movimiento de
caderas de los bailes
caribeños. Al pasar el mambo original a las generaciones siguientes, éstas
generalmente tomaron un
camino más fácil, empezando a moverse en el primer acento y no en el
segundo.
Por ello, actualmente son muchos los que bailan el mambo dando tres
pasos en los tres primeros
tiempos y una pausa en el cuarto tiempo. Al igual que en los restantes bailes
tropicales, el mambo se
puede bailar con los cuerpos juntos, aunque es más común que los que bailan
el mambo, por su
dinámica y la dificultad de algunas figuras, lo hagan separados. El mambo
suele ser un baile muy vivo
y con numerosos giros, pero sin avanzar mucho sobre la pista.
Como bailar Merengue
El merengue tiene sus antecesores en la calenda y la chicha, bailes de
las tribus llevadas como
esclavos a América; son bailes de pareja que se hacían al aire libre. En la
República Dominicana se
integró en los sectores sociales más populares debido a la facilidad del baile,
hasta adquirir en el Siglo
XX el carácter de baile nacional. La clase alta, en cambio, no aceptó esta
danza hasta bien avanzado el
siglo XX, por esta vinculación con la música africana y por el aspecto erótico
de las letras. Hay varios
tipos de merengue: cibaeño, apambichao y coeño. La estructura musical se
escribe en 2x4 y consta de
tres partes: paseo, merengue y jaleo.
Para bailar merengue
El paso básico es un patrón de dos pasos extremadamente sencillo,
aunque require un
movimiento de la cadera hacia la derecha que se hace un poco difícil de
aprender. Al bailar el
merengue, los hombres y las mujeres se paran en una posición similar a la
del vals, y desde esa
posición dan un paso al lado en lo que se llama "paso de la empalizada",
pudiendo entonces dar vuelta
a la derecha o a la izquierda. Esto se llama merengue de salón, en el cual las
parejas nunca se
separan. Hay también otro estilo qué se llama merengue de figura en lo cual
los bailarines dan vueltas
apartes, pero siempre tocando la mano de su pareja.
Como bailar Rueda de Casino
En Cuba, el baile Salsa es conocido con el nombre de Casino, de la que
se deriva lo que se conoce
como Rueda de Casino, una formación de varias parejas que, guiadas por un
"lider", hacen figuras y
cambios de parejas. Su origen está en la Contradanza francesa, que en el
siglo XVIII estaban de moda
y gustaban mucho en Cuba en los bailes de sociedad.
Para poder bailar la Rueda de Casino hacen falta por lo menos dos
parejas, que pueden llegar a
ser hasta veinte o treinta parejas, y que los varones conozcan las vueltas que
uno de ellos denominado
"líder" mandará. Para que la Rueda sea buena no es importante hacer
muchas vueltas o vueltas muy
largas y complicadas; la pericia del "líder" se demuestra al mandar con gracia
y creatividad adornando
los mandos con frases o pequeñas historias, lo que permite hacer la Rueda
una experiencia picante,
alegre y dinámica.
Esta forma de bailar Salsa tiene un aspecto competitivo que la hace muy
interesante, en la que el
"líder" (especialmente si son muchas parejas), trata de mandar o cantar
vueltas un poco confusas. Las
parejas deben responder bailando de la forma más cercana posible a laos
mandos del líder, ya que si
se equivocan, deben salir de la Rueda.
La Rueda es una forma de baile de Barrio, en la que cada uno tiene su
"líder" favorito, sus
vueltas privadas y variantes de ordenes, así como otras fantasías que la
diferencian de la Rueda de
otra zona o barrio. En Cuba es común que los días de fiesta o Carnavales una
Rueda rete bailando a
otra Rueda, y la que menos equivocaciones y mayor fluidez y belleza tenga
en su danza será la
ganadora.
Como bailar Rumba
Se cree que el origen de la rumba proviene de la mezcla del flamenco
(llevado por los españoles a
Cuba) y de los ritmos de los esclavos africanos. La palabra rumba procede de
España, y
originariamente no se refería al baile, sino a las mujeres de vida alegre,
"mujeres de rumbo", lo que
marcaba a la rumba como algo frívolo y lleno de prejuicios. En un principio,
el término era sinónimo
de fiesta popular, y de la música que se tocaba, cantaba y bailaba en éstas
fiestas. Los conjuntos de
son tomaron algunos elementos de estas músicas dándoles estructuras más
concretas, a las que se
etiquetó como rumba, y englobándose dentro de este término el guaguanco y
la conga.
En Cuba existen muchos bailes denominados rumba, que se concretan
principalmente en tres
estilos: el yambú, la columbia y el guaguanco. El más conocido de todos es el
último, que integra más
elementos procedentes de España, como el traje de rumbera y el pañuelo.
El ritmo se desarrolla en medio compás de 4x4, es decir, en dos tiempos.
En el primer tiempo se
dan dos pasos de medio tiempo cada uno (rápidos) y en el segundo se da un
solo paso (lento). Este
paso lento se da en medio tiempo y en el medio tiempo siguiente no se da
paso, pero la pelvis sigue
moviéndose para marcar la cadera de la pierna que se acaba de mover.
La auténtica rumba cubana no es un baile de salón.
En ella el hombre y la mujer bailan sin tocarse. Pero debido a la poca
aceptación que tenía este
baile entre las clases acomodadas (que la veían como prostibularia y
obscena), fue surgiendo una
forma de bailar la rumba como baile de salón, cuyos pasos básicos tenían su
origen en los
movimientos del danzón, y por tanto cierto color europeo. Por otro lado, en
Estados Unidos surgió un
estilo conocido como rumba lenta, que más tarde pasó a Europa: este estilo
musicalmente es un
bolero un poco más rápido (también llamado "bolero rítmico"), pero la forma
de bailar es muy similar
al danzón, coincidiendo así en los pasos básicos con la rumba de salón.
Por lo tanto, se puede decir que existen dos estilos para bailar la rumba:
la rumba lenta, más
elegante y romántica; y la rumba cubana, más rápida y alegre. La posición de
los bailarines es igual
que en los otros bailes caribeños como el merengue, cha-cha-cha y mambo:
los cuerpos muy juntos y
los brazos al estilo tropical, acompañados por el típico movimiento de caderas
caribeño.
Como bailar Timba
La Timba, también conocida como Hipersalsa, no es un nuevo ritmo sino
un nuevo sonido, que
nace en Cuba de la mano de Manolín "el Medico de la Salsa". En la Timba se
fusionan el Son, la Salsa,
el Rap y el Pop, y el baile es totalmente libre: se puede bailar en pareja o de
forma individual, y su
característica son los movimientos espasmódicos de todo el cuerpo y gestos
con las manos que van
siendo improvisados por el bailarín al ritmo de la música.
El permanente ataque rítmico del piano, la batería, la tumbadora y los
timbales se apoya sobre el
instrumento que es el gran protagonista de este asunto: el bajo. Este
instrumento desarrolla un
tumbao con una cadencia tan particular como contagiosa, un frenético pulso
interior que le permite a
los bailarines más experimentados desarrollar vistosas coreografías con
sobredosis de giros y piruetas,
y con el clásico meneo de caderas que es marca registrada de las cubanas.
Englisch
The History of Salsa
The History of what is called... [Salsa] Salsa was the result of a musical
evolution of various types
of Latin rhythms. It began in New York in the 30's taking influences along the
way from different Latin
music styles and afro jazz. Because of the social and political pressures and
restraints enforced in
Cuba and Peurto Rico, many people emigrated and fled into exile to New York
and various other cities
of the U.S.A. It was these Caribbeans who grew up in the Spanish Harlem of
New York that cooked up
this special recipe together with other musicians in the Caribbean.
A couple of visionaries saw the opportunity to popularise this contagious
music. The orchestra
leader, Johnny Pacheo, and the film director Jerry Masucci founded a small
record label called Fania
and organised a concert in the Autumn of 1973 which was to have an
incredible impact on the history
of Latin music. After several invited groups had performed, the announcer at
the Yankee Stadium in
New York began running down the list of stars which were to be named THE
FANIA ALL STARS. This
incredible line-up did not even finish their first song before most of the 40,000
crowd launched
themselves onto the pitch to get closer to stars like Victor Paz, Willie Colon,
Ray Barreto, Bobby
Valentin, Larry Harlow, Hector Lavoe and Cheo Feliciano.
The concert was stopped and the controversy surrounding the events that
occured gave Jerry
Masucci the chance to make a film to promote Salsa. The film "Salsa", edited
from the film footage of
the concert and encorporating images taken from the archives of Hollywood
where famous scenes and
people were shown dancing and singing supposedly Salsa rhythms, appealed
to the American
consumer society because it interpreted salsa as another "Made in the USA"
product.
Fania was the main contributor to the boom of what was called the "Latin
sound of New York" in
which many other already well established artists such as Tito Puente and
Celia Cruz had been part of.
Johnny Pacheco and Jerry Masucci had produced an exportable good which
toured the world creating
an opening for Latin music where ever they were. Some of the music was
original but some was stolen
from Cuban artists; something which could be done because of the blockade
with Cuba.
From 1992 the Fania All Stars recorded various albums, many of them from
concerts inwhich their
music was a mixture of jazz and Afro-Caribbean rhythms, but in 1974 Jerry
Masucci wanted to create
something new. In this year they recorded the album "Latin soul rock", a
commercial project which
tried to mix Latin music and the varios other styles with the greatest
international popularity. What
saved the album from being a flop was a song by Cheo Feliciano called "El
raton" or "the mouse", the
first real sucess of the Salsa boom.
Because of its commercial aim and financial success, Fania was accused
of being a traitor and the
boom began to die down. Fortunately this did not happen to the other Salsa
which was being produced
on the Caribbean streets of New York.
Salsa has been through some years of instability. The 70's witnessed the
Salsa boom but in the
80's the "romantic" and "erotic" Salsa became popular, generally with simple
lyrics and poor orchestral
arrangements. The people responsible for this movement were Lalo
Rodriguez, Eddie Santiago and
Gilberto Santa Rosa among others.
The 'Salsa Romantica' movement irratated the salseros but interested a
new audience and their
records sold well accross the world. Another phenomenon was the speedy rise
in popularity of the
King of Merengue, Juan Luis Guerra, who through his concerts and records
has created great appeal
among the youth of today.
Now, in the 1990's, it can be said that music is reaching the youth of the
Americas and other
countries across the world, but only because of its diversification in styles,
from the traditional Son
Cubano and Mambo of the 30's to the New York Salsa of the 70's and 80's. We
now have "Salsa Rap",
"Techno Merengue" and "Merengue Rap".
New York City beginnings
While Puerto Rican settlement in New York began before 1898, migration
increased once the
island came under USA control. The first Puerto Rican “colonia”
(neighborhood) developed in the area
around the Brooklyn Navy Yard. By 1917, when the Jones Act made Puerto
Ricans U.S. citizens, east
Harlem’s “El Barrio” had become the “colonia” of choice for new arrivals. An
unforeseen result of
citizenship was the earliest collaboration between African-American and
Puerto Rican musicians and
the earliest documented presence of Puerto Rican musicians in New York City,
brought about by James
Reese Europe (1881-1919), founder of the first booking agency for African-
American musicians and
director of the first African-American band to play in the Carnegie Hall.
With the outbreak of World War I, Europe enlisted in a black regiment of
New York National
Guard. When asked to organize “the best damn brass band in the United
States Army”, Europe traveled
to Puerto Rico to audition Island black musicians trained in municipal bands.
The eighteenth men
recruited included Rafael Hernández (1891-1965), who was to become one of
Puerto Rico’s most
famous and beloved composers. Europe’s band (later known as the 369th
infantry “Harlem
Hellfighters” band) is credited with introducing European audiences to Jazz.
Back in New York City, its
Puerto Rican members were the first Latinos to record and perform with
African-American jazz in the
city’s clubs and theater orchestras.
Other Island musicians and workers quickly followed, as the interwar
decades saw continued
economic hardship in the Caribbean and the rise of employment opportunities
in New York City. Latino
communities in New York supported dozens of Spanish-language theaters,
dance, halls, nightclubs,
social clubs, and music stores, all which fostered the development of a
dynamic New York Latin music
scene.
Cha Cha Dance
Originally known as the Cha-Cha-Cha. Became popular about 1954. Cha
Cha is an offshoot of the
Mambo. In the slow Mambo tempo, there was a distinct sound in the music
that people began dancing
to, calling the step the "Triple" Mambo. Eventually it evolved into a separate
dance, known today as
the Cha Cha.
The dance consists of three quick steps (triple step or cha cha cha) and two
slower steps on the
one beat and two beat.
Mambo
Can Mambo recapture the glory of its golden days? Can the flashy Cuban
dance step find a new
following in the 1990's?
The Mambo dance originated in Cuba where there were substantial
settlements of Haitians. In the
back country of Haiti, the "Mambo" is a voodoo priestess, who serves the
villagers as counselor,
healer, exorcist, soothsayer, spiritual advisor, and organizer of public
entertainment. However, there is
not a folk dance in Haiti called the "Mambo."
The fusion of Swing and Cuban music produced this fascinating rhythm
and in turn created a new
sensational dance. The Mambo could not have been conceived earlier since
up to that time, the Cuban
and American Jazz were still not wedded. The "Mambo" dance is attributed to
Perez Prado who
introduced it at La Tropicana night-club in Havana in 1943.
Since then other Latin American band leaders such as Tito Rodriquez,
Pupi Campo, Tito Puente,
Machito and Xavier Cugat have achieved styles of their own and furthered the
Mambo craze. The
Mambo was originally played as any Rumba with a riff ending. It may be
described as a riff or a
Rumba with a break or emphasis on 2 and 4 in 4/4 time. Native Cubans or
musicians without any
training would break on any beat. It first appeared in the United States in New
York's Park Plaza
Ballroom - a favorite hangout of enthusiastic dancers from Harlem. The
Mambo gained its excitement
in 1947 at the Palladium and other renowned places such as The China Doll,
Havana Madrid and
Birdland.
A modified version of the "Mambo" (the original dance had to be toned
down due to the violent
acrobatics) was presented to the public at dance studios, resort hotels, and at
night-clubs in New York
and Miami. Success was on the agenda. Mambo happy dancers soon became
known affectionately as
"Mambonicks".
The Mambo craze did not last long and today the Mambo is much limited
to advanced dancers.
Teachers agreed that this is one of the most difficult of dances. One of the
greatest contributions of
the Mambo is that it led to the development of the Cha-Cha.
The Mambo is enjoying a renewed popularity due to a number of films
featuring the dance as well
as a man named Eddie Torres. Eddie is a New York dance pro and Mambo
fanatic who has launched a
crusade to make sure the dance reigns in the ballroom once again. Torres has
become the leading
exponent of the style, steadily building a reputation as a dancer, instructor,
and choreographer. He has
become known as the "Mambo King of Latin Dance". Torres is determined to
reintroduce dancers to
what he believes is the authentic night-club style of mambo dancing, which in
the 1990's is
increasingly known as Salsa.
It's a great time for Latin American dances, says Torres. "The Mambo is hot
now, like it was in the
'50's. It is a dance with many influences -- African, Cuban, Jazz, Hip-Hop, even
some ballet. You'll
never run out of steps."
Popular Mambo songs include "Mambo Italiano", "Papa Loves Mambo",
"Mambo #5", "I Saw
Mommy Do The Mambo", and "They Were Doin' The Mambo". 'Dance City', the
superb CD album
featuring Hernandez and the Mambo Kings Orchestra, stands on its own as one
of the best recordings
of its kind in years, an energetic big band-style session that recalls the glory
days of Tito Puente and
Tito Rodriguez.
Most people treat Mambo as a very fast dance. In essence, it is a slow and
precise dance that
doesn't move very much.
Merengue
The Merengue is the national dance of the Dominican Republic, and also
to some extent, of Haiti,
the neighbour sharing the island.
There are two popular versions of the of the origin of the Dominican national
dance, the Merengue.
One story alleges the dance originated with slaves who were chained together
and, of necessity, were
forced to drag one leg as they cut sugar to the beat of drums. The second story
alleges that a great
hero was wounded in the leg during one of the many revolutions in the
Dominican Republic. A party of
villagers welcomed him home with a victory celebration and, out of sympathy,
everyone dancing felt
obliged to limp and drag one foot.
Merengue has existed since the early years of the Dominican Republic (in
Haiti, a similar dance is
called the Meringue). It is possible the dance took its name from the confection
made of sugar and egg
whites because of the light and frothy character of the dance or because of its
short, precise rhythms.
By the middle of the nineteenth century, the Merengue was very popular in
the Dominican
Republic. Not only is it used on every dancing occasion in the Republic, but it
is very popular
throughout the Caribbean and South American, and is one of the standard
Latin American dances.
There is a lot of variety in Merengue music. Tempos vary a great deal and
the Dominicans enjoy a
sharp quickening in pace towards the latter part of the dance. The most
favored routine at the clubs
and restaurants that run a dance floor is a slow Bolero, breaking into a
Merengue, which becomes akin
to a bright, fast Jive in its closing stages. The ballroom Merengue is slower
and has a modified hip
action.
The Merengue was introduced in the United States in the New York area.
However, it did not
become well known until several years later.
Ideally suited to the small, crowded dance floors, it is a dance that is easy
to learn and essentially
a "fun" dance.
Origins of Merengue
The origin of this dance, according to the Dominicans themselves, from a
program shown on
"SANTO DOMINGO INVITA".
Merengue is a combination of two dances, the African and the French
Minuet, from the late 1700's
- early 1800's. The black slaves saw the ballroom dances in the Big Houses and
when they had their
own festivities started mimicking the "masters' dances". But the Europeans
dances were not fun, they
were very boring and staid, so over time, the slaves added a special upbeat
(provided by the drums),
this was a slight skip or a hop.
The original Merengue was not danced by individual couples, but was a
circle dance, each man
and woman faced each other and holding hands - at arm's length. They did
not hold each other
closely and the original movements of this dance were only the shaking of the
shoulders and swift
movement of the feet. There was no blatant movement of the hips like there is
today, as native African
dances do not move the hips. In fact, African dances, as well as other
Indigenous dances throughout
the world, consist of complicated steps and arm movements. Tribal dancing
does not have "primitive"
sexual shaking of the hips, this is only done in Hollywood movies.
So, the origin of the Merengue is very similar to that of the "Cake Walk"
dance of the American
South.
Rumba
The word Rumba is a generic term, covering a variety of names (i.e., Son,
Danzon, Guagira,
Guaracha, Naningo), for a type of West Indian music or dancing. The exact
meaning varies from island
to island.
There are two sources of the dances: one Spanish and the other African.
Although the main
growth was in Cuba, there were similar dance developments which took place
in other Caribbean
islands and in Latin America generally.
The "rumba influence" came in the 16th century with the black slaves
imported from Africa. The
native Rumba folk dance is essentially a sex pantomime danced extremely
fast with exaggerated hip
movements and with a sensually aggressive attitude on the part of the man
and a defensive attitude on
the part of the woman. The music is played with a staccato beat in keeping
with the vigorous
expressive movements of the dancers. Accompanying instruments include the
maracas, the claves, the
marimbola, and the drums.
As recently as the second world war, the "Son" was the popular dance of
middle class Cuba. It is
a modified slower and more refined version of the native Rumba. Still slower
is the "Danzon", the
dance of wealthy Cuban society. Very small steps are taken, with the women
producing a very subtle
tilting of the hips by alternately bending and straightening the knees.
The American Rumba is a modified version of the "Son". The first serious
attempt to introduce the
rumba to the United States was by Lew Quinn and Joan Sawyer in 1913. Ten
years later band leader
Emil Coleman imported some rumba musicians and a pair of rumba dancers to
New York. In 1925
Benito Collada opened the Club El Chico in Greenwich Village and found that
New Yorkers did not
know what Rumba was all about.
Real interest in Latin music began about 1929. In the late 1920's, Xavier
Cugat formed an
orchestra that specialized in Latin American music. He opened at the Coconut
Grove in Los Angeles
and appeared in early sound movies such as "In Gay Madrid". Later in the
1930's, Cugat played at the
Waldorf Astoria Hotel in New York. By the end of the decade he was
recognized as having the
outstanding Latin orchestra of the day.
In 1935, George Raft played the part of a suave dancer in the movie
"Rumba", a rather superficial
musical in which the hero finally won the heiress (Carol Lombard) through the
mutual love of dancing.
In Europe, the introduction of Latin American dancing (Rumba in
particular) owed much to the
enthusiasm and interpretive ability of Monsieur Pierre (London's leading
teacher in this dance form). In
the 1930's with his partner, Doris Lavelle, he demonstrated and popularized
Latin American dancing in
London.
Pierre and Lavelle introduced the true "Cuban Rumba" which was finally
established after much
argument, as the official recognized version in 1955.
Rumba is the spirit and soul of Latin American music and dance. The
fascinating rhythms and
bodily expressions make the Rumba one of the most popular ballroom dances.
Bachata
A slow bolero originating in Cuba, exported to the Dominican Republic
where it became part of
Dominican folk music.
Bantú
The African Congolese people and culture. Considered one of the most
influential African cultures
throughout the Caribbean.
Baqueteo
The rhythmic pattern played by the timbalero in the Danzón. A style
developed by Cuban
timpanists, of playing beats on the shell or bead while the fingers of the other
hand "filled in."
Barracón
The barracks which were used as slave quarters in colonial Cuba, quite
frequently built
surrounding an inner courtyard.
Danzón
A Cuban song style and dance form derived from the Contradanza,
Danza, Danza Habanera and
interpreted by the Charanga orchestras and instrumentation. Miguel Failde has
been credited with
composing the first danzón, "La Altura del Simpson" in 1879. Originally an
ABAC form (A-Paseo
(introduction), B-Flute melody, A-repeat of the Paseo, C-String Trio). Later a D
section (the Nuevo
Ritmo) was added creating an ABACD form. This nuevo ritmo section
integrated elements of the Cuban
Son and generated the Mambo as well as the development of the Montuno
section of arrangements,
and later the Cha-Cha-Cha.
Rueda de Casino
Thanks to the defined structure of Casino, appeared the popular Rueda
de Casino, a type of
choreography in circle form that is made by several pairs of dancers, guided
by a leader who "sings"
the movements.....
In order to speak of the antecedents of the Rueda de Casino it is necessary
to go back to the reign
of Luis XIV in France where the first ballets first appeared. As of that moment
they instituted "ballets
de corte". In order to have a good title it was necessary to know certain
choreographies that were
performed in the celebrations of the nobility. Clear examples: the Minuet and
the Contradanzas.
In the XVIII century, with the presence of French fleets in the bay of
Havana, the arrival of
emigrants of Louisiana, New Orleans and fundamentally the French
emigration coming from Haiti with
the 1791 revolution produced the appearance in Cuba of the French
Contradanzas and derived from
this the Cuban Contradanza arises. The court of Luis XIV, the Creole
aristocracy, Spanish and including
the town interpreted the dance with pre-planned figures that all had to know
and directed by a
bastonero.
There have been contradiction between the informants of the place where
casino fist appeared.
Some say that it first appeared in the Spanish Casino, Grammar school of
Havana, the Patricio
Lumumba and others say in the Sport Casino; what is true is that it expanded
throughout the capital.
Rueda de Casino became a national phenomenon after Rosendo,
choreographer and dancer of the
"Ballet de la Televisi€n Cubana", presented it in the televising program Para
Bailar in 1980.
In orde to make a Rueda, there must be at least two couples, a leader, and
that all " men " know
the figures that he is going to sing. It is deduced, that the sprouting of the
wheel has a social and
group character. Rueda de Casino is done between friends and its main
intention is diversion.
Although, when acquiring the ability to dance in a Rueda, the competition
starts between Ruedas and
dancers: " The one that makes a mistake gets out of the Rueda " this
constitutes diversion with a
certain sense of responsibility.
If one is dancing Rueda for diversion, it does not matter, generally, if you
are make a mistake,
you do not know what "they sing", or if you invent a turn to solve the situation.
It is very common to
make a Rueda de Casino in private parties, meetings with friends, and, of
ourse, in the dance floors.
The second case: the competitions between Ruedas, more typical in the
dance floors where each
group prepares its Rueda and its calls. The peculiar thing is that after they
danced, they were their
own judges.
The third case " The one that loses leaves ", as its name says, the leader
calls and tries to deceive
the dancers so that they lose, if they make a mistake they leave along their
partner, or if the leader
makes a mistake when calling "out of time", he also leaves and is replaced by
other leader.
In order to dance in a Ruedal it is necessary to ask permission to the
leader, he can approve it or
not since this is a group manifestation. Another " democratic" way to
disapprove the entrance of
another couple is declaring " The one that loses leaves ". This consists of
letting the couple enter and
immediately singing a move that is only known by the group, evidently the
unliked pair makes a
mistaken and leaves.
The graduation of a casino dancer is to learn the Rueda. Therefore, in
order to dance, it is
necessary to first dominate casino. It is true to say then that if the couple
dominate casino perfectly,
they could dance Rueda de Casino with their eyes closed.
In the Rueda, the figures are executed by the men and the women
constitute the base. The women
maintain the circular structure and the rythm and the men do the "piruetas
(turns)", the changes and
the improvisations.
A Rueda de Casino is good not necessarily if the dancers are making
complicated turns, but it
depends on the skill of the leader. A leader must "sing" the Rueda with grace,
creativity, respecting the
times and continuity, because it would be possible to be turned into a
disorganized Rueda for the
dancers as for the spectators. A good leader is able to create figures in the
moment and is able to
precisely communicate them to the other dancers. Also a good leader adorns
the calls with a phrase,
Ex: "Oye ella te quiere apretar, pero tu le dices que no".
If the Rueda has too many couples, it is possible to make a Rueda inside a
Rueda. But, above all,
with or without a strict organization of a Rueda, remember that the entire
purpose of the Rueda is to
have fun with your friends.
The following are some examples of Rueda calls: Setenta, Panque,
Evelyn, Enchufla, BeBe, and
much, much mor
What is 'Salsa Rueda
"Rueda" means wheel or circle. It is a type of salsa dancing done by a
group in a circle, with
partners being passed around.
This wildly popular dance was done everywhere in Cuba---in the streets, in
parking lots, in clubs, in
homes.
The moves to this dance are numerous and can be very complex. The dance is
done by two or more
couples who do the moves in synchrony. A member of the circle calls the
moves for everyone to
execute.
Each move has a name and most have hand signals since it is hard to hear
in noisy nightclubs.
Moves can be called in quick succession, and along with frequent partner
exchanges, this creates a
very dynamic and exciting atmosphere for everyone involved.
The group nature of the dance is unique and makes it quite social. A group
consciousness develops to
make the rueda work well---with everyone watching the leader for the calls.
Dancers have to open up
their sphere of awareness far beyond what is necessary for ordinary partner
dancing.
Whether you are dancing or watching, it is thrilling when a rueda circle
works well and flows
smoothly!! Rueda can be done to any salsa music. It is best danced to music
with a driving beat and
no rhythm breaks. (Latin music often changes rhythm throughout one song,
unlike American music.)
The timing of the dance is "quick, quick, slow"----exactly the same as salsa.
The "slow" beat is
twice as long as the "quicks." Hence there are 4 beats to a measure and the
dancer steps on 3 of them.
Note that salsa dancers can step on beats 1, 2 and 3 or on beats 2, 3, and 4.
The former pattern is called "dancing on 1" and the latter is called "dancing
on 2," assuming that the
first step is the rock step. Most Cubans dance on two, and some American
dancers prefer the more
relaxed feeling that dancing on two creates.
However, some dancers prefer to dance on one since that is more
consistent with an American
approach to music, and the first beat is easier to find. Dancing on two is a little
more musically
difficult. Rueda in this country is generally danced on one. To the reader, this
difference--which beat
the dance pattern starts on---may seem like a small matter. But to serious "on
1" or "on 2" dancers, it
is the stuff of endless discussion and debate!!
salsa/rueda is related to the ballroom dance mambo. Mambo is always
danced "on two" and the
moves are sharper. In mambo, you hold still on beat one. In salsa you
continue to glide through the
beat even when you are not taking a step. This creates a more fluid,
undulating feeling to salsa---like
an ocean wave.
Francés
l' histoire de la Salsa
Des années 20 aux années 60 Je commencerais mon petit tour d' horizon
dans les années 20 à
partir desquelles les maisons de productions américaines ont commencé à
exporter les musiques
cubaines à l'etranger. Rappelons le riche chaudron culturel qui a vu fondre les
rythmes espagnols,
francais, et africains engendrant, dès le début du XVI siècleà Cuba, des genres
musicaux nouveaux.
Essentiellement portés par les musiciens noirs qui en dépit de l' esclavage et
des diverses répressions
furent très créatifs, ces nouveaux genres vont de pairs avec des instruments
métis qui ne sont plus ni
africains ni européens, tels le tres, la conga, le bongo, les timbales.
Au début des années 20 le Danzon, genre musical très populaire à Cuba
issu de la Contredanse(fin
du XVIIIème) voit arriver à la Havane un nouveau genre musical afro
hispanique, apparu en Oriente à
la fin du XIXème siècle: le Son. Les instruments utilisés pour le jouer étant
peu onéreux(en
comparaison des orchestres de Danzon), les musiciens l' adoptent avec
enthousiasme. D' abord
considéré comme vulgaire il conquis rapidement un large public à Cuba puis
à l'etranger, porté dans
les années 30 par les maisons de disques américaines. Parallèlement, de
nombreux portoricains
immigrent à NewYork auxquels s' ajoutent des cubains créant ainsi une
importante communauté latino
essentiellement regroupée dans le quartier "El Barrio".
Plusieurs clubs latins voient alors le jour à Manathan mais la musique
latino, identitaire, boudée
par les producteurs anglosaxons reste très communautaire. En 1935 les frères
cubains Orestes et
Cachao Lopez, soucieux de moderniser le Danzon introduisent dans la
structure du morceau un cours
passage consistant en rifs soutenus par la cloche : le mambo. De nombreux
compositeurs s' inspirent
de ce nuevo ritmo mais ce n'est qu'au début des années 50 que Perez Prado
élabora le Mambo comme
genre musical distinct, employant des éléments de jazz et de variétés dans ses
compositions : La
fievre du mambo est née.Vehiculée notamment par le groupe Newyorkais
"The Afrocubans" et Tito
Puente dont les arrangements sont de plus en plus sophistiqués, le Mambo fait
fureur aux Etats Unis et
dans le monde entier.
"The Afrocubans" maintiennent des liens permanents et importants avec
les Jazzmens
afroamericains développant ainsi le LatinJazz et l' introduction des
percussions cubaines dans la
musique américaine. C' est aussi à cette époque(1952) qu'apparait le Cha Cha
Cha, onomatopée qui
aurait été improvisée par les coeurs de l"Orchesta America" lors d'un mambo
lent, donnant ainsi
naissance à un nouveau genre mucical qui sera d' ailleurs détrôné quelques
années plus tard par la
Pachanga qui débarque à NewYork au cours de l'été 60.
Des années 60 à nos jours
En 1959, la révolution Castriste marque un tournant important dans
l'histoire des musiques
latinoamericaines : exils de nombreux artistes cubains aux Etats Unis,
Portorico, et dans une moindre
mesure en Europe, rupture des échanges entre Les Etats Unis et Cuba. Dés lors
les évolutions de la
musique cubaine resteront confinées au sein de l'île et il faudra attendre le
boom commercial des
années 90 pour que le monde découvre ou redécouvre la musique cubaine.
Cela se fera du côté des
musiques traditionnelles, notamment le Son et le Boléro au travers
d'interprètes cubains agés tels que
Compay Secundo, Ibrahim Ferrer, Ruben Gonzales..., supermediatisés par le
fameux Buena Vista
Social Club(1996) qui dépassa le million d'unité vendu dans le monde.
A New York, la musique latine, en quête d' inspiration et confrontée aux
succès grandissant des
Beatles et autres groupes anglosaxons, se tourne alors vers la Popmusic et la
Soulmusic donnant ainsi
naissance au Boogaloo et au Shing a Ling(années 60).Après la vogue du
Boogaloo, les musiciens
latins, portés par les courants de revendications politiques et sociales(n'
oublions pas que la
communauté "latino" de New York est des plus défavorisée), reviennent alors
à des genres plus
typiquement cubains et portoricains(notamment la Plena et la Bomba de
Portorico) : La Salsa, dont les
graines avaient été plantées lors des jamsessions(grandes rencontres
musicales entre les musiciens
vedettes de l'époque) organisées au milieu des années 60 par l'hegémonique
label Fania, fleurit à la
fin des années 60 à NewYork. L'ossature de la Salsa est cubaine mais son
public et ses interprètes sont
en majorité portoricains.
Cette mixture diabolique, portée par la Fania, va faire des millions
d'adeptes convertis lors des
grandes messes que sont les shows de la Fania All Stars, reunissant parfois sur
scène plus de 30
vedettes, et posera pied dans toute l'Amérique latine, l'Afrique, l'Europe, et, le
Japon !...Actuellement
la Salsa connait un vif interêt dans le monde entier et loin d'être une mode,
cette musique et cette
danse, de part leur richesse culturelle et musicale, garderons à mon avis
toujours une place importante
sur la scène internationnale.
Conclusion
C'est une succession de circonstances socio-politico-économiques mais
aussi de grands talents de
la musique qui on conduit à l'emergence, à la fin des années 60, à New York,
de la Salsa comme genre
musical distinct. De part sa nature, elle englobe une sphère difficile à
circoncire mais l'on se méfiera
malgré tout des amalgames faux et réducteurs, parfois à but lucratif, parfois
par ignorence, souvent
les deux...
II- La danse : Les différents styles
Attention, il ne s'agit pas pour nous de porter un jugement de valeur mais
de fournir quelques
éléments caractéristiques permettant de se faire une idée ; l'essentiel étant
pour tout un chacun de se
retrouver et de s'éclater dans ce qu'il fait. A partir de cette évidence, tout est
bon !...Bien sur il existe
autant de styles qu'il y a de danseurs, mais grosso-modo on peut classer la
Salsa en trois familles
La salsa colombienne :
Le pas de base est sautillé, les "passes" sont quasiment inéxistantes.
La salsa portoricaine se danse en ligne, avec un pas de base avant
arrière. Plus élaborée que la
cubaine, elle se caractérise par des techniques précises de guidage, de tours
et de shines (jeux de
jambes) offrant des possibilités de variations quasiment infinies conférant à
cette danse une grande
richesse.
Le style Los Angeles, dansé sur le premier temps(on danse alors plus sur
la mélodie), très
démonstratif avec de nombreuses acrobaties.
Le style New York, dansé sur le deuxième ou sixième temps(on danse
alors sur la clave), plus fin
et subtil. Les prouesses techniques bien réelles sont laissées en arrière plan
au profit de l'expression
stylistique et de l'élégance.
Le Mérengué
Si le mérengué est reconnu comme la danse nationale de la République
Dominicaine depuis 1930,
ses origines sont en réalité très controversées. Les origines musicales
cubaines (le mérengué provient
de l'Upa cubain) sont ici à dissocier des origines haïtiennes/dominicaines de la
danse.
Plusieurs histoires populaires décrivent l'origine de cette danse. On
raconte que un personnage
de la révolution haïtienne de 1791 fut accueilli chez lui pour célébrer la
victoire. Le malheureux ayant
une jambe de bois se mit à danser avec la foule qui se mit à l'imiter et à
danser d'une manière qui
resta dans le temps et évolua pour donner le pas de base du mérengué. Un
autre histoire nous dit que
le pas serait issu de la démarche des esclaves enchaînés tous ensemble à la
cheville qui récoltaient la
canne à sucre au rythme du tambour.
Le mérengué est joué en Haïti et en République Dominicaine depuis le
milieu du 18e siècle et
c'est en ces lieux que l'on retrouve les formes les plus proches des origines de
la danse. Une des
caractéristiques de la danse est le mouvement très prononcé des hanches qui
diffère du mouvement
des hanches en danses latines internationales.
Évolution Comme beaucoup de danses populaires non codifiées, le
mérengué a évolué jusqu'à
nos jours où il se danse en position fermée, le couple tournant dans le sens de
rotation des aiguilles
d'une montre bien souvent (mais le sens contraire est possible). De temps en
temps, une main est
lâchée permettant à l'un ou l'autre des danseurs de tourner sur lui-même. Du
côté des pieds, c'est très
simple : il y a un pas à chaque battement et on change de pied à chaque fois
(comme la marche).
Aujourd'hui, le mérengué est souvent associé à la salsa car ne nombreux
mouvements de salsa sont
réalisés plus facilement en mérengué. On danse le mérengué un peu partout
sur le continent américain
et dans l'ouest de l'Europe.
La Bachata
Pourquoi un article sur la Bachata dans un site dédié à la Salsa. Tout
simplement parce la Bachata
est aujourd’hui appréciée et dansée dans tous les endroits où l’on passe ou
joue de la Salsa, du
Merengue...
La Bachata est encore peu présente dans les discothèques à Paris. Née à
la République
Dominicaine, elle y est très populaire depuis une dizaine d’année. Elle
rencontre aussi un succès
massif à Madrid et un intérêt croissant dans d’autres capitales européennes.
Plus complexe et plus
expressive que son cousin le merengue déjà très dansé, on constate sa
popularité grandissante par le
nombre des aficionados qui enchaînent ses pas très caractéristiques. La
Bachata est toute en
balancement, en rotation, toute en contraste : 3 pas suivi d’un quatrième
déhanché en contre point.
Toute en attitude, elle permet aussi l’improvisation. Pour apprendre à la
danser il sera difficile de
trouver un bon professeur à Paris. Vous pouvez toujours aller à Madrid où il y
a d’excellents
enseignants ou profiter de vos prochaines vacances en République
Dominicaine. Sinon regarder les
autres danser, s’entraîner d’abord pour acquérir le pas de base et ensuite la
pratique...
La musique se joue à plusieurs guitares, trois ou quatre, accompagnées de
percussions, bongo,
maracas, guiro et une basse. Il est difficile de lui trouver une filiation nette
mais il est probable que
des musiques cubaines comme le boléro ont eu une certaine influence. Plus
généralement, comme
beaucoup de musiques des caraïbes, les interférences entre les styles de
musiques sont multiples et
les musiciens de Bachata écoutent, voire jouent du son, de la guajira ...etc.
Origines Quelles sont ses origines ? Au début des années 60 la Bachata
faisait partie de la
catégorie romantique, la musique que l’on écoute. Certains latinos disent
même la musique ’para
beber’ (pour boire en écoutant les paroles) par opposition à la musique ’para
bailar’ (pour danser et
faire la fête). C’est la musique écoutée lors des fêtes populaires du dimanche
après midi, lors des
réunions de familles où les orchestres locaux participaient. C’était une
musique de détente, autour
d’une table, entre amis et/ou famille où l’on mange, l’on discute, on écoute
ensemble les paroles voire
on reprend en chœur les chansons les plus connues. Ces fêtes de villages ou
de quartiers étaient très
importantes, car elles rythmaient une vie pauvre et sans liberté. Mais ce côté
convivial n’était pas
apprécié de tout le monde.
Les classes dominantes considéraient cette musique comme vulgaire,
mineure et paysanne. Et
c’est vrai que pendant longtemps le sens du terme était négatif et synonyme
de musique populaire de
seconde qualité à tel point que ’Bachatero’ était un terme utilisé pour
désigner les mauvais musiciens.
Mais peu à peu les rythmes et les mélodies se sont enrichis. Mais surtout la
Bachata s’est enracinée
socialement en parlant concrètement de la misère des campagnes ou des
quartiers défavorisés, de
l’excès boisson, des bordels, des conflits... Le tout avec comme toile de fond
un romantisme écorché
pour décrire la détresse et les découragements rencontrés avec la femme
aimée dans des contextes
sociaux et économiques dégradés.
Contexte historique Et ce n’était pas de la fiction pour les Dominicains. En
effet la situation a été
très difficile pour plusieurs générations. L’histoire récente de la Républicaine
a été misérable et les
malheurs ont commencé par la sanglante dictature de Rafael Trujillo ou ses
présidents fantoches
interposés (1930-1960), jusqu’à son assassinat en 1961. Mais ce n’était pas fini
car les USA sont très
actifs pour écraser un soulèvement révolutionnaire (dans un contexte de
révolution castriste). En 1966
est élu à la présidence Joaquin Balaguer qui fut l’homme lige de Trujillo, il a
réussi le tour de
passe-passe pour apparaître comme l’artisan de la transition démocratique,
sous la tutelle des
Etats-Unis, au début des années 1960. Ce "père de la démocratie
dominicaine", laisse en 1978 une
démocratie gangrenée par la corruption et l’impunité.
Aujourd’hui Mais le terme a pris un sens plus positif avec l’émergence de
la Bachata dans
l’industrie du disque à la fin des années 80, début des années 90. Au départ,
même les orchestres de
seconde zone de Merengue avaient plus de visibilité sur les grandes chaînes
de télévision ou de radio
que les plus grandes stars de la Bachata. Jusqu’à ce qu’un grand musicien,
Juan Luis Guerra ait mis
sur le marché l’album "Rosa" en 1991, pour atteindre des records de vente
dans le pays et commencer
à faire connaître internationalement la Bachata, il remporte en effet un
Grammy pour cet album. Juan
Luis Guerra est une véritable icône dans son pays, poête et musicien du
peuple.
Formé aux USA, il a touché à de nombreux genres y compris le Jazz
lorsqu’il était à l’université de
Berkeley. Mais de retour dans son pays il mélange la musique afro-
caraïbéennes avec sa propre
expérience au sein d’un groupe appelé ’440’ qui est la fréquence en hertz du
LA, la note de musique.
Mais c’est José Manuel Calderón qui est considéré par beaucoup comme
le fondateur ou le père de
tous les bachateros, car il fut le n° 1 en son temps avec de grand succès
comme "Serpiente Humana",
"Luna", "Sálvame" et bien d’autres encore. La nouvelle génération de la
Bachata est représentée par
Luis Segura. Le titre "Pena por ti" a sérieusement augmenté la popularité du
style à son plus haut
niveau avec d’autres comme Anthony, Raulin Rodriguez, Teodoro Kings and
Joe Sides. Ces quatre
bachateros sont tous auteurs, compositeurs et et ont tous eu de grands succès
ces dernières années.
Si en plus vous ajoutez de grand interprêtes comme Frank Kings, Luis Vargas,
Monchy et Alexandra,
Zacarías Ferreira, Good Alex, Frank Reyes, la pérennité de la Bachata est
assurée.
La Rueda de Casino
La rueda de casino est une salsa cubaine dansée à plusieurs couples sur
une musique salsa vive et
enivrante. Cette danse porte aussi les noms de « rueda casino », « casino
rueda », « salsa casino » et
« rueda ».
Pour danser la rueda, mot espagnol qui signifie « roue », des couples
forment un cercle. Ces
derniers exécutent une variété de pas et de figures de salsa complexes en
réponse au capitaine qui
commande, par des mots ou des signes, les différents mouvements - Ocho!,
Enchufla!, Dile que no!,
Dame!, etc.
Les mouvements des couples peuvent être courts et simples, comme un
changement de
partenaires, ou longs et complexes et demander agilité et rapidité. C'est un
peu comme une
chorégraphie. Les fréquents changements de partenaires et les figures
exécutées simultanément par
plusieurs couples en font un spectacle vivant et joyeux.
Un peu d'histoire…La rueda de casino tire son nom d'un club de La
Havanne, El casino Deportivo,
où cette danse s'est développée. Durant les années 1950, des danseurs
renommés s'y rencontraient
pour des compétitions amicales. Ils créaient de nouveaux pas durant la
semaine et allaient au club la
fin de semaine pour expérimenter et montrer leurs trouvailles. Ces danseurs
commencèrent, peu à peu,
à exécuter leurs mouvements ensemble. Afin de conserver la distinction entre
les différentes figures de
danse, ils se mirent à les nommer : la rueda de casino était née et elle s'est
vite popularisée dans les
rues de Cuba.
La rueda aux États-Unis Dans les années suivantes, plusieurs Cubains
émigrèrent aux États-Unis.
Ils apportèrent avec eux une culture propre, qui comprenait la musique et la
danse. La rueda de casino
s'est doucement taillé une place dans la communauté latino-américaine de
Miami jusqu'à connaître à la
fin des années 1980 une explosion de popularité.
Le phénomène de la rueda s'est aussi transporté en Californie. Deux styles
légèrement différents
se sont développés, celui de Miami et celui de Californie. On danse
maintenant la rueda de New York à
Paris, en passant par les pays d'Asie et, bien sûr, au Québec.
Reggaeton
L'Histoire du Reggaeton ou Spanish Reggae.
Le Reggaeton est un genre de Dancehall de langue espagnole avec de
nombreuses influences (Hip
Hop). Le reggaetón est né en Amerique Centrale et dans les Caraîbes.
Les premiers enregistrements de Spanish Reggae en Amerique Latine ont été
conçus a Panama au
milieu des années 70. A cet époque, un grand nombre d'immigrés jamaïquains
avaient étés apportés
pour la construction du Canal de Panama. Ces immigrés Jamaïquains
apportèrent avec eux la musique
reggae à la population de Panama. Des Artistes comme El General, Nando
Boom, Chicho Man, Rene
Renegado, Black Apache sont considérés comme les premiers dj's de
raggamuffin du pays et le reggae
de cet époque n'est pas a confondre avec le reggaeton ki lui est le mélange
final du Spanish Reggae
avec le hip hop, en espanol il s'ecrit Reguetón et il a son batement de caisses
propre appelé le DEM
BOW originaire d'un son de SHABBA RANKS du même nom. Les paroles du
reggaeton sont plus
inspirées du hip hop que du dancehall comme la controverse sur l'image dite
dégradée de la femme
qu'on retrouve dans le hip hop. Sans oublier sa danse propre du PERREO la
danse du "chien chien" ou
"Doggy Style" qui a fait exploser la controverse.
En 1985, le rappeur Vico C de Porto Rico produit le premier disque de hip
hop de langue
espagnole. Ainsi les deux influences principales du Reggaeton se sont mises
en place en place, comme
les pays producteurs de ce genre. La production du spanish reggae à décollé
sérieusement au Panama
dans les années '90 arrivant par l'importation aux portes de Puerto Rico. Vers
le milieu de la décennie
les Porto Ricains faisaient leur propre matériel de Riddim, avec des influences
claires du Hip Hop et ce
sont ces enregistrements qui sont a considérer comme veritable Reggaeton.
Le Reggaeton viendrait du
mot "Reggae Town" mot utilisé dans les bas cartiers comme a New York pour
désigner ce nouveau
genre musical. Cependant le Panama a toujours eu sa propre production de
Spanish Reggae et sa
propre scène a été influencé par les Porto Ricains des années plus tard.
Aujourd'hui la musique
s'épanouit également dans les 2 pays et s'est également étendue au reste de
l'Amerique Latine.
2. Caractéristiques du Reggaetón.
La musique est même aujourd'hui, très semblable au Ragga
jamaïquain. Quasi le même rythme de base est utilisé dans toutes les
productions de reggaeton et
celui ci est inspiré du Soca traditionnel et du dancehall Jamaïcain .Plusieurs
des flows tendent à être
dans le modèle Ragga, bien que les flows hip hop soient les plus communs.
Beaucoup de riddims
utilisés dans le Reggaeton sont également directement pris des productions
jamaïquaines, avec des
changements relativement mineurs. Cependant, en dépit du niveau
relativement élevé de variations
basiques il est souvent très créatif, avec quelques excellents producteurs et
interprètes incorporant
leurs propres milieux musicaux personnels à l'ouvrage des chansons. Ainsi le
REGUETON jouit de nos
jours d'influences comme la Techno, la House, le Merenhouse (Proyecto Uno,
Zona 7)et plus
récemment la Bachatta. Le lyrique, comme la plupart des musiques
populaires de classe ouvrière, est
souvent au sujet de la réalité des rues, les malentendus, les situations injustes,
l'amour, l'amitié, la
fraude et la passion. Le reguaeton n'est qu'a ces débuts...
3. Le Reggae Town aujourd'hui.
Le genre s'est beacoup développé dans la taille au cours de ces dernières
années grâce a Dj Playero
(c'est dans Playero 37 que Daddy Yankee eut sa Notoriété)et Dj Nelson( The
Noise 5 et The Noise 6
furent très célèbres à Porto Rico et en République Dominicaine. Chezina,
Master Joe, Baby Rasta Y
Gringo, Polaco devinrent très célèbres apres ces albums). Le Reggaeton entra
vraiment aux Etats Unis
quand DJ BLASS produit Plan B et Speedy dans des albums comme
Reggaeton Sex. L'un des sons qui
vraiment vraiment dans les rues des Etats Unis attirant des fans des 4 coins fût
TRA TRA TRA de DON
CHEZINA par la suite kes fanatiques s'interesserent a des sons comme Amor
Con La Ropa de Speedy,
No Puedo Estar Sin Sexo de Plan B, et Dembow de Yandel. La plupart des
Producteurs actuels comme
LUNY TUNES et ELIEL sont apparus en 2003 dans des albums comme MAS
FLOW, THE LAST DON,
GARGOLAS 4 et commence à atteindre l'identification internationale.
Dans le passé, le plus grand coup international de Reggaeton était
jusqu'ici "Papi Chulo (Te Traigo
el HMmm...)" par Lorna du Panama mais OYE MI CANTO et GASOLINA l'ont
détroné sans oublier
TORTURA. Le plus récemment, les artistes de Porto Rico (qui produisent
indiscutablement les artistes
les plus populaires du genre) se sont développés au point d'être immensément
populaires sur l'île et
l'extérieur. Les plus grands sont Tego Calderón, Don Omar, Wisin y Yandel,
Héctor y Tito, Daddy
Yankee, Zion y Lennox, Gringo y Baby Rasta, et Ivy Queen. Ce sont les artistes
de reggaeton les plus
côtés au Porto Rico, et la majeure partie de l'Amérique latine. Tous ont
exécuté des concerts massifs
au Porto Rico et ce sont eux qui sont crédités pour introduire le reggaeton
dans le courant principal et
de lui permettre de devenir plus commercial et d'embrasser le public qui
l'avait châtié dans son
commencement. Le Reggaeton commence également
à amasser beaucoup de fans dans les régions tels que La Floride, New York,
Boston, Chicago, et
petites poches des Etats-Unis où la population de latino est importante et où il
y a une grande scène
de clubs.
Et les grandes compagnies de musique prennent la notification. Sony
Music a signé des contrats
avec des artistes tels que Buddha's Family, le Mickey Perfecto, et le Noztra.
Universal Music est
également l'un des distributeurs principaux du genre à l'intérieur et à
l'extérieur du Porto Rico. Ils ont
des affaires avec la plupart des grandes compagnies de production du
reggaeton sur l'île. De nos
Jours, LUNY TUNES( Francisco Saldana and Victor Cabrera) s'apparentent aux
NEPTUNES ces
producteurs mélangent rythmes RnB et Hip Hop à merveille. Ils furent
découvert par Dj Nelson et
crèerent nombreux des hits reggaeton. A l'epoque épaulés par Noriega de nos
jours de nouveaux
producteurs de talent les épaulent comme Nelly (pas celui de St Louis
Lunatics) Nesty et Cheka. L'une
des plus grandes maison de production de Porto Rico est IV MUSIC avec des
artistes comme Daddy
Yankee , Don Omar et Hector y Tito sous contract.
4. Thèmes du Reggaetón.
Les thèmes aiment la réalité de la rue, malentendus, situations injustes,
amour, la passion et le sex.
Les succes internationnaux ont parlé pour le moment que de sex, d'amour et
de fiesta. Le reggaeton
du coup a une image simpliste de sex et de machisme alors qu'il respecte la
conception festive du
Dancehall il n'a pas la violence et la homophobie qui a marqué son cousin
Jamaïcain. Pour contrer les
détracteurs le Reggaeton trouve son impulsion dans la reggaetonera Ivy
Queen" La Diva" qui par une
force de caractère et une écriture rude à réussi à s'imposer et est hautement
respectée dans le milieu
du reggaton et ses fans comme ses featurings sont nombreux. Dans ce genre
les thèmes sont très
varies a l'image de ces productions.
5. Reggaeton Connections.
Don Omar a organisé un concert en Amérique du sud à côté d'artiste
internationaux comme Sean Paul
du dancehall, travaillé à côté d'artistes célèbres de merengue, a été décrit en
vedette sur le plus
nouveau CD de Los Rabanes, participé avec Ednita Nazario dans son concert
récent, et fait une affaire
publique avec Emilio Estefan pour la production de quelques chansons. Il sera
également le premier
rappeursà participer pendant les concerts populaires célèbres de Banco qui
ont lieu chaque année.
Héctor y Tito eux-mêmes ont enregistré à côté de Jose Feliciano, et plus
récemment à
côté de Victor Manuelle et Domingo Quiñones (deux artistes populaires de
salsa). Ils ont également
l'intention de faire participer Gilberto Santa Rosa à leur prochain album.
D'autres artistes ont eu de
hautes collaborations avec d'autres artistes en dehors du genre de reggaeton,
le plus notamment :
Tego Calderón avec Fat Joe, Wyclef Jean, Cyprès Hill, Nore, Toño Rosario, et
50 Cent. Il est également
le visage officiel de Hennessy sur le marché latino-américain. Le prochain
album de Ivy Queen "Real" a
des chansons à côté de Sean Paul, Beenie Man, La India, et de Fat Joe.
Daddy Yankee a une chanson à
côté de NAS appelé "la Prophétie", avec Elephant Man pour le remix de Rah
Rah et a également une
voie sur la bande sonore du film One Tough Cop.
Le Reggaeton a vu son premier Hit frapper aux Etats-Unis quand N.O.R.E.
fit exploser"Oye Mi
Canto" avec Tego Calderon aux côtés des Nina Sky, et Daddy Yankee (pour la
vérsion clip), stations
radio frappées et MTV, aussi bien que le BET, forgeant la première union vraie
entre le Genero
(reggaeton)et le Hip hop mouvement principal.
Kuba
República de Cuba
Wahlspruch: Patria y Libertad
Amtssprache Spanisch
Hauptstadt Havanna (La Habana)
Staatsform Sozialistische Republik
Präsident Fidel Castro Ruz
Fläche 110.860 km²
Einwohnerzahl 11.346.670 (Stand Juli 2005)
Bevölkerungsdichte 102 Einwohner pro km²
Unabhängigkeit von Spanien am 10. Oktober 1898 erklärt, am 20. Mai 1902
anerkannt
Währung Kubanischer Peso, konvertierbarer Peso
Nationalfeiertage 1. Januar Sieg der Revolution (1959),
1. Mai
Internationaler Tag der
Arbeiter,
26. Juli Sturm auf die Moncada-Kaserne (1953),
10. Oktober
Beginn des
Unabhängigkeitskrieges (1868)
Kfz-Kennzeichen C
Internet-TLD .cu
Vorwahl +53
Kuba (span: Cuba) ist ein Inselstaat in der Karibik. Im Nordwesten hat die
Insel einen
Küstenstreifen zum Golf von Mexiko,
die gesamte Nordküste liegt jedoch am Atlantischen Ozean.
Wichtige Agrarprodukte sind unter anderem
Zucker,Tabak,Rum,Zitrusfrüchte,Kaffee,Kakao,Reis,Kartoffeln,Bohnen und
Vieh.
Geographie Kubas
Kuba ist die größte Insel in der Karibik. In der Rangfolge der größten
Inseln der Welt liegt sie auf
Platz 16.
Das Nachbarland im Norden sind die USA mit ihrem Bundesstaat Florida. Im
Nordwesten liegt der Golf
von Mexiko,
im Westen die mexikanische Halbinsel Yucatán. Kuba ist großteils eben, mit
Hügellandschaft und
Bergen hauptsächlich im Südosten.
Der höchste Punkt ist der Pico Turquino (1.974 m ü. NN) in der Sierra Maestra.
Havanna ist die größte Stadt Kubas und Hauptstadt der Insel. Die
nächstkleineren Städte sind
Santiago de Cuba, Holguín und Camagüey.
Im Südosten der Insel befindet sich der Marinestützpunkt der US-Navy
Guantanamo Bay.
Diese Exklave ist von einer früheren vorrevolutionären kubanischen Regierung
de facto auf
unbegrenzte Zeit an die USA verpachtet worden.
Das Klima ist tropisch.
Es gibt eine trockenere Jahreszeit von November bis April und eine
regnerische Jahreszeit von
Mai bis Oktober.
Im Osten Kubas entstand der Nationalpark Alejandro de Humboldt, der die vier
östlichsten Provinzen
Holguín, Granma,
Santiago de Cuba und Guantánamo umfasst.
Das Gebiet schützt viele wichtige Ökosysteme zu Land (68.890 ha) und zu
Wasser (2.250 ha),
wie die Küste mit ihren Mangroven und vorgelagerten Riffen,
die küstennahen Trockenwälder und die höher gelegenen und
niederschlagsreichen Regenwälder mit
dem 1.168 Meter hohen Gipfel des El Toldo.
Der Nationalpark wurde im Dezember 2001 von der UNESCO zum
Weltnaturerbe erklärt.
Siehe auch: Liste der Städte in Kuba
Zeitzone
Die geographische Zeitzone Kubas ist UTC-5. Bis 2004 wurde dies auch so
gehandhabt, inklusive einer
Sommerzeit.
Aufgrund der Energiekrise in diesem Jahr verblieb man in der Sommerzeit
(UTC-4, die von April bis
Oktober galt) und wechselte nicht,
wie sonst, zur normalen Winterzeit zurück (UTC-5 von Oktober bis April). Somit
gilt bis heute (Januar
2006) ganzjährig die Sommerzeit mit UTC-4!
Bevölkerung
Auf Kuba leben etwa 11 Millionen Menschen.
Bevölkerungsentwicklung x1000
Schätzungen zufolge ist die Bevölkerung etwa zu je einem Drittel
europäischer, afroamerikanischer
und gemischter (Mulatten) Abstammung.
Daneben existiert noch eine chinesische Minderheit. Von der indigenen
Bevölkerung der Arawak gibt es
keine Nachkommen.
Kuba hat mit 1,6 Kindern pro Frau die niedrigste Geburtenrate der
lateinamerikanischen Staaten
und der westlichen Hemisphäre nach Kanada.
Dies liegt vor allem daran, dass Abtreibung in Kuba kostenlos und aus
sozialen, medizinischen und
eugenischen Gründen allgemein üblich ist,
mehr als jede dritte Schwangerschaft wird künstlich abgebrochen.
Die Kindersterblichkeit beträgt 6,33 Kinder je 1000 Geburten und ist die
zweitniedrigste in
Amerika nach Kanada.
Homosexualität wird auf Kuba von staatlicher Seite nicht mehr unterdrückt.
Ab Ende der achtziger Jahre sprachen sich Fidel Castro und die Vorsitzende
der kubanischen
Frauenförderation
(Federación de Mujeres Cubanas) Vilma Espín öffentlich gegen die
Diskriminierung von Schwulen und
Lesben aus.
edoch ist Homosexualität in Teilen der Bevölkerung immer noch verpönt.
Religionen
Durch eine Verfassungsänderung vom 12. Juli 1992 wurde Kuba von
einem atheistischen Staat
zu einem säkularen,
wodurch auch Gläubigen die Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei
(PCC) ermöglicht werden
sollte.
Als Kubas Hauptreligion gilt neben dem Katholizismus die Santería, eine afro
-katholische
Mischreligion.
Sie basiert auf der animistischen Religion der westafrikanischen Yoruba und
ist stark mit
katholizistischen Elementen versetzt.
Da die Religionen keine offizielle Struktur besitzen, sind die tatsächlichen
Anhängerzahlen
schwer zu ermitteln.
Als unpolitische und unorganisierte Form der Religionsausübung erfreut sich
die Santeria in den letzten
Jahren sogar staatlicher Förderung.
Der Katholizismus ist die - vermutlich nach der Santería - stärkste
Religionsgemeinschaft Kubas.
Einigen Schätzungen zufolge sind etwa 35 Prozent der Kubaner
katholisch getauft, darunter
jedoch auch viele Santería-Anhänger.
Andere Schätzungen gehen von höheren Zahlen aus. Da die Zugehörigkeit zur
katholischen Kirche
Voraussetzung für die Santería ist,
sind genaue Abgrenzungen nicht möglich.
Neben der katholischen Kirche sind in den letzten Jahren zahlreiche
protestantische und vor
allem evangelikale Gemeinden entstanden.
Daneben zählt man etwa 89.000 Zeugen Jehovas,
deren Anhängerschaft sich trotz Verhaftungen und Predigtdienstverboten
wegen ihrer ablehnenden
Haltung gegenüber chirurgischen Eingriffen und Bluttransfusionen seit der
Revolution mehr als
verfünffacht hat.
Katholische Schutzpatronin Kubas ist die Virgen de la Caridad de Cobre
(Barmherzige Jungfrau von El
Cobre),
die in der Santería auch für die Göttin der Flüsse und der Liebe Ochún steht.
Havanna – Blick auf das Kapitol
Hauptartikel: Geschichte Kubas
Kuba und die dort lebenden Arawak gerieten in der ersten Hälfte des 16.
Jahrhunderts unter spanische
Kontrolle.
Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden die indigenen Völker durch Gewalt und
Krankheit praktisch
ausgerottet.
Für den sehr arbeitsintensiven Zuckerrohranbau besorgten die spanischen
Pflanzer sich im 17. und 18.
Jahrhundert zehntausende afrikanischer Sklaven.
Die Kämpfe der Kolonie um Unabhängigkeit begannen 1868 und dauerten
mit Unterbrechungen
bis zum Abzug der Spanier im Jahr 1898 an,
als die USA intervenierten (Spanisch-Amerikanischer Krieg).
Die USA besetzten die Insel,
bis sie schließlich 1902 endgültig die formale Unabhängigkeit erlangte, aber
kein souveräner Staat
wurde.
Die Souveränität war bis 1934 durch das Platt Amendment eingeschränkt,
das den USA bei Beeinträchtigung US-amerikanischer Interessen ein
jederzeitiges Interventions-Recht
in Kuba gab.
Ein Überrest dieser US-amerikanischen Sonderrechte ist der gegen den
erklärten kubanischen
Willen noch heute von den USA aufrechterhaltene Marinestützpunkt Bahía de
Guantánamo
(Guantanamo Bay),
der heute wieder Berühmtheit erlangt als Militärgefängnis für amerikanische
Gefangene und
Terrorverdächtige.
1959 ersetzte die Revolution unter der Führung von Fidel und Raúl Castro,
Camilo Cienfuegos und dem Argentinier Ernesto Che Guevara die langjährige
Diktatur von Fulgencio
Batista durch eine revolutionäre Regierung.
Seit 1961 (Deklaration von Havanna) ist Kuba ein sozialistisches Land.
Flagge Kubas
Wegen der von der Revolutionsregierung betriebenen Verstaatlichungspolitik,
von der insbesondere eine Reihe großer US-amerikanischer
Wirtschaftsunternehmen,
aber auch kubanische Großgrundbesitzer mit Besitz über 64 Hektar Land
betroffen waren, verhängten
die USA Sanktionen gegen Kuba,
die schließlich unter dem Einfluss der Exilkubaner um den Alkohol-Clan
Bacardi in einer totalen
Wirtschaftsblockade der Insel mündeten,
welche bis heute andauert.
In Resolutionen der UNO und auch auf dem 15. Iberoamerikanischen
Gipfeltreffen 2005 wurden
die USA aufgefordert,
ihre Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegenüber Kuba zu beenden.
Parallel dazu verließen in mehreren Flüchtlingswellen tausende Kubaner
ihre Heimat, von denen
sich ein Großteil in Florida ansiedelte.
Kuba suchte und fand Unterstützung bei den sozialistischen Staaten
Osteuropas, insbesondere der
damaligen Sowjetunion.
Auf Grund der strategischen Lage Kubas eskalierte 1962 der Konflikt zwischen
den USA und der UdSSR
in der sogenannten Kubakrise.
Darin wurde Kuba zum Spielball zweier Atommächte.
Nach dem politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch von Kubas
wichtigsten
Handelspartnern und Geldgebern
(Sowjetunion und COMECON) zu Beginn der 1990er Jahre erlebte Kuba eine
schwere Wirtschaftskrise,
die 1993 ihren Tiefpunkt fand. Unter der Führung von Carlos Lage Dávila
wurde die Wirtschaft
dezentralisiert und an die Erfordernisse des Weltmarktes angepasst,
Marktwirtschaft und Devisenhandel in einigen Nischen zugelassen.
Seitdem gehört Kuba laut Weltbank zu den Staaten der Dritten Welt mit
wirtschaftlichen
Zuwachsraten. Joint-Venture-Geschäfte im Tourismus-Bereich,
die Zusammenarbeit mit neuen Außenwirtschaftspartnern (u.a. Spanien,
Italien, Kanada, Brasilien,
Volksrepublik China, Venezuela),
die Entdeckung von neuen Ölvorkommen und die Vermarktung der
bedeutenden Nickelvorkommen
trugen zur Stabilisierung der kubanischen Wirtschaft bei.
Allerdings entstanden auch soziale Disparitäten.
Siehe auch: Liste der Gouverneure und Präsidenten auf Kuba
Che Guevara-Wandbild in Santa Clara, Kuba
Staat und Regierung
Die Staatsorganisation entspricht dem klassischen sozialistischen Modell:
Formal ranghöchstes und gesetzgebendes Organ ist das Parlament (asamblea
nacional del poder
popular), welches den Staatsrat (consejo de estado) und den Ministerrat,
welcher als Regierung fungiert, wählt. Tatsächlich ist das nur zweimal im Jahr
zusammentretende
Parlament relativ einflusslos und hat vor allem die Aufgabe,
Entscheidungen abzusegnen.
Die Abgeordneten sind an der Staatsführung oder gar an der Kontrolle
der Exekutive nicht
beteiligt und nur nebenberuflich tätig,
sie erhalten keine Diäten. Gemäß der Verfassung ist die führende Rolle im
Staate der Kommunistischen
Partei Kubas (Partido Comunista de Cuba) zugewiesen,
welche sie gemeinsam mit den Massenorganisationen (Gewerkschaften,
Komitees zur Verteidigung der
Revolution, Frauen- und Jugendverbände etc.),
die als Transmissionsriemen dienen, ausübt. Staatspartei wie
Massenorganisationen sind hierarchisch
von oben nach unten aufgebaut.
Andere Parteien sind nicht zugelassen.
Einen ähnlichen Monopolstatus genießen auch die
Massenorganisationen,
Arbeitnehmerorganisationen außerhalb des staatlichen Gewerkschaftsbundes
sind verboten.
Innovativ ist die Tatsache, dass in allen Wahlkreisen mindestens zwei
Bewerber aufgestellt werden
müssen, welche nicht immer Mitglied der Partei sind.
Allerdings werden alle Bewerber von einem Ausschuss der PCC und der
Massenorganisationen
ausgewählt und dürfen keinen Wahlkampf betreiben,
also keine eigenen politischen Programme vorstellen.
Auf diese Weise führt die Parteispitze den Staat,
ein ähnlicher Aufbau ist auf den unteren administrativen Ebenen gegeben.
Als gleichzeitiger Generalsekretär der PCC,
Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates sowie Oberbefehlshaber der
Streitkräfte vereinigt Fidel
Castro alle Macht im Staate in seiner Person.
Die Staatsverfassung Kubas lässt sich somit als totalitär-autokratisch
kennzeichnen.
Das Gerichtswesen unterliegt staatlicher Kontrolle.
Bei einfachen Zivil- und Strafverfahren auf den unteren Ebenen stellen Laien-,
sonst Berufsrichter die
Mehrheit.
Alle Richter werden von der Volksvertretung ihrer jeweiligen Ebene gewählt.
Das kubanische Rechtssystem entspricht nicht rechtsstaatlichen Standards,
gewährleistet aber in unpolitischen Bereichen – insbesondere dem Zivilrecht –
eine funktionierende
Gerichtsbarkeit.
Es gibt keine unabhängige Anwaltschaft.
Der PCC gehören etwa 15% der erwachsenen kubanischen Staatsbürger
an. Aufgenommen
werden nur Personen,
welche sich durch einen vorbildlichen Lebenswandel und ideologische
Festigkeit auszeichnen.
Die Parteizugehörigkeit ist Voraussetzung für den beruflichen und
gesellschaftlichen Aufstieg in vielen
Bereichen.
Von den Mitgliedern wird ebenso wie von denen der anderen
Massenorganisationen freiwillige
unbezahlte Arbeit für die Wirtschaft erwartet.
Kontrolle der Bevölkerung
In jedem Viertel hat ein Beauftragter der kubanischen Regierung seine
Mitbürger auf ideologische
Festigkeit zu prüfen,
politische "Straftaten" anzuzeigen und darauf zu achten, dass niemand den
gelenkten Wahlen
fernbleibt. Daneben gibt es die politische Polizei,
welche dem Innenministerium untersteht. Ihr Netzwerk überzieht das gesamte
Land und gewährleistet
Kontrolle über jeden Betrieb.
Sie betreibt auch das Informantennetzwerk.
Die Regierung bemüht sich, jeden Bürger von seiner Kindheit an in das
totalitäre System
einzubinden.
Schule und Arbeitsplatz unterliegen der Kontrolle des Staates und dienen der
Indoktrination. Schüler,
Studenten und Arbeitnehmer werden von ihren Lehrern und
Gewerkschaftsfunktionären jährlich auf
ihre ideologische Festigkeit hin schriftlich beurteilt und katalogisiert.
Außerhalb der Arbeitszeit übt der Staat Einfluss über die
Massenorganisationen aus,
in denen die Mitglieder ideologisch geschult werden und freiwillige Arbeit für
den Staat leisten.
Auch die Staatsgewerkschaft sieht es als ihre Hauptaufgabe an,
ihre Mitglieder zu unbezahlter Mehrarbeit anzuhalten und über die politische
Treue der einzelnen
Arbeitnehmer nach oben Bericht zu erstatten.
Eine – zumindest öffentlich zur Schau getragene
Übereinstimmung mit der Parteilinie ist Voraussetzung für Studium und
berufliches Fortkommen.
Selbst Psychologen müssen der Regierung regimekritische "Fälle" melden
und natürlich hat die
Staatssicherheit Zugang zu ihren Akten.
Die Regierung erreicht so immer wieder eine beeindruckende
Mobilisierung.
Bei gut geplanten wochenlangen Demonstrationskampagnen bringt sie
beinahe jeden erwachsenen
Kubaner mindestens einmal auf die Straße (Rekord: 7 Millionen Teilnehmer).
Für das Verfassungsreferendum zur Festschreibung des Sozialismus
konnten die Comites de
Defensa de la Revolucion die Unterschriften von fast 93% der Bevölkerung
sammeln.
Durch entsprechende Sanktionsmaßnahmen wird auch regelmäßig eine
Wahlbeteiligung von über 90%
erreicht.
Opposition
Eine dem Staat und der Partei gegenüberstehende, organisierte
Opposition ist im politischen
System Kubas nicht vorgesehen.
Nicht staatskonforme Parteien oder Organisationen der Zivilgesellschaft sind
illegal.
Es gibt mehrere hundert, meist nur aus wenigen Mitgliedern bestehende
Organisationen und
Parteien,
die in Dachverbänden wie der Asamblea Para Promover la Sociedad Civil en
Cuba (Versammlung zur
Förderung einer Zivilgesellschaft auf Kuba),
Todos Unidos (Alle Zusammen), Convergencia Liberal Cubana (Liberale
Kubanische Konvergenz) oder
der Frente de Unidad Nacional (Front der Nationalen Einheit)
zusammenarbeiten,
teilweise aber auch untereinander zerstritten sind.
Wichtige Gruppen sind die Partido Solidaridad Democrática (Partei der
Demokratischen
Solidarität),
das Movimiento Cristiano Liberación (MCL, Christliche Befreiungsbewegung,
Gründer: Osvaldo Payá)
oder der Arco Progresista (Spektrum des Fortschritts) und die von Martha
Beatriz Roque Cabello
geführte Asamblea Para Promover la Sociedad Civil en Cuba,
wobei letztere eng mit rechten exilkubanischen Organisationen in Miami
zusammenarbeitet, was von
den anderen großen Oppositionsgruppen sehr kritisch gesehen wird.
Deutlich wurde dieser Unterschied in der Haltung zur ersten öffentlichen
und von der
kubanischen Regierung geduldeten Versammlung zur Förderung der
kubanischen Zivilgesellschaft am
20.
Mai 2005 unter Vorsitz von Martha Beatriz Roque Cabello und Vladimiro Roca
in Havanna:
die erstgenannten Organisationen und die Hälfte der 75 Opfer der letzten
Massenverhaftung erklärten
ihre Nichtteilnahme bzw.
Ablehnung der dort vertretenen politischen Ziele.
Die innerkubanische Opposition versucht zum Teil mit friedlichen Mitteln,
zum Teil gewaltsam
eine Transformation auf Kuba zu erreichen.
Friedliche Mittel dazu sind neben Aufklärungsarbeit gegen die
allgegenwärtige staatliche Propaganda
vor allem Aktionen wie (ungenehmigte) Demonstrationen,
Sammlungen von Bürgerinterviews,
Unterschriftensammlungen für (später nicht genehmigte) Volksabstimmungen
und (abgelehnte)
Angebote an die Regierung zum gemeinsamen Dialog.
Diese Aktionen sind für die Teilnehmer nicht ungefährlich, da sie
naturgemäß ein öffentliches
Eingeständnis der regimekritischen Haltung mit sich bringen.
Daneben gibt es kleine unabhängige Gewerkschaften oder Bibliotheken
abseits der amtlichen
Propagandamaschinerie.
Außerhalb Kubas existiert unter den 2 Millionen kubanischen Emigranten
(siehe Exilkubaner) in
Miami eine aktive Opposition,
deren wichtigste Organisation die allgemein als rechtsradikal eingeschätzte
Cuban-American National
Foundation CANF ist.
Neben Aufklärungs- und Lobbyarbeit betreiben einige exilkubanische
Organisationen auch
regelrechte Flugdienste über der Karibik,
um kubanische Flüchtlinge aus dem Meer zu fischen und sicher an Land zu
bringen. Einige fliegen mit
Kleinflugzeugen sogar bis nach Kuba und werfen dort regierungskritische
Flugblätter ab.
Im Februar 1996 ließ das Regime zwei dieser Flugzeuge über dem
offenen Meer von der
Luftwaffe abschießen, wobei umstritten ist, ob sich die Flugzeuge bei diesem
Angriff innerhalb oder
außerhalb des kubanischen Hoheitsgebietes befanden.
Teilweise in Zusammenarbeit mit Stellen der US-Regierung verüben
dortige Oppositionsgruppen
auch einzelne Terroranschläge, um die Lage in Kuba zu destabilisieren.
Für die kubanische Regierung sind prinzipiell alle Oppositionsgruppen und –
aktivitäten das Werk des
US-Imperialismus.
Tatsächlich stehen insbesondere einige exilkubanische Organisationen
den USA nahe und streben
nach der Überwindung des Castro-Regimes eine enge Anbindung an den
großen Nachbarn an; ihre
Kritiker bezeichnen dies als offenen oder verdeckten Annexionismus. Die US-
Regierung hat allein für
das Jahr 2006 15 Mio. US$ im Haushalt für die Unterstützung von kubanischen
Oppositionsgruppen
und exilkubanischen Organisationen in Miami vorgesehen (Quelle: USAID
Kuba-Programm 1, die z.T.
unmittelbar von der US-amerikanischen Interessensvertretung in Havanna an
die Zielorganisationen
ausgezahlt werden oder über die Exilorganisationen in Miami verteilt werden.
Eine 2005 eigens geschaffene US-Behörde im Weißen Haus, die
Commission on Assistance to a
Free Cuba (Unterstützungskommission für ein freies Kuba) soll die Arbeit der
verschiedenen
Ministerien gegen die kubanische Regierung koordinieren.
Die kubanische Regierung enthält ihren Bürgern systematisch und
strukturell wesentliche
Menschenrechte vor, insbesondere die Rechte auf Glaubens-, Gewissens- und
Bekenntnisfreiheit, freie
Meinungsäußerung, Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Medien- und
Informationsfreiheit,
Ausbildungs- und Berufsfreiheit, Freizügigkeit innerhalb und außerhalb des
Landes, Versammlungs-,
Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit.
Rechtsstaatlichkeit, faire Verfahren und eine unabhängige Anwaltschaft
sind nicht gewährleistet.
Die Verfassung erwähnt zwar die Grundrechte, ordnet ihre Ausübung
aber den staatlichen Zielen
unter. Es gibt keine unabhängige richterliche Gewalt, welche die Einhaltung
der Menschenrechte
sicherstellt. Menschenrechtsvereinigungen sind nicht zugelassen.
Als besonders schlimm gelten die kubanischen Gefängnisse, in denen zur
Zeit fast ein Prozent
der Bevölkerung,
darunter Hunderte politische Gefangene,
einsitzen (die Unterscheidung zwischen politischen und nichtpolitischen
Gefangenen ist nicht immer
ganz einfach,
weil viele Dissidenten auch wegen unpolitischer Gummitatbestände, wie
Asoziales Verhalten,
eingekerkert werden).
Gefangene werden häufig entfernt von ihren Angehörigen untergebracht
und Besuche nur selten
gestattet, ebenso wenig haben sie Zugang zu Radio oder Zeitungen.
Nach Berichten ehemaliger Gefängnisinsassen sind primitivste
Lebensbedingungen, verweigerte
medizinische Versorgung, Isolationshaft,
Misshandlungen und teilweise Folter an der Tagesordnung.
Das Regime untersagt als eines von wenigen Ländern dem
Internationalen Komitee vom Roten
Kreuz den Zugang zu den Haftanstalten,
so dass die dortigen Gefangenen völlig ihren Wärtern ausgeliefert sind. Auch
normale Bürger müssen
mit Polizeiwillkür rechnen.
Die Todesstrafe ist nicht abgeschafft und ist für zahlreiche, auch
politische, Straftaten
vorgesehen und wird immer noch verhängt, allerdings nur selten vollstreckt.
Zur Zeit befinden sich rund 45 Kubaner in Todestrakten. Zuletzt wurde die
Todesstrafe 2004 in drei
Fällen vollstreckt.
Die Hingerichteten hatten zuvor eine Hafenfähre entführt und dabei
andere Fahrgäste als Geiseln
genommen und mit deren Ermordung gedroht.
Internationale Kritik an dem Urteil wurde vor allem deswegen laut, weil
die Männer nur eine
Woche nach der Entführung hingerichtet wurden.
Opposition und kritische Meinungsäußerung wird mit den Mitteln des
Strafrechts geahndet.
Dissidenten können jahrzehntelang eingesperrt werden,
ihre Strafen müssen sie regelmäßig voll absitzen.
Gemäß dem ley de peligrosidad ist es sogar möglich, jeden, der „eine
Bedrohung für den
Sozialismus“ darstellt,
unbegrenzt lange und ohne Gerichtsverfahren in Haft zu halten. Bedroht sind
vor allem die vielen
international unbekannten regierungskritischen Bürger,
die keine weltweite Lobby haben. Auf willkürliche Massenverhaftungen folgen
oft ebenso willkürliche
Freilassungen.
Neben den Maßnahmen des Strafrechts gibt es auch eine ganze Palette
von "weichen"
Maßnahmen mit denen die Regierung gegen Regimekritiker vorgeht:
Drohungen,
Schikane, Hausarrest, Beschlagnahmungen, öffentliche Verunglimpfungen
und Verlust des
Arbeitsplatzes.
Zur Rechtfertigung der Menschenrechtsverletzungen führen das Regime und
seine ausländischen
Verteidiger folgendes an:
Vergleich mit anderen Ländern.
Zum einen wird darauf abgestellt, dass die kubanische Regierung viele
Menschenrechtsverletzungen lateinamerikanischer Diktatoren
(Verschwindenlassen,
Todesschwadronen) unterlassen hat, zum anderen wird in fast allen
Kommentaren auf die
Menschenrechtslage in den USA
und seit neusten insbesondere auf das rechtsfreie Gefängnis in Guantánamo
Bezug genommen.
Verunglimpfung der Opfer.
Insbesondere wird behauptet, dass die meisten Regierungskritiker von
den USA unterstützte und
bezahlte Agenten seien.
Kritik am "bürgerlichen Menschenrechtsbegriff".
Kuba behauptet, soziale Menschenrechte (Recht auf Arbeit und Bildung,
Recht auf Teilhabe am nationalen Wohlstand und Recht auf medizinische und
soziale Versorgung)
besser zu achten als andere lateinamerikanische Staaten und tlw.
die USA selbst.
International sorgen vor allem Human Rights Watch und Amnesty
International dafür,
dass die Menschenrechtsverletzungen an den Kubanern im Gespräch bleiben.
Auch die UN-Menschenrechtskommission, in der Kuba selbst Mitglied ist,
erteilte dem Land dieses Jahr
eine "gemäßigte Rüge".
Emigration
Prinzipiell ist das Auswanderungsrecht nicht gewährleistet,
ungenehmigtes Verlassens des
Territoriums,
aufgrund der Insellage ohnehin gefährlich, wird strafrechtlich verfolgt.
Bevorzugtes Auswanderungsziel
sind die USA,
aufgrund ihres Wohlstandes, der familiären Beziehungen zu den zahlreichen
Exilkubanern und der Hilfe
der US-Regierung für kubanische Emigranten (insbesondere dem sofortigen
Erwerb der
Staatsbürgerschaft).
Mit den Vereinigten Staaten besteht ein von der Clinton-Regierung
ausgehandeltes
Migrationsabkommen: die USA stellen jedes Jahr 20.000 in der Bevölkerung
sehr begehrte Visa aus,
die eine legale Auswanderung ermöglichen. Im Gegenzug verpflichteten sich
die USA, alle illegalen
Flüchtlinge,
welche sie auf See aufgreifen, unverzüglich wieder nach Kuba abzuschieben.
Dies wird jedoch seit der Amtsübernahme von Präsident Bush nicht mehr
praktiziert.
In den Jahren nach der Revolution verließen große Teile der ehemaligen
Staatsführung, der
Oberschicht, des Mittelstandes und des Klerus Kuba.
Zur zweiten großen Emigrationswelle nach der Revolution kam es 1980, als
über US-amerikanische
Sender die Nachricht verbreitet wurde,
dass die peruanische Botschaft in Havanna Visa für die Ausreise nach Peru
ausstelle, mit denen eine
Weiterreise in die USA möglich sei.
In Anbetracht des Ansturms von zehntausenden Ausreisewilligen,
die zum Teil seit langem über Pässe verfügten, forderte der peruanische
Botschafter Polizeischutz an.
Als eine Gruppe diesen Polizeischutz durchbrach,
zwei Polizisten tötete und trotzdem nicht von der peruanischen Botschaft
ausgeliefert wurde, hob die
kubanische Regierung die Abriegelung der peruanischen Botschaft auf.
Die unhaltbaren Zustände auf dem Botschaftsgelände wurden am 17.
April dadurch beendet,
dass Fidel Castro in einer Rede die Möglichkeit eröffnete, auch ohne Visum
mit dem Schiff vom Hafen
Mariel aus in die USA auszureisen.
Die Schiffe wurden bis zur 12-Meilen-Zone vor die US-amerikanische Küste
eskortiert. Innerhalb von
drei Monaten verließen ca. 125.000 Kubaner das Land.
Um diese Einwanderungswelle zu beenden, schloss die US-Regierung
unter dem Präsidenten
Carter mit der kubanischen Regierung ein Abkommen,
das die legale Einreise über festgelegte Quoten regeln sollte, aber von der
nachfolgenden
Reagan-Regierung nicht mehr eingehalten wurde.
Die Regierung untersagt jede Mitnahme von Besitz und das Eigentum von
Immigranten wird sofort
verstaatlicht.
Insgesamt verliessen über eine Million Kubaner seit der Revolution ihre
Heimat, über 2 Millionen
Kubaner leben außerhalb der Insel.
siehe auch Artikel Exilkubaner
Bildungswesen
Bildung ist in Kuba kostenlos und es besteht eine 9-jährige Schulpflicht.
Kuba hat ein
dreigeteiltes Bildungssystem, das aus Grund-,
Mittel-, und Oberschule besteht.
Kubas Bildungssystem gehört zu den besten in Lateinamerika.
2001 lagen die kubanischen Schüler der vierten und fünften Klasse bei einem
Test der UNESCO weit
vor den anderen lateinamerikanischen Ländern.
Weltbankpräsident James Wolfensohn sagte Ende 2002, dass es Kuba
gelungen sei, die
Einschulungsquote auf 100 % zu steigern.
Die Analphabetenquote liegt bei 0,2 %.
Nach dem UNESCO-Education for All Development Index (2004) gehört Kuba zu
den am höchsten
entwickelten Ländern der Welt im Bildungsbereich
(neben Kanada, Finnland und Südkorea).
Als Folge davon hat Kuba eine hervorragend ausgebildete Bevölkerung.
Doch fällt es schwer,
dieses Potenzial angemessen zu nutzen.
Viele Ärzte und Facharbeiter erledigen im Tourismussektor Arbeiten völlig
unterhalb ihrer Qualifikation,
weil teilweise schon das Dollartrinkgeld eines Tages ihrem Monatsverdienst
entspricht.
Aus den selben Gründen gibt es auch viele Schulabbrecher.
Das Studium auf Kuba ist kostenlos, allerdings müssen alle Studenten nach
ihrem Abschluss drei Jahre
lang für den Staat einen Sozialdienst ableisten.
In Kuba ist der Frauenanteil der Studenten höher als in jedem anderen
lateinamerikanischen Land.
Ebenso schneiden kubanische Studenten besser ab als ihre Kommilitonen
in Lateinamerika in den
Bereichen Mathematik,
Naturwissenschaften und Sprache. Diese Leistungen werden auch von
Regierungsgegnern anerkannt.
Harvard Graduate School of Education
In Kuba gab es drei sogenannte Bildungsrevolutionen. Die dritte
Bildungsrevolution wurde ca. 2000
gestartet und sollte Probleme,
wie die steigende Zahl von Schulabbrüchen, das vermehrte Schwänzen, den
Verfall von Gebäuden,
die Ausstattung der Schulen und den Mangel an Lehrern lösen.
Heute beträgt die durchschnittliche Klassenstärke 12 Schüler und jede
Schule besitzt
Computerarbeitsplätze und Video-Geräte.
Zwischen 2000 und 2002 wurden für die Renovierung,
Erweiterung und Neubau von ca. 779 Grund- und Mittelschulen 20 Millionen
Euro und 215 Millionen
Peso ausgegeben.
Probleme gibt es bei den Lehrkräften, da diese mit ungefähr 250
Kubanischen Peso (ca. 8 Euro)
im Monat
schlecht bezahlt werden und darum lieber im Tourismus arbeiten, wo mehr
Geld (Devisen) verdient
werden kann.
Um dem Unterrichtsausfall entgegenzutreten, werden sogar Jugendliche zu
sogenannten Notlehrern
ausgebildet.
Nach Schätzungen sollen bisher 40.000 Notlehrer ausgebildet worden sein.
Teil des kubanischen Bildungswesens sind auch regelmäßige
Verschickungen in Landinternate,
wo die älteren Schüler und Studenten neben ihrer Ausbildung kostenlos in der
Landwirtschaft arbeiten.
Das Schulwesen steht für Jungen auch im Dienst vormilitärischer
Ausbildung, ältere Schüler
lernen den Umgang mit Waffen.
Die Lehrer müssen jährlich jeden Schüler und auch dessen Eltern nach der
politischen Ausrichtung und
den politischen Aktivitäten schriftlich beurteilen.
Militär
Die Revolutionären Streitkräfte Kubas (FAR - Fuerzas Armadas
Revolucionarias)
bestehen aus wehrpflichtigen Männern sowie Berufssoldaten und -soldatinnen.
Sie sind ca. 38.000
Mann stark. Dem einflussreichen Militär gehört auch ein großer Teil der
kubanischen Wirtschaft.
Daneben verfügt das Innenministerium über paramilitärische Einheiten.
Aufgrund der eigenen historischen Erfahrungen (30-jähriger
Unabhängigkeitskampf im 19.
Jahrhundert, Invasion in der Schweinebucht)
sowie des Verteidigungskrieges Vietnams gegen China 1979 wurden die
Milizen zur
Territorialverteidigung (MTT-Milicias de Tropas Territoriales)
geschaffen. Die Milizen setzen sich aus dem Regime ergebenen Arbeitern,
Hausfrauen, Studenten etc.
zusammen.
Die Milizionäre haben in ihren Wohn- und Arbeitsgebieten Zugang zu
Waffen und sind für einen
Guerillakrieg gegen mögliche Invasoren (gedacht ist speziell an die USA)
ausgebildet.
Nach kubanischer Auffassung ist der Zugang zu Waffen für die regimetreueste
Minderheit ein wichtiger
Teil demokratischer Machtausübung,
aus dem die kubanische Revolution historisch und aktuell ihre Legitimität
ableitet.
Militärisch ist es die Aufgabe der Milizen,
im Falle einer Invasion die gegnerischen Kräfte zu binden und damit den
Einheiten der regulären
Armee Zeit zur taktischen und strategischen Restrukturierung zu geben.
Kritiker sehen eher deren Aufgabe darin, Aufstände in der Bevölkerung
schnell und blutig zu
beenden, bzw.
solche gar nicht erst entstehen zu lassen.
Wirtschaft
Blick vom Capitolio in Havanna über die Altstadt
Kuba zählt zu den letzten bestehenden sozialistischen Volkswirtschaften. Nach
dem Ende der UdSSR
kam es mit dem Wegfall des wichtigsten Handelspartners Kubas 1991 zu einer
ökonomischen Krise
(genannt período especial en época de paz = besondere Periode in
Friedenszeiten; kurz: período
especial/Sonderperiode), die bis heute andauert.
Der Ostblock hatte Kubas landwirtschaftliche Produkte über dem
Marktpreis gekauft und
Finanzhilfen geleistet, allein die UDSSR zahlte zuletzt 5 Milliarden Dollar
jährlich (zum Vergleich: das
heutige Bruttosozialprodukt Kubas liegt in einer Größenordnung von etwa 30
Milliarden Dollar
jährlich).
Wegen der großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten war der US-Dollar ab
1993 offizielles
Zahlungsmittel neben dem Peso, doch seit dem 8. November 2004 ist der US-
Dollar durch den Peso
Convertible ersetzt.
Die desolate Wirtschaftslage zwang die Regierung zu marktwirtschaftlichen
Reformen, um die
Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Es entstand neben der ineffizienten Planwirtschaft eine zweiter
produktiverer Wirtschafsbereich
mit marktwirtschaftlichen Elementen.
Erstmals wurde kleine innovative Familien- und Einpersonenbetriebe
zugelassen, einige
Staatsbetriebe wurden nach betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen geführt
und Bauern durften einen
Teil ihrer produzierten Waren selbst verkaufen.
Um schnell an ausländisches Kapital heranzukommen und die
Standortvorteile als relatives
Billiglohnland ohne Betriebsräte und freie Gewerkschaften auszunutzen,
erlaubte die Regierung sogar
ausländischen Unternehmen auf Kuba zu investieren, tlw. als Joint-Ventures
mit Staatsunternehmen.
Kritiker werfen der Regierung vor, damit einen Ausverkauf des Landes zu
betreiben. Die
ausländischen Unternehmen dürfen sich ihre Mitarbeiter allerdings nicht selbst
aussuchen, vielmehr
werden diese ihnen vom Staat zugewiesen. Deren Löhne sind für die
Regierung eine willkommene
Einkommensquelle. Die ausländischen Arbeitgeber müssen den Lohn ihrer
kubanischen Mitarbeiter
nämlich in Dollar an die Regierung zahlen, welche dann den – nach dem
völlig utopischen amtlichen
Kurs – umgerechneten Betrag in Pesos ausbezahlt.
Auf diese Weise behält die Regierung 95% des Lohnes ein. Trotz hoher
Strafen blüht auch der
Schwarzmarkt,
da er die Bedürfnisse der Einwohner besser befriedigt als die Planwirtschaft.
Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erholte sich seit der
Wirtschaftskrise von 1993
(0,7%) auf 3% im Jahre 2004.
Die Produktion hat aber immer noch nicht den Stand des kalten Krieges
wieder erreicht. Kubas
Außenhandelsbilanz ist stark negativ,
das Land muss mehr Güter importieren als es exportieren kann.
Aufgrund einer anhaltenden, von G.W.Bush verschärften US-
Blockadepolitik und der ablehnenden
Haltung westlicher Nationen gegenüber sozialistischen Ländern,
hat Kuba keinen Zugang zu langfristigen Investitionskrediten auf den
Weltfinanzmärkten,
sondern muss sich Gelder mit niedrigen Laufzeiten zu hohen Zinsen (bis zu
20%) leihen.
Die Staatsverschuldung bleibt im internationalen Vergleich dennoch auf
einem niedrigen Niveau
und lag im Jahre 2005 bei 13-14 Mrd. Dollar.
In der Landwirtschaft ist der Zucker, immer noch Cash crop und
Devisenbringer Nummer eins, gefolgt
vom Tabakanbau.
Die Zuckerproduktion sank jedoch von 9 Millionen Tonnen vor der Revolution
auf den heutigen
Tiefststand von 2,5 Millionen Tonnen.
Inzwischen gewinnt die Nickelproduktion an Bedeutung,
hier wirken sich die aktuell hohen Stahlpreise günstig aus. Noch immer
müssen Lebensmittel
importiert werden.
Wie viele andere Entwicklungsländer versucht Kuba über den Tourismus
an Devisen und höhere
Staatseinnahmen zu kommen. Viele Konsumgüter,
Restaurants, Strände und Hotels sind inzwischen nur noch Touristen
vorbehalten. Damit einher ging
auch eine rasante Ausbreitung der Prostitution,
vor allem auch der Gelegenheitsprostitution.
Individualtourismus und enger Kontakt zur Bevölkerung werden
möglichst unterbunden.
Ein wichtiger Zweig ist auch der Gesundheitstourismus,
viele Menschen kommen nach Kuba und lassen sich in dafür eigens
eingerichteten Kliniken (ohne die
üblichen mangelhafte Ausstattung) kostengünstig behandeln,
diese Kliniken stehen auch Funktionären der Partei und Offizieren kostenlos
zur Verfügung.
Kuba besitzt eine hochentwickelte Biotechnologie und hat als erstes Land
der Welt Impfstoffe
gegen Meningitis B,
Meningitis C und Hepatitis B entwickelt.(Länderinformationen).
Die Biotechnologie hat in der Landwirtschaft aus Mangel an Energie sowie
synthetischen Düngern und
Pflanzenbehandlungsmitteln biologische Anbaumethoden gefördert.
Eine ebenfalls hoch entwickelte Pharmaindustrie vermarktet weltweit
relativ zahlreiche
kubanische Patente auf Medikamente.
Eine weitere Stütze der Volkswirtschaft sind die umfangreichen
Geldsendungen der exilkubanischen
Gemeinden in den USA an ihre Familienangehörigen
(etwa 900 Millionen Dollar pro Jahr).
Die Einnahmen daraus sind ungefähr so groß wie die aus dem
Tourismussektor.
Seit Juli 1960 besteht eine umfassende Wirtschafts-,
Handels- und Finanzblockade seitens der USA gegen Kuba, offiziell als
Handelsembargo bezeichnet,
das in verschiedener Hinsicht gegen das Völkerrecht verstößt:
es wurde nicht durch die UNO ratifiziert, sondern wird vielmehr regelmäßig
beinahe einstimmig von
der UN-Vollversammlung verurteilt
es erstreckt sich (entgegen der UN-Charta) auch auf Nahrungsmittel und
Medikamente.
es bedroht auch Nicht-US-Bürger mit Strafen der US-Gerichtsbarkeit.
Dennoch sind die USA
der zehntwichtigste Handelspartner und die kubanische Regierung muss
jährlich Nahrungsmittel im
Wert einer halben Milliarde Dollar aus dem Land importieren um die
Versorgung ihrer Bevölkerung zu
gewährleisten.
Umwelt und Energie.
Die Stromversorgung ist unzureichend und störanfällig. Die
Energieversorgung beruht vor allem
auf fossilen Brennstoffen.
Seit der Wirtschaftskrise gibt es regelmäßig Stromabschaltungen. Jedoch hat
sich die Lage mit Hilfe
von venezulanischen Öllieferungen verbessert.
Kubas Umwelt wurde durch die forcierte Industrialisierung stark belastet.
Besondere
Umweltprobleme sind kontaminierte Gewässer,
Luftverschmutzung und Bodenerosion.
Auch der umfangreiche Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft und die
mangelhafte
Entsorgung von Industrieabfällen gefährden die Umwelt.
Der Produktionseinbruch brachte zwangsweise eine gewisse Erleichterung mit
sich und veranlasste die
Regierung regenerative Energien und Nachhaltigkeit mehr zu fördern.
Offiziell besteht eine umfassende Umweltschutzgesetzgebung, doch ist
der Umweltschutz vor
allem den Managern der Staatsbetriebe anvertraut,
welche sich eher um die Einhaltung der Produktionsvorgaben sorgen.
Unabhängige
Umweltschutzorganisationen sind nicht zugelassen.
Lebensstandard
Trotz der Probleme liegt der Lebensstandard in Kuba laut dem Human
Development Index in den
entsprechenden
Bereichen noch deutlich über dem fast aller lateinamerikanischen Länder
sowie Russlands und der
Volksrepublik China.
Kuba hat im Vergleich zum Rest Lateinmerikas und Teilen der restlichen Welt
eine niedrigere
Kindersterblichkeitsrate,
höhere Lebenserwartung und weniger Analphabetismus.
In anderen Bereichen stagnierte das Wohlstandswachstum sogar oder fiel
relativ hinter anderen
lateinamerikanische Länder zurück
(Telekommunikation, Automobilversorgung, Elektrizitäts- und
Nahrungsmittelversorgung).
Die Häuser sind alt, renovierbedürftig und überfüllt.
Zwar wird offiziell jedem Kubaner kostenlose Schulbildung und
Gesundheitsfürsorge gewährt,
doch werden diese Versprechen wegen mangelhafter Sachausstattung nicht
immer angemessen
verwirklicht.
Noch immer sind viele Konsumgüter rationiert und selbst mit den
Lebensmittelkarten oft nicht
verfügbar. Selten ist vor allem Fleisch.
Weitaus stärker wirkt jedoch der Zugang zu Devisen vor allem über
Tourismus und Verwandte in
den USA.
Armut ist auf Kuba nicht gänzlich verschwunden. Die Löhne und vor allem die
Renten gelten für die
Masse der Kubaner als sehr gering,
so dass sie meisten sich bemühen müssen, im informellen Sektor etwas dazu
zu verdienen oder aus
der Produktion ihrer Betriebe abzugreifen.
Neben dem Staat betreibt auch die Kirche ein soziales Netz im Rahmen
ihrer Möglichkeiten.
Soziale Hilfe außerhalb des Staates wird jedoch nicht gern gesehen und
möglichst unterbunden.
Ausnahmen gelten nur für die politische Entwicklungshilfe der zahlreichen
Solidaritätsvereine
außerhalb Kubas, welche bereit sind,
mit dem Staat zusammenzuarbeiten.
Kultur
Kubanische Musik
Hauptartikel: Kubanische Musik
In Kuba sind zahlreiche Musikstile und Tänze entstanden, die z. T.
international Verbreitung fanden.
Zu ihnen gehören der Son, der Mambo, die Salsa, der Danzón, die Rumba,
der Cha Cha Cha und die alte und neue Trova (Nueva Trova).
Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA
während des Zweiten
Weltkrieges kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung aus
kubanischen Rhythmen und dem
Jazz.
Nach 1945 wurde kubanische Musik auch in Westafrika sehr beliebt und
beeinflusste den Highlife.
Zunehmenden Einfluss gewinnt weltweit der Reggaeton, moderne
kubanische Musik meist
jugendlicher Gruppen.
Seinen Ursprung hat der Reggaeton in Puerto Rico und Panama.
Einige dieser Hits mit meist schlüpfrigen Texten tauchen neuerdings
sogar in europäischen
Charts auf.
Tanzschulen
Im folgenden sind renommierte Schulen aufgelistet, die Tänzer
ausbilden:
Conjunto Folklórico Nacional de Cuba
Escuela de Tropicana
ENIA - Escuela Nacional de Instructores de Arte
ISA - Instituto Superior de Arte
Kubanischer Film
Vor der Revolution von 1959 gab es auf Kuba keine eigenständige
Filmproduktion.
Die wenigen Filme, die auf Kuba produziert wurden, ahmten den Stil US-
amerikanischer Produktionen
nach.
Es gab allerdings in Havanna zahlreiche große „Filmpaläste“, in denen alle
international bekannten
Filme vorgeführt wurden.
Andererseits hatten viele Kubaner in den ländlichen Regionen der Insel
niemals einen Film gesehen.
Erst in den 1960er Jahren entstand eine eigenständige kubanische
Filmproduktion.
Am 24. März 1959 wurde aufgrund eines Gesetzes, das mit den Worten
„Film ist Kunst“ beginnt,
das Kubanische Filminstitut ICAIC gegründet.
Bis 1970 bestand die Filmproduktion allerdings hauptsächlich aus Dokumentar
-, Zeichentrick- und
Lehrfilmen.
Der 1964 in Kuba gedrehte Film Soy Cuba war zwar eine sowjetisch-
kubanische Koproduktion
mit Micheil Kalatosow als Regisseur,
die ausschließlich kubanischen Filmschauspieler und Mitarbeiter des Films
gehören jedoch im weiteren
Verlauf zu den
Begründern eines eher vom französischen und italienischen Avantgarde-Film
beeinflussten,
dann aber sehr eigenständigen kubanischen Filmstils.
Regisseure wie Tomás Gutiérrez Alea
(Tod eines Bürokraten – Muerte de un Burócrata, 1964) führten nicht nur unter
Cineasten zu einer
internationalen Anerkennung des
kubanischen Films.
1977 produzierte das ICAIC bereits innerhalb eines Jahres 10
abendfüllende Filme und 61
Kurzfilme.
Bis zur Wirtschaftskrise zu Beginn der 1990er Jahre war die kubanische Film-
und Fernsehproduktion
ausgesprochen produktiv,
musste dann jedoch aufgrund von Geldmangel so zurückgefahren werden,
dass in den 1990er Jahren
fast nur noch vom Ausland,
besonders von Spanien finanzierte Filme hergestellt wurden, was sich auch in
den veränderten
Inhalten widerspiegelt.
Erst neuerdings gibt es wieder eine eigenständige kubanische
Filmproduktion, die mit Streifen
wie Suite Habana 2
(Regie: Fernando Pérez, 2003) die besten Traditionen des kubanischen Films
fortsetzt.
Bemerkenswert ist der für einen Oscar nominierte Film Erdbeer und
Schokolade nach einer
Kurzgeschichte von Senel Paz,
der gekonnt das Thema Homosexualität in der kubanischen Gesellschaft
thematisiert.
Gegen Ende der 1990er Jahre wurde durch den Film Buena Vista Social Club
von Wim Wenders eine
echte Kuba-Welle ausgelöst.
Neben der bis dahin schon international verbreiteten modernen kubanischen
Musik wurde nun wieder
die Musik der 1940er Jahre zum Exportschlager.
Der Film berichtet über die Arbeit von Ry Cooder mit einer Gruppe von
kubanischen Musikern,
die fast alle bereits das Rentenalter erreicht hatten.
Seit 1986 gibt es die von Gabriel García Márquez mit begründete
Internationale Hochschule für Film
und Fernsehen in San Antonio de los Baños,
an der Studenten aus aller Welt, besonders aber Lateinamerikaner und auch
Kubaner ausgebildet
werden.
Unverzichtbar für Filmfreunde ist der Besuch des alljährlich
stattfindenden Festival Internacional
del Nuevo Cine Latinoamericano de La Habana 3,
welches einen guten Einblick in die Welt des lateinamerikanischen Films
ermöglicht.
Kubanische Musik und Kubanische Tänze sind mittlerweile überall auf
der Welt zu finden. Vor allem Jugendlichen begeistern sich für die Kubawelle.
Zu sehen ist dies auch an Filmen wie Dirty Dancing Havanna Nights.
Kubanische Literatur Auswahl bekannter kubanischer Schriftsteller: Cirilo
Villaverde, 1812-1894
Nicolás Guillén José Lezama Lima Alejo Carpentier
José Martí Das Lied Guantanamera von José Joseito Fernández Diaz nach
einem Gedicht des kubanischen Nationaldichters
über ein Mädchen aus der Provinz Guantánamo ist ein Klassiker der
Folkmusik. Onelio Jorge Cardoso Miguel Barnet Jesús Díaz, 1941-2002
Medien
Durch die Wirtschaftskrise von 1993 bedingt ist das umfangreiche Angebot,
das es an Printmedien (Zeitungen und Bücher)
und Kinos auf Kuba gab, sehr stark zurückgefahren worden, während andere
Medien wie Fernsehen und Internet, wenn auch nicht in gleichem Maße,
zugenommen haben.
Die kubanischen Medien (medios de difusión masiva) sind Staatseigentum
nach Kapitel VI Art. 52. der Verfassung von 1976.
Das gesamte Medienwesen dient entsprechend auch der Propaganda des
Staates. Presse
Die kubanische Presse steht unter Kontrolle der Regierung, der
Kommunistischen Partei Kubas und der Massenorganisationen
(Gewerkschaften, Frauenföderation etc.). Den größten Verbreitungsgrad haben
folgende kubanische Zeitungen, die alle auch über eine teilweise
mehrsprachige Internet-Version verfügen.
Die Zeitungen und Zeitschriften haben trotz ihrer nur allmählich wieder
steigenden Auflagen sehr viele Leser, da sie in der Regel in der Nachbarschaft
systematisch untereinander ausgetauscht werden.
Unabhängiger Journalismus wird konsequent verfolgt. Insbesondere
Berichte über die Lage auf Kuba oder deren Weitergabe an ausländische
Medien ist strengstens untersagt. Auf der anderen Seite bemüht sich die
Regierung auch zu verhindern, dass sich Bürger aus kubakritischen
so dürfen keine ausländischen Publikationen empfangen werden, unbequeme
ausländische Sender werden gestört und Internetseiten gefiltert.
Fernsehen
Es gibt auf Kuba drei staatliche Fernsehsender, die von der gesamten
Bevölkerung empfangen
werden können. Einer davon ist ein reiner
Kultur- und Bildungssender. Nahezu alle kubanischen Haushalte verfügen
über, allerdings mitunter
sehr alte, Fernsehgeräte.
Seit Mai 2005 ist die Auslandsversion des kubanischen Fernsehens Cubavisión
über Astra (Satellit)
auch in Europa zu empfangen.
Seit Juli 2005 strahlt der Satellitensender teleSUR sein Programm für
Lateinamerika aus, an dem Kuba
mit 19% Einlage beteiligt ist.
Radio
Neben zahlreichen Radiosendern mit gemischten Programmen und
reinen Musiksendern gibt es
den viel gehörten Kanal Radio Reloj
(Radio Uhr) mit ständiger Zeitansage und mehr oder weniger gefilterten 24-
stündigen
Tickermeldungen aller internationaler und nationaler
Nachrichtenagenturen. Ausländische Sender können frei empfangen werden
(mit Ausnahme des
zeitweise gestörten US-Propagandasenders
Radio Marti).
Internet
Seit der Wirtschaftskrise von 1993 setzt die kubanische Regierung
verstärkt auf das Internet als
Kommunikationsmittel.
Mit Hilfe der UNESCO wurde bereits 1994 ein Backbone für die ganze Insel
installiert,
der zunächst einmal speziell für die Anbindung der Ärzte an aktuelle
nationale und internationale
medizinische Datenbanken gedacht war.
Jeder kubanische Arzt hat, soweit er über einen Computer verfügt,
Zugangsmöglichkeiten zu
diesem System,
das über Gateways auch den beschränkten Zugang zu internationalen
Informationsquellen und die freie
Verwendung von E-Mail-Diensten ermöglicht.
Des weiteren gibt es Internetzugänge in Schulen, Betrieben, Post und
auch in privaten
Haushalten.
Privatzugänge müssen beantragt werden und sind so teuer, dass die breite
Masse der Bevölkerung von
ihnen ausgeschlossen bleibt.
Praktisch kommt er nur für die Bestverdiener der Gesellschaft, also
Parteifunktionäre, in Frage.
Die Ausstattung aller Schulen mit Computern und die Internet-Nutzung in
vielen kubanischen
Betrieben
führen seit dem Jahr 2000 zu einem stetig ansteigenden internationalen
Kommunikationsverkehr
besonders über E-Mail.
Der Emaildatenverkehr wird allerdings überwacht.
Für einen Touristen kostet eine Stunde im Internetcafé zwischen 8 und 10
Convertible Pesos (Dollar).
Mythos Kuba
Weltweit gibt es bei vielen Menschen vom linksradikalen Rand bis hinein in
die Sozialdemokratie einen
"Mythos Kuba".
Das kubanische Staatswesen wird als ein(ziger) gelungener Versuch des
Sozialismus gesehen,
der Vorbildcharakter nicht nur für die so genannte „Dritte Welt“ hat und den
es zu verteidigen gilt.
Große Sympathien hat das kubanische Modell auch in weiten Teilen Süd- und
Mittelamerikas. Gründe
hierfür sind:
Die solidarische Hilfe Kubas für andere Länder der Dritten Welt:
Militärische Hilfe zur Verteidigung Angolas gegen das damals noch
rassistische Südafrika
Unterstützung von Staaten der Dritten Welt mit Spezialisten für
Alphabetisierung
Engagement in der Bewegung der Blockfreien Staaten z. Zt. des Kalten
Krieges
Entsendung von Ärzten in andere Länder, so z.B. nach Venezuela,
wo im Rahmen der Misión Barrio Adentro eine medizinische Grundversorgung
in den Armenvierteln
aufgebaut wird,
wofür im Gegenzug Venezuela verbilligt Öl an Kuba verkauft.
Die vergleichsweise hohen Sozial- und Bildungsstandards, die nach der
kubanischen Revolution
erreicht wurden.
Das basisdemokratische Rätemodell mit abwählbaren Abgeordneten, die
dem Wählerwillen
verpflichtet sind.
Das Vorliegen einer echten Revolution, die von einer breiten Volksbewegung
getragen war.
Der Konflikt mit den als neoliberal und imperialistisch gesehenen USA.
Die Tatsache, dass Kuba die allgemeine Implosion des Ostblocks überlebt
hat.
In gleichem Maße wird die kubanische Regierung gerade von vielen
Nichtlinken deutlich abgelehnt.
Insbesondere in den USA ist sie als eine der letzten Bastionen des
Kommunismus direkt vor der
Haustür vielen ein Dorn im Auge. Sie führen an:
Die hohen Sozial- und Gesundheitsstandards wurden vom Ostblock
subventioniert und sind im Übrigen
keine Rechtfertigung für die Diktatur.
Außerdem können sie nicht mehr lange von der relativ schwachen
Wirtschaft aufrecht erhalten
werden.
Kubas Engagement für die dritte Welt bestand zu wesentlichen Teilen aus der
Entsendung militärischer
Truppen in Anlehnung an die sowjetische Außenpolitik, welche z.B. der
äthiopische Militärregierung
behilflich waren,
Separatistenaufstände niederzuschlagen.
Kubas Diktatur ist keineswegs human, höchstens im Vergleich zur
blutigen Frühgeschichte der
Revolution.
Die kubanische Regierung hat den Kubanern nie die Möglichkeit gewährt,
über Grundlagen ihrer Politik
abzustimmen oder gar sie abzuwählen,
ihre Unterstützung durch die heutige Bevölkerung ist ungewiss.
Der Konflikt mit den USA wurde durch Castro heraufbeschworen und wird
von ihm wach erhalten, weil er ihn braucht,
um seine Repressionsmaßnahmen zu rechtfertigen.
Differenzen dieser Art tragen in entsprechenden Medien zu einer sehr
ideologisierten und schwierigen Auseinandersetzung bei.
Kuba History
1492 Christopher Columbus discovers Cuba on October 28.
1512 Diego Velázquez annexes the island. The exploitation of the Cuban
Indians begins; they are eventually wiped out.
1522 The first slave ships arrive in Cuba. Many Spaniards leave the island,
because there is no gold to be found there.
1534 The first sugar mill is put into operation.
1561 Havana, the transit point for Spanish treasure fleets, is repeatedly
plundered by pirates.
1780 Mass importation of African slaves.
1800 Approximately 30,000 French planters fleeing the slave uprising of
Toussaint L'Ouverture on Haiti immigrate to Cuba. The island becomes the
worlds largest producer of sugar.
1812 African slaves revolt.
1868-1878 In the first War of Independence, the Cubans under Carlos M. de
Cespedes fight in vain against Spanish rule.
1879 Official abolition of slavery. However, ex-slaves are required to
continue working for their masters as apprentices until 1886. 1895-98 José Marti
fails to free Cuba in the second War of Independence.
1898 Under the pretext of "protecting" US citizens on Cuba, the United
States intervenes in the Colonial War. Spain loses Cuba, its last colony, to the
United States. Cuba gains independence, but is placed under a US military
governor.
1901 The Platt Amendment is imposed on Cuba, granting the US the right
of unrestricted military intervention in Cuba's internal affairs. 1902 Cuba
becomes an independent republic but is still under U.S. control. The Platt
Amendment is repealed in 1934 but the lease on the Guantánamo naval base
is extended.
1925 Gerardo Machado becomes president and establishes a dictatorship.
1933 The Machado dictatorship is overthrown by Sergeant Fulgencio
Batista y Zaldívar, but he is not elected president until 1940.
1952 Batista stages a military coup motivated by his impending defeat in
the presidential election.
1953 The attack on the Moncada barracks under Castro fails. After two
years in prison, he is exiled to Mexico.
1956 Castro and Che Guevara land from the vessel "Granma" and start a
guerilla war.
1959 Victory of the revolution
1959-65 Counter revolutionaries receive an exit permit and about half a
million rich Cubans leave the island.
1960 Thirty-six of the major U.S. companies are nationalized and a partial
trade embargo is imposed.
1961 In April, a group of exiled Cubans with the support of the CIA attempt
an unsuccesful invasion at the Bay of Pigs. In December, Cuba is declared a
socialist republic based on Marxist Leninism.
1962 The USA imposes a complete economic embargo against Cuba. As a
result, Cuba leans strongly in the direction of the USSR. The Cuba Crisis in
September brings the threat of a third world war. In the end, the USSR decides
to forego the stationing of rocket bases on Cuba.
1965 Castro and Che Guevara split. Che is shot in Bolivia in 1967.
1968 The establishment of a classless society becomes a national goal.
1980 Dissent emerges among the population 20 years after the country's
conversion to socialism. About 100,000 Cubans leave the island.
1993 Legalisation of the US Dollar; economic reforms initiated.
1994 Due to the severe economic crisis, more than 30,000 people leave
the country in crude boats. The UN denounces the US embargo against Cuba.
The US and Israel dissent.
1995 The US strengthens the embargo.
1999 Elian Gonzalez flees Cuba with his mother, who drowns at sea. His
father demands that the boy be returned. The US refuses to return him.
2000 US courts decide that Elian may return to his father. Amidst major
protests by exiled Cubans, Elian is kidnapped from his uncle's house and taken
to his father, who takes him back to Cuba despite the large sums of money
offered that were intended to convince him and the boy to remain in the US.
Geography
Cuba is the largest of the Greater Antilles Islands and is located between
North and South America. The island is situtated 180 km south of Florida, 140
km north of Jamaica, and 210 east of Mexico's Yucatan Peninsula and 77 km
west of Haiti. The island extends 1250 km east to west and is between 31 and
191 km wide. It includes four groups of islands: Los Colorados, Sabana-
Camaguey, Jardins de la Reina and Los Canarreos. Alexander von Humboldt
compared the form of the island to a crocodile and the Cuban national poet,
Nicolas Guillen, described the island in one of his poems as a long, green
lizard. A quarter of the country is mountainous and the highest mountain
chain, the Sierra Maestra, reaches an altitude of almost 2000 meters at the
Pico Turquino, the highest peak in Cuba. The mountain areas are very
important for the Cuban economy, because coffee or tobacco is
usually cultivated at moderate altitudes, while the higher areas are used to
mine heavy metals. More than 200 rivers, of which none is longer than 250 km,
irrigate the land, turning it into a green paradise. During the rainy season,
even small rivers could provoke floods having no chance to flow off quickly.
In order to stop the overflow and to preserve the precious commodity of
drinking water, some large reservoirs have been built. In other regions, the
masses of water are used for the cultivation of rice. Especially on the slightly
steeper northern coast, the river mouths are very marshy and overgrown with
mangrove forests.
Climate
The climate of Cuba is sub-tropical with humidity varying between 75%
and 95%. The average temperature in the summer is around 30°C in Havana
and even higher in other areas of the island. In the winter, temperatures drop
to an average of 18°C. However, temperatures as low as 7°C have been
recorded.
Beach in Varadero
The eastern region, known as Oriente, enjoys a more moderate climate.
From May until
November, there is a considerable increase in humidity and precipitation, but
continuous rain is not
characteristic for the island. The period June through October is considered
hurricane season, which is
accompanied by flooding.
Flora
The Spanish missionary and chronicler Bartolomé de las Casas reports
that at the time of the
conquest by the Spaniards, Cuba was covered with forests so that one could
cross the entire island
walking in the shadow of its trees. By 1900, the eleven million hectares of
forest that used to cover the
island had been reduced by half. Today, only 18% of the island's surface is
forested.
Palm beach in Varadero
Nevertheless, Cuba still boasts a rich flora of about 8,000 plant species, a
number no other island
of the Antilles can claim. This tropical sea of flowers blossoms at the
beginning of the rainy season.
The fertile alluvial land, deposited by the sea currents of the Gulf of Mexico
and a plethora of seeds
brought to the island from the American continent by sea birds is responsible
for the variety of plants.
The large Cuban royal palm (Reistonea Regia), the national tree of Cuba, is
well represented
throughout the island. Its wood, bark and palm fronds are processed into
furniture, roofs and
wickerwork. The fiber of the 25-meter high Guana tree, which only exists on
Cuba, is used for woven
hats that are sold in local markets. The approximately 24 kinds of high-grade
wood still growing on
Cuba present an important economic factor.
Animal Life
Cuba is home to more than 13,000 different species of land animals. The
crocodiles have become
almost completely extinct and are mainly confined to a special farm on the
Zapata peninsula.
Ornithologists have counted 300 species of birds on the island. The white
heron, which lives in
symbiosis with cattle, can be found everywhere on the island. In the
countryside you can also come
across the black heron, a scavenger that is a protected species.
The tocororo, whose plumage shows the colors of the Cuban flag: red, white
and blue, is regarded as
the national bird of Cuba. It is a symbol of the desire for freedom because it
dies in captivity.
In Cuba, the smallest members of a number of species can be found. Among
these are the Cuban
dwarf frog, the almiqui, an insectivore with a long snout, which is the smallest
known mammal in the
world, and the zunzunzito, the smallest bird in the world and a distant relative
of our canary. There are
no poisonous snakes or spiders. Annoying, however, are the myriad
mosquitoes in the swamps.
Sea life seems to be just as diverse as life ashore. Apart from corals, mussels,
and snails, divers can
admire some 900 species of fish, half of which are edible.
The lack of industrialisation has the advantage that pollution is not as severe
as in other countries.
However, the introduction of milk cartons and coke and beer cans has led to a
modern waste problem
in Cuba as well.
People: The Population
10.8 million people live in Cuba and since 1953 the population has almost
doubled. About a fifth
of the Cubans live in the Capital, Havana. The percentage of people living in
urban areas is relatively
high, at more than 70%. Since Castro's seizure of power and the ensuing mass
emigration to the
United States, the growth rate of Cuba's population is low and has recently
decreased to under 1%.
Today's average life expectancy is 77 years compared to only 55 years in the
period before the
revolution.
Cuban women in traditional garb
Ethnic Groups An overwhelming majority of the Cubans is of European, mostly
of Spanish, origin.
Compared to which, the black population is relatively small.Immigration to
Cuba reached a peak in the
18th century when the independence caused a great sugar boom. Thus, the
demand for slaves
increased dramatically. About 1 million Africans from the coasts of Senegal
and Guinea, especially
from the Yoruba, Congo and Carabali tribes, were sold in the markets. When
slave trade was banned
around 1850, and the big landowners had lost their cheap workers, they
contracted 125,000 Cantonese
coolies. For the past two centuries, the population has mixed increasingly. In
2000, about 66% of the
Cubans were white, 21.5% mulattos, 12% black and about 0.5% Chinese. These
numbers, however,
can hardly be relied on, as today no clear distinction can be made between
the ethnic groups. In order
to prevent racial discrimination, Fidel Castro stresses that all Cubans are of
mixed ethnic origin. Racial
discrimination was officially banned after the revolution.
Religion
Because slavery was abolished relatively late in Cuba, African influences
on Cuban religion are
still quite strong and there are many followers of afro-cuban cults.
Statue of Jesus in Havana One of these cults is for example Santeria, which is
related to the Haitian
voodoo. The worship ceremonies are called orishas and combine Christian
with ritual elements, i.e.
cults are integrated into the Christian belief (and vice versa). Therefore, it is
likely to see a statue of
the Virgin Mary next to an African deity and a picture of Che Guevara.
Church ruins in Trinidad Traditional Christian beliefs, however, are also
practiced, and the Pope's visit
to Cuba in 1998 certainly marked a turning point in the history of Catholicism
in Cuba.
It led to a growing interest in the Catholic religion and to actual results: the
Cuban government
released several hundred political prisoners and gave the church access to the
government-controlled
media. A new dialogue between Church and government was established.
People
The Cubans have a very positive attitude towards life; they are friendly,
optimistic and open. It is
easy for a foreigner to get into conversation with them, and it is surprising how
much they know about
other countries. The Cubans are generous, and often the 'rich' tourists feel
ashamed when they see
how much the 'poor' Cubans are willing to offer the best they have in their
houses to their guests, and
how much they are willing to help.Dominos: A popular Cuban pastime
The Cubans adore children, and not only their own. The little Cubans are
treated with endless patience
and understanding by the adults, but as responsibility and discipline are taught
in school and
kindergarden, they are not spoiled.
The Cubans are very fashion-conscious, and even poor Cubans manage to
dress well. In contrast, the
women like wearing hair-curlers in public. All Cubans are treated equally,
regardless of their skin color
and origin. Even the rich do not automatically have social advantages.
Children
The Status of Women In Cuban Society The status of women in Cuban
society has changed
radically over the past 30 years. Today, about half of Cuban women are
employed outside of the
home. Men and women are equal before the law, but in reality, the machismo
in Latin American
countries is an obstacle for real emancipation - a problem that is discussed in
many films and plays.
However, a third of the members of the Cuban government are women and
there are as many female
as male students at Cuban universities.
Prostituion
Before the Revolution, Cuba was called the brothel of the Americas. The
brothels, as well as their
clients the sex-tourists, disappeared after 1959. Socialist Cuba prided itself on
the fact that, no woman
[or girl] was forced to prostitute herself because of poverty. But, it seems this is
no longer the case.
Especially in the bigger cities like Havana, Santiago de Cuba and Varadero,
the jineteras and their male
clients can be seen everywhere.Western consumer products are attractive,
and the possibility to earn
the money needed to buy them, lead many women into this profession. They
are able to earn in one
night what women in other occupations earn in a couple of months.
Prostitution still is illegal, so
scantily dressed women are monitored closely by the police. They must show
that their police record is
checked before they are released. Tourists are warned to take necessary
precautions to protect
themselves and others from diseases. Condoms are not always available on
Cuba.
Education Cuba has an excellent educational system for which it spends
almost a quarter of its national
budget. In this way, one of the main aims of the revolution, equal
opportunities for the population,
could become a reality.
Cuban children in school uniforms An extensive literacy campaign, started in
1961, made it possible to
decrease the percentage of illiterate persons from 24% to today's figure of
3.9%. This is a huge
success compared to other countries in South America and even compared to
the U.S. By recruiting
so-called alfabetizadores (informal teachers of basic reading and writing
skills), a high level of literacy
was achieved, and at the same time, the campaign became a major cultural
mass movement. The
people were teaching the people. Teaching was done by trained teachers, but
there was an insufficient
number to also serve the more remote parts of the country. For that purpose,
alfabetizadores
populares were employed - men and women without special educational
training. In addition, the
schools were closed for a couple of months, the pupils were trained in
seminars and were sent to
isolated parts of the country to work with the farmers and to teach them to
read and to write. About
700,000 alfabetizadores were trained this way. The educational programs
following this campaign still
continue.
Children during the midday break
School supplies, meals, school uniforms and lodging are free for every
student, meaning that
almost everyone in Cuba today is able to finish school. Since 1977, it has been
compulsory to attend
school for nine years, and parents who do not send their children to school are
punished. To make it
possible for both parents to work, school runs the whole day. Pupils and
students work in the fields for
a couple of hours every day, which is meant to create a balance between
intellectual and physical
work.
In Cuba, both regular schooling as well as adult education can lead to a
university education. Today,
half of the students at Cuban universities are workers who want to continue
their education in their
free time, and the Cuban population has a higher level of education than any
other country in the
region.Music If there is anything that reflects the Cuban mentality, it is music.
Musical styles that are
currently world-famous, such as rumba, mambo, cha-cha and salsa, originate
from four basic
elements.
The genuine rumba is one of the originally black dance styles that is
celebrated in a large circle from
which individual dancers come forward. Claves and drums are the only
instruments used. Today's
commercialized form of rumba and other fashionable dances like mambo
developed when melodic
instruments were included. The modern salsa developed out of the Cuban son
music, which is
characterized by antiphonal singing by a singer and a chorus.
Brass ensemble on the market square in Santa Clara
The danzon is the most popular dance on Cuba today. Although it had
difficulty gaining
acceptance by the upper class, it developed further into the cha-cha.The trova
originally consisted of
sad and beautiful ballads performed by travelling singers. The subjects of the
lyrics changed during
the time of the revolution as they were used as propaganda, but the musicians
later returned to their
original subjects.Musicians at night in Trinidad The traditional Cuban rhythm
section consists of three
musicians: The bongocero maintains a basic hammering beat, sometimes
improvises contrapuntal to
the singer and occasionally changes to the cowbell. The conguero contributes
to the basic rhythm but
also plays solo. The timbalero plays variations of the most essential rhythm on
drums and claves. The
clave, which is comprised of two bars, is the center and the heartbeat of son
and rumba. Thus a
complex, polyrhythmic sound pattern is created that to European ears sounds
like a hopeless muddle
but that is actually structured very strictly.
The masters of son, the 80 year-old pianist Ruben Gonzales, Ibrahim Ferrer,
Compay Segundo and
colleagues have been touring the world since their breakthrough with the
Buena Vista Social Club and
have gone from one triumph to another.
The first historical testimonies
The first signs come from cave painting: later testimonials were the
cartographies of the island,
combined with impressions and myths developed by the chroniclers. Along the
long historic path, the
mural paintings executed, in the most part anonymously, on the interior and
exterior of houses from
the colonial period must be mentioned. On the basis of their character and
craftsmanship, they have to
be labeled "folk art". Natural pigments and some inferior quality colors were
used, and the later the
paintings were executed, the more complex and higher quality the
techniques.
The 15th and 16th centuries
Unlike the other Latin American colonies, the island during the 15th and 16th
centuries was very poor
and neglected economically and therefore also of little significance culturally.
Foreign artists streamed
to Cuba, the "key to the New World", and a great number of paintings were
brought from Spain to
furnish chapels and churches. With the appearance of the names of the panel
painters Juan Camargo
and Juan de Salas y Argüillo, it is evident that the art of carving figures of
saints had not yet been
replaced by painting. In the course of the following century the island began
to blossom due to the
fleets which put in on their route taking treasures from Mexico to Spain.
Ancient map of the Island of Cuba by Pieter Vander Military might shared
power with the clerics, who,
concerned with the furnishing and adornment of the churches, promoted the
making of copies of
religious works imported from the metropolis, without showing any interest in
the actual creation of
any such works. Art had a cult function before it became an expression of the
culture in any real
sense. Only a few works from these distant years have survived to the present.
There are only very
imprecise references in documents, so that a large number of anonymous
works exist today, and an
equally long list of unknown artists.
The Colonial Period (especially the 18th and 19th centuries)
In the colonial period, (which historically spans four centuries), only the
18th and above all the
19th centuries are significant in terms of the creation of Cuban art. Francisco
Javier Báez is the first
Cuban graphic artist who, in addition to religious themes, also designed
drawings for tobacco and
cigar brands in xylography (a technique which was introduced to Cuba in
1723). Foreign graphic
artists and illustrators, above all French, came to the island and depicted
landscapes, customs and
places in the form of albums. The graphic arts, besides their artistic value,
were the only means of
honestly depicting the events and their consequences, including folklore. The
first graphic document
on the Toma de la Habana (The capture of Havana) by the English was made
by Dominique Serres in
the year 1762. The lithographic publication was made one year later in
France. The six views of the
town, realized by the North American Elías Durnford between 1764 and 1765,
form the precursors of
the Cuban Scenes by foreign artists in the 19th century.
Autor: J.B. Vermay
Towards the end of the 18th century the Cuban cultural panorama
changed as a result of
developments achieved so far, which were mainly due to the growth in the
sugar industry, which was
decisive in the involvement of the country in industrial capital. These were the
times of
enlightenment.... The Sociedad Económica de Amigos del País (Economic
Society of the Friends of the
Country) was founded, schools and universities multiplied, the public library
was expanded and
advertisements by teachers of art and portrait painters appeared in the press.
In its origins, painting
bore a mystical and religious character before it became aristocratic or
popular. It was regarded as a
profitable activity, as a profession. The artists were mulattos or blacks - self-
taught people who
exchanged lessons with each other; they were regarded as craftsmen. José
Nicolás de la Escalera y
Domínguez is the first Cuban painter, with the exception of Tadeo Chirino from
Santiago, who,
although sixteen years younger, developed a work with more inaccuracies
and primitivism. Escalera
painted the picture of a negro slave in the mural paintings of the church of
Santa María del Rosario for
the first time. The native painters and pre-academicians, Juan del Río and
Vicente Escobar y de Flores,
favored religious and portrait painting (Captain Generals, aristocrats), in the
style of European and
above all Spanish paintings, which are based on callowness, great coldness
and courtly stiffness.
Escobar, the mulatto, who bought his title as a white man and was appointed
royal Court Artist by the
Spanish Queen, characterized the transition from the 18th to the 19th century.
This last century is characterized by the boom in the sugar industry and the
growing slave trade,
combined with the concomitant rise of the native bourgeoisie and their search
for representative
appearance. The number of portraits commissioned, which displaced the
earlier aristocratic portraits,
increased. In about 1805 the bishop, Juan José Díaz de Espada y Landa,
patron of science and art,
entrusted the Italian, José Perovani, one of the foreign artists, who influenced
Cuban art, with the
frescoes of the Cathedral of Havana. This cleric and the intendant Alejandro
Ramírez were the
protagonists of the greatest cultural events of this period. In 1818 they founded
the Academia Nacional
de Bellas Artes, in order to win back painting from the hands of blacks and
mulattos. This, the second
academy in the Americas, after San Carlos in Mexico, had as its first director
the Frenchman and pupil
of the Master David, Juan Bautiste Vermay, who came to the country to
continue the work of
Perovanis. His main artistic work was the creation of the paintings in
Templete. These represent the
first Mass celebrated on that spot, the first Cabildo (local council) and the
consecration of the small
temple. The style of painting taught on the island reflected European trends
which were already
decades old. The Academy proposed a method of representation, a particular
ideal of beauty, a range
of subjects.
It supported the hedonistic sense of art, mimesis, and timelessness and in
addition carried
responsibility for the public, state and social orientation of culture. The
realization of these ideals was
far removed from contemporary reality, which only allowed representation
with non-dominant
discussions, as for example by means of caricature and illustration.
Neoclassicism, the first form of
expression adopted, lent the pictures a historical, mythological and allegorical
context. Oil painting,
the most traditional of all artistic techniques, was moderately cultivated. After
the death of Juan
Bautiste Vermay, the Academy was headed for a short time by the Cuban,
Camilo Cuyás,the foreigners,
Guillermo Francisco Colson, Juan Bautista Leclerc de Baume, Pierre -
Frederic Mialhe Toussaint,
Hércules Morelli, Augusto Ferrán, Fracisco Cisnero Gerrero and then the
Cuban Miguel Melero
Rodríguez.. There followed mainly a French-Italian sequence of successors
until the permanent
presence of Meleros, the first Cuban Director in the last five years of the
century, which coincided with
the halcyon days of the Academy in Cuba. From this time onwards the
directorship was to remain
firmly in Cuban hands. This is the starting point for continuity in national
painting. New initiatives and
changes, such as the admission of women to the Academy, for example, at a
time when no other
institution offered this opportunity, first appeared under the leadership of this
master. Besides his
many paintings, he created the picture on the main altar of the chapel at the
Cementerio Colón
(cemetery).In this century graphic art is represented by Leonardo Barañano,
Hipolito Garneray,
Eduardo Laplante and also Federico Mialhe , whose three albums "Scenic
Walk ", "Picturesque Island
of Cuba " and "The Island of Cuba" form the most complete graphic report.
Small lithographic editions, linked to trade and advertisements, appeared
from 1822 onwards
following the founding of a workshop The brand bands of cigarillos and cigars
were produced with
great figurative display using lithography. They were the main driving force
behind the development,
growth and boom in this technique.National painting in the 19th century
National painting began to take shape from the mid 19th century onward.
Taste and the appreciation of
painting developed in Cuba at the same pace as the intellectual environment
of the island was infused
with new activities. In the political field the voices of Félix Varela, Tomás
Gener, José Antonio Saco
and Betancourt Cisneros were to be heard with predictions of freedom. At the
same time other
intellectuals sowed the seeds of native culture, amongst them Don José de la
Luz y Caballero,
Domingo del Monte y José María Heredia should be mentioned. Romanticism
made its appearance in
the paintings of this era with landscape paintings, influenced by the French
schools of Barbizon and
Fontainebleau, or by the North American school of Hudson River. Esteban
Chartrand and Valentin Sanz
Carta are examples of two opposing points of view, the former, a Cuban of
French descent, created
nostalgic and idealized landscapes bathed in twilight, in which the Cuban
element of bohíos
(farmhouses), ingenios (sugar factories) and palms can be recognized, and the
latter, a Cuban from
the Canaries, offered a more direct and realistic landscape flooded with
tropical light.
Amongst the landscape painters, the Belgian Henry Clennewerck and the
Cuban Federico
Fernández Cavada should be mentioned. At this time the genre painting of
Juana Borrero, José Joaquín
Tejada and Victor Patricio Landaluze emerged. The latter is mainly known for
the large plastic and
documentary value of his works. He worked in watercolors and oils, lending
the pictures the
transparency and luminosity of watercolor paintings. He also cultivated
political caricatures, expressing
in his pictures, as no other artist did, the Creole element with a fitting sense of
observation, quality
and fine humor. In the era of official academicism, which extended into the
first decade of the 20th
century, Juan Jorge Peoli, José Arburu y Morell, and Miguel Angel Melero
deserve mention, as well as
Guillermo Collazo Tejada; a controversial figure because of his separatist
ideas in the field of politics
and his dedication to conservative French painting in the field of art. The
name of the incredible
portrait painter, Federico Martínez Matos from Santiago, has to be included,
whose entry to the
Academy was doubted and whose unique work combines Spanish realism and
Italian idealism. After
their return from Europe, Armando García Menocal and Leopoldo Romañach
Guillén contributed to the
cultural renewal which found its positive aspect, favored by the new era, the
new rulers, and the
reorganization of education started under the North American occupation.
They were appointed to teaching posts at the Academy, where they taught
generations of Cuban
artists. Menocal, who made sketches for an epic Cuban painting during his
participation in the wars of
independence, influenced the orientation of the first new artists of the
Republic: Manuel Vega, Esteban
Valderrama y de la Peña, Pastor Argudai … Romañach, on the other hand, is
recognized as one of the
most able professors in the development of Cuban art, after Juan Bautiste
Vermay and Miguel Melero;
a master of avant-gardism, which replaced decadent romanticism with
naturalism, he worked with live
models, taking as a pretext the portrait, in which the psychological
representation of the model is of
no interest. Both are recognized as artists who ended the 19th century with the
highest repute, and
who led Cuba into the 20th century and the transition to modern painting.
Valderrama, Domingo
Ramos and Romañach completed the mural paintings of the Aula Magna,
[University of Havana],
adhering to academicism, whilst the modernists took their first steps.
At the beginning of the 20th century
The commercialization of art did not begin until after 1916, with the Salon de
Bellas Artes. Prior to
that, the portrait represented a two-sided relationship, history was linked more
to the state, and the
allegorical was attributable to education. There were no real exhibition rooms
available to graduates,
only the Academy itself and exhibitions which were organized in the Pabellon
de Educación in the
Quinta de Molinos existed as channels of distribution. The regional Spanish
centers: Asturian, Canarian
and Galician, were exhibition venues for Spanish artists and it was not until
the 20th century, with the
formation of the Republic and the participation of the Catalonians, that these
institutions developed
into symbols of power.
Autor: Víctor Manuel
As a result cultural institutions such as the Atheneum and the Academy for
Art and Literature
(1910) developed with private support. The Asociación de Pintores y Escultores
cubanos was founded
to defend the work of Cuban artists against foreign ones, and to organize the
annual Salón de Bellas
Artes. Whilst the peninsular sector enjoyed Spanish painting, the ruling
oligarchy mainly invested in
foreign models, in that production which was dedicated to their cultural style
of life. The nouveau
riche, indebted to the sugar boom after the first world war, were attracted to
the works of
representation, led by the proportions of the picture and its frame, but not by
its craftsmanship. It was
justly the intellectuals and the educated class who preferred Cuban
production. At the beginning of the
twenties a new generation of intellectuals surfaced in the conflict-ridden
political and social panorama.
The magazine Avances (1927) was the fundamental place to accommodate
new ideas and artistic
debate. Later it was to be the publications Verbum (1930), Espuela de Plata
(1940) and Orígenes (in
the fifties).
In 1937 forward-thinking artists founded the Estudio Libre de Pintura y
Escultura, promoting such
fields of art as wood carving and mural painting which had been neglected by
the Academy, and the
"First Salon of Modern Art" was inaugurated. As in any avant-garde
movement, the artists tried to
transform society through culture. The revolution in sculptural art, introduced
in Europe by Cezanne,
Gauguin, van Gogh …, with the modern - ism , appeared in Cuba with a delay
of two decades. Those
of this period who were to become masters of modern Cuban art drew
inspiration from these sources
and from Mexican mural painting, until a personal and deeply Cuban work
was created.This was a
national art of renewal and anti-academic solutions. Portrait and landscape
subjects demanded a return
to significance in their own right and were created using other artistic
techniques, with the exception
of oil on canvas. In his watercolors and sketches ("painted caricatures" which
were not regarded as
paintings), Rafael Blanco presented himself as a pioneer in the search for new
forms of expression and
as a forerunner in the Cuban artistic avant-garde. The developments, parallel
to the academic but not
dominating, are those in which modernity could most easily be introduced: in
the press, in caricatures
(Torriente and Massaguer the main representatives) and in graphic designs on
the title pages of
journals (in the twenties the Revista Social was prominent). It must also be
pointed out that
serigraphy had been employed from time to time in Cuba since the beginning
of the century.
This contemporary printing technique was originally used mainly for
graphic - publishing and
industrial - applications, and its introduction to Cuba (about 1910) was one of
the first in the world.
Amongst the forerunners of the Cuban avant-garde Victor Manuel deserves
particular mention, testing
new forms from the basis of the figurative and bequeathing a symbol in the
history of Cuban art with
his picture "La Gitana Tropical". In the third decade, modern art in Cuba
finally became consolidated.
This is the first moment of the turning point in Cuban painting, uniting the
intimism of Antonio
Gattornos; the Guajiros [farmers] of Eduardo Abelas; the sensuality of Carlos
Enriquez, the
sociopolitical criticisms of Marcelo, the drama of an artistic world, the despair
and agony of Fidelio
Ponce; the African roots of our culture emphasized by Wifredo Lam and the
still life, combined with
elements of Cuban architecture of Amelia Pelaez. Also belonging to this group
are Arístides Fernández,
further removed from the general trends but with similar stimulus; Jorge Arche
with his
personalization of the subject of the portrait, and also Mariano Rodríguez,
whose works are
distinguished by their chromatic depiction; René Portocarrero and the interiors
from the colonial
period, and other names such as Mirta Cerra, Roberto Diago and José Mijares.
The 40s and 50s mark the second moment in Cuban sculpture. In this
process of the continued
modernization of art, a new avant-garde developed; this time coinciding with
trends in international
art which was no longer focused on Europe but on North America.
Abstractionism arrived in the
country and provoked the Contrabienale of 1953. The aforementioned artists
adapted their work to
these new influences. Raúl Martínez founded the group Los 11 (Group of
Eleven), the abstract
Informalists, and then the Concrete artists, independent creative artists who
engaged in geometric
abstraction: Sandú Darié, Salvador Corratgé, Luis Martínez Pedró, Loló
Soldevilla and Pedro de Oraá.
The masters Antonia Eiriz and Servando Cabrera Moreno turned their attention
gradually to
Expressionism, along with Orlando Llanes.
Servando Cabrera Moreno
Despite his early death, Angel Acosta León plays an important role in the
development of
Surrealism. In the forties Cuban serigraphy, in connection with political
posters, enjoyed the widest
and most comprehensive distribution of all times. The merging of serigraphy
and the poster form
created a poster art with its own characteristics, which became obvious from
1943 through film
posters in particular (due to the boom in Mexican and Argentinean films); a
serigraphic link which
continues without interruption to the present. Parallel to this, serigraphic uses
continue on a wide
variety of mediums: card, paper, material, wood.... for publication and
industrial purposes. This
method underwent a notable development at the end of the forties, reaching
its pinnacle in the fifties,
a period in which spontaneous excursions of qualitative relevance occur in art
serigraphy.Cuban art of
the previous four decades represents the revolutionary period, its continuity
and the completion of a
process of maturing. The sixties encouraged heterogeneity, plurality and
freedom of expression,
optimism and trust in order to emphasize the changes taking place in the
country. The serigraphic
heritage was adopted by the revolution in the first few months of 1959, adding
new content, values
and projections in the ideological and cultural fields. The graphic arts
experienced an extraordinary
boom through the poster art of the ICAIC (Instituto Cubano de Arte e Industria
Cinematográfica =
Cuban Institute for Cinematic Art and Industry),.
Despite a substantial lack of material means, it achieved results of special
significance with regard
to expressive, esthetic, iconographic, formal, chromatic and technological
aspects. Humorous
drawings, based on everyday realities, developed along broad lines. The
Cuban life style formed the
actual basis of humorism, harking back to the previous century, the anti-
colonial period and the time
after the founding of the Republic in 1902. Adigio Benítez and Carmelo
Sobrino place peasants and
workers at the center of their pictures; Raúl Martínez the heroes and the other
artists deal with themes
from their own specific realities. The masters of that remarkable generation,
such as Servando
Cabrera, Mariano Rodríguez, René Protocarrero, Amelia Pelaez, Wifredo Lam
…. continue their work,
reinforcing particular nuances in their themes and styles. In doing so they
always occupy a prominent
place in Cuban art, which, like the international movement too, is concerned
with figuration. Antonia
Eiriz left a permanent impression on many of the early graduates of the
Escuela Nacional de Arte
(National School of Art). Most of the graduates were of peasant stock and they
were the ones who, in
the following years, were to stimulate artistic developments.
The decade of the 70s was a time when sketches and graphic art
flourished, represented by:
Roberto Fabelo, Pedro Pablo Oliva, Zaida del Río, Nelson Domínguez,
Eduardo Roca (Choco) … Pop,
integrated in a political-cultural framework, makes its appearance in the works
of Raúl Martínez.
Humberto Peña also presents a personal concept of this trend and, like José
Luis Posada and Santiago
Chago Armada was an important forerunner of the following generation.
Alfredo Sosabravo was
notable in this period for his particular sense of humor; Manuel Mendive for
the subject, Afro, and a
deliberate Primitivism; Ever Fonseca through the treatment of popular Cuban
mythology and Flora Font
through peasants´ legends. The Photorealism of Thomas Sánchez, César Leal,
Nélida López, Gilberto
Frómeta, Aldo Menéndez and Flavio Garciandía was prominent in the
seventies through the adaptation
of the themes of Cuban society to this language.
Autor: Mariano Rodríguez
In the following years a network of cultural institutions developed offering
specialized
exhibitions. In 1963 a studio for serigraphy was installed in the UNEAC (Cuban
Association of Writers
and Artists) and in 1979 the Casas de las Américas organized a workshop
where the works of Cuban
and Latin American artists could be duplicated using serigraphy. However, it
was not until 1983, with
the foundation of the Taller Experimental de Serigrafía René Portocarrero that
serigraphy became the
method of duplication preferred by artists for the reproduction of their works,
leading to a veritable
boom in artistic serigraphy. The eighties mark the third turning point in our
artistic production and a
peak in the heyday of Cuban sculpture. A new generation of visual artists from
the Instituto Superior
de Arte (College of Art) were the driving force; for them artistic creation
signified a cognoscitive,
probing and intellectual motivation, in harmony with the times of
"Desecularization" of art and in a
time of the predominance of orthodox and schematic thought in national
reality, against which the
artist expresses his dissatisfaction. An emancipatory movement combining the
hopes of the old
avant-garde, and which causes a factor of non-communication between the
artistic and the institutional
sector to appear, is also a transgressing, desanctifying movement, which, in its
language and poetry,
integrates with the present Postmodernism.
In general outlines the historic-political interpretation is reinforced by the
analysis of historical
values and patriotic symbols; the specific values of art are emphasized and
appropriation is adopted,
installations, ready mode, conceptual and factual, as well as ephemeral art:
Happenings and
Performance (the groups Puré and Arte Calle). The visual communication of
folk art, kitsch, jokes,
anthropological and nature-encompassing considerations, myths, the native
element of our culture and
the identity of Latin America and the third world have been adopted. New
themes emerge, painting and
other branches of artistic creation exchange relationships with each other,
with the greatest possible
freedom of technique, with mixed techniques preferred in many cases. The
exhibition Volume I gives
an impetus to expressing this new sensitivity. José Bedia and Ricardo
Rodríguez Brey are seeking the
roots of their native culture; José Toirac, Juan Ballester, Tanya Angulo and
Ileana Villazón are
reflecting on art. Rubén Torres Llorca and also Flabio Garciandía take folk art
and its relationship to
politics as their reference; Lázaro Saavedra deals with ideology, art and
religion with great humor;
Reynerio Tamayo follows the same lines by using humor against criticism and
Ciro Quintana exercises
criticism through Cuban humor.
Carlos Rodríguez Cárdenas handles themes which appear problematic in
their contemporary
context: tourism, emigration, the mystification of political elements; Glexis
Novoa creates visual works
and installations, which allude to the values honored by political propaganda,
René Francisco and
Eduardo Ponjuán express the void of the postulates of socialist realism.
Humberto Castro, Gustavo
Acosta, Segundo Planes, Ana Alberina Delgado, Lázaro García , Félix Suazo,
Leandro Soto, Arturo
Cuenca, Luis Gómez, Gustavo Pérez Monzón and Consuelo Castañeda, are
only a few of the names in a
long list which have for many years drawn attention to the diversity of the
panorama of contemporary
Cuban sculpture and the difficulty of identifying any common characteristics,
other than that of
diversity itself.
The emancipation of the 80s
In the 80s, emancipation had been researched and announced in terms of
collective approaches.
In the present decade it is difficult to form groups for the very reason that it is a
time of individualism
and subjectivism. The openness and flexibility of power makes diversity
possible. The generation of
the 70s remains latent and, together with well-known names, a whole series or
younger artists appear,
amongst whom are: Pedro Alvarez with his observations on the conquest and
his island world;
Autor: Pedro Pablo Oliva
Sandra Ramos with her poetics on exile; Fernando Rodríguez, who works
in polychromatic wood,
in order to be a speaker for the blind artist Franciso de la Cal; Osvaldo Yero
and his symbols in
multicolored plaster, as well as Esterio Segura with his sculptures - altars,
where pictures of all types
and characters, alternating with sketches and metal engravings, meet..
Douglas Pérez, Aimee García,
Rubén Alpízar, Elsa Mora and many others, and in alternative positions an
even longer list of even
greater diversity of forms of expression, emphasize opinions which assert the
prestige of sculpture in
Cuba. There is even a risk that, by naming a few, others may be offended at
being excluded. As the
change to esthetic painting became consolidated – the best example being
Los Carpinteros, - without,
however, completely supplanting the spirit of the installations, pre-
conceptualism and the "ephemeral
art" which characterized the 80s, and other ballast of previous decades, some
of the forms of this era
fuse together. In previous years the postmodernist language took over from the
Modern the will of the
avant-garde to transform society by means of art. But today this biting and
hurtful criticism is
balanced by irony, indirectness, a language full of conceptual and formal
sharp-wittedness. In graphic
art, the figure of Belkis Ayóns. who has been outstanding for several years, is
now joined by Abel
Barrosos, an innovator in the use of wood-block as a medium, breaking
through the two-dimensional
by constructing objects around which slogans of Cuban reality circle,
announcing a glory at the end
which, to a great extent, is created by the opportunities presented by the
existence of the experimental
workshops.
Painting in exile The history of Cuban art would be incomplete if art in
exile, centered mainly on
the USA and Paris, were to be excluded. It encompasses the production of the
old masters who left the
country (Mario Carreño, Cundo Bermúdez, Agustín Fernández, Jorge
Camacho, Joaquín Ferrer, Gina
Pellón…) as well as those of Arte Calle of the eighties, the so-called
generation of Mariel and others
(Tomás Esson, Luis Cruz Asazeta, Miguel Padura, Vicente Domínguez,
Heriberto Mora, Juan Carlos
García Lubín), who had to adapt their works to suit the requirements of the
market. Also those living
in Mexico, Paris or Madrid who traveled to Miami after the fall of the Berlin
Wall (Torres, Llorca, Aldo
Menéndez, José Bedia, Arturo Cuenca, Tomás Sánchez), and the generation
which trained abroad
(Mario Bencomo, María Breto, Arturo Rodríguez, Juan González and Hernán
García from the generation
from Miami). We know nothing of the development and fate of any of these.
Cuban art is the focus in different contexts: the past because of the
protagonism of many of its
figures; present day art because perhaps in the high artistic consciousness of
each creator,
transcending the anecdotal, the descriptive and the superficial, lies his power
and his principal
interest.
Architecture
In contrast to the Aztecs, Mayas and Incas, the autochtonous people of
Cuba did not build
palaces or temples. The bohío, the simple, thatched farmhouse primarily
made of royal palms, is the
architectural heritage left by the native inhabitants of the island.
Façade in Santa Clara In the 16th century, the Spaniards brought their Iberian
architecture with them
and introduced to Cuba the use of stone for construction purposes. Municipal
buildings and churches,
palaces and Patrician homes are situated around park-like squares. The term
'colonial style' refers to
the period between 1492 and 1898. During those 400 years, there were
different architectural types,
including, for example, the neo-classical style, which beautified Cuban cities
with arcades, terraces
and pillars.Façade in Camaguey In the 16th and 17th centuries, many palaces
were built in the Moorish
Mudejar style, characteristically with two floors, a horseshoe arch and an inner
courtyard or patio. This
design was intended to provide enough light, shade and fresh air.
Furthermore, it was supposed to
make it easier for people to chat with their neighbours. The mamparas,
swinging double half-doors,
always let in a fresh breeze. Introduced in the 17th century, slatted shutters on
windows and doors
permitted the air to circulate and at the same time kept the harsh light out.
Tall glassless windows
extending from the floor to the ceiling and covered only by wooden shutters
provided enough fresh
air.
Che's portrait at Revolution Square Barrotes, rippled, lathe-turned bars,
served to keep out
burglars. Originally, these bars were made of wood but starting in the 19th
century, they were
elaborately fashioned out of wrought iron. Behind these barrotes, the Cubans
like to sit in their rocking
chairs and watch the comings and goings in the street. The narrow balconies
on the first floor are
mostly covered by a roof and supported by pillars. The typical ornate balcony
railings as well as the
flat, ochre coloured roofs of these buildings evoke the atmosphere of medieval
Spain.
Façadein Havanna In contrast to the colonial style, socialist Cuban
architecture is boring and bleak.
Apartment buildings constructed after the revolution are Spartan and
functional because aesthetics has
become less important than providing housing for everyone. This new
construction type did, however,
make it possible to do away with the slums of the pre-revolutionary period.
Literature
Due to the good school education literature has become very popular.
The Cubans favor the
works by the poet José Martí who died in the fight for freedom during the
Second War of
Independence. The books by Nicolás Guillén whose poems deal with Afro-
Cuban themes are very
popular, too. Alejo Carpentier, imprisoned by the Machado regime and later a
consul in Paris, became
a famous novelist outside Cuba.The poet José Martí Ten of his works have
been translated which
makes him the most translated Cuban writer. Jesus Diaz' constant and open
criticism of the present
conditions in Cuba made him an enemy of Fidel Castro. Now, the novelist lives
in exile.
Nicolas Guillen
The most important representatives of the new Cuban novel are Miguel Barnet
and Reinaldo Arenas. In
his shocking autobiography Before Night Falls (1993) Arenas, facing death from
AIDS, describes his
struggle for the preservation of the individual and artistic freedom both in
Cuba and in the
commercialized cultural machinery of US capitalism.
Guantanamera
I am a sincere man from where the palm tree grows. And before dying I
want to sing my verses
of the soul. My verse is a clear green, and a burning crimson. My verse is a
wounded deer that seeks
refuge on the mountain. It is with the poor of the earth that I wish to cast my
fate. It is not the sea
that draws me, it is the mountain stream.José Marti Film
The Cubans are very fond of movies. Especially on weekends, they stand in
endless lines in front of
the box offices. There is a broad range of international films to choose from,
most of them are dubbed
into Spanish. Since 1959, the production of Cuban films has experienced a
rapid upturn. As early as in
the years following the revolution, directors and producers began to portray
the Cuban reality with
cinematic means. They did not take common Hollywood patterns as a model
but tried to set the focus
on history, culture, and specific problems of the Cuban and Latin American
population, e.g. in Lucía
(1968), El Retrato de Teresa (1979), El brigadista (1977). However, the Cubans
complain about the
decreasing quality of film productions. The films have gradually departed from
social reality. There is
talk of self-censorship, of dogmatism with respect to content, and of formal
inadequacy. As a reaction
to this, in 1986 an international film school was established in San Antonio de
los Baños in the
province of Havana. This school is autonomous and therefore not under the
control of the ministry of
education.
"The Survivors" by Tomas Gutierrez Alea and Antonio Benitez Rojo.
In 1993, the film Fresa y Chocolate by Tomás Gutiérrez Alea and Juan
Carlos Tabío was shot in
Cuba and won the jury's special prize at the 1994 Berlin Film Festival
(Berlinale). The light but also
serious comedy is about David, at the beginning an orthodox revolutionist, the
non-conformist
homosexual Diego, and his neighbor Nancy who have developed their own
way to fiddle through
everyday life between loyalty to the party line and the black market. The
movie is more than a thrilling
triangle story. Filled with critical allusions to contemporary Cuba, it plays
amusingly with the dreams
of a new society and has been received enthusiastically even on the island
itself.International Festival
of the New Latin-American Film Since 1979, the annual Festival Internacional
del Nuevo Cine
Latinoamericano (the International Festival of the New Latin-American Film)
takes place in Cuba. It has
become the decisive forum of the Cuban film.
The Cuban Economy
The collapse of the Soviet Union had a greater impact on the Cuban
economy than four decades
of the US embargo. Since Cuba lost its most important trading partner, the
economy has been in dire
straits. During the Cold War, 70% of the country's foreign trade was with the
Soviet Union. The
relatively small country has suffered tremendously since the lifeline was cut to
its former benefactor.
The total volume of trade has declined from 13 to 3.2 million tons. Despite a
rigorous program of
economic measures, this big hole in Cuba's public purse cannot be plugged
with the remaining income
from the export of nickel, fish, tobacco, and citrus fruits. Cuba's import
business has virtually come to
a halt due to the lack of foreign currency.
Truck during sugar harvest. After several half-hearted reforms, the government
has almost secretly
started to restructure the planned economy. The island is opening up to
foreign investors. There are
already 200 joint ventures, among others with Spain, Canada, and France. The
comandante en jefe
himself has visited potential trading partners ? sometimes even in civilian
clothes.
Tax stamps
The Cubans and putting their greatest hopes in tourism, which opens the
door not only to foreign
currency, but also to western ideas. In September 1993, the government
allowed several professions
to begin handling their business in a free enterprise fashion.
Cuban Truck
In 1994, an income tax system for private businesses was introduced to
siphon off (in some
cases considerable) amounts of money. This led to major protests among the
Cuban population since
they had never paid taxes before. The most drastic measure, however, was
the legalization of the
dollar, which deeply affected the Cuban socialist consciousness. Those who
manage to get dollars from
tourists or friends abroad live a comparatively luxurious life. Salaries paid in
pesos is practically
worthless. This fact threatens to split the society, which Castro has been able
to prevent so far. Castro
says yes to capital investments but no to capitalism ? an aim hard to achieve.
Castro's crisis managers
can be compared to acrobats balancing without a net.
Politics and State Structure Cuba is a socialist republic with a president as
the head of state. In
1976 the self-government of the Cuban people was introduced. The candidates
are not nominated by
the communist party or any of the other political parties, but by those citizens
who are entitled to vote.
The voters choose the candidates from among people they know in their
neighbourhoods or at work.
Every Cuban who is older than 16 years of age is entitled to nominate
someone and to vote. The
government recommends that voters agree to the entire list, but it is also
possible to elect only certain
candidates from the list. Officially, there is no compulsory voting in Cuba, but
on election day,
representatives of the Comité de Defensa de la Revolución, the committee for
the defence of the
revolution, go from door to door to convince the citizens to participate in the
elections. Those who do
not vote may be regarded as anti-revolutionary, which can lead to professional
and personal
disadvantages.
Graffitto: Cuba libre
On 24 February 1993, more than 90% of the eligible Cubans went to the
polls. Fidel and Raul
Castro received 90% of the votes but there was also one famous non-
communist, an author called
Miguel Barnet, who received more than 90% of the votes in his ward. The
ballot of 7% of the voters
were intentionally spoiled, thus expressing those voters' fundamental
opposition to the election. The
National Assembly consists of 89 deputies and is therefore the most powerful
body within the state
structure.
Raul Castro
The deputies of the National Assembly elect 34 members from their own
ranks to constitute the
Council of State which represents the government. The Council of State is
accountable to the National
Assembly; the National Assembly reports to the provinces and municipalities,
and they in turn are
answerable to the individual constituencies. The chairman of the Council of
State is both president and
chairman of the Council of Ministers and is thus also head of state. Fidel Castro
holds these positions
and is also the General Secretary of Cuba's Communist Party.Comité de
Defensa de la Revolución Each
block of houses is assigned to a Comité de la Defensa de la Revolución.
Besides useful jobs like the
supervising of blood donations or guarding children on their way to school,
these committees also
have the task of controlling people's movements and activities. The women's
league, labour unions
and youth organisations play a prominent political role in everyday life on
Cuba.
Billboard: Patria o muerte
The confusion caused by Glasnost and Perestroika was more economic
than political. The Cuban's
general discontent concerns all aspects of life, but there is considerable
agreement between the party
and the people. The fear of the US and thus of the unknown is greater than the
fear of repression.
Fidel Castro
Fidel Castro was born on 13 August 1926 (or 1927) on a finca in Mayari. He
was educated by
Jesuits in Santiago de Cuba and then in Havana. After finishing school in 1945,
he studied law in
Havana and became a member of a student organization that protested
against President Grau.
Fidel Castro on a road sign He graduated successfully with the title Doctor of
Law and started a law
practice in Havana. After Batista came to power in Cuba through a coup,
Castro unsuccessfully brought
charges against the dictator. On 26 July, 1953, he and 140 other rebels
attacked the Moncada barracks
in Santiago. The attack failed because Castro accidentally fired his gun too
soon. After being
imprisoned on Isla de Pinos, Castro was amnestied and went into exile in
Mexico.
Fidel Castro There he enlisted additional opponents of the Batista regime.
Having been trained by an
experienced general, Castro and his companions prepared for an invasion of
Cuba. On 2 December
1956, the rebels, along with Che Guevara, arrived in Cuba on the yacht
'Granma' and started a
revolution. After the victory on 1 January 1956, Castro first became Minister of
Defence and later Prime
Minister.
Fidel Castro at a party convention
Ernesto Che Guevara
"A true internationalist is someone whose throat tightens whenever a
human being is murdered in
another part of the world and whose heart pounds whenever the flag of
freedom is planted somewhere
on earth." (Che) Ernesto "Che" Guevara was born in Argentina on 14 June
1928. At the age of two, he
developed asthma, from which he suffered his whole life. His family moved to
Alta Gracia (Cordoba)
because of its dry climate, but his health did not improve. He was educated
mainly at home by his
mother, Celia de la Serna.Factory with a portrait of Che Early in his life, he
started reading the works
of Marx, Engels, and Freud, all of which he found in his father's library. He
probably read some of
these works even before 1941, when he entered secondary school at the
"Colegio Nacional Dean
Funes" in Cordoba, where he only excelled in literature and sports.
Encountering refugees of the
Spanish civil war and witnessing the long political crises in Argentina, which
culminated in the "Left
Facism" of Juan Perón, had a lasting impact on him. He opposed Perón along
with his parents. These
events and influences aroused a strong aversion in the young Che against
military politicians, the
army, capitalist oligarchy, and in particular, against US-dollar imperialism. In
1947, he entered the
University of Buenos Aires. Initially, he wanted to find out more about his own
disease, but then
showed an increasing interest in leprosy.
In 1949, he embarked upon the first of a number of longer tours, exploring
Northern Argentina by
bicycle. There he encountered the very poor as well remnants of the
indigenous tribes. In 1951, after
his penultimate exam, he went on a long trip together with a friend, earning
money with odd jobs. He
visited South Argentina, Venezuela, and Miami, met Salvador Allende in Chile
and worked in the San
Pablo leprosy hospital in Peru. Che was imprisoned in Colombia during the
period of "La Violencia", a
time of riots and violence, but was released very soon afterwards. When he
returned home, he was
sure of one thing: he did not want to become just another middle-class general
practitioner. He
graduated as a specialist in dermatology and moved to La Paz, Bolivia at the
time of its national
revolution. Afterwards, he moved on to Guatemala and earned his living as a
writer of archaeological
articles about the Inca and Maya ruins.
Ernesto Che Guevara Che arrived in Guatemala during the socialist
presidency of Arbenz Guzmán,
and although he had become a Marxist and knew Lenin's works well, he
refused to join the communist
party. As a result, he had no chance to get a job in one of the public hospitals
and ended up virtually
destitute. He lived together with Hilda Gardea, a Marxist of indigenous origin
who fomented his
political education and introduced him to Nico Lopez, one of Fidel Castro's
lieutenants. In Guatemala,
he observed a CIA-engineered group inciting a contra-revolution and became
convinced of the fact that
a revolution can only be carried out through armed revolt. In September 1954,
after Arbenz Guzmán
was overthrown, Che left Guatemala and moved, together with Hilda Gardea
and Nico Lopez, to Mexico
City, where he worked at the General Hospital. In 1955, he met Raul and Fidel
Castro, and in the latter
he saw the "great leader" he had been looking for. He followed the supporters
of Castro to a farm,
where the Cuban revolutionaries learned everything about guerrilla warfare
under the harsh command
of Alberto Bayo, a Captain of the Spanish republican army. Bayo was well
experienced as he himself
had trained under Mao-Tse Tung. Guevara, who since then was called "Che"
(an affectionate
Argentinean expression for "buddy"), soon became Bayo's favourite trainee
and the best of his group.
The war games at the farm attracted the attention of the police, and in June,
1956, all the trainees and
Che were imprisoned for a month.
Invasion
During the invasion of Cuba, Che joined the Cubans, first as a doctor and
then as the Commander
of the Revolutionary Army, with the goal of overthrowing the dictator, Batista,
who was supported by
the US government. When the revolutionaries won, Che became the second
most important individual
in Castro's government. He was primarily responsible for moving Cuba toward
communism, but not
Moscow's orthodox variety. Che organised and ran the Instituto Nacional de la
Reforma Agraria, the
aim of which was to pass new land reform laws and to nationalize the large
estates. He then became
president of the National Bank of Cuba. He dismissed non-communists from the
government and from
other important positions, and he worked persistently to thwart the efforts of
two respected French
economists whom Castro had brought in and who wanted to introduce Cuba
more slowly to
communism. But Che forced the Cuban economy into communism so quickly t!
! ! ! hat it was
temporarily ruined. In 1959, he married Aledia March and the two of them
travelled to Egypt, India,
Japan, Indonesia, Pakistan and Yugoslavia. Back in Cuba, he bacame Minister
of Industry and in 1960,
he signed a trade agreement with the USSR, which freed Cuba from its
dependence on the US market.
The young Ernesto
Che developed his own communist philosophy, which upset Moscow. He
increasingly moved away
from Moscow and toward Peking. He finally broke completely with the USSR
when he called it the
"silent accomplice of imperialism". He also attaced the Soviet Union because
of its policies of
coexistence and revisionism. He founded the tri-continental conference to
develop a network of
guerilla operations in Africa, Asia and South America. He made a half-hearted
attempt to establish
some sort of relationship with the US, and then, as Cuba's representative to the
UN, he attacked the
US for its voracious, pitiless and imperialistic activities in Latin America. Che´s
unwillingness to
compromise with the capitalist and communist establishments forced Castro to
dro him, but not
officially. For a few months, his wherabouts were unknown and there were
rumors that he was already
dead. During this time he visited a number of African countries and looked into
the possibility of
turning the Kinshasa revolution in the Congo into a communist revolution with
Cuban guerilla fighters.
He returned to Cuba to train voluntters, and then took a force of 120 Cubans
back to the Congo. While
his men fought well, the Kinshasa rebels were powerless against the Belgian
mercenaries, and in the
fall of 1965, Che had to recommend to Castro that Cuban assistance be halted.
Che's Time in Bolivia
At that time, a major guerilla offensive on the scale of the Cuban
revolution was being planned.
Che was naturally involved. A camp was set up in the Bolivian Andes, with
Guevara as its leader.
Ernesto Che Guevara Che's men had to undergo hard training, going on
marches which sometimes
lasted more than 20 days. After a few months, Che commanded a troop of over
a hundred men. Only a
few days later, the first fights between the rebels and the army occurred, in
which some soldiers were
killed. Due to this fight, the army knew about the location of the guerilla camp.
Therefore, Che had to
change tactics earlier than planned and fight without having a base camp.
Over the course of time,
Guevara lost more and more men due to the high physical strain.On 7 October
1967, Che was
exploring one of the numerous Bolivian canyons with a small group of men.
Che had just told his men
to walk in the water, so they would not leave any tracks, when the soldiers
suddenly started shooting
at them. The guerilleros were trapped in the canyon, under fire from both
sides. The rebels shot back
without even knowing where the enemy were hiding. Suddenly, Che
screamed in pain; a bullet had hit
his lower leg. The soldiers realized that they had won and climbed down,
shooting some of the rebels
as they went.
Guevara and two other men were captured. Only with great effort was Che
able to climb the hill.
His men wanted to help him, but he insisted on making it alone, and he
dragged himself, clutching his
weapon and his diary up the slope. Che was held prisoner by the government
in a schoolhouse to
await trial. There he realized that the entire endeavour had been hopeless
right from the beginning
because the farmers had no revolutionary ambitions at all On 9 October, a
simple soldier was ordered
to shoot Che, who was 39 at the time. Che was never tried or put before an
execution squad. He was
simply shot by a simple soldier, "for the good of the country". The last words of
the already legendary
Ernesto "Che" Guevara were: "Damn coward! You are shooting a man just
because you are afraid of
the government." Che's body was buried at a secret spot, and was only found
again recently. Due to
his wild appearance and his steadfastness in the face of every type of
establishment, as well as his
decision to commit himself to violent resistance, Che became an idol to the
disenchanted and
revolutionary youth of the 1960s and early '70s.
Even 30 years after his death, the myth of Che Guevara still lives on.
Almost everyone knows his
face and the crossover group "Rage against the Machine" put his image on its
first album cover
(Bombtrack). Even industry discovered and misused Che for its purposes,
putting his picture on
advertisements and even using him as the motif for a Swatch. At the end of
June 1997, Che's remains
were found in Bolivian and shortly thereafter returned to Cuba.
Che´s Life
1928, 14.June:Ernesto Che Guevara Lynch is born in Rosario,Argentina
1946-1953:Student at the School of Medicine in Buenos Aires
1953: Completed his medical studies
1954-1956: Worked in Mexico as a doctor
1955:Met Fidel Castro and joined his revolutionary group in June 1956
August
1956:Emprisoned in Mexico because of his membership in Fidel's group
25. November 1956:Voyage to Cuba on the "Granma" together with 82
rebels
1956 - 1959:Participated in the Cuban struggle for liberation; wounded
twice
1957, 5. June: Named commander of the fourth column
1958, 28. - 31. December: Battle for Santa Clara
1959, 1. January: Liberation of Santa Clara
1959, 2. January: La Cabana fortifications in Havanna occupied
1959, 9. February: Che becomes a Cuban citizen
1959, 2. June: Marries Aleida March
1959, 26. November:Named director of the National Bank of Cuba
1961, 23. February: Named Minister of Industry
1964, 16. January: Signs Cuban-Soviet protocol on technical assistance
1965, 15. March:Last public appearance in Cuba
1965, 1. April:Che writes last letters to his parents, his children and Fidel
Castro
1966, 7. November: Arrival in partisan camp in Nancahuazu,Bolivia
1967, 23. March:Start of military actions of the National Army for the
Liberation of Bolivia
(leaders: Che, Ramon, Fernando)
1967, 8. October: Battle in the Yuro Valley; Che is wounded and then
captured
1967, 9. October:Che is murdered by rangers in Higuera
1967, 15. October:Fidel Castro confirms that Che died in Bolivia
1968, June:The first edition of Che's "Bolivian Diary" is published in
Havanna
Breve Historia de Cuba
Cuando Cristóbal Colón arribó a Cuba el 27 de octubre de 1492 y sus
naves recorrieron durante
cuarenta días la costa norte oriental de la Isla, pudo apreciar, junto a los
encantos de la naturaleza
exuberante, la presencia de pobladores pacíficos e ingenuos que le ofrecían
algodón, hilado y
pequeños pedazos de oro a cambio de baratijas.
Dos años después, al explorar la costa sur de Cuba durante su segundo
viaje, el Almirante se
percataría de la diversidad de esos pobladores indígenas, pues los aborígenes
de la región oriental que
lo acompañaban, no podían entenderse con los habitantes de la parte
occidental.
Ciertamente, el poblamiento de la Isla se había iniciado cuatro milenios
antes, con la llegada de
diversas corrientes migratorias: las primeras probablemente procedentes del
norte del continente a
través de la Florida, y las posteriores, llegadas en sucesivas oleadas desde la
boca del Orinoco a lo
largo del arco de las Antillas.
Entre los aproximadamente 100 000 indígenas que poblaban la Isla al
iniciarse la conquista
española, existían grupos con distintos niveles de desarrollo sociocultural. Los
más antiguos y
atrasados ¾ ya casi extinguidos en el siglo XV¾ vivían de la pesca y la
recolección y fabricaban sus
instrumentos con las conchas de grandes moluscos. Otro grupo, sin despreciar
la concha, poseía
instrumentos de piedra pulida y, junto a las actividades recolectoras,
practicaba la caza y la pesca. Más
avanzados, los procedentes de Sudamérica ¾ pertenecientes al tronco
aruaco¾ eran agricultores, y
con su principal cultivo, la yuca, fabricaban el casabe, alimento que no sólo
podía comerse en el
momento, sino que también se podía conservar. Confeccionaban objetos y
recipientes de cerámica y
poseían un variado instrumental de concha y piedra pulida. Sus casas de
madera y guano de palma ¾
los bohíos¾ agrupadas en pequeños poblados aborígenes, constituirían
durante varios siglos un
elemento fundamental del hábitat del campesinado cubano.
La Sociedad Colonial
La conquista de la Isla por España se inicia casi dos décadas después del
primer viaje de Colón, como
parte del proceso de ocupación que se irradiaba hacia diversas tierras del
Caribe. A Diego Velázquez,
uno de los más ricos colonos de La Española, se encargó sojuzgar el territorio
cubano, que se inició en
1510 con una prolongada operación de reconocimiento y conquista plagada
de cruentos incidentes.
Alertados acerca de las tropelías cometidas por los españoles en las islas
vecinas, los aborígenes de la
región oriental de Cuba resistieron la invasión hispana dirigidos por Yahatuey
o Hatuey, un cacique
fugitivo de La Española, quien finalmente fue apresado y quemado vivo como
escarmiento.
Con la fundación de Nuestra Señora de la Asunción de Baracoa en 1513, los
españoles emprendieron
el establecimiento de siete villas con el objetivo de controlar el territorio
conquistado ¾ Bayamo
(1513), la Santísima Trinidad, Sancti Spíritus y San Cristóbal de La Habana
(1514), Puerto Príncipe
(1515)¾ hasta concluir con Santiago de Cuba (1515), designada sede del
gobierno. Desde estos
asentamientos, que en su mayoría cambiaron su primitiva ubicación, iniciaron
los conquistadores la
explotación de los recursos de la Isla.
La actividad económica se sustentó en el trabajo de los indígenas,
entregados a los colonos por la
Corona mediante el sistema de "encomiendas", una especie de concesión
personal, revocable y no
transmisible, mediante el cual el colono se comprometía a vestir, alimentar y
cristianizar al aborigen a
cambio del derecho de hacerlo trabajar en su beneficio. El renglón
económico dominante en estos
primeros años de la colonia fue la minería, específicamente la extracción de
oro, actividad en la cual
se emplearon indios encomendados así como algunos esclavos negros que se
integraron desde muy
temprano al conglomerado étnico que siglos después constituiría el pueblo
cubano.
El rápido agotamiento de los lavaderos de oro y la drástica reducción de la
población ¾ incluidos los
españoles, alistados en gran número en las sucesivas expediciones para la
conquista del continente¾
convirtió a la ganadería en la principal fuente de riqueza de Cuba. A falta de
oro, la carne salada y los
cueros serían las mercancías casi exclusivas con que los escasos colonos de
la Isla podrían
incorporarse a los circuitos comerciales del naciente imperio español.
Concebido bajo rígidos principios mercantilistas, el comercio imperial se
desarrollaría como un
cerrado monopolio que manejaba la Casa de Contratación de Sevilla, lo que
no tardó en despertar los
celosos apetitos de otras naciones europeas. Corsarios y filibusteros franceses,
holandeses e ingleses
asolaron el Caribe, capturaron navíos y saquearon ciudades y poblados. Cuba
no escapó de esos
asaltos: los nombres de Jacques de Sores, Francis Drake y Henry Morgan
mantuvieron en pie de
guerra por más de un siglo a los habitantes de la Isla. Las guerras y la
piratería también trajeron sus
ventajas. Para resguardar el comercio, España decidió organizar grandes
flotas que tendrían como
punto de escala obligado el puerto de La Habana, estratégicamente situado al
inicio de la corriente del
Golfo. La periódica afluencia de comerciantes y viajeros, así como los
recursos destinados a financiar
la construcción y defensa de las fortificaciones que, como el Castillo del
Morro, guarnecían la bahía
habanera, se convertirían en una importantísima fuente de ingresos para
Cuba. Los pobladores de las
regiones alejadas, excluidos de tales beneficios, apelaron entonces a un
lucrativo comercio de
contrabando con los propios piratas y corsarios, que de este modo menos
agresivo también burlaban
el monopolio comercial sevillano.
Empeñadas en sofocar tales intercambios, las autoridades coloniales
terminaron por chocar con
los vecinos, principalmente los de la villa de Bayamo, quienes con su
sublevación de 1603, ofrecieron
una temprana evidencia de la diversidad de intereses entre la "gente de la
tierra" y el gobierno
metropolitano. Uno de los incidentes provocados por el contrabando inspiró
poco después el poema
Espejo de Paciencia, documento primigenio de la historia literaria cubana.
A principios del siglo XVII, la Isla, que en ese momento contaba con unos 30
000 habitantes, fue
dividida en dos gobiernos, uno en La Habana y otro en Santiago de Cuba,
aunque la capital se
estableció en aquella. Aunque lentamente, la actividad económica crecía y se
diversificaba con el
desarrollo del cultivo del tabaco y la producción azúcar de caña.
Paulatinamente se establecieron
nuevas poblaciones, por lo general alejadas de las costas y crecieron las
primitivas villas, donde
comenzaba a manifestarse un estilo de vida más acomodado y a practicarse
frecuentes diversiones,
desde los juegos y bailes hasta las corridas de toros y los altares de cruz. De
la actividad religiosa,
que era con mucho la nota dominante de la vida social, quedarían
importantes huellas arquitectónicas,
entre las que vale como muestra el magnífico Convento de Santa Clara.
La subida al trono español de la dinastía Borbón a principios del siglo XVIII
trajo aparejada una
modernización de las concepciones mercantilistas que presidían el comercio
colonial. Lejos de
debilitarse, el monopolio se diversificó dejándose sentir de diverso modo en
la vida económica de las
colonias.
En el caso cubano, ello condujo a la instauración del estanco del tabaco,
destinado a monopolizar
en beneficio de la Corona la elaboración y comercio de la aromática hoja,
convertida ya en el más
productivo renglón económico de la Isla. La medida fue resistida por
comerciantes y cultivadores, lo
que dio lugar a protestas y sublevaciones, la tercera de las cuales fue
violentamente reprimida
mediante la ejecución de once vegueros en Santiago de las Vegas, población
próxima a la capital.
Imposibilitados de vencer el monopolio, los más ricos habaneros decidieron
participar de sus
beneficios. Asociados con comerciantes peninsulares, lograron interesar al
Rey y obtener su favor para
constituir una Real Compañía de Comercio de La Habana (1740), la cual
monopolizó por más de dos
décadas la actividad mercantil de Cuba.
El siglo XVIII fue escenario de sucesivas guerras entre las principales
potencias europeas, que en
el ámbito americano persiguieron un definido interés mercantil. Todas ellas
afectaron a Cuba de uno u
otro modo, pero sin duda la más trascendente fue la de los siete Años (1756-
1763), en el curso de la
cual La Habana fue tomada por un cuerpo expedicionario inglés. La
ineficacia de las máximas
autoridades españolas en la defensa de la ciudad contrastó con la disposición
combativa de los
criollos, expresada sobre todo en la figura de José Antonio Gómez, valeroso
capitán de milicia de la
cercana villa de Guanabacoa, muerto a consecuencia de los combates.
Durante los once meses que
duró la ocupación inglesa ¾ agosto de 1762 a julio de 1763¾ La Habana fue
teatro de una intensa
actividad mercantil que pondría de manifiesto las posibilidades de la
economía cubana, hasta ese
momento aherrojada por el sistema colonial español.
Al restablecerse el dominio hispano sobre la parte occidental de la Isla, el
Rey Carlos III y sus
ministros "ilustrados" adoptaron una sucesión de medidas que favorecerían el
progreso del país. La
primera de ellas fue el fortalecimiento de sus defensas, de lo cual sería
máxima expresión la
construcción de la imponente y costosísima fortaleza de San Carlos de La
Cabaña en La Habana; a esta
se sumarían numerosas construcciones civiles, como el Palacio de los
Capitanes Generales (de
gobierno) y religiosas, como la Catedral, devenidas símbolos del paisaje
habanero. El comercio
exterior de la Isla se amplió, a la vez que se mejoraron las comunicaciones
interiores y se fomentaron
nuevas poblaciones como Pinar del Río y Jaruco. Otras medidas estuvieron
encaminadas a renovar la
gestión gubernativa, particularmente con la creación de la Intendencia y de la
Administración de
Rentas. En este contexto se efectuó el primer censo de población (1774) que
arrojó la existencia en
Cuba de 171,620 habitantes.
Otra serie de acontecimientos internacionales contribuyeron a la
prosperidad de la Isla. El primero
de ellos fue la guerra de independencia de las Trece Colonias inglesas de
Norteamérica, durante la cual
España ¾ partícipe del conflicto¾ autorizó el comercio entre Cuba y los
colonos sublevados. La
importancia de este cercano mercado se pondría de manifiesto pocos años
después, durante las
guerras de la Revolución Francesa y el Imperio napoleónico, en las cuales
España se vio involucrada
con grave perjuicio para sus comunicaciones coloniales. En esas
circunstancias se autorizó el comercio
con los "neutrales" ¾ Estados Unidos¾ y la economía de la Isla creció
vertiginosamente, apoyada en
la favorable coyuntura que para los precios del azúcar y el café creó la
revolución de los esclavos en la
vecina Haití. Los hacendados criollos se enriquecieron y su flamante poder se
materializó en
instituciones que, como la Sociedad Económica de Amigos del País y el Real
Consulado, canalizaron su
influencia en el gobierno colonial. Liderados por Francisco de Arango y
Parreño, estos potentados
criollos supieron sacar buen partido de la inestable situación política y, una
vez restaurada la dinastía
borbónica en 1814, obtuvieron importantes concesiones como la libertad del
comercio, el desestanco
del tabaco y la posibilidad de afianzar legalmente sus posesiones agrarias.
Pero tan notable progreso material se sentaba en el pavoroso incremento
de la esclavitud. A partir
de 1790, en sólo treinta años, fueron introducidos en Cuba más esclavos
africanos que en el siglo y
medio anterior. Con una población que en 1841 superaba ya el millón y medio
de habitantes, la Isla
albergaba una sociedad sumamente polarizada, entre una oligarquía de
terratenientes criollos y
grandes comerciantes españoles y la gran masa esclava, subsistían las
disímiles capas medias,
integradas por negros y mulatos libres y los blancos humildes del campo y las
ciudades, estos últimos
cada vez más remisos a realizar trabajos manuales considerados vejaminosos
y propios de esclavos.
La esclavitud constituiría una importante fuente de inestabilidad social, no
sólo por las frecuentes
manifestaciones de rebeldía de los esclavos ¾ tanto individuales como en
grupos¾ sino porque el
repudio a dicha institución dio lugar a conspiraciones de propósitos
abolicionistas. Entre estas se
encuentran la encabezada por el negro libre José Antonio Aponte, abortada
en La Habana en 1812, y la
conocida Conspiración de la Escalera (1844), que dio pie a una cruenta
represión. En esta última
perdieron la vida numerosos esclavos, negros y mulatos libres, entre quienes
figuraba el poeta Gabriel
de la Concepción Valdés (Plácido).
El desarrollo de la colonia acentuó las diferencias de intereses con la
metrópoli. A las inequívocas
manifestaciones de una nacionalidad cubana emergente, plasmadas en la
literatura y otras expresiones
culturales durante el último tercio del siglo XVIII, sucederían definidas
tendencias políticas que
proponían disímiles y encontradas soluciones a los problemas de la Isla. El
cauto reformismo
promovido por Arango y los criollos acaudalados encontró continuidad en un
liberalismo de corte
igualmente reformista encarnado por José Antonio Saco, José de la Luz y
Caballero y otros
prestigiosos intelectuales vinculados l sector cubano de los grandes
hacendados. La rapaz y
discriminatoria política colonial de España en Cuba tras la pérdida de sus
posesiones en el Continente,
habría de frustrar en reiteradas ocasiones las expectativas reformistas.
Esto favoreció el desarrollo de otra corriente política que cifraba sus
esperanzas de solución de
los problemas cubanos en la anexión a Estados Unidos. En esta actitud
convergía tanto un sector de
los hacendados esclavistas que veía en la incorporación de Cuba a la Unión
norteamericana una
garantía para la supervivencia de la esclavitud ¾ dado el apoyo que
encontrarían en los estados
sureños¾ como individuos animados por las posibilidades que ofrecía la
democracia estadounidense
en comparación con el despotismo hispano. Los primeros, agrupados en el
"Club de La Habana"
favorecieron las gestiones de compra de la Isla por parte del gobierno de
Washington, así como las
posibilidades de una invasión "liberadora" encabezada por algún general
norteamericano.
En esta última dirección encaminó sus esfuerzos Narciso López, general de
origen venezolano que, tras
haber servido largos años en el ejército español, se involucró en los trajines
conspirativos
anexionistas. López condujo a Cuba dos fracasadas expediciones, y en la
última fue capturado y
ejecutado por las autoridades coloniales en 1851.
Otra corriente separatista más radical aspiraba a conquistar la
independencia de Cuba. De
temprana aparición, ¾ en 1810 se descubre la primera conspiración
independentista liderada por
Román de la Luz¾ este separatismo alcanza un momento de auge en los
primeros años de la década
de 1820. Bajo el influjo coincidente de la gesta emancipadora en el continente
y el trienio
constitucional en España, proliferaron en la Isla logias masónicas y
sociedades secretas. Dos
importantes conspiraciones fueron abortadas en esta etapa, la de los Soles y
Rayos de Bolívar (1823),
en la que participaba el poeta José María Heredia ¾ cumbre del romanticismo
literario cubano¾ y más
adelante la de la Gran Legión del Aguila Negra alentada desde México.
También por estos años, el
independentismo encontraba su plena fundamentación ideológica en la obra
del presbítero Félix
Varela. Profesor de filosofía en el Seminario de San Carlos en La Habana,
Varela fue electo diputado a
Cortes en 1821 y tuvo que huir de España cuando la invasión de los "cien mil
hijos de San Luis"
restauró el absolutismo. Radicado en Estados Unidos, comenzó a publicar allí
el periódico El Habanero
dedicado a la divulgación del ideario independentista. Su esfuerzo, sin
embargo, tardaría largos años
en fructificar pues las circunstancias, tanto internas como externas, no
resultaban favorables al
independentismo cubano.
En los años posteriores, la situación económica cubana experimentó
cambios significativos. La
producción cafetalera se derrumbó abatida por la torpe política arancelaria
española, la competencia
del grano brasileño y la superior rentabilidad de la caña. La propia
producción azucarera se vio
impelida la modernización de sus manufacturas ante el empuje mercantil del
azúcar de remolacha
europeo. Cada vez más dependientes de un solo producto ¾ el azúcar¾ y del
mercado
estadounidense, Cuba estaba urgida de profundas transformaciones
socioeconómicas a las cuales la
esclavitud y la expoliación colonial española interponían formidables
obstáculos. El fracaso de la Junta
de Información convocada en 1867 por el gobierno metropolitano para revisar
su política colonial en
Cuba, supuso un golpe demoledor para las esperanzas reformistas frustradas
en reiteradas ocasiones.
Tales circunstancias favorecieron el independentismo latente entre los
sectores más avanzados de la
sociedad cubana, propiciando la articulación de un vasto movimiento
conspirativo en las regiones
centro orientales del país.
Luchas por la independencia nacional
El movimiento estalló el 10 de octubre de 1868, al levantarse en armas el
abogado bayamés Carlos
Manuel de Céspedes, uno de los principales conspiradores, quien en su
ingenio La Demajagua
proclamó la independencia y dio la libertad a sus esclavos. El alzamiento,
secundado podo después
por los conspiradores de Camagüey y Las Villas, logró afirmarse, no obstante
la despiadada reacción
hispana. Mientras los españoles de las ciudades, agrupados en los cuerpos de
voluntarios, sembraban
el terror entre las familias cubanas convirtiéndose en un influyente factor de
las decisiones políticas, el
ejército colonial avanzaba sobre Bayamo ¾ la capital insurrecta¾ que los
cubanos tendrían que
abandonar, no sin antes reducirla a cenizas como expresión de su
inclaudicable voluntad
revolucionaria. En tan difíciles condiciones, el movimiento independentista
logró unificarse, aprobando
en Guáimaro la constitución que daba lugar a la República de Cuba en
Armas.
El ejército libertador cubano, tras meses de duro aprendizaje militar,
alcanzó una capacidad
ofensiva que se pondría de manifiesto en la invasión de la rica región de
Guantánamo por el General
Máximo Gómez y las brillantes acciones libradas en las sabanas
camagüeyanas por la caballería al
mando de Ignacio Agramonte. Pero este avance militar se vio lastrado por las
diferencias políticas en
el campo revolucionario, las cuales condujeron a la deposición de Céspedes
de su cargo de Presidente
de la República (1873) e impidieron el tan necesario apoyo en armas y medios
de los patriotas
emigrados. Una influencia igualmente negativa ejerció la política de
hostilidad hacia los
revolucionarios cubanos adoptada por el gobierno de Estados Unidos que,
frente a la gesta
independentista, prefirió atenerse a su vieja política confiado en que el
destino de Cuba gravitaría
indefectiblemente hacia el dominio norteamericano.
El empuje militar cubano alcanzó su cenit entre 1874 y 1875, primero con
la campaña de Máximo
Gómez en Camagüey, jalonada por victoriosos combates de La Sacra y Palo
Seco y la batalla de Las
Guásimas ¾ donde el ejército cubano derrotó una fuerza española de más de
4,000 hombres¾ y la
posterior invasión a Las Villas por las tropas mambisas al mando del genial
general dominicano. Pero
el trascendental avance estratégico resultó desvirtuado nuevamente por las
disensiones intestinas que,
al entorpecer la llegada de vitales refuerzos, posibilitaron que la invasión se
empantanase sin
conseguir su objetivo de llevar la guerra al rico territorio occidental de la Isla.
El debilitamiento del esfuerzo independentista coincidió con la
recuperación de la capacidad
político-militar española, cuando la restauración monárquica de 1876 puso fin
a las violentas
conmociones que habían caracterizado la vida de la península tras la
"revolución gloriosa" (1868) y
con la posterior proclamación de la república. El desfavorable sesgo de la
correlación de fuerzas y el
desgaste en el campo insurrecto, posibilitaron que un importante sector del
movimiento
independentista aceptase las propuestas del General español Arsenio
Martínez Campos. La paz sin
independencia firmada en el Zanjón (1878) no obtuvo el consenso de las
fuerzas mambisas y en
particular fue rechazada por el General Antonio Maceo, jefe de las fuerzas de
la parte más oriental de
la Isla, quien, no obstante su humilde origen, había escalado la más alta
jerarquía del Ejército
Libertador a fuerza de valentía y capacidad combativa.
Aunque las acciones militares insurrectas no pudieron sostenerse por mucho
tiempo, la Protesta de
Baraguá, escenificada por Maceo y sus tropas, que encarnaban los sectores
más populares del
movimiento revolucionario, constituyó la evidencia mayor de la irrevocable
voluntad de los cubanos de
continuar la lucha por la independencia.
En la década de 1880, la Isla atravesaría por un proceso de grandes
cambios económicos y
sociales. La esclavitud, muy quebrantada ya por la Revolución de 1868, fue
finalmente abolida por
España en 1886. Ello se vio acompañado por notables transformaciones en la
organización de la
producción azucarera, la cual alcanzaba definitivamente una etapa industrial.
La dependencia comercial
cubana respecto a Estados Unidos se haría prácticamente absoluta, y los
capitales norteamericanos
comenzaron a invertirse de manera creciente en diversos sectores de la
economía.
La burguesía insular, alejada ya de aspiraciones independentistas, había
dado lugar a dos formaciones
políticas: el partido Liberal, más adelante denominado Autonomista, que
retomaba la vieja tendencia
de conseguir reformas del sistema colonial español hasta alcanzar fórmulas
de autogobierno; y el
partido Unión Constitucional, expresión reaccionaria de los sectores
interesados en la plena
integración de Cuba a España.
El independentismo, reafirmado en su base popular, sería alentado sobre
todo desde la
emigración. Un primer estallido, la llamada "Guerra Chiquita" (1879), llevó
nuevamente a los cubanos
al campo de batalla en los territorios orientales y villareños, pero pudo ser
sofocada después de
algunos meses por su escasa organización y débil coherencia política. A ella
sucederían periódicos
desembarcos, conspiraciones y alzamientos, casi siempre encabezados por
los jefes militares de la
Guerra de los Diez Años, los cuales fueron abortados o sofocados por las
autoridades españolas dada
la incapacidad de articular las acciones con un movimiento de masas amplio
y unido. Esa sería la obra
de José Martí.
Entregado desde su adolescencia al ideal independentista, José Martí y
Pérez (La Habana, 1853)
sufrió prisión y destierro durante la Guerra de los Diez Años. Sus vínculos con
movimientos
conspirativos posteriores, le permitieron comprender que la revolución
cubana debía asentarse sobre
nuevas bases programáticas y organizativas, tarea a la cual se entregó por
entero. Dotado de exquisita
sensibilidad poética y brillantes facultades oratorias, Martí poseía también un
profundo pensamiento
político, enriquecido por la experiencia que sus años de vida en España,
estados Unidos y distintos
países latinoamericanos. Su labor de esclarecimiento y unificación, centrada
en los núcleos de
emigrados cubanos, principalmente en Estados Unidos, pero con amplia
repercusión en la Isla
cristalizó en 1892 en la constitución del Partido Revolucionario Cubano.
Concebido como la organización única de todos los independentistas
cubanos, el partido debía
conseguir los medios materiales y humanos para la nueva empresa
emancipadora, e investir a los jefes
militares de la imprescindible autoridad política para desencadenar la "guerra
necesaria".
Esta estalló el 24 de febrero de 1895, Martí, que desembarcó en Cuba
acompañado por Máximo
Gómez, Jefe del Ejército Libertador, caía poco después en la acción de Dos
Ríos. Pese a esta pérdida,
irreparable, la revolución se afirmó en la provincia de Oriente, donde Maceo
¾ llegado en una
expedición desde Costa Rica¾ había asumido el mando de las fuerzas
mambisas, y se extendió poco
después a Camagüey y Las Villas.
Reunidos en Jimaguayú, los delegados del Ejército Libertador elaboraron
la constitución que
regiría los destinos de la República en Armas. La asamblea eligió presidente
al patricio camagüeyano
Salvador Cisneros Betancourt y designó General en Jefe y Lugarteniente
General del Ejército Libertador
a Máximo Gómez y Antonio Maceo respectivamente. Poco después Maceo
partía de Baraguá al frente
de una columna invasora que, unida a las fuerzas de Gómez que aguardaban
en Las Villas, debía
avanzar sobre el occidente de la Isla. Tras los exitosos combates de Mal
Tiempo, Coliseo y Calimete, el
contingente invasor penetró en la provincia habanera, llevando el pánico a
las autoridades coloniales
en la capital. Con la llegada de las fuerzas de Maceo a Mantua ¾ la población
más occidental de
Cuba¾ la invasión cumplía exitosamente su objetivo: la guerra hacía sentir
sus devastadores efectos
en toda la Isla, cuyos principales renglones productivos experimentaron un
brusco descenso. En esta
ocasión España no podría extraer de Cuba los recursos necesarios para
combatir su independencia.
Para enfrentar la insurrección generalizada, la metrópoli designó Capitán
General de la Isla a
Valeriano Weyler, quien llegó a Cuba y fue apoyado con cuantiosos refuerzos
para desarrollar una
guerra de exterminio. Pese al elevado costo humano que entrañaba este tipo
de contienda ¾ sobre
todo por la reconcentración de la población campesina en las ciudades¾
Weyler no pudo contener la
insurrección, la campaña de Gómez en La Habana y la de Maceo en Pinar del
Río mantendrían en jaque
al ejército colonialista. Aunque actuando en difíciles condiciones, las fuerzas
mambisas recibían con
cierta periodicidad los recursos bélicos remitidos desde la emigración por el
Partido Revolucionario
Cubano que, unido al armamento arrebatado al enemigo, le permitían
mantener su capacidad
operativa.
En diciembre de 1896 se produce la caída de Maceo en el combate de San
Pedro, y es sustituido en el
cargo de Lugarteniente General del Ejército Libertador por Calixto García,
otro brillante general de la
Guerra de los Diez Años. Gómez decide entonces concentrar sobre sí lo mejor
de las fuerzas
españolas, a las que somete a una demoledora campaña de desgaste en el
centro de la Isla. Deja así
las manos libres a García que libre importantes combates en Oriente, y logra
la captura de las
importantes plazas fortificadas de Tunas y Guisa. Mientras en occidente se
producen miles de acciones
de mediana y pequeña escala.
La suerte del colonialismo español estaba echada.
El desarrollo de la revolución en Cuba, visto con creciente simpatía por el
pueblo norteamericano, hace
que el gobierno de Washington decida involucrarse en el conflicto en el
sentido más favorable a sus
intereses. Cediendo en parte a presiones estadounidenses, España otorga la
autonomía a Cuba, medida
tardía que no surte el efecto esperado. Se produce entonces ¾ febrero de
1898¾ la explosión del
acorazado Maine en el puerto habanero, hecho que Washington tomará como
pretexto para movilizar
la opinión pública e intervenir directamente en la guerra. Aunque admite
formalmente la independencia
de Cuba, sin reconocer sus instituciones, Estados Unidos entra en guerra con
España y, con la
colaboración de las fuerzas mambisas, desembarca sus tropas en la costa sur
de la zona oriental de
Cuba.
Las acciones se deciden en torno a Santiago de Cuba. La flota española
ha quedado bloqueada en
el puerto santiaguero, intenta una salida en la cual es aniquilada por la
superioridad de las fuerzas
navales norteamericanas. Tras el asalto a las defensas externas de la ciudad
por las fuerzas
cubano-estadounidenses, el mando español decide rendirse. Hecho
sintomático: los jefes militares
cubanos, encabezados por Calixto García son excluidos del acto de rendición
y se prohibe la entrada
de sus fuerzas en la ciudad. Meses después, según el Tratado de París,
España traspasará Cuba a los
Estados Unidos sin que se tuviesen en cuenta para nada las instituciones
representativas del pueblo
cubano.
La república neocolonial
El 1º de enero de 1899, Estados Unidos entraba formalmente en posesión de
Cuba. Se materializaba
así una antigua ambición. Se trataba ahora de definir el futuro de Cuba, y
cualquiera que este fuese, el
gobierno de Washington consideraba conveniente la desaparición de las
instituciones representativas
del movimiento libertador cubano. A ello contribuirían las debilidades y
contradicciones existentes
entre los cubanos, sobre todo las discrepancias surgidas entre Máximo
Gómez, General en Jefe del
Ejército Libertador y la Asamblea de Representantes, máximo órgano político
de la Revolución. Estas
discrepancias fundamentalmente se referían a los procedimientos para
licenciar al Ejército Libertador.
El resultado fue la desaparición de ambas instituciones, que junto con la
disolución del Partido
Revolucionario Cubano (PRC) por decisión de su delegado Tomás Estrada
Palma, disgregó y dejó
acéfalas a las fuerzas independentistas.
La ocupación militar, legitimada por el Tratado de París del 10 de
diciembre de 1898, constituyó
el marco experimental para la aplicación de la política con respecto a Cuba.
Para Estados Unidos este
fue un período de fuertes tensiones internas y externas, matizadas por
presiones internas y
negociaciones alrededor de la toma de decisiones gubernamentales.
Entre los factores que incidían en la inestabilidad cubana se encontraba el
manejo de la problemática
del país por los sectores que de una u otra forma estaban interesados en su
desenlace. A pesar de los
esfuerzos de los grupos pacifistas de Estados Unidos, la tendencia anexionista
en todas sus variantes
se abría un espacio cada vez más importante en las esferas de poder. Sin
embargo, algo que debe
destacarse es que en cada una de estas variantes del anexionismo
predominaba el concepto más o
menos peyorativo del supuesto "infantilismo" de los cubanos. Es decir, la
criatura, al empezar a dar
sus primeros pasos, no podía prescindir del brazo fuerte del padre que la
sostuviera, la ayudara y la
protegiera de posibles caídas.
Una de las alternativas llegó a su máxima expresión en los meses finales
del gobierno de John
Brooke, primer gobernador militar de la Isla y consistió en traspasar la
soberanía de Cuba a un
gobierno civil que convirtiera a Cuba, de un solo golpe, en territorio
estadounidense. Esta idea cobró
fuerza entre los círculos expansionistas y sus principales voceros.
La oposición interna a esta variante y sobre todo el rechazo del pueblo
cubano a esa pretensión
conllevó a que el nuevo gobernador, Leonard Wood, concibiera la idea de
"americanizar" a la Isla por
medio de una ocupación prolongada. Esta idea tuvo dos vertientes
fundamentales. La primera, era un
amplio proyecto reformador centralizado "desde arriba", y en esencia
implicaba la transformación de la
sociedad cubana (escuelas, sistema de sanidad, sistema judicial, sistema de
gobierno, ayuntamiento,
etc.). La segunda línea de acción se encaminaba al fomento de la inmigración
fundamentalmente de
origen anglosajón con vista a una colonización gradual que "desde abajo"
fuera introduciendo la
idiosincrasia de la sociedad norteamericana.
Sin embargo, ninguna de los proyectos tenía como objetivo transformar
las caducas estructuras
de la excolonia española en su tránsito hacia la independencia, sino a crear
las condiciones para el
fomento de un "mercado de tierra" que facilitara el traspaso de las
propiedades a manos de políticos,
magnates y propietarios norteños. Mientras tanto, la escasez de capitales y de
fuentes de crédito
colocaba a los hacendados cubanos en una situación en extremo
desventajosa para el restablecimiento
de sus negocios, sobre todo lo relacionado con el importante renglón
azucarero, muy lesionado por la
guerra.
No obstante, la necesidad de un cambio de política aumentaba por día, y
desde fecha tan temprana
como 1899 comenzó a ventilarse la posibilidad de preparar el terreno para la
anexión, no mediante la
prolongación de la ocupación militar directa, sino con el establecimiento de
una república bajo
determinadas condiciones. La supuesta incapacidad de los cubanos para
gobernarse por sí mismos
haría que muy pronto y de forma natural, ellos mismos solicitaran la anexión
al poderoso vecino.
La primera piedra del edificio sería dictar las disposiciones sobre la
convocatoria a la Asamblea
Constituyente de Cuba, según la ley militar No.301 del 25 de julio de 1900.
De acuerdo con lo dispuesto, la Convención debía redactar y adoptar una
constitución para el
pueblo de Cuba, y como parte de la misma proveer y acordar con el Gobierno
de Estados Unidos lo
referente a las relaciones que deberían existir entre ambos gobiernos. En
medio de los trabajos de la
Comisión cubana encargada de dictaminar sobre las futuras relaciones entre
Cuba y Estados Unidos, el
Congreso Norteamericano aprueba la Enmienda Platt, con la que el gobierno
de Estados Unidos se
otorgaba el derecho a intervenir en los asuntos internos de la Isla cuando lo
entendiera conveniente. A
pesar de la oposición de los delegados a la Asamblea Constituyente, la
presión norteamericana, que
colocaba a los cubanos ante la decisión de tener una república con la
Enmienda que limitaba su
independencia o de continuar la ocupación, logró que ésta quedara
definitivamente aprobada por los
cubanos el 12 de junio de 1901.
El primer presidente de la República, Tomás Estrada Palma contaba con
el visto bueno de las
autoridades norteamericanas como posible freno a la ascendencia del
liderazgo militar más radical en
la vida política del país. Al mismo tiempo, el prestigio de Estrada Palma
dentro de los círculos
revolucionarios convirtió al sustituto de José Martí como delegado del PRC en
uno de los candidatos
favoritos entre los más amplios sectores de la población cubana, al margen de
la filiación política. La
desunión existente se acentúa al producirse el fracaso de la candidatura
propuesta por Máximo Gómez,
en la que Estrada Palma sería Presidente y Bartolomé Masó, quien había sido
el último Presidente de la
República en Armas, sería Vicepresidente, fracaso que se produce como
consecuencia de la
constitución de la coalición Pro Masó para proponer su candidatura a la
Presidencia de la República y
el posterior retraimiento de este último. A su vez, esta desunión fortalece las
posiciones de los
sectores más conservadores, agrupados en la referida coalición.
A este primer gobierno correspondería la difícil, desagradable e ingrata
tarea de formalizar los
vínculos de dependencia con Estados Unidos. A tal efecto, se firmó un
conjunto de tratados que
incluirían el de Reciprocidad Comercial, que aseguraba a Estados Unidos el
control del mercado
cubano y consolidaba la estructura monoproductora de la economía cubana,
el Tratado Permanente,
que daba forma jurídica a las estipulaciones de la Enmienda Platt y el
destinado a definir el
emplazamiento de las estaciones navales norteamericanas.
La no solución de los problemas fundamentales que afectaban al territorio
en su reconstrucción y
la continuación y agudización de sus deformaciones estructurales
promovieron un clima de malestar
social entre los distintos sectores de la sociedad. Los bajos salarios, las
prolongadas jornadas
laborales y la discriminación hacia el trabajador nativo ¾ desplazado de los
empleos mejor
remunerados¾ fueron las principales demandas del incipiente movimiento
obrero que protagonizó
importantes huelgas, como la llamada "Huelga de los Aprendices", apenas
inaugurada la República el
20 de mayo de 1902.
La peculiar austeridad del Presidente Estrada Palma le hizo ganarse un
prestigio de honestidad
mucho más cimentado por la desfachatez de los que le sucedieron en la
jefatura del gobierno. En
cambio, el anciano presidente no pudo sustraerse a las ambiciones políticas y
se hizo reelegir
mediante unas elecciones amañadas que inauguraron una invariable
tradición en la historia de la
República. El hecho provocó la sublevación del opositor Partido Liberal,
desencadenado los
acontecimientos que condujeron a una nueva intervención norteamericana.
Durante casi tres años,
1906-1909, la Isla se mantuvo bajo la administración estadounidense, período
que contribuiría a
definir los rasgos del sistema republicano con una curiosa combinación de
normación jurídica o
corrupción gubernativa.
Bajo el imperio de la Enmienda Platt, los partidos políticos constituidos sobre
la base del caciquismo y
las clientelas ¾ básicamente dos partidos, el Liberal y el Conservador¾ se
disputaron el poder
mediante trampas electorales y asonadas insurreccionales.
El botín del triunfador era el tesoro público, fuente de enriquecimiento
para una "clase política"
que, teniendo en cuenta el creciente control de la economía cubana por los
capitales estadounidenses,
no encontraba otra esfera donde aplicar más provechosamente su talento. La
gestión gubernativa daría
así motivos para frecuentes escándalos.
Tales escándalos no escasearon durante el gobierno de José Miguel Gómez
(1909-1913), cuyo
desempeño quedaría además marcado por la bárbara represión contra el
levantamiento de los
Independientes de Color, movimiento con el cual muchos negros y mulatos
intentaron luchar contra la
discriminación racial, aunque sin una clara conciencia de cómo hacerlo. El
adusto conservadurismo de
su sucesor, Mario García Menocal (1913-1920), no fue suficiente para ocultar
numerosas corruptelas,
favorecidas en este caso por la bonanza económica que propició la Primera
Guerra Mundial. Menocal
logró reelegirse por los procedimientos que ya eran usuales, lo que provocó
una nueva rebelión de los
liberales y los consiguientes aprestos intervencionistas de Estados Unidos.
El gobierno de Washington, preocupado por los frecuentes trastornos
políticos de su neocolonia,
había diseñado una política de verdadero tutelaje ¾ la llamada diplomacia
preventiva¾ que alcanzó su
punto culminante con la designación del general Enoch Crowder en funciones
de virtual procónsul,
para supervisar y fiscalizar al gobierno de Alfredo Zayas (1921-1925), cuya
administración sería
escenario de trascendentales movimientos neopolíticos.
El generalizado repudio a la injerencia norteamericana y la corrupción
gubernamental dieron lugar
a diversas corrientes de expresión de las reivindicaciones nacionalistas y
democráticas. El movimiento
estudiantil manifestaba un marcado radicalismo que, vertebrado en el
propósito de una reforma
universitaria, rebasaría rápidamente el marco en el que había surgido para
asumir francas
proyecciones revolucionarias bajo la dirección de Julio Antonio Mella. El
movimiento obrero, cuyas
raíces se remontaban a las décadas finales del siglo XIX, había seguido
también un curso ascendente
matizado por huelgas ¾ la de los aprendices en 1902 y la de la moneda en
1907 entre las más
importantes¾ que más tarde llegaron a constituir una verdadera oleada
debido a la inflación generada
por la I Guerra Mundial. El avance ideológico y organizativo del proletariado,
en el cual se dejaban
sentir los ecos de la Revolución de Octubre en Rusia, cristalizaría en la
constitución de una central
obrera nacional en 1925. Coincidentemente, y como expresión de la
conjunción de las corrientes
políticas más radicales del movimiento personificadas en Mella y Carlos
Baliño, se constituiría en La
Habana el primer Partido Comunista.
El malestar político y social tenía causas muy profundas. La economía
cubana había crecido muy
rápidamente durante las dos primeras décadas del siglo, estimulada por la
reciprocidad comercial con
Estados Unidos y la favorable coyuntura creada por la reciente guerra
mundial. No obstante ese
crecimiento era extremadamente unilateral, basado de modo casi exclusivo
en el azúcar y en las
relaciones mercantiles con Estados Unidos. Por otra parte, los capitales
norteamericanos que habían
afluido a la Isla con ritmo ascendente eran los principales beneficiarios del
crecimiento, puesto que
controlaban el 70 por ciento de la producción azucarera además de su
infraestructura y los negocios
colaterales. El bienestar económico derivado de este proceso ¾ del cual dan
testimonio las fastuosas
casas de El Vedado¾ además de muy desigualmente distribuido, revelaría
una extraordinaria
fragilidad. Ello se puso de manifiesto en 1920, cuando una brusca caída en el
precio del azúcar
provocó un crac bancario que dio al traste con las instituciones financieras
cubanas. Poco después,
cuando la producción azucarera del país alcanzaba los 5 millones de
toneladas, se hizo evidente la
saturación de los mercados, claro indicio de que la economía cubana no
podía continuar creciendo
sobre la base exclusiva del azúcar.
La opción era el estancamiento o la diversificación productiva, pero esta
última alternativa no era
posible, pues no lo permitían la monopolización latifundiaria de la tierra y la
dependencia comercial de
Estados Unidos.
El ascenso de Gerardo Machado a la presidencia en 1925 representa la
alternativa de la oligarquía
frente a la crisis latente. El nuevo régimen intenta conciliar en su programa
económico los intereses de
los distintos sectores de la burguesía y el capital norteamericano, ofrece
garantías de estabilidad a las
capas medias y nuevos empleos a las clases populares, todo ello combinado
con una selectiva pero
feroz represión contra adversarios políticos y movimientos opositores. Bajo
una aureola de eficiencia
administrativa, el gobierno intentó poner coto a las pugnas de los partidos
tradicionales,
asegurándoles el disfrute del presupuesto estatal mediante la fórmula del
cooperativismo. Con el
consenso que logró, Machado decidió reformar la constitución para
perpetuarse en el poder.
No obstante los éxitos parciales alcanzados durante los primeros años de
mandato, la dictadura
machadista no consiguió acallar la disidencia de los políticos excluidos, y
mucho menos aplastar el
movimiento popular.
Acaloradas por los excesos cometidos por el régimen y por el rápido
deterioro de la situación
económica bajo los efectos de la crisis mundial de 1929, estas fuerzas
mostraron creciente
beligerancia. Con los estudiantes y el proletariado como soportes
fundamentales, la oposición a
Machado desencadenó una interminable sucesión de huelgas, intentos
insurreccionales, atentados y
sabotajes. La dictadura respondió con un aumento de la represión, que llegó
a niveles intolerables. En
1933, el tambaleante régimen de Machado estaba a punto de dar paso a una
revolución.
Alarmada por la situación cubana, la recién estrenada administración de
Franklin D. Roosevelt designó
embajador en La Habana a B. Summer Welles, con la misión de encontrar
una salida a la crisis dentro
de los mecanismos tradicionales de dominación neocolonial. Pero la
mediación de Welles se vio
sobrepasada por los acontecimientos: el 12 de agosto Machado huía del país,
derrocado por una
prolongada huelga general.
El gobierno provisional que crearon los sectores derechistas de la
oposición bajo los auspicios del
embajador norteamericano sobreviviría apenas un mes. Un levantamiento de
las clases y soldados del
ejército junto con el Directorio Estudiantil Universitario y otros grupos
insurreccionales llevó al poder
un gobierno revolucionario presidido por Ramón Grau San Martín. Este
gobierno, principalmente por
iniciativa de Antonio Guiteras, Secretario de Gobernación, aprobó y puso en
práctica diversas medidas
de beneficio popular, pero, hostilizado por Estados Unidos y por la oposición y
víctima en gran medida
de sus propias contradicciones internas, sólo pudo sostenerse unos meses en
el poder. Factor
fundamental en la caída de este gobierno sería el ex sargento Fulgencio
Batista, devenido coronel jefe
del ejército de la noche a la mañana, quien emergió como árbitro del proceso
político.
Los partidos oligárquicos restaurados en el poder, a pesar del irrestricto
apoyo norteamericano
expresado en la abrogación de la enmienda Platt, y las medidas de
estabilización económica ¾
principalmente el sistema de cuotas azucareras y un nuevo tratado de
reciprocidad comercial¾
mostraron una franca ineptitud en el ejercicio del gobierno. Por esta razón,
los destinos del estado
serían efectivamente regidos por Batista y sus militares. Pero esta forma
autoritaria, que combinaba la
represión de ciertas reformas socioeconómicas, se reveló incapaz de ofrecer
una salida estable a la
situación cubana. Ello condujo a una transacción con las fuerzas
revolucionarias y democráticas ¾
debilitadas por divisiones internas¾ que serían plasmadas en la constitución
de 1940. Con esta nueva
Carta Magna, que recogía importantes reivindicaciones populares, se abrió un
nuevo período de
legalidad institucional.
El primer gobierno de esta etapa estuvo presidido por Fulgencio Batista,
cuya candidatura había
sido respaldada por una coalición de fuerzas en la que participaban los
comunistas. Esta alianza,
aunque reportó importantes conquistas al movimiento obrero, no fue
comprendida por otros sectores
populares, y operó como factor histórico de división entre las fuerzas
revolucionarias. Durante el
gobierno de Batista, la situación económica experimentó una mejoría
propiciada por el estallido de la
Segunda Guerra Mundial, coyuntura que beneficiaría aun más al sucesor,
Ramón Grau San Martín,
quien resultó electo en 1944 gracias al amplio respaldo popular que le
granjearon las medidas
nacionalistas y democráticas dictadas durante su anterior gobierno.
Ni Grau, ni Carlos Prío Socarrás (1948-1952) ¾ ambos líderes del Partido
Revolucionario Cubano
(auténtico) ¾ fueron capaces de aprovechar las favorables condiciones
económicas de sus respectivos
mandatos. Las tímidas y escasas medidas reformistas apenas afectaron las
estructuras de propiedad
agraria y de dependencia comercial que bloqueaban el desarrollo del país. Si
se valieron, en cambio,
de la bonanza económica que reportaba la recuperación azucarera para
llevar el saqueo de los fondos
públicos a magnitudes sin precedentes.
La corrupción administrativa se complementaba con el auspicio de
numerosas bandas gansteriles,
que los auténticos utilizaron para expulsar a los comunistas de la dirección de
los sindicatos en medio
de la propicia atmósfera de la guerra fría. El repudio a la bochornosa
situación imperante fue
canalizado por el movimiento cívico político de la "ortodoxia", cuyo
carismático líder, Eduardo Chibás,
se suicidaría en 1951 en medio de una encendida polémica con personeros
gubernamentales.
Aunque todo auguraba el triunfo ortodoxo en las elecciones de 1952, las
esperanzas se verían
frustradas por un golpe militar. El descrédito en que la experiencia auténtica
había sumido a las
fórmulas reformistas y las instituciones republicanas, así como la favorable
disposición hacia un
gobierno de "mano dura" por parte de los intereses norteamericanos y
algunos sectores de la
burguesía criolla, favorecieron las ambiciones de Fulgencio Batista, quien a la
cabeza de una asonada
militar, asaltó el poder el 10 de marzo de 1952.
El movimiento revolucionario (1953-1958)
La inercia e incapacidad de los partidos políticos burgueses para enfrentar al
régimen castrense ¾ al
cual se adhirieron algunos de estos partidos¾ contrastó con la beligerancia de
los sectores populares,
en especial de la joven generación que recién nacía a la vida política. De sus
filas nació un movimiento
de nuevo tipo, encabezado por Fidel Castro (Birán, 1926), un joven abogado
cuyas primeras
actividades políticas se habían desarrollado en el medio universitario y las
filas de la ortodoxia.
Preconizando una nueva estrategia de lucha armada contra la dictadura,
Fidel Castro se dio a la
silenciosa y tenaz preparación de esa batalla. Las acciones se
desencadenarían el 26 de julio de 1953,
con el asalto simultáneo a los cuarteles Moncada, en Santiago de Cuba y
Céspedes en Bayamo,
concebidas como detonante de una vasta insurrección popular.
Al fracasar la operación, decenas de asaltantes que cayeron prisioneros
fueron asesinados. Otros
sobrevivientes, entre los que se encontraba Fidel Castro, fueron juzgados y
condenados a severas
penas de prisión. En el juicio que se les siguió, el joven líder revolucionario
pronunció un brillante
alegato de autodefensa ¾ conocido como "La Historia me absolverá" ¾ en el
cual fundamentaba el
derecho del pueblo a la rebelión contra la tiranía y explicaba las causas, vías
y objetivos de la lucha
emprendida. Este alegato se convertiría en el programa de la revolución.
Entretanto, la dictadura enfrentaba la crítica coyuntura creada por el
descenso de los precios del
azúcar con la manida fórmula de la restricción productiva. Para contrarrestar
sus efectos depresivos, el
gobierno inicia una movilización compulsiva de recursos financieros que, en
proporción apreciable,
terminarían en las arcas de los personeros del régimen. No obstante el
fomento de nuevos renglones
productivos en las dos décadas precedentes, la economía cubana, uncida al
azúcar, no alcanzaba un
crecimiento satisfactorio. Evidencia máxima de ello era la masa de
desempleados y subempleados que
ya, a mediados de la década de 1950, llegaría a constituir la tercera parte de
la fuerza laboral del país.
El intento de la tiranía por legalizar su estatus mediante unas espurias
elecciones en 1954, serviría al
menos para aplacar su seña represiva. La circunstancia fue aprovechada por
el movimiento de masas
que en 1955 ascendió de manera significativa y logró la amnistía de los presos
políticos ¾ entre ellos
los combatientes del Moncada¾ y escenificó huelgas obreras de gran
importancia, sobre todo en el
sector azucarero. En ese mismo año se funda el Movimiento Revolucionario 26
de Julio, constituido
por Fidel Castro y sus compañeros, y un año más tarde se crea el Directorio
Revolucionario, que
agrupa a los elementos más combativos del estudiantado universitario.
Tras demostrar la imposibilidad de toda lucha legal contra la tiranía, Fidel
Castro marcha hacia
México con el propósito de organizar una expedición liberadora e iniciar la
guerra revolucionaria. Por
su parte, los partidos burgueses de la oposición ensayan una nueva maniobra
conciliadora con Batista
en busca de una salida "política" a la situación. El fracaso terminaría por
hundirlos en el desprestigio.
El 2 de diciembre de 1956 Fidel Castro desembarcaba al frente de la
expedición del yate Granma en las
Coloradas, provincia de Oriente. Dos días antes, los combatientes clandestinos
del Movimiento 26 de
Julio, al mando de Frank País, habían llevado a cabo en Santiago de Cuba un
levantamiento de apoyo
al desembarco. Al no coincidir ambas acciones, el levantamiento terminaba
en un lamentable fracaso.
Tras el revés del lugar llamado Alegría de Pío, que dispersara al contingente
expedicionario, Fidel
Castro y un puñado de combatientes lograban ganar el firme de la Sierra
Maestra para constituir el
núcleo inicial del Ejército Rebelde. Su carta de presentación sería, un mes
después, la toma del
pequeño cuartel de La Plata, acción que serviría para desmentir las versiones
propaladas por la
dictadura acerca del total exterminio de los expedicionarios.
En 1957, mientras el Ejército Rebelde se gestaba en las montañas con una
serie de acciones ¾
entre las más importantes se encuentra el combate de El Uvero, donde se
aniquiló una guarnición de
59 soldados¾ en las ciudades se desarrollaba con gran ímpetu la lucha
clandestina. El 13 de marzo de
ese año, un destacamento del Directorio Revolucionario realizaba un ataque
al Palacio Presidencial en
La Habana, con el propósito de ajusticiar al tirano, pero fracasan. En esta
acción caería en combate
José Antonio Echeverría, presidente de la Federación Estudiantil Universitaria.
A los atentados y actos
de sabotaje, la tiranía respondería con un incremento de las torturas a los
detenidos y una oleada de
crímenes. En el mes de julio, el asesinato de Frank País provocaría una
huelga espontánea que
paralizó gran parte de la nación. Poco después, en septiembre, el alzamiento
del puesto naval de la
ciudad de Cienfuegos pondría en evidencia las profundas grietas en las
fuerzas armadas del batistato.
A finales de año, el ejército fracasa en su ofensiva contra la Sierra Maestra,
en la que ya se han
consolidado dos columnas guerrilleras.
A principios de 1958, el movimiento revolucionario decide acelerar la
caída del tirano mediante
una huelga general con características de insurrección. En la Sierra Maestra,
Fidel Castro crea dos
nuevas columnas al mando de los comandantes Raúl Castro y Juan Almeida,
respectivamente, quienes
deben abrir dos frentes guerrilleros en otras zonas montañosas de Oriente. La
huelga convocada el 9
de abril se malogra con graves pérdidas para las fuerzas revolucionarias.
Batista cree llegado el
momento de liquidar la insurrección, y en el verano lanza una ofensiva de
10,000 hombres sobre la
Sierra Maestra. En feroces combates y batallas ¾ Santo Domingo, El Jigüe,
Vegas de Jibacoa, y
otros¾ las tropas rebeldes derrotan a los batallones de la tiranía que logran
penetrar en la Sierra y los
obliga a retirarse. Ese es el viraje definitivo. Los partidos de la oposición
burguesa, que hasta
entonces han maniobrado para capitalizar la rebeldía popular, se apresuran
en reconocer el
indiscutible liderazgo de Fidel Castro.
Columnas rebeldes parten hacia diversos puntos del territorio nacional, entre
ellas las de los
comandantes Ernesto Ché Guevara y Camilo Cienfuegos, quienes avanzan
hacia la provincia de Las
Villas. En esa zona ya operan diversos grupos de combatientes, entre otros los
del Directorio
Revolucionario y el Partido Socialista Popular (Comunista).
El 20 de noviembre el Comandante en Jefe de las tropas rebeldes, Fidel
Castro dirige
personalmente la batalla de Guisa, que marca el comienzo de la definitiva
ofensiva revolucionaria. En
acciones coordinadas, las ya numerosas columnas del II y el II frentes
orientales van tomando las
poblaciones aledañas para cerrar el cerco sobre Santiago de Cuba. Ché
Guevara, en Las Villas, toma
uno tras otro los pueblos a lo largo de la carretera central y se apresta al
asalto de la ciudad de Santa
Clara, capital provincial, mientras que por su parte Camilo Cienfuegos rinde
en tenaz combate el
cuartel de la ciudad de Yaguajay. El 1º de enero de 1959, Batista abandona el
país. En una maniobra
de última hora, bendecida por la embajada norteamericana, el General
Eulogio Cantillo intenta crear
una junta cívico-militar. Fidel Castro conmina a la guarnición de Santiago de
Cuba a que se rinda y al
pueblo a una huelga general que, apoyada masivamente por todo el país,
aseguraría la victoria de la
Revolución.
La Revolución Cubana
Apenas instalado en el poder, el gobierno revolucionario inició el
desmantelamiento del sistema
político neocolonial. Se disolvieron los cuerpos represivos y se garantizo a los
ciudadanos, por
primera vez en largos años, el ejercicio pleno de sus derechos. La
administración pública fue saneada
y se confiscaron los bienes malversados. De esta manera se erradicó esa tan
funesta práctica de la
vida republicana. Los criminales de guerra batistianos fueron juzgados y
sancionados, se barrió a la
corrompida dirección del movimiento obrero y quedaron disueltos los partidos
políticos que habían
servido a la tiranía.
La designación del Comandante Fidel Castro como Primer Ministro en el
mes de febrero,
imprimiría un ritmo acelerado a las medidas de beneficio popular. Se aprobó
una rebaja general de
alquileres, las playas, antes privadas se pusieron a disposición del pueblo
para su disfrute y se
intervinieron las compañías que monopolizaban los servicios públicos. Un hito
trascendental en este
proceso sería la Ley de Reforma Agraria, aprobada el 17 de mayo, la cual
eliminaba el latifundio al
nacionalizar todas las propiedades de más de 420 ha de extensión, y
entregaba la propiedad de la
tierra a decenas de miles de campesinos, arrendatarios y precaristas.
Esta medida, que eliminaba uno de los soportes fundamentales del
dominio neocolonial, suscitó la
airada respuesta de los intereses afectados. El gobierno de Estados Unidos no
había ocultado su
disgusto por el triunfo de la Revolución y, tras promover una malintencionada
campaña de prensa,
adoptó una política de hostigamiento sistemático contra Cuba, alentando y
apoyando a movimientos
contrarrevolucionarios con el propósito de desestabilizar el país. Los
obstáculos interpuestos por el
presidente Manuel Urrutia a las transformaciones revolucionarias provocaron
en julio la renuncia de
Fidel Castro al premierato, cargo al que retornaría días después en medio de
multitudinarias
manifestaciones de apoyo que determinaron la renuncia del presidente y su
sustitución por Osvaldo
Dorticós. En octubre aborta una sedición militar en Camagüey orquestada por
el jefe de esa plaza, el
Comandante Hubert Matos, en abierto contubernio con latifundistas y otros
elementos
contrarrevolucionarios de la localidad. Entretanto, los crecientes actos de
sabotaje y el terrorismo
comenzaron a cobrar víctimas inocentes.
Para enfrentar la oleada contrarrevolucionaria, se crean las Milicias
Nacionales Revolucionarias y
los Comités de Defensa de la Revolución, organizaciones que, junto a la
Federación de Mujeres
Cubanas, la Asociación de Jóvenes Rebeldes y otras constituidas con
posterioridad, posibilitaron una
participación más amplia del pueblo en la defensa de la Revolución. La
permanente hostilidad
norteamericana se materializa en sucesivas medidas encaminadas a
desestabilizar la economía cubana
y aislar el país del resto de la comunidad internacional. A ello la Revolución
responde con una
dinámica política exterior que amplía las relaciones y establece convenios
con otros países ¾ incluidos
los socialistas¾ en una prueba de su firme decisión de romper la tradicional
dependencia comercial.
En julio de 1960, tras conocer la supresión de la cuota azucarera cubana por
el gobierno de
Washington, Fidel Castro anuncia la nacionalización de todas las propiedades
norteamericanas en la
Isla. A esta medida seguiría, pocos meses después, la decisión de
nacionalizar las empresas de la
burguesía cubana que, definitivamente alineada junto a Estados Unidos y los
sectores oligárquicos, se
había entregado a sistemáticas maniobras de descapitalización y sabotaje
económico.
Pero las agresiones norteamericanas no se limitaron al terreno de la
economía. Mientras
fomentaba la creación de organizaciones contrarrevolucionarias y bandas de
alzados en distintas
regiones del país, a las que suministraba armamento y otros abastecimientos,
la administración
Eisenhower ¾ que rompe relaciones con Cuba en enero de 1961¾ había
iniciado la preparación de una
brigada mercenaria con el propósito de invadir la Isla. La invasión se iniciaría
el 17 de abril por la
zona de Playa Girón, tras un bombardeo sorpresivo a las bases aéreas
cubanas. En el sepelio de las
víctimas de este ataque, Fidel Castro proclamó el carácter socialista de la
Revolución, algo que se
percibía ya a partir de las medidas tomadas en los meses finales de 1960.
Bastaron menos de 72 horas
para que el pueblo aplastase a la brigada mercenaria que la Agencia Central
de Inteligencia (CIA)
había tardado meses en adiestrar. Pese a esta histórica derrota, Estados
Unidos no cejó en su
propósito de aplastar a la Revolución Cubana. Mediante el "Plan Mangosta"
se dispuso una sucesión de
operaciones de agresión que no descartaban la intervención militar directa.
Ello conduciría a una grave
crisis internacional en el mes de octubre de 1962, al conocerse la instalación
de cohetes soviéticos en
la Isla. Los compromisos mediante los cuales se dio solución a la crisis, no
pusieron fin a las prácticas
de agresión del imperialismo.
Asimismo, la acción decidida de nuestro pueblo, organizado en las
Milicias Nacionales
Revolucionarias y también en las Fuerzas Armadas, enfrentó a las bandas
armadas
contrarrevolucionarias. El bandidaje se liquidó definitivamente en 1965,
cuando la última banda
organizada que actuó en el país, la de Juan Alberto Martínez Andrades, fue
capturada el 4 de julio.
Otros bandidos dispersos que trataban de huir de la justicia revolucionaria
fueron capturados durante
los meses siguientes. Así llegó a su fin la guerra sucia impuesta al pueblo
cubano por el imperialismo
y las clases reaccionarias, enfrentamiento armado que se extendió durante
casi siete años y afectó a
todas las provincias del país.
En esta guerra sucia impuesta por Estados Unidos, entre 1959 y 1965, actuaron
en todo el territorio
nacional 299 bandas con un total de 3,995 efectivos.
Entre los combatientes de las tropas regulares y milicianas que
participaron en las operaciones,
más las víctimas de los crímenes de los bandidos, perdieron la vida 549
personas y muchas otras
personas quedaron incapacitadas. El país tuvo que gastar alrededor de mil
millones de pesos en esos
difíciles años para la economía nacional.
La combinación de las acciones militares con las de carácter político e
ideológico desempeñó un papel
decisivo en la victoria sobre los bandidos. La derrota del bandidismo en Cuba
demostró la
imposibilidad de obtener la victoria en una guerra de guerrillas contra un
pueblo armado cuando este
protagoniza una Revolución auténtica.
En el ámbito internacional, Estados Unidos conseguía separar a Cuba de la
Organización de Estados
Americanos (OEA). De igual manera conseguía que la mayor parte de las
naciones latinoamericanas,
salvo la honrosa excepción de México, rompieran relaciones con Cuba. No
obstante, la Revolución
cubana fortalecía sus vínculos con el campo socialista y los países del Tercer
Mundo, participa en la
constitución del Movimiento de Países No Alineados y desarrolla una activa
política de solidaridad
hacia los movimientos de liberación nacional y de apoyo a los mismos.
La nación que resistiera decididamente todo tipo de agresiones armadas
debía sobrevivir también al
férreo cerco económico. Estados Unidos había suprimido todo comercio con la
Isla y se esforzaba por
sumar a otros estados a tan criminal bloqueo. Cuba se veía así privada de
suministros vitales para su
agricultura y su industria. Pero la activa solidaridad de la Unión Soviética y
otros países socialistas,
unida al tenaz esfuerzo laboral y la inventiva del pueblo, posibilitaron que la
economía nacional no
sólo se mantuviera funcionando, sino que también creciese.
En medio de muy notables dificultades económicas, se logró eliminar el
desempleo y garantizar a
la población la satisfacción de sus necesidades fundamentales. Una vasta
campaña de alfabetización en
1961, suprimía la vieja lacra del analfabetismo. Pese al éxodo de
profesionales y técnicos alentado
desde Estados Unidos, particularmente sensible en el área de la salud, la
creación de un servicio
médico rural permitía llevar la asistencia médica a los más apartados
rincones del país. El sistema
educacional alcanza también por primera vez una completa cobertura
nacional y un extenso programa
de becas pone la educación media y superior al alcance de toda la población.
La calidad de vida se vio
enriquecida gracias a una amplia labor de difusión cultural, que se
materializó en ediciones regulares
¾ y generalmente masivas¾ de obras literarias, la creación y sustento de
múltiples conjuntos
artísticos, la promoción del movimiento de aficionados, y una amplia
producción y exhibición
cinematográfica. En el mismo sentido influye la generalización de la práctica
de deportes, la cual
sustentaría una creciente y destacada participación de deportistas cubanos en
lides deportivas
internacionales.
Tan considerable esfuerzo popular no hubiera podido materializarse sin
una apropiado conducción
política. Desde el primer año de la Revolución, en las bases y direcciones de
las organizaciones
revolucionarias comienza una integración que no estaría exenta de
dificultades. En marzo de 1962,
poco después de que Fidel Castro denunciara la existencia de deformaciones
sectarias en el proceso de
creación de las organizaciones revolucionarias, se comienza la construcción
de lo que sería el Partido
Unido de la Revolución Socialista. Este adopta como fundamento la selección
de su militancia sobre la
base de la ejemplaridad de trabajadores elegidos en el seno de sus colectivos
laborales. Un hito
decisivo en la materialización de la unidad será la constitución del Comité
Central del Partido
Comunista de Cuba en 1965, como máxima instancia de dirección de la
Revolución.
En 1963 de había adoptado una estrategia de desarrollo económico que,
tomando en consideración las
características de la economía cubana y las perspectivas comerciales con la
URSS y otros países
socialistas, tenía como pivote la agricultura, en la que se planteaba producir
10 millones de toneladas
de azúcar para 1970.
Este era sin duda un formidable reto, si se tiene en cuenta las condiciones
organizativas, técnicas
y materiales del país. Al enfrentar este reto se produjeron serias distorsiones
en la dirección de los
procesos económicos, así como en la actividad de las organizaciones
revolucionarias, concentradas en
la vasta movilización de trabajadores que imponía el bajo nivel técnico de la
agricultura cañera y las
desproporcionadas estructuras demográficas. El fracaso de la "zafra de los 10
millones" daría paso a
una profunda revisión de esa política.
A partir de 1971, se revitalizan las organizaciones revolucionarias y se inicia
la institucionalización del
país. Como culminación de una profunda reorganización, el Partido
Comunista de Cuba celebra su
primer congreso, después de haber sometido sus principales documentos a
una amplia discusión
popular. El 24 de febrero de 1976 se proclama una nueva Constitución,
aprobada en plebiscito por el
voto secreto y directo del 95,7 por ciento de la población mayor de 18 años.
Se crean las distintas
instancias del Poder Popular, mediante un proceso que tiene como base la
elección de los delegados
de circunscripción, entre los diversos candidatos propuestos por los
ciudadanos en reuniones
populares según la zona de residencia.
Durante estos años se verifica también un afianzamiento de la posición
internacional de Cuba. El
restablecimiento de relaciones diplomáticas con Perú, Panamá, Chile y otros
países latinoamericanos,
rompe el cerco tendido por Estados Unidos en la década anterior. Tras la
firma de convenios
comerciales con la Unión Soviética ¾ cuyos favorables términos de
intercambio se alejaban de las
desiguales prácticas del mercado internacional¾ Cuba ingresa en el Consejo
de Ayuda Mutua
Económica (CAME). En 1976, tropas cubanas enviadas a Africa a solicitud del
gobierno de Angola,
contribuyen a liberar a ese país de la intervención sudafricana. Poco después
otro contingente cubano
participará en la defensa de Etiopía de la agresión somalí. La celebración en
La Habana de la 6ta.
Reunión Cumbre de los Países No Alineados en 1979, evidencia el prestigio
ganado por la Revolución.
Tras un breve lapso de distensión durante los primeros años del gobierno del
Presidente James Carter,
las relaciones cubano-norteamericanas se deterioran con el incremento de la
agresividad de la política
estadounidense al final de la referida administración.
Con la ascensión a la presidencia de Estados Unidos de Ronald Reagan, las
acciones contra la
Revolución se incrementaron al máximo. El gobierno estadounidense crea las
mal llamadas radio Martí
y TV Martí, intensifica el espionaje contra la Isla, realiza maniobras militares,
ensaya ataques aéreos y
trata de sancionar a Cuba en la Comisión de Derechos Humanos de la ONU.
Se puso sobre el tapete la
posibilidad de una agresión directa.
Cuba responde con el perfeccionamiento del sistema defensivo del país y
elabora el concepto de
la "Guerra de Todo el Pueblo".
Su esencia radica en que cada cubano tenga un lugar, una forma y un medio
en la lucha contra la
posible agresión imperialista. La preparación del pueblo en las Milicias de
Tropas Territoriales, las
Brigadas de Producción y Defensa y las Zonas de Defensa frenaron las
intenciones imperialistas de una
agresión directa.
Con la Revolución, Cuba, además de obtener su verdadera independencia y
rescatar su dignidad
nacional, eliminó toda forma de explotación y erradicó la discriminación
racial, la discriminación
contra la mujer y contra los jóvenes. A esto debe añadirse los logros sociales y
los significativos
avances económicos alcanzados en el país.
El período entre 1980-1985 se caracterizó por avances y logros
significativos en el desarrollo
económico y social, a pesar del incremento sistemático de la agresividad
imperialista y de fenómenos
climatológicos adversos. Sin embargo, a partir de 1985, comienzan a hacerse
evidentes ciertas
deficiencias y tendencias negativas, relacionadas fundamentalmente con la
aplicación del sistema de
dirección y planificación.
En abril de 1986, el Presidente de los Consejos de Estado y de Ministros, Fidel
Castro, planteó la
necesidad de iniciar un proceso de rectificación de errores y tendencias
negativas que diera solución a
los problemas que frenaban y deformaban los principios vitales y originales
de la Revolución cubana,
tales como la constante participación popular en las decisiones y tareas, la
unidad entre el desarrollo
económico y social, la creación del hombre nuevo del cual habló el Ché, el
rescate de valores
históricos, principalmente el pensamiento martiano y una aplicación más
creadora del
marxismo-leninismo. No obstante las deficiencias e insuficiencias y la
necesidad de perfeccionar el
trabajo de construcción socialista, el pueblo cubano había alcanzado
conquistas realmente
impresionantes.
En la salud se creó un sistema integral que va desde el médico de la
familia y los policlínicos
hasta hospitales especializados y centros de investigación. Así, la asistencia
médica gratuita forma una
red que cubre la atención a toda la población desde el círculo infantil, la
escuela y el centro de trabajo,
hasta el hogar.
En la educación, nuestro país muestra el mayor índice de alfabetización en
América Latina, con nueve
grados como promedio de escolaridad. No existe un solo niño sin escuela.
Año tras año ha crecido la
cifra de profesores, investigadores, maestros, médicos y demás profesionales
universitarios. En 1993,
el peor año de la crisis, el presupuesto para la educación fue de 1,384
millones de pesos.
En lo que respecta al deporte, Cuba logró ubicarse entre los diez primeros
países del mundo.
Comentario aparte merece el desarrollo científico-técnico, que ha devenido
un factor vital para la
supervivencia de la patria y la Revolución. Se crearon instituciones como el
Centro de Ingeniería
Genética y Biotecnología, el Centro Nacional de Investigaciones Científicas, el
cardiocentro de cirugía
infantil William Soler (mayor del mundo), el Centro de Inmunoensayo y el
Centro de Trasplantes y
Regeneración del Sistema Nervioso.
Expresión de este desarrollo es la creación de un equipo de resonancia
magnética del sistema
Evalimage para la visualización y análisis termográfico de imágenes y el
bisturí láser cubano. En Cuba
se realizan trasplantes de riñón, hígado, corazón y corazón-pulmón. Además
se han producido
importantes aportes a la medicina como la vacuna contra la meningitis
meningocócica, el interferón
alfa leucocitario humano, el descubrimiento de una sustancia que cura el
vitiligo, la obtención del
factor de crecimiento epidérmico y otros.
Inmersa en el desarrollo y perfeccionamiento de esta obra se encontraba la
Revolución cuando se
produce el derrumbe del campo socialista y la desintegración de la URSS.
Estos hechos se reflejaron
dramáticamente en la sociedad cubana, puesto que la economía del país
estaba integrada a esa
comunidad. Tal integración estaba condicionada aun más por el férreo, cruel
e ilegal bloqueo que
Estados Unidos mantuvo y mantiene sobre Cuba desde los primeros años de la
Revolución, y que por
añadidura siempre limitó extraordinariamente la posibilidad de relaciones
con el mundo capitalista. En
1989, Cuba concentraba el 85 por ciento de sus relaciones comerciales con la
URSS y el resto del
campo socialista.
En este intercambio se establecieron precios justos que evadían el
intercambio desigual,
característico de las relaciones con países capitalistas desarrollados. Al propio
tiempo, se aseguraba el
suministro de tecnologías y la obtención de créditos en términos satisfactorios
de plazos e intereses.
Al producirse el derrumbe del socialismo en Europa y la desintegración de la
URSS, en un período muy
corto, Cuba disminuyó su capacidad de compra de 8,139 millones de pesos en
1989, a 2,000 millones
en 1993.
La caída del socialismo en Europa oriental y en la URSS, desencadenó una
gran euforia en el gobierno
de los Estados Unidos y entre los grupos contrarrevolucionarios cubanos en
Miami. Se vaticinaba que
el desmoronamiento de la Revolución cubana era cosa de días o de semanas.
Llegaron a realizar
gestiones políticas para la organización e integración de un nuevo gobierno.
Sin embargo, pasaban los
meses, se ampliaba la crisis, pero en Cuba no había descomposición.
Hay que decir que desde julio de 1989, el Comandante en Jefe Fidel
Castro alertó acerca de la
posibilidad de la desaparición del campo socialista e incluso acerca de la
desintegración de la URSS, y
ya en octubre de 1990, elaboró las directivas para enfrentar el Período
Especial en tiempo de paz. Este
era un concepto de la doctrina militar de "Guerra de Todo el Pueblo", referido
a las medidas para
encarar el bloqueo total, golpes aéreos y desgaste sistemático, así como una
invasión militar directa.
En 1991, se efectúa el IV Congreso del PCC en el que se analiza la situación y
se precisa sobre la
necesidad de salvar la Patria, la revolución y el Socialismo, es decir, la obra
que tanta sangre,
sacrificio y esfuerzo había costado al pueblo cubano en más de cien años de
lucha. En este congreso
se tomaron importantes acuerdos relativos a las modificaciones a la
Constitución, los estatutos del
Partido y se sentaron las bases de la estrategia para resistir y comenzar la
recuperación.
En la estrategia trazada se pusieron en práctica una serie de medidas
encaminadas a lograr la
elevación de la eficiencia económica y la competitividad, el saneamiento
financiero interno, soluciones
al endeudamiento interno; la reinserción en la economía internacional,
incentivar la inversión de
capital extranjero, el fortalecimiento de la empresa estatal cubana, condición
esta necesaria y sin la
cual no puede haber socialismo. También se analizó la necesidad de ampliar
y perfeccionar los
cambios económicos que fuese necesario hacer, de manera gradual y
ordenada.
En síntesis, se trataba de utilizar, sobre la base de la preservación de los
postulados esenciales de
justicia social y de las conquistas, los mecanismos de las relaciones
monetario-mercantiles y de la
gestión capitalista para, de forma controlada, para el descenso de la
economía interna, reactivar la
misma e iniciar su recuperación.
Como era de suponer, el imperialismo norteamericano y los grupos apátridas
de Miami, molestos ante
la realidad de la resistencia cubana, incrementaron las acciones para difamar
a la Revolución,
desestabilizarla y arreciar aun más el bloqueo económico.
Así, a mediados de 1992, el gobierno estadounidense aprueba la "Ley
Torricelli" que, entre otras
cosas, otorga al Presidente de Estados Unidos la potestad de aplicar sanciones
económicas a países
que mantengan relaciones comerciales con Cuba y prohibe el comercio de
subsidiarias de empresas
norteamericanas radicadas en terceros países con la Isla. Esta ley constituyó
un paso más en el intento
de rendir al pueblo cubano por hambre.
Sin embargo, a pesar de la Ley Torricelli, Cuba comienza a expandir su
comercio, obtiene algún
financiamiento para determinadas actividades económicas y empresas de
varias naciones comienzan a
realizar inversiones y establecen vínculos económicos con el país.
Por otra parte, en febrero de 1993, año más agudo de la crisis, se realizan
elecciones, cuyos
resultados demuestran fehacientemente el apoyo popular a la Revolución: el
99,7 por ciento de los
electores emiten su voto y sólo el 7,3 por ciento lo hace en blanco o anula la
boleta.
No obstante, la camarilla anticubana de estados Unidos recurre otra vez al
intento de generar la
subversión interna, actos terroristas, provocaciones sabotajes, infiltración de
agentes de la CIA, e
intensifican la propaganda contra y hacia Cuba. Más de mil horas de radio se
dirigen hacia la Isla.
También priorizan la estimulación de las salidas ilegales del país,
preferentemente mediante el robo de
embarcaciones e incluso de aviones.
Esto último dio lugar, en julio de 1994, al incremento del robo de
embarcaciones por parte de
personas presionadas fundamentalmente por la situación económica, aunque
hubo casos en los que se
produjeron asesinatos. En estas circunstancias se realizó el robo del
remolcador 13 de marzo, que fue
abordado por más de 60 personas con la idea de viajar hacia Estados Unidos.
A pesar de las
advertencias sobre el mal estado de la embarcación, iniciaron la fuga
perseguidos por otros
remolcadores, uno de los cuales chocó con el perseguido y se produjo un
accidente. Todas las
embarcaciones que llegaron al lugar hicieron grandes esfuerzos de rescate,
pero no pudieron impedir
que perecieran unas 32 personas. De este accidente se hizo una gran
campaña en la que se acusaba al
gobierno cubano de ordenar el hundimiento de la embarcación.
Ante estos hechos, el gobierno cubano decidió no impedir las salidas ilegales,
medida que obligó a la
Administración norteamericana a sentarse a la mesa de negociaciones y
firmar el 9 de septiembre de
1994 un acuerdo migratorio con Cuba.
Después de 36 años, Estados Unidos se vio en la necesidad de tomar medidas
que desestimularan las
salidas ilegales hacia ese país.
En julio de 1995, de nuevo el pueblo cubano dio una contundente
demostración de unidad y
apoyo a la Revolución al celebrarse las elecciones para delegados al Poder
Popular. A pesar de la
campaña desplegada por la propaganda revolucionaria, que orientaba la
abstención en los comicios, el
97,1 por ciento de los electores ejercieron el voto, el 7 por ciento de las
boletas fueron anuladas y el
4,3 por ciento depositadas en blanco. Es decir, más del 87 por ciento del
electorado expresó su actitud
de apoyo a la Revolución.
Las frustraciones de la camarilla contrarrevolucionaria del exilio cubano y
algunos sectores del
gobierno norteamericano, después del espejismo provocado por el derrumbe
del campo socialista,
volvieron a la carga, ahora con un proyecto propio del hombre de las
cavernas: la Ley Helms-Burton.
Esta Ley, prevé un bloqueo económico total, absoluto e internacional.
También pretende impedir la
inversión extranjera y cortar todo tipo de financiamiento y suministro desde el
exterior del país.
Establece diversas sanciones a las empresas y empresarios que mantengan
relaciones económicas con
Cuba. Además legaliza el apoyo de Estados Unidos a los grupos
contrarrevolucionarios de la Isla y
establece el derecho de ese país a determinar qué tipo de gobierno, de
sociedad y de relaciones
deberá tener Cuba después de derrocada la Revolución. En fin, esta ley
pretende rendir por hambre al
pueblo cubano y prácticamente anexar el país a Estados Unidos.
Después de aprobada la ley en el Congreso de Estados Unidos, los grupos
de ultraderecha,
aprovechan el incidente provocado por la organización contrarrevolucionaria
de Miami "Hermanos al
Rescate" cuando el 24 de febrero de 1996 el gobierno cubano se vio obligado
a derribar dos avionetas
que en diversas ocasiones habían violado el espacio aéreo cubano ¾ lo que
había provocado varias
advertencias al gobierno de Estados Unidos¾ para presionar a la
Administración norteamericana a que
firmara la ley, que entró en vigor en agosto de ese mismo año.
Esta ley no sólo ha concitado el rechazo de todo el pueblo cubano, sino de
prácticamente la totalidad
de los pueblos y gobiernos del mundo, así como de las organizaciones e
instituciones internacionales.
Prueba de ello son las votaciones contra el bloqueo en la ONU, el acuerdo de
la OEA en rechazo a la
ley Helms-Burton, las posiciones de México y Canadá, de la Unión Europea,
del Grupo de Río, etc.
Cuba, a pesar de los efectos negativos y de la creación de una situación más
compleja y difícil que
genera dicha Ley, ha continuado la aplicación de su estrategia y
paulatinamente, con serenidad y
firmeza, logró detener el descenso económico y obtener una reanimación
gradual en los años
sucesivos.
Por otra parte, se han mantenido los sistemas de salud y educación y la
seguridad social. No ha
quedado ningún cubano desamparado y en el año 1997 la tasa de mortalidad
infantil por cada mil
nacidos vivos fue de 7,3. La expectativa de vida sobrepasa los 75 años.
En enero de 1998 se efectuaron las elecciones de candidatos a diputados a la
Asamblea Nacional del
Poder Popular y de delegados a las Asambleas Provinciales. El 98,35 por
ciento de los electores
votaron, el 1,64 por ciento de las boletas fueron anuladas y el 3,36 por ciento
fueron depositadas en
blanco, lo que arroja un total de 95 por ciento de votos válidos. El 94,39 por
ciento correspondió al
voto unido, o sea, a la candidatura propuesta pro la Comisión Nacional
Electoral.
En ese mismo mes se produjo la visita a Cuba del Papa Juan Pablo II. Todo el
pueblo ¾ creyentes y no
creyentes¾ dio una masiva demostración de hospitalidad y respeto, tanto en
la bienvenida como en
las misas que ofreció y en todas sus demás actividades.
Así se puso de manifiesto la falsedad de las campañas propagandísticas
de los aparatos de
divulgación dominados por el imperialismo, pues todo el mundo pudo
observar la libertad con que
actuó y se expresó Su Santidad en todo momento.
En conclusión, todo el accionar imperialista y contrarrevolucionario ignora
algo vital en nuestra
historia: la capacidad de resistencia de nuestro pueblo, la inteligencia y la
habilidad de nuestra
dirección revolucionaria y la justeza de la lucha de este país por su
independencia.
Como contenido proponemos un breve recorrido a través de la historia de
Cuba, dividida en tres
Períodos.
Período colonial, Período neocolonial y Período revolucionario.
Ello responde al criterio de la formación nacional, diferenciando en su
desarrollo el Período de
gestación de la nacionalidad bajo el colonialismo español; el siguiente se
abre con la creción del
estado nacional cubano aunque en una evidente situación de dependencia
respecto a los Estados
Unidos y finalmente, el Período Revolucionario, en el cual la nación alcanza
una existencia plenamente
soberana.
Período Colonial 1492 - 1898
Cuando Cristóbal Colón arribó a Cuba el 27 de octubre de 1492 y sus naves
recorrieron durante
cuarenta días la costa norte oriental de la Isla, pudo apreciar, junto a los
encantos de la naturaleza
exuberante, la presencia de pobladores pacíficos e ingenuos que le ofrecían
algodón, hilado y
pequeños pedazos de oro a cambio de baratijas.
Dos años después, al explorar la costa sur de Cuba durante su segundo
viaje, el Almirante se
percataría de la diversidad de esos pobladores indígenas, pues los aborígenes
de la región oriental que
lo acompañaban, no podían entenderse con los habitantes de la parte
occidental.
Ciertamente, la población de la Isla se había iniciado cuatro milenios
antes, con la llegada de
diversas corrientes migratorias: las primeras probablemente procedentes del
norte del continente a
través de la Florida, y las posteriores, llegadas en sucesivas oleadas desde la
boca del Orinoco a lo
largo del arco de las Antillas.
Entre los aproximadamente 100 000 indígenas que poblaban la Isla al
iniciarse la conquista
española, existían grupos con distintos niveles de desarrollo sociocultural.
Los más antiguos y atrasados -ya casi extinguidos en el siglo XV- vivían de
la pesca y la
recolección y fabricaban sus instrumentos con las conchas de grandes
moluscos. Otro grupo, sin
despreciar la concha, poseía instrumentos de piedra pulida y, junto a las
actividades recolectoras,
practicaba la caza y la pesca.
Más avanzados, los procedentes de Sudamérica -pertenecientes al tronco
aruaco- eran agricultores, y
con su principal cultivo, la yuca, fabricaban el casabe, alimento que no sólo
podía comerse en el
momento, sino que también se podía conservar. Confeccionaban objetos y
recipientes de cerámica y
poseían un variado instrumental de concha y piedra pulida.
Sus casas de madera y guano de palma -los bohíos- agrupadas en
pequeños poblados aborígenes,
constituirían durante varios siglos un elemento fundamental del habitat del
campesinado cubano.
La conquista de la Isla por España se inicia casi dos décadas después del
primer viaje de Colón,
como parte del proceso de ocupación que se irradiaba hacia diversas tierras
del Caribe. A Diego
Velázquez, uno de los más ricos colonos de La Española, se encargó sojuzgar
el territorio cubano, que
se inició en 1510 con una prolongada operación de reconocimiento y
conquista, plagada de cruentos
incidentes. Alertados acerca de las tropelías cometidas por los españoles en
las islas vecinas, los
aborígenes de la región oriental de Cuba resistieron la invasión hispana,
dirigidos por Yahatuey o
Hatuey, un cacique fugitivo de La Española, quien finalmente fue apresado y
quemado vivo como
escarmiento.
Con la fundación de Nuestra Señora de la Asunción de Baracoa, en 1512,
los españoles
emprendieron el establecimiento de siete villas con el objetivo de controlar el
territorio conquistado
-Bayamo (1513), la Santísima Trinidad, Sancti Spíritus y San Cristóbal de La
Habana (1514), Puerto
Príncipe (1515)- hasta concluir con Santiago de Cuba (1515), designada sede
del gobierno. Desde
estos asentamientos, que en su mayoría cambiaron su primitiva ubicación,
iniciaron los conquistadores
la explotación de los recursos de la Isla.
La actividad económica se sustentó en el trabajo de los indígenas,
entregados a los colonos por la
Corona mediante el sistema de "encomiendas", una especie de concesión
personal, revocable y no
transmisible, mediante el cual el colono se comprometía a vestir, alimentar y
cristianizar al aborigen a
cambio del derecho de hacerlo trabajar en su beneficio. El renglón
económico dominante en estos
primeros años de la colonia fue la minería, específicamente la extracción de
oro, actividad en la cual
se emplearon indios encomendados así como algunos esclavos negros que se
integraron desde muy
temprano al conglomerado étnico que siglos después constituiría el pueblo
cubano.
El rápido agotamiento de los lavaderos de oro y la drástica reducción de
la población -incluidos
los españoles, alistados en gran número en las sucesivas expediciones para la
conquista del
continente- convirtieron a la ganadería en la principal fuente de riqueza de
Cuba. A falta de oro, la
carne salada y los cueros serían las mercancías casi exclusivas con que los
escasos colonos de la Isla
podrían incorporarse a los circuitos comerciales del naciente imperio español.
Concebido bajo rígidos principios mercantilistas, el comercio imperial se
desarrollaría como un
cerrado monopolio que manejaba la Casa de Contratación de Sevilla, lo que
no tardó en despertar los
celosos apetitos de otras naciones europeas.
Corsarios y filibusteros franceses, holandeses e ingleses asolaron el
Caribe, capturaron navíos y
saquearon ciudades y poblados. Cuba no escapó de esos asaltos: los nombres
de Jacques de Sores,
Francis Drake y Henry Morgan mantuvieron en pie de guerra por más de un
siglo a los habitantes de la
Isla. Las guerras y la piratería también trajeron sus ventajas.
Para resguardar el comercio, España decidió organizar grandes flotas que
tendrían como punto de
escala obligado el puerto de La Habana, estratégicamente situado al inicio de
la corriente del Golfo.
Pirateria
Galeón español asaltado por piratas.
Castillo del Morro
La periódica afluencia de comerciantes y viajeros, así como los recursos
destinados a financiar la
construcción y defensa de las fortificaciones que, como el Castillo del Morro,
guarnecían la bahía
habanera, se convertirían en una importantísima fuente de ingresos para
Cuba.
Los pobladores de las regiones alejadas, excluidos de tales beneficios,
apelaron entonces a un
lucrativo comercio de contrabando con los propios piratas y corsarios, que de
este modo menos
agresivo también burlaban el monopolio comercial sevillano. Empeñadas en
sofocar tales
intercambios, las autoridades coloniales terminaron por chocar con los
vecinos, principalmente los de
la villa de Bayamo, quienes con su sublevación de 1603, ofrecieron una
temprana evidencia de la
diversidad de intereses entre la "gente de la tierra" y el gobierno
metropolitano. Uno de los incidentes
provocados por el contrabando inspiró poco después el poema Espejo de
Paciencia, documento
primigenio de la historia literaria cubana.
A principios del siglo XVII, la Isla, que en ese momento contaba con unos
30 000 habitantes, fue
dividida en dos gobiernos, uno en La Habana y otro en Santiago de Cuba,
aunque la capital se
estableció en aquella. Aunque lentamente, la actividad económica crecía y se
diversificaba con el
desarrollo del cultivo del tabaco y la producción de azúcar de caña.
Paulatinamente se establecieron
nuevos pueblos, por lo general alejados de las costas y crecieron las
primitivas villas, donde
comenzaba a manifestarse un estilo de vida más acomodado y a practicarse
frecuentes diversiones,
desde los juegos y bailes hasta las corridas de toros y los altares de cruz. De
la actividad religiosa,
que era con mucho la nota dominante de la vida social, quedarían
importantes huellas arquitectónicas,
entre las que vale como muestra el magnífico Convento de Santa Clara.
La subida al trono español de la dinastía Borbón a principios del siglo
XVIII, trajo aparejada una
modernización de las concepciones mercantilistas que presidían el comercio
colonial. Lejos de
debilitarse, el monopolio se diversificó y se dejó sentir de diverso modo en la
vida económica de las
colonias. En el caso cubano, ello condujo a la instauración del estanco del
tabaco, destinado a
monopolizar en beneficio de la Corona la elaboración y comercio de la
aromática hoja, convertida ya
en el más productivo renglón económico de la Isla. La medida fue resistida
por comerciantes y
cultivadores, lo que dio lugar a protestas y sublevaciones, la tercera de las
cuales fue violentamente
reprimida mediante la ejecución de once vegueros en Santiago de las Vegas,
población próxima a la
capital. Imposibilitados de vencer el monopolio, los más ricos habaneros
decidieron participar de sus
beneficios. Asociados con comerciantes peninsulares, lograron interesar al
Rey y obtener su favor para
constituir una Real Compañía de Comercio de La Habana (1740), la cual
monopolizó por más de dos
décadas la actividad mercantil de Cuba.
El siglo XVIII fue escenario de sucesivas guerras entre las principales
potencias europeas, que en
el ámbito americano persiguieron un definido interés mercantil. Todas ellas
afectaron a Cuba de uno u
otro modo, pero sin duda la más trascendente fue la de los Siete Años (1756-
1763), en el curso de la
cual La Habana fue tomada por un cuerpo expedicionario inglés. La
ineficacia de las máximas
autoridades españolas en la defensa de la ciudad contrastó con la disposición
combativa de los
criollos, expresada sobre todo en la figura de José Antonio Gómez, valeroso
capitán de milicia de la
cercana villa de Guanabacoa, muerto a consecuencia de los combates.
Durante los once meses que duró la ocupación inglesa -agosto de 1762 a julio
de 1763-, La Habana
fue teatro de una intensa actividad mercantil que pondría de manifiesto las
posibilidades de la
economía cubana, hasta ese momento aherrojada por el sistema colonial
español.
ciudad
Al restablecerse el dominio hispano sobre la parte occidental de la Isla, el Rey
Carlos III y sus
ministros "ilustrados" adoptaron una sucesión de medidas que favorecerían el
progreso del país.
La primera de ellas fue el fortalecimiento de sus defensas, de lo cual sería
máxima expresión la
construcción de la imponente y costosísima fortaleza de San Carlos de La
Cabaña en La Habana; a esta
se sumarían numerosas construcciones civiles, como el Palacio de los
Capitanes Generales (de
gobierno) y religiosas, como la Catedral, devenidas símbolos del paisaje
habanero.
Fortaleza San Carlos de la Cabaña
Fortaleza San Carlos de la Cabaña.
El comercio exterior de la Isla se amplió, a la vez que se mejoraron las
comunicaciones interiores
y se fomentaron nuevos poblados como Pinar del Río y Jaruco. Otras medidas
estuvieron encaminadas
a renovar la gestión gubernativa, particularmente con la creación de la
Intendencia y de la
Administración de Rentas.
En este contexto se efectuó el primer censo de población (1774) que arrojó la
existencia en Cuba de
171 620 habitantes.
Otra serie de acontecimientos internacionales contribuyeron a la
prosperidad de la Isla. El primero
de ellos, la guerra de independencia de las Trece Colonias inglesas de
Norteamérica, durante la cual
España -partícipe del conflicto- aprobó el comercio entre Cuba y los colonos
sublevados. La
importancia de este cercano mercado se pondría de manifiesto pocos años
después, durante las
guerras de la Revolución Francesa y el Imperio napoleónico, en las cuales
España se vio involucrada
con grave perjuicio para sus comunicaciones coloniales.
En esas circunstancias se autorizó el comercio con los "neutrales" -Estados
Unidos- y la economía
de la Isla creció vertiginosamente, apoyada en la favorable coyuntura que
para los precios del azúcar y
el café creó la revolución de los esclavos en la vecina Haití. Los hacendados
criollos se enriquecieron y
su flamante poder se materializó en instituciones que, como la Sociedad
Económica de Amigos del País
y el Real Consulado, canalizaron su influencia en el gobierno colonial.
Lidereados por Francisco de Arango y Parreño, estos potentados criollos
supieron sacar buen partido
de la inestable situación política y, una vez restaurada la dinastía borbónica
en 1814, obtuvieron
importantes concesiones como la libertad del comercio, el desestanco del
tabaco y la posibilidad de
afianzar legalmente sus posesiones agrarias.
Francisco de Arango y Parreño
Pero tan notable progreso material se basaba en el horroroso incremento de
la esclavitud. A partir de
1790, en sólo treinta años, fueron introducidos en Cuba más esclavos africanos
que en el siglo y
medio anterior. Con una población que en 1841 superaba ya el millón y medio
de habitantes, la Isla
albergaba una sociedad sumamente polarizada; entre una oligarquía de
terratenientes criollos y
grandes comerciantes españoles y la gran masa esclava, subsistían las
disímiles capas medias,
integradas por negros y mulatos libres y los blancos humildes del campo y las
ciudades, estos últimos
cada vez más remisos a realizar trabajos manuales considerados vejaminosos
y propios de esclavos.
La esclavitud constituyó una importante fuente de inestabilidad social, no sólo
por las frecuentes
manifestaciones de rebeldía de los esclavos -tanto individuales como en
grupos- sino porque el
repudio a dicha institución dio lugar a conspiraciones de propósitos
abolicionistas.
Entre estas se encuentran la encabezada por el negro libre José Antonio
Aponte, abortada en La
Habana en 1812, y la conocida Conspiración de la Escalera (1844), que originó
una cruenta represión.
En esta última perdieron la vida numerosos esclavos, negros y mulatos libres,
entre quienes figuraba
el poeta Gabriel de la Concepción Valdés, (Plácido).
Gabriel de la C. Valdéz, (Plácido)
El desarrollo de la colonia acentuó las diferencias de intereses con la
metrópoli. A las inequívocas
manifestaciones de una nacionalidad cubana emergente, plasmadas en la
literatura y otras expresiones
culturales durante el último tercio del siglo XVIII, sucederían definidas
tendencias políticas que
proponían disímiles y encontradas soluciones a los problemas de la Isla.
El cauto reformismo promovido por Arango y los criollos acaudalados
encontró continuidad en un
liberalismo de corte igualmente reformista encarnado por José Antonio Saco,
José de la Luz y
Caballero y otros prestigiosos intelectuales vinculados al sector cubano de los
grandes hacendados.
José de la Luz y Caballero
La rapaz y discriminatoria política colonial de España en Cuba tras la pérdida
de sus posesiones en el
Continente, habría de frustrar en reiteradas ocasiones las expectativas
reformistas. Esto favoreció el
desarrollo de otra corriente política que cifraba sus esperanzas de solución de
los problemas cubanos
en la anexión a Estados Unidos. En esta actitud convergía tanto un sector de
los hacendados
esclavistas que veía en la incorporación de Cuba a la Unión norteamericana
una garantía para la
supervivencia de la esclavitud -dado el apoyo que encontrarían en los estados
sureños-, como
individuos animados por las posibilidades que ofrecía la democracia
estadounidense en comparación
con el despotismo hispano. Los primeros, agrupados en el "Club de La
Habana" favorecieron las
gestiones de compra de la Isla por parte del gobierno de Washington, así
como las posibilidades de
una invasión "liberadora" encabezada por algún general norteamericano.
En esta última dirección encaminó sus esfuerzos Narciso López, general
de origen venezolano
que, tras haber servido largos años en el ejército español, se involucró en los
trajines conspirativos
anexionistas. López condujo a Cuba dos fracasadas expediciones, y en la
última fue capturado y
ejecutado por las autoridades coloniales en 1851.
Otra corriente separatista más radical aspiraba a conquistar la
independencia de Cuba. De
temprana aparición -en 1810 se descubre la primera conspiración
independentista lidereada por
Román de la Luz-, este separatismo alcanza un momento de auge en los
primeros años de la década
de 1820. Bajo el influjo coincidente de la gesta emancipadora en el continente
y el trienio
constitucional en España, proliferaron en la Isla logias masónicas y
sociedades secretas. Dos
importantes conspiraciones fueron abortadas en esta etapa, la de los Soles y
Rayos de Bolívar (1823),
en la que participaba el poeta José María Heredia -cumbre del romanticismo
literario cubano- y más
adelante la de la Gran Legión del Aguila Negra alentada desde México.
También por estos años, el independentismo encontraba su plena
fundamentación ideológica en la
obra del presbítero Félix Varela.
Profesor de filosofía en el Seminario de San Carlos en La Habana, Varela fue
electo diputado a Cortes
en 1821 y tuvo que huir de España cuando la invasión de los "cien mil hijos de
San Luis" restauró el
absolutismo. Radicado en Estados Unidos, comenzó a publicar allí el
periódico El Habanero dedicado a
la divulgación del ideario independentista.
Presbítero Félix Varela
Su esfuerzo, sin embargo, tardaría largos años en fructificar pues las
circunstancias, tanto internas
como externas, no resultaban favorables al independentismo cubano.
En los años posteriores, la situación económica cubana experimentó
cambios significativos. La
producción cafetalera se derrumbó abatida por la torpe política arancelaria
española, la competencia
del grano brasileño y la superior rentabilidad de la caña.
La propia producción azucarera se vio impelida a la modernización de sus
manufacturas ante el
empuje mercantil del azúcar de remolacha europeo. Cada vez más
dependiente de un solo producto -el
azúcar- y del mercado estadounidense, Cuba estaba urgida de profundas
transformaciones
socioeconómicas a las cuales la esclavitud y la expoliación colonial española
interponían grandes
obstáculos.
El fracaso de la Junta de Información convocada en 1867 por el gobierno
metropolitano para
revisar su política colonial en Cuba, supuso un golpe demoledor para las
esperanzas reformistas
frustradas en reiteradas ocasiones. Tales circunstancias favorecieron el
independentismo latente entre
los sectores más avanzados de la sociedad cubana, propiciando la
articulación de un vasto movimiento
conspirativo en las regiones centro orientales del país.
El movimiento estalló el 10 de octubre de 1868, al levantarse en armas el
abogado bayamés
Carlos Manuel de Céspedes, uno de los principales conspiradores, quien en su
ingenio La Demajagua
proclamó la independencia y dio la libertad a sus esclavos. El alzamiento,
secundado poco después por
los conspiradores de Camagüey y Las Villas, logró afirmarse, no obstante la
despiadada reacción
hispana.
Carlos Manuel de Céspedes
Mientras los españoles de las ciudades, agrupados en los cuerpos de
voluntarios, sembraban el terror
entre las familias cubanas convirtiéndose en un influyente factor de las
decisiones políticas, el ejército
colonial avanzaba sobre Bayamo -la capital insurrecta-,que los cubanos
tendrían que abandonar, no
sin antes reducirla a cenizas como expresión de su inclaudicable voluntad
revolucionaria. En tan
difíciles condiciones, el movimiento independentista logró unificarse,
aprobando en Guáimaro la
constitución que daba lugar a la República de Cuba en Armas.
El ejército libertador cubano, tras meses de duro aprendizaje militar,
alcanzó una capacidad
ofensiva que se pondría de manifiesto en la invasión de la rica región de
Guantánamo por el General
Máximo Gómez y las brillantes acciones libradas en las sabanas
camagüeyanas por la caballería al
mando de Ignacio Agramonte. Pero este avance militar se vio lastrado por las
diferencias políticas en
el campo revolucionario, las cuales condujeron a la deposición de Céspedes
de su cargo de Presidente
de la República (1873) e impidieron el tan necesario apoyo en armas y medios
de los patriotas
emigrados. Una influencia igualmente negativa ejerció la política de
hostilidad hacia los
revolucionarios cubanos adoptada por el gobierno de Estados Unidos que,
frente a la gesta
independentista, prefirió atenerse a su vieja política confiado en que el
destino de Cuba gravitaría
indefectiblemente hacia el dominio norteamericano.
El empuje militar cubano alcanzó su cenit entre 1874 y 1875, primero con
la campaña de Máximo
Gómez en Camagüey, jalonada por los victoriosos combates de La Sacra y
Palo Seco y la batalla de
Las Guásimas -donde el ejército cubano derrotó una fuerza española de más
de 4 000 hombres- y la
posterior invasión a Las Villas por las tropas mambisas al mando del genial
general dominicano. Pero
el trascendental avance estratégico resultó desvirtuado nuevamente por las
disensiones intestinas que,
al entorpecer la llegada de vitales refuerzos, posibilitaron que la invasión se
empantanase sin
conseguir su objetivo de llevar la guerra al rico territorio occidental de la Isla.
El debilitamiento del esfuerzo independentista coincidió con la
recuperación de la capacidad
político-militar española, cuando la restauración monárquica de 1876 puso fin
a las violentas
conmociones que habían caracterizado la vida de la península tras la
"revolución gloriosa" (1868) y
con la posterior proclamación de la república.
El desfavorable sesgo de la correlación de fuerzas y el desgaste en el campo
insurrecto, posibilitaron
que un importante sector del movimiento independentista aceptase las
propuestas del General español
Arsenio Martínez Campos. La paz sin independencia firmada en el Zanjón
(1878) no obtuvo el
consenso de las fuerzas mambisas y en particular fue rechazada por el
General Antonio Maceo, jefe de
las fuerzas de la parte más oriental de la Isla, quien, no obstante su humilde
origen, había escalado la
más alta jerarquía del Ejército Libertador a fuerza de valentía y capacidad
combativa.
Aunque las acciones militares insurrectas no pudieron sostenerse por
mucho tiempo, la Protesta
de Baraguá, escenificada por Maceo y sus tropas, que encarnaban los
sectores más populares del
movimiento revolucionario, constituyó la evidencia mayor de la irrevocable
voluntad de los cubanos de
continuar la lucha por la independencia.
Antonio Maceo.
En la década de 1880, la Isla atravesaría por un proceso de grandes cambios
económicos y sociales.
La esclavitud, muy quebrantada ya por la Revolución de 1868, fue finalmente
abolida por España en
1886. Ello estuvo acompañado por notables transformaciones en la
organización de la producción
azucarera, la cual alcanzaba definitivamente una etapa industrial. La
dependencia comercial cubana
respecto a Estados Unidos se haría prácticamente absoluta, y los capitales
norteamericanos
comenzaron a invertirse de manera creciente en diversos sectores de la
economía.
La burguesía insular, alejada de aspiraciones independentistas, había
dado lugar a dos
formaciones políticas: el partido Liberal, más adelante denominado
Autonomista, que retomaba la
vieja tendencia de conseguir reformas del sistema colonial español hasta
alcanzar fórmulas de
autogobierno; y el partido Unión Constitucional, expresión reaccionaria de los
sectores interesados en
la plena integración de Cuba a España. El independentismo, reafirmado en su
base popular, sería
alentado sobre todo desde la emigración. Un primer estallido, la llamada
"Guerra Chiquita" (1879),
llevó nuevamente a los cubanos al campo de batalla en los territorios
orientales y villareños, pero
pudo ser sofocada después de algunos meses por su escasa organización y
débil coherencia política. A
ella sucederían periódicos desembarcos, conspiraciones y alzamientos, casi
siempre encabezados por
los jefes militares de la Guerra de los Diez Años, los cuales fueron abortados o
sofocados por las
autoridades españolas dada la incapacidad de articular las acciones con un
movimiento de masas
amplio y unido. Esa sería la obra de José Martí.
Entregado desde su adolescencia al ideal independentista, José Martí y
Pérez (La Habana, 1853)
sufrió prisión y destierro durante la Guerra de los Diez Años.
Sus vínculos con movimientos conspirativos posteriores, le permitieron
comprender que la
revolución cubana debía asentarse sobre nuevas bases programáticas y
organizativas, tarea a la cual
se entregó por entero.
José Martí y Pérez
Dotado de exquisita sensibilidad poética y brillantes facultades oratorias,
Martí poseía también un
profundo pensamiento político, enriquecido por la experiencia de sus años de
vida en España, Estados
Unidos y distintos países latinoamericanos.
Su labor de esclarecimiento y unificación, centrada en los núcleos de
emigrados cubanos,
principalmente en Estados Unidos, pero con amplia repercusión en la Isla,
cristalizó en 1892 con la
constitución del Partido Revolucionario Cubano. Concebido como la
organización única de todos los
independentistas cubanos, el partido debía conseguir los medios materiales y
humanos para la nueva
empresa emancipadora, e investir a los jefes militares de la imprescindible
autoridad política para
desencadenar la "Guerra Necesaria".
Esta estalló el 24 de febrero de 1895. Martí, que desembarcó en Cuba
acompañado por Máximo
Gómez, Jefe del Ejército Libertador, caía poco después en la acción de Dos
Ríos. Pese a esta pérdida
irreparable, la revolución se desarrolló en la provincia de Oriente, donde
Maceo -llegado en una
expedición desde Costa Rica- había asumido el mando de las fuerzas
mambisas, y se extendió poco
después a Camagüey y Las Villas. Reunidos en Jimaguayú, los delegados del
Ejército Libertador
elaboraron la constitución que regiría los destinos de la República en Armas.
La asamblea eligió
presidente al patricio camagüeyano Salvador Cisneros Betancourt y designó
General en Jefe y
Lugarteniente General del Ejército Libertador a Máximo Gómez y Antonio
Maceo, respectivamente.
Poco después, Maceo partía de Baraguá al frente de una columna invasora
que, unida a las fuerzas de
Gómez que aguardaban en Las Villas, debía avanzar sobre el occidente de la
Isla. Tras los exitosos
combates de Mal Tiempo, Coliseo y Calimete, el contingente invasor penetró
en la provincia habanera,
llevando el pánico a las autoridades coloniales en la capital. Con la llegada
de las fuerzas de Maceo a
Mantua -la población más occidental de Cuba-, la invasión cumplía
exitosamente su objetivo: la guerra
hacía sentir sus devastadores efectos en toda la Isla, cuyos principales
renglones productivos
experimentaron un brusco descenso. En esta ocasión, España no podría
extraer de Cuba los recursos
necesarios para combatir su independencia.
Para enfrentar la insurrección generalizada, la metrópoli designó Capitán
General de la Isla a
Valeriano Weyler, quien llegó a Cuba y fue apoyado con cuantiosos refuerzos
para desarrollar una
guerra de exterminio
Pese al elevado costo humano que entrañaba este tipo de contienda -
sobre todo por la
reconcentración de la población campesina en las ciudades-, Weyler no pudo
contener la insurrección,
la campaña de Gómez en La Habana y la de Maceo en Pinar del Río
mantendrían en jaque al ejército
colonialista.
Víctimas de la reconcentración
Aunque actuando en difíciles condiciones, las fuerzas mambisas recibían con
cierta periodicidad los
recursos bélicos remitidos desde la emigración por el Partido Revolucionario
Cubano que, unido al
armamento arrebatado al enemigo, le permitían mantener su capacidad
combativa.
En diciembre de 1896 se produce la caída de Maceo en el combate de San
Pedro, y es sustituido
en el cargo de Lugarteniente General del Ejército Libertador por Calixto
García, otro brillante general
de la Guerra de los Diez Años. Gómez decide entonces concentrar sobre sí lo
mejor de las fuerzas
españolas, a las que somete a una demoledora campaña de desgaste en el
centro de la Isla. Deja así
las manos libres a García, quien libra importantes combates en Oriente, y
logra la captura de las
plazas fortificadas de Tunas y Guisa. Mientras, en occidente se producen miles
de acciones de mediana
y pequeña escala. La suerte del colonialismo español estaba echada.
El desarrollo de la revolución en Cuba, visto con creciente simpatía por el
pueblo norteamericano,
hacen que el 19 de abril ambas Cámaras del Congreso estadounidense
aprueben la Resolución
Conjunta mediante la cual el gobierno de Washington intervenia en el
conflicto. Según el documento
Cuba debia ser libre e independiente y Estados Unidos se retiraria de la isla
cuando existieran las
garantias de un gobierno estable. Cediendo en parte a presiones
estadounidenses, España otorga la
autonomía a Cuba, medida tardía que no surte el efecto esperado.
Se produce entonces -febrero de 1898- la explosión del acorazado Maine en el
puerto habanero, hecho
que Washington tomará como pretexto para movilizar la opinión pública e
intervenir directamente en
la guerra.
Crucero Maine entrando en La Habana
Aunque admite formalmente la independencia de Cuba, sin reconocer sus
instituciones, Estados Unidos
entra en guerra con España y, con la colaboración de las fuerzas mambisas,
desembarca sus tropas en
la costa sur de la zona oriental de Cuba. Las acciones se libran en torno a
Santiago de Cuba.
La flota española ha quedado bloqueada en el puerto santiaguero, intenta
una salida en la cual es
aniquilada por la superioridad de las fuerzas navales norteamericanas. Tras el
asalto a las defensas
externas de la ciudad por las fuerzas cubano-estadounidenses, el mando
español decide rendirse.
Hecho sintomático: los jefes militares cubanos, encabezados por Calixto
García son excluidos del acto
de rendición y se prohíbe la entrada de sus fuerzas en la ciudad. Meses
después, según el Tratado de
París, España traspasará Cuba a los Estados Unidos sin que se tuviesen en
cuenta para nada las
instituciones representativas del pueblo cubano.
Ocupación militar 1899-1902
Con la firma del Tratado de París, la situación política de la excolonia se
indefinía. Cuba dejaba de ser
colonia pero, al mismo tiempo, el establecimiento de la república tampoco se
realizaba. Se iniciaba un
período transicional, mediado por la presencia directa de Estados Unidos en
el manejo de los destinos
insulares.
El 1º de enero de 1899, Estados Unidos entraba formalmente en posesión de
Cuba. Se materializaba
así una antigua ambición. Se trataba ahora de definir el futuro de Cuba, y
cualquiera que este fuese, el
gobierno de Washington consideraba conveniente la desaparición de las
instituciones representativas
del movimiento libertador cubano.
A ello contribuirían las debilidades y contradicciones existentes entre los
cubanos, sobre todo, las
discrepancias surgidas entre Máximo Gómez, General en Jefe del Ejército
Libertador y la Asamblea de
Representantes, máximo órgano político de la Revolución. Estas discrepancias
fundamentalmente se
referían a los procedimientos para licenciar al Ejército Libertador.
El resultado fue la desaparición de ambas instituciones, que junto con la
disolución del Partido
Revolucionario Cubano (PRC) por decisión de su delegado Tomás Estrada
Palma, disgregó y dejó
acéfalas a las fuerzas independentistas.
La ocupación militar, legitimada por el Tratado de París del 10 de
diciembre de 1898, constituyó
el marco experimental para la aplicación de la política con respecto a Cuba.
Para Estados Unidos este
fue un período de fuertes tensiones internas y externas, matizadas por
presiones internas y
negociaciones alrededor de la toma de decisiones gubernamentales.
Entre los factores que incidían en la inestabilidad cubana se encontraba el
manejo de la
problemática del país por los sectores que de una u otra forma estaban
interesados en su desenlace. A
pesar de los esfuerzos de los grupos pacifistas de Estados Unidos, la tendencia
anexionista en todas
sus variantes se abría un espacio cada vez más importante en las esferas de
poder. Sin embargo, algo
que debe destacarse es que en cada una de estas variantes del anexionismo
predominaba el concepto
más o menos peyorativo del supuesto "infantilismo" de los cubanos. Es decir,
la criatura, al empezar a
dar sus primeros pasos, no podía prescindir del brazo fuerte del padre que la
sostuviera, la ayudara y
la protegiera de posibles caídas.
Una de las alternativas llegó a su máxima expresión en los meses finales
del gobierno de John
Brooke, primer gobernador militar de la Isla y consistió en traspasar la
soberanía de Cuba a un
gobierno civil que convirtiera a Cuba, de un solo golpe,en territorio
estadounidense. Esta idea cobró
fuerza entre los círculos expansionistas y sus principales voceros.
La oposición interna a esta variante y sobre todo el rechazo del pueblo
cubano a esa pretensión
conllevó a que el nuevo gobernador, Leonard Wood, concibiera la idea de
"americanizar" a la Isla por
medio de una ocupación prolongada. Esta idea tuvo dos vertientes
fundamentales. La primera, era un
amplio proyecto reformador centralizado "desde arriba" y en esencia
implicaba la transformación de la
sociedad cubana (escuelas, sistema de sanidad, sistema judicial, sistema de
gobierno, ayuntamiento,
etc.). La segunda línea de acción se encaminaba al fomento de la
inmigración, fundamentalmente de
origen anglosajón, con vista a una colonización gradual que "desde abajo"
fuera introduciendo la
idiosincrasia de la sociedad norteamericana.
Leonard Wood. Segundo Gobernador militar.
Segundo Gobernador militar.
Ocupó el mando de la isla a partir del 20 de diciembre de 1899 y lo
desempeño hasta el 20 de mayo
de 1902.
Sin embargo, ninguno de los proyectos tenía como objetivo transformar
las caducas estructuras
de la excolonia española en su tránsito hacia la independencia, sino a crear
las condiciones para el
fomento de un "mercado de tierra" que facilitara el traspaso de las
propiedades a manos de políticos,
magnates y propietarios norteños. Mientras tanto, la escasez de capitales y de
fuentes de crédito
colocaba a los hacendados cubanos en una situación en extremo
desventajosa para el restablecimiento
de sus negocios, sobre todo lo relacionado con el importante renglón
azucarero, muy lesionado por la
guerra.
No obstante, la necesidad de un cambio de política aumentaba por día, y
desde fecha tan
temprana como 1899 comenzó a ventilarse la posibilidad de preparar el
terreno para la anexión, no
mediante la prolongación de la ocupación militar directa, sino con el
establecimiento de una república
bajo determinadas condiciones. La supuesta incapacidad de los cubanos para
gobernarse por sí
mismos haría que muy pronto y de forma natural, ellos mismos solicitaran la
anexión al poderoso
vecino.
La primera piedra del edificio sería dictar las disposiciones sobre la
convocatoria a la Asamblea
Constituyente de Cuba, según la Ley militar No.301 del 25 de julio de 1900. De
acuerdo con lo
dispuesto, la Convención debía redactar y adoptar una constitución para el
pueblo de Cuba, y como
parte de la misma proveer y acordar con el Gobierno de Estados Unidos lo
referente a las relaciones
que deberían existir entre ambos gobiernos. En medio de los trabajos de la
Comisión cubana
encargada de dictaminar sobre las futuras relaciones entre Cuba y Estados
Unidos, el Congreso
norteamericano aprueba la Enmienda Platt, con la que el gobierno de Estados
Unidos se otorgaba el
derecho a intervenir en los asuntos internos de la Isla cuando lo entendiera
conveniente.
A pesar de la oposición de los delegados a la Asamblea Constituyente, la
presión norteamericana,
que colocaba a los cubanos ante la disyuntiva de tener una república con la
Enmienda que limitaba su
independencia o de continuar la ocupación, logró que ésta quedara
definitivamente aprobada por los
cubanos el 12 de junio de 1901.
Caricatura de la época
Caricatura de la época, que expresa la condición de dependencia y
corrupción impuesta al pueblo
cubano por la intervención norteamericana.
El 20 de mayo de 1902 se establece la república neocolonial. Su primer
presidente, Tomás Estrada
Palma, contaba con el visto bueno de las autoridades norteamericanas como
posible freno a la
ascendencia del liderazgo militar más radical en la vida política del país.
Inicio de la república neocolonial
20 de Mayo de 1902. Instante en que es izada la bandera cubana en el Palacio
de Gobierno, al ser
inaugurada la República Neocolonial.
Tomás Estrada Palma
Tomás Estrada Palma (1835-1908). Primer presidente de la república
neocolonial. Su decisión de
reelegirse en 1905 produjo un hondo malestar entre sus adversarios políticos y
diversos sectores
populares. Ante la inminencia de su derrota, solicitó y obtuvo una nueva
intervención militar de los
EEUU en Cuba.
Al mismo tiempo, el prestigio de Estrada Palma dentro de los círculos
revolucionarios lo convirtió
en uno de los candidatos favoritos entre amplios sectores de la población
cubana. La desunión
existente se acentúa al producirse el fracaso de la candidatura propuesta por
Máximo Gómez, en la que
Estrada Palma sería Presidente y Bartolomé Masó, quien había sido el último
Presidente de la República
en Armas, sería Vicepresidente.
A este primer gobierno correspondería la difícil, desagradable e ingrata
tarea de formalizar los
vínculos de dependencia con Estados Unidos. A tal efecto, se firmó un
conjunto de tratados que
incluían el de Reciprocidad Comercial, que aseguraba a Estados Unidos el
control del mercado cubano
y consolidaba la estructura monoproductora de la economía cubana, el
Tratado Permanente, que daba
forma jurídica a las estipulaciones de la Enmienda Platt y el destinado a
definir el emplazamiento de
las estaciones navales norteamericanas.
La peculiar austeridad del Presidente Estrada Palma le hizo ganarse un
prestigio de honestidad
mucho más cimentado por la desfachatez de los que le sucedieron en la
jefatura del gobierno. En
cambio, el anciano presidente no pudo sustraerse a las ambiciones políticas y
se hizo reelegir
mediante unas elecciones amañadas que inauguraron una invariable
tradición en la historia de la
República.
El hecho provocó la sublevación del opositor Partido Liberal,
desencadenando los acontecimientos
que condujeron a una nueva intervención norteamericana. Durante casi tres
años, 1906-1909, la Isla
se mantuvo bajo la administración estadounidense, período que contribuiría a
definir los rasgos del
sistema republicano con una curiosa combinación de normación jurídica y
corrupción gubernativa.
2ª Intervención Norteamericana
Uno de los campamentos establecidos por las tropas intervencionistas
norteamericanas a partir de
1906. Jardines de la Plaza de Armas, frente al antiguo Palacio de los
Capitanes Generales. La Habana.
Bajo el imperio de la Enmienda Platt, los partidos políticos constituidos sobre
la base del caciquismo y
las clientelas -básicamente dos partidos-, el Liberal y el Conservador se
disputaron el poder mediante
trampas electorales y asonadas insurreccionales.
El botín del triunfador era el tesoro público, fuente de enriquecimiento
para una "clase política"
que, teniendo en cuenta el creciente control de la economía cubana por los
capitales estadounidenses,
no encontraba otra esfera donde aplicar más provechosamente su talento. La
gestión gubernativa daría
así motivos para frecuentes escándalos.
Tales escándalos no escasearon durante el gobierno de José Miguel
Gómez (1909-1913), cuyo
desempeño quedaría además marcado por la bárbara represión contra el
levantamiento de los
Independientes de Color, movimiento con el cual muchos negros y mulatos
intentaron luchar contra la
discriminación racial, aunque sin una clara conciencia de cómo hacerlo.
José M. Gómez
Mayor General José Miguel Gómez(1858-1921).
Ascendio a la presidencia el 28 de enero de 1909, dando por terminada la
segunda ocupación militar
de EEUU. Su gobierno se caracterizó por el auge de la corrupción política y
administrativa y por los
crímenes políticos.
Marío García Menocal
El adusto conservadurismo de su sucesor, Marío García Menocal (1913-1920),
no fue suficiente para
ocultar numerosas corruptelas, favorecidas en este caso por la bonanza
económica que propició la
Primera Guerra Mundial. Menocal logró reelegirse por los procedimientos que
ya eran usuales, lo que
provocó una nueva rebelión de los liberales y los consiguientes aprestos
intervencionistas de Estados
Unidos.
General Marío García Menocal Deop(1866-1941).
Tercer presidente de la república neocolonial, simbolizó el ascenso de la
oligarquía neocolonial al
poder. Concluyó su función con una gran fortuna personal y en proceso de
convertirse en hacendado.
El gobierno de Washington, preocupado por los frecuentes trastornos
políticos de su neocolonia,
había diseñado una política de verdadero tutelaje -la llamada diplomacia
preventiva- que alcanzó su
punto culminante con la designación del general Enoch Crowder en funciones
de virtual procónsul,
para supervisar y fiscalizar al gobierno de Alfredo Zayas (1921-1925), cuya
administración sería
escenario de trascendentales movimientos políticos.
El generalizado repudio a la injerencia norteamericana y la corrupción
gubernamental dieron lugar a
diversas corrientes de expresión de las reivindicaciones nacionalistas y
democráticas.
Alfredo Zayas y Alfonso
Dr. Alfredo Zayas y Alfonso (1861-1934).
Cuarto presidente cubano, su gobierno se caracterizó por la abierta
ingerencia del gobierno
norteamericano y por una serie de escándalos públicos con motivo de
medidas gubernamentales y
operaciones financieras que afectaban el tesoro nacional en beneficio de
intereses particulares de
extranjeros y nativos.
El movimiento estudiantil manifestaba un marcado radicalismo que,
vertebrado en el propósito de una
reforma universitaria, rebasaría rápidamente el marco en el que había
surgido para asumir francas
proyecciones revolucionarias bajo la dirección de Julio Antonio Mella.
El movimiento obrero, cuyas raíces se remontaban a las décadas finales
del siglo XIX, había
seguido también un curso ascendente matizado por huelgas -la de los
aprendices en 1902 y la de la
moneda en 1907 entre las más importantes- que más tarde llegaron a
constituir una verdadera oleada
debido a la inflación generada por la I Guerra Mundial.
Julio Antonio Mella Mac Partland
Julio Antonio Mella Mac Partland (1903-1929).
Una de las figuras cimeras del movimiento revolucionario cubano en la
república neocolonial.
Fundador de la Federación de Estudiantes Universitarios, la Universidad
popular José Martí, la Liga
Antiimperialista y el Partido Comunista de Cuba. Fue asesinado en México el
10 de enero de 1929, por
agentes al servicio de Gerardo Machado.
El avance ideológico y organizativo del proletariado, en el cual se dejaban
sentir los ecos de la
Revolución de Octubre en Rusia, cristalizaría en la constitución de una central
obrera nacional en
1925.
Coincidentemente, y como expresión de la conjunción de las corrientes
políticas más radicales del
movimiento personificadas en Mella y Carlos Baliño, se constituiría en La
Habana el primer Partido
Comunista.
Los malestares político y social tenían causas muy profundas. La
economía cubana había crecido
muy rápidamente durante las dos primeras décadas del siglo, estimulada por
la reciprocidad comercial
con Estados Unidos y la favorable coyuntura creada por la reciente guerra
mundial. No obstante ese
crecimiento era extremadamente unilateral, basado de modo casi exclusivo
en el azúcar y en las
relaciones mercantiles con Estados Unidos. Por otra parte, los capitales
norteamericanos que habían
afluido a la Isla con ritmo ascendente eran los principales beneficiarios del
crecimiento, puesto que
controlaban el 70 por ciento de la producción azucarera además de su
infraestructura y los negocios
colaterales.
El bienestar económico derivado de este proceso -del cual dan testimonio
las fastuosas casas de
El Vedado-, además de muy desigualmente distribuido, revelaría una
extraordinaria fragilidad. Ello se
puso de manifiesto en 1920, cuando una brusca caída en el precio del azúcar
provocó un crac bancario
que dio al traste con las instituciones financieras cubanas. Poco después,
cuando la producción
azucarera del país alcanzaba los 5 millones de toneladas, se hizo evidente la
saturación de los
mercados, claro indicio de que la economía cubana no podía continuar
creciendo sobre la base
exclusiva del azúcar. La opción era el estancamiento o la diversificación
productiva, pero esta última
alternativa no era posible, pues no lo permitían la monopolización
latifundiaria de la tierra y la
dependencia comercial de Estados Unidos.
El ascenso de Gerardo Machado a la presidencia en 1925 representa la
alternativa de la oligarquía
frente a la crisis latente. El nuevo régimen intenta conciliar en su programa
económico los intereses de
los distintos sectores de la burguesía y el capital norteamericano, ofrece
garantías de estabilidad a las
capas medias y nuevos empleos a las clases populares, todo ello combinado
con una selectiva pero
feroz represión contra adversarios políticos y movimientos opositores.
Gerardo Machado
General Gerardo Machado Morales, presidente de la república entre 1925 y
1933
Bajo una aureola de eficiencia administrativa, el gobierno intentó poner coto
a las pugnas de los
partidos tradicionales, asegurándoles el disfrute del presupuesto estatal
mediante la fórmula del
cooperativismo. Con el consenso que logró, Machado decidió reformar la
constitución para perpetuarse
en el poder.
No obstante los éxitos parciales alcanzados durante los primeros años de
mandato, la dictadura
machadista no consiguió acallar la disidencia de los políticos excluidos, y
mucho menos aplastar el
movimiento popular. Acosadas por los excesos cometidos por el régimen y el
rápido deterioro de la
situación económica bajo los efectos de la crisis mundial de 1929, estas
fuerzas mostraron creciente
beligerancia. Con los estudiantes y el proletariado como soportes
fundamentales, la oposición a
Machado desencadenó una interminable sucesión de huelgas, intentos
insurreccionales, atentados y
sabotajes.
La dictadura respondió con un aumento de la represión, que llegó a
niveles intolerables. En 1933,
el tambaleante régimen de Machado estaba a punto de dar paso a una
revolución.
Alarmada por la situación cubana, la recién estrenada administración de
Franklin D. Roosevelt
designó embajador en La Habana a B. Summer Welles, con la misión de
encontrar una salida a la crisis
dentro de los mecanismos tradicionales de dominación neocolonial. Pero la
mediación de Welles se vio
sobrepasada por los acontecimientos: el 12 de agosto Machado huía del país,
derrocado por una
huelga general.
Rúben Martínez Villena
Rúben Martínez Villena (1899-1934).
Intelectual revolucionario que se entrego a la causa de la clase obrera,
convirtiendose en artifice de la
organización unitaria del ploletariado, inspirador del potente movimiento
huelguistico hasta la caida de
Machado, y su máximo lider. Ideologo y figura central del PCC desde 1927,
fallecio víctima de la
tuberculosis el 16 de enero de1934.
El gobierno provisional que crearon los sectores derechistas de la
oposición bajo los auspicios del
embajador norteamericano sobreviviría apenas un mes. Un levantamiento de
las clases y soldados del
ejército junto con el Directorio Estudiantil Universitario y otros grupos
insurreccionales llevó al poder
un gobierno revolucionario presidido por Ramón Grau San Martín.
Este gobierno, principalmente por iniciativa de Antonio Guiteras, Secretario
de Gobernación, aprobó y
puso en práctica diversas medidas de beneficio popular, pero, hostilizado por
Estados Unidos y por la
oposición y víctima en gran medida de sus propias contradicciones internas,
sólo pudo sostenerse
unos meses en el poder. Factor fundamental en la caída de este gobierno
sería el ex sargento
Fulgencio Batista -devenido de la noche a la mañana coronel jefe del ejército
-, quien ejerció su
influencia negativa en el proceso político.
Antonio Guiteras
Antonio Guiteras Holmes (1906-1935).
Uno de los lideres de la lucha revolucionaria y antiimperialista durante la
década del 30, fue asesinado
por la dictadura Mendieta-Caffery-Batista el 8 de mayo en El Morrillo,
Matanzas, cuando se disponia a
salir del país para preparar una expedición contra ese gobierno.
Los partidos oligárquicos restaurados en el poder, a pesar del irrestricto apoyo
norteamericano
expresado en la abrogación de la Enmienda Platt, y las medidas de
estabilización económica
-principalmente el sistema de cuotas azucareras y un nuevo tratado de
reciprocidad comercial-,
mostraron una franca ineptitud en el ejercicio del gobierno.
Por esta razón, los destinos del Estado serían efectivamente regidos por
Batista y sus militares.
Pero esta forma autoritaria se reveló incapaz de ofrecer una salida estable a
la situación cubana. Ello
condujo a una transacción con las fuerzas revolucionarias y democráticas -
debilitadas por divisiones
internas- que serían plasmadas en la Constitución de 1940. Con esta nueva
Carta Magna, que recogía
importantes reivindicaciones populares, se abrió un nuevo período de
legalidad institucional.
Fulgencio Batista
El primer gobierno de esta etapa estuvo presidido por Fulgencio Batista, cuya
candidatura había sido
respaldada por una coalición de fuerzas en la que participaban los
comunistas. Esta alianza, aunque
reportó importantes conquistas al movimiento obrero, no fue comprendida por
otros sectores
populares, y se convirtió en factor histórico de división entre las fuerzas
revolucionarias.
Durante el gobierno de Batista, la situación económica experimento una
mejoría propiciada por el
estallido de la Segunda Guerra Mundial, coyuntura que beneficiaría aun más
al sucesor, Ramón Grau
San Martín, quien resultó electo en 1944 gracias al amplio respaldo popular
que le granjearon las
medidas nacionalistas y democráticas dictadas durante su anterior gobierno.
Ni Grau, ni Carlos Prío Socarrás (1948-1952) -ambos líderes del Partido
Revolucionario Cubano
(auténtico)-, fueron capaces de aprovechar las favorables condiciones
económicas de sus respectivos
mandatos.
Ramón Grau San Martín
Las tímidas y escasas medidas reformistas apenas afectaron las estructuras de
propiedad agraria y de
dependencia comercial que bloqueaban el desarrollo del país. Sí se valieron,
en cambio, de la bonanza
económica que reportaba la recuperación azucarera para llevar el saqueo de
los fondos públicos a
magnitudes sin precedentes. La corrupción administrativa se complementaba
con el auspicio de
numerosas bandas gansteriles, que los auténticos utilizaron para expulsar a
los comunistas de la
dirección de los sindicatos en medio de la propicia atmósfera de la guerra
fría. El repudio a la
bochornosa situación imperante fue canalizado por el movimiento cívico
político de la ortodoxia, cuyo
carismático líder, Eduardo Chibás, se suicidaría en 1951 en medio de una
encendida polémica con
personeros gubernamentales.
Aunque todo auguraba el triunfo ortodoxo en las elecciones de 1952, las
esperanzas se verían
frustradas por un golpe militar. El descrédito en que la experiencia auténtica
había sumido a las
fórmulas reformistas y las instituciones republicanas, así como la favorable
disposición hacia un
gobierno de "mano dura" por parte de los intereses norteamericanos y
algunos sectores de la
burguesía criolla, favorecieron las ambiciones de Fulgencio Batista, quien a la
cabeza de una asonada
militar, asaltó el poder el 10 de marzo de 1952.
La inercia e incapacidad de los partidos políticos burgueses para enfrentar
al régimen castrense
-al cual se adhirieron algunos de estos partidos- contrastó con la beligerancia
de los sectores
populares, en especial de la joven generación que recién nacía a la vida
política.
Cuartel Moncada
De sus filas nació un movimiento de nuevo tipo, encabezado por Fidel Castro
(Birán, 1926), un joven
abogado cuyas primeras actividades políticas se habían desarrollado en el
medio universitario y las
filas de la ortodoxia. Preconizando una nueva estrategia de lucha armada
contra la dictadura, Fidel
Castro se dio a la silenciosa y tenaz preparación de esa batalla.
El "Moncada" fue el motor pequeño que echo a andar el motor grande.
Las acciones se desencadenarían el 26 de julio de 1953, con los asaltos
simultáneos a los cuarteles
Moncada, en Santiago de Cuba y Carlos Manuel de Céspedes, en Bayamo,
concebidos como detonantes
de una vasta insurrección popular.
Al fracasar la operación, decenas de asaltantes que cayeron prisioneros
fueron asesinados. Otros
sobrevivientes, entre los que se encontraba Fidel Castro, fueron juzgados y
condenados a severas
penas de prisión. En el juicio que se les siguió, el joven líder revolucionario
pronunció un brillante
alegato de autodefensa -conocido como "La Historia me absolverá"-, en el
cual fundamentaba el
derecho del pueblo a la rebelión contra la tiranía y explicaba las causas, vías
y objetivos de la lucha
emprendida. Este alegato se convirtió en el programa de la revolución.
Entretanto, la dictadura enfrentaba la crítica coyuntura creada por el
descenso de los precios del
azúcar con la manida fórmula de la restricción productiva. Para contrarrestar
sus efectos depresivos, el
gobierno inicia una movilización compulsiva de recursos financieros que, en
proporción apreciable,
terminarían en las arcas de los personeros del régimen. No obstante el
fomento de nuevos renglones
productivos en las dos décadas precedentes, la economía cubana, uncida al
azúcar, no alcanzaba un
crecimiento satisfactorio. Evidencia máxima de ello era la masa de
desempleados y subempleados que
ya, a mediados de la década de 1950, llegaría a constituir la tercera parte de
la fuerza laboral del país.
El intento de la tiranía por legalizar su estatus mediante unas espurias
elecciones en 1954,
serviría al menos para aplacar su saña represiva. La circunstancia fue
aprovechada por el movimiento
de masas que en 1955 ascendió de manera significativa y logró la amnistía de
los presos políticos
-entre ellos los combatientes del Moncada- y escenificó huelgas obreras de
gran importancia, sobre
todo en el sector azucarero. En ese mismo año se funda el Movimiento
Revolucionario 26 de Julio,
constituido por Fidel Castro y sus compañeros, y un año más tarde se crea el
Directorio
Revolucionario, que agrupa a los elementos más combativos del estudiantado
universitario.
La desacertada política de ascensos, el estímulo a entronizar el
nepotismo, el favoritismo, la
adulonería y la falta de preparación técnica y profesional de algunos de los
principales jefes y oficiales
del Ejército, constituyeron elementos que influyeron en la decisión de un
grupo de oficiales con
preparación académica conspirar por mejorar la profesionalidad de la
institución. Estos oficiales
llamados "Puros" podían ser localizados principalmente en el Campamento
Militar de Columbia, la
Fortaleza de la Cabaña y en las escuelas militares. Entre ellos se destacaban:
José Ramón Fernández,
José Orihuela, Enrique Borbonet, Ramón Barquín, Manuel Varela Castro, entre
otros. Una denuncia
provocó la detención de todos los complotados y el aborto del intento
sedicioso.
Otro hecho que preocupo al régimen batistiano fue el asalto al cuartel
"Domingo Goicuría" el 29
de abril de 1956. Unos 50 hombres alrededor de las 12:00 atacan e intentan
ocupar el cuartel
"Goicuría". La inmensa mayoría de los combatientes eran militantes de la
organización auténtica (OA)
y estaban dirigidos por Reinold García. La acción resultó un fracaso rotundo
porque eran esperados, la
prueba está en el saldo de la acción: 17 asaltantes muertos sin ningún herido,
mientras el Ejército no
tuvo bajas. El asalto a este cuartel, sede del Regimiento No 4 de la Guardia
Rural, en Matanzas,
constituyó un elemento que estimuló a los órganos de inteligencia y represión
actuar con más energía
y, en particular, a desarticular, neutralizar y no subestimar a los grupos de
conspiradores
pertenecientes a los auténticos.
Tras demostrar la imposibilidad de toda lucha legal contra la tiranía, Fidel
Castro marcha hacia
México con el propósito de organizar una expedición liberadora e iniciar la
guerra revolucionaria. Por
su parte, los partidos burgueses de la oposición ensayan una nueva maniobra
conciliadora con Batista
en busca de una salida "política" a la situación. El fracaso terminaría por
hundirlos en el desprestigio.
El 2 de diciembre de 1956, Fidel Castro desembarcaba al frente de la
expedición del yate Granma en
las Coloradas, provincia de Oriente.
yate Granma
El desembarco de los expedicionarios del yate Granma dio inicio a la
lucha guerrillera en las
montañas el 2 de diciembre de 1956.
Dos días antes, los combatientes clandestinos del Movimiento 26 de Julio, al
mando de Frank País,
habían llevado a cabo en Santiago de Cuba un levantamiento de apoyo al
desembarco.
Al no coincidir ambas acciones, el levantamiento terminaba en un fracaso.
Tras el revés del lugar
llamado Alegría de Pío, que dispersara al contingente expedicionario, Fidel
Castro y un puñado de
combatientes lograban ganar el firme de la Sierra Maestra para constituir el
núcleo inicial del Ejército
Rebelde. Su carta de presentación sería, un mes después, la toma del
pequeño cuartel de La Plata,
acción que serviría para desmentir las versiones propaladas por la dictadura
acerca del total exterminio
de los expedicionarios.
En 1957, mientras el Ejército Rebelde se gestaba en las montañas con una
serie de acciones
-entre las más importantes se encuentra el combate de El Uvero-, en las
ciudades se desarrollaba con
gran ímpetu la lucha clandestina. El 13 de marzo de ese año, un
destacamento del Directorio
Revolucionario realiza un ataque al Palacio Presidencial en La Habana, con
el propósito de ajusticiar al
tirano, pero fracasan. En esta acción caería en combate José Antonio
Echeverría, presidente de la
Federación Estudiantil Universitaria. A los atentados y actos de sabotaje, la
tiranía respondería con un
incremento de las torturas a los detenidos y una oleada de crímenes. En el
mes de julio, el asesinato
de Frank País provocaría una huelga espontánea que paralizó gran parte de
la nación. Poco después,
en septiembre, el alzamiento del puesto naval de la ciudad de Cienfuegos
pondría en evidencia las
profundas grietas en las fuerzas armadas del batistato. A finales de año, el
ejército fracasa en su
ofensiva contra la Sierra Maestra, en la que ya se han consolidado dos
columnas guerrilleras.
A principios de 1958, el movimiento revolucionario decide acelerar la
caída del tirano mediante
una huelga general con características de insurrección.
En la Sierra Maestra, Fidel Castro crea dos nuevas columnas al mando de
los comandantes Raúl
Castro y Juan Almeida, respectivamente, quienes deben abrir dos frentes
guerrilleros en otras zonas
montañosas de Oriente. La huelga convocada el 9 de abril se malogra con
graves pérdidas para las
fuerzas revolucionarias. Batista cree llegado el momento de liquidar la
insurrección, y en el verano
lanza una ofensiva de 10 000 hombres sobre la Sierra Maestra.
Ejército Rebelde
La estrategia empleada por el Ejército Rebelde puso fin a la tiranía de Batista.
En feroces combates y batallas -Santo Domingo, El Jigüe, Vegas de Jibacoa, y
otros-, las tropas
rebeldes derrotan a los batallones de la tiranía que logran penetrar en la
Sierra y los obliga a retirarse.
Ese es el viraje definitivo. Los partidos de la oposición burguesa, que
hasta entonces han
maniobrado para capitalizar la rebeldía popular, se apresuran en reconocer
el indiscutible liderazgo de
Fidel Castro.
Columnas rebeldes parten hacia diversos puntos del territorio nacional,
entre ellas las de los
comandantes Ernesto Che Guevara y Camilo Cienfuegos, quienes avanzan
hacia la provincia de Las
Villas. En esa zona ya operan diversos grupos de combatientes, entre otros los
del Directorio
Revolucionario y el Partido Socialista Popular (Comunista). El 20 de
noviembre, el Comandante en Jefe
de las tropas rebeldes, Fidel Castro, dirige personalmente la batalla de Guisa,
que marca el comienzo
de la definitiva ofensiva revolucionaria.
Ejército Rebelde y Pueblo: Unidad y Acción.
En acciones coordinadas, las ya numerosas columnas del II y III frentes
orientales van tomando las
poblaciones aledañas para cerrar el cerco sobre Santiago de Cuba. Che
Guevara, en Las Villas, toma
uno tras otro los pueblos a lo largo de la carretera central y asalta la ciudad
de Santa Clara, capital
provincial, mientras que, por su parte, Camilo Cienfuegos rinde en tenaz
combate el cuartel de la
ciudad de Yaguajay.
El 1º de enero de 1959, Batista abandona el país. En una maniobra de
última hora, bendecida por
la embajada norteamericana, el general Eulogio Cantillo intenta crear una
junta cívico-militar. Fidel
Castro conmina a la guarnición de Santiago de Cuba a que se rinda y al
pueblo a una huelga general
que, apoyada masivamente por todo el país, aseguraría la victoria de la
Revolución.
Apenas instalado en el poder, el gobierno revolucionario inició el
desmantelamiento del sistema
político neocolonial. Se disolvieron los cuerpos represivos y se garantizó a los
ciudadanos, por
primera vez en largos años, el ejercicio pleno de sus derechos. La
administración pública fue saneada
y se confiscaron los bienes malversados. De esta manera se erradicó esa tan
funesta práctica de la
vida republicana. Los criminales de guerra batistianos fueron juzgados y
sancionados, se barrió a la
corrompida dirección del movimiento obrero y se disolvieron los partidos
políticos que habían servido
a la tiranía.
La designación del Comandante en Jefe Fidel Castro como Primer
Ministro en el mes de febrero,
imprimiría un ritmo acelerado a las medidas de beneficio popular. Se aprobó
una rebaja general de
alquileres; las playas, antes privadas se pusieron a disposición del pueblo
para su disfrute y se
intervinieron las compañías que monopolizaban los servicios públicos.
Un hito trascendental en este proceso sería la Ley de Reforma Agraria,
aprobada el 17 de mayo,la
cual eliminaba el latifundio al nacionalizar todas las propiedades de más de
420 hectáreas de
extensión, y entregaba la propiedad de la tierra a decenas de miles de
campesinos, arrendatarios y
precaristas.
Firma de la Ley de Reforma Agraria
El programa del Moncada comenzaba a cumplirse: los campesinos son
dueños de sus tierras.
Esta medida, que eliminaba uno de los soportes fundamentales del dominio
neocolonial, suscitó la
airada respuesta de los intereses afectados. El gobierno de Estados Unidos no
había ocultado su
disgusto por el triunfo de la Revolución y, tras promover una malintencionada
campaña de prensa,
adoptó una política de hostigamiento sistemático contra Cuba, alentando y
apoyando a movimientos
contrarrevolucionarios con el propósito de desestabilizar el país.
Los obstáculos interpuestos por el presidente Manuel Urrutia a las
transformaciones
revolucionarias provocaron en julio la renuncia de Fidel Castro al premierato,
cargo al que retornaría
días después en medio de multitudinarias manifestaciones de apoyo que
determinaron la renuncia del
presidente y su sustitución por Osvaldo Dorticós. En octubre aborta una
sedición militar en Camagüey
orquestada por el jefe de esa plaza, el comandante Hubert Matos, en abierto
contubernio con
latifundistas y otros elementos contrarrevolucionarios de la localidad.
Entretanto, los crecientes actos
de sabotaje y el terrorismo comenzaron a cobrar víctimas inocentes.
Para enfrentar la oleada contrarrevolucionaria, se crean las Milicias
Nacionales Revolucionarias y
los Comités de Defensa de la Revolución, organizaciones que, junto a la
Federación de Mujeres
Cubanas, la Asociación de Jóvenes Rebeldes y otras constituidas con
posterioridad, posibilitaron una
participación más amplia del pueblo en la defensa de la Revolución. La
permanente hostilidad
norteamericana se materializa en sucesivas medidas encaminadas a
desestabilizar la economía cubana
y aislar el país del resto de la comunidad internacional. A ello la Revolución
responde con una
dinámica política exterior que amplía las relaciones y establece convenios
con otros países -incluidos
los socialistas- en una prueba de su firme decisión de romper la tradicional
dependencia comercial. En
julio de 1960, tras conocer la supresión de la cuota azucarera cubana por el
gobierno de Washington,
Fidel Castro anuncia la nacionalización de todas las propiedades
norteamericanas en la Isla. A esta
medida seguiría, pocos meses después, la decisión de nacionalizar las
empresas de la burguesía
cubana que, definitivamente alineada junto a Estados Unidos y los sectores
oligárquicos, se había
entregado a sistemáticas maniobras de descapitalización y sabotaje
económico.
Pero las agresiones norteamericanas no se limitaron al terreno de la
economía. Mientras fomentaba la
creación de organizaciones y bandas contrarrevolucionarias de alzados en
distintas regiones del país, a
las que suministraba armamento y otros abastecimientos, la administración
Eisenhower -que rompe
relaciones con Cuba en enero de 1961- había iniciado la preparación de una
brigada mercenaria con el
propósito de invadir la Isla.
La invasión se iniciaría el 17 de abril por la zona de Playa Girón, tras un
bombardeo sorpresivo a
las bases aéreas cubanas. En el sepelio de las víctimas de este ataque, Fidel
Castro proclamó el
carácter socialista de la Revolución, algo que se percibía ya a partir de las
medidas tomadas en los
meses finales de 1960.
Bastaron menos de 72 horas para que el pueblo aplastase a la brigada
mercenaria que la Agencia
Central de Inteligencia (CIA) había tardado meses en adiestrar. Pese a esta
histórica derrota, Estados
Unidos no cejó en su propósito de aplastar a la Revolución Cubana.
Mediante el "Plan Mangosta" se dispuso una sucesión de operaciones de
agresión que no
descartaban la intervención militar directa.
Victoria de Playa Girón
Girón, primera gran derrota del imperialismo en América.
Ello conduciría a una grave crisis internacional en el mes de octubre de 1962,
al conocerse la
instalación de cohetes soviéticos en la Isla. Los compromisos mediante los
cuales se dio solución a la
crisis, no pusieron fin a las prácticas de agresión del imperialismo.
Asimismo, la acción decidida de nuestro pueblo, organizado en las
Milicias Nacionales
Revolucionarias y también en las Fuerzas Armadas, enfrentó a las bandas
armadas
contrarrevolucionarias. El bandidaje se liquidó definitivamente en 1965,
cuando la última banda
organizada que actuó en el país, la de Juan Alberto Martínez Andrades, fue
capturada el 4 de julio.
Otros bandidos dispersos que trataban de huir de la justicia revolucionaria
fueron capturados durante
los meses siguientes. Así llegó a su fin la guerra sucia impuesta al pueblo
cubano por el imperialismo
y las clases reaccionarias, enfrentamiento armado que se extendió durante
casi seis años y afectó a
todas las provincias del país.
En esta guerra sucia impuesta por Estados Unidos, entre 1959 y 1965,
actuaron en todo el
territorio nacional 299 bandas con un total de 3 995 efectivos. Entre los
combatientes de las tropas
regulares y milicianas que participaron en las operaciones, más las víctimas
de los crímenes de los
bandidos, perdieron la vida 549 personas y muchas otras personas quedaron
incapacitadas. El país
tuvo que gastar alrededor de mil millones de pesos en esos difíciles años para
la economía nacional.
La combinación de las acciones militares con las de carácter político e
ideológico desempeñaron
un papel decisivo en la victoria sobre los bandidos. La derrota del bandidismo
en Cuba demostró la
imposibilidad de obtener la victoria en una guerra de guerrillas contra un
pueblo armado cuando este
protagoniza una Revolución.
En el ámbito internacional, Estados Unidos conseguía separar a Cuba de
la Organización de
Estados Americanos (OEA) y la mayor parte de las naciones latinoamericanas,
salvo la honrosa
excepción de México, rompieran relaciones con Cuba. No obstante, la
Revolución Cubana fortalecía sus
vínculos con el campo socialista y los países del Tercer Mundo, participa en la
constitución del
Movimiento de Países No Alineados y desarrolla una activa política de
solidaridad hacia los
movimientos de liberación nacional y de apoyo a los mismos.
La nación que resistiera decididamente todo tipo de agresiones armadas
debía sobrevivir también al
férreo cerco económico. Estados Unidos había suprimido todo comercio con la
Isla y se esforzaba por
sumar a otros estados a tan criminal bloqueo. Cuba se veía así privada de
suministros vitales para su
agricultura y su industria. Pero la activa solidaridad de la Unión Soviética y
otros países socialistas,
unida al tenaz esfuerzo laboral y la inventiva del pueblo, posibilitaron que la
economía nacional no
sólo se mantuviera funcionando, sino que también creciese.
En medio de notables dificultades económicas, se logró eliminar el
desempleo y garantizar a la
población la satisfacción de sus necesidades fundamentales.
Una vasta campaña de alfabetización en 1961, suprimía la vieja lacra del
analfabetismo.
Pese al éxodo de profesionales y técnicos alentado desde Estados Unidos,
particularmente
sensible en el área de la salud, la creación de un servicio médico rural
permitía llevar la asistencia
médica a los más apartados rincones del país.
El 22 de diciembre de 1961 Cuba se declaró Territorio Libre de Analfabetismo.
El sistema educacional alcanza también por primera vez una completa
cobertura nacional y un extenso
programa de becas pone la educación media y superior al alcance de toda la
población.
La calidad de vida se vio enriquecida gracias a una amplia labor de
difusión cultural, que se
materializó en ediciones regulares -y generalmente masivas- de obras
literarias, la creación y sustento
de múltiples conjuntos artísticos, la promoción del movimiento de aficionados,
y una amplia
producción y exhibición cinematográfica. En el mismo sentido influye la
generalización de la práctica
de deportes, la cual sustentaría una creciente y destacada participación de
deportistas cubanos en lides
deportivas internacionales.
Tan considerable esfuerzo popular no hubiera podido materializarse sin
una apropiada conducción
política. Desde el primer año de la Revolución, en las bases y direcciones de
las organizaciones
revolucionarias comienza una integración que no estaría exenta de
dificultades. En marzo de 1962,
poco después de que Fidel Castro denunciara la existencia de deformaciones
sectarias en el proceso de
creación de las organizaciones revolucionarias, se comienza la construcción
de lo que sería el Partido
Unido de la Revolución Socialista. Este adopta como fundamento la selección
de su militancia sobre la
base de la ejemplaridad de trabajadores elegidos en el seno de sus colectivos
laborales. Un hito
decisivo en la materialización de la unidad será la constitución del Comité
Central del Partido
Comunista de Cuba en 1965, como máxima instancia de dirección de la
Revolución.
En 1963 de había adoptado una estrategia de desarrollo económico que,
tomando en
consideración las características de la economía cubana y las perspectivas
comerciales con la URSS y
otros países socialistas, tenía como pivote la agricultura, en la que se
planteaba producir 10 millones
de toneladas de azúcar para 1970. Este era sin duda un formidable reto, si se
tiene en cuenta las
condiciones organizativas, técnicas y materiales del país. Al enfrentar este
reto se produjeron
distorsiones. El fracaso de la "zafra de los 10 millones" daría paso a una
revisión de esa política.
A partir de 1971, se revitalizan las organizaciones revolucionarias y se
inicia la institucionalización
del país. Como culminación de una profunda reorganización, el Partido
Comunista de Cuba celebra su
primer congreso, después de haber sometido sus principales documentos a
una amplia discusión
popular. El 24 de febrero de 1976 se proclama una nueva Constitución,
aprobada en plebiscito por el
voto secreto y directo del 95,7 por ciento de la población mayor de 18 años.
Se crean las distintas
instancias del Poder Popular, mediante un proceso que tiene como base la
elección de los delegados
de circunscripción, entre los diversos candidatos propuestos por los
ciudadanos en reuniones
populares según la zona de residencia.
Durante estos años se verifica también un afianzamiento de la posición
internacional de Cuba. El
restablecimiento de relaciones diplomáticas con Perú, Panamá, Chile y otros
países latinoamericanos,
rompe el cerco tendido por Estados Unidos en la década anterior. Tras la
firma de convenios
comerciales con la Unión Soviética -cuyos favorables términos de intercambio
se alejaban de las
desiguales prácticas del mercado internacional- Cuba ingresa en el Consejo
de Ayuda Mutua
Económica (CAME).
En 1976, tropas cubanas enviadas a Africa a solicitud del gobierno de
Angola, contribuyen a
liberar a ese país de la intervención sudafricana. Poco después otro
contingente cubano participará en
la defensa de Etiopía de la agresión somalí.
La celebración en La Habana de la 6ta. Reunión Cumbre de los Países No
Alineados en 1979,
evidencia el prestigio ganado por la Revolución.
"Ser Internacionalistas es saldar nuestra propia deuda con la Humanidad".
Fidel
Tras un breve lapso de distensión durante los primeros años del gobierno del
Presidente James Carter,
las relaciones cubano-norteamericanas se deterioran con el incremento de la
agresividad de la política
estadounidense al final de la referida administración.
Con la ascensión a la presidencia de Estados Unidos de Ronald Reagan, las
acciones contra la
Revolución se incrementaron al máximo. El gobierno estadounidense crea las
mal llamadas radio Martí
y TV Martí, intensifica el espionaje contra la Isla, realiza maniobras militares,
ensaya ataques aéreos y
trata de sancionar a Cuba en la Comisión de Derechos Humanos de la ONU.
Se puso sobre el tapete la
posibilidad de una agresión directa.
Cuba responde con el perfeccionamiento del sistema defensivo del país y
elabora la doctrina de la
"Guerra de Todo el Pueblo".
Su esencia radica en que cada cubano tenga un lugar, una forma y un
medio en la lucha contra la
posible agresión imperialista. La preparación del pueblo en las Milicias de
Tropas Territoriales, las
Brigadas de Producción y Defensa y las Zonas de Defensa frenaron las
intenciones imperialistas de una
agresión directa.
Milicianos
Milicias de Tropas Territoriales
Con la Revolución, Cuba, además de obtener su verdadera independencia y
rescatar su dignidad
nacional, eliminó toda forma de explotación y erradicó la discriminación
racial y la de la mujer. A esto
deben añadirse los logros sociales y los significativos avances económicos
alcanzados en el país.
El período de 1980 a 1985 se caracterizó por avances y logros significativos
en el desarrollo
económico y social, a pesar del incremento sistemático de la agresividad
imperialista y de fenómenos
climatológicos adversos. Sin embargo, a partir de 1985, comienzan a hacerse
evidentes ciertas
deficiencias y tendencias negativas, relacionadas fundamentalmente con la
aplicación del sistema de
dirección y planificación.
En abril de 1986, el Presidente de los Consejos de Estado y de Ministros,
Fidel Castro, planteó la
necesidad de iniciar un proceso de rectificación de errores y tendencias
negativas que diera solución a
los problemas que frenaban y deformaban los principios vitales y originales
de la Revolución Cubana,
tales como la constante participación popular en las decisiones y tareas, la
unidad entre el desarrollo
económico y social, la creación del hombre nuevo del cual habló el Che, el
rescate de valores
históricos, principalmente el pensamiento martiano y una aplicación más
creadora del
marxismo-leninismo. No obstante las deficiencias e insuficiencias y la
necesidad de perfeccionar el
trabajo de construcción socialista, el pueblo cubano había alcanzado
conquistas realmente
impresionantes.
En la salud se creó un sistema integral que va desde el médico de la
familia y los policlínicos
hasta hospitales especializados y centros de investigación. Así, la asistencia
médica gratuita forma una
red que cubre la atención a toda la población desde el círculo infantil, la
escuela y el centro de trabajo,
hasta el hogar.
En la educación, nuestro país muestra el mayor índice de alfabetización
en América Latina, con
nueve grados como promedio de escolaridad. No existe un solo niño sin
escuela.
Año tras año ha crecido la cifra de profesores, investigadores, maestros,
médicos y demás
profesionales universitarios.
En lo que respecta al deporte, Cuba se ubicó entre los diez primeros países
del mundo.
Comentario aparte merece el desarrollo científico-técnico, devenido factor
vital para la supervivencia
de la patria y la Revolución.
Ser cultos es el unico modo de ser libres.
Se fundaron instituciones como el Centro de Ingeniería Genética y
Biotecnología, el Centro Nacional de
Investigaciones Científicas, el cardiocentro de cirugía infantil William Soler
(mayor del mundo), el
Centro de Inmunoensayo y el Centro de Trasplantes y Regeneración del
Sistema Nervioso.
Nivel científico-investigativo
Expresión de este desarrollo es la creación de un equipo de resonancia
magnética del sistema
Evalimage para la visualización y análisis termográfico de imágenes y el
bisturí láser cubano. En Cuba
se realizan trasplantes de riñón, hígado, corazón y corazón-pulmón. Además
se han efectuado
importantes aportes a la Medicina como la vacuna contra la meningitis
meningocócica, el interferón
alfa leucocitario humano, el descubrimiento de una sustancia que cura el
vitiligo y la obtención del
factor de crecimiento epidérmico.
Cuba ha alcanzado un alto nivel
científico-investigativo.
Inmersa en el desarrollo y perfeccionamiento de esta obra se encontraba
la Revolución cuando se
produce el derrumbe del campo socialista y la desintegración de la URSS.
Estos hechos se reflejaron
dramáticamente en la sociedad cubana, puesto que la economía del país
estaba integrada a esa
comunidad. Tal integración estaba condicionada aun más por el férreo, cruel
e ilegal bloqueo que
Estados Unidos mantuvo y mantiene sobre Cuba desde los primeros años de la
Revolución, y que por
añadidura siempre limitó extraordinariamente la posibilidad de relaciones
con el mundo capitalista. En
1989, Cuba concentraba el 85 por ciento de sus relaciones comerciales con la
URSS y el resto del
campo socialista. En este intercambio se establecieron precios justos que
evadían el intercambio
desigual, característico de las relaciones con países capitalistas desarrollados.
Al propio tiempo, se
aseguraba el suministro de tecnologías y la obtención de créditos en términos
satisfactorios de plazos
e intereses.
Al producirse el derrumbe del socialismo en Europa y la desintegración de
la URSS, en un período
muy corto, Cuba disminuyó su capacidad de compra de 8 139 millones de
pesos en 1989, a 2 000
millones en 1993.
La caída del socialismo en Europa oriental y en la URSS, desencadenó
una gran euforia en el
gobierno de los Estados Unidos y entre los grupos contrarrevolucionarios
cubanos en Miami. Se
vaticinaba que el desmoronamiento de la Revolución Cubana era cosa de
días o de semanas. Llegaron
a realizar gestiones políticas para la organización e integración de un nuevo
gobierno. Sin embargo,
pasaban los meses, se ampliaba la crisis, pero en Cuba no había
descomposición.
Hay que decir que desde julio de 1989, el Comandante en Jefe Fidel
Castro alertó acerca de la
posibilidad de la desaparición del campo socialista e incluso acerca de la
desintegración de la URSS, y
ya en octubre de 1990, elaboró las directivas para enfrentar el Período
Especial en tiempo de paz. Este
era un concepto de la doctrina militar de "Guerra de Todo el Pueblo", referido
a las medidas para
encarar el bloqueo total, golpes aéreos y desgaste sistemático, así como una
invasión militar directa.
En 1991, se efectúa el IV Congreso del PCC en el que se analiza la
situación y se precisa la
necesidad de salvar la Patria, la Revolución y el Socialismo, es decir, la obra
que tanta sangre,
sacrificio y esfuerzo había costado al pueblo cubano en más de cien años de
lucha. En este congreso
se tomaron importantes acuerdos relativos a las modificaciones a la
Constitución, los estatutos del
Partido y se sentaron las bases de la estrategia para resistir y comenzar la
recuperación.
En la estrategia trazada se pusieron en práctica una serie de medidas
encaminadas a lograr la
elevación de la eficiencia económica y la competitividad, el saneamiento
financiero interno, soluciones
al endeudamiento interno; la reinserción en la economía internacional,
incentivar la inversión de
capital extranjero, el fortalecimiento de la empresa estatal cubana, condición
esta necesaria y sin la
cual no puede haber socialismo. También se analizó la necesidad de ampliar
y perfeccionar los
cambios económicos que fuese necesario hacer, de manera gradual y
ordenada.
Como era de suponer, el imperialismo norteamericano y los grupos
apatridas de Miami, molestos
ante la realidad de la resistencia cubana, incrementaron las acciones para
difamar a la Revolución,
desestabilizarla y arreciar aún más el bloqueo económico.
Así, a mediados de 1992, el gobierno estadounidense aprueba la Ley
Torricelli que, entre otras
cosas, otorga al Presidente de Estados Unidos la potestad de aplicar sanciones
económicas a países
que mantengan relaciones comerciales con Cuba y prohíbe el comercio de
subsidiarias de empresas
norteamericanas radicadas en terceros países con la Isla. Esa ley constituyó
un paso más en el intento
de rendir al pueblo cubano por hambre.
Sin embargo, a pesar de la Ley Torricelli, Cuba comienza a expandir su
comercio, obtiene algún
financiamiento para determinadas actividades económicas y empresas de
varias naciones comienzan a
realizar inversiones y establecer vínculos económicos con el país.
Por otra parte, en febrero de 1993, año más agudo de la crisis, se realizan
elecciones, cuyos
resultados demuestran fehacientemente el apoyo popular a la Revolución: el
99,7 por ciento de los
electores emiten su voto y sólo el 7,3 por ciento lo hace en blanco o anula la
boleta.
No obstante, la camarilla anticubana de Estados Unidos recurre otra vez al
intento de generar la
subversión interna, actos terroristas, sabotajes, infiltración de agentes de la
CIA, e intensifican la
propaganda contra y hacia Cuba. Más de mil horas de radio se dirigen a la
Isla. También priorizan la
estimulación de las salidas ilegales del país, preferentemente mediante el
robo de embarcaciones e
incluso de aviones.
Esto último dio lugar, en julio de 1994, al incremento del robo de
embarcaciones por parte de
personas presionadas fundamentalmente por la situación económica, aunque
hubo casos de
asesinatos. En estas circunstancias se efectuó el robo del remolcador 13 de
marzo, que fue abordado
por más de 60 personas con la idea de viajar hacia Estados Unidos. A pesar de
las advertencias sobre
el mal estado de la embarcación, iniciaron la fuga perseguidos por otros
remolcadores, uno de los
cuales chocó con el perseguido y se produjo un accidente. Todas las
embarcaciones que llegaron al
lugar hicieron grandes esfuerzos de rescate, pero no pudieron impedir que
perecieran unas 32
personas. De este accidente se hizo una gran campaña en la que se acusaba
al gobierno cubano de
ordenar el hundimiento de la embarcación.
Ante estos hechos, el gobierno cubano decidió no impedir las salidas
ilegales, lo que obligó a la
Administración norteamericana a sentarse a la mesa de negociaciones y
firmar el 9 de septiembre de
1994 un acuerdo migratorio con Cuba. Después de 36 años, Estados Unidos se
vio en la necesidad de
tomar medidas que desestimularan las salidas ilegales hacia ese país.
En julio de 1995, de nuevo el pueblo cubano dio una contundente
demostración de unidad y
apoyo a la Revolución al celebrarse las elecciones para delegados al Poder
Popular.
Urnas electorales custodiadas por pioneros
El voto directo y secreto garantiza la expresión libre de cada ciudadano.
A pesar de la campaña desplegada por la propaganda reaccionaria, que
orientaba la abstención en los
comicios, el 97,1 por ciento de los electores ejercieron el voto, el 7 por ciento
de las boletas fueron
anuladas y el 4,3 por ciento depositadas en blanco. Es decir, más del 87 por
ciento del electorado
expresó su actitud de apoyo a la Revolución.
Las frustraciones de la camarilla contrarrevolucionaria del exilio cubano y
algunos sectores del
gobierno norteamericano, después del espejismo provocado por el derrumbe
del campo socialista,
volvieron a la carga, ahora con un proyecto propio del hombre de las
cavernas: la Ley Helms-Burton.
Esta Ley, prevé un bloqueo económico total, absoluto e internacional.
También pretende impedir
la inversión extranjera y cortar todo tipo de financiamiento y suministro desde
el exterior del país.
Establece diversas sanciones a las empresas y empresarios que mantengan
relaciones económicas con
Cuba. Además legaliza el apoyo de Estados Unidos a los grupos
contrarrevolucionarios de la Isla y
establece el derecho de ese país a determinar qué tipo de gobierno, de
sociedad y de relaciones
deberá tener Cuba después de derrocada la Revolución. En fin, pretende
rendir por hambre al pueblo
cubano y prácticamente anexar el país a Estados Unidos.
Después de aprobada la ley en el Congreso de Estados Unidos, los grupos
de ultraderecha
aprovechan el incidente provocado por la organización contrarrevolucionaria
de Miami "Hermanos al
Rescate" cuando el 24 de febrero de 1996 se derriban dos avionetas que en
diversas ocasiones habían
violado el espacio aéreo cubano -lo que había provocado varias advertencias
al gobierno de Estados
Unidos- para presionar a la Administración norteamericana a que firmara la
ley, que entró en vigor en
agosto de ese mismo año.
Ella no sólo ha concitado el rechazo de todo el pueblo cubano, sino de
prácticamente la totalidad
de los pueblos y gobiernos del mundo, así como de las organizaciones e
instituciones internacionales.
Pruebas de ello son, entre otros, las votaciones contra el bloqueo en la ONU,
el acuerdo de la OEA en
rechazo a la ley Helms-Burton, las posiciones de México y Canadá, de la
Unión Europea y del Grupo de
Río.
Cuba, a pesar de los efectos negativos y de la creación de una situación
más compleja y difícil
que genera dicha ley, ha continuado la aplicación de su estrategia y
paulatinamente, con serenidad y
firmeza, logró detener el descenso económico y obtener una reanimación
gradual en los años
sucesivos.
Por otra parte, se han mantenido los sistemas de salud y educación y la
seguridad social. No ha
quedado ningún cubano desamparado y en el año de 1997 la tasa de
mortalidad infantil por cada mil
nacidos vivos fue de 7,3. La expectativa de vida sobrepasa los 75 años.
En enero de 1998 se efectuaron las elecciones de candidatos a diputados a
la Asamblea Nacional
del Poder Popular y de delegados a las Asambleas Provinciales. El 98,35 por
ciento de los electores
votaron, el 1,64 por ciento de las boletas fueron anuladas y el 3,36 por ciento
fueron depositadas en
blanco, lo que arroja un total de 95 por ciento de votos válidos.
El 94,39 por ciento correspondió al voto unido, o sea, a la candidatura
propuesta por la Comisión
Nacional Electoral.
En ese mismo mes visita a Cuba el Papa Juan Pablo II. Todo el pueblo -
creyentes y no creyentes-
dio una masiva demostración de hospitalidad y respeto, tanto en la
bienvenida como en las misas que
ofreció y en todas sus demás actividades. Así se puso de manifiesto la
falsedad de las campañas
propagandísticas de los aparatos de divulgación dominados por el
imperialismo, pues todo el mundo
pudo observar la libertad con que actuó y se expresó Su Santidad en todo
momento.
Visita de Juan Pablo II a Cuba
Su santidad Juan Pablo II visitó a Cuba en enero de 1998.
En conclusión, todo el accionar imperialista y contrarrevolucionario ignora
algo vital en nuestra
historia: la capacidad de resistencia de nuestro pueblo, la inteligencia y la
habilidad de nuestra
dirección revolucionaria y la justeza de la lucha de este país por su
independencia.
1512 Diego Velázquez annexes the island. The exploitation of the Cuban Indians begins; they are eventually wiped out.
1522 The first slave ships arrive in Cuba. Many Spaniards leave the island, because there is no gold to be found there.
1534 The first sugar mill is put into operation.
1561 Havana, the transit point for Spanish treasure fleets, is repeatedly plundered by pirates.
1780 Mass importation of African slaves.
1800 Approximately 30,000 French planters fleeing the slave uprising of Toussaint L'Ouverture on Haiti immigrate to Cuba. The island becomes the worlds largest producer of sugar.
1812 African slaves revolt. 1868-1878 In the first War of Independence, the Cubans under Carlos M. de Cespedes fight in vain against Spanish rule.
1879 Official abolition of slavery. However, ex-slaves are required to continue working for their masters as apprentices until 1886. 1895-98 José Marti fails to free Cuba in the second War of Independence.
1898 Under the pretext of "protecting" US citizens on Cuba, the United States intervenes in the Colonial War. Spain loses Cuba, its last colony, to the United States. Cuba gains independence, but is placed under a US military governor.
1901 The Platt Amendment is imposed on Cuba, granting the US the right of unrestricted military intervention in Cuba's internal affairs. 1902 Cuba becomes an independent republic but is still under U.S. control. The Platt Amendment is repealed in 1934 but the lease on the Guantánamo naval base is extended.
1925 Gerardo Machado becomes president and establishes a dictatorship.
1933 The Machado dictatorship is overthrown by Sergeant Fulgencio Batista y Zaldívar, but he is not elected president until 1940.
1952 Batista stages a military coup motivated by his impending defeat in the presidential election.
1953 The attack on the Moncada barracks under Castro fails. After two years in prison, he is exiled to Mexico.
1956 Castro and Che Guevara land from the vessel "Granma" and start a guerilla war.
1959 Victory of the revolution
1959-65 Counter revolutionaries receive an exit permit and about half a million rich Cubans leave the island.
1960 Thirty-six of the major U.S. companies are nationalized and a partial trade embargo is imposed.
1961 In April, a group of exiled Cubans with the support of the CIA attempt an unsuccesful invasion at the Bay of Pigs. In December, Cuba is declared a socialist republic based on Marxist Leninism.
1965 Castro and Che Guevara split. Che is shot in Bolivia in 1967.
1968 The establishment of a classless society becomes a national goal.
1980 Dissent emerges among the population 20 years after the country's conversion to socialism. About 100,000 Cubans leave the island.
1993 Legalisation of the US Dollar; economic reforms initiated.
1994 Due to the severe economic crisis, more than 30,000 people leave the country in crude boats. The UN denounces the US embargo against Cuba. The US and Israel dissent.
1995 The US strengthens the embargo.
1999 Elian Gonzalez flees Cuba with his mother, who drowns at sea. His father demands that the boy be returned. The US refuses to return him.
2000 US courts decide that Elian may return to his father. Amidst major protests by exiled Cubans, Elian is kidnapped from his uncle's house and taken to his father, who takes him back to Cuba despite the large sums of money offered that were intended to convince him and the boy to remain in the US.
Cuba is the largest of the Greater Antilles Islands and is located between North and South America. The island is situtated 180 km south of Florida, 140 km north of Jamaica, and 210 east of Mexico's Yucatan Peninsula and 77 km west of Haiti. The island extends 1250 km east to west and is between 31 and 191 km wide. It includes four groups of islands: Los Colorados, Sabana- Camaguey, Jardins de la Reina and Los Canarreos. Alexander von Humboldt compared the form of the island to a crocodile and the Cuban national poet, Nicolas Guillen, described the island in one of his poems as a long, green lizard. A quarter of the country is mountainous and the highest mountain chain, the Sierra Maestra, reaches an altitude of almost 2000 meters at the Pico Turquino, the highest peak in Cuba. The mountain areas are very important for the Cuban economy, because coffee or tobacco is usually cultivated at moderate altitudes, while the higher areas are used to mine heavy metals. More than 200 rivers, of which none is longer than 250 km, irrigate the land, turning it into a green paradise. During the rainy season, even small rivers could provoke floods having no chance to flow off quickly. In order to stop the overflow and to preserve the precious commodity of drinking water, some large reservoirs have been built. In other regions, the masses of water are used for the cultivation of rice. Especially on the slightly steeper northern coast, the river mouths are very marshy and overgrown with mangrove forests.
The climate of Cuba is sub-tropical with humidity varying between 75% and 95%. The average temperature in the summer is around 30°C in Havana and even higher in other areas of the island. In the winter, temperatures drop to an average of 18°C. However, temperatures as low as 7°C have been recorded.
The eastern region, known as Oriente, enjoys a more moderate climate. From May until November, there is a considerable increase in humidity and precipitation, but continuous rain is not characteristic for the island. The period June through October is considered hurricane season, which is accompanied by flooding.
The Spanish missionary and chronicler Bartolomé de las Casas reports that at the time of the conquest by the Spaniards, Cuba was covered with forests so that one could cross the entire island walking in the shadow of its trees. By 1900, the eleven million hectares of forest that used to cover the island had been reduced by half. Today, only 18% of the island's surface is forested.
Nevertheless, Cuba still boasts a rich flora of about 8,000 plant species, a number no other island of the Antilles can claim. This tropical sea of flowers blossoms at the beginning of the rainy season. The fertile alluvial land, deposited by the sea currents of the Gulf of Mexico and a plethora of seeds brought to the island from the American continent by sea birds is responsible for the variety of plants. The large Cuban royal palm (Reistonea Regia), the national tree of Cuba, is well represented throughout the island. Its wood, bark and palm fronds are processed into furniture, roofs and wickerwork. The fiber of the 25-meter high Guana tree, which only exists on Cuba, is used for woven hats that are sold in local markets. The approximately 24 kinds of high-grade wood still growing on Cuba present an important economic factor.
Cuba is home to more than 13,000 different species of land animals. The crocodiles have become almost completely extinct and are mainly confined to a special farm on the Zapata peninsula. Ornithologists have counted 300 species of birds on the island. The white heron, which lives in symbiosis with cattle, can be found everywhere on the island. In the countryside you can also come across the black heron, a scavenger that is a protected species. The tocororo, whose plumage shows the colors of the Cuban flag: red, white and blue, is regarded as the national bird of Cuba. It is a symbol of the desire for freedom because it dies in captivity. In Cuba, the smallest members of a number of species can be found. Among these are the Cuban dwarf frog, the almiqui, an insectivore with a long snout, which is the smallest known mammal in the world, and the zunzunzito, the smallest bird in the world and a distant relative of our canary. There are no poisonous snakes or spiders. Annoying, however, are the myriad mosquitoes in the swamps. Sea life seems to be just as diverse as life ashore. Apart from corals, mussels, and snails, divers can admire some 900 species of fish, half of which are edible. The lack of industrialisation has the advantage that pollution is not as severe as in other countries. However, the introduction of milk cartons and coke and beer cans has led to a modern waste problem in Cuba as well.
10.8 million people live in Cuba and since 1953 the population has almost doubled. About a fifth of the Cubans live in the Capital, Havana. The percentage of people living in urban areas is relatively high, at more than 70%. Since Castro's seizure of power and the ensuing mass emigration to the United States, the growth rate of Cuba's population is low and has recently decreased to under 1%. Today's average life expectancy is 77 years compared to only 55 years in the period before the revolution.
Because slavery was abolished relatively late in Cuba, African influences on Cuban religion are still quite strong and there are many followers of afro-cuban cults. Statue of Jesus in Havana One of these cults is for example Santeria, which is related to the Haitian voodoo. The worship ceremonies are called orishas and combine Christian with ritual elements, i.e. cults are integrated into the Christian belief (and vice versa). Therefore, it is likely to see a statue of the Virgin Mary next to an African deity and a picture of Che Guevara. Church ruins in Trinidad Traditional Christian beliefs, however, are also practiced, and the Pope's visit to Cuba in 1998 certainly marked a turning point in the history of Catholicism in Cuba. It led to a growing interest in the Catholic religion and to actual results: the Cuban government released several hundred political prisoners and gave the church access to the government-controlled media. A new dialogue between Church and government was established.
The Cubans have a very positive attitude towards life; they are friendly, optimistic and open. It is easy for a foreigner to get into conversation with them, and it is surprising how much they know about other countries. The Cubans are generous, and often the 'rich' tourists feel ashamed when they see how much the 'poor' Cubans are willing to offer the best they have in their houses to their guests, and how much they are willing to help.Dominos: A popular Cuban pastime The Cubans adore children, and not only their own. The little Cubans are treated with endless patience and understanding by the adults, but as responsibility and discipline are taught in school and kindergarden, they are not spoiled. The Cubans are very fashion-conscious, and even poor Cubans manage to dress well. In contrast, the women like wearing hair-curlers in public. All Cubans are treated equally, regardless of their skin color and origin. Even the rich do not automatically have social advantages.
The Status of Women In Cuban Society The status of women in Cuban society has changed radically over the past 30 years. Today, about half of Cuban women are employed outside of the home. Men and women are equal before the law, but in reality, the machismo in Latin American countries is an obstacle for real emancipation - a problem that is discussed in many films and plays. However, a third of the members of the Cuban government are women and there are as many female as male students at Cuban universities.
Before the Revolution, Cuba was called the brothel of the Americas. The brothels, as well as their clients the sex-tourists, disappeared after 1959. Socialist Cuba prided itself on the fact that, no woman [or girl] was forced to prostitute herself because of poverty. But, it seems this is no longer the case. Especially in the bigger cities like Havana, Santiago de Cuba and Varadero, the jineteras and their male clients can be seen everywhere.Western consumer products are attractive, and the possibility to earn the money needed to buy them, lead many women into this profession. They are able to earn in one night what women in other occupations earn in a couple of months. Prostitution still is illegal, so scantily dressed women are monitored closely by the police. They must show that their police record is checked before they are released. Tourists are warned to take necessary precautions to protect themselves and others from diseases. Condoms are not always available on Cuba. Education Cuba has an excellent educational system for which it spends almost a quarter of its national budget. In this way, one of the main aims of the revolution, equal opportunities for the population, could become a reality. Cuban children in school uniforms An extensive literacy campaign, started in 1961, made it possible to decrease the percentage of illiterate persons from 24% to today's figure of 3.9%. This is a huge success compared to other countries in South America and even compared to the U.S. By recruiting so-called alfabetizadores (informal teachers of basic reading and writing skills), a high level of literacy was achieved, and at the same time, the campaign became a major cultural mass movement. The people were teaching the people. Teaching was done by trained teachers, but there was an insufficient number to also serve the more remote parts of the country. For that purpose, alfabetizadores populares were employed - men and women without special educational training. In addition, the schools were closed for a couple of months, the pupils were trained in seminars and were sent to isolated parts of the country to work with the farmers and to teach them to read and to write. About 700,000 alfabetizadores were trained this way. The educational programs following this campaign still continue.
School supplies, meals, school uniforms and lodging are free for every student, meaning that almost everyone in Cuba today is able to finish school. Since 1977, it has been compulsory to attend school for nine years, and parents who do not send their children to school are punished. To make it possible for both parents to work, school runs the whole day. Pupils and students work in the fields for a couple of hours every day, which is meant to create a balance between intellectual and physical work. In Cuba, both regular schooling as well as adult education can lead to a university education. Today, half of the students at Cuban universities are workers who want to continue their education in their free time, and the Cuban population has a higher level of education than any other country in the region.Music If there is anything that reflects the Cuban mentality, it is music. Musical styles that are currently world-famous, such as rumba, mambo, cha-cha and salsa, originate from four basic elements. The genuine rumba is one of the originally black dance styles that is celebrated in a large circle from which individual dancers come forward. Claves and drums are the only instruments used. Today's commercialized form of rumba and other fashionable dances like mambo developed when melodic instruments were included. The modern salsa developed out of the Cuban son music, which is characterized by antiphonal singing by a singer and a chorus. Brass ensemble on the market square in Santa Clara
The first signs come from cave painting: later testimonials were the cartographies of the island, combined with impressions and myths developed by the chroniclers. Along the long historic path, the mural paintings executed, in the most part anonymously, on the interior and exterior of houses from the colonial period must be mentioned. On the basis of their character and craftsmanship, they have to be labeled "folk art". Natural pigments and some inferior quality colors were used, and the later the paintings were executed, the more complex and higher quality the techniques. The 15th and 16th centuries Unlike the other Latin American colonies, the island during the 15th and 16th centuries was very poor and neglected economically and therefore also of little significance culturally. Foreign artists streamed to Cuba, the "key to the New World", and a great number of paintings were brought from Spain to furnish chapels and churches. With the appearance of the names of the panel painters Juan Camargo and Juan de Salas y Argüillo, it is evident that the art of carving figures of saints had not yet been replaced by painting. In the course of the following century the island began to blossom due to the fleets which put in on their route taking treasures from Mexico to Spain. Ancient map of the Island of Cuba by Pieter Vander Military might shared power with the clerics, who, concerned with the furnishing and adornment of the churches, promoted the making of copies of religious works imported from the metropolis, without showing any interest in the actual creation of any such works. Art had a cult function before it became an expression of the culture in any real sense. Only a few works from these distant years have survived to the present. There are only very imprecise references in documents, so that a large number of anonymous works exist today, and an equally long list of unknown artists.
In the colonial period, (which historically spans four centuries), only the 18th and above all the 19th centuries are significant in terms of the creation of Cuban art. Francisco Javier Báez is the first Cuban graphic artist who, in addition to religious themes, also designed drawings for tobacco and cigar brands in xylography (a technique which was introduced to Cuba in 1723). Foreign graphic artists and illustrators, above all French, came to the island and depicted landscapes, customs and places in the form of albums. The graphic arts, besides their artistic value, were the only means of honestly depicting the events and their consequences, including folklore. The first graphic document on the Toma de la Habana (The capture of Havana) by the English was made by Dominique Serres in the year 1762. The lithographic publication was made one year later in France. The six views of the town, realized by the North American Elías Durnford between 1764 and 1765, form the precursors of the Cuban Scenes by foreign artists in the 19th century.
Towards the end of the 18th century the Cuban cultural panorama changed as a result of developments achieved so far, which were mainly due to the growth in the sugar industry, which was decisive in the involvement of the country in industrial capital. These were the times of enlightenment.... The Sociedad Económica de Amigos del País (Economic Society of the Friends of the Country) was founded, schools and universities multiplied, the public library was expanded and advertisements by teachers of art and portrait painters appeared in the press. In its origins, painting bore a mystical and religious character before it became aristocratic or popular. It was regarded as a profitable activity, as a profession. The artists were mulattos or blacks - self- taught people who exchanged lessons with each other; they were regarded as craftsmen. José Nicolás de la Escalera y Domínguez is the first Cuban painter, with the exception of Tadeo Chirino from Santiago, who, although sixteen years younger, developed a work with more inaccuracies and primitivism. Escalera painted the picture of a negro slave in the mural paintings of the church of Santa María del Rosario for the first time. The native painters and pre-academicians, Juan del Río and Vicente Escobar y de Flores, favored religious and portrait painting (Captain Generals, aristocrats), in the style of European and above all Spanish paintings, which are based on callowness, great coldness and courtly stiffness. Escobar, the mulatto, who bought his title as a white man and was appointed royal Court Artist by the Spanish Queen, characterized the transition from the 18th to the 19th century.
As a result cultural institutions such as the Atheneum and the Academy for Art and Literature (1910) developed with private support. The Asociación de Pintores y Escultores cubanos was founded to defend the work of Cuban artists against foreign ones, and to organize the annual Salón de Bellas Artes. Whilst the peninsular sector enjoyed Spanish painting, the ruling oligarchy mainly invested in foreign models, in that production which was dedicated to their cultural style of life. The nouveau riche, indebted to the sugar boom after the first world war, were attracted to the works of representation, led by the proportions of the picture and its frame, but not by its craftsmanship. It was justly the intellectuals and the educated class who preferred Cuban production. At the beginning of the twenties a new generation of intellectuals surfaced in the conflict-ridden political and social panorama. The magazine Avances (1927) was the fundamental place to accommodate new ideas and artistic debate. Later it was to be the publications Verbum (1930), Espuela de Plata (1940) and Orígenes (in the fifties).
Despite his early death, Angel Acosta León plays an important role in the development of Surrealism. In the forties Cuban serigraphy, in connection with political posters, enjoyed the widest and most comprehensive distribution of all times. The merging of serigraphy and the poster form created a poster art with its own characteristics, which became obvious from 1943 through film posters in particular (due to the boom in Mexican and Argentinean films); a serigraphic link which continues without interruption to the present. Parallel to this, serigraphic uses continue on a wide variety of mediums: card, paper, material, wood.... for publication and industrial purposes. This method underwent a notable development at the end of the forties, reaching its pinnacle in the fifties, a period in which spontaneous excursions of qualitative relevance occur in art serigraphy.Cuban art of the previous four decades represents the revolutionary period, its continuity and the completion of a process of maturing. The sixties encouraged heterogeneity, plurality and freedom of expression, optimism and trust in order to emphasize the changes taking place in the country. The serigraphic heritage was adopted by the revolution in the first few months of 1959, adding new content, values and projections in the ideological and cultural fields. The graphic arts experienced an extraordinary boom through the poster art of the ICAIC (Instituto Cubano de Arte e Industria Cinematográfica = Cuban Institute for Cinematic Art and Industry),.
In the following years a network of cultural institutions developed offering specialized exhibitions. In 1963 a studio for serigraphy was installed in the UNEAC (Cuban Association of Writers and Artists) and in 1979 the Casas de las Américas organized a workshop where the works of Cuban and Latin American artists could be duplicated using serigraphy. However, it was not until 1983, with the foundation of the Taller Experimental de Serigrafía René Portocarrero that serigraphy became the method of duplication preferred by artists for the reproduction of their works, leading to a veritable boom in artistic serigraphy. The eighties mark the third turning point in our artistic production and a peak in the heyday of Cuban sculpture. A new generation of visual artists from the Instituto Superior de Arte (College of Art) were the driving force; for them artistic creation signified a cognoscitive, probing and intellectual motivation, in harmony with the times of "Desecularization" of art and in a time of the predominance of orthodox and schematic thought in national reality, against which the artist expresses his dissatisfaction. An emancipatory movement combining the hopes of the old avant-garde, and which causes a factor of non-communication between the artistic and the institutional sector to appear, is also a transgressing, desanctifying movement, which, in its language and poetry, integrates with the present Postmodernism.
In the 80s, emancipation had been researched and announced in terms of collective approaches. In the present decade it is difficult to form groups for the very reason that it is a time of individualism and subjectivism. The openness and flexibility of power makes diversity possible. The generation of the 70s remains latent and, together with well-known names, a whole series or younger artists appear, amongst whom are: Pedro Alvarez with his observations on the conquest and his island world;
Sandra Ramos with her poetics on exile; Fernando Rodríguez, who works in polychromatic wood, in order to be a speaker for the blind artist Franciso de la Cal; Osvaldo Yero and his symbols in multicolored plaster, as well as Esterio Segura with his sculptures - altars, where pictures of all types and characters, alternating with sketches and metal engravings, meet.. Douglas Pérez, Aimee García, Rubén Alpízar, Elsa Mora and many others, and in alternative positions an even longer list of even greater diversity of forms of expression, emphasize opinions which assert the prestige of sculpture in Cuba. There is even a risk that, by naming a few, others may be offended at being excluded. As the change to esthetic painting became consolidated – the best example being Los Carpinteros, - without, however, completely supplanting the spirit of the installations, pre- conceptualism and the "ephemeral art" which characterized the 80s, and other ballast of previous decades, some of the forms of this era fuse together. In previous years the postmodernist language took over from the Modern the will of the avant-garde to transform society by means of art. But today this biting and hurtful criticism is balanced by irony, indirectness, a language full of conceptual and formal sharp-wittedness. In graphic art, the figure of Belkis Ayóns. who has been outstanding for several years, is now joined by Abel Barrosos, an innovator in the use of wood-block as a medium, breaking through the two-dimensional by constructing objects around which slogans of Cuban reality circle, announcing a glory at the end which, to a great extent, is created by the opportunities presented by the existence of the experimental workshops.
In contrast to the Aztecs, Mayas and Incas, the autochtonous people of Cuba did not build palaces or temples. The bohío, the simple, thatched farmhouse primarily made of royal palms, is the architectural heritage left by the native inhabitants of the island. Façade in Santa Clara In the 16th century, the Spaniards brought their Iberian architecture with them and introduced to Cuba the use of stone for construction purposes. Municipal buildings and churches, palaces and Patrician homes are situated around park-like squares. The term 'colonial style' refers to the period between 1492 and 1898. During those 400 years, there were different architectural types, including, for example, the neo-classical style, which beautified Cuban cities with arcades, terraces and pillars.Façade in Camaguey In the 16th and 17th centuries, many palaces were built in the Moorish Mudejar style, characteristically with two floors, a horseshoe arch and an inner courtyard or patio. This design was intended to provide enough light, shade and fresh air. Furthermore, it was supposed to make it easier for people to chat with their neighbours. The mamparas, swinging double half-doors, always let in a fresh breeze. Introduced in the 17th century, slatted shutters on windows and doors permitted the air to circulate and at the same time kept the harsh light out. Tall glassless windows extending from the floor to the ceiling and covered only by wooden shutters provided enough fresh air.
Due to the good school education literature has become very popular. The Cubans favor the works by the poet José Martí who died in the fight for freedom during the Second War of Independence. The books by Nicolás Guillén whose poems deal with Afro- Cuban themes are very popular, too. Alejo Carpentier, imprisoned by the Machado regime and later a consul in Paris, became a famous novelist outside Cuba.The poet José Martí Ten of his works have been translated which makes him the most translated Cuban writer. Jesus Diaz' constant and open criticism of the present conditions in Cuba made him an enemy of Fidel Castro. Now, the novelist lives in exile.
I am a sincere man from where the palm tree grows. And before dying I want to sing my verses of the soul. My verse is a clear green, and a burning crimson. My verse is a wounded deer that seeks refuge on the mountain. It is with the poor of the earth that I wish to cast my fate. It is not the sea that draws me, it is the mountain stream.José Marti Film The Cubans are very fond of movies. Especially on weekends, they stand in endless lines in front of the box offices. There is a broad range of international films to choose from, most of them are dubbed into Spanish. Since 1959, the production of Cuban films has experienced a rapid upturn. As early as in the years following the revolution, directors and producers began to portray the Cuban reality with cinematic means. They did not take common Hollywood patterns as a model but tried to set the focus on history, culture, and specific problems of the Cuban and Latin American population, e.g. in Lucía (1968), El Retrato de Teresa (1979), El brigadista (1977). However, the Cubans complain about the decreasing quality of film productions. The films have gradually departed from social reality. There is talk of self-censorship, of dogmatism with respect to content, and of formal inadequacy. As a reaction to this, in 1986 an international film school was established in San Antonio de los Baños in the province of Havana. This school is autonomous and therefore not under the control of the ministry of education.
In 1993, the film Fresa y Chocolate by Tomás Gutiérrez Alea and Juan Carlos Tabío was shot in Cuba and won the jury's special prize at the 1994 Berlin Film Festival (Berlinale). The light but also serious comedy is about David, at the beginning an orthodox revolutionist, the non-conformist homosexual Diego, and his neighbor Nancy who have developed their own way to fiddle through everyday life between loyalty to the party line and the black market. The movie is more than a thrilling triangle story. Filled with critical allusions to contemporary Cuba, it plays amusingly with the dreams of a new society and has been received enthusiastically even on the island itself.International Festival of the New Latin-American Film Since 1979, the annual Festival Internacional del Nuevo Cine Latinoamericano (the International Festival of the New Latin-American Film) takes place in Cuba. It has become the decisive forum of the Cuban film.
The collapse of the Soviet Union had a greater impact on the Cuban economy than four decades of the US embargo. Since Cuba lost its most important trading partner, the economy has been in dire straits. During the Cold War, 70% of the country's foreign trade was with the Soviet Union. The relatively small country has suffered tremendously since the lifeline was cut to its former benefactor. The total volume of trade has declined from 13 to 3.2 million tons. Despite a rigorous program of economic measures, this big hole in Cuba's public purse cannot be plugged with the remaining income from the export of nickel, fish, tobacco, and citrus fruits. Cuba's import business has virtually come to a halt due to the lack of foreign currency. Truck during sugar harvest. After several half-hearted reforms, the government has almost secretly started to restructure the planned economy. The island is opening up to foreign investors. There are already 200 joint ventures, among others with Spain, Canada, and France. The comandante en jefe himself has visited potential trading partners ? sometimes even in civilian clothes.
The Cubans and putting their greatest hopes in tourism, which opens the door not only to foreign currency, but also to western ideas. In September 1993, the government allowed several professions to begin handling their business in a free enterprise fashion.
In 1994, an income tax system for private businesses was introduced to siphon off (in some cases considerable) amounts of money. This led to major protests among the Cuban population since they had never paid taxes before. The most drastic measure, however, was the legalization of the dollar, which deeply affected the Cuban socialist consciousness. Those who manage to get dollars from tourists or friends abroad live a comparatively luxurious life. Salaries paid in pesos is practically worthless. This fact threatens to split the society, which Castro has been able to prevent so far. Castro says yes to capital investments but no to capitalism ? an aim hard to achieve. Castro's crisis managers can be compared to acrobats balancing without a net.
On 24 February 1993, more than 90% of the eligible Cubans went to the polls. Fidel and Raul Castro received 90% of the votes but there was also one famous non- communist, an author called Miguel Barnet, who received more than 90% of the votes in his ward. The ballot of 7% of the voters were intentionally spoiled, thus expressing those voters' fundamental opposition to the election. The National Assembly consists of 89 deputies and is therefore the most powerful body within the state structure.
The deputies of the National Assembly elect 34 members from their own ranks to constitute the Council of State which represents the government. The Council of State is accountable to the National Assembly; the National Assembly reports to the provinces and municipalities, and they in turn are answerable to the individual constituencies. The chairman of the Council of State is both president and chairman of the Council of Ministers and is thus also head of state. Fidel Castro holds these positions and is also the General Secretary of Cuba's Communist Party.Comité de Defensa de la Revolución Each block of houses is assigned to a Comité de la Defensa de la Revolución. Besides useful jobs like the supervising of blood donations or guarding children on their way to school, these committees also have the task of controlling people's movements and activities. The women's league, labour unions and youth organisations play a prominent political role in everyday life on Cuba.
The confusion caused by Glasnost and Perestroika was more economic than political. The Cuban's general discontent concerns all aspects of life, but there is considerable agreement between the party and the people. The fear of the US and thus of the unknown is greater than the fear of repression.
Fidel Castro was born on 13 August 1926 (or 1927) on a finca in Mayari. He was educated by Jesuits in Santiago de Cuba and then in Havana. After finishing school in 1945, he studied law in Havana and became a member of a student organization that protested against President Grau. Fidel Castro on a road sign He graduated successfully with the title Doctor of Law and started a law practice in Havana. After Batista came to power in Cuba through a coup, Castro unsuccessfully brought charges against the dictator. On 26 July, 1953, he and 140 other rebels attacked the Moncada barracks in Santiago. The attack failed because Castro accidentally fired his gun too soon. After being imprisoned on Isla de Pinos, Castro was amnestied and went into exile in Mexico. Fidel Castro There he enlisted additional opponents of the Batista regime. Having been trained by an experienced general, Castro and his companions prepared for an invasion of Cuba. On 2 December 1956, the rebels, along with Che Guevara, arrived in Cuba on the yacht 'Granma' and started a revolution. After the victory on 1 January 1956, Castro first became Minister of Defence and later Prime Minister. Fidel Castro at a party convention
"A true internationalist is someone whose throat tightens whenever a human being is murdered in another part of the world and whose heart pounds whenever the flag of freedom is planted somewhere on earth." (Che) Ernesto "Che" Guevara was born in Argentina on 14 June 1928. At the age of two, he developed asthma, from which he suffered his whole life. His family moved to Alta Gracia (Cordoba) because of its dry climate, but his health did not improve. He was educated mainly at home by his mother, Celia de la Serna.Factory with a portrait of Che Early in his life, he started reading the works of Marx, Engels, and Freud, all of which he found in his father's library. He probably read some of these works even before 1941, when he entered secondary school at the "Colegio Nacional Dean Funes" in Cordoba, where he only excelled in literature and sports. Encountering refugees of the Spanish civil war and witnessing the long political crises in Argentina, which culminated in the "Left Facism" of Juan Perón, had a lasting impact on him. He opposed Perón along with his parents. These events and influences aroused a strong aversion in the young Che against military politicians, the army, capitalist oligarchy, and in particular, against US-dollar imperialism. In 1947, he entered the University of Buenos Aires. Initially, he wanted to find out more about his own disease, but then showed an increasing interest in leprosy.
During the invasion of Cuba, Che joined the Cubans, first as a doctor and then as the Commander of the Revolutionary Army, with the goal of overthrowing the dictator, Batista, who was supported by the US government. When the revolutionaries won, Che became the second most important individual in Castro's government. He was primarily responsible for moving Cuba toward communism, but not Moscow's orthodox variety. Che organised and ran the Instituto Nacional de la Reforma Agraria, the aim of which was to pass new land reform laws and to nationalize the large estates. He then became president of the National Bank of Cuba. He dismissed non-communists from the government and from other important positions, and he worked persistently to thwart the efforts of two respected French economists whom Castro had brought in and who wanted to introduce Cuba more slowly to communism. But Che forced the Cuban economy into communism so quickly t! ! ! ! hat it was temporarily ruined. In 1959, he married Aledia March and the two of them travelled to Egypt, India, Japan, Indonesia, Pakistan and Yugoslavia. Back in Cuba, he bacame Minister of Industry and in 1960, he signed a trade agreement with the USSR, which freed Cuba from its dependence on the US market.
At that time, a major guerilla offensive on the scale of the Cuban revolution was being planned. Che was naturally involved. A camp was set up in the Bolivian Andes, with Guevara as its leader. Ernesto Che Guevara Che's men had to undergo hard training, going on marches which sometimes lasted more than 20 days. After a few months, Che commanded a troop of over a hundred men. Only a few days later, the first fights between the rebels and the army occurred, in which some soldiers were killed. Due to this fight, the army knew about the location of the guerilla camp. Therefore, Che had to change tactics earlier than planned and fight without having a base camp. Over the course of time, Guevara lost more and more men due to the high physical strain.On 7 October 1967, Che was exploring one of the numerous Bolivian canyons with a small group of men. Che had just told his men to walk in the water, so they would not leave any tracks, when the soldiers suddenly started shooting at them. The guerilleros were trapped in the canyon, under fire from both sides. The rebels shot back without even knowing where the enemy were hiding. Suddenly, Che screamed in pain; a bullet had hit his lower leg. The soldiers realized that they had won and climbed down, shooting some of the rebels as they went.
1928, 14.June:Ernesto Che Guevara Lynch is born in Rosario,Argentina
1946-1953:Student at the School of Medicine in Buenos Aires
1953: Completed his medical studies
1954-1956: Worked in Mexico as a doctor
1955:Met Fidel Castro and joined his revolutionary group in June 1956
August 1956:Emprisoned in Mexico because of his membership in Fidel's group
25. November 1956:Voyage to Cuba on the "Granma" together with 82 rebels
1956 - 1959:Participated in the Cuban struggle for liberation; wounded twice
1957, 5. June: Named commander of the fourth column
1958, 28. - 31. December: Battle for Santa Clara
1959, 1. January: Liberation of Santa Clara
1959, 2. January: La Cabana fortifications in Havanna occupied
1959, 9. February: Che becomes a Cuban citizen
1959, 2. June: Marries Aleida March
1959, 26. November:Named director of the National Bank of Cuba
1961, 23. February: Named Minister of Industry
1964, 16. January: Signs Cuban-Soviet protocol on technical assistance
1965, 15. March:Last public appearance in Cuba
1965, 1. April:Che writes last letters to his parents, his children and Fidel Castro
1966, 7. November: Arrival in partisan camp in Nancahuazu,Bolivia
1967, 23. March:Start of military actions of the National Army for the Liberation of Bolivia (leaders: Che, Ramon, Fernando)
1967, 8. October: Battle in the Yuro Valley; Che is wounded and then captured
1967, 9. October:Che is murdered by rangers in Higuera
1967, 15. October:Fidel Castro confirms that Che died in Bolivia
1968, June:The first edition of Che's "Bolivian Diary" is published in Havanna



