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Geschichte der Salsa 4/4 Takt

Salsa ist Leben - My Life ist Dance - Das Leben ist schön ! Der Ursprung und die Geschichte der Salsa hat ihre Wurzeln in der afro- lateinamerikanischen Musik. Die Entwicklung von Salsa ist den vielen in den Vereinigten Staaten (hauptsächlich New York) lebenden Latinos zu verdanken, deren Wurzeln / Ursprung in den ehemaligen spanischen Kolonien (wie z.B. Kuba, Dominikanische Republik, Venezuela, Puerto Rico, Panama, Kolumbien) zu finden sind.

Salsa ist keine Mode-Erscheinung sondern eine etablierte Musikrichtung mit hohem künstlerischen Wert und großer soziokultureller Bedeutung. Salsa kennt keine Alters- oder Klassengrenzen. Ursprünglich war Salsa eine sozial und politisch sehr geprägte Musik.

"Salsa" heißt auf Deutsch "Soße" und bezeichnet eine bestimmte Art von lateinamerikanischer Tanzmusik, die seit den 70er Jahren auf der ganzen Welt immer beliebter geworden ist. Salsa ist eine scharfe, heiß brodelnde Soße aus unterschiedlichen Zutaten, die süchtig macht. Aus welchen Ingredienzen wurde Salsa zusammengebraut?

Salsa und die verschiedenen Kulturen Kubas: Durch den kreolischen Contradanza eigneten sich die kubanische Tänzer und Habaneras den karibischen Cinquillo-Rhythmus an. Die dazugehörigen Tänze wurden von Gruppentänzen zu Paartänzen. Dadurch wurde es möglich afrikanische Elemente in den Contradanza einzufügen. Diese Mischung setzte sich durch und wurde von der Unterschicht beigeistert aufgenommen.

In den einzelnen Kapiteln dieser Arbeit werden wir uns mit allen drei denotativen und konnotativen Bedeutungen der Salsa ausführlich beschäftigen: Wort, Musik und Tanz.

Die Oberschicht stand ihnen jedoch eher skeptisch gegenüber. Während der Diktatur unter Batista wurde auch die amerikanische Musik populär, wodurch Jazz-Elemente zum Salsa kamen. Der Mambo blieb ein eigenes Genre. Der Cha-Cha-Cha, der erst durch die neuen Rhythmen entstehen konnte, wurde, anders als der Mambo, immer noch von den Charangas (Flöte und Geige) gespielt. Der Cha-Cha-Cha hat ein mittleres Tempo. Der große Druchbruch der beiden Stile kam jedoch erst mit den Conga. Seit diesem Zeitpunkt wurden die Tänze in der gesamten Welt sehr beliebt.

Auf Kuba, dem Ursprungsland der salsa, wird Musik nicht zelebriert, sie wird gelebt. Unvorstellbar, daß in irgendeinem Winkel von Havanna nicht Musik gemacht oder gehört würde - selbst bei einem der zahllosen (und stundenlangen) Stromausfälle dröhnt noch irgendwo ein letztes Transistorradio oder intoniert jemand auf einer leeren Flasche eine rumba. Die populäre Musik Kubas ist ein explosives Mischprodukt, in dem sich auch die wechselvolle Sozial-und Kulturgeschichte des Landes spiegelt.

In einem jahrhundertelangen, von Widersprüchen und Auseinandersetzungen geprägten Verschmelzungsprozeß verband sich die traditionelle Musik der spanischen Siedler mit den Tänzen, Liedern und Instrumenten der Sklaven, die sich in Geheimgesellschaften und calbildos de nación zusammenschlossen. Das Ergebnis ist, wie der kubanische Nationaldichter Nicolás Guillén einmal gesagt hat, "klingender Rum, mit den Ohren zu trinken.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Kuba das Zentrum lateinamerikanischer Musik und wichtigster musikalischer Impulsgeber für alle an die Karibik angrenzenden Länder, insbesondere für Mexiko und die USA. Kuba war das bevorzugte Urlaubs- und Freizeitparadies der US-Amerikaner – es gab einen regen musikalischen Austausch und musikalische Neuerungen fanden schnell Eingang in den US-amerikanischen Musikmarkt.

Anfang des Jahrhunderts gelangte der Danzón von Kuba nach Mexiko und etablierte sich dort ab den 20er-Jahren zunehmend in Mexiko-Stadt und Veracruz. In den 30er- Jahren unternahm die Rumba ihren Siegeszug von Florida bis nach New York City, angefangen mit El Manisero von Dan Azapiazu y su Havana Casino Orquesta, dem ersten Rumba-Hit in den USA. Ab den 40er- Jahren mischten sich lateinamerikanische Rhythmen zunehmend mit dem Louisiana-Jazz - unter dem Einfluss von Bebop und Big Band Jazz formierten sich in den USA die sog.

“Latin Big Bands”. Insbesondere New York wurde zur Hochburg des Latin -Jazz (José Curbelo, Tito Rodríguez, Tito Puente). Einen anderen Weg nahm Ende der 40er der Mambo: Der Kubaner Dámaso Pérez Prado spielte in Mexiko bereits einige Jahre Mambo-Rhythmen, bis er 1949 mit dem Hit Qué rico es el Mambo seinen Durchbruch hatte.

Von Mexiko begann er daraufhin seine Tour die amerikanische Westküste entlang hoch nach Kalifornien, wo lateinamerikanische Musik traditionell weniger verbreitet war. 1955 feierte ein vom Mambo abgeleiteter, langsamerer Rhythmus in New York einen Übernachterfolg: der Cha Cha Cha. Es war die Zeit der großen Tanzorchester und Charangas, die in den Tanzpalästen aufspielten (Beny Moré, Ex-Sänger von Pérez Prado und Celia Cruz mit dem Tito Puente Orchestra).

Zwei puerto-ricanische Musiker, Ismael Rivera und Rafael Cortijo, fanden sich 1948 zusammen: sie mixten die afro-karibischen Rhythmen Bomba und Plena mit der Latin-Big -Band-Musik, was für die damalige Zeit neuartig war. Mit ihrer Gruppe El Combo de Cortijo erlangten sie in den USA und Puerto Rico große Popularität...

Die Salsa, wie wir sie heute erleben, ist noch sehr jung, gerade einmal 30 Jahre alt. Das scheint nicht viel zu sein. Wenn man aber die gesamte Zeit der Entstehung des sabor latino (dessen, was heute lateinamerikanischen Geschmack, Vergnügen und Lebensfreude ausmacht) zusammenzählt, kommt man auf eine Periode von ungefähr 500 Jahren.

Die Denotation des Begriffes „Salsa“ können wir in drei verschiedene Bedeutungen unterteilen. Zum ersten ist das spanische Wort „Salsa“ die Bezeichnung für eine Art scharfer Soße. Zweitens ist es ein Musikstil und drittens stellt Salsa eine Tanzform dar.


Klassisch-kubanischer

StilDer Kubanische Stil bezeichnet einen Tanzstil der Salsa, auch "Casino" oder "De la calle" (Straßen)Stil genannt. Die unterschiedlichen Benennungen sollen bereits auf die Herkunft der kubanischen Salsa hinweisen: sie war sowohl in den vornehmen Casinos und Cabarets Havannas zuhause wie auch in den barrios und den ländlichen Gebieten der Insel.

Dabei steht die kubanische Salsa in dem Dilemma, dass es in den 70er Jahren, als die Salsa entstand, schon keine Casinos und Cabarets in Kuba mehr gab. Diese wurden überwiegend von der kubanischen Oberschicht und den US-amerikanischen Touristen besucht und nach der kubanischen Revolution 1959 abgeschafft.

Von daher lässt sich nicht zwischen einem kubanischen "Casino-" oder einem "De la Calle-Stil" unterscheiden. Die kubanische Salsa wirkt eher spielerisch, rhythmisch und lebendig und hat keine klare Ausrichtung. Sie ist wenig reglementiert.

Dennoch gibt es für die verschiedenen, teilweise äußerst komplizierten und verwirrenden Figuren diverse Grundschritt-Kombinationen, die beherrscht werden müssen, um diese Figuren korrekt ausführen zu können.

Das wesentliche Merkmal des kubanischen Stils sind die Drehungen des Tanzpaares um einen gemeinsamen Mittelpunkt. Außerdem wird die Frau vom Partner fast nie losgelassen, was ihr relativ wenig Freiraum für eigene Interpretationen im Tanz lässt. Die normalen Tanzschritte beginnen auf dem ersten Schlag des Taktes: 1,2,3, -,5,6,7,-.

Der 4. und 8. Schlag bestehen aus einer Pause, in die manchmal ein Tap gesetzt wird, der aber oft für den Betrachter, gerade bei sehr schnellen Stücken, kaum sichtbar ist und der Akzentuierung des Tanzrhythmus dient. Die Schritte können aber auch auf dem 2. oder der 3. Taktschlag beginnen (siehe unten).

Getanzt werden die Schritte entweder vor und zurück, besonders bei Europäern und Nord-Amerikanern, oder zur Seite hin, besonders bei Lateinamerikanern. In letzterem Fall werden die Schritte auch zusätzlich nach hinten getanzt. Der kubanische Stil und der New-York-Stil, bzw. Puerto-Rico-Stil werden in der US-amerikanischen und europäischen Salsa- Szene oft als Konkurrenz empfunden.

Die Folge kann sein, dass ihre jeweiligen Vertreter beim gemeinsamen Tanz nur schwer zurechtkommen. Salsa ist eine Synthese aus kämpferischer und tanzbarer Musik aus der Karibik. Sie ist keine Musikgattung, aber ein allgemeines und umfassendes Konzept, das es ermöglicht, verschiedene Stile tropischer Tanzmusik zu beherbergen. (...) Sie ist die fröhliche und schmerzhafte Synthese unserer hispanischen Völker. (Calvo Ospina 1997, 81). Der Begriff Salsa wurde aus rein kommerziellen

Gründen für eine im Grunde genommen sehr vielfältige und vielseitige Musikrichtung geschaffen. Salsa umfasst ein ganzes Genre der freien, unreglementierten Musik, und diese Musik stellt eine Verschmelzung von vielen verschiedenen Stilen dar. Ihren afrikanischen Wurzeln liegt ein profanes und wildes Vergnügen zugrunde, sie war oft einem bestimmten Gott gewidmet (in der Yoruba-Religion Afrikas, wie auch in der sogenannten Santería des heutigen Kubas heißen die Götter Orishas), und ihr Ziel war der ewige Tanz. Um hier nur ein Beispiel zu nennen, sei erwähnt, dass die Lieder der Salsa-Königin Celia Cruz stark von der afrokubanischen Gedankenwelt beeinflusst sind. Der Salsa-Tanz hat schon vor langer Zeit die Grenzen Kubas, wo er entstanden ist, übersprungen und ist somit zu einem wichtigen Instrument der weltweiten Integration von lateinamerikanischer Kultur und Identität geworden. Salsa hält sowohl für die ältere als auch für die junge Generation viele Facetten des tänzerischen und musikalischen Geschmacks bereit.

Es bestehen in der Salsa selbst sehr viele Varianten. So gibt es unter anderem Salsa zum Tanzen oder zum Hören, Salsa, die Geschichten oder Schelmenmärchen erzählt, wir haben eine romantische, religiöse, mystische, erotische, experimentelle oder eine autoritäre Salsa. Beispielsweise besingt Celia Cruz in ihren Liedern nicht nur die Götter der Santería-Religion, sondern spricht sich auch offen gegen das Castro-Regime aus.


Merengue 2/4-Taktp

Jeder Taktschlag wird durch einen Trommelschlag deutlich betont, was den Rhythmus eingängig und simpel macht. Die Instrumentierung war ursprünglich ländlich geprägt: Tumbadoras (Congas), Güiros und später im 20. Jahrhundert das Akkordeon. Diese traditionellen Merengue-Combos, die aus nur 2-4 Musikanten bestanden, wurden auch "perico ripiaos" genannt. Sie waren mobil und konnten auf Fiestas im Hause oder unter freiem Himmel aufspielen.

Mit der zunehmenden Beliebtheit auch in den städtischen Tanzsalons und auf dem internationalen Musikmarkt wurden in Merengue-Gruppen auch Piano, Bass, Blechbläser und Saxophone aufgenommen. Im Techno-Zeitalter der Diskotheken vermischte sich der Merengue sogar mit Hip-Hop- und House-Elementen, gespielt auf Synthesizern. Die traditionelle Dreiteilung eines Merengue-Liedes (früher Einleitung – Hauptteil – Crecendo) ist auch heute noch zum Teil erhalten geblieben: neben Strophe und Refrain findet sich oft eine Einleitungsphase, die den Tanz vorbereitet und aus einem oft langsam-getragenen Rhythmus besteht. Refrains werden oft mehrmals hintereinander wiederholt.

Merengues sind meistens Liebeslieder, die Texte beziehen sich auf Frauen, Sehnsucht, enttäuschte Liebe, usw. Grundsätzlich können die Themen aber aus dem gesamten Alltag gewonnen werden, vorgetragen mit viel lateinamerikanischen Witz und manchmal auch mit sozialkritischen Untertönen.

Merengue wird als Paartanz getanzt. Jeder Taktschlag wird gleichmäßig mit einem Schritt nach vorne, hinten oder zur Seite getanzt. Charakteristisch für den Tanzstil ist bei jedem Schritt eine markante Hüftbewegung. Dadurch erhält der Tanz eine stark sinnliche Komponente.

Unterstützt wird dies durch eine sehr körperbetonte Tanzweise eine offene Tanzhaltung ist eher die Ausnahme. Eine wichtige Rolle spielen bei den Drehungen die Arme, welche einzelne, sehr aufwändige Figuren und Kombinationen erzeugen Musikrichtung der Dominikanischen Republik. Meist schnelle Rhythmen. Traditionsgemäß wird sie auf der Tambora, der Guira und das Akkordeon gespielt.


Bachata 4/4-Takt - Ein langsamer Bolero

Bachata ist eine aus der Dominikanischen Republik stammende Musikrichtung und der dazugehörige Tanz. Bachata entstand Anfang der 1960er Jahre als eine Form des kubanischen bzw. karibischen Boleros (nicht zu verwechseln mit dem spanischen Bolero). Zunächst war Bachata dabei weniger zum Tanzen gedacht, sondern war einer von vielen Stilen der romantischen lateinamerikanischen "Trio"-Gitarrenmusik, die vergleichbar mit der mexikanischen Mariachi- Tradition hauptsächlich der Unterhaltung verliebter Paare diente.

In den folgenden Jahrzehnten nahmen Bachata-Musiker Einflüsse aus anderen Stilen wie dem Merengue auf, das Tempo wurde erhöht und Bachata wurde mehr und mehr als Tanzmusik verstanden. Seit 2003 erfahren Musikrichtung und Tanz einen Produktionsboom im gesamten hispanokaribischen Raum.

Der Stil ist heute geprägt durch den charakteristischen, hohen und "leiernden" Klang der Gitarren, den Rhythmus (ein 4/4-Takt, meist basierend auf dem Bassrhythmus punktiertes Viertel - Achtel - Viertel - Viertel), und durch die Texte, die meist von männlichen Sängern gesungen werden und hauptsächlich von enttäuschter Liebe handeln. Das Tempo von Bachata- Stücken reicht von 115 bis 160 bpm, meist liegt es zwischen 130 und 140 bpm.

Der gleichnamige Tanz hat in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen. In der Dominikanischen Republik veranstalten TV-Sender regelmäßig Bachata- Tanzwettbewerbe. Diese Fernsehsendungen sind sehr beliebt.

Die Schrittfolge ist einfach: Die Beinbewegung kommt aus den Knien heraus, wobei ein Bein neben das andere gesetzt wird. Dieses "chasse´" wird durchgängig mit Merenguehüftbewegung getanzt (pro Taktschlag ein Schritt, also auf 1, 2, 3). Auf der 4 erfolgt das leichte Anheben des Beins, indem die Hüfte einseitig hochgezogen wird (sog. HIP LIFT), was etwas Übung erfordert, und/oder gleichzeitig ein Doppelschlag vor und zurück mit der Hüfte getanzt wird.

Letzteres erfordert sehr viel Übung. Genau wie Merengue und Salsa ist Bachata kein standardisierter Tanz, d.h. gibt es viele Variationen und Bewegungsabläufe. Da Bachata normalerweise sehr eng und hüftbetont getanzt wird, gehört er zu den erotischsten Tänzen überhaupt. Die "prüdere" europäische Version wird mit Körperabstand getanzt, wobei auch Figuren miteingebaut werden.

Bachata galt in den 70er und 80er Jahren als vulgäre Musik der unteren Bevölkerungsschichten, wurde mit Prostitution, Kriminalität und Armut assoziiert und im Gegensatz zu Salsa und Merengue kaum im Radio gespielt. Das änderte sich erst um 1990 herum, vor allem durch Juan Luis Guerra, dessen Album Bachata Rosa 1992 einen Grammy gewann.

In Deutschland war das bislang erfolgreichste Bachata-Stück das Lied Obsesión der Gruppe Aventura, das auch R'n'B- und Pop-Elemente enthält und im September 2004 auf Platz 1 der Media Control-Singles-Charts war.


Cumbia 4/4 - Takt

Ist ein Paartanz aus Kolumbien Traditionell spielen in der Cumbia die "gaitas" (Flöten aus Kaktus oder Bambusrohr), das Akkordeon, die Maracas und verschiedene (Trag-)Trommeln eine zentrale Rolle. In den modernen kommerzialisierten Orchestern finden sich aber selbstverständlich auch Klavier, E-Gitarre, E-Bass, Klarinette und Blechblasinstrumente.

Cumbia wird im 4/4-Takt gespielt bei mittlerem Tempo (80-110 bpm), während - anders als bei der Salsa - die Grundschläge auf der 1 und der 3 deutlich markiert werden, oft mit Hilfe einer Marschtrommel.

Der zweite und vierte Schlag wird meistens in Achteln unterteilt, die unterschiedlich akzentuiert werden können. Manche kolumbianische Musiker mischen in Live-Auftritten gerne ein paar Takte Cumbia in ihre Salsa-Arrangements, um so die Nähe der beiden Musikarten zu veranschaulichen.

Die Musikform war ursprünglich kein Paartanz, sondern ein Kreistanz und hat ihre Anfänge in der Kolonialzeit. Der Name kommt von dem Wort cumbé, einem populären afrikanischen Tanz aus der Region von Batá in Guinea. Dabei bedeutet "cum" Trommel und "ia" sich bewegen, sich schütteln. Ursprünglich von den Sklaven nach Kolumbien gebracht, vermischte sich der Cumbé im Laufe der Zeit mit indianischen und spanischen Elementen und wandelte sich so in die Cumbia.

Afrikanische Arbeitersklaven von den Zuckerrohrplantagen umwerben in der Cumbia die einheimischen Frauen, ohne sie jedoch dabei zu berühren. Die Eingeborenen -Frauen waren davon - so berichtet die Legende - wenig begeistert; sie erhörten das Werben der schwarzen Verehrer nicht und wiesen sie im Tanz ab.

Dennoch vermischten sich die Rassen im Laufe der Zeit und die Cumbia wurde zum Tanz der Mestizen und Mulatten.


Rueda de Casino

Rueda de Casino ist ein Tanz in der Gruppe und wird in einem Kreis nach Salsa-Rhytmen getanzt. Einer der Tänzer gibt dabei Anweisungen, er "singt" die Figuren, die alle Paare daraufhin ausführen. Daraus entsteht ein komplexer Tanz mit einer Choreographie für den Augenblick.

Der Tänzer, der die Anweisungen gibt, wird gewöhnlich "el cantante" (der Sänger) genannt. Er ist es, der die Choreographie anhand der Anweisungen entwickelt; er ist es, der die Tänzer zum Laufen auffordert, sie verschiedene Drehungen ausführen läßt und den Partner schnell wechseln läßt. Dabei müssen die Paare, vor allem aber die Männer, sehr aufmerksam sein und die "gesungenen" Anweisungen genau verfolgen, da alle Bewegungen synchron verlaufen müssen, und wie bei jedem lateinamerikanischen Tanz ist es auch hier der Mann, der die Führung übernimmt.

Die Rueda de Casino enstand in den fünfziger Jahren in Kuba, und zwar in exklusiven Clubs, bekannt als "Casinos Deportivos". Diese Casinos organisierten Tanzabende mit großen Orchestern und schufen somit die Bedingungen dafür, daß talentierte kubanische Tänzer improvisieren und neue Tanzstile entwickeln konnten. Bald darauf sagten die Leute: "Tanzen wir so wie im Casino", oder "Tanzen wir Rueda de Casino".

Die Tatsache, daß in der Gruppe getanzt wird, rührt wahrscheinlich von dem Einfluß des Contradanza her, eines europäischen Gruppentanzes, der im letzten Jahrhundert in Kuba Furore machte. Figuren wie "Enchufla de a caballero" erinnern an eine alte Höflichkeitsgeste, aber von Salsa-Rhythmen begleitet. Bei dieser Figur wechselt das Paar seine Position und der Mann küßt die Hand seiner Partnerin, bevor er zur nächsten Dame wechselt.

Eine weitere Figur ist "cadena" (Kette), eine ziemlich schwierige Figur, die von allen eine absolute Gleichmäßigkeit der Bewegungen abverlangt, dabei laufen die Tänzer gleichzeitig im Zickzack im Kreis und wechseln solange den Partner, bis sie beim ersten Partner angelangt sind.

Anfang der neunziger Jahre entdeckten junge Kubaner diesen Tanz wieder und begannen in verschiedenen Clubs zu unterrichten. Das war nur der Beginn eines Fiebers, das sich auf die gesamte USA ausweitete, vor allem in Los Angeles, San Francisco u.a. Das ging selbst so weit, daß gegenwärtig überall in den USA kubanische Tanzlehrer aus Miami verstreut sind, um Rueda de Casino zu unterrichten.

Um dieses Fieber zu verdeutlichen, nur ein Beispiel: in das Tanzstudio "Salsa Lovers" in Miami kommen an einem Abend zwischen 600 und 800 Schüler, die von 16 Lehrern in Rueda de Casino unterrichtet werden. Ruedas mit 50 Tänzern und mehr sind in Miami keine Seltenheit. Dieser Tanz ist derart ansteckend, daß weder das Alter, die Sprache, noch die Herkunft des Tänzers von Interesse sind.

Es wurde sogar ein Film mit dem Titel "Dance with me" gedreht. Er handelt von einem kubanischen Straßentänzer, gespielt von dem lateinamerikanischen Star Chayanne, der nach Texas kommt und dort auf eine Lehrerin für Gesellschaftstanz trifft, die von Vanessa Williams gespielt wird.

Im Film kommt eine Rueda de Casino vor. In Kuba, der Wiege der Rueda de Casino, kann man Ruedas mit 200 oder mehr Tänzern sehen. Manuel Copello sagt, daß dabei der "cantante" einen Lautsprecher oder ein Mikrophon haben muß, damit ihn alle hören, und er kann dabei nicht wie sonst mittanzen, aber durch seine Anweisungen tanzen die Leute so, wie er möchte.


New York Style

Das Tanzen auf der '1' wurde in den New Yorker Clubs Mitte der 70er in den Tanzkursen vor den Parties eingeführt, (Zitat Jojakim Balzer - Berliner NY-Style-Tanzlehrer). Das Schwierige ist nicht, die '2' zu hören, sondern auf der '2' vor- (oder zurückzugehen) und die Pause beim Zurückkommen (der Fuss ist in der Luft) zu machen.

Es ist wirklich einfacher, als Anfänger mit der '1' anzufangen - so konnten die Tanzlehrer in Crash-Kursen den neugierig gewordenen New Yorkern schnell das Tanzen beibringen. Gekennzeichnet ist der New York Style durch Vor- und Zurückgehen im Grundschritt.

Das - verbunden mit dem CBL ('Cross Body Lead' - Platztausch) - ist eines der wichtigsten Merkmale und Grundelement im NY-Style. Weiterhin legt man im New York Style grossen Wert auf Footwork zu deutsch 'Solo Schrittkombinationen' - manchmal auch Shines genannt. Die bekannteste Schrittkombination ist sicherlich 'Suzie Q.'. Aber noch viel gravierender im Unterschied zu anderen Salsa-Tanz-Stilen ist die Philosophie.

Der Mann ist dazu da, die Frau zu präsentieren, d.h. er selbst hält sich charmant zurück und gibt der Frau genügend Gelegenheit, Platz und Spielraum für eigene Figuren, Drehungen, der Mann tanzt dezent - die Frau zieht die Blicke auf sich. Das ist der grösste Bruch gegenüber dem kubanischen Stil - hier ist die Frau manchmal nur 'Anhängsel' des Mannes, der sich selbst produziert und teilweise keinen (Blick) Kontakt zur Frau mehr hält sondern diese lässig um sich herum dreht (nicht vor und zurück wie beim New York Style) oder sich von ihr abwendet.

Das beantworten dann die Kubanerinnen mit besonders aufreizenden Bewegungen locker aus dem Becken heraus, welche dann wiederum die Blicke der Zuschauer auf die Frau ziehen. Als besonders! bei der Salsa Cubana gilt bei manchen Männern, während des Tanzens mit anderen Frauen am Rande der Tanzfläche zu flirten. Kubanisch kann man auch auf der '2' tanzen - die Kubaner nennen das Contra-Tiempo

Beim New York Style (on 2) werden 2 (Rhythmus)-Varianten grundsätzlich unterschieden. Zur Beschreibung der Rhythmus-Varianten im Salsa hat sich der Break(schritt) als Kriterium etabliert. Der Break(schritt) bezeichnet den Richtungswechsel (typisch von vor zurück und umgekehrt) - also z.B. beim LA-Style die 1 (und die 5), bei Salsa Cubana die 3 (und die 7), etc. Beim Dancing on 2 erfolgt dieser Richtungswechsel auf 2 (und 6).

Unterschieden wird beim Salsa New York Style (on 2) zwischen dem von Eddy Torres als Salsa Night Club Style geprägten und gelehrten Stil und dem Salsa Palladium Style (auch: Classic Mambo). Bei beiden Stilen erfolgt der Break on 2, aber! : Salsa Night Club Style wird auf 1,2,3 - 5,6,7 getanzt. Dies scheint! dem LA-Style gleich, unterscheidet sich jedoch deutlich im Break (Richtungswechsel): beim LA-Style erfolgt der Break on 1 (und 5).

Salsa Palladium Style (Palladium - berühmter Club in NY zur Zeit des Mambo) wird auf 2,3,4 - 6,7,8 getanzt, Break natürlich auch "on 2".

Dem erfahrenen Tänzer fällt sicherlich gleich die Paralle zum cubanischen

Son (4 - 6,7,8 - 2,3...) auf - mit Recht - dies ist ein Hinweis auf die Entwicklungsgeschichte.....und unterstreicht die originäre Verbindung zum afro-cubanischen Ursprung. Der besondere Reiz des wohl am meisten verbreiteten Salsa-Stiles Palladium Style liegt in der faszinierenden, ausgeprägten Rythmik .

Die beiden durch die Conga besonders betonten Takte 4 und 8 (tum tum) - vergl. Son - zusätzlich zur Clave (....4 - 6,7..) führen zum Verschmelzen des Tanzens mit dem Rhytmus. Dies ist sicherlich auch der Grund für die bereits seit ca. 1/2 Jahrhundert andauernde Popularität diese (Rhythmus)-Stiles.


Reggaeton 4/4 Takt

Reggaeton auch Reggaetón oder Requetón Besonders der simple, aber effektive Grundrythmus und die sparsame Instrumentierung machen aus dem Reggaeton eine sehr eindringliche, konstant zum Tanzen animierende Musik.

ist eine Musikrichtung, die sich aufbauend auf Reggae, Dancehall, Hip- Hop, lateinamerikanischen Musikrichtungen und Dance Musik entwickelt hat. Seinen Ursprung hat der Reggaeton in Puerto Rico und Panama. Mittlerweile ist er in ganz Lateinamerika sowie in Spanien populär geworden. In den USA bauen bereits einige Majorlabel Beteiligungen an Plattenfirmen in Puerto Rico auf, um die Musik vertreiben zu können.

Es existieren in Europa zwar noch keine Vertriebswege, dennoch erlangt der Reggaeton auch hier eine immer größere Bekanntheit. In vielen großen Städten des Kontinents findet man Clubs, in denen Reggaeton aufgelegt wird. Manche glauben, Reggaeton stünde, ähnlich dem Reggae aus Jamaika in den 1970ern, auch in nicht spanischsprachigen Ländern kurz vor einem Durchbruch.

Der Tanz zu Reggaeton heißt Perreo ("perrear", abgeleitet vom Wort Perro = Hund). Dabei steht der Mann direkt hinter der Frau und man tanzt eng einander. Dieser Tanz wird als erotisch empfunden und ist sehr körperbetont, weshalb er von vielen Fans auch als Sex mit Kleidern bezeichnet wird.


Geschichte

Die ersten Reggaemusiker Lateinamerikas tauchten Mitte der 1970er in Panama auf. Der Reggae war hier dank der vielen jamaikanischen Einwanderer, die zum Bau des Panamakanals ins Land gekommen waren, populär geworden. Entscheidende, den Reggaeton ebenfalls charakterisierende Elemente wie Einflüsse aus Hip-Hop und House, wurden jedoch erst von Künstlern aus Puerto Rico entwickelt.

Die ersten spanischsprachigen Hip-Hop-Tapes kamen Mitte der 1980er aus Puerto Rico. Anfang der 1990er fand auch Ragga aus Jamaika auf der Insel eine breitere Aufmerksamkeit. Die CD Dancehall Reggaespanol auf dem Major-Label Columbia brachte die Musik auch nach Europa. Die spanischen Versionen von Ragga-Hits wie El desorden von Nando Boom (Original Stick it up von Cutty Ranks) und Hombre Murio von Killer Ranks (Original Nuff Man a Dead von Super Cat) muteten zwar exotisch an, waren aber richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Entwicklung des Reggaeton.

Man nannte diese Musik damals under, als Kurzform von Underground. Auch wenn Panama eine längere Reggae- und eigentlich auch Reggaetonkultur vorzuweisen hat, blieben die neuen Riddims aus Puerto Rico nicht unbemerkt. In den folgenden Jahren mischte sich der Panamaer Reggaeton mit dem aus Puerto Rico. Es kamen ebenfalls kubanische Elemente hinzu.

Der heutzutage in Lateinamerika so erfolgreiche Reggaeton war geboren. Im Laufe der 90er Jahre wurde der Reggaeton nach und nach zu einem bedeutenden Musikstil in ganz Lateinamerika. Einer der ersten Welterfolge war Meneaito (1989) von Gaby; er wurde nach 1990 mehrmals remixt und in vielen südamerikanischen Ländern in seinen diversen Versionen zu einem beliebten Club-Hit.

Der Sound des Reggaeton wurde immer weiter perfektioniert und die Bewegung insgesamt kommerzialisiert. Erst 1995 wurde die Musikrichtung jedoch mit dem Begriff Reggaetón bedacht, vermutlich von El General, einem der Pioniere der Musikrichtung.

Erst gegen Ende der 90er Jahre gelang der Stilrichtung auch der Sprung nach Europa, wo er anfangs in Spanien populär wurde. Die bekanntesten Reggaeton-Hits in Europa waren Papi Chulo (aus dem gleinachnamigen Film von 2003) von Lorna sowie Sientelo von Speedy feat. Lumidee & Culcha (eigentlich Antonio Ortiz Garcia) aus Puerto Rico aus dem Jahr 2004. 2005 gelang mit Gasolina von Daddy Yankee erstmals einem Reggaeton-Hit den Sprung in die deutschen Top Ten der Charts.


Reggaeton Texte

Die Texte sind sehr direkt und unverblümt. Die Künstler singen über alltägliche Kriminalität und Gewalt auf der Straße oder in ihrem Viertel "Barrio", wobei dieses Leben meist als völlig normal, sogar Wunschzustand beschrieben wird. Beispiel: "Vivo en la calle, como siempre buscándomela" ("Ich lebe auf der Straße, so als ob ich sie ständig suchte").

Themen wie die Liebe / Trennung und das Tanzen sind ebenfalls sehr häufig. Oft aber dreht es sich schlicht um Sex. Vielfach findet man bewußt doppeldeutige Texte, manchmal auch sehr direkte und obszöne. Beispiele:

"Mueve mami este guebo, este guebito que los hombres tienen. Menéalo mujer, no te canses, los hombres quieren otra vez."

"Bewege ...... (gängiger obszöner Ausdruck für den Penis). Bewege ihn, Frau, laß nicht nach, die Männer wollen noch einmal." Song: "Mueve mami" von Chombo, aus Panama

"Ahí no me dés mas na', que me duele la popola, ahí dale por allá, pa' que descance la popola." ("Hier gib es mir nicht mehr, weil mir die ....... (obszöner Ausdruck für das weibliche Geschlechtsteil) weh tut, gib es mir dort, damit sich die ....... erholt.")

Dieser Song, von der Sängerin Glow auf einem Konzert in Santo Domingo präsentiert, sorgte für eine heftige Diskussion in den dominikanischen Fernseh- und Radiosendern, ob solche nicht kinder- und jugendfreien Lyrics öffentlich ausgestrahlt werden sollten.

Viele Lieder verherrlichen PS-starke Autos und Motorräder: "Gasolina" von Daddy Yankee, "Tócale bocina" von Noriega, "Cola de motora" von Don Miguelo oder "Cuatro gomas" von Rubiote & Yésica.

Die Texte sind fast durchweg in spanischem Sprechgesang "Rap" gehalten, die stilistisch zwischen dem schnellen, harten "Toasting“ im Dancehall und eher melodischem oder langsameren Old School Hip-Hop liegen. Der sparsam instrumentierte Stilmix spiegelt den Culture Clash der karibischen Musikstile wieder.

In Kuba hat der verwendete Text sogar eine politisch-sozialkritsche Funktion, da hier verschlüsselte Systemkritik geübt wird.

Die Frau in den Reggaetón-Texten In vielen Texten des Reggaetón wird die Frau als "gata" (Katze) bezeichnet - als wilde Katze "gata fiera" oder als Katze, die sich befreit, losgelöst hat "gata suelta".

Diese Katze ist schön und anmutig "gata sandunguera", aber auch Banditin "gata bandida", "gata gangster" und Wegelagerin "bandolera", die den Männern auflauert und sie zu ihrer Beute macht. Dabei betrügt und hintergeht sie die Männer durchaus "gata traicionera", sie ist souverän, und man kann ihr nicht trauen. Sie ist eine Teufelin im Bett "diabla en la cama".

Dies ist nicht eine männliche Projektion, sondern auch die Selbstdarstellung in Songs von Ivy Queen, Glow, Sonic, Urba, Joan, Algarete, La Hill oder Lorna. Ivy Queen singt im Song "La gata" über sich selbst: "Ivy Queen, la gata, va a buscarse un boy" ("Ivy Queen, die Katze, geht, um sich einen Boy zu suchen")

Diese Darstellung der Frau ist in etwa zusammengesetzt aus den Bildern, die schon Jahre vorher Thalía (im Song "Mujer latina") oder Noelia (im Song "Candela") gezeichnet haben - starke, schöne, leuchtende, unabhängige und unwiderstehliche Frauen, eben die Latina - vermischt mit ein bißchen Gangsta Rapper-Image.


Reggaeton heute

Seit Nores Oye Mi Canto gibt es auch von zahlreichen Hip-Hop-Songs Reggaeton-Remixe. Auch bei den Veröffentlichungen von Sean Paul, Mr. Vegas, Nina Sky, Cypress Hill, R.Kelly und auch den Ruff Ryders ist ein Reggaeton-Einfluss spürbar. Einige Reggaeton-Künstler coverten amerikanische Hip-Hop-Stücke. So unterlegte Tego Calderon die Beats von 50 Cents Pimp. und In Da Club mit spanischen Raps. Auch in den Produktionen der Berliner Gruppe Culcha Candela finden sich Elemente des Reggaeton.


Cha Cha Cha 4/4 Takt

Der jüngste der Lateintänze hat sich inzwischen zu einem der beliebtesten Gesellschaftstänze entwickelt. Die Triole innerhalb des Taktes (4-und-1) verleiht dem Cha Cha seinen Namen und seinen Charakter. Er wird im 4/4-Takt mit 30 bis 33 Takten pro Minute getanzt. Der Cha Cha Cha ist ein aus dem Mambo konstruierter künstlicher Tanz, der auf Kuba entwickelt wurde, er gehört seit 1961 zum internationalen Turnierprogramm. Wichtig beim Cha Cha sind die durchgestreckten Beine, die die oben geneannte Tiole in hart akzentuierte Bewegungen umstetzen (Chassé). Bein den Wiegebewegungen erzeugen die gestreckten Beine automatisch (!) einen Hüftschwung, der auf keinen Fall erzwungen werden darf.


Rumba 4/4 Takt

Die Kubanische Rumba, ein klassischer lateinamerikanischer Tanz, ist einer der gefühlvollsten und ausdrucksstärksten Tänze. Das Tanzpaar gibt das Wechselspiel zwischen Liebe und Hass wieder. Während der Herr zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit schwankt, zeigt die Dame als Zeichen ihrer Hingabe in vielen Figuren alle weibliche Verführungskunst. Besonder schwer ist der Takt: Zwar wird die Rumba im gewohnten 4/4-Takt getanzt, jedoch liegt ausgerechnet auf der "1" eine Pause. Um die Rumba richtig zu tanzen braucht man neben einem guten Gehör Taktgefühl und viel, viel Übung. Die Rumba-Bolero wird heute so gut wie nicht mehr gelehrt, seit 1964 ist der "Cuban Style" Turniergrundlage.


Mambo 4/4 Takt

Der Mambo ist das Ergebnis der Mischung von Son und Danzón. Obwohl das oben genannte Stück den Titel Mambo trug, war es nur ein Danzón, der um einen Refrain ergänzt worden war. Den ersten echten Mambo schuf Dámaso Pérez Prado. Er benutzte den Montuno und entfernte daraus Elemente des Ritmo-Nuevo.

Dadurch konnte sich der neu definierte Mambo freier entfalten und individueller interpretiert werden. Doch dieser Stil blieb nicht lange bestehen. Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA, speziell nach New York City, während des Zweiten Weltkrieges kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung aus kubanischen Rhythmen und dem Jazz.

Folglich beeinflusste der Jazz nun auch den Mambo und verlieh ihm seine besondere, bis heute erhaltene Note. Als wichtigste Gemeinsamkeit darf die Synkopierung der Musik, genauer die Betonung der Schläge zwei und vier eines Taktes, angesehen werden.

Mitte der 50er Jahre erreichte der neue New Yorker Mambo auch Europa, wo er sich sehr schnell einer großen, jedoch kurzlebigen Beliebtheit erfreute. Den Durchbruch hat er dem Titel "Rio Mambo" von Pérez Prado zu verdanken, welcher die Charts im Sturm eroberte. Dieser Erfolg war jedoch nicht von Dauer. Da Musik und Tanz rhythmisch sehr komplex und dadurch auch kompliziert sind, wurde er schnell von den einfacheren Musikstilen und Tänzen Cha Cha Cha und Rumba verdrängt und geriet bald wieder in Vergessenheit.

Erst in den 80er Jahren kam er wieder in Mode, nicht zuletzt durch den 1987 erschienenen Film Dirty Dancing und das dazugehörige Lied "(I've Had) The Time Of My Life" von Jennifer Warnes und Bill Medley.

Heute wird dem Mambo allerdings die verwandte und aus ihm abgeleitete Salsa bevorzugt; die geschichtliche Verbindung zwischen Mambo und Salsa wird unter Salsa (Musik) dargestellt, die Unterschiede zwischen den Tänzen wird unter Salsa (Tanz) erläutert. Getanzt wird der Mambo im 4/4 Takt bei durchschnittlich 45 Takten in der Minute. Mambo wird synkopiert getanzt, das bedeutet auf dem ersten Schlag jedes Taktes wird kein Schritt ausgeführt. Stattdessen findet auf diesen Schlägen eine Gewichtsverlagerung mit gleichzeitigem Einknicken eines Knies statt, was zu der typischen Hüftbewegung führt. Diese ist im Gegensatz zur Salsa stark pointiert, d.h. betont und plötzlich. Der Grundschritt (engl. Basic Movement) beginnt auf dem zweiten Taktschlag, wobei der Herr mit Links nach vorne, die Dame mit Rechts nach hinten geht. Alle Schritte werden relativ klein und möglichst zügig ausgeführt. Daneben gibt es eine Vielzahl an Figuren. Typisch für den Mambo sind Cross Body Lead, Scallop und Natural Top sowie die Abwandlung Open Break to Natural Top.


Der Danzón in Kuba

Der Danzón wurde von Haitianern nach Kuba gebracht. Danzón ist so eine Fortentwicklung vom französischen Contredans, und auch,im Prinzip ist das französische Barockmusik. Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich daraus die “Danza”, eine vornehme Salonmusik. Sie wurde in Charangas gespielt, die einem klassischen europäischen Orchester ähnelt: Geigen, Bratschen, Celli, Kontrabass und Flöte. Die europäischen Pauken wurden durch die kreolischen Timbales ersetzt. Als weitere Rhythmushalter kamen der Güiro, ein ausgehölter Flaschenkürbis mit Kerben, auf dem hin- und hergeschrappt wird, und die Tumbadora hinzu (auch bekannt als "Congas"). Eine stärker rhythmisierte Variante bildete sich gegen Ende 19. Jahrhunderts im Danzón: 1879 erschien Las Alturas de Simpson von Miguel Flayde, der erste Danzón. Benannt hat ihn der Komponist nach dem Barrio "Simpson" in seiner Heimatstadt Matanzas. In die "orquestas danzoneras" wurden in der Nachfolge zunehmend auch Piano, Klarinette, Trompete, Posaune und das “Bombardino” (eine Art Euphonium/kleine Tuba) aufgenommen. Die Bewegungen im Danzón sind ruhig, elegant und ausdrucksstark, ähnlich wie im Tango. Typisch für den Danzón ist seine Vierteilung im Rondo nach dem Schema AB -AC-AD-AF, wobei nach der Einleitung (A), die dann immer wieder als Refrain wiederholt wird, eine

Ausweitung von bis zu drei verschiedenen Themen erfolgen kann (B-C-D), die bekannte Melodien aus Liedern, Hymnen, Opern zitieren und dann variieren, was den Danzón sehr vielseitig macht. Das Ende des Stückes gipfelt meistens in ein leicht beschleunigtes und lebendiges Finale (F), dem "Montuno". Doch im Kuba der Kolonialzeit unterlag auch der Tanz der Rassenzugehörigkeit. Der Danzón war der weißen Oberschicht vorbehalten und in den exklusiven Privatclubs Havannas zu Hause. Ende der zwanziger Jahre wurde der Danzón zunehmend auch von der schwarzen Bevölkerung aufgegriffen und zu einem immer mehr synkopierten Musikstil weiterentwickelt. Trotzdem hat der Danzón in Kuba insbesondere nach der kubanischen Revolution zunehmend an Bedeutung verloren.


En Español

Historia de la Salsa

En los años ’60, una oleada de ritmos de origen cubano se fusionan con el jazz. Izzy Sanabria, diseñador gráfico en los estudios de Fania, los une a todos bajo una misma denominación para eliminar confusiones y vender el concepto más fácilmente. Eligió salsa, término con el que se animaban a las bandas para aumentar la energía de la actuación. La música salsa tiene una estructura determinada: introducción, fase melódica, fase de ritmo o percusión llamada montuno, vuelta a la fase melódica y final. Las exclamaciones se usan para anunciar cambios de fase, especialmente en el montuno, que es la sección con mayor energía rítmica. Francia, España y las colonias americanas: un antiguo antecedente de la salsa es la contrandanse bailada en Versalles, que pasó a la corte española, y de allí al Caribe, durante la colonización, ya con el nombre de "contradanza". La contradanse llegó a Haití y la contradanza a La Habana Otro factor fundamental en el origen de la salsa lo constituyen los ritmos africanos que los esclavos africanos mantenían en sus ritos religiosos, conservación posibilitada por la asimilación de sus dioses, los orishas, a los santos católicos. Es importante también en la constitución de los ritmos salseros, la inmigración proveniente de Haití en Cuba. Una primera oleada introdujo la contradanza criolla, una versión criolla de la contradanse con influencia africana en la instrumentación y la interpretación. La segunda oleada de inmigrantes llegó a mediados del siglo XIX proveniente de la República de Haití, lo que contribuiría al nacimiento del son cubano.

Ritmos de África, música de Cuba: La tradición vocal y los ritmos de tambores son una parte central en las prácticas religiosas y sociales de los africanos. Un aspecto relevante es el de musicalidad compartida. Uno de los músicos toca un ritmo específico y único (la clave) y el resto tocan juntos formando un polirritmo. Los polirritmos son un componente esencial en la música salsa. Las claves más comunes son de son, de rumba y de samba; todas descendientes de la clave africana. El coro-pregón es otro legado proveniente de las ceremonias religiosas, donde los cantos eran dirigidos por un líder social o religioso.

El método de composición en la Cuba de la segunda mitad del siglo XIX variaba de acuerdo a la situación geográfica. En el Oriente, la música se basaba en una progresión rítmica de acordes sencillos que acompañaban letras improvisadas que obedecían la clave. Todas estas son características que están presentes en la salsa. La música del Occidente era más europea. Los instrumentos recordaban a los encontrados en las orquestas francesas. Esta conservación de la estructura orquestal, instrumentos y músicos especializados después facilitaría la entrada del Jazz en la música Cubana.

Cuando Cuba pasó a ser una colonia independiente, lo que antes era una diferencia geográfica, se convirtió en una estratificación social en la capital: la música europea para las clases altas de blancos y la música de Oriente para las clases bajas de negros.

Cuba Mestiza: El cinquillo caribeño llegó a la danza y las habaneras cubanas por medio de la contradanza criolla. Los bailes de estas formas musicales dejaron de ser actividades de grupo para convertirse en bailes de pareja. La individualización del baile preparó el terreno para la introducción del movimiento africano en los derivados de la contradanse. El mestizaje ocurrido en el baile fue mejor aceptado por comunidades de color que por la élite gobernante conservadora.

La influencia norteamericana durante la dictadura de Batista trajo actuaciones de artistas estadounidenses, lo que abrió el camino para la influencia del jazz en la salsa. El mambo pasó a ser reconocido como un género en sí mismo en los años ’40. El chachachá, otro descendiente de la sección de nuevo ritmo, al contrario que el mambo era todavía tocado por las charangas (flauta y violín) y conservó un tiempo medio. El gran cambio fue la introducción de la conga. Ambos estilos se extendieron rápidamente por el resto del mundo.

Cuba Revolucionaria y después

Fidel Castro subió al poder en 1959. El embargo estadounidense a Cuba no pudo impedir que se escapasen nuevos ritmos; los más notables el songo y el mozambique. Pero redujo la presencia cubana en el escenario mundial. Surgen así tres nuevos centros de la salsa: Nueva York, Miami y Colombia. En Nueva York, los inmigrantes provenientes de Puerto Rico abandonan la música folclórica portorriqueña como la bomba o la plena –excepto quizá Willie Colón-, en favor de la música afrocubana. Miami fue el destino elegido por muchos de los cubanos exiliados.

La salsa en Miami está relativamente politizada. El carnaval y el fomento de la salsa en Miami provienen en gran medida de un activismo político de derechas. Allí, la salsa es un símbolo de deseo: el de una Cuba sin Castro. En Colombia, el gran peso del país como centro de salsa se puede ver en su gran contribución de talentos e innovaciones rítmicas. Cuba preparó lo que se ha convertido en otra gran contribución a la historia de la Salsa: la Timba.


Que es la Salsa

La confusión que se suele producir sobre la nomenclatura de la música afrocaribeña tiene que ver más con estrategias de mercado que con diferencias musicales. Luego de la Revolución del `59 y el exilio de muchos músicos cubanos a los Estados Unidos, se produjo una separación entre el desarrollo musical de los dos países. Esta separación causó un extraño debate sobre la terminología que se utilizaba para describir la música de origen cubano en los Estados Unidos.

La palabra "Salsa" creo mucha controversia desde su creación a principios de la década del `70. Muchos músicos cubanos insistían en que la salsa no existía, sino que era el son cubano disfrazado con propósitos comerciales, pero la salsa crearía un impacto mundial que terminaría dándole legitimidad. Aunque también debe tenerse en cuenta que los músicos puertorriqueños (y de otros países latinos) tuvieron mucho que ver con la preservación y el desarrollo de esta música en los Estados Unidos, y que su interpretación realmente creó algo nuevo y distinto de lo que se tocaba en Cuba.

Mientras el ambiente musical latino en Nueva York durante los años `60 siguió mas o menos con la tradición musical de la época pre revolucionaria en Cuba, los músicos que se habían quedado en la isla experimentaban con los nuevos sonidos y estilos que provenían de los Estados Unidos, y mezclaron elementos del jazz, la fusión y el rock con la música popular bailable, ademas de alejarse de las limitaciones impuestas por la tradición para servir a un publico bailador. Ya para los años `70, el invento de la palabra "Salsa" en la Costa Este de los EE.UU. llego en el momento cuando esta música vivía un periodo de enorme popularidad tanto como un crecimiento dentro de la industria discográfica.

Así se puede observar el desarrollo de varios formas musicales que emergieron durante estas últimas décadas. En términos generales, se les puede categorizar como la salsa de la Costa Este, la música cubana post revolución (que incluye la música bailable, el jazz, la nueva trova y la Timba), y el jazz y la fusión latina (incluyendo el rock latino, género desarrollado primordialmente en la Costa Oeste de EE.UU.).

Al explorar los varios aspectos de la ejecución dentro de esta evolución, es fascinante observar el desarrollo independiente de cada instrumento dentro de las distintas agrupaciones y, en particular, cómo se crearon patrones específicos dentro de estos estilos. Como antes mencionamos, muchos de los cambios estructurales o desarrollos en los estilos modernos afectaron primordialmente a los instrumentos de percusión, mientras que el piano mantuvo su papel basado en las fundaciones del son y sus variantes.

Algo que no se debe olvidar cuando se habla de Salsa o de alguno de las muchas músicas de origen afrocaribeño, es que todos estos ritmos están hechos para bailar. La importancia del baile en el Caribe no es ninguna novedad, y desde la llegada de los españoles todos los textos de cronistas y viajeros están repletos de referencias a la cultura festiva y bailadora de los americanos.

Para los cubanos especialmente, la música y el baile han ocupado siempre un lugar muy importante dentro de la sociedad, y de ello queda constancia en innumerables ensayos, artículos y tratados que estudian minuciosamente el tema. Sin embargo se puede considerar la segunda mitad del siglo XIX como la etapa crucial en el proceso de entrecruce y criollización de los géneros musicales y bailables provenientes tanto de África como de Europa.

En este mismo período y como producto de la hegemonía ejercida por el vals, la polca y la contradanza, el baile de pareja se había consolidado como el estilo más difundido en los salones. Es así como Cuba entra al siglo XX bailando danzón, hijo directo de la habanera y la contradanza. A partir de allí el asunto no ha parado, al punto de que en Cuba cada cierto tiempo parece llegar el momento en que los bailarines se aburren de una música y se buscan otra que los entretenga y ponga a bailar nuevamente.

Primero, como se dijo, fue el danzón; luego, una vez que se puso pesado y monótono, le incorporaron el danzonete al final del tema para hacerlo menos cuadrado y más alegre y suelto para los bailadores. Luego llego el son oriental a principios de los años `30. Pero una vez más surgió el mentado agotamiento de los bailadores y fue necesario que los músicos ensayaran nuevos ritmos. Así se llegó al mambo en los `40, al chachachá en los `50, la pachanga en los sesenta, y así sucesivamente hasta llegar al songo en los `80 y por supuesto a la timba en los `90.


La música salsa

Qué es la música salsa? Es cuestión de opiniones encontradas, inclusive entre musicólogos. Lo que se conoce como música salsa parece seguir vagamente un número de criterios. La salsa se toca en tiempo común, lo que significa cuatro golpes en cada compás. La música se toca en frases de dos compases, formando consiguientemente una suma de ocho golpes. En el ritmo base, los ocho golpes se tocan en un tambor alto llamado conga. Sobre este ritmo base se van superponiendo capas de percusión.

Los golpes que se apartan del ritmo base en la suma de ocho golpes normalmente vienen determinados por un número de percusionistas que tocan juntos usando instrumentos más pequeños. El papel cooperativo de los músicos refleja las raíces africanas de la música, por lo que lo más eficaz para enganchar el ritmo es escuchar la música como un conjunto en vez de instrumentos aislados.

De estos instrumentos de percusión, el más importante y el que marca el criterio más fuerte para definir una pieza de música como salsa es la clave. La clave es un ritmo que se toca golpeando un palo contra otro. Los palos también se llaman clave. Tanto músicos como cantantes deben obedecer la clave, tocando notas o acentuando sílabas que realcen la mayoría o todos los golpes de la clave. A pesar de que las canciones normalmente seguían una sola modalidad de clave, cada vez son más comunes las canciones que contienen cambios en la clave y los músicos son a su vez más hábiles con los cambios.

Otra pista para saber cuando se encuentra frente a un tema de salsa es la velocidad de la música. Normalmente las canciones con un tiempo medio se consideran chachachá, mientras que aquellas con un tiempo alto suelen ser clasificadas como salsa. Pero no hay un punto o velocidad exacta. Basta con decir que cuanto más rápida sea la pieza de música, más probabilidad de que sea salsa.

Uno de los progenitores de la salsa es el son Cubano. Música de los trovadores, que cantaban sobre cualquier cosa que capturase su imaginación: lo buena que fue la cosecha, lo que tuvieron de cena aquella noche, etc. Solían improvisar con la lírica y con la voz pero siempre siguiendo la clave de la canción. La técnica de improvisación, llamada Soneo, es evidente aún ahora, y a ella se debe la reputación de muchos artistas.

El son que se toca siguiendo el viejo estilo, sin los instrumentos de metal, revela claramente sus raíces: suaves ritmos africanos que se presentan en líneas de bajo y enmarcan líricas que se cantan de forma cooperativa, donde el cantante principal es respondido por otros cantantes de forma simultánea, o cantan piezas distintas de forma alternativa y el conjunto se completa con melodías andaluzas. Otra influencia es el jazz, introducido en la salsa a través de los habitantes latinos de New York, y de quien la salsa tomó las improvisaciones y los juegos melódicos entre el piano y los instrumentos de metal.

La cumbia y el vallenato pueden también encajar con la definición de salsa. La primera se caracteriza por un ritmo lento más cercano al reggae, mientras que el segundo tiene como base el acordeón.

La danza La forma de bailar salsa varía enormemente dependiendo del lugar de origen del bailarín y de cómo ha aprendido. Por ejemplo, la salsa que se baila en el Caribe y Latinoamérica se desarrolla como un paseo, lo que resulta en un movimiento mucho más circular y giros más lentos. Dentro de este estilo están los prototipos cubano y colombiano, con un movimiento que se clava más en el suelo y otro cuyo contacto es más ligero respectivamente. En Estados Unidos, si bien la danza tiene como fundamento el paso básico latino, muchas combinaciones tempranas contienen giros hacia la derecha.


Para bailar salsa

en su forma más elemental, se siguen los cuatro golpes de la música pero sólo se ejecutan tres pasos, cada uno de la misma duración del golpe. El golpe restante se puede incorporar al paso anterior (lo que resulta en una cuenta rápido-rápido-lento) o bien se añade un movimiento de adorno. Los pasos pueden incluir desplazamiento o pueden ejecutarse en el sitio; un poco como caminar dando tres pasos de cada vez y metiendo una pausa en medio. Si se camina de esta forma al ritmo de la música, ya se estará bailando salsa.

Su misma simplicidad lo hace extremadamente flexible; al igual que se puede caminar en cualquier dirección, también se puede bailar salsa en el lugar, desplazándose o girando. El golpe restante puede adornarse con un golpecito o patadita, o una pausa. Debe tenerse en cuenta que dar un paso es colocar el pie en el suelo y poner todo el peso sobre él. En muchos países Latinoamericanos, las parejas incluso eligen en qué golpe quieren bailar, y puede no ser necesariamente el primero. Todo esto podría parecer una anarquía rítmica, y lo sería de no ser por un aspecto muy importante: la salsa y sus antecesores han sido siempre música para bailar.

Otro elemento a tomar en consideración a la hora de bailar Salsa es el de quién guía y quién sigue en el baile. El baile social en pareja es un fenómeno de la cultura occidental, entendiendo baile social como una danza estructurada, pero que no se ejecuta en forma de rutinas, es decir, reglas básicas que una vez entendidas permiten a dos individuos bailar juntos aunque nunca se hayan visto antes. Esto exige que cada elemento del baile posea una señal de salida única e identificable.

Cuando una pareja sale a la pista, no pueden iniciar el baile los dos al mismo tiempo, ni pueden seguir los dos. Por lo tanto, uno tiene que iniciar y el otro seguir. Es lo que se entiende por "guiar" y "seguir" respectivamente. Tradicionalmente, el papel de guiar ha sido asumido por el hombre y el de seguir por la mujer, aunque esto ha empezado a cambiar. La indicación (también conocida como "marca" en tango) para un movimiento puede tomar gran variedad de formas. Normalmente se presenta como un cambio en la presión en los puntos de contacto con la pareja, o en la posición del cuerpo de quien guía con respecto a quien sigue. Las indicaciones más elegantes son claras y consideradas con la pareja sin resultar obvias para el espectador. El reto para quien sigue es encontrar el medio de ser capaz de expresarse con la música.

Una ultima consideración. Al igual que la música de salsa ha conservado su vitalidad absorbiendo otras influencias, lo mismo ha hecho el baile. Aparte de otros bailes latinos como el merengue o la cumbia (a veces incluidas bajo el término salsa) la salsa muestra similitudes con el lindy-hop, el swing y el hustle, e incluso ha demostrado ser capaz de absorber elementos propios de bailes de salón latino y tango.

En las siguientes páginas encontrará algunas indicaciones básicas acerca de como aprender a bailar algunos de los ritmos afrocaribeños más conocidos:


Como bailar Salsa

Al igual que otros ritmos musicales como el jazz o el flamenco, la salsa expresa un modo particular de sentir a través de su ritmo y sonido. Como forma de expresión viva, recoge algo de las músicas que de alguna manera entran en contacto con ella, pero siempre sin perder su entidad, que responde a las vivencias de las ciudades del Caribe.

El ritmo se desarrolla en medio compás de 4x4, es decir, en dos tiempos. En el primer tiempo se dan dos pasos de medio tiempo cada uno (rápidos) y en el segundo se da un solo paso (lento). Este paso lento se da en medio tiempo y en el medio tiempo siguiente no se da paso, pero la pelvis sigue moviéndose para marcar la cadera de la pierna que acabamos de mover. En el Caribe se dice que en la salsa "todo vale", su estilo es muy libre.

La posición para bailar Salsa es igual que la utilizada para bailar merengue, cha-cha-cha y mambo. Los cuerpos muy juntos y los brazos al estilo tropical (juntos y con los antebrazos en posición vertical). En la salsa también se realiza el movimiento de caderas caribeño. Así, cuando se mueve una pierna se la flexiona dejándola libre de peso y se marca la cadera de la pierna contraria que queda estirada y con todo el peso del cuerpo.

Pero a diferencia del mambo, en el último medio tiempo la pelvis no se para sino que continúa moviéndose. De este modo, la pierna con la que se dio el último paso se va cargando con el peso y estirando más lentamente (aquí se empieza a flexionar la otra) al tiempo que se empieza a marcar su cadera. De todas formas, no se marca ésta totalmente hasta que no se da el siguiente paso.


Como bailar Bolero

El bolero es un género musical bailable de tiempo lento, que nació en Cuba a fines del siglo XIX como un heredero del bolero español, pero con sus propias características musicales. Una de estas son sus letras románticas y de marcado carácter reflexivo, que hace del bolero un baile asociado a los sentimientos (generalmente acerca del amor y el desamor) y de gran sensualidad. En el bolero tradicional es total la fusión de factores hispanos y afrocubanos, que aparecen tanto en la melodía como en el acompañamiento de la guitarra. En cuanto al ritmo, el bolero guarda una estrecha relación con el danzón y la habanera, aunque su baile es más parecido al son.

El primer bolero conocido fue compuesto por el trovador Pepe Sánchez en 1885, y lleva el título de "Tristezas". Pepe Sánchez pertenece a la llamada generación de trovadores cubanos y fue un pionero en definir los rasgos del estilo bolero. Nacido en Santiago de Cuba, pasó posteriormente a la Habana y el Caribe, y es a finales del siglo XIX, cuando el bolero comienza su etapa de formación y estructuración. Los boleros que definieron totalmente este ritmo son Vereda Tropical y Nocturnal, grabados por Pedro Vargas. Es entonces cuando nace el bolero bailable. Con la influencia cubana del trío Matamoros que combinó el son oriental con el bolero, en 1927 éste se hace totalmente bailable.

El ritmo en el bolero es de 4x4. Este ritmo se establece en un compás de cuatro tiempos. Al bailar bolero, la pareja empieza a moverse en el segundo tiempo, dando un paso rápido; en el tercer tiempo da otro paso rápido y en el cuarto tiempo da otro paso al que se llama lento, pues en el siguiente tiempo (el primero del siguiente compás) no se da ningún paso, sino que tan sólo se mueve la pelvis.

El bolero es el baile más romántico y sentimental del Caribe. Su simplicidad lo hizo popular en todo el mundo, llegando a ser uno de los ritmos más bailados en todos los ambientes, y en todas las clases sociales. Es el baile con más carga erótica y sensual que ningún otro, incluso más que el tango. Su razón de ser consiste en abrazar a la pareja y transmitirle amor sensual. El movimiento de caderas en el bolero es el mismo que en la rumba. Así, aunque en uno de los cuatro tiempos del compás no se dé ningún paso, la pelvis no se para sino que continúa moviéndose.


Para bailar el bolero

Los bailarines se paran enfrentados, con los cuerpos pegados y los brazos en lo quew se conoce como la posición tropical (los antebrazos juntos y en forma vertical). Su movimiento consta tan sólo de dos partes distintas que se repiten constantemente una tras otra a lo largo del baile; en ellas la pareja gira muy lentamente hacia la izquierda permaneciendo prácticamente en el mismo sitio. Ambas partes son comunes para el hombre y la mujer, sólo que cuando el hombre mueve el pie derecho, la mujer mueve el izquierdo y viceversa; por tanto, cuando él está haciendo los movimientos de una de los dos partes, ella está haciendo los de la otra.


Como bailar Cha Cha Cha

El Cha-Cha-Cha fue creado por el violinista y director de orquesta cubano Enrique Jorrín en 1948, fruto de sus experimentaciones con la forma, la melodía y el ritmo del danzón. Es el baile más reciente incorporado en la modalidad de bailes latinos. El cha cha cha es un baile intermedio, ni muy lento ni muy rápido, lo que lo hace un género fácilmente bailable por todos, en contraste con el Mambo, donde la música es más rápida y el ritmo más complicado.

El ritmo en el cha-cha-cha se desarrolla en un compás de cuatro tiempos. Los pasos que se siguen para bailar cha-cha-cha son simples y fáciles de seguir: en el primer tiempo se da un paso, en el segundo otro, en el tercero dos pasos de medio tiempo cada uno y en el cuarto tiempo otro paso. Los pasos que duran un tiempo se llaman lentos y los que duran medio tiempo, rápidos. El cha-cha-cha es un baile tropical con una gran difusión dentro del baile de salón. La posición de la pareja es con los cuerpos juntos y los brazos al estilo tropical, realizándose además el característico movimiento de caderas de los bailes caribeños.

La posición abierta de los bailarines también es característica de este baile. El cha-cha-cha deriva del mambo, por lo que todas las figuras del mambo se pueden hacer al bailar cha-cha-cha. Sin embargo, no todas las figuras del cha-cha-cha se pueden hacer en el mambo, ya que la unidad básica de aquél cuenta con dos pasos más que la de éste. Aunque tengan figuras comunes, en general el baile del cha-cha-cha resulta más lento, suave y elegante que el del mambo.

Como bailar Danzón

Como la habanera, el danzón también nace de la contradanza y la danza criolla y se escribe en compás de 2x4, a partir de un ritmo dominicano: el cinquillo. El cinquillo es en realidad un grupo de cinco notas que se adecúan al valor musical de cuatro. El danzón es un baile más lento y cadencioso que la contradanza, con las parejas bailando abrazadas, en permanente contacto, prácticamente sin moverse de su sitio, con una postura similar a la del tango pero con la particularidad de que los dos mantienen la mirada. Al tener en su estructura una parte repetida, el ritmo del Danzón es pegadizo, pero la unión de instrumentos de viento le agregan misterio, logrando un contraste que facilita la comunicación en el intercambio de miradas.

Musicalmente, el danzón está compuesto por una introducción de ocho compases, que se repite para hacer un total de 16 antes de entrar en la llamada parte del clarinete, luego viene nuevamente la introducción, que funciona en este caso como puente, y se pasa a la parte de los metales (violín en la charanga), que por la mayor duración de las figuras ofrece un estilo mas lento. Su longitud es de 32 compases, volviendo a la introducción repetida.


Como bailar Mambo

Derivado de una estrofa rítmica del danzón cubano, el mambo apareció por primera vez en 1938 en un danzón titulado Mambo de Orestes López. Al igual que otros bailes caribeños, la forma de bailar el mambo deriva del son. Pérez Prado reelaboró la estructura musical con arreglos inspirados en los de las orquestas de jazz, introduciendo trompetas y saxos con la percusión cubana y creando este nuevo ritmo, cuyo más grande éxito fue "Qué rico el mambo".

El mambo es uno de los más rápidos de los bailes tropicales, y tiene una característica común con el bolero: en ambos el movimiento comienza en el segundo tiempo de la música, lo que les hace más sensuales, a lo que hay que añadir el característico movimiento de caderas de los bailes caribeños. Al pasar el mambo original a las generaciones siguientes, éstas generalmente tomaron un camino más fácil, empezando a moverse en el primer acento y no en el segundo.

Por ello, actualmente son muchos los que bailan el mambo dando tres pasos en los tres primeros tiempos y una pausa en el cuarto tiempo. Al igual que en los restantes bailes tropicales, el mambo se puede bailar con los cuerpos juntos, aunque es más común que los que bailan el mambo, por su dinámica y la dificultad de algunas figuras, lo hagan separados. El mambo suele ser un baile muy vivo y con numerosos giros, pero sin avanzar mucho sobre la pista.


Como bailar Merengue

El merengue tiene sus antecesores en la calenda y la chicha, bailes de las tribus llevadas como esclavos a América; son bailes de pareja que se hacían al aire libre. En la República Dominicana se integró en los sectores sociales más populares debido a la facilidad del baile, hasta adquirir en el Siglo XX el carácter de baile nacional. La clase alta, en cambio, no aceptó esta danza hasta bien avanzado el siglo XX, por esta vinculación con la música africana y por el aspecto erótico de las letras. Hay varios tipos de merengue: cibaeño, apambichao y coeño. La estructura musical se escribe en 2x4 y consta de tres partes: paseo, merengue y jaleo.


Para bailar merengue

El paso básico es un patrón de dos pasos extremadamente sencillo, aunque require un movimiento de la cadera hacia la derecha que se hace un poco difícil de aprender. Al bailar el merengue, los hombres y las mujeres se paran en una posición similar a la del vals, y desde esa posición dan un paso al lado en lo que se llama "paso de la empalizada", pudiendo entonces dar vuelta a la derecha o a la izquierda. Esto se llama merengue de salón, en el cual las parejas nunca se separan. Hay también otro estilo qué se llama merengue de figura en lo cual los bailarines dan vueltas apartes, pero siempre tocando la mano de su pareja.


Como bailar Rueda de Casino

En Cuba, el baile Salsa es conocido con el nombre de Casino, de la que se deriva lo que se conoce como Rueda de Casino, una formación de varias parejas que, guiadas por un "lider", hacen figuras y cambios de parejas. Su origen está en la Contradanza francesa, que en el siglo XVIII estaban de moda y gustaban mucho en Cuba en los bailes de sociedad.

Para poder bailar la Rueda de Casino hacen falta por lo menos dos parejas, que pueden llegar a ser hasta veinte o treinta parejas, y que los varones conozcan las vueltas que uno de ellos denominado "líder" mandará. Para que la Rueda sea buena no es importante hacer muchas vueltas o vueltas muy largas y complicadas; la pericia del "líder" se demuestra al mandar con gracia y creatividad adornando los mandos con frases o pequeñas historias, lo que permite hacer la Rueda una experiencia picante, alegre y dinámica.

Esta forma de bailar Salsa tiene un aspecto competitivo que la hace muy interesante, en la que el "líder" (especialmente si son muchas parejas), trata de mandar o cantar vueltas un poco confusas. Las parejas deben responder bailando de la forma más cercana posible a laos mandos del líder, ya que si se equivocan, deben salir de la Rueda.

La Rueda es una forma de baile de Barrio, en la que cada uno tiene su "líder" favorito, sus vueltas privadas y variantes de ordenes, así como otras fantasías que la diferencian de la Rueda de otra zona o barrio. En Cuba es común que los días de fiesta o Carnavales una Rueda rete bailando a otra Rueda, y la que menos equivocaciones y mayor fluidez y belleza tenga en su danza será la ganadora.


Como bailar Rumba

Se cree que el origen de la rumba proviene de la mezcla del flamenco (llevado por los españoles a Cuba) y de los ritmos de los esclavos africanos. La palabra rumba procede de España, y originariamente no se refería al baile, sino a las mujeres de vida alegre, "mujeres de rumbo", lo que marcaba a la rumba como algo frívolo y lleno de prejuicios. En un principio, el término era sinónimo de fiesta popular, y de la música que se tocaba, cantaba y bailaba en éstas fiestas. Los conjuntos de son tomaron algunos elementos de estas músicas dándoles estructuras más concretas, a las que se etiquetó como rumba, y englobándose dentro de este término el guaguanco y la conga.

En Cuba existen muchos bailes denominados rumba, que se concretan principalmente en tres estilos: el yambú, la columbia y el guaguanco. El más conocido de todos es el último, que integra más elementos procedentes de España, como el traje de rumbera y el pañuelo.

El ritmo se desarrolla en medio compás de 4x4, es decir, en dos tiempos. En el primer tiempo se dan dos pasos de medio tiempo cada uno (rápidos) y en el segundo se da un solo paso (lento). Este paso lento se da en medio tiempo y en el medio tiempo siguiente no se da paso, pero la pelvis sigue moviéndose para marcar la cadera de la pierna que se acaba de mover. La auténtica rumba cubana no es un baile de salón.

En ella el hombre y la mujer bailan sin tocarse. Pero debido a la poca aceptación que tenía este baile entre las clases acomodadas (que la veían como prostibularia y obscena), fue surgiendo una forma de bailar la rumba como baile de salón, cuyos pasos básicos tenían su origen en los movimientos del danzón, y por tanto cierto color europeo. Por otro lado, en Estados Unidos surgió un estilo conocido como rumba lenta, que más tarde pasó a Europa: este estilo musicalmente es un bolero un poco más rápido (también llamado "bolero rítmico"), pero la forma de bailar es muy similar al danzón, coincidiendo así en los pasos básicos con la rumba de salón.

Por lo tanto, se puede decir que existen dos estilos para bailar la rumba: la rumba lenta, más elegante y romántica; y la rumba cubana, más rápida y alegre. La posición de los bailarines es igual que en los otros bailes caribeños como el merengue, cha-cha-cha y mambo: los cuerpos muy juntos y los brazos al estilo tropical, acompañados por el típico movimiento de caderas caribeño.


Como bailar Timba

La Timba, también conocida como Hipersalsa, no es un nuevo ritmo sino un nuevo sonido, que nace en Cuba de la mano de Manolín "el Medico de la Salsa". En la Timba se fusionan el Son, la Salsa, el Rap y el Pop, y el baile es totalmente libre: se puede bailar en pareja o de forma individual, y su característica son los movimientos espasmódicos de todo el cuerpo y gestos con las manos que van siendo improvisados por el bailarín al ritmo de la música.

El permanente ataque rítmico del piano, la batería, la tumbadora y los timbales se apoya sobre el instrumento que es el gran protagonista de este asunto: el bajo. Este instrumento desarrolla un tumbao con una cadencia tan particular como contagiosa, un frenético pulso interior que le permite a los bailarines más experimentados desarrollar vistosas coreografías con sobredosis de giros y piruetas, y con el clásico meneo de caderas que es marca registrada de las cubanas.


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The History of Salsa

The History of what is called... [Salsa] Salsa was the result of a musical evolution of various types of Latin rhythms. It began in New York in the 30's taking influences along the way from different Latin music styles and afro jazz. Because of the social and political pressures and restraints enforced in Cuba and Peurto Rico, many people emigrated and fled into exile to New York and various other cities of the U.S.A. It was these Caribbeans who grew up in the Spanish Harlem of New York that cooked up this special recipe together with other musicians in the Caribbean.

A couple of visionaries saw the opportunity to popularise this contagious music. The orchestra leader, Johnny Pacheo, and the film director Jerry Masucci founded a small record label called Fania and organised a concert in the Autumn of 1973 which was to have an incredible impact on the history of Latin music. After several invited groups had performed, the announcer at the Yankee Stadium in New York began running down the list of stars which were to be named THE FANIA ALL STARS. This incredible line-up did not even finish their first song before most of the 40,000 crowd launched themselves onto the pitch to get closer to stars like Victor Paz, Willie Colon, Ray Barreto, Bobby Valentin, Larry Harlow, Hector Lavoe and Cheo Feliciano.

The concert was stopped and the controversy surrounding the events that occured gave Jerry Masucci the chance to make a film to promote Salsa. The film "Salsa", edited from the film footage of the concert and encorporating images taken from the archives of Hollywood where famous scenes and people were shown dancing and singing supposedly Salsa rhythms, appealed to the American consumer society because it interpreted salsa as another "Made in the USA" product.

Fania was the main contributor to the boom of what was called the "Latin sound of New York" in which many other already well established artists such as Tito Puente and Celia Cruz had been part of. Johnny Pacheco and Jerry Masucci had produced an exportable good which toured the world creating an opening for Latin music where ever they were. Some of the music was original but some was stolen from Cuban artists; something which could be done because of the blockade with Cuba.

From 1992 the Fania All Stars recorded various albums, many of them from concerts inwhich their music was a mixture of jazz and Afro-Caribbean rhythms, but in 1974 Jerry Masucci wanted to create something new. In this year they recorded the album "Latin soul rock", a commercial project which tried to mix Latin music and the varios other styles with the greatest international popularity. What saved the album from being a flop was a song by Cheo Feliciano called "El raton" or "the mouse", the first real sucess of the Salsa boom.

Because of its commercial aim and financial success, Fania was accused of being a traitor and the boom began to die down. Fortunately this did not happen to the other Salsa which was being produced on the Caribbean streets of New York.

Salsa has been through some years of instability. The 70's witnessed the Salsa boom but in the 80's the "romantic" and "erotic" Salsa became popular, generally with simple lyrics and poor orchestral arrangements. The people responsible for this movement were Lalo Rodriguez, Eddie Santiago and Gilberto Santa Rosa among others.

The 'Salsa Romantica' movement irratated the salseros but interested a new audience and their records sold well accross the world. Another phenomenon was the speedy rise in popularity of the King of Merengue, Juan Luis Guerra, who through his concerts and records has created great appeal among the youth of today.

Now, in the 1990's, it can be said that music is reaching the youth of the Americas and other countries across the world, but only because of its diversification in styles, from the traditional Son Cubano and Mambo of the 30's to the New York Salsa of the 70's and 80's. We now have "Salsa Rap", "Techno Merengue" and "Merengue Rap".


New York City beginnings

While Puerto Rican settlement in New York began before 1898, migration increased once the island came under USA control. The first Puerto Rican “colonia” (neighborhood) developed in the area around the Brooklyn Navy Yard. By 1917, when the Jones Act made Puerto Ricans U.S. citizens, east Harlem’s “El Barrio” had become the “colonia” of choice for new arrivals. An unforeseen result of citizenship was the earliest collaboration between African-American and Puerto Rican musicians and the earliest documented presence of Puerto Rican musicians in New York City, brought about by James Reese Europe (1881-1919), founder of the first booking agency for African- American musicians and director of the first African-American band to play in the Carnegie Hall.

With the outbreak of World War I, Europe enlisted in a black regiment of New York National Guard. When asked to organize “the best damn brass band in the United States Army”, Europe traveled to Puerto Rico to audition Island black musicians trained in municipal bands. The eighteenth men recruited included Rafael Hernández (1891-1965), who was to become one of Puerto Rico’s most famous and beloved composers. Europe’s band (later known as the 369th infantry “Harlem Hellfighters” band) is credited with introducing European audiences to Jazz. Back in New York City, its Puerto Rican members were the first Latinos to record and perform with African-American jazz in the city’s clubs and theater orchestras.

Other Island musicians and workers quickly followed, as the interwar decades saw continued economic hardship in the Caribbean and the rise of employment opportunities in New York City. Latino communities in New York supported dozens of Spanish-language theaters, dance, halls, nightclubs, social clubs, and music stores, all which fostered the development of a dynamic New York Latin music scene.


Cha Cha Dance

Originally known as the Cha-Cha-Cha. Became popular about 1954. Cha Cha is an offshoot of the Mambo. In the slow Mambo tempo, there was a distinct sound in the music that people began dancing to, calling the step the "Triple" Mambo. Eventually it evolved into a separate dance, known today as the Cha Cha.

The dance consists of three quick steps (triple step or cha cha cha) and two slower steps on the one beat and two beat.


Mambo

Can Mambo recapture the glory of its golden days? Can the flashy Cuban dance step find a new following in the 1990's?

The Mambo dance originated in Cuba where there were substantial settlements of Haitians. In the back country of Haiti, the "Mambo" is a voodoo priestess, who serves the villagers as counselor, healer, exorcist, soothsayer, spiritual advisor, and organizer of public entertainment. However, there is not a folk dance in Haiti called the "Mambo."

The fusion of Swing and Cuban music produced this fascinating rhythm and in turn created a new sensational dance. The Mambo could not have been conceived earlier since up to that time, the Cuban and American Jazz were still not wedded. The "Mambo" dance is attributed to Perez Prado who introduced it at La Tropicana night-club in Havana in 1943.

Since then other Latin American band leaders such as Tito Rodriquez, Pupi Campo, Tito Puente, Machito and Xavier Cugat have achieved styles of their own and furthered the Mambo craze. The Mambo was originally played as any Rumba with a riff ending. It may be described as a riff or a Rumba with a break or emphasis on 2 and 4 in 4/4 time. Native Cubans or musicians without any training would break on any beat. It first appeared in the United States in New York's Park Plaza Ballroom - a favorite hangout of enthusiastic dancers from Harlem. The Mambo gained its excitement in 1947 at the Palladium and other renowned places such as The China Doll, Havana Madrid and Birdland.

A modified version of the "Mambo" (the original dance had to be toned down due to the violent acrobatics) was presented to the public at dance studios, resort hotels, and at night-clubs in New York and Miami. Success was on the agenda. Mambo happy dancers soon became known affectionately as "Mambonicks".

The Mambo craze did not last long and today the Mambo is much limited to advanced dancers. Teachers agreed that this is one of the most difficult of dances. One of the greatest contributions of the Mambo is that it led to the development of the Cha-Cha.

The Mambo is enjoying a renewed popularity due to a number of films featuring the dance as well as a man named Eddie Torres. Eddie is a New York dance pro and Mambo fanatic who has launched a crusade to make sure the dance reigns in the ballroom once again. Torres has become the leading exponent of the style, steadily building a reputation as a dancer, instructor, and choreographer. He has become known as the "Mambo King of Latin Dance". Torres is determined to reintroduce dancers to what he believes is the authentic night-club style of mambo dancing, which in the 1990's is increasingly known as Salsa.

It's a great time for Latin American dances, says Torres. "The Mambo is hot now, like it was in the '50's. It is a dance with many influences -- African, Cuban, Jazz, Hip-Hop, even some ballet. You'll never run out of steps."

Popular Mambo songs include "Mambo Italiano", "Papa Loves Mambo", "Mambo #5", "I Saw Mommy Do The Mambo", and "They Were Doin' The Mambo". 'Dance City', the superb CD album featuring Hernandez and the Mambo Kings Orchestra, stands on its own as one of the best recordings of its kind in years, an energetic big band-style session that recalls the glory days of Tito Puente and Tito Rodriguez.

Most people treat Mambo as a very fast dance. In essence, it is a slow and precise dance that doesn't move very much.


Merengue

The Merengue is the national dance of the Dominican Republic, and also to some extent, of Haiti, the neighbour sharing the island. There are two popular versions of the of the origin of the Dominican national dance, the Merengue. One story alleges the dance originated with slaves who were chained together and, of necessity, were forced to drag one leg as they cut sugar to the beat of drums. The second story alleges that a great hero was wounded in the leg during one of the many revolutions in the Dominican Republic. A party of villagers welcomed him home with a victory celebration and, out of sympathy, everyone dancing felt obliged to limp and drag one foot.

Merengue has existed since the early years of the Dominican Republic (in Haiti, a similar dance is called the Meringue). It is possible the dance took its name from the confection made of sugar and egg whites because of the light and frothy character of the dance or because of its short, precise rhythms.

By the middle of the nineteenth century, the Merengue was very popular in the Dominican Republic. Not only is it used on every dancing occasion in the Republic, but it is very popular throughout the Caribbean and South American, and is one of the standard Latin American dances.

There is a lot of variety in Merengue music. Tempos vary a great deal and the Dominicans enjoy a sharp quickening in pace towards the latter part of the dance. The most favored routine at the clubs and restaurants that run a dance floor is a slow Bolero, breaking into a Merengue, which becomes akin to a bright, fast Jive in its closing stages. The ballroom Merengue is slower and has a modified hip action.

The Merengue was introduced in the United States in the New York area. However, it did not become well known until several years later.

Ideally suited to the small, crowded dance floors, it is a dance that is easy to learn and essentially a "fun" dance.

Origins of Merengue

The origin of this dance, according to the Dominicans themselves, from a program shown on "SANTO DOMINGO INVITA".

Merengue is a combination of two dances, the African and the French Minuet, from the late 1700's - early 1800's. The black slaves saw the ballroom dances in the Big Houses and when they had their own festivities started mimicking the "masters' dances". But the Europeans dances were not fun, they were very boring and staid, so over time, the slaves added a special upbeat (provided by the drums), this was a slight skip or a hop.

The original Merengue was not danced by individual couples, but was a circle dance, each man and woman faced each other and holding hands - at arm's length. They did not hold each other closely and the original movements of this dance were only the shaking of the shoulders and swift movement of the feet. There was no blatant movement of the hips like there is today, as native African dances do not move the hips. In fact, African dances, as well as other Indigenous dances throughout the world, consist of complicated steps and arm movements. Tribal dancing does not have "primitive" sexual shaking of the hips, this is only done in Hollywood movies.

So, the origin of the Merengue is very similar to that of the "Cake Walk" dance of the American South.


Rumba

The word Rumba is a generic term, covering a variety of names (i.e., Son, Danzon, Guagira, Guaracha, Naningo), for a type of West Indian music or dancing. The exact meaning varies from island to island.

There are two sources of the dances: one Spanish and the other African. Although the main growth was in Cuba, there were similar dance developments which took place in other Caribbean islands and in Latin America generally.

The "rumba influence" came in the 16th century with the black slaves imported from Africa. The native Rumba folk dance is essentially a sex pantomime danced extremely fast with exaggerated hip movements and with a sensually aggressive attitude on the part of the man and a defensive attitude on the part of the woman. The music is played with a staccato beat in keeping with the vigorous expressive movements of the dancers. Accompanying instruments include the maracas, the claves, the marimbola, and the drums.

As recently as the second world war, the "Son" was the popular dance of middle class Cuba. It is a modified slower and more refined version of the native Rumba. Still slower is the "Danzon", the dance of wealthy Cuban society. Very small steps are taken, with the women producing a very subtle tilting of the hips by alternately bending and straightening the knees.

The American Rumba is a modified version of the "Son". The first serious attempt to introduce the rumba to the United States was by Lew Quinn and Joan Sawyer in 1913. Ten years later band leader Emil Coleman imported some rumba musicians and a pair of rumba dancers to New York. In 1925 Benito Collada opened the Club El Chico in Greenwich Village and found that New Yorkers did not know what Rumba was all about.

Real interest in Latin music began about 1929. In the late 1920's, Xavier Cugat formed an orchestra that specialized in Latin American music. He opened at the Coconut Grove in Los Angeles and appeared in early sound movies such as "In Gay Madrid". Later in the 1930's, Cugat played at the Waldorf Astoria Hotel in New York. By the end of the decade he was recognized as having the outstanding Latin orchestra of the day.

In 1935, George Raft played the part of a suave dancer in the movie "Rumba", a rather superficial musical in which the hero finally won the heiress (Carol Lombard) through the mutual love of dancing.

In Europe, the introduction of Latin American dancing (Rumba in particular) owed much to the enthusiasm and interpretive ability of Monsieur Pierre (London's leading teacher in this dance form). In the 1930's with his partner, Doris Lavelle, he demonstrated and popularized Latin American dancing in London.

Pierre and Lavelle introduced the true "Cuban Rumba" which was finally established after much argument, as the official recognized version in 1955.

Rumba is the spirit and soul of Latin American music and dance. The fascinating rhythms and bodily expressions make the Rumba one of the most popular ballroom dances.


Bachata

A slow bolero originating in Cuba, exported to the Dominican Republic where it became part of Dominican folk music.


Bantú

The African Congolese people and culture. Considered one of the most influential African cultures throughout the Caribbean.


Baqueteo

The rhythmic pattern played by the timbalero in the Danzón. A style developed by Cuban timpanists, of playing beats on the shell or bead while the fingers of the other hand "filled in."


Barracón

The barracks which were used as slave quarters in colonial Cuba, quite frequently built surrounding an inner courtyard.


Danzón

A Cuban song style and dance form derived from the Contradanza, Danza, Danza Habanera and interpreted by the Charanga orchestras and instrumentation. Miguel Failde has been credited with composing the first danzón, "La Altura del Simpson" in 1879. Originally an ABAC form (A-Paseo (introduction), B-Flute melody, A-repeat of the Paseo, C-String Trio). Later a D section (the Nuevo Ritmo) was added creating an ABACD form. This nuevo ritmo section integrated elements of the Cuban Son and generated the Mambo as well as the development of the Montuno section of arrangements, and later the Cha-Cha-Cha.


Rueda de Casino

Thanks to the defined structure of Casino, appeared the popular Rueda de Casino, a type of choreography in circle form that is made by several pairs of dancers, guided by a leader who "sings" the movements.....

In order to speak of the antecedents of the Rueda de Casino it is necessary to go back to the reign of Luis XIV in France where the first ballets first appeared. As of that moment they instituted "ballets de corte". In order to have a good title it was necessary to know certain choreographies that were performed in the celebrations of the nobility. Clear examples: the Minuet and the Contradanzas.

In the XVIII century, with the presence of French fleets in the bay of Havana, the arrival of emigrants of Louisiana, New Orleans and fundamentally the French emigration coming from Haiti with the 1791 revolution produced the appearance in Cuba of the French Contradanzas and derived from this the Cuban Contradanza arises. The court of Luis XIV, the Creole aristocracy, Spanish and including the town interpreted the dance with pre-planned figures that all had to know and directed by a bastonero.

There have been contradiction between the informants of the place where casino fist appeared. Some say that it first appeared in the Spanish Casino, Grammar school of Havana, the Patricio Lumumba and others say in the Sport Casino; what is true is that it expanded throughout the capital.

Rueda de Casino became a national phenomenon after Rosendo, choreographer and dancer of the "Ballet de la Televisi€n Cubana", presented it in the televising program Para Bailar in 1980.

In orde to make a Rueda, there must be at least two couples, a leader, and that all " men " know the figures that he is going to sing. It is deduced, that the sprouting of the wheel has a social and group character. Rueda de Casino is done between friends and its main intention is diversion. Although, when acquiring the ability to dance in a Rueda, the competition starts between Ruedas and dancers: " The one that makes a mistake gets out of the Rueda " this constitutes diversion with a certain sense of responsibility.

If one is dancing Rueda for diversion, it does not matter, generally, if you are make a mistake, you do not know what "they sing", or if you invent a turn to solve the situation. It is very common to make a Rueda de Casino in private parties, meetings with friends, and, of ourse, in the dance floors.

The second case: the competitions between Ruedas, more typical in the dance floors where each group prepares its Rueda and its calls. The peculiar thing is that after they danced, they were their own judges.

The third case " The one that loses leaves ", as its name says, the leader calls and tries to deceive the dancers so that they lose, if they make a mistake they leave along their partner, or if the leader makes a mistake when calling "out of time", he also leaves and is replaced by other leader.

In order to dance in a Ruedal it is necessary to ask permission to the leader, he can approve it or not since this is a group manifestation. Another " democratic" way to disapprove the entrance of another couple is declaring " The one that loses leaves ". This consists of letting the couple enter and immediately singing a move that is only known by the group, evidently the unliked pair makes a mistaken and leaves.

The graduation of a casino dancer is to learn the Rueda. Therefore, in order to dance, it is necessary to first dominate casino. It is true to say then that if the couple dominate casino perfectly, they could dance Rueda de Casino with their eyes closed.

In the Rueda, the figures are executed by the men and the women constitute the base. The women maintain the circular structure and the rythm and the men do the "piruetas (turns)", the changes and the improvisations.

A Rueda de Casino is good not necessarily if the dancers are making complicated turns, but it depends on the skill of the leader. A leader must "sing" the Rueda with grace, creativity, respecting the times and continuity, because it would be possible to be turned into a disorganized Rueda for the dancers as for the spectators. A good leader is able to create figures in the moment and is able to precisely communicate them to the other dancers. Also a good leader adorns the calls with a phrase, Ex: "Oye ella te quiere apretar, pero tu le dices que no".

If the Rueda has too many couples, it is possible to make a Rueda inside a Rueda. But, above all, with or without a strict organization of a Rueda, remember that the entire purpose of the Rueda is to have fun with your friends.

The following are some examples of Rueda calls: Setenta, Panque, Evelyn, Enchufla, BeBe, and much, much mor


What is 'Salsa Rueda

"Rueda" means wheel or circle. It is a type of salsa dancing done by a group in a circle, with partners being passed around. This wildly popular dance was done everywhere in Cuba---in the streets, in parking lots, in clubs, in homes. The moves to this dance are numerous and can be very complex. The dance is done by two or more couples who do the moves in synchrony. A member of the circle calls the moves for everyone to execute.

Each move has a name and most have hand signals since it is hard to hear in noisy nightclubs. Moves can be called in quick succession, and along with frequent partner exchanges, this creates a very dynamic and exciting atmosphere for everyone involved. The group nature of the dance is unique and makes it quite social. A group consciousness develops to make the rueda work well---with everyone watching the leader for the calls. Dancers have to open up their sphere of awareness far beyond what is necessary for ordinary partner dancing.

Whether you are dancing or watching, it is thrilling when a rueda circle works well and flows smoothly!! Rueda can be done to any salsa music. It is best danced to music with a driving beat and no rhythm breaks. (Latin music often changes rhythm throughout one song, unlike American music.)

The timing of the dance is "quick, quick, slow"----exactly the same as salsa. The "slow" beat is twice as long as the "quicks." Hence there are 4 beats to a measure and the dancer steps on 3 of them. Note that salsa dancers can step on beats 1, 2 and 3 or on beats 2, 3, and 4. The former pattern is called "dancing on 1" and the latter is called "dancing on 2," assuming that the first step is the rock step. Most Cubans dance on two, and some American dancers prefer the more relaxed feeling that dancing on two creates.

However, some dancers prefer to dance on one since that is more consistent with an American approach to music, and the first beat is easier to find. Dancing on two is a little more musically difficult. Rueda in this country is generally danced on one. To the reader, this difference--which beat the dance pattern starts on---may seem like a small matter. But to serious "on 1" or "on 2" dancers, it is the stuff of endless discussion and debate!!

salsa/rueda is related to the ballroom dance mambo. Mambo is always danced "on two" and the moves are sharper. In mambo, you hold still on beat one. In salsa you continue to glide through the beat even when you are not taking a step. This creates a more fluid, undulating feeling to salsa---like an ocean wave.


Francés

l' histoire de la Salsa

Des années 20 aux années 60 Je commencerais mon petit tour d' horizon dans les années 20 à partir desquelles les maisons de productions américaines ont commencé à exporter les musiques cubaines à l'etranger. Rappelons le riche chaudron culturel qui a vu fondre les rythmes espagnols, francais, et africains engendrant, dès le début du XVI siècleà Cuba, des genres musicaux nouveaux. Essentiellement portés par les musiciens noirs qui en dépit de l' esclavage et des diverses répressions furent très créatifs, ces nouveaux genres vont de pairs avec des instruments métis qui ne sont plus ni africains ni européens, tels le tres, la conga, le bongo, les timbales.

Au début des années 20 le Danzon, genre musical très populaire à Cuba issu de la Contredanse(fin du XVIIIème) voit arriver à la Havane un nouveau genre musical afro hispanique, apparu en Oriente à la fin du XIXème siècle: le Son. Les instruments utilisés pour le jouer étant peu onéreux(en comparaison des orchestres de Danzon), les musiciens l' adoptent avec enthousiasme. D' abord considéré comme vulgaire il conquis rapidement un large public à Cuba puis à l'etranger, porté dans les années 30 par les maisons de disques américaines. Parallèlement, de nombreux portoricains immigrent à NewYork auxquels s' ajoutent des cubains créant ainsi une importante communauté latino essentiellement regroupée dans le quartier "El Barrio".

Plusieurs clubs latins voient alors le jour à Manathan mais la musique latino, identitaire, boudée par les producteurs anglosaxons reste très communautaire. En 1935 les frères cubains Orestes et Cachao Lopez, soucieux de moderniser le Danzon introduisent dans la structure du morceau un cours passage consistant en rifs soutenus par la cloche : le mambo. De nombreux compositeurs s' inspirent de ce nuevo ritmo mais ce n'est qu'au début des années 50 que Perez Prado élabora le Mambo comme genre musical distinct, employant des éléments de jazz et de variétés dans ses compositions : La fievre du mambo est née.Vehiculée notamment par le groupe Newyorkais "The Afrocubans" et Tito Puente dont les arrangements sont de plus en plus sophistiqués, le Mambo fait fureur aux Etats Unis et dans le monde entier.

"The Afrocubans" maintiennent des liens permanents et importants avec les Jazzmens afroamericains développant ainsi le LatinJazz et l' introduction des percussions cubaines dans la musique américaine. C' est aussi à cette époque(1952) qu'apparait le Cha Cha Cha, onomatopée qui aurait été improvisée par les coeurs de l"Orchesta America" lors d'un mambo lent, donnant ainsi naissance à un nouveau genre mucical qui sera d' ailleurs détrôné quelques années plus tard par la Pachanga qui débarque à NewYork au cours de l'été 60.


Des années 60 à nos jours

En 1959, la révolution Castriste marque un tournant important dans l'histoire des musiques latinoamericaines : exils de nombreux artistes cubains aux Etats Unis, Portorico, et dans une moindre mesure en Europe, rupture des échanges entre Les Etats Unis et Cuba. Dés lors les évolutions de la musique cubaine resteront confinées au sein de l'île et il faudra attendre le boom commercial des années 90 pour que le monde découvre ou redécouvre la musique cubaine. Cela se fera du côté des musiques traditionnelles, notamment le Son et le Boléro au travers d'interprètes cubains agés tels que Compay Secundo, Ibrahim Ferrer, Ruben Gonzales..., supermediatisés par le fameux Buena Vista Social Club(1996) qui dépassa le million d'unité vendu dans le monde.

A New York, la musique latine, en quête d' inspiration et confrontée aux succès grandissant des Beatles et autres groupes anglosaxons, se tourne alors vers la Popmusic et la Soulmusic donnant ainsi naissance au Boogaloo et au Shing a Ling(années 60).Après la vogue du Boogaloo, les musiciens latins, portés par les courants de revendications politiques et sociales(n' oublions pas que la communauté "latino" de New York est des plus défavorisée), reviennent alors à des genres plus typiquement cubains et portoricains(notamment la Plena et la Bomba de Portorico) : La Salsa, dont les graines avaient été plantées lors des jamsessions(grandes rencontres musicales entre les musiciens vedettes de l'époque) organisées au milieu des années 60 par l'hegémonique label Fania, fleurit à la fin des années 60 à NewYork. L'ossature de la Salsa est cubaine mais son public et ses interprètes sont en majorité portoricains.

Cette mixture diabolique, portée par la Fania, va faire des millions d'adeptes convertis lors des grandes messes que sont les shows de la Fania All Stars, reunissant parfois sur scène plus de 30 vedettes, et posera pied dans toute l'Amérique latine, l'Afrique, l'Europe, et, le Japon !...Actuellement la Salsa connait un vif interêt dans le monde entier et loin d'être une mode, cette musique et cette danse, de part leur richesse culturelle et musicale, garderons à mon avis toujours une place importante sur la scène internationnale.


Conclusion

C'est une succession de circonstances socio-politico-économiques mais aussi de grands talents de la musique qui on conduit à l'emergence, à la fin des années 60, à New York, de la Salsa comme genre musical distinct. De part sa nature, elle englobe une sphère difficile à circoncire mais l'on se méfiera malgré tout des amalgames faux et réducteurs, parfois à but lucratif, parfois par ignorence, souvent les deux...


II- La danse : Les différents styles

Attention, il ne s'agit pas pour nous de porter un jugement de valeur mais de fournir quelques éléments caractéristiques permettant de se faire une idée ; l'essentiel étant pour tout un chacun de se retrouver et de s'éclater dans ce qu'il fait. A partir de cette évidence, tout est bon !...Bien sur il existe autant de styles qu'il y a de danseurs, mais grosso-modo on peut classer la Salsa en trois familles

La salsa colombienne : Le pas de base est sautillé, les "passes" sont quasiment inéxistantes.

La salsa portoricaine se danse en ligne, avec un pas de base avant arrière. Plus élaborée que la cubaine, elle se caractérise par des techniques précises de guidage, de tours et de shines (jeux de jambes) offrant des possibilités de variations quasiment infinies conférant à cette danse une grande richesse.

Le style Los Angeles, dansé sur le premier temps(on danse alors plus sur la mélodie), très démonstratif avec de nombreuses acrobaties.

Le style New York, dansé sur le deuxième ou sixième temps(on danse alors sur la clave), plus fin et subtil. Les prouesses techniques bien réelles sont laissées en arrière plan au profit de l'expression stylistique et de l'élégance.


Le Mérengué

Si le mérengué est reconnu comme la danse nationale de la République Dominicaine depuis 1930, ses origines sont en réalité très controversées. Les origines musicales cubaines (le mérengué provient de l'Upa cubain) sont ici à dissocier des origines haïtiennes/dominicaines de la danse.

Plusieurs histoires populaires décrivent l'origine de cette danse. On raconte que un personnage de la révolution haïtienne de 1791 fut accueilli chez lui pour célébrer la victoire. Le malheureux ayant une jambe de bois se mit à danser avec la foule qui se mit à l'imiter et à danser d'une manière qui resta dans le temps et évolua pour donner le pas de base du mérengué. Un autre histoire nous dit que le pas serait issu de la démarche des esclaves enchaînés tous ensemble à la cheville qui récoltaient la canne à sucre au rythme du tambour.

Le mérengué est joué en Haïti et en République Dominicaine depuis le milieu du 18e siècle et c'est en ces lieux que l'on retrouve les formes les plus proches des origines de la danse. Une des caractéristiques de la danse est le mouvement très prononcé des hanches qui diffère du mouvement des hanches en danses latines internationales.

Évolution Comme beaucoup de danses populaires non codifiées, le mérengué a évolué jusqu'à nos jours où il se danse en position fermée, le couple tournant dans le sens de rotation des aiguilles d'une montre bien souvent (mais le sens contraire est possible). De temps en temps, une main est lâchée permettant à l'un ou l'autre des danseurs de tourner sur lui-même. Du côté des pieds, c'est très simple : il y a un pas à chaque battement et on change de pied à chaque fois (comme la marche). Aujourd'hui, le mérengué est souvent associé à la salsa car ne nombreux mouvements de salsa sont réalisés plus facilement en mérengué. On danse le mérengué un peu partout sur le continent américain et dans l'ouest de l'Europe.


La Bachata

Pourquoi un article sur la Bachata dans un site dédié à la Salsa. Tout simplement parce la Bachata est aujourd’hui appréciée et dansée dans tous les endroits où l’on passe ou joue de la Salsa, du Merengue...

La Bachata est encore peu présente dans les discothèques à Paris. Née à la République Dominicaine, elle y est très populaire depuis une dizaine d’année. Elle rencontre aussi un succès massif à Madrid et un intérêt croissant dans d’autres capitales européennes. Plus complexe et plus expressive que son cousin le merengue déjà très dansé, on constate sa popularité grandissante par le nombre des aficionados qui enchaînent ses pas très caractéristiques. La Bachata est toute en balancement, en rotation, toute en contraste : 3 pas suivi d’un quatrième déhanché en contre point. Toute en attitude, elle permet aussi l’improvisation. Pour apprendre à la danser il sera difficile de trouver un bon professeur à Paris. Vous pouvez toujours aller à Madrid où il y a d’excellents enseignants ou profiter de vos prochaines vacances en République Dominicaine. Sinon regarder les autres danser, s’entraîner d’abord pour acquérir le pas de base et ensuite la pratique...

La musique se joue à plusieurs guitares, trois ou quatre, accompagnées de percussions, bongo, maracas, guiro et une basse. Il est difficile de lui trouver une filiation nette mais il est probable que des musiques cubaines comme le boléro ont eu une certaine influence. Plus généralement, comme beaucoup de musiques des caraïbes, les interférences entre les styles de musiques sont multiples et les musiciens de Bachata écoutent, voire jouent du son, de la guajira ...etc.

Origines Quelles sont ses origines ? Au début des années 60 la Bachata faisait partie de la catégorie romantique, la musique que l’on écoute. Certains latinos disent même la musique ’para beber’ (pour boire en écoutant les paroles) par opposition à la musique ’para bailar’ (pour danser et faire la fête). C’est la musique écoutée lors des fêtes populaires du dimanche après midi, lors des réunions de familles où les orchestres locaux participaient. C’était une musique de détente, autour d’une table, entre amis et/ou famille où l’on mange, l’on discute, on écoute ensemble les paroles voire on reprend en chœur les chansons les plus connues. Ces fêtes de villages ou de quartiers étaient très importantes, car elles rythmaient une vie pauvre et sans liberté. Mais ce côté convivial n’était pas apprécié de tout le monde.

Les classes dominantes considéraient cette musique comme vulgaire, mineure et paysanne. Et c’est vrai que pendant longtemps le sens du terme était négatif et synonyme de musique populaire de seconde qualité à tel point que ’Bachatero’ était un terme utilisé pour désigner les mauvais musiciens. Mais peu à peu les rythmes et les mélodies se sont enrichis. Mais surtout la Bachata s’est enracinée socialement en parlant concrètement de la misère des campagnes ou des quartiers défavorisés, de l’excès boisson, des bordels, des conflits... Le tout avec comme toile de fond un romantisme écorché pour décrire la détresse et les découragements rencontrés avec la femme aimée dans des contextes sociaux et économiques dégradés.

Contexte historique Et ce n’était pas de la fiction pour les Dominicains. En effet la situation a été très difficile pour plusieurs générations. L’histoire récente de la Républicaine a été misérable et les malheurs ont commencé par la sanglante dictature de Rafael Trujillo ou ses présidents fantoches interposés (1930-1960), jusqu’à son assassinat en 1961. Mais ce n’était pas fini car les USA sont très actifs pour écraser un soulèvement révolutionnaire (dans un contexte de révolution castriste). En 1966 est élu à la présidence Joaquin Balaguer qui fut l’homme lige de Trujillo, il a réussi le tour de passe-passe pour apparaître comme l’artisan de la transition démocratique, sous la tutelle des Etats-Unis, au début des années 1960. Ce "père de la démocratie dominicaine", laisse en 1978 une démocratie gangrenée par la corruption et l’impunité.

Aujourd’hui Mais le terme a pris un sens plus positif avec l’émergence de la Bachata dans l’industrie du disque à la fin des années 80, début des années 90. Au départ, même les orchestres de seconde zone de Merengue avaient plus de visibilité sur les grandes chaînes de télévision ou de radio que les plus grandes stars de la Bachata. Jusqu’à ce qu’un grand musicien, Juan Luis Guerra ait mis sur le marché l’album "Rosa" en 1991, pour atteindre des records de vente dans le pays et commencer à faire connaître internationalement la Bachata, il remporte en effet un Grammy pour cet album. Juan Luis Guerra est une véritable icône dans son pays, poête et musicien du peuple.

Formé aux USA, il a touché à de nombreux genres y compris le Jazz lorsqu’il était à l’université de Berkeley. Mais de retour dans son pays il mélange la musique afro- caraïbéennes avec sa propre expérience au sein d’un groupe appelé ’440’ qui est la fréquence en hertz du LA, la note de musique.

Mais c’est José Manuel Calderón qui est considéré par beaucoup comme le fondateur ou le père de tous les bachateros, car il fut le n° 1 en son temps avec de grand succès comme "Serpiente Humana", "Luna", "Sálvame" et bien d’autres encore. La nouvelle génération de la Bachata est représentée par Luis Segura. Le titre "Pena por ti" a sérieusement augmenté la popularité du style à son plus haut niveau avec d’autres comme Anthony, Raulin Rodriguez, Teodoro Kings and Joe Sides. Ces quatre bachateros sont tous auteurs, compositeurs et et ont tous eu de grands succès ces dernières années. Si en plus vous ajoutez de grand interprêtes comme Frank Kings, Luis Vargas, Monchy et Alexandra, Zacarías Ferreira, Good Alex, Frank Reyes, la pérennité de la Bachata est assurée.


La Rueda de Casino

La rueda de casino est une salsa cubaine dansée à plusieurs couples sur une musique salsa vive et enivrante. Cette danse porte aussi les noms de « rueda casino », « casino rueda », « salsa casino » et « rueda ».

Pour danser la rueda, mot espagnol qui signifie « roue », des couples forment un cercle. Ces derniers exécutent une variété de pas et de figures de salsa complexes en réponse au capitaine qui commande, par des mots ou des signes, les différents mouvements - Ocho!, Enchufla!, Dile que no!, Dame!, etc.

Les mouvements des couples peuvent être courts et simples, comme un changement de partenaires, ou longs et complexes et demander agilité et rapidité. C'est un peu comme une chorégraphie. Les fréquents changements de partenaires et les figures exécutées simultanément par plusieurs couples en font un spectacle vivant et joyeux.

Un peu d'histoire…La rueda de casino tire son nom d'un club de La Havanne, El casino Deportivo, où cette danse s'est développée. Durant les années 1950, des danseurs renommés s'y rencontraient pour des compétitions amicales. Ils créaient de nouveaux pas durant la semaine et allaient au club la fin de semaine pour expérimenter et montrer leurs trouvailles. Ces danseurs commencèrent, peu à peu, à exécuter leurs mouvements ensemble. Afin de conserver la distinction entre les différentes figures de danse, ils se mirent à les nommer : la rueda de casino était née et elle s'est vite popularisée dans les rues de Cuba.

La rueda aux États-Unis Dans les années suivantes, plusieurs Cubains émigrèrent aux États-Unis. Ils apportèrent avec eux une culture propre, qui comprenait la musique et la danse. La rueda de casino s'est doucement taillé une place dans la communauté latino-américaine de Miami jusqu'à connaître à la fin des années 1980 une explosion de popularité.

Le phénomène de la rueda s'est aussi transporté en Californie. Deux styles légèrement différents se sont développés, celui de Miami et celui de Californie. On danse maintenant la rueda de New York à Paris, en passant par les pays d'Asie et, bien sûr, au Québec.


Reggaeton

L'Histoire du Reggaeton ou Spanish Reggae. Le Reggaeton est un genre de Dancehall de langue espagnole avec de nombreuses influences (Hip Hop). Le reggaetón est né en Amerique Centrale et dans les Caraîbes. Les premiers enregistrements de Spanish Reggae en Amerique Latine ont été conçus a Panama au milieu des années 70. A cet époque, un grand nombre d'immigrés jamaïquains avaient étés apportés pour la construction du Canal de Panama. Ces immigrés Jamaïquains apportèrent avec eux la musique reggae à la population de Panama. Des Artistes comme El General, Nando Boom, Chicho Man, Rene Renegado, Black Apache sont considérés comme les premiers dj's de raggamuffin du pays et le reggae de cet époque n'est pas a confondre avec le reggaeton ki lui est le mélange final du Spanish Reggae avec le hip hop, en espanol il s'ecrit Reguetón et il a son batement de caisses propre appelé le DEM BOW originaire d'un son de SHABBA RANKS du même nom. Les paroles du reggaeton sont plus inspirées du hip hop que du dancehall comme la controverse sur l'image dite dégradée de la femme qu'on retrouve dans le hip hop. Sans oublier sa danse propre du PERREO la danse du "chien chien" ou "Doggy Style" qui a fait exploser la controverse.

En 1985, le rappeur Vico C de Porto Rico produit le premier disque de hip hop de langue espagnole. Ainsi les deux influences principales du Reggaeton se sont mises en place en place, comme les pays producteurs de ce genre. La production du spanish reggae à décollé sérieusement au Panama dans les années '90 arrivant par l'importation aux portes de Puerto Rico. Vers le milieu de la décennie les Porto Ricains faisaient leur propre matériel de Riddim, avec des influences claires du Hip Hop et ce sont ces enregistrements qui sont a considérer comme veritable Reggaeton. Le Reggaeton viendrait du mot "Reggae Town" mot utilisé dans les bas cartiers comme a New York pour désigner ce nouveau genre musical. Cependant le Panama a toujours eu sa propre production de Spanish Reggae et sa propre scène a été influencé par les Porto Ricains des années plus tard. Aujourd'hui la musique s'épanouit également dans les 2 pays et s'est également étendue au reste de l'Amerique Latine.

2. Caractéristiques du Reggaetón. La musique est même aujourd'hui, très semblable au Ragga jamaïquain. Quasi le même rythme de base est utilisé dans toutes les productions de reggaeton et celui ci est inspiré du Soca traditionnel et du dancehall Jamaïcain .Plusieurs des flows tendent à être dans le modèle Ragga, bien que les flows hip hop soient les plus communs. Beaucoup de riddims utilisés dans le Reggaeton sont également directement pris des productions jamaïquaines, avec des changements relativement mineurs. Cependant, en dépit du niveau relativement élevé de variations basiques il est souvent très créatif, avec quelques excellents producteurs et interprètes incorporant leurs propres milieux musicaux personnels à l'ouvrage des chansons. Ainsi le REGUETON jouit de nos jours d'influences comme la Techno, la House, le Merenhouse (Proyecto Uno, Zona 7)et plus récemment la Bachatta. Le lyrique, comme la plupart des musiques populaires de classe ouvrière, est souvent au sujet de la réalité des rues, les malentendus, les situations injustes, l'amour, l'amitié, la fraude et la passion. Le reguaeton n'est qu'a ces débuts...

3. Le Reggae Town aujourd'hui. Le genre s'est beacoup développé dans la taille au cours de ces dernières années grâce a Dj Playero (c'est dans Playero 37 que Daddy Yankee eut sa Notoriété)et Dj Nelson( The Noise 5 et The Noise 6 furent très célèbres à Porto Rico et en République Dominicaine. Chezina, Master Joe, Baby Rasta Y Gringo, Polaco devinrent très célèbres apres ces albums). Le Reggaeton entra vraiment aux Etats Unis quand DJ BLASS produit Plan B et Speedy dans des albums comme Reggaeton Sex. L'un des sons qui vraiment vraiment dans les rues des Etats Unis attirant des fans des 4 coins fût TRA TRA TRA de DON CHEZINA par la suite kes fanatiques s'interesserent a des sons comme Amor Con La Ropa de Speedy, No Puedo Estar Sin Sexo de Plan B, et Dembow de Yandel. La plupart des Producteurs actuels comme LUNY TUNES et ELIEL sont apparus en 2003 dans des albums comme MAS FLOW, THE LAST DON, GARGOLAS 4 et commence à atteindre l'identification internationale.

Dans le passé, le plus grand coup international de Reggaeton était jusqu'ici "Papi Chulo (Te Traigo el HMmm...)" par Lorna du Panama mais OYE MI CANTO et GASOLINA l'ont détroné sans oublier TORTURA. Le plus récemment, les artistes de Porto Rico (qui produisent indiscutablement les artistes les plus populaires du genre) se sont développés au point d'être immensément populaires sur l'île et l'extérieur. Les plus grands sont Tego Calderón, Don Omar, Wisin y Yandel, Héctor y Tito, Daddy Yankee, Zion y Lennox, Gringo y Baby Rasta, et Ivy Queen. Ce sont les artistes de reggaeton les plus côtés au Porto Rico, et la majeure partie de l'Amérique latine. Tous ont exécuté des concerts massifs au Porto Rico et ce sont eux qui sont crédités pour introduire le reggaeton dans le courant principal et de lui permettre de devenir plus commercial et d'embrasser le public qui l'avait châtié dans son commencement. Le Reggaeton commence également à amasser beaucoup de fans dans les régions tels que La Floride, New York, Boston, Chicago, et petites poches des Etats-Unis où la population de latino est importante et où il y a une grande scène de clubs.

Et les grandes compagnies de musique prennent la notification. Sony Music a signé des contrats avec des artistes tels que Buddha's Family, le Mickey Perfecto, et le Noztra. Universal Music est également l'un des distributeurs principaux du genre à l'intérieur et à l'extérieur du Porto Rico. Ils ont des affaires avec la plupart des grandes compagnies de production du reggaeton sur l'île. De nos Jours, LUNY TUNES( Francisco Saldana and Victor Cabrera) s'apparentent aux NEPTUNES ces producteurs mélangent rythmes RnB et Hip Hop à merveille. Ils furent découvert par Dj Nelson et crèerent nombreux des hits reggaeton. A l'epoque épaulés par Noriega de nos jours de nouveaux producteurs de talent les épaulent comme Nelly (pas celui de St Louis Lunatics) Nesty et Cheka. L'une des plus grandes maison de production de Porto Rico est IV MUSIC avec des artistes comme Daddy Yankee , Don Omar et Hector y Tito sous contract.

4. Thèmes du Reggaetón. Les thèmes aiment la réalité de la rue, malentendus, situations injustes, amour, la passion et le sex. Les succes internationnaux ont parlé pour le moment que de sex, d'amour et de fiesta. Le reggaeton du coup a une image simpliste de sex et de machisme alors qu'il respecte la conception festive du Dancehall il n'a pas la violence et la homophobie qui a marqué son cousin Jamaïcain. Pour contrer les détracteurs le Reggaeton trouve son impulsion dans la reggaetonera Ivy Queen" La Diva" qui par une force de caractère et une écriture rude à réussi à s'imposer et est hautement respectée dans le milieu du reggaton et ses fans comme ses featurings sont nombreux. Dans ce genre les thèmes sont très varies a l'image de ces productions.

5. Reggaeton Connections. Don Omar a organisé un concert en Amérique du sud à côté d'artiste internationaux comme Sean Paul du dancehall, travaillé à côté d'artistes célèbres de merengue, a été décrit en vedette sur le plus nouveau CD de Los Rabanes, participé avec Ednita Nazario dans son concert récent, et fait une affaire publique avec Emilio Estefan pour la production de quelques chansons. Il sera également le premier rappeursà participer pendant les concerts populaires célèbres de Banco qui ont lieu chaque année. Héctor y Tito eux-mêmes ont enregistré à côté de Jose Feliciano, et plus récemment à côté de Victor Manuelle et Domingo Quiñones (deux artistes populaires de salsa). Ils ont également l'intention de faire participer Gilberto Santa Rosa à leur prochain album. D'autres artistes ont eu de hautes collaborations avec d'autres artistes en dehors du genre de reggaeton, le plus notamment : Tego Calderón avec Fat Joe, Wyclef Jean, Cyprès Hill, Nore, Toño Rosario, et 50 Cent. Il est également le visage officiel de Hennessy sur le marché latino-américain. Le prochain album de Ivy Queen "Real" a des chansons à côté de Sean Paul, Beenie Man, La India, et de Fat Joe. Daddy Yankee a une chanson à côté de NAS appelé "la Prophétie", avec Elephant Man pour le remix de Rah Rah et a également une voie sur la bande sonore du film One Tough Cop.

Le Reggaeton a vu son premier Hit frapper aux Etats-Unis quand N.O.R.E. fit exploser"Oye Mi Canto" avec Tego Calderon aux côtés des Nina Sky, et Daddy Yankee (pour la vérsion clip), stations radio frappées et MTV, aussi bien que le BET, forgeant la première union vraie entre le Genero (reggaeton)et le Hip hop mouvement principal.


Kuba

República de Cuba

Wahlspruch: Patria y Libertad

Amtssprache Spanisch

Hauptstadt Havanna (La Habana)

Staatsform Sozialistische Republik

Präsident Fidel Castro Ruz

Fläche 110.860 km²

Einwohnerzahl 11.346.670 (Stand Juli 2005)

Bevölkerungsdichte 102 Einwohner pro km²

Unabhängigkeit von Spanien am 10. Oktober 1898 erklärt, am 20. Mai 1902 anerkannt

Währung Kubanischer Peso, konvertierbarer Peso

Nationalfeiertage 1. Januar Sieg der Revolution (1959),

1. Mai Internationaler Tag der Arbeiter,

26. Juli Sturm auf die Moncada-Kaserne (1953),

10. Oktober Beginn des Unabhängigkeitskrieges (1868)

Kfz-Kennzeichen C

Internet-TLD .cu

Vorwahl +53

Kuba (span: Cuba) ist ein Inselstaat in der Karibik. Im Nordwesten hat die Insel einen Küstenstreifen zum Golf von Mexiko, die gesamte Nordküste liegt jedoch am Atlantischen Ozean.

Wichtige Agrarprodukte sind unter anderem Zucker,Tabak,Rum,Zitrusfrüchte,Kaffee,Kakao,Reis,Kartoffeln,Bohnen und Vieh.

Geographie Kubas

Kuba ist die größte Insel in der Karibik. In der Rangfolge der größten Inseln der Welt liegt sie auf Platz 16. Das Nachbarland im Norden sind die USA mit ihrem Bundesstaat Florida. Im Nordwesten liegt der Golf von Mexiko, im Westen die mexikanische Halbinsel Yucatán. Kuba ist großteils eben, mit Hügellandschaft und Bergen hauptsächlich im Südosten. Der höchste Punkt ist der Pico Turquino (1.974 m ü. NN) in der Sierra Maestra.

Havanna ist die größte Stadt Kubas und Hauptstadt der Insel. Die nächstkleineren Städte sind Santiago de Cuba, Holguín und Camagüey. Im Südosten der Insel befindet sich der Marinestützpunkt der US-Navy Guantanamo Bay. Diese Exklave ist von einer früheren vorrevolutionären kubanischen Regierung de facto auf unbegrenzte Zeit an die USA verpachtet worden. Das Klima ist tropisch.

Es gibt eine trockenere Jahreszeit von November bis April und eine regnerische Jahreszeit von Mai bis Oktober. Im Osten Kubas entstand der Nationalpark Alejandro de Humboldt, der die vier östlichsten Provinzen Holguín, Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo umfasst.

Das Gebiet schützt viele wichtige Ökosysteme zu Land (68.890 ha) und zu Wasser (2.250 ha), wie die Küste mit ihren Mangroven und vorgelagerten Riffen, die küstennahen Trockenwälder und die höher gelegenen und niederschlagsreichen Regenwälder mit dem 1.168 Meter hohen Gipfel des El Toldo.

Der Nationalpark wurde im Dezember 2001 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Siehe auch: Liste der Städte in Kuba Zeitzone Die geographische Zeitzone Kubas ist UTC-5. Bis 2004 wurde dies auch so gehandhabt, inklusive einer Sommerzeit. Aufgrund der Energiekrise in diesem Jahr verblieb man in der Sommerzeit (UTC-4, die von April bis Oktober galt) und wechselte nicht, wie sonst, zur normalen Winterzeit zurück (UTC-5 von Oktober bis April). Somit gilt bis heute (Januar 2006) ganzjährig die Sommerzeit mit UTC-4!

Bevölkerung Auf Kuba leben etwa 11 Millionen Menschen. Bevölkerungsentwicklung x1000 Schätzungen zufolge ist die Bevölkerung etwa zu je einem Drittel europäischer, afroamerikanischer und gemischter (Mulatten) Abstammung. Daneben existiert noch eine chinesische Minderheit. Von der indigenen Bevölkerung der Arawak gibt es keine Nachkommen.

Kuba hat mit 1,6 Kindern pro Frau die niedrigste Geburtenrate der lateinamerikanischen Staaten und der westlichen Hemisphäre nach Kanada. Dies liegt vor allem daran, dass Abtreibung in Kuba kostenlos und aus sozialen, medizinischen und eugenischen Gründen allgemein üblich ist, mehr als jede dritte Schwangerschaft wird künstlich abgebrochen.

Die Kindersterblichkeit beträgt 6,33 Kinder je 1000 Geburten und ist die zweitniedrigste in Amerika nach Kanada. Homosexualität wird auf Kuba von staatlicher Seite nicht mehr unterdrückt. Ab Ende der achtziger Jahre sprachen sich Fidel Castro und die Vorsitzende der kubanischen Frauenförderation (Federación de Mujeres Cubanas) Vilma Espín öffentlich gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben aus. edoch ist Homosexualität in Teilen der Bevölkerung immer noch verpönt. Religionen

Durch eine Verfassungsänderung vom 12. Juli 1992 wurde Kuba von einem atheistischen Staat zu einem säkularen, wodurch auch Gläubigen die Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei (PCC) ermöglicht werden sollte. Als Kubas Hauptreligion gilt neben dem Katholizismus die Santería, eine afro -katholische Mischreligion. Sie basiert auf der animistischen Religion der westafrikanischen Yoruba und ist stark mit katholizistischen Elementen versetzt.

Da die Religionen keine offizielle Struktur besitzen, sind die tatsächlichen Anhängerzahlen schwer zu ermitteln. Als unpolitische und unorganisierte Form der Religionsausübung erfreut sich die Santeria in den letzten Jahren sogar staatlicher Förderung. Der Katholizismus ist die - vermutlich nach der Santería - stärkste Religionsgemeinschaft Kubas.

Einigen Schätzungen zufolge sind etwa 35 Prozent der Kubaner katholisch getauft, darunter jedoch auch viele Santería-Anhänger. Andere Schätzungen gehen von höheren Zahlen aus. Da die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche Voraussetzung für die Santería ist, sind genaue Abgrenzungen nicht möglich.

Neben der katholischen Kirche sind in den letzten Jahren zahlreiche protestantische und vor allem evangelikale Gemeinden entstanden.

Daneben zählt man etwa 89.000 Zeugen Jehovas, deren Anhängerschaft sich trotz Verhaftungen und Predigtdienstverboten wegen ihrer ablehnenden Haltung gegenüber chirurgischen Eingriffen und Bluttransfusionen seit der Revolution mehr als verfünffacht hat. Katholische Schutzpatronin Kubas ist die Virgen de la Caridad de Cobre (Barmherzige Jungfrau von El Cobre), die in der Santería auch für die Göttin der Flüsse und der Liebe Ochún steht.

Havanna – Blick auf das Kapitol Hauptartikel: Geschichte Kubas Kuba und die dort lebenden Arawak gerieten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter spanische Kontrolle. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden die indigenen Völker durch Gewalt und Krankheit praktisch ausgerottet. Für den sehr arbeitsintensiven Zuckerrohranbau besorgten die spanischen Pflanzer sich im 17. und 18. Jahrhundert zehntausende afrikanischer Sklaven.

Die Kämpfe der Kolonie um Unabhängigkeit begannen 1868 und dauerten mit Unterbrechungen bis zum Abzug der Spanier im Jahr 1898 an, als die USA intervenierten (Spanisch-Amerikanischer Krieg).

Die USA besetzten die Insel, bis sie schließlich 1902 endgültig die formale Unabhängigkeit erlangte, aber kein souveräner Staat wurde. Die Souveränität war bis 1934 durch das Platt Amendment eingeschränkt, das den USA bei Beeinträchtigung US-amerikanischer Interessen ein jederzeitiges Interventions-Recht in Kuba gab.

Ein Überrest dieser US-amerikanischen Sonderrechte ist der gegen den erklärten kubanischen Willen noch heute von den USA aufrechterhaltene Marinestützpunkt Bahía de Guantánamo (Guantanamo Bay), der heute wieder Berühmtheit erlangt als Militärgefängnis für amerikanische Gefangene und Terrorverdächtige.

1959 ersetzte die Revolution unter der Führung von Fidel und Raúl Castro, Camilo Cienfuegos und dem Argentinier Ernesto Che Guevara die langjährige Diktatur von Fulgencio Batista durch eine revolutionäre Regierung. Seit 1961 (Deklaration von Havanna) ist Kuba ein sozialistisches Land.

Flagge Kubas Wegen der von der Revolutionsregierung betriebenen Verstaatlichungspolitik, von der insbesondere eine Reihe großer US-amerikanischer Wirtschaftsunternehmen, aber auch kubanische Großgrundbesitzer mit Besitz über 64 Hektar Land betroffen waren, verhängten die USA Sanktionen gegen Kuba, die schließlich unter dem Einfluss der Exilkubaner um den Alkohol-Clan Bacardi in einer totalen Wirtschaftsblockade der Insel mündeten, welche bis heute andauert.

In Resolutionen der UNO und auch auf dem 15. Iberoamerikanischen Gipfeltreffen 2005 wurden die USA aufgefordert, ihre Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegenüber Kuba zu beenden.

Parallel dazu verließen in mehreren Flüchtlingswellen tausende Kubaner ihre Heimat, von denen sich ein Großteil in Florida ansiedelte. Kuba suchte und fand Unterstützung bei den sozialistischen Staaten Osteuropas, insbesondere der damaligen Sowjetunion. Auf Grund der strategischen Lage Kubas eskalierte 1962 der Konflikt zwischen den USA und der UdSSR in der sogenannten Kubakrise. Darin wurde Kuba zum Spielball zweier Atommächte.

Nach dem politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch von Kubas wichtigsten Handelspartnern und Geldgebern (Sowjetunion und COMECON) zu Beginn der 1990er Jahre erlebte Kuba eine schwere Wirtschaftskrise, die 1993 ihren Tiefpunkt fand. Unter der Führung von Carlos Lage Dávila wurde die Wirtschaft dezentralisiert und an die Erfordernisse des Weltmarktes angepasst, Marktwirtschaft und Devisenhandel in einigen Nischen zugelassen.

Seitdem gehört Kuba laut Weltbank zu den Staaten der Dritten Welt mit wirtschaftlichen Zuwachsraten. Joint-Venture-Geschäfte im Tourismus-Bereich, die Zusammenarbeit mit neuen Außenwirtschaftspartnern (u.a. Spanien, Italien, Kanada, Brasilien, Volksrepublik China, Venezuela), die Entdeckung von neuen Ölvorkommen und die Vermarktung der bedeutenden Nickelvorkommen trugen zur Stabilisierung der kubanischen Wirtschaft bei. Allerdings entstanden auch soziale Disparitäten. Siehe auch: Liste der Gouverneure und Präsidenten auf Kuba

Che Guevara-Wandbild in Santa Clara, Kuba Staat und Regierung Die Staatsorganisation entspricht dem klassischen sozialistischen Modell: Formal ranghöchstes und gesetzgebendes Organ ist das Parlament (asamblea nacional del poder popular), welches den Staatsrat (consejo de estado) und den Ministerrat, welcher als Regierung fungiert, wählt. Tatsächlich ist das nur zweimal im Jahr zusammentretende Parlament relativ einflusslos und hat vor allem die Aufgabe, Entscheidungen abzusegnen.

Die Abgeordneten sind an der Staatsführung oder gar an der Kontrolle der Exekutive nicht beteiligt und nur nebenberuflich tätig, sie erhalten keine Diäten. Gemäß der Verfassung ist die führende Rolle im Staate der Kommunistischen Partei Kubas (Partido Comunista de Cuba) zugewiesen, welche sie gemeinsam mit den Massenorganisationen (Gewerkschaften, Komitees zur Verteidigung der Revolution, Frauen- und Jugendverbände etc.), die als Transmissionsriemen dienen, ausübt. Staatspartei wie Massenorganisationen sind hierarchisch von oben nach unten aufgebaut. Andere Parteien sind nicht zugelassen.

Einen ähnlichen Monopolstatus genießen auch die Massenorganisationen, Arbeitnehmerorganisationen außerhalb des staatlichen Gewerkschaftsbundes sind verboten. Innovativ ist die Tatsache, dass in allen Wahlkreisen mindestens zwei Bewerber aufgestellt werden müssen, welche nicht immer Mitglied der Partei sind. Allerdings werden alle Bewerber von einem Ausschuss der PCC und der Massenorganisationen ausgewählt und dürfen keinen Wahlkampf betreiben, also keine eigenen politischen Programme vorstellen.

Auf diese Weise führt die Parteispitze den Staat, ein ähnlicher Aufbau ist auf den unteren administrativen Ebenen gegeben. Als gleichzeitiger Generalsekretär der PCC, Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates sowie Oberbefehlshaber der Streitkräfte vereinigt Fidel Castro alle Macht im Staate in seiner Person. Die Staatsverfassung Kubas lässt sich somit als totalitär-autokratisch kennzeichnen.

Das Gerichtswesen unterliegt staatlicher Kontrolle. Bei einfachen Zivil- und Strafverfahren auf den unteren Ebenen stellen Laien-, sonst Berufsrichter die Mehrheit. Alle Richter werden von der Volksvertretung ihrer jeweiligen Ebene gewählt. Das kubanische Rechtssystem entspricht nicht rechtsstaatlichen Standards, gewährleistet aber in unpolitischen Bereichen – insbesondere dem Zivilrecht – eine funktionierende Gerichtsbarkeit. Es gibt keine unabhängige Anwaltschaft.

Der PCC gehören etwa 15% der erwachsenen kubanischen Staatsbürger an. Aufgenommen werden nur Personen, welche sich durch einen vorbildlichen Lebenswandel und ideologische Festigkeit auszeichnen. Die Parteizugehörigkeit ist Voraussetzung für den beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg in vielen Bereichen. Von den Mitgliedern wird ebenso wie von denen der anderen Massenorganisationen freiwillige unbezahlte Arbeit für die Wirtschaft erwartet. Kontrolle der Bevölkerung

In jedem Viertel hat ein Beauftragter der kubanischen Regierung seine Mitbürger auf ideologische Festigkeit zu prüfen, politische "Straftaten" anzuzeigen und darauf zu achten, dass niemand den gelenkten Wahlen fernbleibt. Daneben gibt es die politische Polizei, welche dem Innenministerium untersteht. Ihr Netzwerk überzieht das gesamte Land und gewährleistet Kontrolle über jeden Betrieb. Sie betreibt auch das Informantennetzwerk.

Die Regierung bemüht sich, jeden Bürger von seiner Kindheit an in das totalitäre System einzubinden. Schule und Arbeitsplatz unterliegen der Kontrolle des Staates und dienen der Indoktrination. Schüler, Studenten und Arbeitnehmer werden von ihren Lehrern und Gewerkschaftsfunktionären jährlich auf ihre ideologische Festigkeit hin schriftlich beurteilt und katalogisiert.

Außerhalb der Arbeitszeit übt der Staat Einfluss über die Massenorganisationen aus, in denen die Mitglieder ideologisch geschult werden und freiwillige Arbeit für den Staat leisten. Auch die Staatsgewerkschaft sieht es als ihre Hauptaufgabe an, ihre Mitglieder zu unbezahlter Mehrarbeit anzuhalten und über die politische Treue der einzelnen Arbeitnehmer nach oben Bericht zu erstatten.

Eine – zumindest öffentlich zur Schau getragene Übereinstimmung mit der Parteilinie ist Voraussetzung für Studium und berufliches Fortkommen. Selbst Psychologen müssen der Regierung regimekritische "Fälle" melden und natürlich hat die Staatssicherheit Zugang zu ihren Akten.

Die Regierung erreicht so immer wieder eine beeindruckende Mobilisierung. Bei gut geplanten wochenlangen Demonstrationskampagnen bringt sie beinahe jeden erwachsenen Kubaner mindestens einmal auf die Straße (Rekord: 7 Millionen Teilnehmer).

Für das Verfassungsreferendum zur Festschreibung des Sozialismus konnten die Comites de Defensa de la Revolucion die Unterschriften von fast 93% der Bevölkerung sammeln. Durch entsprechende Sanktionsmaßnahmen wird auch regelmäßig eine Wahlbeteiligung von über 90% erreicht. Opposition

Eine dem Staat und der Partei gegenüberstehende, organisierte Opposition ist im politischen System Kubas nicht vorgesehen. Nicht staatskonforme Parteien oder Organisationen der Zivilgesellschaft sind illegal.

Es gibt mehrere hundert, meist nur aus wenigen Mitgliedern bestehende Organisationen und Parteien, die in Dachverbänden wie der Asamblea Para Promover la Sociedad Civil en Cuba (Versammlung zur Förderung einer Zivilgesellschaft auf Kuba), Todos Unidos (Alle Zusammen), Convergencia Liberal Cubana (Liberale Kubanische Konvergenz) oder der Frente de Unidad Nacional (Front der Nationalen Einheit) zusammenarbeiten, teilweise aber auch untereinander zerstritten sind.

Wichtige Gruppen sind die Partido Solidaridad Democrática (Partei der Demokratischen Solidarität), das Movimiento Cristiano Liberación (MCL, Christliche Befreiungsbewegung, Gründer: Osvaldo Payá) oder der Arco Progresista (Spektrum des Fortschritts) und die von Martha Beatriz Roque Cabello geführte Asamblea Para Promover la Sociedad Civil en Cuba, wobei letztere eng mit rechten exilkubanischen Organisationen in Miami zusammenarbeitet, was von den anderen großen Oppositionsgruppen sehr kritisch gesehen wird.

Deutlich wurde dieser Unterschied in der Haltung zur ersten öffentlichen und von der kubanischen Regierung geduldeten Versammlung zur Förderung der kubanischen Zivilgesellschaft am 20. Mai 2005 unter Vorsitz von Martha Beatriz Roque Cabello und Vladimiro Roca in Havanna: die erstgenannten Organisationen und die Hälfte der 75 Opfer der letzten Massenverhaftung erklärten ihre Nichtteilnahme bzw. Ablehnung der dort vertretenen politischen Ziele.

Die innerkubanische Opposition versucht zum Teil mit friedlichen Mitteln, zum Teil gewaltsam eine Transformation auf Kuba zu erreichen. Friedliche Mittel dazu sind neben Aufklärungsarbeit gegen die allgegenwärtige staatliche Propaganda vor allem Aktionen wie (ungenehmigte) Demonstrationen, Sammlungen von Bürgerinterviews, Unterschriftensammlungen für (später nicht genehmigte) Volksabstimmungen und (abgelehnte) Angebote an die Regierung zum gemeinsamen Dialog.

Diese Aktionen sind für die Teilnehmer nicht ungefährlich, da sie naturgemäß ein öffentliches Eingeständnis der regimekritischen Haltung mit sich bringen. Daneben gibt es kleine unabhängige Gewerkschaften oder Bibliotheken abseits der amtlichen Propagandamaschinerie.

Außerhalb Kubas existiert unter den 2 Millionen kubanischen Emigranten (siehe Exilkubaner) in Miami eine aktive Opposition, deren wichtigste Organisation die allgemein als rechtsradikal eingeschätzte Cuban-American National Foundation CANF ist.

Neben Aufklärungs- und Lobbyarbeit betreiben einige exilkubanische Organisationen auch regelrechte Flugdienste über der Karibik, um kubanische Flüchtlinge aus dem Meer zu fischen und sicher an Land zu bringen. Einige fliegen mit Kleinflugzeugen sogar bis nach Kuba und werfen dort regierungskritische Flugblätter ab.

Im Februar 1996 ließ das Regime zwei dieser Flugzeuge über dem offenen Meer von der Luftwaffe abschießen, wobei umstritten ist, ob sich die Flugzeuge bei diesem Angriff innerhalb oder außerhalb des kubanischen Hoheitsgebietes befanden.

Teilweise in Zusammenarbeit mit Stellen der US-Regierung verüben dortige Oppositionsgruppen auch einzelne Terroranschläge, um die Lage in Kuba zu destabilisieren. Für die kubanische Regierung sind prinzipiell alle Oppositionsgruppen und – aktivitäten das Werk des US-Imperialismus.

Tatsächlich stehen insbesondere einige exilkubanische Organisationen den USA nahe und streben nach der Überwindung des Castro-Regimes eine enge Anbindung an den großen Nachbarn an; ihre Kritiker bezeichnen dies als offenen oder verdeckten Annexionismus. Die US- Regierung hat allein für das Jahr 2006 15 Mio. US$ im Haushalt für die Unterstützung von kubanischen Oppositionsgruppen und exilkubanischen Organisationen in Miami vorgesehen (Quelle: USAID Kuba-Programm 1, die z.T. unmittelbar von der US-amerikanischen Interessensvertretung in Havanna an die Zielorganisationen ausgezahlt werden oder über die Exilorganisationen in Miami verteilt werden.

Eine 2005 eigens geschaffene US-Behörde im Weißen Haus, die Commission on Assistance to a Free Cuba (Unterstützungskommission für ein freies Kuba) soll die Arbeit der verschiedenen Ministerien gegen die kubanische Regierung koordinieren.

Die kubanische Regierung enthält ihren Bürgern systematisch und strukturell wesentliche Menschenrechte vor, insbesondere die Rechte auf Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit, freie Meinungsäußerung, Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Medien- und Informationsfreiheit, Ausbildungs- und Berufsfreiheit, Freizügigkeit innerhalb und außerhalb des Landes, Versammlungs-, Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit.

Rechtsstaatlichkeit, faire Verfahren und eine unabhängige Anwaltschaft sind nicht gewährleistet.

Die Verfassung erwähnt zwar die Grundrechte, ordnet ihre Ausübung aber den staatlichen Zielen unter. Es gibt keine unabhängige richterliche Gewalt, welche die Einhaltung der Menschenrechte sicherstellt. Menschenrechtsvereinigungen sind nicht zugelassen.

Als besonders schlimm gelten die kubanischen Gefängnisse, in denen zur Zeit fast ein Prozent der Bevölkerung, darunter Hunderte politische Gefangene, einsitzen (die Unterscheidung zwischen politischen und nichtpolitischen Gefangenen ist nicht immer ganz einfach, weil viele Dissidenten auch wegen unpolitischer Gummitatbestände, wie Asoziales Verhalten, eingekerkert werden).

Gefangene werden häufig entfernt von ihren Angehörigen untergebracht und Besuche nur selten gestattet, ebenso wenig haben sie Zugang zu Radio oder Zeitungen. Nach Berichten ehemaliger Gefängnisinsassen sind primitivste Lebensbedingungen, verweigerte medizinische Versorgung, Isolationshaft, Misshandlungen und teilweise Folter an der Tagesordnung.

Das Regime untersagt als eines von wenigen Ländern dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz den Zugang zu den Haftanstalten, so dass die dortigen Gefangenen völlig ihren Wärtern ausgeliefert sind. Auch normale Bürger müssen mit Polizeiwillkür rechnen.

Die Todesstrafe ist nicht abgeschafft und ist für zahlreiche, auch politische, Straftaten vorgesehen und wird immer noch verhängt, allerdings nur selten vollstreckt. Zur Zeit befinden sich rund 45 Kubaner in Todestrakten. Zuletzt wurde die Todesstrafe 2004 in drei Fällen vollstreckt.

Die Hingerichteten hatten zuvor eine Hafenfähre entführt und dabei andere Fahrgäste als Geiseln genommen und mit deren Ermordung gedroht.

Internationale Kritik an dem Urteil wurde vor allem deswegen laut, weil die Männer nur eine Woche nach der Entführung hingerichtet wurden. Opposition und kritische Meinungsäußerung wird mit den Mitteln des Strafrechts geahndet. Dissidenten können jahrzehntelang eingesperrt werden, ihre Strafen müssen sie regelmäßig voll absitzen.

Gemäß dem ley de peligrosidad ist es sogar möglich, jeden, der „eine Bedrohung für den Sozialismus“ darstellt, unbegrenzt lange und ohne Gerichtsverfahren in Haft zu halten. Bedroht sind vor allem die vielen international unbekannten regierungskritischen Bürger, die keine weltweite Lobby haben. Auf willkürliche Massenverhaftungen folgen oft ebenso willkürliche Freilassungen.

Neben den Maßnahmen des Strafrechts gibt es auch eine ganze Palette von "weichen" Maßnahmen mit denen die Regierung gegen Regimekritiker vorgeht: Drohungen, Schikane, Hausarrest, Beschlagnahmungen, öffentliche Verunglimpfungen und Verlust des Arbeitsplatzes. Zur Rechtfertigung der Menschenrechtsverletzungen führen das Regime und seine ausländischen Verteidiger folgendes an: Vergleich mit anderen Ländern.

Zum einen wird darauf abgestellt, dass die kubanische Regierung viele Menschenrechtsverletzungen lateinamerikanischer Diktatoren (Verschwindenlassen, Todesschwadronen) unterlassen hat, zum anderen wird in fast allen Kommentaren auf die Menschenrechtslage in den USA und seit neusten insbesondere auf das rechtsfreie Gefängnis in Guantánamo Bezug genommen. Verunglimpfung der Opfer.

Insbesondere wird behauptet, dass die meisten Regierungskritiker von den USA unterstützte und bezahlte Agenten seien. Kritik am "bürgerlichen Menschenrechtsbegriff".

Kuba behauptet, soziale Menschenrechte (Recht auf Arbeit und Bildung, Recht auf Teilhabe am nationalen Wohlstand und Recht auf medizinische und soziale Versorgung) besser zu achten als andere lateinamerikanische Staaten und tlw. die USA selbst.

International sorgen vor allem Human Rights Watch und Amnesty International dafür, dass die Menschenrechtsverletzungen an den Kubanern im Gespräch bleiben. Auch die UN-Menschenrechtskommission, in der Kuba selbst Mitglied ist, erteilte dem Land dieses Jahr eine "gemäßigte Rüge". Emigration

Prinzipiell ist das Auswanderungsrecht nicht gewährleistet, ungenehmigtes Verlassens des Territoriums, aufgrund der Insellage ohnehin gefährlich, wird strafrechtlich verfolgt. Bevorzugtes Auswanderungsziel sind die USA, aufgrund ihres Wohlstandes, der familiären Beziehungen zu den zahlreichen Exilkubanern und der Hilfe der US-Regierung für kubanische Emigranten (insbesondere dem sofortigen Erwerb der Staatsbürgerschaft).

Mit den Vereinigten Staaten besteht ein von der Clinton-Regierung ausgehandeltes Migrationsabkommen: die USA stellen jedes Jahr 20.000 in der Bevölkerung sehr begehrte Visa aus, die eine legale Auswanderung ermöglichen. Im Gegenzug verpflichteten sich die USA, alle illegalen Flüchtlinge, welche sie auf See aufgreifen, unverzüglich wieder nach Kuba abzuschieben.

Dies wird jedoch seit der Amtsübernahme von Präsident Bush nicht mehr praktiziert. In den Jahren nach der Revolution verließen große Teile der ehemaligen Staatsführung, der Oberschicht, des Mittelstandes und des Klerus Kuba. Zur zweiten großen Emigrationswelle nach der Revolution kam es 1980, als über US-amerikanische Sender die Nachricht verbreitet wurde, dass die peruanische Botschaft in Havanna Visa für die Ausreise nach Peru ausstelle, mit denen eine Weiterreise in die USA möglich sei.

In Anbetracht des Ansturms von zehntausenden Ausreisewilligen, die zum Teil seit langem über Pässe verfügten, forderte der peruanische Botschafter Polizeischutz an. Als eine Gruppe diesen Polizeischutz durchbrach, zwei Polizisten tötete und trotzdem nicht von der peruanischen Botschaft ausgeliefert wurde, hob die kubanische Regierung die Abriegelung der peruanischen Botschaft auf.

Die unhaltbaren Zustände auf dem Botschaftsgelände wurden am 17. April dadurch beendet, dass Fidel Castro in einer Rede die Möglichkeit eröffnete, auch ohne Visum mit dem Schiff vom Hafen Mariel aus in die USA auszureisen. Die Schiffe wurden bis zur 12-Meilen-Zone vor die US-amerikanische Küste eskortiert. Innerhalb von drei Monaten verließen ca. 125.000 Kubaner das Land.

Um diese Einwanderungswelle zu beenden, schloss die US-Regierung unter dem Präsidenten Carter mit der kubanischen Regierung ein Abkommen, das die legale Einreise über festgelegte Quoten regeln sollte, aber von der nachfolgenden Reagan-Regierung nicht mehr eingehalten wurde. Die Regierung untersagt jede Mitnahme von Besitz und das Eigentum von Immigranten wird sofort verstaatlicht.

Insgesamt verliessen über eine Million Kubaner seit der Revolution ihre Heimat, über 2 Millionen Kubaner leben außerhalb der Insel. siehe auch Artikel Exilkubaner Bildungswesen

Bildung ist in Kuba kostenlos und es besteht eine 9-jährige Schulpflicht. Kuba hat ein dreigeteiltes Bildungssystem, das aus Grund-, Mittel-, und Oberschule besteht. Kubas Bildungssystem gehört zu den besten in Lateinamerika. 2001 lagen die kubanischen Schüler der vierten und fünften Klasse bei einem Test der UNESCO weit vor den anderen lateinamerikanischen Ländern.

Weltbankpräsident James Wolfensohn sagte Ende 2002, dass es Kuba gelungen sei, die Einschulungsquote auf 100 % zu steigern. Die Analphabetenquote liegt bei 0,2 %. Nach dem UNESCO-Education for All Development Index (2004) gehört Kuba zu den am höchsten entwickelten Ländern der Welt im Bildungsbereich (neben Kanada, Finnland und Südkorea).

Als Folge davon hat Kuba eine hervorragend ausgebildete Bevölkerung. Doch fällt es schwer, dieses Potenzial angemessen zu nutzen. Viele Ärzte und Facharbeiter erledigen im Tourismussektor Arbeiten völlig unterhalb ihrer Qualifikation, weil teilweise schon das Dollartrinkgeld eines Tages ihrem Monatsverdienst entspricht.

Aus den selben Gründen gibt es auch viele Schulabbrecher. Das Studium auf Kuba ist kostenlos, allerdings müssen alle Studenten nach ihrem Abschluss drei Jahre lang für den Staat einen Sozialdienst ableisten. In Kuba ist der Frauenanteil der Studenten höher als in jedem anderen lateinamerikanischen Land.

Ebenso schneiden kubanische Studenten besser ab als ihre Kommilitonen in Lateinamerika in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Sprache. Diese Leistungen werden auch von Regierungsgegnern anerkannt.

Harvard Graduate School of Education In Kuba gab es drei sogenannte Bildungsrevolutionen. Die dritte Bildungsrevolution wurde ca. 2000 gestartet und sollte Probleme, wie die steigende Zahl von Schulabbrüchen, das vermehrte Schwänzen, den Verfall von Gebäuden, die Ausstattung der Schulen und den Mangel an Lehrern lösen.

Heute beträgt die durchschnittliche Klassenstärke 12 Schüler und jede Schule besitzt Computerarbeitsplätze und Video-Geräte. Zwischen 2000 und 2002 wurden für die Renovierung, Erweiterung und Neubau von ca. 779 Grund- und Mittelschulen 20 Millionen Euro und 215 Millionen Peso ausgegeben.

Probleme gibt es bei den Lehrkräften, da diese mit ungefähr 250 Kubanischen Peso (ca. 8 Euro) im Monat schlecht bezahlt werden und darum lieber im Tourismus arbeiten, wo mehr Geld (Devisen) verdient werden kann. Um dem Unterrichtsausfall entgegenzutreten, werden sogar Jugendliche zu sogenannten Notlehrern ausgebildet. Nach Schätzungen sollen bisher 40.000 Notlehrer ausgebildet worden sein.

Teil des kubanischen Bildungswesens sind auch regelmäßige Verschickungen in Landinternate, wo die älteren Schüler und Studenten neben ihrer Ausbildung kostenlos in der Landwirtschaft arbeiten.

Das Schulwesen steht für Jungen auch im Dienst vormilitärischer Ausbildung, ältere Schüler lernen den Umgang mit Waffen. Die Lehrer müssen jährlich jeden Schüler und auch dessen Eltern nach der politischen Ausrichtung und den politischen Aktivitäten schriftlich beurteilen. Militär

Die Revolutionären Streitkräfte Kubas (FAR - Fuerzas Armadas Revolucionarias) bestehen aus wehrpflichtigen Männern sowie Berufssoldaten und -soldatinnen. Sie sind ca. 38.000 Mann stark. Dem einflussreichen Militär gehört auch ein großer Teil der kubanischen Wirtschaft. Daneben verfügt das Innenministerium über paramilitärische Einheiten.

Aufgrund der eigenen historischen Erfahrungen (30-jähriger Unabhängigkeitskampf im 19. Jahrhundert, Invasion in der Schweinebucht) sowie des Verteidigungskrieges Vietnams gegen China 1979 wurden die Milizen zur Territorialverteidigung (MTT-Milicias de Tropas Territoriales) geschaffen. Die Milizen setzen sich aus dem Regime ergebenen Arbeitern, Hausfrauen, Studenten etc. zusammen.

Die Milizionäre haben in ihren Wohn- und Arbeitsgebieten Zugang zu Waffen und sind für einen Guerillakrieg gegen mögliche Invasoren (gedacht ist speziell an die USA) ausgebildet. Nach kubanischer Auffassung ist der Zugang zu Waffen für die regimetreueste Minderheit ein wichtiger Teil demokratischer Machtausübung, aus dem die kubanische Revolution historisch und aktuell ihre Legitimität ableitet.

Militärisch ist es die Aufgabe der Milizen, im Falle einer Invasion die gegnerischen Kräfte zu binden und damit den Einheiten der regulären Armee Zeit zur taktischen und strategischen Restrukturierung zu geben.

Kritiker sehen eher deren Aufgabe darin, Aufstände in der Bevölkerung schnell und blutig zu beenden, bzw. solche gar nicht erst entstehen zu lassen. Wirtschaft

Blick vom Capitolio in Havanna über die Altstadt Kuba zählt zu den letzten bestehenden sozialistischen Volkswirtschaften. Nach dem Ende der UdSSR kam es mit dem Wegfall des wichtigsten Handelspartners Kubas 1991 zu einer ökonomischen Krise (genannt período especial en época de paz = besondere Periode in Friedenszeiten; kurz: período especial/Sonderperiode), die bis heute andauert.

Der Ostblock hatte Kubas landwirtschaftliche Produkte über dem Marktpreis gekauft und Finanzhilfen geleistet, allein die UDSSR zahlte zuletzt 5 Milliarden Dollar jährlich (zum Vergleich: das heutige Bruttosozialprodukt Kubas liegt in einer Größenordnung von etwa 30 Milliarden Dollar jährlich).

Wegen der großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten war der US-Dollar ab 1993 offizielles Zahlungsmittel neben dem Peso, doch seit dem 8. November 2004 ist der US- Dollar durch den Peso Convertible ersetzt. Die desolate Wirtschaftslage zwang die Regierung zu marktwirtschaftlichen Reformen, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Es entstand neben der ineffizienten Planwirtschaft eine zweiter produktiverer Wirtschafsbereich mit marktwirtschaftlichen Elementen.

Erstmals wurde kleine innovative Familien- und Einpersonenbetriebe zugelassen, einige Staatsbetriebe wurden nach betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen geführt und Bauern durften einen Teil ihrer produzierten Waren selbst verkaufen.

Um schnell an ausländisches Kapital heranzukommen und die Standortvorteile als relatives Billiglohnland ohne Betriebsräte und freie Gewerkschaften auszunutzen, erlaubte die Regierung sogar ausländischen Unternehmen auf Kuba zu investieren, tlw. als Joint-Ventures mit Staatsunternehmen.

Kritiker werfen der Regierung vor, damit einen Ausverkauf des Landes zu betreiben. Die ausländischen Unternehmen dürfen sich ihre Mitarbeiter allerdings nicht selbst aussuchen, vielmehr werden diese ihnen vom Staat zugewiesen. Deren Löhne sind für die Regierung eine willkommene Einkommensquelle. Die ausländischen Arbeitgeber müssen den Lohn ihrer kubanischen Mitarbeiter nämlich in Dollar an die Regierung zahlen, welche dann den – nach dem völlig utopischen amtlichen Kurs – umgerechneten Betrag in Pesos ausbezahlt.

Auf diese Weise behält die Regierung 95% des Lohnes ein. Trotz hoher Strafen blüht auch der Schwarzmarkt, da er die Bedürfnisse der Einwohner besser befriedigt als die Planwirtschaft.

Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erholte sich seit der Wirtschaftskrise von 1993 (0,7%) auf 3% im Jahre 2004. Die Produktion hat aber immer noch nicht den Stand des kalten Krieges wieder erreicht. Kubas Außenhandelsbilanz ist stark negativ, das Land muss mehr Güter importieren als es exportieren kann.

Aufgrund einer anhaltenden, von G.W.Bush verschärften US- Blockadepolitik und der ablehnenden Haltung westlicher Nationen gegenüber sozialistischen Ländern, hat Kuba keinen Zugang zu langfristigen Investitionskrediten auf den Weltfinanzmärkten, sondern muss sich Gelder mit niedrigen Laufzeiten zu hohen Zinsen (bis zu 20%) leihen.

Die Staatsverschuldung bleibt im internationalen Vergleich dennoch auf einem niedrigen Niveau und lag im Jahre 2005 bei 13-14 Mrd. Dollar. In der Landwirtschaft ist der Zucker, immer noch Cash crop und Devisenbringer Nummer eins, gefolgt vom Tabakanbau. Die Zuckerproduktion sank jedoch von 9 Millionen Tonnen vor der Revolution auf den heutigen Tiefststand von 2,5 Millionen Tonnen. Inzwischen gewinnt die Nickelproduktion an Bedeutung, hier wirken sich die aktuell hohen Stahlpreise günstig aus. Noch immer müssen Lebensmittel importiert werden.

Wie viele andere Entwicklungsländer versucht Kuba über den Tourismus an Devisen und höhere Staatseinnahmen zu kommen. Viele Konsumgüter, Restaurants, Strände und Hotels sind inzwischen nur noch Touristen vorbehalten. Damit einher ging auch eine rasante Ausbreitung der Prostitution, vor allem auch der Gelegenheitsprostitution.

Individualtourismus und enger Kontakt zur Bevölkerung werden möglichst unterbunden. Ein wichtiger Zweig ist auch der Gesundheitstourismus, viele Menschen kommen nach Kuba und lassen sich in dafür eigens eingerichteten Kliniken (ohne die üblichen mangelhafte Ausstattung) kostengünstig behandeln, diese Kliniken stehen auch Funktionären der Partei und Offizieren kostenlos zur Verfügung.

Kuba besitzt eine hochentwickelte Biotechnologie und hat als erstes Land der Welt Impfstoffe gegen Meningitis B, Meningitis C und Hepatitis B entwickelt.(Länderinformationen). Die Biotechnologie hat in der Landwirtschaft aus Mangel an Energie sowie synthetischen Düngern und Pflanzenbehandlungsmitteln biologische Anbaumethoden gefördert.

Eine ebenfalls hoch entwickelte Pharmaindustrie vermarktet weltweit relativ zahlreiche kubanische Patente auf Medikamente. Eine weitere Stütze der Volkswirtschaft sind die umfangreichen Geldsendungen der exilkubanischen Gemeinden in den USA an ihre Familienangehörigen (etwa 900 Millionen Dollar pro Jahr).

Die Einnahmen daraus sind ungefähr so groß wie die aus dem Tourismussektor. Seit Juli 1960 besteht eine umfassende Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade seitens der USA gegen Kuba, offiziell als Handelsembargo bezeichnet, das in verschiedener Hinsicht gegen das Völkerrecht verstößt: es wurde nicht durch die UNO ratifiziert, sondern wird vielmehr regelmäßig beinahe einstimmig von der UN-Vollversammlung verurteilt es erstreckt sich (entgegen der UN-Charta) auch auf Nahrungsmittel und Medikamente. es bedroht auch Nicht-US-Bürger mit Strafen der US-Gerichtsbarkeit.

Dennoch sind die USA der zehntwichtigste Handelspartner und die kubanische Regierung muss jährlich Nahrungsmittel im Wert einer halben Milliarde Dollar aus dem Land importieren um die Versorgung ihrer Bevölkerung zu gewährleisten. Umwelt und Energie.

Die Stromversorgung ist unzureichend und störanfällig. Die Energieversorgung beruht vor allem auf fossilen Brennstoffen. Seit der Wirtschaftskrise gibt es regelmäßig Stromabschaltungen. Jedoch hat sich die Lage mit Hilfe von venezulanischen Öllieferungen verbessert.

Kubas Umwelt wurde durch die forcierte Industrialisierung stark belastet. Besondere Umweltprobleme sind kontaminierte Gewässer, Luftverschmutzung und Bodenerosion.

Auch der umfangreiche Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft und die mangelhafte Entsorgung von Industrieabfällen gefährden die Umwelt. Der Produktionseinbruch brachte zwangsweise eine gewisse Erleichterung mit sich und veranlasste die Regierung regenerative Energien und Nachhaltigkeit mehr zu fördern.

Offiziell besteht eine umfassende Umweltschutzgesetzgebung, doch ist der Umweltschutz vor allem den Managern der Staatsbetriebe anvertraut, welche sich eher um die Einhaltung der Produktionsvorgaben sorgen. Unabhängige Umweltschutzorganisationen sind nicht zugelassen. Lebensstandard

Trotz der Probleme liegt der Lebensstandard in Kuba laut dem Human Development Index in den entsprechenden Bereichen noch deutlich über dem fast aller lateinamerikanischen Länder sowie Russlands und der Volksrepublik China. Kuba hat im Vergleich zum Rest Lateinmerikas und Teilen der restlichen Welt eine niedrigere Kindersterblichkeitsrate, höhere Lebenserwartung und weniger Analphabetismus.

In anderen Bereichen stagnierte das Wohlstandswachstum sogar oder fiel relativ hinter anderen lateinamerikanische Länder zurück (Telekommunikation, Automobilversorgung, Elektrizitäts- und Nahrungsmittelversorgung). Die Häuser sind alt, renovierbedürftig und überfüllt.

Zwar wird offiziell jedem Kubaner kostenlose Schulbildung und Gesundheitsfürsorge gewährt, doch werden diese Versprechen wegen mangelhafter Sachausstattung nicht immer angemessen verwirklicht. Noch immer sind viele Konsumgüter rationiert und selbst mit den Lebensmittelkarten oft nicht verfügbar. Selten ist vor allem Fleisch.

Weitaus stärker wirkt jedoch der Zugang zu Devisen vor allem über Tourismus und Verwandte in den USA. Armut ist auf Kuba nicht gänzlich verschwunden. Die Löhne und vor allem die Renten gelten für die Masse der Kubaner als sehr gering, so dass sie meisten sich bemühen müssen, im informellen Sektor etwas dazu zu verdienen oder aus der Produktion ihrer Betriebe abzugreifen.

Neben dem Staat betreibt auch die Kirche ein soziales Netz im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Soziale Hilfe außerhalb des Staates wird jedoch nicht gern gesehen und möglichst unterbunden. Ausnahmen gelten nur für die politische Entwicklungshilfe der zahlreichen Solidaritätsvereine außerhalb Kubas, welche bereit sind, mit dem Staat zusammenzuarbeiten.

Kultur Kubanische Musik Hauptartikel: Kubanische Musik In Kuba sind zahlreiche Musikstile und Tänze entstanden, die z. T. international Verbreitung fanden. Zu ihnen gehören der Son, der Mambo, die Salsa, der Danzón, die Rumba, der Cha Cha Cha und die alte und neue Trova (Nueva Trova).

Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA während des Zweiten Weltkrieges kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung aus kubanischen Rhythmen und dem Jazz. Nach 1945 wurde kubanische Musik auch in Westafrika sehr beliebt und beeinflusste den Highlife.

Zunehmenden Einfluss gewinnt weltweit der Reggaeton, moderne kubanische Musik meist jugendlicher Gruppen. Seinen Ursprung hat der Reggaeton in Puerto Rico und Panama.

Einige dieser Hits mit meist schlüpfrigen Texten tauchen neuerdings sogar in europäischen Charts auf. Tanzschulen

Im folgenden sind renommierte Schulen aufgelistet, die Tänzer ausbilden: Conjunto Folklórico Nacional de Cuba Escuela de Tropicana ENIA - Escuela Nacional de Instructores de Arte ISA - Instituto Superior de Arte

Kubanischer Film Vor der Revolution von 1959 gab es auf Kuba keine eigenständige Filmproduktion. Die wenigen Filme, die auf Kuba produziert wurden, ahmten den Stil US- amerikanischer Produktionen nach. Es gab allerdings in Havanna zahlreiche große „Filmpaläste“, in denen alle international bekannten Filme vorgeführt wurden. Andererseits hatten viele Kubaner in den ländlichen Regionen der Insel niemals einen Film gesehen. Erst in den 1960er Jahren entstand eine eigenständige kubanische Filmproduktion.

Am 24. März 1959 wurde aufgrund eines Gesetzes, das mit den Worten „Film ist Kunst“ beginnt, das Kubanische Filminstitut ICAIC gegründet. Bis 1970 bestand die Filmproduktion allerdings hauptsächlich aus Dokumentar -, Zeichentrick- und Lehrfilmen.

Der 1964 in Kuba gedrehte Film Soy Cuba war zwar eine sowjetisch- kubanische Koproduktion mit Micheil Kalatosow als Regisseur, die ausschließlich kubanischen Filmschauspieler und Mitarbeiter des Films gehören jedoch im weiteren Verlauf zu den Begründern eines eher vom französischen und italienischen Avantgarde-Film beeinflussten, dann aber sehr eigenständigen kubanischen Filmstils.

Regisseure wie Tomás Gutiérrez Alea (Tod eines Bürokraten – Muerte de un Burócrata, 1964) führten nicht nur unter Cineasten zu einer internationalen Anerkennung des kubanischen Films.

1977 produzierte das ICAIC bereits innerhalb eines Jahres 10 abendfüllende Filme und 61 Kurzfilme. Bis zur Wirtschaftskrise zu Beginn der 1990er Jahre war die kubanische Film- und Fernsehproduktion ausgesprochen produktiv, musste dann jedoch aufgrund von Geldmangel so zurückgefahren werden, dass in den 1990er Jahren fast nur noch vom Ausland, besonders von Spanien finanzierte Filme hergestellt wurden, was sich auch in den veränderten Inhalten widerspiegelt.

Erst neuerdings gibt es wieder eine eigenständige kubanische Filmproduktion, die mit Streifen wie Suite Habana 2 (Regie: Fernando Pérez, 2003) die besten Traditionen des kubanischen Films fortsetzt.

Bemerkenswert ist der für einen Oscar nominierte Film Erdbeer und Schokolade nach einer Kurzgeschichte von Senel Paz, der gekonnt das Thema Homosexualität in der kubanischen Gesellschaft thematisiert. Gegen Ende der 1990er Jahre wurde durch den Film Buena Vista Social Club von Wim Wenders eine echte Kuba-Welle ausgelöst. Neben der bis dahin schon international verbreiteten modernen kubanischen Musik wurde nun wieder die Musik der 1940er Jahre zum Exportschlager.

Der Film berichtet über die Arbeit von Ry Cooder mit einer Gruppe von kubanischen Musikern, die fast alle bereits das Rentenalter erreicht hatten. Seit 1986 gibt es die von Gabriel García Márquez mit begründete Internationale Hochschule für Film und Fernsehen in San Antonio de los Baños, an der Studenten aus aller Welt, besonders aber Lateinamerikaner und auch Kubaner ausgebildet werden.

Unverzichtbar für Filmfreunde ist der Besuch des alljährlich stattfindenden Festival Internacional del Nuevo Cine Latinoamericano de La Habana 3, welches einen guten Einblick in die Welt des lateinamerikanischen Films ermöglicht.

Kubanische Musik und Kubanische Tänze sind mittlerweile überall auf der Welt zu finden. Vor allem Jugendlichen begeistern sich für die Kubawelle. Zu sehen ist dies auch an Filmen wie Dirty Dancing Havanna Nights.

Kubanische Literatur Auswahl bekannter kubanischer Schriftsteller: Cirilo Villaverde, 1812-1894 Nicolás Guillén José Lezama Lima Alejo Carpentier

José Martí Das Lied Guantanamera von José Joseito Fernández Diaz nach einem Gedicht des kubanischen Nationaldichters über ein Mädchen aus der Provinz Guantánamo ist ein Klassiker der Folkmusik. Onelio Jorge Cardoso Miguel Barnet Jesús Díaz, 1941-2002 Medien

Durch die Wirtschaftskrise von 1993 bedingt ist das umfangreiche Angebot, das es an Printmedien (Zeitungen und Bücher) und Kinos auf Kuba gab, sehr stark zurückgefahren worden, während andere Medien wie Fernsehen und Internet, wenn auch nicht in gleichem Maße, zugenommen haben.

Die kubanischen Medien (medios de difusión masiva) sind Staatseigentum nach Kapitel VI Art. 52. der Verfassung von 1976. Das gesamte Medienwesen dient entsprechend auch der Propaganda des Staates. Presse

Die kubanische Presse steht unter Kontrolle der Regierung, der Kommunistischen Partei Kubas und der Massenorganisationen (Gewerkschaften, Frauenföderation etc.). Den größten Verbreitungsgrad haben folgende kubanische Zeitungen, die alle auch über eine teilweise mehrsprachige Internet-Version verfügen.

Die Zeitungen und Zeitschriften haben trotz ihrer nur allmählich wieder steigenden Auflagen sehr viele Leser, da sie in der Regel in der Nachbarschaft systematisch untereinander ausgetauscht werden.

Unabhängiger Journalismus wird konsequent verfolgt. Insbesondere Berichte über die Lage auf Kuba oder deren Weitergabe an ausländische Medien ist strengstens untersagt. Auf der anderen Seite bemüht sich die Regierung auch zu verhindern, dass sich Bürger aus kubakritischen so dürfen keine ausländischen Publikationen empfangen werden, unbequeme ausländische Sender werden gestört und Internetseiten gefiltert.

Fernsehen

Es gibt auf Kuba drei staatliche Fernsehsender, die von der gesamten Bevölkerung empfangen werden können. Einer davon ist ein reiner Kultur- und Bildungssender. Nahezu alle kubanischen Haushalte verfügen über, allerdings mitunter sehr alte, Fernsehgeräte. Seit Mai 2005 ist die Auslandsversion des kubanischen Fernsehens Cubavisión über Astra (Satellit) auch in Europa zu empfangen. Seit Juli 2005 strahlt der Satellitensender teleSUR sein Programm für Lateinamerika aus, an dem Kuba mit 19% Einlage beteiligt ist. Radio

Neben zahlreichen Radiosendern mit gemischten Programmen und reinen Musiksendern gibt es den viel gehörten Kanal Radio Reloj (Radio Uhr) mit ständiger Zeitansage und mehr oder weniger gefilterten 24- stündigen Tickermeldungen aller internationaler und nationaler Nachrichtenagenturen. Ausländische Sender können frei empfangen werden (mit Ausnahme des zeitweise gestörten US-Propagandasenders Radio Marti). Internet

Seit der Wirtschaftskrise von 1993 setzt die kubanische Regierung verstärkt auf das Internet als Kommunikationsmittel. Mit Hilfe der UNESCO wurde bereits 1994 ein Backbone für die ganze Insel installiert, der zunächst einmal speziell für die Anbindung der Ärzte an aktuelle nationale und internationale medizinische Datenbanken gedacht war.

Jeder kubanische Arzt hat, soweit er über einen Computer verfügt, Zugangsmöglichkeiten zu diesem System, das über Gateways auch den beschränkten Zugang zu internationalen Informationsquellen und die freie Verwendung von E-Mail-Diensten ermöglicht.

Des weiteren gibt es Internetzugänge in Schulen, Betrieben, Post und auch in privaten Haushalten. Privatzugänge müssen beantragt werden und sind so teuer, dass die breite Masse der Bevölkerung von ihnen ausgeschlossen bleibt. Praktisch kommt er nur für die Bestverdiener der Gesellschaft, also Parteifunktionäre, in Frage.

Die Ausstattung aller Schulen mit Computern und die Internet-Nutzung in vielen kubanischen Betrieben führen seit dem Jahr 2000 zu einem stetig ansteigenden internationalen Kommunikationsverkehr besonders über E-Mail. Der Emaildatenverkehr wird allerdings überwacht. Für einen Touristen kostet eine Stunde im Internetcafé zwischen 8 und 10 Convertible Pesos (Dollar).

Mythos Kuba Weltweit gibt es bei vielen Menschen vom linksradikalen Rand bis hinein in die Sozialdemokratie einen "Mythos Kuba". Das kubanische Staatswesen wird als ein(ziger) gelungener Versuch des Sozialismus gesehen, der Vorbildcharakter nicht nur für die so genannte „Dritte Welt“ hat und den es zu verteidigen gilt. Große Sympathien hat das kubanische Modell auch in weiten Teilen Süd- und Mittelamerikas. Gründe hierfür sind:

Die solidarische Hilfe Kubas für andere Länder der Dritten Welt: Militärische Hilfe zur Verteidigung Angolas gegen das damals noch rassistische Südafrika Unterstützung von Staaten der Dritten Welt mit Spezialisten für Alphabetisierung Engagement in der Bewegung der Blockfreien Staaten z. Zt. des Kalten Krieges

Entsendung von Ärzten in andere Länder, so z.B. nach Venezuela, wo im Rahmen der Misión Barrio Adentro eine medizinische Grundversorgung in den Armenvierteln aufgebaut wird, wofür im Gegenzug Venezuela verbilligt Öl an Kuba verkauft. Die vergleichsweise hohen Sozial- und Bildungsstandards, die nach der kubanischen Revolution erreicht wurden.

Das basisdemokratische Rätemodell mit abwählbaren Abgeordneten, die dem Wählerwillen verpflichtet sind. Das Vorliegen einer echten Revolution, die von einer breiten Volksbewegung getragen war. Der Konflikt mit den als neoliberal und imperialistisch gesehenen USA.

Die Tatsache, dass Kuba die allgemeine Implosion des Ostblocks überlebt hat. In gleichem Maße wird die kubanische Regierung gerade von vielen Nichtlinken deutlich abgelehnt. Insbesondere in den USA ist sie als eine der letzten Bastionen des Kommunismus direkt vor der Haustür vielen ein Dorn im Auge. Sie führen an: Die hohen Sozial- und Gesundheitsstandards wurden vom Ostblock subventioniert und sind im Übrigen keine Rechtfertigung für die Diktatur.

Außerdem können sie nicht mehr lange von der relativ schwachen Wirtschaft aufrecht erhalten werden. Kubas Engagement für die dritte Welt bestand zu wesentlichen Teilen aus der Entsendung militärischer Truppen in Anlehnung an die sowjetische Außenpolitik, welche z.B. der äthiopische Militärregierung behilflich waren, Separatistenaufstände niederzuschlagen.

Kubas Diktatur ist keineswegs human, höchstens im Vergleich zur blutigen Frühgeschichte der Revolution. Die kubanische Regierung hat den Kubanern nie die Möglichkeit gewährt, über Grundlagen ihrer Politik abzustimmen oder gar sie abzuwählen, ihre Unterstützung durch die heutige Bevölkerung ist ungewiss.

Der Konflikt mit den USA wurde durch Castro heraufbeschworen und wird von ihm wach erhalten, weil er ihn braucht, um seine Repressionsmaßnahmen zu rechtfertigen. Differenzen dieser Art tragen in entsprechenden Medien zu einer sehr ideologisierten und schwierigen Auseinandersetzung bei.


Kuba History

1492 Christopher Columbus discovers Cuba on October 28.
1512 Diego Velázquez annexes the island. The exploitation of the Cuban Indians begins; they are eventually wiped out.
1522 The first slave ships arrive in Cuba. Many Spaniards leave the island, because there is no gold to be found there.
1534 The first sugar mill is put into operation.
1561 Havana, the transit point for Spanish treasure fleets, is repeatedly plundered by pirates.
1780 Mass importation of African slaves.
1800 Approximately 30,000 French planters fleeing the slave uprising of Toussaint L'Ouverture on Haiti immigrate to Cuba. The island becomes the worlds largest producer of sugar.
1812 African slaves revolt. 1868-1878 In the first War of Independence, the Cubans under Carlos M. de Cespedes fight in vain against Spanish rule.
1879 Official abolition of slavery. However, ex-slaves are required to continue working for their masters as apprentices until 1886. 1895-98 José Marti fails to free Cuba in the second War of Independence.
1898 Under the pretext of "protecting" US citizens on Cuba, the United States intervenes in the Colonial War. Spain loses Cuba, its last colony, to the United States. Cuba gains independence, but is placed under a US military governor.
1901 The Platt Amendment is imposed on Cuba, granting the US the right of unrestricted military intervention in Cuba's internal affairs. 1902 Cuba becomes an independent republic but is still under U.S. control. The Platt Amendment is repealed in 1934 but the lease on the Guantánamo naval base is extended.
1925 Gerardo Machado becomes president and establishes a dictatorship.
1933 The Machado dictatorship is overthrown by Sergeant Fulgencio Batista y Zaldívar, but he is not elected president until 1940.
1952 Batista stages a military coup motivated by his impending defeat in the presidential election.
1953 The attack on the Moncada barracks under Castro fails. After two years in prison, he is exiled to Mexico.
1956 Castro and Che Guevara land from the vessel "Granma" and start a guerilla war.
1959 Victory of the revolution
1959-65 Counter revolutionaries receive an exit permit and about half a million rich Cubans leave the island.
1960 Thirty-six of the major U.S. companies are nationalized and a partial trade embargo is imposed.
1961 In April, a group of exiled Cubans with the support of the CIA attempt an unsuccesful invasion at the Bay of Pigs. In December, Cuba is declared a socialist republic based on Marxist Leninism.

1962 The USA imposes a complete economic embargo against Cuba. As a result, Cuba leans strongly in the direction of the USSR. The Cuba Crisis in September brings the threat of a third world war. In the end, the USSR decides to forego the stationing of rocket bases on Cuba.
1965 Castro and Che Guevara split. Che is shot in Bolivia in 1967.
1968 The establishment of a classless society becomes a national goal.
1980 Dissent emerges among the population 20 years after the country's conversion to socialism. About 100,000 Cubans leave the island.
1993 Legalisation of the US Dollar; economic reforms initiated.
1994 Due to the severe economic crisis, more than 30,000 people leave the country in crude boats. The UN denounces the US embargo against Cuba. The US and Israel dissent.
1995 The US strengthens the embargo.
1999 Elian Gonzalez flees Cuba with his mother, who drowns at sea. His father demands that the boy be returned. The US refuses to return him.
2000 US courts decide that Elian may return to his father. Amidst major protests by exiled Cubans, Elian is kidnapped from his uncle's house and taken to his father, who takes him back to Cuba despite the large sums of money offered that were intended to convince him and the boy to remain in the US.

Geography
Cuba is the largest of the Greater Antilles Islands and is located between North and South America. The island is situtated 180 km south of Florida, 140 km north of Jamaica, and 210 east of Mexico's Yucatan Peninsula and 77 km west of Haiti. The island extends 1250 km east to west and is between 31 and 191 km wide. It includes four groups of islands: Los Colorados, Sabana- Camaguey, Jardins de la Reina and Los Canarreos. Alexander von Humboldt compared the form of the island to a crocodile and the Cuban national poet, Nicolas Guillen, described the island in one of his poems as a long, green lizard. A quarter of the country is mountainous and the highest mountain chain, the Sierra Maestra, reaches an altitude of almost 2000 meters at the Pico Turquino, the highest peak in Cuba. The mountain areas are very important for the Cuban economy, because coffee or tobacco is usually cultivated at moderate altitudes, while the higher areas are used to mine heavy metals. More than 200 rivers, of which none is longer than 250 km, irrigate the land, turning it into a green paradise. During the rainy season, even small rivers could provoke floods having no chance to flow off quickly. In order to stop the overflow and to preserve the precious commodity of drinking water, some large reservoirs have been built. In other regions, the masses of water are used for the cultivation of rice. Especially on the slightly steeper northern coast, the river mouths are very marshy and overgrown with mangrove forests.


Climate
The climate of Cuba is sub-tropical with humidity varying between 75% and 95%. The average temperature in the summer is around 30°C in Havana and even higher in other areas of the island. In the winter, temperatures drop to an average of 18°C. However, temperatures as low as 7°C have been recorded.

Beach in Varadero
The eastern region, known as Oriente, enjoys a more moderate climate. From May until November, there is a considerable increase in humidity and precipitation, but continuous rain is not characteristic for the island. The period June through October is considered hurricane season, which is accompanied by flooding.

Flora
The Spanish missionary and chronicler Bartolomé de las Casas reports that at the time of the conquest by the Spaniards, Cuba was covered with forests so that one could cross the entire island walking in the shadow of its trees. By 1900, the eleven million hectares of forest that used to cover the island had been reduced by half. Today, only 18% of the island's surface is forested.

Palm beach in Varadero
Nevertheless, Cuba still boasts a rich flora of about 8,000 plant species, a number no other island of the Antilles can claim. This tropical sea of flowers blossoms at the beginning of the rainy season. The fertile alluvial land, deposited by the sea currents of the Gulf of Mexico and a plethora of seeds brought to the island from the American continent by sea birds is responsible for the variety of plants. The large Cuban royal palm (Reistonea Regia), the national tree of Cuba, is well represented throughout the island. Its wood, bark and palm fronds are processed into furniture, roofs and wickerwork. The fiber of the 25-meter high Guana tree, which only exists on Cuba, is used for woven hats that are sold in local markets. The approximately 24 kinds of high-grade wood still growing on Cuba present an important economic factor.

Animal Life
Cuba is home to more than 13,000 different species of land animals. The crocodiles have become almost completely extinct and are mainly confined to a special farm on the Zapata peninsula. Ornithologists have counted 300 species of birds on the island. The white heron, which lives in symbiosis with cattle, can be found everywhere on the island. In the countryside you can also come across the black heron, a scavenger that is a protected species. The tocororo, whose plumage shows the colors of the Cuban flag: red, white and blue, is regarded as the national bird of Cuba. It is a symbol of the desire for freedom because it dies in captivity. In Cuba, the smallest members of a number of species can be found. Among these are the Cuban dwarf frog, the almiqui, an insectivore with a long snout, which is the smallest known mammal in the world, and the zunzunzito, the smallest bird in the world and a distant relative of our canary. There are no poisonous snakes or spiders. Annoying, however, are the myriad mosquitoes in the swamps. Sea life seems to be just as diverse as life ashore. Apart from corals, mussels, and snails, divers can admire some 900 species of fish, half of which are edible. The lack of industrialisation has the advantage that pollution is not as severe as in other countries. However, the introduction of milk cartons and coke and beer cans has led to a modern waste problem in Cuba as well.

People: The Population
10.8 million people live in Cuba and since 1953 the population has almost doubled. About a fifth of the Cubans live in the Capital, Havana. The percentage of people living in urban areas is relatively high, at more than 70%. Since Castro's seizure of power and the ensuing mass emigration to the United States, the growth rate of Cuba's population is low and has recently decreased to under 1%. Today's average life expectancy is 77 years compared to only 55 years in the period before the revolution.

Cuban women in traditional garb Ethnic Groups An overwhelming majority of the Cubans is of European, mostly of Spanish, origin. Compared to which, the black population is relatively small.Immigration to Cuba reached a peak in the 18th century when the independence caused a great sugar boom. Thus, the demand for slaves increased dramatically. About 1 million Africans from the coasts of Senegal and Guinea, especially from the Yoruba, Congo and Carabali tribes, were sold in the markets. When slave trade was banned around 1850, and the big landowners had lost their cheap workers, they contracted 125,000 Cantonese coolies. For the past two centuries, the population has mixed increasingly. In 2000, about 66% of the Cubans were white, 21.5% mulattos, 12% black and about 0.5% Chinese. These numbers, however, can hardly be relied on, as today no clear distinction can be made between the ethnic groups. In order to prevent racial discrimination, Fidel Castro stresses that all Cubans are of mixed ethnic origin. Racial discrimination was officially banned after the revolution.

Religion
Because slavery was abolished relatively late in Cuba, African influences on Cuban religion are still quite strong and there are many followers of afro-cuban cults. Statue of Jesus in Havana One of these cults is for example Santeria, which is related to the Haitian voodoo. The worship ceremonies are called orishas and combine Christian with ritual elements, i.e. cults are integrated into the Christian belief (and vice versa). Therefore, it is likely to see a statue of the Virgin Mary next to an African deity and a picture of Che Guevara. Church ruins in Trinidad Traditional Christian beliefs, however, are also practiced, and the Pope's visit to Cuba in 1998 certainly marked a turning point in the history of Catholicism in Cuba. It led to a growing interest in the Catholic religion and to actual results: the Cuban government released several hundred political prisoners and gave the church access to the government-controlled media. A new dialogue between Church and government was established.

People
The Cubans have a very positive attitude towards life; they are friendly, optimistic and open. It is easy for a foreigner to get into conversation with them, and it is surprising how much they know about other countries. The Cubans are generous, and often the 'rich' tourists feel ashamed when they see how much the 'poor' Cubans are willing to offer the best they have in their houses to their guests, and how much they are willing to help.Dominos: A popular Cuban pastime The Cubans adore children, and not only their own. The little Cubans are treated with endless patience and understanding by the adults, but as responsibility and discipline are taught in school and kindergarden, they are not spoiled. The Cubans are very fashion-conscious, and even poor Cubans manage to dress well. In contrast, the women like wearing hair-curlers in public. All Cubans are treated equally, regardless of their skin color and origin. Even the rich do not automatically have social advantages.

Children
The Status of Women In Cuban Society The status of women in Cuban society has changed radically over the past 30 years. Today, about half of Cuban women are employed outside of the home. Men and women are equal before the law, but in reality, the machismo in Latin American countries is an obstacle for real emancipation - a problem that is discussed in many films and plays. However, a third of the members of the Cuban government are women and there are as many female as male students at Cuban universities.

Prostituion
Before the Revolution, Cuba was called the brothel of the Americas. The brothels, as well as their clients the sex-tourists, disappeared after 1959. Socialist Cuba prided itself on the fact that, no woman [or girl] was forced to prostitute herself because of poverty. But, it seems this is no longer the case. Especially in the bigger cities like Havana, Santiago de Cuba and Varadero, the jineteras and their male clients can be seen everywhere.Western consumer products are attractive, and the possibility to earn the money needed to buy them, lead many women into this profession. They are able to earn in one night what women in other occupations earn in a couple of months. Prostitution still is illegal, so scantily dressed women are monitored closely by the police. They must show that their police record is checked before they are released. Tourists are warned to take necessary precautions to protect themselves and others from diseases. Condoms are not always available on Cuba. Education Cuba has an excellent educational system for which it spends almost a quarter of its national budget. In this way, one of the main aims of the revolution, equal opportunities for the population, could become a reality. Cuban children in school uniforms An extensive literacy campaign, started in 1961, made it possible to decrease the percentage of illiterate persons from 24% to today's figure of 3.9%. This is a huge success compared to other countries in South America and even compared to the U.S. By recruiting so-called alfabetizadores (informal teachers of basic reading and writing skills), a high level of literacy was achieved, and at the same time, the campaign became a major cultural mass movement. The people were teaching the people. Teaching was done by trained teachers, but there was an insufficient number to also serve the more remote parts of the country. For that purpose, alfabetizadores populares were employed - men and women without special educational training. In addition, the schools were closed for a couple of months, the pupils were trained in seminars and were sent to isolated parts of the country to work with the farmers and to teach them to read and to write. About 700,000 alfabetizadores were trained this way. The educational programs following this campaign still continue.

Children during the midday break
School supplies, meals, school uniforms and lodging are free for every student, meaning that almost everyone in Cuba today is able to finish school. Since 1977, it has been compulsory to attend school for nine years, and parents who do not send their children to school are punished. To make it possible for both parents to work, school runs the whole day. Pupils and students work in the fields for a couple of hours every day, which is meant to create a balance between intellectual and physical work. In Cuba, both regular schooling as well as adult education can lead to a university education. Today, half of the students at Cuban universities are workers who want to continue their education in their free time, and the Cuban population has a higher level of education than any other country in the region.Music If there is anything that reflects the Cuban mentality, it is music. Musical styles that are currently world-famous, such as rumba, mambo, cha-cha and salsa, originate from four basic elements. The genuine rumba is one of the originally black dance styles that is celebrated in a large circle from which individual dancers come forward. Claves and drums are the only instruments used. Today's commercialized form of rumba and other fashionable dances like mambo developed when melodic instruments were included. The modern salsa developed out of the Cuban son music, which is characterized by antiphonal singing by a singer and a chorus. Brass ensemble on the market square in Santa Clara

The danzon is the most popular dance on Cuba today. Although it had difficulty gaining acceptance by the upper class, it developed further into the cha-cha.The trova originally consisted of sad and beautiful ballads performed by travelling singers. The subjects of the lyrics changed during the time of the revolution as they were used as propaganda, but the musicians later returned to their original subjects.Musicians at night in Trinidad The traditional Cuban rhythm section consists of three musicians: The bongocero maintains a basic hammering beat, sometimes improvises contrapuntal to the singer and occasionally changes to the cowbell. The conguero contributes to the basic rhythm but also plays solo. The timbalero plays variations of the most essential rhythm on drums and claves. The clave, which is comprised of two bars, is the center and the heartbeat of son and rumba. Thus a complex, polyrhythmic sound pattern is created that to European ears sounds like a hopeless muddle but that is actually structured very strictly. The masters of son, the 80 year-old pianist Ruben Gonzales, Ibrahim Ferrer, Compay Segundo and colleagues have been touring the world since their breakthrough with the Buena Vista Social Club and have gone from one triumph to another.

The first historical testimonies
The first signs come from cave painting: later testimonials were the cartographies of the island, combined with impressions and myths developed by the chroniclers. Along the long historic path, the mural paintings executed, in the most part anonymously, on the interior and exterior of houses from the colonial period must be mentioned. On the basis of their character and craftsmanship, they have to be labeled "folk art". Natural pigments and some inferior quality colors were used, and the later the paintings were executed, the more complex and higher quality the techniques. The 15th and 16th centuries Unlike the other Latin American colonies, the island during the 15th and 16th centuries was very poor and neglected economically and therefore also of little significance culturally. Foreign artists streamed to Cuba, the "key to the New World", and a great number of paintings were brought from Spain to furnish chapels and churches. With the appearance of the names of the panel painters Juan Camargo and Juan de Salas y Argüillo, it is evident that the art of carving figures of saints had not yet been replaced by painting. In the course of the following century the island began to blossom due to the fleets which put in on their route taking treasures from Mexico to Spain. Ancient map of the Island of Cuba by Pieter Vander Military might shared power with the clerics, who, concerned with the furnishing and adornment of the churches, promoted the making of copies of religious works imported from the metropolis, without showing any interest in the actual creation of any such works. Art had a cult function before it became an expression of the culture in any real sense. Only a few works from these distant years have survived to the present. There are only very imprecise references in documents, so that a large number of anonymous works exist today, and an equally long list of unknown artists.

The Colonial Period (especially the 18th and 19th centuries)
In the colonial period, (which historically spans four centuries), only the 18th and above all the 19th centuries are significant in terms of the creation of Cuban art. Francisco Javier Báez is the first Cuban graphic artist who, in addition to religious themes, also designed drawings for tobacco and cigar brands in xylography (a technique which was introduced to Cuba in 1723). Foreign graphic artists and illustrators, above all French, came to the island and depicted landscapes, customs and places in the form of albums. The graphic arts, besides their artistic value, were the only means of honestly depicting the events and their consequences, including folklore. The first graphic document on the Toma de la Habana (The capture of Havana) by the English was made by Dominique Serres in the year 1762. The lithographic publication was made one year later in France. The six views of the town, realized by the North American Elías Durnford between 1764 and 1765, form the precursors of the Cuban Scenes by foreign artists in the 19th century.

Autor: J.B. Vermay
Towards the end of the 18th century the Cuban cultural panorama changed as a result of developments achieved so far, which were mainly due to the growth in the sugar industry, which was decisive in the involvement of the country in industrial capital. These were the times of enlightenment.... The Sociedad Económica de Amigos del País (Economic Society of the Friends of the Country) was founded, schools and universities multiplied, the public library was expanded and advertisements by teachers of art and portrait painters appeared in the press. In its origins, painting bore a mystical and religious character before it became aristocratic or popular. It was regarded as a profitable activity, as a profession. The artists were mulattos or blacks - self- taught people who exchanged lessons with each other; they were regarded as craftsmen. José Nicolás de la Escalera y Domínguez is the first Cuban painter, with the exception of Tadeo Chirino from Santiago, who, although sixteen years younger, developed a work with more inaccuracies and primitivism. Escalera painted the picture of a negro slave in the mural paintings of the church of Santa María del Rosario for the first time. The native painters and pre-academicians, Juan del Río and Vicente Escobar y de Flores, favored religious and portrait painting (Captain Generals, aristocrats), in the style of European and above all Spanish paintings, which are based on callowness, great coldness and courtly stiffness. Escobar, the mulatto, who bought his title as a white man and was appointed royal Court Artist by the Spanish Queen, characterized the transition from the 18th to the 19th century.

This last century is characterized by the boom in the sugar industry and the growing slave trade, combined with the concomitant rise of the native bourgeoisie and their search for representative appearance. The number of portraits commissioned, which displaced the earlier aristocratic portraits, increased. In about 1805 the bishop, Juan José Díaz de Espada y Landa, patron of science and art, entrusted the Italian, José Perovani, one of the foreign artists, who influenced Cuban art, with the frescoes of the Cathedral of Havana. This cleric and the intendant Alejandro Ramírez were the protagonists of the greatest cultural events of this period. In 1818 they founded the Academia Nacional de Bellas Artes, in order to win back painting from the hands of blacks and mulattos. This, the second academy in the Americas, after San Carlos in Mexico, had as its first director the Frenchman and pupil of the Master David, Juan Bautiste Vermay, who came to the country to continue the work of Perovanis. His main artistic work was the creation of the paintings in Templete. These represent the first Mass celebrated on that spot, the first Cabildo (local council) and the consecration of the small temple. The style of painting taught on the island reflected European trends which were already decades old. The Academy proposed a method of representation, a particular ideal of beauty, a range of subjects.

It supported the hedonistic sense of art, mimesis, and timelessness and in addition carried responsibility for the public, state and social orientation of culture. The realization of these ideals was far removed from contemporary reality, which only allowed representation with non-dominant discussions, as for example by means of caricature and illustration. Neoclassicism, the first form of expression adopted, lent the pictures a historical, mythological and allegorical context. Oil painting, the most traditional of all artistic techniques, was moderately cultivated. After the death of Juan Bautiste Vermay, the Academy was headed for a short time by the Cuban, Camilo Cuyás,the foreigners, Guillermo Francisco Colson, Juan Bautista Leclerc de Baume, Pierre - Frederic Mialhe Toussaint, Hércules Morelli, Augusto Ferrán, Fracisco Cisnero Gerrero and then the Cuban Miguel Melero Rodríguez.. There followed mainly a French-Italian sequence of successors until the permanent presence of Meleros, the first Cuban Director in the last five years of the century, which coincided with the halcyon days of the Academy in Cuba. From this time onwards the directorship was to remain firmly in Cuban hands. This is the starting point for continuity in national painting. New initiatives and changes, such as the admission of women to the Academy, for example, at a time when no other institution offered this opportunity, first appeared under the leadership of this master. Besides his many paintings, he created the picture on the main altar of the chapel at the Cementerio Colón (cemetery).In this century graphic art is represented by Leonardo Barañano, Hipolito Garneray, Eduardo Laplante and also Federico Mialhe , whose three albums "Scenic Walk ", "Picturesque Island of Cuba " and "The Island of Cuba" form the most complete graphic report.

Small lithographic editions, linked to trade and advertisements, appeared from 1822 onwards following the founding of a workshop The brand bands of cigarillos and cigars were produced with great figurative display using lithography. They were the main driving force behind the development, growth and boom in this technique.National painting in the 19th century National painting began to take shape from the mid 19th century onward. Taste and the appreciation of painting developed in Cuba at the same pace as the intellectual environment of the island was infused with new activities. In the political field the voices of Félix Varela, Tomás Gener, José Antonio Saco and Betancourt Cisneros were to be heard with predictions of freedom. At the same time other intellectuals sowed the seeds of native culture, amongst them Don José de la Luz y Caballero, Domingo del Monte y José María Heredia should be mentioned. Romanticism made its appearance in the paintings of this era with landscape paintings, influenced by the French schools of Barbizon and Fontainebleau, or by the North American school of Hudson River. Esteban Chartrand and Valentin Sanz Carta are examples of two opposing points of view, the former, a Cuban of French descent, created nostalgic and idealized landscapes bathed in twilight, in which the Cuban element of bohíos (farmhouses), ingenios (sugar factories) and palms can be recognized, and the latter, a Cuban from the Canaries, offered a more direct and realistic landscape flooded with tropical light.

Amongst the landscape painters, the Belgian Henry Clennewerck and the Cuban Federico Fernández Cavada should be mentioned. At this time the genre painting of Juana Borrero, José Joaquín Tejada and Victor Patricio Landaluze emerged. The latter is mainly known for the large plastic and documentary value of his works. He worked in watercolors and oils, lending the pictures the transparency and luminosity of watercolor paintings. He also cultivated political caricatures, expressing in his pictures, as no other artist did, the Creole element with a fitting sense of observation, quality and fine humor. In the era of official academicism, which extended into the first decade of the 20th century, Juan Jorge Peoli, José Arburu y Morell, and Miguel Angel Melero deserve mention, as well as Guillermo Collazo Tejada; a controversial figure because of his separatist ideas in the field of politics and his dedication to conservative French painting in the field of art. The name of the incredible portrait painter, Federico Martínez Matos from Santiago, has to be included, whose entry to the Academy was doubted and whose unique work combines Spanish realism and Italian idealism. After their return from Europe, Armando García Menocal and Leopoldo Romañach Guillén contributed to the cultural renewal which found its positive aspect, favored by the new era, the new rulers, and the reorganization of education started under the North American occupation.

They were appointed to teaching posts at the Academy, where they taught generations of Cuban artists. Menocal, who made sketches for an epic Cuban painting during his participation in the wars of independence, influenced the orientation of the first new artists of the Republic: Manuel Vega, Esteban Valderrama y de la Peña, Pastor Argudai … Romañach, on the other hand, is recognized as one of the most able professors in the development of Cuban art, after Juan Bautiste Vermay and Miguel Melero; a master of avant-gardism, which replaced decadent romanticism with naturalism, he worked with live models, taking as a pretext the portrait, in which the psychological representation of the model is of no interest. Both are recognized as artists who ended the 19th century with the highest repute, and who led Cuba into the 20th century and the transition to modern painting. Valderrama, Domingo Ramos and Romañach completed the mural paintings of the Aula Magna, [University of Havana], adhering to academicism, whilst the modernists took their first steps.

At the beginning of the 20th century The commercialization of art did not begin until after 1916, with the Salon de Bellas Artes. Prior to that, the portrait represented a two-sided relationship, history was linked more to the state, and the allegorical was attributable to education. There were no real exhibition rooms available to graduates, only the Academy itself and exhibitions which were organized in the Pabellon de Educación in the Quinta de Molinos existed as channels of distribution. The regional Spanish centers: Asturian, Canarian and Galician, were exhibition venues for Spanish artists and it was not until the 20th century, with the formation of the Republic and the participation of the Catalonians, that these institutions developed into symbols of power.

Autor: Víctor Manuel
As a result cultural institutions such as the Atheneum and the Academy for Art and Literature (1910) developed with private support. The Asociación de Pintores y Escultores cubanos was founded to defend the work of Cuban artists against foreign ones, and to organize the annual Salón de Bellas Artes. Whilst the peninsular sector enjoyed Spanish painting, the ruling oligarchy mainly invested in foreign models, in that production which was dedicated to their cultural style of life. The nouveau riche, indebted to the sugar boom after the first world war, were attracted to the works of representation, led by the proportions of the picture and its frame, but not by its craftsmanship. It was justly the intellectuals and the educated class who preferred Cuban production. At the beginning of the twenties a new generation of intellectuals surfaced in the conflict-ridden political and social panorama. The magazine Avances (1927) was the fundamental place to accommodate new ideas and artistic debate. Later it was to be the publications Verbum (1930), Espuela de Plata (1940) and Orígenes (in the fifties).

In 1937 forward-thinking artists founded the Estudio Libre de Pintura y Escultura, promoting such fields of art as wood carving and mural painting which had been neglected by the Academy, and the "First Salon of Modern Art" was inaugurated. As in any avant-garde movement, the artists tried to transform society through culture. The revolution in sculptural art, introduced in Europe by Cezanne, Gauguin, van Gogh …, with the modern - ism , appeared in Cuba with a delay of two decades. Those of this period who were to become masters of modern Cuban art drew inspiration from these sources and from Mexican mural painting, until a personal and deeply Cuban work was created.This was a national art of renewal and anti-academic solutions. Portrait and landscape subjects demanded a return to significance in their own right and were created using other artistic techniques, with the exception of oil on canvas. In his watercolors and sketches ("painted caricatures" which were not regarded as paintings), Rafael Blanco presented himself as a pioneer in the search for new forms of expression and as a forerunner in the Cuban artistic avant-garde. The developments, parallel to the academic but not dominating, are those in which modernity could most easily be introduced: in the press, in caricatures (Torriente and Massaguer the main representatives) and in graphic designs on the title pages of journals (in the twenties the Revista Social was prominent). It must also be pointed out that serigraphy had been employed from time to time in Cuba since the beginning of the century.

This contemporary printing technique was originally used mainly for graphic - publishing and industrial - applications, and its introduction to Cuba (about 1910) was one of the first in the world. Amongst the forerunners of the Cuban avant-garde Victor Manuel deserves particular mention, testing new forms from the basis of the figurative and bequeathing a symbol in the history of Cuban art with his picture "La Gitana Tropical". In the third decade, modern art in Cuba finally became consolidated. This is the first moment of the turning point in Cuban painting, uniting the intimism of Antonio Gattornos; the Guajiros [farmers] of Eduardo Abelas; the sensuality of Carlos Enriquez, the sociopolitical criticisms of Marcelo, the drama of an artistic world, the despair and agony of Fidelio Ponce; the African roots of our culture emphasized by Wifredo Lam and the still life, combined with elements of Cuban architecture of Amelia Pelaez. Also belonging to this group are Arístides Fernández, further removed from the general trends but with similar stimulus; Jorge Arche with his personalization of the subject of the portrait, and also Mariano Rodríguez, whose works are distinguished by their chromatic depiction; René Portocarrero and the interiors from the colonial period, and other names such as Mirta Cerra, Roberto Diago and José Mijares.

The 40s and 50s mark the second moment in Cuban sculpture. In this process of the continued modernization of art, a new avant-garde developed; this time coinciding with trends in international art which was no longer focused on Europe but on North America. Abstractionism arrived in the country and provoked the Contrabienale of 1953. The aforementioned artists adapted their work to these new influences. Raúl Martínez founded the group Los 11 (Group of Eleven), the abstract Informalists, and then the Concrete artists, independent creative artists who engaged in geometric abstraction: Sandú Darié, Salvador Corratgé, Luis Martínez Pedró, Loló Soldevilla and Pedro de Oraá. The masters Antonia Eiriz and Servando Cabrera Moreno turned their attention gradually to Expressionism, along with Orlando Llanes.

Servando Cabrera Moreno
Despite his early death, Angel Acosta León plays an important role in the development of Surrealism. In the forties Cuban serigraphy, in connection with political posters, enjoyed the widest and most comprehensive distribution of all times. The merging of serigraphy and the poster form created a poster art with its own characteristics, which became obvious from 1943 through film posters in particular (due to the boom in Mexican and Argentinean films); a serigraphic link which continues without interruption to the present. Parallel to this, serigraphic uses continue on a wide variety of mediums: card, paper, material, wood.... for publication and industrial purposes. This method underwent a notable development at the end of the forties, reaching its pinnacle in the fifties, a period in which spontaneous excursions of qualitative relevance occur in art serigraphy.Cuban art of the previous four decades represents the revolutionary period, its continuity and the completion of a process of maturing. The sixties encouraged heterogeneity, plurality and freedom of expression, optimism and trust in order to emphasize the changes taking place in the country. The serigraphic heritage was adopted by the revolution in the first few months of 1959, adding new content, values and projections in the ideological and cultural fields. The graphic arts experienced an extraordinary boom through the poster art of the ICAIC (Instituto Cubano de Arte e Industria Cinematográfica = Cuban Institute for Cinematic Art and Industry),.

Despite a substantial lack of material means, it achieved results of special significance with regard to expressive, esthetic, iconographic, formal, chromatic and technological aspects. Humorous drawings, based on everyday realities, developed along broad lines. The Cuban life style formed the actual basis of humorism, harking back to the previous century, the anti- colonial period and the time after the founding of the Republic in 1902. Adigio Benítez and Carmelo Sobrino place peasants and workers at the center of their pictures; Raúl Martínez the heroes and the other artists deal with themes from their own specific realities. The masters of that remarkable generation, such as Servando Cabrera, Mariano Rodríguez, René Protocarrero, Amelia Pelaez, Wifredo Lam …. continue their work, reinforcing particular nuances in their themes and styles. In doing so they always occupy a prominent place in Cuban art, which, like the international movement too, is concerned with figuration. Antonia Eiriz left a permanent impression on many of the early graduates of the Escuela Nacional de Arte (National School of Art). Most of the graduates were of peasant stock and they were the ones who, in the following years, were to stimulate artistic developments.

The decade of the 70s was a time when sketches and graphic art flourished, represented by: Roberto Fabelo, Pedro Pablo Oliva, Zaida del Río, Nelson Domínguez, Eduardo Roca (Choco) … Pop, integrated in a political-cultural framework, makes its appearance in the works of Raúl Martínez. Humberto Peña also presents a personal concept of this trend and, like José Luis Posada and Santiago Chago Armada was an important forerunner of the following generation. Alfredo Sosabravo was notable in this period for his particular sense of humor; Manuel Mendive for the subject, Afro, and a deliberate Primitivism; Ever Fonseca through the treatment of popular Cuban mythology and Flora Font through peasants´ legends. The Photorealism of Thomas Sánchez, César Leal, Nélida López, Gilberto Frómeta, Aldo Menéndez and Flavio Garciandía was prominent in the seventies through the adaptation of the themes of Cuban society to this language.

Autor: Mariano Rodríguez
In the following years a network of cultural institutions developed offering specialized exhibitions. In 1963 a studio for serigraphy was installed in the UNEAC (Cuban Association of Writers and Artists) and in 1979 the Casas de las Américas organized a workshop where the works of Cuban and Latin American artists could be duplicated using serigraphy. However, it was not until 1983, with the foundation of the Taller Experimental de Serigrafía René Portocarrero that serigraphy became the method of duplication preferred by artists for the reproduction of their works, leading to a veritable boom in artistic serigraphy. The eighties mark the third turning point in our artistic production and a peak in the heyday of Cuban sculpture. A new generation of visual artists from the Instituto Superior de Arte (College of Art) were the driving force; for them artistic creation signified a cognoscitive, probing and intellectual motivation, in harmony with the times of "Desecularization" of art and in a time of the predominance of orthodox and schematic thought in national reality, against which the artist expresses his dissatisfaction. An emancipatory movement combining the hopes of the old avant-garde, and which causes a factor of non-communication between the artistic and the institutional sector to appear, is also a transgressing, desanctifying movement, which, in its language and poetry, integrates with the present Postmodernism.

In general outlines the historic-political interpretation is reinforced by the analysis of historical values and patriotic symbols; the specific values of art are emphasized and appropriation is adopted, installations, ready mode, conceptual and factual, as well as ephemeral art: Happenings and Performance (the groups Puré and Arte Calle). The visual communication of folk art, kitsch, jokes, anthropological and nature-encompassing considerations, myths, the native element of our culture and the identity of Latin America and the third world have been adopted. New themes emerge, painting and other branches of artistic creation exchange relationships with each other, with the greatest possible freedom of technique, with mixed techniques preferred in many cases. The exhibition Volume I gives an impetus to expressing this new sensitivity. José Bedia and Ricardo Rodríguez Brey are seeking the roots of their native culture; José Toirac, Juan Ballester, Tanya Angulo and Ileana Villazón are reflecting on art. Rubén Torres Llorca and also Flabio Garciandía take folk art and its relationship to politics as their reference; Lázaro Saavedra deals with ideology, art and religion with great humor; Reynerio Tamayo follows the same lines by using humor against criticism and Ciro Quintana exercises criticism through Cuban humor.

Carlos Rodríguez Cárdenas handles themes which appear problematic in their contemporary context: tourism, emigration, the mystification of political elements; Glexis Novoa creates visual works and installations, which allude to the values honored by political propaganda, René Francisco and Eduardo Ponjuán express the void of the postulates of socialist realism. Humberto Castro, Gustavo Acosta, Segundo Planes, Ana Alberina Delgado, Lázaro García , Félix Suazo, Leandro Soto, Arturo Cuenca, Luis Gómez, Gustavo Pérez Monzón and Consuelo Castañeda, are only a few of the names in a long list which have for many years drawn attention to the diversity of the panorama of contemporary Cuban sculpture and the difficulty of identifying any common characteristics, other than that of diversity itself.

The emancipation of the 80s
In the 80s, emancipation had been researched and announced in terms of collective approaches. In the present decade it is difficult to form groups for the very reason that it is a time of individualism and subjectivism. The openness and flexibility of power makes diversity possible. The generation of the 70s remains latent and, together with well-known names, a whole series or younger artists appear, amongst whom are: Pedro Alvarez with his observations on the conquest and his island world;

Autor: Pedro Pablo Oliva
Sandra Ramos with her poetics on exile; Fernando Rodríguez, who works in polychromatic wood, in order to be a speaker for the blind artist Franciso de la Cal; Osvaldo Yero and his symbols in multicolored plaster, as well as Esterio Segura with his sculptures - altars, where pictures of all types and characters, alternating with sketches and metal engravings, meet.. Douglas Pérez, Aimee García, Rubén Alpízar, Elsa Mora and many others, and in alternative positions an even longer list of even greater diversity of forms of expression, emphasize opinions which assert the prestige of sculpture in Cuba. There is even a risk that, by naming a few, others may be offended at being excluded. As the change to esthetic painting became consolidated – the best example being Los Carpinteros, - without, however, completely supplanting the spirit of the installations, pre- conceptualism and the "ephemeral art" which characterized the 80s, and other ballast of previous decades, some of the forms of this era fuse together. In previous years the postmodernist language took over from the Modern the will of the avant-garde to transform society by means of art. But today this biting and hurtful criticism is balanced by irony, indirectness, a language full of conceptual and formal sharp-wittedness. In graphic art, the figure of Belkis Ayóns. who has been outstanding for several years, is now joined by Abel Barrosos, an innovator in the use of wood-block as a medium, breaking through the two-dimensional by constructing objects around which slogans of Cuban reality circle, announcing a glory at the end which, to a great extent, is created by the opportunities presented by the existence of the experimental workshops.

Painting in exile The history of Cuban art would be incomplete if art in exile, centered mainly on the USA and Paris, were to be excluded. It encompasses the production of the old masters who left the country (Mario Carreño, Cundo Bermúdez, Agustín Fernández, Jorge Camacho, Joaquín Ferrer, Gina Pellón…) as well as those of Arte Calle of the eighties, the so-called generation of Mariel and others (Tomás Esson, Luis Cruz Asazeta, Miguel Padura, Vicente Domínguez, Heriberto Mora, Juan Carlos García Lubín), who had to adapt their works to suit the requirements of the market. Also those living in Mexico, Paris or Madrid who traveled to Miami after the fall of the Berlin Wall (Torres, Llorca, Aldo Menéndez, José Bedia, Arturo Cuenca, Tomás Sánchez), and the generation which trained abroad (Mario Bencomo, María Breto, Arturo Rodríguez, Juan González and Hernán García from the generation from Miami). We know nothing of the development and fate of any of these. Cuban art is the focus in different contexts: the past because of the protagonism of many of its figures; present day art because perhaps in the high artistic consciousness of each creator, transcending the anecdotal, the descriptive and the superficial, lies his power and his principal interest.

Architecture
In contrast to the Aztecs, Mayas and Incas, the autochtonous people of Cuba did not build palaces or temples. The bohío, the simple, thatched farmhouse primarily made of royal palms, is the architectural heritage left by the native inhabitants of the island. Façade in Santa Clara In the 16th century, the Spaniards brought their Iberian architecture with them and introduced to Cuba the use of stone for construction purposes. Municipal buildings and churches, palaces and Patrician homes are situated around park-like squares. The term 'colonial style' refers to the period between 1492 and 1898. During those 400 years, there were different architectural types, including, for example, the neo-classical style, which beautified Cuban cities with arcades, terraces and pillars.Façade in Camaguey In the 16th and 17th centuries, many palaces were built in the Moorish Mudejar style, characteristically with two floors, a horseshoe arch and an inner courtyard or patio. This design was intended to provide enough light, shade and fresh air. Furthermore, it was supposed to make it easier for people to chat with their neighbours. The mamparas, swinging double half-doors, always let in a fresh breeze. Introduced in the 17th century, slatted shutters on windows and doors permitted the air to circulate and at the same time kept the harsh light out. Tall glassless windows extending from the floor to the ceiling and covered only by wooden shutters provided enough fresh air.

Che's portrait at Revolution Square Barrotes, rippled, lathe-turned bars, served to keep out burglars. Originally, these bars were made of wood but starting in the 19th century, they were elaborately fashioned out of wrought iron. Behind these barrotes, the Cubans like to sit in their rocking chairs and watch the comings and goings in the street. The narrow balconies on the first floor are mostly covered by a roof and supported by pillars. The typical ornate balcony railings as well as the flat, ochre coloured roofs of these buildings evoke the atmosphere of medieval Spain. Façadein Havanna In contrast to the colonial style, socialist Cuban architecture is boring and bleak. Apartment buildings constructed after the revolution are Spartan and functional because aesthetics has become less important than providing housing for everyone. This new construction type did, however, make it possible to do away with the slums of the pre-revolutionary period.

Literature
Due to the good school education literature has become very popular. The Cubans favor the works by the poet José Martí who died in the fight for freedom during the Second War of Independence. The books by Nicolás Guillén whose poems deal with Afro- Cuban themes are very popular, too. Alejo Carpentier, imprisoned by the Machado regime and later a consul in Paris, became a famous novelist outside Cuba.The poet José Martí Ten of his works have been translated which makes him the most translated Cuban writer. Jesus Diaz' constant and open criticism of the present conditions in Cuba made him an enemy of Fidel Castro. Now, the novelist lives in exile.

Nicolas Guillen The most important representatives of the new Cuban novel are Miguel Barnet and Reinaldo Arenas. In his shocking autobiography Before Night Falls (1993) Arenas, facing death from AIDS, describes his struggle for the preservation of the individual and artistic freedom both in Cuba and in the commercialized cultural machinery of US capitalism.

Guantanamera
I am a sincere man from where the palm tree grows. And before dying I want to sing my verses of the soul. My verse is a clear green, and a burning crimson. My verse is a wounded deer that seeks refuge on the mountain. It is with the poor of the earth that I wish to cast my fate. It is not the sea that draws me, it is the mountain stream.José Marti Film The Cubans are very fond of movies. Especially on weekends, they stand in endless lines in front of the box offices. There is a broad range of international films to choose from, most of them are dubbed into Spanish. Since 1959, the production of Cuban films has experienced a rapid upturn. As early as in the years following the revolution, directors and producers began to portray the Cuban reality with cinematic means. They did not take common Hollywood patterns as a model but tried to set the focus on history, culture, and specific problems of the Cuban and Latin American population, e.g. in Lucía (1968), El Retrato de Teresa (1979), El brigadista (1977). However, the Cubans complain about the decreasing quality of film productions. The films have gradually departed from social reality. There is talk of self-censorship, of dogmatism with respect to content, and of formal inadequacy. As a reaction to this, in 1986 an international film school was established in San Antonio de los Baños in the province of Havana. This school is autonomous and therefore not under the control of the ministry of education.

"The Survivors" by Tomas Gutierrez Alea and Antonio Benitez Rojo.
In 1993, the film Fresa y Chocolate by Tomás Gutiérrez Alea and Juan Carlos Tabío was shot in Cuba and won the jury's special prize at the 1994 Berlin Film Festival (Berlinale). The light but also serious comedy is about David, at the beginning an orthodox revolutionist, the non-conformist homosexual Diego, and his neighbor Nancy who have developed their own way to fiddle through everyday life between loyalty to the party line and the black market. The movie is more than a thrilling triangle story. Filled with critical allusions to contemporary Cuba, it plays amusingly with the dreams of a new society and has been received enthusiastically even on the island itself.International Festival of the New Latin-American Film Since 1979, the annual Festival Internacional del Nuevo Cine Latinoamericano (the International Festival of the New Latin-American Film) takes place in Cuba. It has become the decisive forum of the Cuban film.

The Cuban Economy
The collapse of the Soviet Union had a greater impact on the Cuban economy than four decades of the US embargo. Since Cuba lost its most important trading partner, the economy has been in dire straits. During the Cold War, 70% of the country's foreign trade was with the Soviet Union. The relatively small country has suffered tremendously since the lifeline was cut to its former benefactor. The total volume of trade has declined from 13 to 3.2 million tons. Despite a rigorous program of economic measures, this big hole in Cuba's public purse cannot be plugged with the remaining income from the export of nickel, fish, tobacco, and citrus fruits. Cuba's import business has virtually come to a halt due to the lack of foreign currency. Truck during sugar harvest. After several half-hearted reforms, the government has almost secretly started to restructure the planned economy. The island is opening up to foreign investors. There are already 200 joint ventures, among others with Spain, Canada, and France. The comandante en jefe himself has visited potential trading partners ? sometimes even in civilian clothes.

Tax stamps
The Cubans and putting their greatest hopes in tourism, which opens the door not only to foreign currency, but also to western ideas. In September 1993, the government allowed several professions to begin handling their business in a free enterprise fashion.

Cuban Truck
In 1994, an income tax system for private businesses was introduced to siphon off (in some cases considerable) amounts of money. This led to major protests among the Cuban population since they had never paid taxes before. The most drastic measure, however, was the legalization of the dollar, which deeply affected the Cuban socialist consciousness. Those who manage to get dollars from tourists or friends abroad live a comparatively luxurious life. Salaries paid in pesos is practically worthless. This fact threatens to split the society, which Castro has been able to prevent so far. Castro says yes to capital investments but no to capitalism ? an aim hard to achieve. Castro's crisis managers can be compared to acrobats balancing without a net.

Politics and State Structure Cuba is a socialist republic with a president as the head of state. In 1976 the self-government of the Cuban people was introduced. The candidates are not nominated by the communist party or any of the other political parties, but by those citizens who are entitled to vote. The voters choose the candidates from among people they know in their neighbourhoods or at work. Every Cuban who is older than 16 years of age is entitled to nominate someone and to vote. The government recommends that voters agree to the entire list, but it is also possible to elect only certain candidates from the list. Officially, there is no compulsory voting in Cuba, but on election day, representatives of the Comité de Defensa de la Revolución, the committee for the defence of the revolution, go from door to door to convince the citizens to participate in the elections. Those who do not vote may be regarded as anti-revolutionary, which can lead to professional and personal disadvantages.

Graffitto: Cuba libre
On 24 February 1993, more than 90% of the eligible Cubans went to the polls. Fidel and Raul Castro received 90% of the votes but there was also one famous non- communist, an author called Miguel Barnet, who received more than 90% of the votes in his ward. The ballot of 7% of the voters were intentionally spoiled, thus expressing those voters' fundamental opposition to the election. The National Assembly consists of 89 deputies and is therefore the most powerful body within the state structure.

Raul Castro
The deputies of the National Assembly elect 34 members from their own ranks to constitute the Council of State which represents the government. The Council of State is accountable to the National Assembly; the National Assembly reports to the provinces and municipalities, and they in turn are answerable to the individual constituencies. The chairman of the Council of State is both president and chairman of the Council of Ministers and is thus also head of state. Fidel Castro holds these positions and is also the General Secretary of Cuba's Communist Party.Comité de Defensa de la Revolución Each block of houses is assigned to a Comité de la Defensa de la Revolución. Besides useful jobs like the supervising of blood donations or guarding children on their way to school, these committees also have the task of controlling people's movements and activities. The women's league, labour unions and youth organisations play a prominent political role in everyday life on Cuba.

Billboard: Patria o muerte
The confusion caused by Glasnost and Perestroika was more economic than political. The Cuban's general discontent concerns all aspects of life, but there is considerable agreement between the party and the people. The fear of the US and thus of the unknown is greater than the fear of repression.

Fidel Castro
Fidel Castro was born on 13 August 1926 (or 1927) on a finca in Mayari. He was educated by Jesuits in Santiago de Cuba and then in Havana. After finishing school in 1945, he studied law in Havana and became a member of a student organization that protested against President Grau. Fidel Castro on a road sign He graduated successfully with the title Doctor of Law and started a law practice in Havana. After Batista came to power in Cuba through a coup, Castro unsuccessfully brought charges against the dictator. On 26 July, 1953, he and 140 other rebels attacked the Moncada barracks in Santiago. The attack failed because Castro accidentally fired his gun too soon. After being imprisoned on Isla de Pinos, Castro was amnestied and went into exile in Mexico. Fidel Castro There he enlisted additional opponents of the Batista regime. Having been trained by an experienced general, Castro and his companions prepared for an invasion of Cuba. On 2 December 1956, the rebels, along with Che Guevara, arrived in Cuba on the yacht 'Granma' and started a revolution. After the victory on 1 January 1956, Castro first became Minister of Defence and later Prime Minister. Fidel Castro at a party convention

Ernesto Che Guevara
"A true internationalist is someone whose throat tightens whenever a human being is murdered in another part of the world and whose heart pounds whenever the flag of freedom is planted somewhere on earth." (Che) Ernesto "Che" Guevara was born in Argentina on 14 June 1928. At the age of two, he developed asthma, from which he suffered his whole life. His family moved to Alta Gracia (Cordoba) because of its dry climate, but his health did not improve. He was educated mainly at home by his mother, Celia de la Serna.Factory with a portrait of Che Early in his life, he started reading the works of Marx, Engels, and Freud, all of which he found in his father's library. He probably read some of these works even before 1941, when he entered secondary school at the "Colegio Nacional Dean Funes" in Cordoba, where he only excelled in literature and sports. Encountering refugees of the Spanish civil war and witnessing the long political crises in Argentina, which culminated in the "Left Facism" of Juan Perón, had a lasting impact on him. He opposed Perón along with his parents. These events and influences aroused a strong aversion in the young Che against military politicians, the army, capitalist oligarchy, and in particular, against US-dollar imperialism. In 1947, he entered the University of Buenos Aires. Initially, he wanted to find out more about his own disease, but then showed an increasing interest in leprosy.

In 1949, he embarked upon the first of a number of longer tours, exploring Northern Argentina by bicycle. There he encountered the very poor as well remnants of the indigenous tribes. In 1951, after his penultimate exam, he went on a long trip together with a friend, earning money with odd jobs. He visited South Argentina, Venezuela, and Miami, met Salvador Allende in Chile and worked in the San Pablo leprosy hospital in Peru. Che was imprisoned in Colombia during the period of "La Violencia", a time of riots and violence, but was released very soon afterwards. When he returned home, he was sure of one thing: he did not want to become just another middle-class general practitioner. He graduated as a specialist in dermatology and moved to La Paz, Bolivia at the time of its national revolution. Afterwards, he moved on to Guatemala and earned his living as a writer of archaeological articles about the Inca and Maya ruins.

Ernesto Che Guevara Che arrived in Guatemala during the socialist presidency of Arbenz Guzmán, and although he had become a Marxist and knew Lenin's works well, he refused to join the communist party. As a result, he had no chance to get a job in one of the public hospitals and ended up virtually destitute. He lived together with Hilda Gardea, a Marxist of indigenous origin who fomented his political education and introduced him to Nico Lopez, one of Fidel Castro's lieutenants. In Guatemala, he observed a CIA-engineered group inciting a contra-revolution and became convinced of the fact that a revolution can only be carried out through armed revolt. In September 1954, after Arbenz Guzmán was overthrown, Che left Guatemala and moved, together with Hilda Gardea and Nico Lopez, to Mexico City, where he worked at the General Hospital. In 1955, he met Raul and Fidel Castro, and in the latter he saw the "great leader" he had been looking for. He followed the supporters of Castro to a farm, where the Cuban revolutionaries learned everything about guerrilla warfare under the harsh command of Alberto Bayo, a Captain of the Spanish republican army. Bayo was well experienced as he himself had trained under Mao-Tse Tung. Guevara, who since then was called "Che" (an affectionate Argentinean expression for "buddy"), soon became Bayo's favourite trainee and the best of his group. The war games at the farm attracted the attention of the police, and in June, 1956, all the trainees and Che were imprisoned for a month.

Invasion
During the invasion of Cuba, Che joined the Cubans, first as a doctor and then as the Commander of the Revolutionary Army, with the goal of overthrowing the dictator, Batista, who was supported by the US government. When the revolutionaries won, Che became the second most important individual in Castro's government. He was primarily responsible for moving Cuba toward communism, but not Moscow's orthodox variety. Che organised and ran the Instituto Nacional de la Reforma Agraria, the aim of which was to pass new land reform laws and to nationalize the large estates. He then became president of the National Bank of Cuba. He dismissed non-communists from the government and from other important positions, and he worked persistently to thwart the efforts of two respected French economists whom Castro had brought in and who wanted to introduce Cuba more slowly to communism. But Che forced the Cuban economy into communism so quickly t! ! ! ! hat it was temporarily ruined. In 1959, he married Aledia March and the two of them travelled to Egypt, India, Japan, Indonesia, Pakistan and Yugoslavia. Back in Cuba, he bacame Minister of Industry and in 1960, he signed a trade agreement with the USSR, which freed Cuba from its dependence on the US market.

The young Ernesto Che developed his own communist philosophy, which upset Moscow. He increasingly moved away from Moscow and toward Peking. He finally broke completely with the USSR when he called it the "silent accomplice of imperialism". He also attaced the Soviet Union because of its policies of coexistence and revisionism. He founded the tri-continental conference to develop a network of guerilla operations in Africa, Asia and South America. He made a half-hearted attempt to establish some sort of relationship with the US, and then, as Cuba's representative to the UN, he attacked the US for its voracious, pitiless and imperialistic activities in Latin America. Che´s unwillingness to compromise with the capitalist and communist establishments forced Castro to dro him, but not officially. For a few months, his wherabouts were unknown and there were rumors that he was already dead. During this time he visited a number of African countries and looked into the possibility of turning the Kinshasa revolution in the Congo into a communist revolution with Cuban guerilla fighters. He returned to Cuba to train voluntters, and then took a force of 120 Cubans back to the Congo. While his men fought well, the Kinshasa rebels were powerless against the Belgian mercenaries, and in the fall of 1965, Che had to recommend to Castro that Cuban assistance be halted.

Che's Time in Bolivia
At that time, a major guerilla offensive on the scale of the Cuban revolution was being planned. Che was naturally involved. A camp was set up in the Bolivian Andes, with Guevara as its leader. Ernesto Che Guevara Che's men had to undergo hard training, going on marches which sometimes lasted more than 20 days. After a few months, Che commanded a troop of over a hundred men. Only a few days later, the first fights between the rebels and the army occurred, in which some soldiers were killed. Due to this fight, the army knew about the location of the guerilla camp. Therefore, Che had to change tactics earlier than planned and fight without having a base camp. Over the course of time, Guevara lost more and more men due to the high physical strain.On 7 October 1967, Che was exploring one of the numerous Bolivian canyons with a small group of men. Che had just told his men to walk in the water, so they would not leave any tracks, when the soldiers suddenly started shooting at them. The guerilleros were trapped in the canyon, under fire from both sides. The rebels shot back without even knowing where the enemy were hiding. Suddenly, Che screamed in pain; a bullet had hit his lower leg. The soldiers realized that they had won and climbed down, shooting some of the rebels as they went.

Guevara and two other men were captured. Only with great effort was Che able to climb the hill. His men wanted to help him, but he insisted on making it alone, and he dragged himself, clutching his weapon and his diary up the slope. Che was held prisoner by the government in a schoolhouse to await trial. There he realized that the entire endeavour had been hopeless right from the beginning because the farmers had no revolutionary ambitions at all On 9 October, a simple soldier was ordered to shoot Che, who was 39 at the time. Che was never tried or put before an execution squad. He was simply shot by a simple soldier, "for the good of the country". The last words of the already legendary Ernesto "Che" Guevara were: "Damn coward! You are shooting a man just because you are afraid of the government." Che's body was buried at a secret spot, and was only found again recently. Due to his wild appearance and his steadfastness in the face of every type of establishment, as well as his decision to commit himself to violent resistance, Che became an idol to the disenchanted and revolutionary youth of the 1960s and early '70s.

Even 30 years after his death, the myth of Che Guevara still lives on. Almost everyone knows his face and the crossover group "Rage against the Machine" put his image on its first album cover (Bombtrack). Even industry discovered and misused Che for its purposes, putting his picture on advertisements and even using him as the motif for a Swatch. At the end of June 1997, Che's remains were found in Bolivian and shortly thereafter returned to Cuba.

Che´s Life
1928, 14.June:Ernesto Che Guevara Lynch is born in Rosario,Argentina
1946-1953:Student at the School of Medicine in Buenos Aires
1953: Completed his medical studies
1954-1956: Worked in Mexico as a doctor
1955:Met Fidel Castro and joined his revolutionary group in June 1956
August 1956:Emprisoned in Mexico because of his membership in Fidel's group
25. November 1956:Voyage to Cuba on the "Granma" together with 82 rebels
1956 - 1959:Participated in the Cuban struggle for liberation; wounded twice
1957, 5. June: Named commander of the fourth column
1958, 28. - 31. December: Battle for Santa Clara
1959, 1. January: Liberation of Santa Clara
1959, 2. January: La Cabana fortifications in Havanna occupied
1959, 9. February: Che becomes a Cuban citizen
1959, 2. June: Marries Aleida March
1959, 26. November:Named director of the National Bank of Cuba
1961, 23. February: Named Minister of Industry
1964, 16. January: Signs Cuban-Soviet protocol on technical assistance
1965, 15. March:Last public appearance in Cuba
1965, 1. April:Che writes last letters to his parents, his children and Fidel Castro
1966, 7. November: Arrival in partisan camp in Nancahuazu,Bolivia
1967, 23. March:Start of military actions of the National Army for the Liberation of Bolivia (leaders: Che, Ramon, Fernando)
1967, 8. October: Battle in the Yuro Valley; Che is wounded and then captured
1967, 9. October:Che is murdered by rangers in Higuera
1967, 15. October:Fidel Castro confirms that Che died in Bolivia
1968, June:The first edition of Che's "Bolivian Diary" is published in Havanna


Breve Historia de Cuba

Cuando Cristóbal Colón arribó a Cuba el 27 de octubre de 1492 y sus naves recorrieron durante cuarenta días la costa norte oriental de la Isla, pudo apreciar, junto a los encantos de la naturaleza exuberante, la presencia de pobladores pacíficos e ingenuos que le ofrecían algodón, hilado y pequeños pedazos de oro a cambio de baratijas.

Dos años después, al explorar la costa sur de Cuba durante su segundo viaje, el Almirante se percataría de la diversidad de esos pobladores indígenas, pues los aborígenes de la región oriental que lo acompañaban, no podían entenderse con los habitantes de la parte occidental. Ciertamente, el poblamiento de la Isla se había iniciado cuatro milenios antes, con la llegada de diversas corrientes migratorias: las primeras probablemente procedentes del norte del continente a través de la Florida, y las posteriores, llegadas en sucesivas oleadas desde la boca del Orinoco a lo largo del arco de las Antillas.

Entre los aproximadamente 100 000 indígenas que poblaban la Isla al iniciarse la conquista española, existían grupos con distintos niveles de desarrollo sociocultural. Los más antiguos y atrasados ¾ ya casi extinguidos en el siglo XV¾ vivían de la pesca y la recolección y fabricaban sus instrumentos con las conchas de grandes moluscos. Otro grupo, sin despreciar la concha, poseía instrumentos de piedra pulida y, junto a las actividades recolectoras, practicaba la caza y la pesca. Más avanzados, los procedentes de Sudamérica ¾ pertenecientes al tronco aruaco¾ eran agricultores, y con su principal cultivo, la yuca, fabricaban el casabe, alimento que no sólo podía comerse en el momento, sino que también se podía conservar. Confeccionaban objetos y recipientes de cerámica y poseían un variado instrumental de concha y piedra pulida. Sus casas de madera y guano de palma ¾ los bohíos¾ agrupadas en pequeños poblados aborígenes, constituirían durante varios siglos un elemento fundamental del hábitat del campesinado cubano.

La Sociedad Colonial La conquista de la Isla por España se inicia casi dos décadas después del primer viaje de Colón, como parte del proceso de ocupación que se irradiaba hacia diversas tierras del Caribe. A Diego Velázquez, uno de los más ricos colonos de La Española, se encargó sojuzgar el territorio cubano, que se inició en 1510 con una prolongada operación de reconocimiento y conquista plagada de cruentos incidentes. Alertados acerca de las tropelías cometidas por los españoles en las islas vecinas, los aborígenes de la región oriental de Cuba resistieron la invasión hispana dirigidos por Yahatuey o Hatuey, un cacique fugitivo de La Española, quien finalmente fue apresado y quemado vivo como escarmiento. Con la fundación de Nuestra Señora de la Asunción de Baracoa en 1513, los españoles emprendieron el establecimiento de siete villas con el objetivo de controlar el territorio conquistado ¾ Bayamo (1513), la Santísima Trinidad, Sancti Spíritus y San Cristóbal de La Habana (1514), Puerto Príncipe (1515)¾ hasta concluir con Santiago de Cuba (1515), designada sede del gobierno. Desde estos asentamientos, que en su mayoría cambiaron su primitiva ubicación, iniciaron los conquistadores la explotación de los recursos de la Isla.

La actividad económica se sustentó en el trabajo de los indígenas, entregados a los colonos por la Corona mediante el sistema de "encomiendas", una especie de concesión personal, revocable y no transmisible, mediante el cual el colono se comprometía a vestir, alimentar y cristianizar al aborigen a cambio del derecho de hacerlo trabajar en su beneficio. El renglón económico dominante en estos primeros años de la colonia fue la minería, específicamente la extracción de oro, actividad en la cual se emplearon indios encomendados así como algunos esclavos negros que se integraron desde muy temprano al conglomerado étnico que siglos después constituiría el pueblo cubano. El rápido agotamiento de los lavaderos de oro y la drástica reducción de la población ¾ incluidos los españoles, alistados en gran número en las sucesivas expediciones para la conquista del continente¾ convirtió a la ganadería en la principal fuente de riqueza de Cuba. A falta de oro, la carne salada y los cueros serían las mercancías casi exclusivas con que los escasos colonos de la Isla podrían incorporarse a los circuitos comerciales del naciente imperio español.

Concebido bajo rígidos principios mercantilistas, el comercio imperial se desarrollaría como un cerrado monopolio que manejaba la Casa de Contratación de Sevilla, lo que no tardó en despertar los celosos apetitos de otras naciones europeas. Corsarios y filibusteros franceses, holandeses e ingleses asolaron el Caribe, capturaron navíos y saquearon ciudades y poblados. Cuba no escapó de esos asaltos: los nombres de Jacques de Sores, Francis Drake y Henry Morgan mantuvieron en pie de guerra por más de un siglo a los habitantes de la Isla. Las guerras y la piratería también trajeron sus ventajas. Para resguardar el comercio, España decidió organizar grandes flotas que tendrían como punto de escala obligado el puerto de La Habana, estratégicamente situado al inicio de la corriente del Golfo. La periódica afluencia de comerciantes y viajeros, así como los recursos destinados a financiar la construcción y defensa de las fortificaciones que, como el Castillo del Morro, guarnecían la bahía habanera, se convertirían en una importantísima fuente de ingresos para Cuba. Los pobladores de las regiones alejadas, excluidos de tales beneficios, apelaron entonces a un lucrativo comercio de contrabando con los propios piratas y corsarios, que de este modo menos agresivo también burlaban el monopolio comercial sevillano.

Empeñadas en sofocar tales intercambios, las autoridades coloniales terminaron por chocar con los vecinos, principalmente los de la villa de Bayamo, quienes con su sublevación de 1603, ofrecieron una temprana evidencia de la diversidad de intereses entre la "gente de la tierra" y el gobierno metropolitano. Uno de los incidentes provocados por el contrabando inspiró poco después el poema Espejo de Paciencia, documento primigenio de la historia literaria cubana. A principios del siglo XVII, la Isla, que en ese momento contaba con unos 30 000 habitantes, fue dividida en dos gobiernos, uno en La Habana y otro en Santiago de Cuba, aunque la capital se estableció en aquella. Aunque lentamente, la actividad económica crecía y se diversificaba con el desarrollo del cultivo del tabaco y la producción azúcar de caña. Paulatinamente se establecieron nuevas poblaciones, por lo general alejadas de las costas y crecieron las primitivas villas, donde comenzaba a manifestarse un estilo de vida más acomodado y a practicarse frecuentes diversiones, desde los juegos y bailes hasta las corridas de toros y los altares de cruz. De la actividad religiosa, que era con mucho la nota dominante de la vida social, quedarían importantes huellas arquitectónicas, entre las que vale como muestra el magnífico Convento de Santa Clara. La subida al trono español de la dinastía Borbón a principios del siglo XVIII trajo aparejada una modernización de las concepciones mercantilistas que presidían el comercio colonial. Lejos de debilitarse, el monopolio se diversificó dejándose sentir de diverso modo en la vida económica de las colonias.

En el caso cubano, ello condujo a la instauración del estanco del tabaco, destinado a monopolizar en beneficio de la Corona la elaboración y comercio de la aromática hoja, convertida ya en el más productivo renglón económico de la Isla. La medida fue resistida por comerciantes y cultivadores, lo que dio lugar a protestas y sublevaciones, la tercera de las cuales fue violentamente reprimida mediante la ejecución de once vegueros en Santiago de las Vegas, población próxima a la capital. Imposibilitados de vencer el monopolio, los más ricos habaneros decidieron participar de sus beneficios. Asociados con comerciantes peninsulares, lograron interesar al Rey y obtener su favor para constituir una Real Compañía de Comercio de La Habana (1740), la cual monopolizó por más de dos décadas la actividad mercantil de Cuba.

El siglo XVIII fue escenario de sucesivas guerras entre las principales potencias europeas, que en el ámbito americano persiguieron un definido interés mercantil. Todas ellas afectaron a Cuba de uno u otro modo, pero sin duda la más trascendente fue la de los siete Años (1756- 1763), en el curso de la cual La Habana fue tomada por un cuerpo expedicionario inglés. La ineficacia de las máximas autoridades españolas en la defensa de la ciudad contrastó con la disposición combativa de los criollos, expresada sobre todo en la figura de José Antonio Gómez, valeroso capitán de milicia de la cercana villa de Guanabacoa, muerto a consecuencia de los combates. Durante los once meses que duró la ocupación inglesa ¾ agosto de 1762 a julio de 1763¾ La Habana fue teatro de una intensa actividad mercantil que pondría de manifiesto las posibilidades de la economía cubana, hasta ese momento aherrojada por el sistema colonial español.

Al restablecerse el dominio hispano sobre la parte occidental de la Isla, el Rey Carlos III y sus ministros "ilustrados" adoptaron una sucesión de medidas que favorecerían el progreso del país. La primera de ellas fue el fortalecimiento de sus defensas, de lo cual sería máxima expresión la construcción de la imponente y costosísima fortaleza de San Carlos de La Cabaña en La Habana; a esta se sumarían numerosas construcciones civiles, como el Palacio de los Capitanes Generales (de gobierno) y religiosas, como la Catedral, devenidas símbolos del paisaje habanero. El comercio exterior de la Isla se amplió, a la vez que se mejoraron las comunicaciones interiores y se fomentaron nuevas poblaciones como Pinar del Río y Jaruco. Otras medidas estuvieron encaminadas a renovar la gestión gubernativa, particularmente con la creación de la Intendencia y de la Administración de Rentas. En este contexto se efectuó el primer censo de población (1774) que arrojó la existencia en Cuba de 171,620 habitantes.

Otra serie de acontecimientos internacionales contribuyeron a la prosperidad de la Isla. El primero de ellos fue la guerra de independencia de las Trece Colonias inglesas de Norteamérica, durante la cual España ¾ partícipe del conflicto¾ autorizó el comercio entre Cuba y los colonos sublevados. La importancia de este cercano mercado se pondría de manifiesto pocos años después, durante las guerras de la Revolución Francesa y el Imperio napoleónico, en las cuales España se vio involucrada con grave perjuicio para sus comunicaciones coloniales. En esas circunstancias se autorizó el comercio con los "neutrales" ¾ Estados Unidos¾ y la economía de la Isla creció vertiginosamente, apoyada en la favorable coyuntura que para los precios del azúcar y el café creó la revolución de los esclavos en la vecina Haití. Los hacendados criollos se enriquecieron y su flamante poder se materializó en instituciones que, como la Sociedad Económica de Amigos del País y el Real Consulado, canalizaron su influencia en el gobierno colonial. Liderados por Francisco de Arango y Parreño, estos potentados criollos supieron sacar buen partido de la inestable situación política y, una vez restaurada la dinastía borbónica en 1814, obtuvieron importantes concesiones como la libertad del comercio, el desestanco del tabaco y la posibilidad de afianzar legalmente sus posesiones agrarias.

Pero tan notable progreso material se sentaba en el pavoroso incremento de la esclavitud. A partir de 1790, en sólo treinta años, fueron introducidos en Cuba más esclavos africanos que en el siglo y medio anterior. Con una población que en 1841 superaba ya el millón y medio de habitantes, la Isla albergaba una sociedad sumamente polarizada, entre una oligarquía de terratenientes criollos y grandes comerciantes españoles y la gran masa esclava, subsistían las disímiles capas medias, integradas por negros y mulatos libres y los blancos humildes del campo y las ciudades, estos últimos cada vez más remisos a realizar trabajos manuales considerados vejaminosos y propios de esclavos. La esclavitud constituiría una importante fuente de inestabilidad social, no sólo por las frecuentes manifestaciones de rebeldía de los esclavos ¾ tanto individuales como en grupos¾ sino porque el repudio a dicha institución dio lugar a conspiraciones de propósitos abolicionistas. Entre estas se encuentran la encabezada por el negro libre José Antonio Aponte, abortada en La Habana en 1812, y la conocida Conspiración de la Escalera (1844), que dio pie a una cruenta represión. En esta última perdieron la vida numerosos esclavos, negros y mulatos libres, entre quienes figuraba el poeta Gabriel de la Concepción Valdés (Plácido).

El desarrollo de la colonia acentuó las diferencias de intereses con la metrópoli. A las inequívocas manifestaciones de una nacionalidad cubana emergente, plasmadas en la literatura y otras expresiones culturales durante el último tercio del siglo XVIII, sucederían definidas tendencias políticas que proponían disímiles y encontradas soluciones a los problemas de la Isla. El cauto reformismo promovido por Arango y los criollos acaudalados encontró continuidad en un liberalismo de corte igualmente reformista encarnado por José Antonio Saco, José de la Luz y Caballero y otros prestigiosos intelectuales vinculados l sector cubano de los grandes hacendados. La rapaz y discriminatoria política colonial de España en Cuba tras la pérdida de sus posesiones en el Continente, habría de frustrar en reiteradas ocasiones las expectativas reformistas.

Esto favoreció el desarrollo de otra corriente política que cifraba sus esperanzas de solución de los problemas cubanos en la anexión a Estados Unidos. En esta actitud convergía tanto un sector de los hacendados esclavistas que veía en la incorporación de Cuba a la Unión norteamericana una garantía para la supervivencia de la esclavitud ¾ dado el apoyo que encontrarían en los estados sureños¾ como individuos animados por las posibilidades que ofrecía la democracia estadounidense en comparación con el despotismo hispano. Los primeros, agrupados en el "Club de La Habana" favorecieron las gestiones de compra de la Isla por parte del gobierno de Washington, así como las posibilidades de una invasión "liberadora" encabezada por algún general norteamericano. En esta última dirección encaminó sus esfuerzos Narciso López, general de origen venezolano que, tras haber servido largos años en el ejército español, se involucró en los trajines conspirativos anexionistas. López condujo a Cuba dos fracasadas expediciones, y en la última fue capturado y ejecutado por las autoridades coloniales en 1851.

Otra corriente separatista más radical aspiraba a conquistar la independencia de Cuba. De temprana aparición, ¾ en 1810 se descubre la primera conspiración independentista liderada por Román de la Luz¾ este separatismo alcanza un momento de auge en los primeros años de la década de 1820. Bajo el influjo coincidente de la gesta emancipadora en el continente y el trienio constitucional en España, proliferaron en la Isla logias masónicas y sociedades secretas. Dos importantes conspiraciones fueron abortadas en esta etapa, la de los Soles y Rayos de Bolívar (1823), en la que participaba el poeta José María Heredia ¾ cumbre del romanticismo literario cubano¾ y más adelante la de la Gran Legión del Aguila Negra alentada desde México. También por estos años, el independentismo encontraba su plena fundamentación ideológica en la obra del presbítero Félix Varela. Profesor de filosofía en el Seminario de San Carlos en La Habana, Varela fue electo diputado a Cortes en 1821 y tuvo que huir de España cuando la invasión de los "cien mil hijos de San Luis" restauró el absolutismo. Radicado en Estados Unidos, comenzó a publicar allí el periódico El Habanero dedicado a la divulgación del ideario independentista. Su esfuerzo, sin embargo, tardaría largos años en fructificar pues las circunstancias, tanto internas como externas, no resultaban favorables al independentismo cubano.

En los años posteriores, la situación económica cubana experimentó cambios significativos. La producción cafetalera se derrumbó abatida por la torpe política arancelaria española, la competencia del grano brasileño y la superior rentabilidad de la caña. La propia producción azucarera se vio impelida la modernización de sus manufacturas ante el empuje mercantil del azúcar de remolacha europeo. Cada vez más dependientes de un solo producto ¾ el azúcar¾ y del mercado estadounidense, Cuba estaba urgida de profundas transformaciones socioeconómicas a las cuales la esclavitud y la expoliación colonial española interponían formidables obstáculos. El fracaso de la Junta de Información convocada en 1867 por el gobierno metropolitano para revisar su política colonial en Cuba, supuso un golpe demoledor para las esperanzas reformistas frustradas en reiteradas ocasiones. Tales circunstancias favorecieron el independentismo latente entre los sectores más avanzados de la sociedad cubana, propiciando la articulación de un vasto movimiento conspirativo en las regiones centro orientales del país.

Luchas por la independencia nacional El movimiento estalló el 10 de octubre de 1868, al levantarse en armas el abogado bayamés Carlos Manuel de Céspedes, uno de los principales conspiradores, quien en su ingenio La Demajagua proclamó la independencia y dio la libertad a sus esclavos. El alzamiento, secundado podo después por los conspiradores de Camagüey y Las Villas, logró afirmarse, no obstante la despiadada reacción hispana. Mientras los españoles de las ciudades, agrupados en los cuerpos de voluntarios, sembraban el terror entre las familias cubanas convirtiéndose en un influyente factor de las decisiones políticas, el ejército colonial avanzaba sobre Bayamo ¾ la capital insurrecta¾ que los cubanos tendrían que abandonar, no sin antes reducirla a cenizas como expresión de su inclaudicable voluntad revolucionaria. En tan difíciles condiciones, el movimiento independentista logró unificarse, aprobando en Guáimaro la constitución que daba lugar a la República de Cuba en Armas.

El ejército libertador cubano, tras meses de duro aprendizaje militar, alcanzó una capacidad ofensiva que se pondría de manifiesto en la invasión de la rica región de Guantánamo por el General Máximo Gómez y las brillantes acciones libradas en las sabanas camagüeyanas por la caballería al mando de Ignacio Agramonte. Pero este avance militar se vio lastrado por las diferencias políticas en el campo revolucionario, las cuales condujeron a la deposición de Céspedes de su cargo de Presidente de la República (1873) e impidieron el tan necesario apoyo en armas y medios de los patriotas emigrados. Una influencia igualmente negativa ejerció la política de hostilidad hacia los revolucionarios cubanos adoptada por el gobierno de Estados Unidos que, frente a la gesta independentista, prefirió atenerse a su vieja política confiado en que el destino de Cuba gravitaría indefectiblemente hacia el dominio norteamericano.

El empuje militar cubano alcanzó su cenit entre 1874 y 1875, primero con la campaña de Máximo Gómez en Camagüey, jalonada por victoriosos combates de La Sacra y Palo Seco y la batalla de Las Guásimas ¾ donde el ejército cubano derrotó una fuerza española de más de 4,000 hombres¾ y la posterior invasión a Las Villas por las tropas mambisas al mando del genial general dominicano. Pero el trascendental avance estratégico resultó desvirtuado nuevamente por las disensiones intestinas que, al entorpecer la llegada de vitales refuerzos, posibilitaron que la invasión se empantanase sin conseguir su objetivo de llevar la guerra al rico territorio occidental de la Isla.

El debilitamiento del esfuerzo independentista coincidió con la recuperación de la capacidad político-militar española, cuando la restauración monárquica de 1876 puso fin a las violentas conmociones que habían caracterizado la vida de la península tras la "revolución gloriosa" (1868) y con la posterior proclamación de la república. El desfavorable sesgo de la correlación de fuerzas y el desgaste en el campo insurrecto, posibilitaron que un importante sector del movimiento independentista aceptase las propuestas del General español Arsenio Martínez Campos. La paz sin independencia firmada en el Zanjón (1878) no obtuvo el consenso de las fuerzas mambisas y en particular fue rechazada por el General Antonio Maceo, jefe de las fuerzas de la parte más oriental de la Isla, quien, no obstante su humilde origen, había escalado la más alta jerarquía del Ejército Libertador a fuerza de valentía y capacidad combativa. Aunque las acciones militares insurrectas no pudieron sostenerse por mucho tiempo, la Protesta de Baraguá, escenificada por Maceo y sus tropas, que encarnaban los sectores más populares del movimiento revolucionario, constituyó la evidencia mayor de la irrevocable voluntad de los cubanos de continuar la lucha por la independencia.

En la década de 1880, la Isla atravesaría por un proceso de grandes cambios económicos y sociales. La esclavitud, muy quebrantada ya por la Revolución de 1868, fue finalmente abolida por España en 1886. Ello se vio acompañado por notables transformaciones en la organización de la producción azucarera, la cual alcanzaba definitivamente una etapa industrial. La dependencia comercial cubana respecto a Estados Unidos se haría prácticamente absoluta, y los capitales norteamericanos comenzaron a invertirse de manera creciente en diversos sectores de la economía. La burguesía insular, alejada ya de aspiraciones independentistas, había dado lugar a dos formaciones políticas: el partido Liberal, más adelante denominado Autonomista, que retomaba la vieja tendencia de conseguir reformas del sistema colonial español hasta alcanzar fórmulas de autogobierno; y el partido Unión Constitucional, expresión reaccionaria de los sectores interesados en la plena integración de Cuba a España.

El independentismo, reafirmado en su base popular, sería alentado sobre todo desde la emigración. Un primer estallido, la llamada "Guerra Chiquita" (1879), llevó nuevamente a los cubanos al campo de batalla en los territorios orientales y villareños, pero pudo ser sofocada después de algunos meses por su escasa organización y débil coherencia política. A ella sucederían periódicos desembarcos, conspiraciones y alzamientos, casi siempre encabezados por los jefes militares de la Guerra de los Diez Años, los cuales fueron abortados o sofocados por las autoridades españolas dada la incapacidad de articular las acciones con un movimiento de masas amplio y unido. Esa sería la obra de José Martí.

Entregado desde su adolescencia al ideal independentista, José Martí y Pérez (La Habana, 1853) sufrió prisión y destierro durante la Guerra de los Diez Años. Sus vínculos con movimientos conspirativos posteriores, le permitieron comprender que la revolución cubana debía asentarse sobre nuevas bases programáticas y organizativas, tarea a la cual se entregó por entero. Dotado de exquisita sensibilidad poética y brillantes facultades oratorias, Martí poseía también un profundo pensamiento político, enriquecido por la experiencia que sus años de vida en España, estados Unidos y distintos países latinoamericanos. Su labor de esclarecimiento y unificación, centrada en los núcleos de emigrados cubanos, principalmente en Estados Unidos, pero con amplia repercusión en la Isla cristalizó en 1892 en la constitución del Partido Revolucionario Cubano.

Concebido como la organización única de todos los independentistas cubanos, el partido debía conseguir los medios materiales y humanos para la nueva empresa emancipadora, e investir a los jefes militares de la imprescindible autoridad política para desencadenar la "guerra necesaria". Esta estalló el 24 de febrero de 1895, Martí, que desembarcó en Cuba acompañado por Máximo Gómez, Jefe del Ejército Libertador, caía poco después en la acción de Dos Ríos. Pese a esta pérdida, irreparable, la revolución se afirmó en la provincia de Oriente, donde Maceo ¾ llegado en una expedición desde Costa Rica¾ había asumido el mando de las fuerzas mambisas, y se extendió poco después a Camagüey y Las Villas.

Reunidos en Jimaguayú, los delegados del Ejército Libertador elaboraron la constitución que regiría los destinos de la República en Armas. La asamblea eligió presidente al patricio camagüeyano Salvador Cisneros Betancourt y designó General en Jefe y Lugarteniente General del Ejército Libertador a Máximo Gómez y Antonio Maceo respectivamente. Poco después Maceo partía de Baraguá al frente de una columna invasora que, unida a las fuerzas de Gómez que aguardaban en Las Villas, debía avanzar sobre el occidente de la Isla. Tras los exitosos combates de Mal Tiempo, Coliseo y Calimete, el contingente invasor penetró en la provincia habanera, llevando el pánico a las autoridades coloniales en la capital. Con la llegada de las fuerzas de Maceo a Mantua ¾ la población más occidental de Cuba¾ la invasión cumplía exitosamente su objetivo: la guerra hacía sentir sus devastadores efectos en toda la Isla, cuyos principales renglones productivos experimentaron un brusco descenso. En esta ocasión España no podría extraer de Cuba los recursos necesarios para combatir su independencia.

Para enfrentar la insurrección generalizada, la metrópoli designó Capitán General de la Isla a Valeriano Weyler, quien llegó a Cuba y fue apoyado con cuantiosos refuerzos para desarrollar una guerra de exterminio. Pese al elevado costo humano que entrañaba este tipo de contienda ¾ sobre todo por la reconcentración de la población campesina en las ciudades¾ Weyler no pudo contener la insurrección, la campaña de Gómez en La Habana y la de Maceo en Pinar del Río mantendrían en jaque al ejército colonialista. Aunque actuando en difíciles condiciones, las fuerzas mambisas recibían con cierta periodicidad los recursos bélicos remitidos desde la emigración por el Partido Revolucionario Cubano que, unido al armamento arrebatado al enemigo, le permitían mantener su capacidad operativa. En diciembre de 1896 se produce la caída de Maceo en el combate de San Pedro, y es sustituido en el cargo de Lugarteniente General del Ejército Libertador por Calixto García, otro brillante general de la Guerra de los Diez Años. Gómez decide entonces concentrar sobre sí lo mejor de las fuerzas españolas, a las que somete a una demoledora campaña de desgaste en el centro de la Isla. Deja así las manos libres a García que libre importantes combates en Oriente, y logra la captura de las importantes plazas fortificadas de Tunas y Guisa. Mientras en occidente se producen miles de acciones de mediana y pequeña escala.

La suerte del colonialismo español estaba echada. El desarrollo de la revolución en Cuba, visto con creciente simpatía por el pueblo norteamericano, hace que el gobierno de Washington decida involucrarse en el conflicto en el sentido más favorable a sus intereses. Cediendo en parte a presiones estadounidenses, España otorga la autonomía a Cuba, medida tardía que no surte el efecto esperado. Se produce entonces ¾ febrero de 1898¾ la explosión del acorazado Maine en el puerto habanero, hecho que Washington tomará como pretexto para movilizar la opinión pública e intervenir directamente en la guerra. Aunque admite formalmente la independencia de Cuba, sin reconocer sus instituciones, Estados Unidos entra en guerra con España y, con la colaboración de las fuerzas mambisas, desembarca sus tropas en la costa sur de la zona oriental de Cuba.

Las acciones se deciden en torno a Santiago de Cuba. La flota española ha quedado bloqueada en el puerto santiaguero, intenta una salida en la cual es aniquilada por la superioridad de las fuerzas navales norteamericanas. Tras el asalto a las defensas externas de la ciudad por las fuerzas cubano-estadounidenses, el mando español decide rendirse. Hecho sintomático: los jefes militares cubanos, encabezados por Calixto García son excluidos del acto de rendición y se prohibe la entrada de sus fuerzas en la ciudad. Meses después, según el Tratado de París, España traspasará Cuba a los Estados Unidos sin que se tuviesen en cuenta para nada las instituciones representativas del pueblo cubano.

La república neocolonial El 1º de enero de 1899, Estados Unidos entraba formalmente en posesión de Cuba. Se materializaba así una antigua ambición. Se trataba ahora de definir el futuro de Cuba, y cualquiera que este fuese, el gobierno de Washington consideraba conveniente la desaparición de las instituciones representativas del movimiento libertador cubano. A ello contribuirían las debilidades y contradicciones existentes entre los cubanos, sobre todo las discrepancias surgidas entre Máximo Gómez, General en Jefe del Ejército Libertador y la Asamblea de Representantes, máximo órgano político de la Revolución. Estas discrepancias fundamentalmente se referían a los procedimientos para licenciar al Ejército Libertador. El resultado fue la desaparición de ambas instituciones, que junto con la disolución del Partido Revolucionario Cubano (PRC) por decisión de su delegado Tomás Estrada Palma, disgregó y dejó acéfalas a las fuerzas independentistas.

La ocupación militar, legitimada por el Tratado de París del 10 de diciembre de 1898, constituyó el marco experimental para la aplicación de la política con respecto a Cuba. Para Estados Unidos este fue un período de fuertes tensiones internas y externas, matizadas por presiones internas y negociaciones alrededor de la toma de decisiones gubernamentales. Entre los factores que incidían en la inestabilidad cubana se encontraba el manejo de la problemática del país por los sectores que de una u otra forma estaban interesados en su desenlace. A pesar de los esfuerzos de los grupos pacifistas de Estados Unidos, la tendencia anexionista en todas sus variantes se abría un espacio cada vez más importante en las esferas de poder. Sin embargo, algo que debe destacarse es que en cada una de estas variantes del anexionismo predominaba el concepto más o menos peyorativo del supuesto "infantilismo" de los cubanos. Es decir, la criatura, al empezar a dar sus primeros pasos, no podía prescindir del brazo fuerte del padre que la sostuviera, la ayudara y la protegiera de posibles caídas.

Una de las alternativas llegó a su máxima expresión en los meses finales del gobierno de John Brooke, primer gobernador militar de la Isla y consistió en traspasar la soberanía de Cuba a un gobierno civil que convirtiera a Cuba, de un solo golpe, en territorio estadounidense. Esta idea cobró fuerza entre los círculos expansionistas y sus principales voceros. La oposición interna a esta variante y sobre todo el rechazo del pueblo cubano a esa pretensión conllevó a que el nuevo gobernador, Leonard Wood, concibiera la idea de "americanizar" a la Isla por medio de una ocupación prolongada. Esta idea tuvo dos vertientes fundamentales. La primera, era un amplio proyecto reformador centralizado "desde arriba", y en esencia implicaba la transformación de la sociedad cubana (escuelas, sistema de sanidad, sistema judicial, sistema de gobierno, ayuntamiento, etc.). La segunda línea de acción se encaminaba al fomento de la inmigración fundamentalmente de origen anglosajón con vista a una colonización gradual que "desde abajo" fuera introduciendo la idiosincrasia de la sociedad norteamericana.

Sin embargo, ninguna de los proyectos tenía como objetivo transformar las caducas estructuras de la excolonia española en su tránsito hacia la independencia, sino a crear las condiciones para el fomento de un "mercado de tierra" que facilitara el traspaso de las propiedades a manos de políticos, magnates y propietarios norteños. Mientras tanto, la escasez de capitales y de fuentes de crédito colocaba a los hacendados cubanos en una situación en extremo desventajosa para el restablecimiento de sus negocios, sobre todo lo relacionado con el importante renglón azucarero, muy lesionado por la guerra. No obstante, la necesidad de un cambio de política aumentaba por día, y desde fecha tan temprana como 1899 comenzó a ventilarse la posibilidad de preparar el terreno para la anexión, no mediante la prolongación de la ocupación militar directa, sino con el establecimiento de una república bajo determinadas condiciones. La supuesta incapacidad de los cubanos para gobernarse por sí mismos haría que muy pronto y de forma natural, ellos mismos solicitaran la anexión al poderoso vecino. La primera piedra del edificio sería dictar las disposiciones sobre la convocatoria a la Asamblea Constituyente de Cuba, según la ley militar No.301 del 25 de julio de 1900.

De acuerdo con lo dispuesto, la Convención debía redactar y adoptar una constitución para el pueblo de Cuba, y como parte de la misma proveer y acordar con el Gobierno de Estados Unidos lo referente a las relaciones que deberían existir entre ambos gobiernos. En medio de los trabajos de la Comisión cubana encargada de dictaminar sobre las futuras relaciones entre Cuba y Estados Unidos, el Congreso Norteamericano aprueba la Enmienda Platt, con la que el gobierno de Estados Unidos se otorgaba el derecho a intervenir en los asuntos internos de la Isla cuando lo entendiera conveniente. A pesar de la oposición de los delegados a la Asamblea Constituyente, la presión norteamericana, que colocaba a los cubanos ante la decisión de tener una república con la Enmienda que limitaba su independencia o de continuar la ocupación, logró que ésta quedara definitivamente aprobada por los cubanos el 12 de junio de 1901.

El primer presidente de la República, Tomás Estrada Palma contaba con el visto bueno de las autoridades norteamericanas como posible freno a la ascendencia del liderazgo militar más radical en la vida política del país. Al mismo tiempo, el prestigio de Estrada Palma dentro de los círculos revolucionarios convirtió al sustituto de José Martí como delegado del PRC en uno de los candidatos favoritos entre los más amplios sectores de la población cubana, al margen de la filiación política. La desunión existente se acentúa al producirse el fracaso de la candidatura propuesta por Máximo Gómez, en la que Estrada Palma sería Presidente y Bartolomé Masó, quien había sido el último Presidente de la República en Armas, sería Vicepresidente, fracaso que se produce como consecuencia de la constitución de la coalición Pro Masó para proponer su candidatura a la Presidencia de la República y el posterior retraimiento de este último. A su vez, esta desunión fortalece las posiciones de los sectores más conservadores, agrupados en la referida coalición.

A este primer gobierno correspondería la difícil, desagradable e ingrata tarea de formalizar los vínculos de dependencia con Estados Unidos. A tal efecto, se firmó un conjunto de tratados que incluirían el de Reciprocidad Comercial, que aseguraba a Estados Unidos el control del mercado cubano y consolidaba la estructura monoproductora de la economía cubana, el Tratado Permanente, que daba forma jurídica a las estipulaciones de la Enmienda Platt y el destinado a definir el emplazamiento de las estaciones navales norteamericanas.

La no solución de los problemas fundamentales que afectaban al territorio en su reconstrucción y la continuación y agudización de sus deformaciones estructurales promovieron un clima de malestar social entre los distintos sectores de la sociedad. Los bajos salarios, las prolongadas jornadas laborales y la discriminación hacia el trabajador nativo ¾ desplazado de los empleos mejor remunerados¾ fueron las principales demandas del incipiente movimiento obrero que protagonizó importantes huelgas, como la llamada "Huelga de los Aprendices", apenas inaugurada la República el 20 de mayo de 1902.

La peculiar austeridad del Presidente Estrada Palma le hizo ganarse un prestigio de honestidad mucho más cimentado por la desfachatez de los que le sucedieron en la jefatura del gobierno. En cambio, el anciano presidente no pudo sustraerse a las ambiciones políticas y se hizo reelegir mediante unas elecciones amañadas que inauguraron una invariable tradición en la historia de la República. El hecho provocó la sublevación del opositor Partido Liberal, desencadenado los acontecimientos que condujeron a una nueva intervención norteamericana. Durante casi tres años, 1906-1909, la Isla se mantuvo bajo la administración estadounidense, período que contribuiría a definir los rasgos del sistema republicano con una curiosa combinación de normación jurídica o corrupción gubernativa. Bajo el imperio de la Enmienda Platt, los partidos políticos constituidos sobre la base del caciquismo y las clientelas ¾ básicamente dos partidos, el Liberal y el Conservador¾ se disputaron el poder mediante trampas electorales y asonadas insurreccionales.

El botín del triunfador era el tesoro público, fuente de enriquecimiento para una "clase política" que, teniendo en cuenta el creciente control de la economía cubana por los capitales estadounidenses, no encontraba otra esfera donde aplicar más provechosamente su talento. La gestión gubernativa daría así motivos para frecuentes escándalos. Tales escándalos no escasearon durante el gobierno de José Miguel Gómez (1909-1913), cuyo desempeño quedaría además marcado por la bárbara represión contra el levantamiento de los Independientes de Color, movimiento con el cual muchos negros y mulatos intentaron luchar contra la discriminación racial, aunque sin una clara conciencia de cómo hacerlo. El adusto conservadurismo de su sucesor, Mario García Menocal (1913-1920), no fue suficiente para ocultar numerosas corruptelas, favorecidas en este caso por la bonanza económica que propició la Primera Guerra Mundial. Menocal logró reelegirse por los procedimientos que ya eran usuales, lo que provocó una nueva rebelión de los liberales y los consiguientes aprestos intervencionistas de Estados Unidos.

El gobierno de Washington, preocupado por los frecuentes trastornos políticos de su neocolonia, había diseñado una política de verdadero tutelaje ¾ la llamada diplomacia preventiva¾ que alcanzó su punto culminante con la designación del general Enoch Crowder en funciones de virtual procónsul, para supervisar y fiscalizar al gobierno de Alfredo Zayas (1921-1925), cuya administración sería escenario de trascendentales movimientos neopolíticos.

El generalizado repudio a la injerencia norteamericana y la corrupción gubernamental dieron lugar a diversas corrientes de expresión de las reivindicaciones nacionalistas y democráticas. El movimiento estudiantil manifestaba un marcado radicalismo que, vertebrado en el propósito de una reforma universitaria, rebasaría rápidamente el marco en el que había surgido para asumir francas proyecciones revolucionarias bajo la dirección de Julio Antonio Mella. El movimiento obrero, cuyas raíces se remontaban a las décadas finales del siglo XIX, había seguido también un curso ascendente matizado por huelgas ¾ la de los aprendices en 1902 y la de la moneda en 1907 entre las más importantes¾ que más tarde llegaron a constituir una verdadera oleada debido a la inflación generada por la I Guerra Mundial. El avance ideológico y organizativo del proletariado, en el cual se dejaban sentir los ecos de la Revolución de Octubre en Rusia, cristalizaría en la constitución de una central obrera nacional en 1925. Coincidentemente, y como expresión de la conjunción de las corrientes políticas más radicales del movimiento personificadas en Mella y Carlos Baliño, se constituiría en La Habana el primer Partido Comunista.

El malestar político y social tenía causas muy profundas. La economía cubana había crecido muy rápidamente durante las dos primeras décadas del siglo, estimulada por la reciprocidad comercial con Estados Unidos y la favorable coyuntura creada por la reciente guerra mundial. No obstante ese crecimiento era extremadamente unilateral, basado de modo casi exclusivo en el azúcar y en las relaciones mercantiles con Estados Unidos. Por otra parte, los capitales norteamericanos que habían afluido a la Isla con ritmo ascendente eran los principales beneficiarios del crecimiento, puesto que controlaban el 70 por ciento de la producción azucarera además de su infraestructura y los negocios colaterales. El bienestar económico derivado de este proceso ¾ del cual dan testimonio las fastuosas casas de El Vedado¾ además de muy desigualmente distribuido, revelaría una extraordinaria fragilidad. Ello se puso de manifiesto en 1920, cuando una brusca caída en el precio del azúcar provocó un crac bancario que dio al traste con las instituciones financieras cubanas. Poco después, cuando la producción azucarera del país alcanzaba los 5 millones de toneladas, se hizo evidente la saturación de los mercados, claro indicio de que la economía cubana no podía continuar creciendo sobre la base exclusiva del azúcar.

La opción era el estancamiento o la diversificación productiva, pero esta última alternativa no era posible, pues no lo permitían la monopolización latifundiaria de la tierra y la dependencia comercial de Estados Unidos. El ascenso de Gerardo Machado a la presidencia en 1925 representa la alternativa de la oligarquía frente a la crisis latente. El nuevo régimen intenta conciliar en su programa económico los intereses de los distintos sectores de la burguesía y el capital norteamericano, ofrece garantías de estabilidad a las capas medias y nuevos empleos a las clases populares, todo ello combinado con una selectiva pero feroz represión contra adversarios políticos y movimientos opositores. Bajo una aureola de eficiencia administrativa, el gobierno intentó poner coto a las pugnas de los partidos tradicionales, asegurándoles el disfrute del presupuesto estatal mediante la fórmula del cooperativismo. Con el consenso que logró, Machado decidió reformar la constitución para perpetuarse en el poder. No obstante los éxitos parciales alcanzados durante los primeros años de mandato, la dictadura machadista no consiguió acallar la disidencia de los políticos excluidos, y mucho menos aplastar el movimiento popular.

Acaloradas por los excesos cometidos por el régimen y por el rápido deterioro de la situación económica bajo los efectos de la crisis mundial de 1929, estas fuerzas mostraron creciente beligerancia. Con los estudiantes y el proletariado como soportes fundamentales, la oposición a Machado desencadenó una interminable sucesión de huelgas, intentos insurreccionales, atentados y sabotajes. La dictadura respondió con un aumento de la represión, que llegó a niveles intolerables. En 1933, el tambaleante régimen de Machado estaba a punto de dar paso a una revolución. Alarmada por la situación cubana, la recién estrenada administración de Franklin D. Roosevelt designó embajador en La Habana a B. Summer Welles, con la misión de encontrar una salida a la crisis dentro de los mecanismos tradicionales de dominación neocolonial. Pero la mediación de Welles se vio sobrepasada por los acontecimientos: el 12 de agosto Machado huía del país, derrocado por una prolongada huelga general.

El gobierno provisional que crearon los sectores derechistas de la oposición bajo los auspicios del embajador norteamericano sobreviviría apenas un mes. Un levantamiento de las clases y soldados del ejército junto con el Directorio Estudiantil Universitario y otros grupos insurreccionales llevó al poder un gobierno revolucionario presidido por Ramón Grau San Martín. Este gobierno, principalmente por iniciativa de Antonio Guiteras, Secretario de Gobernación, aprobó y puso en práctica diversas medidas de beneficio popular, pero, hostilizado por Estados Unidos y por la oposición y víctima en gran medida de sus propias contradicciones internas, sólo pudo sostenerse unos meses en el poder. Factor fundamental en la caída de este gobierno sería el ex sargento Fulgencio Batista, devenido coronel jefe del ejército de la noche a la mañana, quien emergió como árbitro del proceso político.

Los partidos oligárquicos restaurados en el poder, a pesar del irrestricto apoyo norteamericano expresado en la abrogación de la enmienda Platt, y las medidas de estabilización económica ¾ principalmente el sistema de cuotas azucareras y un nuevo tratado de reciprocidad comercial¾ mostraron una franca ineptitud en el ejercicio del gobierno. Por esta razón, los destinos del estado serían efectivamente regidos por Batista y sus militares. Pero esta forma autoritaria, que combinaba la represión de ciertas reformas socioeconómicas, se reveló incapaz de ofrecer una salida estable a la situación cubana. Ello condujo a una transacción con las fuerzas revolucionarias y democráticas ¾ debilitadas por divisiones internas¾ que serían plasmadas en la constitución de 1940. Con esta nueva Carta Magna, que recogía importantes reivindicaciones populares, se abrió un nuevo período de legalidad institucional.

El primer gobierno de esta etapa estuvo presidido por Fulgencio Batista, cuya candidatura había sido respaldada por una coalición de fuerzas en la que participaban los comunistas. Esta alianza, aunque reportó importantes conquistas al movimiento obrero, no fue comprendida por otros sectores populares, y operó como factor histórico de división entre las fuerzas revolucionarias. Durante el gobierno de Batista, la situación económica experimentó una mejoría propiciada por el estallido de la Segunda Guerra Mundial, coyuntura que beneficiaría aun más al sucesor, Ramón Grau San Martín, quien resultó electo en 1944 gracias al amplio respaldo popular que le granjearon las medidas nacionalistas y democráticas dictadas durante su anterior gobierno. Ni Grau, ni Carlos Prío Socarrás (1948-1952) ¾ ambos líderes del Partido Revolucionario Cubano (auténtico) ¾ fueron capaces de aprovechar las favorables condiciones económicas de sus respectivos mandatos. Las tímidas y escasas medidas reformistas apenas afectaron las estructuras de propiedad agraria y de dependencia comercial que bloqueaban el desarrollo del país. Si se valieron, en cambio, de la bonanza económica que reportaba la recuperación azucarera para llevar el saqueo de los fondos públicos a magnitudes sin precedentes.

La corrupción administrativa se complementaba con el auspicio de numerosas bandas gansteriles, que los auténticos utilizaron para expulsar a los comunistas de la dirección de los sindicatos en medio de la propicia atmósfera de la guerra fría. El repudio a la bochornosa situación imperante fue canalizado por el movimiento cívico político de la "ortodoxia", cuyo carismático líder, Eduardo Chibás, se suicidaría en 1951 en medio de una encendida polémica con personeros gubernamentales. Aunque todo auguraba el triunfo ortodoxo en las elecciones de 1952, las esperanzas se verían frustradas por un golpe militar. El descrédito en que la experiencia auténtica había sumido a las fórmulas reformistas y las instituciones republicanas, así como la favorable disposición hacia un gobierno de "mano dura" por parte de los intereses norteamericanos y algunos sectores de la burguesía criolla, favorecieron las ambiciones de Fulgencio Batista, quien a la cabeza de una asonada militar, asaltó el poder el 10 de marzo de 1952.

El movimiento revolucionario (1953-1958) La inercia e incapacidad de los partidos políticos burgueses para enfrentar al régimen castrense ¾ al cual se adhirieron algunos de estos partidos¾ contrastó con la beligerancia de los sectores populares, en especial de la joven generación que recién nacía a la vida política. De sus filas nació un movimiento de nuevo tipo, encabezado por Fidel Castro (Birán, 1926), un joven abogado cuyas primeras actividades políticas se habían desarrollado en el medio universitario y las filas de la ortodoxia. Preconizando una nueva estrategia de lucha armada contra la dictadura, Fidel Castro se dio a la silenciosa y tenaz preparación de esa batalla. Las acciones se desencadenarían el 26 de julio de 1953, con el asalto simultáneo a los cuarteles Moncada, en Santiago de Cuba y Céspedes en Bayamo, concebidas como detonante de una vasta insurrección popular.

Al fracasar la operación, decenas de asaltantes que cayeron prisioneros fueron asesinados. Otros sobrevivientes, entre los que se encontraba Fidel Castro, fueron juzgados y condenados a severas penas de prisión. En el juicio que se les siguió, el joven líder revolucionario pronunció un brillante alegato de autodefensa ¾ conocido como "La Historia me absolverá" ¾ en el cual fundamentaba el derecho del pueblo a la rebelión contra la tiranía y explicaba las causas, vías y objetivos de la lucha emprendida. Este alegato se convertiría en el programa de la revolución.

Entretanto, la dictadura enfrentaba la crítica coyuntura creada por el descenso de los precios del azúcar con la manida fórmula de la restricción productiva. Para contrarrestar sus efectos depresivos, el gobierno inicia una movilización compulsiva de recursos financieros que, en proporción apreciable, terminarían en las arcas de los personeros del régimen. No obstante el fomento de nuevos renglones productivos en las dos décadas precedentes, la economía cubana, uncida al azúcar, no alcanzaba un crecimiento satisfactorio. Evidencia máxima de ello era la masa de desempleados y subempleados que ya, a mediados de la década de 1950, llegaría a constituir la tercera parte de la fuerza laboral del país. El intento de la tiranía por legalizar su estatus mediante unas espurias elecciones en 1954, serviría al menos para aplacar su seña represiva. La circunstancia fue aprovechada por el movimiento de masas que en 1955 ascendió de manera significativa y logró la amnistía de los presos políticos ¾ entre ellos los combatientes del Moncada¾ y escenificó huelgas obreras de gran importancia, sobre todo en el sector azucarero. En ese mismo año se funda el Movimiento Revolucionario 26 de Julio, constituido por Fidel Castro y sus compañeros, y un año más tarde se crea el Directorio Revolucionario, que agrupa a los elementos más combativos del estudiantado universitario.

Tras demostrar la imposibilidad de toda lucha legal contra la tiranía, Fidel Castro marcha hacia México con el propósito de organizar una expedición liberadora e iniciar la guerra revolucionaria. Por su parte, los partidos burgueses de la oposición ensayan una nueva maniobra conciliadora con Batista en busca de una salida "política" a la situación. El fracaso terminaría por hundirlos en el desprestigio. El 2 de diciembre de 1956 Fidel Castro desembarcaba al frente de la expedición del yate Granma en las Coloradas, provincia de Oriente. Dos días antes, los combatientes clandestinos del Movimiento 26 de Julio, al mando de Frank País, habían llevado a cabo en Santiago de Cuba un levantamiento de apoyo al desembarco. Al no coincidir ambas acciones, el levantamiento terminaba en un lamentable fracaso. Tras el revés del lugar llamado Alegría de Pío, que dispersara al contingente expedicionario, Fidel Castro y un puñado de combatientes lograban ganar el firme de la Sierra Maestra para constituir el núcleo inicial del Ejército Rebelde. Su carta de presentación sería, un mes después, la toma del pequeño cuartel de La Plata, acción que serviría para desmentir las versiones propaladas por la dictadura acerca del total exterminio de los expedicionarios.

En 1957, mientras el Ejército Rebelde se gestaba en las montañas con una serie de acciones ¾ entre las más importantes se encuentra el combate de El Uvero, donde se aniquiló una guarnición de 59 soldados¾ en las ciudades se desarrollaba con gran ímpetu la lucha clandestina. El 13 de marzo de ese año, un destacamento del Directorio Revolucionario realizaba un ataque al Palacio Presidencial en La Habana, con el propósito de ajusticiar al tirano, pero fracasan. En esta acción caería en combate José Antonio Echeverría, presidente de la Federación Estudiantil Universitaria. A los atentados y actos de sabotaje, la tiranía respondería con un incremento de las torturas a los detenidos y una oleada de crímenes. En el mes de julio, el asesinato de Frank País provocaría una huelga espontánea que paralizó gran parte de la nación. Poco después, en septiembre, el alzamiento del puesto naval de la ciudad de Cienfuegos pondría en evidencia las profundas grietas en las fuerzas armadas del batistato. A finales de año, el ejército fracasa en su ofensiva contra la Sierra Maestra, en la que ya se han consolidado dos columnas guerrilleras.

A principios de 1958, el movimiento revolucionario decide acelerar la caída del tirano mediante una huelga general con características de insurrección. En la Sierra Maestra, Fidel Castro crea dos nuevas columnas al mando de los comandantes Raúl Castro y Juan Almeida, respectivamente, quienes deben abrir dos frentes guerrilleros en otras zonas montañosas de Oriente. La huelga convocada el 9 de abril se malogra con graves pérdidas para las fuerzas revolucionarias. Batista cree llegado el momento de liquidar la insurrección, y en el verano lanza una ofensiva de 10,000 hombres sobre la Sierra Maestra. En feroces combates y batallas ¾ Santo Domingo, El Jigüe, Vegas de Jibacoa, y otros¾ las tropas rebeldes derrotan a los batallones de la tiranía que logran penetrar en la Sierra y los obliga a retirarse. Ese es el viraje definitivo. Los partidos de la oposición burguesa, que hasta entonces han maniobrado para capitalizar la rebeldía popular, se apresuran en reconocer el indiscutible liderazgo de Fidel Castro. Columnas rebeldes parten hacia diversos puntos del territorio nacional, entre ellas las de los comandantes Ernesto Ché Guevara y Camilo Cienfuegos, quienes avanzan hacia la provincia de Las Villas. En esa zona ya operan diversos grupos de combatientes, entre otros los del Directorio Revolucionario y el Partido Socialista Popular (Comunista).

El 20 de noviembre el Comandante en Jefe de las tropas rebeldes, Fidel Castro dirige personalmente la batalla de Guisa, que marca el comienzo de la definitiva ofensiva revolucionaria. En acciones coordinadas, las ya numerosas columnas del II y el II frentes orientales van tomando las poblaciones aledañas para cerrar el cerco sobre Santiago de Cuba. Ché Guevara, en Las Villas, toma uno tras otro los pueblos a lo largo de la carretera central y se apresta al asalto de la ciudad de Santa Clara, capital provincial, mientras que por su parte Camilo Cienfuegos rinde en tenaz combate el cuartel de la ciudad de Yaguajay. El 1º de enero de 1959, Batista abandona el país. En una maniobra de última hora, bendecida por la embajada norteamericana, el General Eulogio Cantillo intenta crear una junta cívico-militar. Fidel Castro conmina a la guarnición de Santiago de Cuba a que se rinda y al pueblo a una huelga general que, apoyada masivamente por todo el país, aseguraría la victoria de la Revolución.

La Revolución Cubana Apenas instalado en el poder, el gobierno revolucionario inició el desmantelamiento del sistema político neocolonial. Se disolvieron los cuerpos represivos y se garantizo a los ciudadanos, por primera vez en largos años, el ejercicio pleno de sus derechos. La administración pública fue saneada y se confiscaron los bienes malversados. De esta manera se erradicó esa tan funesta práctica de la vida republicana. Los criminales de guerra batistianos fueron juzgados y sancionados, se barrió a la corrompida dirección del movimiento obrero y quedaron disueltos los partidos políticos que habían servido a la tiranía.

La designación del Comandante Fidel Castro como Primer Ministro en el mes de febrero, imprimiría un ritmo acelerado a las medidas de beneficio popular. Se aprobó una rebaja general de alquileres, las playas, antes privadas se pusieron a disposición del pueblo para su disfrute y se intervinieron las compañías que monopolizaban los servicios públicos. Un hito trascendental en este proceso sería la Ley de Reforma Agraria, aprobada el 17 de mayo, la cual eliminaba el latifundio al nacionalizar todas las propiedades de más de 420 ha de extensión, y entregaba la propiedad de la tierra a decenas de miles de campesinos, arrendatarios y precaristas.

Esta medida, que eliminaba uno de los soportes fundamentales del dominio neocolonial, suscitó la airada respuesta de los intereses afectados. El gobierno de Estados Unidos no había ocultado su disgusto por el triunfo de la Revolución y, tras promover una malintencionada campaña de prensa, adoptó una política de hostigamiento sistemático contra Cuba, alentando y apoyando a movimientos contrarrevolucionarios con el propósito de desestabilizar el país. Los obstáculos interpuestos por el presidente Manuel Urrutia a las transformaciones revolucionarias provocaron en julio la renuncia de Fidel Castro al premierato, cargo al que retornaría días después en medio de multitudinarias manifestaciones de apoyo que determinaron la renuncia del presidente y su sustitución por Osvaldo Dorticós. En octubre aborta una sedición militar en Camagüey orquestada por el jefe de esa plaza, el Comandante Hubert Matos, en abierto contubernio con latifundistas y otros elementos contrarrevolucionarios de la localidad. Entretanto, los crecientes actos de sabotaje y el terrorismo comenzaron a cobrar víctimas inocentes.

Para enfrentar la oleada contrarrevolucionaria, se crean las Milicias Nacionales Revolucionarias y los Comités de Defensa de la Revolución, organizaciones que, junto a la Federación de Mujeres Cubanas, la Asociación de Jóvenes Rebeldes y otras constituidas con posterioridad, posibilitaron una participación más amplia del pueblo en la defensa de la Revolución. La permanente hostilidad norteamericana se materializa en sucesivas medidas encaminadas a desestabilizar la economía cubana y aislar el país del resto de la comunidad internacional. A ello la Revolución responde con una dinámica política exterior que amplía las relaciones y establece convenios con otros países ¾ incluidos los socialistas¾ en una prueba de su firme decisión de romper la tradicional dependencia comercial. En julio de 1960, tras conocer la supresión de la cuota azucarera cubana por el gobierno de Washington, Fidel Castro anuncia la nacionalización de todas las propiedades norteamericanas en la Isla. A esta medida seguiría, pocos meses después, la decisión de nacionalizar las empresas de la burguesía cubana que, definitivamente alineada junto a Estados Unidos y los sectores oligárquicos, se había entregado a sistemáticas maniobras de descapitalización y sabotaje económico.

Pero las agresiones norteamericanas no se limitaron al terreno de la economía. Mientras fomentaba la creación de organizaciones contrarrevolucionarias y bandas de alzados en distintas regiones del país, a las que suministraba armamento y otros abastecimientos, la administración Eisenhower ¾ que rompe relaciones con Cuba en enero de 1961¾ había iniciado la preparación de una brigada mercenaria con el propósito de invadir la Isla. La invasión se iniciaría el 17 de abril por la zona de Playa Girón, tras un bombardeo sorpresivo a las bases aéreas cubanas. En el sepelio de las víctimas de este ataque, Fidel Castro proclamó el carácter socialista de la Revolución, algo que se percibía ya a partir de las medidas tomadas en los meses finales de 1960. Bastaron menos de 72 horas para que el pueblo aplastase a la brigada mercenaria que la Agencia Central de Inteligencia (CIA) había tardado meses en adiestrar. Pese a esta histórica derrota, Estados Unidos no cejó en su propósito de aplastar a la Revolución Cubana. Mediante el "Plan Mangosta" se dispuso una sucesión de operaciones de agresión que no descartaban la intervención militar directa. Ello conduciría a una grave crisis internacional en el mes de octubre de 1962, al conocerse la instalación de cohetes soviéticos en la Isla. Los compromisos mediante los cuales se dio solución a la crisis, no pusieron fin a las prácticas de agresión del imperialismo.

Asimismo, la acción decidida de nuestro pueblo, organizado en las Milicias Nacionales Revolucionarias y también en las Fuerzas Armadas, enfrentó a las bandas armadas contrarrevolucionarias. El bandidaje se liquidó definitivamente en 1965, cuando la última banda organizada que actuó en el país, la de Juan Alberto Martínez Andrades, fue capturada el 4 de julio. Otros bandidos dispersos que trataban de huir de la justicia revolucionaria fueron capturados durante los meses siguientes. Así llegó a su fin la guerra sucia impuesta al pueblo cubano por el imperialismo y las clases reaccionarias, enfrentamiento armado que se extendió durante casi siete años y afectó a todas las provincias del país. En esta guerra sucia impuesta por Estados Unidos, entre 1959 y 1965, actuaron en todo el territorio nacional 299 bandas con un total de 3,995 efectivos.

Entre los combatientes de las tropas regulares y milicianas que participaron en las operaciones, más las víctimas de los crímenes de los bandidos, perdieron la vida 549 personas y muchas otras personas quedaron incapacitadas. El país tuvo que gastar alrededor de mil millones de pesos en esos difíciles años para la economía nacional. La combinación de las acciones militares con las de carácter político e ideológico desempeñó un papel decisivo en la victoria sobre los bandidos. La derrota del bandidismo en Cuba demostró la imposibilidad de obtener la victoria en una guerra de guerrillas contra un pueblo armado cuando este protagoniza una Revolución auténtica. En el ámbito internacional, Estados Unidos conseguía separar a Cuba de la Organización de Estados Americanos (OEA). De igual manera conseguía que la mayor parte de las naciones latinoamericanas, salvo la honrosa excepción de México, rompieran relaciones con Cuba. No obstante, la Revolución cubana fortalecía sus vínculos con el campo socialista y los países del Tercer Mundo, participa en la constitución del Movimiento de Países No Alineados y desarrolla una activa política de solidaridad hacia los movimientos de liberación nacional y de apoyo a los mismos. La nación que resistiera decididamente todo tipo de agresiones armadas debía sobrevivir también al férreo cerco económico. Estados Unidos había suprimido todo comercio con la Isla y se esforzaba por sumar a otros estados a tan criminal bloqueo. Cuba se veía así privada de suministros vitales para su agricultura y su industria. Pero la activa solidaridad de la Unión Soviética y otros países socialistas, unida al tenaz esfuerzo laboral y la inventiva del pueblo, posibilitaron que la economía nacional no sólo se mantuviera funcionando, sino que también creciese.

En medio de muy notables dificultades económicas, se logró eliminar el desempleo y garantizar a la población la satisfacción de sus necesidades fundamentales. Una vasta campaña de alfabetización en 1961, suprimía la vieja lacra del analfabetismo. Pese al éxodo de profesionales y técnicos alentado desde Estados Unidos, particularmente sensible en el área de la salud, la creación de un servicio médico rural permitía llevar la asistencia médica a los más apartados rincones del país. El sistema educacional alcanza también por primera vez una completa cobertura nacional y un extenso programa de becas pone la educación media y superior al alcance de toda la población. La calidad de vida se vio enriquecida gracias a una amplia labor de difusión cultural, que se materializó en ediciones regulares ¾ y generalmente masivas¾ de obras literarias, la creación y sustento de múltiples conjuntos artísticos, la promoción del movimiento de aficionados, y una amplia producción y exhibición cinematográfica. En el mismo sentido influye la generalización de la práctica de deportes, la cual sustentaría una creciente y destacada participación de deportistas cubanos en lides deportivas internacionales.

Tan considerable esfuerzo popular no hubiera podido materializarse sin una apropiado conducción política. Desde el primer año de la Revolución, en las bases y direcciones de las organizaciones revolucionarias comienza una integración que no estaría exenta de dificultades. En marzo de 1962, poco después de que Fidel Castro denunciara la existencia de deformaciones sectarias en el proceso de creación de las organizaciones revolucionarias, se comienza la construcción de lo que sería el Partido Unido de la Revolución Socialista. Este adopta como fundamento la selección de su militancia sobre la base de la ejemplaridad de trabajadores elegidos en el seno de sus colectivos laborales. Un hito decisivo en la materialización de la unidad será la constitución del Comité Central del Partido Comunista de Cuba en 1965, como máxima instancia de dirección de la Revolución. En 1963 de había adoptado una estrategia de desarrollo económico que, tomando en consideración las características de la economía cubana y las perspectivas comerciales con la URSS y otros países socialistas, tenía como pivote la agricultura, en la que se planteaba producir 10 millones de toneladas de azúcar para 1970.

Este era sin duda un formidable reto, si se tiene en cuenta las condiciones organizativas, técnicas y materiales del país. Al enfrentar este reto se produjeron serias distorsiones en la dirección de los procesos económicos, así como en la actividad de las organizaciones revolucionarias, concentradas en la vasta movilización de trabajadores que imponía el bajo nivel técnico de la agricultura cañera y las desproporcionadas estructuras demográficas. El fracaso de la "zafra de los 10 millones" daría paso a una profunda revisión de esa política. A partir de 1971, se revitalizan las organizaciones revolucionarias y se inicia la institucionalización del país. Como culminación de una profunda reorganización, el Partido Comunista de Cuba celebra su primer congreso, después de haber sometido sus principales documentos a una amplia discusión popular. El 24 de febrero de 1976 se proclama una nueva Constitución, aprobada en plebiscito por el voto secreto y directo del 95,7 por ciento de la población mayor de 18 años. Se crean las distintas instancias del Poder Popular, mediante un proceso que tiene como base la elección de los delegados de circunscripción, entre los diversos candidatos propuestos por los ciudadanos en reuniones populares según la zona de residencia.

Durante estos años se verifica también un afianzamiento de la posición internacional de Cuba. El restablecimiento de relaciones diplomáticas con Perú, Panamá, Chile y otros países latinoamericanos, rompe el cerco tendido por Estados Unidos en la década anterior. Tras la firma de convenios comerciales con la Unión Soviética ¾ cuyos favorables términos de intercambio se alejaban de las desiguales prácticas del mercado internacional¾ Cuba ingresa en el Consejo de Ayuda Mutua Económica (CAME). En 1976, tropas cubanas enviadas a Africa a solicitud del gobierno de Angola, contribuyen a liberar a ese país de la intervención sudafricana. Poco después otro contingente cubano participará en la defensa de Etiopía de la agresión somalí. La celebración en La Habana de la 6ta. Reunión Cumbre de los Países No Alineados en 1979, evidencia el prestigio ganado por la Revolución. Tras un breve lapso de distensión durante los primeros años del gobierno del Presidente James Carter, las relaciones cubano-norteamericanas se deterioran con el incremento de la agresividad de la política estadounidense al final de la referida administración. Con la ascensión a la presidencia de Estados Unidos de Ronald Reagan, las acciones contra la Revolución se incrementaron al máximo. El gobierno estadounidense crea las mal llamadas radio Martí y TV Martí, intensifica el espionaje contra la Isla, realiza maniobras militares, ensaya ataques aéreos y trata de sancionar a Cuba en la Comisión de Derechos Humanos de la ONU. Se puso sobre el tapete la posibilidad de una agresión directa.

Cuba responde con el perfeccionamiento del sistema defensivo del país y elabora el concepto de la "Guerra de Todo el Pueblo". Su esencia radica en que cada cubano tenga un lugar, una forma y un medio en la lucha contra la posible agresión imperialista. La preparación del pueblo en las Milicias de Tropas Territoriales, las Brigadas de Producción y Defensa y las Zonas de Defensa frenaron las intenciones imperialistas de una agresión directa. Con la Revolución, Cuba, además de obtener su verdadera independencia y rescatar su dignidad nacional, eliminó toda forma de explotación y erradicó la discriminación racial, la discriminación contra la mujer y contra los jóvenes. A esto debe añadirse los logros sociales y los significativos avances económicos alcanzados en el país.

El período entre 1980-1985 se caracterizó por avances y logros significativos en el desarrollo económico y social, a pesar del incremento sistemático de la agresividad imperialista y de fenómenos climatológicos adversos. Sin embargo, a partir de 1985, comienzan a hacerse evidentes ciertas deficiencias y tendencias negativas, relacionadas fundamentalmente con la aplicación del sistema de dirección y planificación. En abril de 1986, el Presidente de los Consejos de Estado y de Ministros, Fidel Castro, planteó la necesidad de iniciar un proceso de rectificación de errores y tendencias negativas que diera solución a los problemas que frenaban y deformaban los principios vitales y originales de la Revolución cubana, tales como la constante participación popular en las decisiones y tareas, la unidad entre el desarrollo económico y social, la creación del hombre nuevo del cual habló el Ché, el rescate de valores históricos, principalmente el pensamiento martiano y una aplicación más creadora del marxismo-leninismo. No obstante las deficiencias e insuficiencias y la necesidad de perfeccionar el trabajo de construcción socialista, el pueblo cubano había alcanzado conquistas realmente impresionantes.

En la salud se creó un sistema integral que va desde el médico de la familia y los policlínicos hasta hospitales especializados y centros de investigación. Así, la asistencia médica gratuita forma una red que cubre la atención a toda la población desde el círculo infantil, la escuela y el centro de trabajo, hasta el hogar. En la educación, nuestro país muestra el mayor índice de alfabetización en América Latina, con nueve grados como promedio de escolaridad. No existe un solo niño sin escuela. Año tras año ha crecido la cifra de profesores, investigadores, maestros, médicos y demás profesionales universitarios. En 1993, el peor año de la crisis, el presupuesto para la educación fue de 1,384 millones de pesos. En lo que respecta al deporte, Cuba logró ubicarse entre los diez primeros países del mundo. Comentario aparte merece el desarrollo científico-técnico, que ha devenido un factor vital para la supervivencia de la patria y la Revolución. Se crearon instituciones como el Centro de Ingeniería Genética y Biotecnología, el Centro Nacional de Investigaciones Científicas, el cardiocentro de cirugía infantil William Soler (mayor del mundo), el Centro de Inmunoensayo y el Centro de Trasplantes y Regeneración del Sistema Nervioso.

Expresión de este desarrollo es la creación de un equipo de resonancia magnética del sistema Evalimage para la visualización y análisis termográfico de imágenes y el bisturí láser cubano. En Cuba se realizan trasplantes de riñón, hígado, corazón y corazón-pulmón. Además se han producido importantes aportes a la medicina como la vacuna contra la meningitis meningocócica, el interferón alfa leucocitario humano, el descubrimiento de una sustancia que cura el vitiligo, la obtención del factor de crecimiento epidérmico y otros. Inmersa en el desarrollo y perfeccionamiento de esta obra se encontraba la Revolución cuando se produce el derrumbe del campo socialista y la desintegración de la URSS. Estos hechos se reflejaron dramáticamente en la sociedad cubana, puesto que la economía del país estaba integrada a esa comunidad. Tal integración estaba condicionada aun más por el férreo, cruel e ilegal bloqueo que Estados Unidos mantuvo y mantiene sobre Cuba desde los primeros años de la Revolución, y que por añadidura siempre limitó extraordinariamente la posibilidad de relaciones con el mundo capitalista. En 1989, Cuba concentraba el 85 por ciento de sus relaciones comerciales con la URSS y el resto del campo socialista.

En este intercambio se establecieron precios justos que evadían el intercambio desigual, característico de las relaciones con países capitalistas desarrollados. Al propio tiempo, se aseguraba el suministro de tecnologías y la obtención de créditos en términos satisfactorios de plazos e intereses. Al producirse el derrumbe del socialismo en Europa y la desintegración de la URSS, en un período muy corto, Cuba disminuyó su capacidad de compra de 8,139 millones de pesos en 1989, a 2,000 millones en 1993. La caída del socialismo en Europa oriental y en la URSS, desencadenó una gran euforia en el gobierno de los Estados Unidos y entre los grupos contrarrevolucionarios cubanos en Miami. Se vaticinaba que el desmoronamiento de la Revolución cubana era cosa de días o de semanas. Llegaron a realizar gestiones políticas para la organización e integración de un nuevo gobierno. Sin embargo, pasaban los meses, se ampliaba la crisis, pero en Cuba no había descomposición.

Hay que decir que desde julio de 1989, el Comandante en Jefe Fidel Castro alertó acerca de la posibilidad de la desaparición del campo socialista e incluso acerca de la desintegración de la URSS, y ya en octubre de 1990, elaboró las directivas para enfrentar el Período Especial en tiempo de paz. Este era un concepto de la doctrina militar de "Guerra de Todo el Pueblo", referido a las medidas para encarar el bloqueo total, golpes aéreos y desgaste sistemático, así como una invasión militar directa. En 1991, se efectúa el IV Congreso del PCC en el que se analiza la situación y se precisa sobre la necesidad de salvar la Patria, la revolución y el Socialismo, es decir, la obra que tanta sangre, sacrificio y esfuerzo había costado al pueblo cubano en más de cien años de lucha. En este congreso se tomaron importantes acuerdos relativos a las modificaciones a la Constitución, los estatutos del Partido y se sentaron las bases de la estrategia para resistir y comenzar la recuperación. En la estrategia trazada se pusieron en práctica una serie de medidas encaminadas a lograr la elevación de la eficiencia económica y la competitividad, el saneamiento financiero interno, soluciones al endeudamiento interno; la reinserción en la economía internacional, incentivar la inversión de capital extranjero, el fortalecimiento de la empresa estatal cubana, condición esta necesaria y sin la cual no puede haber socialismo. También se analizó la necesidad de ampliar y perfeccionar los cambios económicos que fuese necesario hacer, de manera gradual y ordenada.

En síntesis, se trataba de utilizar, sobre la base de la preservación de los postulados esenciales de justicia social y de las conquistas, los mecanismos de las relaciones monetario-mercantiles y de la gestión capitalista para, de forma controlada, para el descenso de la economía interna, reactivar la misma e iniciar su recuperación. Como era de suponer, el imperialismo norteamericano y los grupos apátridas de Miami, molestos ante la realidad de la resistencia cubana, incrementaron las acciones para difamar a la Revolución, desestabilizarla y arreciar aun más el bloqueo económico. Así, a mediados de 1992, el gobierno estadounidense aprueba la "Ley Torricelli" que, entre otras cosas, otorga al Presidente de Estados Unidos la potestad de aplicar sanciones económicas a países que mantengan relaciones comerciales con Cuba y prohibe el comercio de subsidiarias de empresas norteamericanas radicadas en terceros países con la Isla. Esta ley constituyó un paso más en el intento de rendir al pueblo cubano por hambre.

Sin embargo, a pesar de la Ley Torricelli, Cuba comienza a expandir su comercio, obtiene algún financiamiento para determinadas actividades económicas y empresas de varias naciones comienzan a realizar inversiones y establecen vínculos económicos con el país. Por otra parte, en febrero de 1993, año más agudo de la crisis, se realizan elecciones, cuyos resultados demuestran fehacientemente el apoyo popular a la Revolución: el 99,7 por ciento de los electores emiten su voto y sólo el 7,3 por ciento lo hace en blanco o anula la boleta. No obstante, la camarilla anticubana de estados Unidos recurre otra vez al intento de generar la subversión interna, actos terroristas, provocaciones sabotajes, infiltración de agentes de la CIA, e intensifican la propaganda contra y hacia Cuba. Más de mil horas de radio se dirigen hacia la Isla. También priorizan la estimulación de las salidas ilegales del país, preferentemente mediante el robo de embarcaciones e incluso de aviones.

Esto último dio lugar, en julio de 1994, al incremento del robo de embarcaciones por parte de personas presionadas fundamentalmente por la situación económica, aunque hubo casos en los que se produjeron asesinatos. En estas circunstancias se realizó el robo del remolcador 13 de marzo, que fue abordado por más de 60 personas con la idea de viajar hacia Estados Unidos. A pesar de las advertencias sobre el mal estado de la embarcación, iniciaron la fuga perseguidos por otros remolcadores, uno de los cuales chocó con el perseguido y se produjo un accidente. Todas las embarcaciones que llegaron al lugar hicieron grandes esfuerzos de rescate, pero no pudieron impedir que perecieran unas 32 personas. De este accidente se hizo una gran campaña en la que se acusaba al gobierno cubano de ordenar el hundimiento de la embarcación. Ante estos hechos, el gobierno cubano decidió no impedir las salidas ilegales, medida que obligó a la Administración norteamericana a sentarse a la mesa de negociaciones y firmar el 9 de septiembre de 1994 un acuerdo migratorio con Cuba. Después de 36 años, Estados Unidos se vio en la necesidad de tomar medidas que desestimularan las salidas ilegales hacia ese país.

En julio de 1995, de nuevo el pueblo cubano dio una contundente demostración de unidad y apoyo a la Revolución al celebrarse las elecciones para delegados al Poder Popular. A pesar de la campaña desplegada por la propaganda revolucionaria, que orientaba la abstención en los comicios, el 97,1 por ciento de los electores ejercieron el voto, el 7 por ciento de las boletas fueron anuladas y el 4,3 por ciento depositadas en blanco. Es decir, más del 87 por ciento del electorado expresó su actitud de apoyo a la Revolución.

Las frustraciones de la camarilla contrarrevolucionaria del exilio cubano y algunos sectores del gobierno norteamericano, después del espejismo provocado por el derrumbe del campo socialista, volvieron a la carga, ahora con un proyecto propio del hombre de las cavernas: la Ley Helms-Burton. Esta Ley, prevé un bloqueo económico total, absoluto e internacional. También pretende impedir la inversión extranjera y cortar todo tipo de financiamiento y suministro desde el exterior del país. Establece diversas sanciones a las empresas y empresarios que mantengan relaciones económicas con Cuba. Además legaliza el apoyo de Estados Unidos a los grupos contrarrevolucionarios de la Isla y establece el derecho de ese país a determinar qué tipo de gobierno, de sociedad y de relaciones deberá tener Cuba después de derrocada la Revolución. En fin, esta ley pretende rendir por hambre al pueblo cubano y prácticamente anexar el país a Estados Unidos.

Después de aprobada la ley en el Congreso de Estados Unidos, los grupos de ultraderecha, aprovechan el incidente provocado por la organización contrarrevolucionaria de Miami "Hermanos al Rescate" cuando el 24 de febrero de 1996 el gobierno cubano se vio obligado a derribar dos avionetas que en diversas ocasiones habían violado el espacio aéreo cubano ¾ lo que había provocado varias advertencias al gobierno de Estados Unidos¾ para presionar a la Administración norteamericana a que firmara la ley, que entró en vigor en agosto de ese mismo año. Esta ley no sólo ha concitado el rechazo de todo el pueblo cubano, sino de prácticamente la totalidad de los pueblos y gobiernos del mundo, así como de las organizaciones e instituciones internacionales. Prueba de ello son las votaciones contra el bloqueo en la ONU, el acuerdo de la OEA en rechazo a la ley Helms-Burton, las posiciones de México y Canadá, de la Unión Europea, del Grupo de Río, etc. Cuba, a pesar de los efectos negativos y de la creación de una situación más compleja y difícil que genera dicha Ley, ha continuado la aplicación de su estrategia y paulatinamente, con serenidad y firmeza, logró detener el descenso económico y obtener una reanimación gradual en los años sucesivos.

Por otra parte, se han mantenido los sistemas de salud y educación y la seguridad social. No ha quedado ningún cubano desamparado y en el año 1997 la tasa de mortalidad infantil por cada mil nacidos vivos fue de 7,3. La expectativa de vida sobrepasa los 75 años. En enero de 1998 se efectuaron las elecciones de candidatos a diputados a la Asamblea Nacional del Poder Popular y de delegados a las Asambleas Provinciales. El 98,35 por ciento de los electores votaron, el 1,64 por ciento de las boletas fueron anuladas y el 3,36 por ciento fueron depositadas en blanco, lo que arroja un total de 95 por ciento de votos válidos. El 94,39 por ciento correspondió al voto unido, o sea, a la candidatura propuesta pro la Comisión Nacional Electoral. En ese mismo mes se produjo la visita a Cuba del Papa Juan Pablo II. Todo el pueblo ¾ creyentes y no creyentes¾ dio una masiva demostración de hospitalidad y respeto, tanto en la bienvenida como en las misas que ofreció y en todas sus demás actividades.

Así se puso de manifiesto la falsedad de las campañas propagandísticas de los aparatos de divulgación dominados por el imperialismo, pues todo el mundo pudo observar la libertad con que actuó y se expresó Su Santidad en todo momento. En conclusión, todo el accionar imperialista y contrarrevolucionario ignora algo vital en nuestra historia: la capacidad de resistencia de nuestro pueblo, la inteligencia y la habilidad de nuestra dirección revolucionaria y la justeza de la lucha de este país por su independencia.

Como contenido proponemos un breve recorrido a través de la historia de Cuba, dividida en tres Períodos. Período colonial, Período neocolonial y Período revolucionario. Ello responde al criterio de la formación nacional, diferenciando en su desarrollo el Período de gestación de la nacionalidad bajo el colonialismo español; el siguiente se abre con la creción del estado nacional cubano aunque en una evidente situación de dependencia respecto a los Estados Unidos y finalmente, el Período Revolucionario, en el cual la nación alcanza una existencia plenamente soberana.

Período Colonial 1492 - 1898

Cuando Cristóbal Colón arribó a Cuba el 27 de octubre de 1492 y sus naves recorrieron durante cuarenta días la costa norte oriental de la Isla, pudo apreciar, junto a los encantos de la naturaleza exuberante, la presencia de pobladores pacíficos e ingenuos que le ofrecían algodón, hilado y pequeños pedazos de oro a cambio de baratijas.

Dos años después, al explorar la costa sur de Cuba durante su segundo viaje, el Almirante se percataría de la diversidad de esos pobladores indígenas, pues los aborígenes de la región oriental que lo acompañaban, no podían entenderse con los habitantes de la parte occidental.

Ciertamente, la población de la Isla se había iniciado cuatro milenios antes, con la llegada de diversas corrientes migratorias: las primeras probablemente procedentes del norte del continente a través de la Florida, y las posteriores, llegadas en sucesivas oleadas desde la boca del Orinoco a lo largo del arco de las Antillas.

Entre los aproximadamente 100 000 indígenas que poblaban la Isla al iniciarse la conquista española, existían grupos con distintos niveles de desarrollo sociocultural.

Los más antiguos y atrasados -ya casi extinguidos en el siglo XV- vivían de la pesca y la recolección y fabricaban sus instrumentos con las conchas de grandes moluscos. Otro grupo, sin despreciar la concha, poseía instrumentos de piedra pulida y, junto a las actividades recolectoras, practicaba la caza y la pesca. Más avanzados, los procedentes de Sudamérica -pertenecientes al tronco aruaco- eran agricultores, y con su principal cultivo, la yuca, fabricaban el casabe, alimento que no sólo podía comerse en el momento, sino que también se podía conservar. Confeccionaban objetos y recipientes de cerámica y poseían un variado instrumental de concha y piedra pulida.

Sus casas de madera y guano de palma -los bohíos- agrupadas en pequeños poblados aborígenes, constituirían durante varios siglos un elemento fundamental del habitat del campesinado cubano.

La conquista de la Isla por España se inicia casi dos décadas después del primer viaje de Colón, como parte del proceso de ocupación que se irradiaba hacia diversas tierras del Caribe. A Diego Velázquez, uno de los más ricos colonos de La Española, se encargó sojuzgar el territorio cubano, que se inició en 1510 con una prolongada operación de reconocimiento y conquista, plagada de cruentos incidentes. Alertados acerca de las tropelías cometidas por los españoles en las islas vecinas, los aborígenes de la región oriental de Cuba resistieron la invasión hispana, dirigidos por Yahatuey o Hatuey, un cacique fugitivo de La Española, quien finalmente fue apresado y quemado vivo como escarmiento.

Con la fundación de Nuestra Señora de la Asunción de Baracoa, en 1512, los españoles emprendieron el establecimiento de siete villas con el objetivo de controlar el territorio conquistado -Bayamo (1513), la Santísima Trinidad, Sancti Spíritus y San Cristóbal de La Habana (1514), Puerto Príncipe (1515)- hasta concluir con Santiago de Cuba (1515), designada sede del gobierno. Desde estos asentamientos, que en su mayoría cambiaron su primitiva ubicación, iniciaron los conquistadores la explotación de los recursos de la Isla.

La actividad económica se sustentó en el trabajo de los indígenas, entregados a los colonos por la Corona mediante el sistema de "encomiendas", una especie de concesión personal, revocable y no transmisible, mediante el cual el colono se comprometía a vestir, alimentar y cristianizar al aborigen a cambio del derecho de hacerlo trabajar en su beneficio. El renglón económico dominante en estos primeros años de la colonia fue la minería, específicamente la extracción de oro, actividad en la cual se emplearon indios encomendados así como algunos esclavos negros que se integraron desde muy temprano al conglomerado étnico que siglos después constituiría el pueblo cubano.

El rápido agotamiento de los lavaderos de oro y la drástica reducción de la población -incluidos los españoles, alistados en gran número en las sucesivas expediciones para la conquista del continente- convirtieron a la ganadería en la principal fuente de riqueza de Cuba. A falta de oro, la carne salada y los cueros serían las mercancías casi exclusivas con que los escasos colonos de la Isla podrían incorporarse a los circuitos comerciales del naciente imperio español.

Concebido bajo rígidos principios mercantilistas, el comercio imperial se desarrollaría como un cerrado monopolio que manejaba la Casa de Contratación de Sevilla, lo que no tardó en despertar los celosos apetitos de otras naciones europeas.

Corsarios y filibusteros franceses, holandeses e ingleses asolaron el Caribe, capturaron navíos y saquearon ciudades y poblados. Cuba no escapó de esos asaltos: los nombres de Jacques de Sores, Francis Drake y Henry Morgan mantuvieron en pie de guerra por más de un siglo a los habitantes de la Isla. Las guerras y la piratería también trajeron sus ventajas.

Para resguardar el comercio, España decidió organizar grandes flotas que tendrían como punto de escala obligado el puerto de La Habana, estratégicamente situado al inicio de la corriente del Golfo.

Pirateria Galeón español asaltado por piratas. Castillo del Morro

La periódica afluencia de comerciantes y viajeros, así como los recursos destinados a financiar la construcción y defensa de las fortificaciones que, como el Castillo del Morro, guarnecían la bahía habanera, se convertirían en una importantísima fuente de ingresos para Cuba. Los pobladores de las regiones alejadas, excluidos de tales beneficios, apelaron entonces a un lucrativo comercio de contrabando con los propios piratas y corsarios, que de este modo menos agresivo también burlaban el monopolio comercial sevillano. Empeñadas en sofocar tales intercambios, las autoridades coloniales terminaron por chocar con los vecinos, principalmente los de la villa de Bayamo, quienes con su sublevación de 1603, ofrecieron una temprana evidencia de la diversidad de intereses entre la "gente de la tierra" y el gobierno metropolitano. Uno de los incidentes provocados por el contrabando inspiró poco después el poema Espejo de Paciencia, documento primigenio de la historia literaria cubana.

A principios del siglo XVII, la Isla, que en ese momento contaba con unos 30 000 habitantes, fue dividida en dos gobiernos, uno en La Habana y otro en Santiago de Cuba, aunque la capital se estableció en aquella. Aunque lentamente, la actividad económica crecía y se diversificaba con el desarrollo del cultivo del tabaco y la producción de azúcar de caña. Paulatinamente se establecieron nuevos pueblos, por lo general alejados de las costas y crecieron las primitivas villas, donde comenzaba a manifestarse un estilo de vida más acomodado y a practicarse frecuentes diversiones, desde los juegos y bailes hasta las corridas de toros y los altares de cruz. De la actividad religiosa, que era con mucho la nota dominante de la vida social, quedarían importantes huellas arquitectónicas, entre las que vale como muestra el magnífico Convento de Santa Clara.

La subida al trono español de la dinastía Borbón a principios del siglo XVIII, trajo aparejada una modernización de las concepciones mercantilistas que presidían el comercio colonial. Lejos de debilitarse, el monopolio se diversificó y se dejó sentir de diverso modo en la vida económica de las colonias. En el caso cubano, ello condujo a la instauración del estanco del tabaco, destinado a monopolizar en beneficio de la Corona la elaboración y comercio de la aromática hoja, convertida ya en el más productivo renglón económico de la Isla. La medida fue resistida por comerciantes y cultivadores, lo que dio lugar a protestas y sublevaciones, la tercera de las cuales fue violentamente reprimida mediante la ejecución de once vegueros en Santiago de las Vegas, población próxima a la capital. Imposibilitados de vencer el monopolio, los más ricos habaneros decidieron participar de sus beneficios. Asociados con comerciantes peninsulares, lograron interesar al Rey y obtener su favor para constituir una Real Compañía de Comercio de La Habana (1740), la cual monopolizó por más de dos décadas la actividad mercantil de Cuba.

El siglo XVIII fue escenario de sucesivas guerras entre las principales potencias europeas, que en el ámbito americano persiguieron un definido interés mercantil. Todas ellas afectaron a Cuba de uno u otro modo, pero sin duda la más trascendente fue la de los Siete Años (1756- 1763), en el curso de la cual La Habana fue tomada por un cuerpo expedicionario inglés. La ineficacia de las máximas autoridades españolas en la defensa de la ciudad contrastó con la disposición combativa de los criollos, expresada sobre todo en la figura de José Antonio Gómez, valeroso capitán de milicia de la cercana villa de Guanabacoa, muerto a consecuencia de los combates. Durante los once meses que duró la ocupación inglesa -agosto de 1762 a julio de 1763-, La Habana fue teatro de una intensa actividad mercantil que pondría de manifiesto las posibilidades de la economía cubana, hasta ese momento aherrojada por el sistema colonial español.

ciudad Al restablecerse el dominio hispano sobre la parte occidental de la Isla, el Rey Carlos III y sus ministros "ilustrados" adoptaron una sucesión de medidas que favorecerían el progreso del país. La primera de ellas fue el fortalecimiento de sus defensas, de lo cual sería máxima expresión la construcción de la imponente y costosísima fortaleza de San Carlos de La Cabaña en La Habana; a esta se sumarían numerosas construcciones civiles, como el Palacio de los Capitanes Generales (de gobierno) y religiosas, como la Catedral, devenidas símbolos del paisaje habanero. Fortaleza San Carlos de la Cabaña Fortaleza San Carlos de la Cabaña.

El comercio exterior de la Isla se amplió, a la vez que se mejoraron las comunicaciones interiores y se fomentaron nuevos poblados como Pinar del Río y Jaruco. Otras medidas estuvieron encaminadas a renovar la gestión gubernativa, particularmente con la creación de la Intendencia y de la Administración de Rentas. En este contexto se efectuó el primer censo de población (1774) que arrojó la existencia en Cuba de 171 620 habitantes.

Otra serie de acontecimientos internacionales contribuyeron a la prosperidad de la Isla. El primero de ellos, la guerra de independencia de las Trece Colonias inglesas de Norteamérica, durante la cual España -partícipe del conflicto- aprobó el comercio entre Cuba y los colonos sublevados. La importancia de este cercano mercado se pondría de manifiesto pocos años después, durante las guerras de la Revolución Francesa y el Imperio napoleónico, en las cuales España se vio involucrada con grave perjuicio para sus comunicaciones coloniales.

En esas circunstancias se autorizó el comercio con los "neutrales" -Estados Unidos- y la economía de la Isla creció vertiginosamente, apoyada en la favorable coyuntura que para los precios del azúcar y el café creó la revolución de los esclavos en la vecina Haití. Los hacendados criollos se enriquecieron y su flamante poder se materializó en instituciones que, como la Sociedad Económica de Amigos del País y el Real Consulado, canalizaron su influencia en el gobierno colonial. Lidereados por Francisco de Arango y Parreño, estos potentados criollos supieron sacar buen partido de la inestable situación política y, una vez restaurada la dinastía borbónica en 1814, obtuvieron importantes concesiones como la libertad del comercio, el desestanco del tabaco y la posibilidad de afianzar legalmente sus posesiones agrarias.

Francisco de Arango y Parreño Pero tan notable progreso material se basaba en el horroroso incremento de la esclavitud. A partir de 1790, en sólo treinta años, fueron introducidos en Cuba más esclavos africanos que en el siglo y medio anterior. Con una población que en 1841 superaba ya el millón y medio de habitantes, la Isla albergaba una sociedad sumamente polarizada; entre una oligarquía de terratenientes criollos y grandes comerciantes españoles y la gran masa esclava, subsistían las disímiles capas medias, integradas por negros y mulatos libres y los blancos humildes del campo y las ciudades, estos últimos cada vez más remisos a realizar trabajos manuales considerados vejaminosos y propios de esclavos. La esclavitud constituyó una importante fuente de inestabilidad social, no sólo por las frecuentes manifestaciones de rebeldía de los esclavos -tanto individuales como en grupos- sino porque el repudio a dicha institución dio lugar a conspiraciones de propósitos abolicionistas.

Entre estas se encuentran la encabezada por el negro libre José Antonio Aponte, abortada en La Habana en 1812, y la conocida Conspiración de la Escalera (1844), que originó una cruenta represión. En esta última perdieron la vida numerosos esclavos, negros y mulatos libres, entre quienes figuraba el poeta Gabriel de la Concepción Valdés, (Plácido).

Gabriel de la C. Valdéz, (Plácido) El desarrollo de la colonia acentuó las diferencias de intereses con la metrópoli. A las inequívocas manifestaciones de una nacionalidad cubana emergente, plasmadas en la literatura y otras expresiones culturales durante el último tercio del siglo XVIII, sucederían definidas tendencias políticas que proponían disímiles y encontradas soluciones a los problemas de la Isla. El cauto reformismo promovido por Arango y los criollos acaudalados encontró continuidad en un liberalismo de corte igualmente reformista encarnado por José Antonio Saco, José de la Luz y Caballero y otros prestigiosos intelectuales vinculados al sector cubano de los grandes hacendados.

José de la Luz y Caballero La rapaz y discriminatoria política colonial de España en Cuba tras la pérdida de sus posesiones en el Continente, habría de frustrar en reiteradas ocasiones las expectativas reformistas. Esto favoreció el desarrollo de otra corriente política que cifraba sus esperanzas de solución de los problemas cubanos en la anexión a Estados Unidos. En esta actitud convergía tanto un sector de los hacendados esclavistas que veía en la incorporación de Cuba a la Unión norteamericana una garantía para la supervivencia de la esclavitud -dado el apoyo que encontrarían en los estados sureños-, como individuos animados por las posibilidades que ofrecía la democracia estadounidense en comparación con el despotismo hispano. Los primeros, agrupados en el "Club de La Habana" favorecieron las gestiones de compra de la Isla por parte del gobierno de Washington, así como las posibilidades de una invasión "liberadora" encabezada por algún general norteamericano.

En esta última dirección encaminó sus esfuerzos Narciso López, general de origen venezolano que, tras haber servido largos años en el ejército español, se involucró en los trajines conspirativos anexionistas. López condujo a Cuba dos fracasadas expediciones, y en la última fue capturado y ejecutado por las autoridades coloniales en 1851.

Otra corriente separatista más radical aspiraba a conquistar la independencia de Cuba. De temprana aparición -en 1810 se descubre la primera conspiración independentista lidereada por Román de la Luz-, este separatismo alcanza un momento de auge en los primeros años de la década de 1820. Bajo el influjo coincidente de la gesta emancipadora en el continente y el trienio constitucional en España, proliferaron en la Isla logias masónicas y sociedades secretas. Dos importantes conspiraciones fueron abortadas en esta etapa, la de los Soles y Rayos de Bolívar (1823), en la que participaba el poeta José María Heredia -cumbre del romanticismo literario cubano- y más adelante la de la Gran Legión del Aguila Negra alentada desde México.

También por estos años, el independentismo encontraba su plena fundamentación ideológica en la obra del presbítero Félix Varela. Profesor de filosofía en el Seminario de San Carlos en La Habana, Varela fue electo diputado a Cortes en 1821 y tuvo que huir de España cuando la invasión de los "cien mil hijos de San Luis" restauró el absolutismo. Radicado en Estados Unidos, comenzó a publicar allí el periódico El Habanero dedicado a la divulgación del ideario independentista.

Presbítero Félix Varela Su esfuerzo, sin embargo, tardaría largos años en fructificar pues las circunstancias, tanto internas como externas, no resultaban favorables al independentismo cubano.

En los años posteriores, la situación económica cubana experimentó cambios significativos. La producción cafetalera se derrumbó abatida por la torpe política arancelaria española, la competencia del grano brasileño y la superior rentabilidad de la caña.

La propia producción azucarera se vio impelida a la modernización de sus manufacturas ante el empuje mercantil del azúcar de remolacha europeo. Cada vez más dependiente de un solo producto -el azúcar- y del mercado estadounidense, Cuba estaba urgida de profundas transformaciones socioeconómicas a las cuales la esclavitud y la expoliación colonial española interponían grandes obstáculos.

El fracaso de la Junta de Información convocada en 1867 por el gobierno metropolitano para revisar su política colonial en Cuba, supuso un golpe demoledor para las esperanzas reformistas frustradas en reiteradas ocasiones. Tales circunstancias favorecieron el independentismo latente entre los sectores más avanzados de la sociedad cubana, propiciando la articulación de un vasto movimiento conspirativo en las regiones centro orientales del país.

El movimiento estalló el 10 de octubre de 1868, al levantarse en armas el abogado bayamés Carlos Manuel de Céspedes, uno de los principales conspiradores, quien en su ingenio La Demajagua proclamó la independencia y dio la libertad a sus esclavos. El alzamiento, secundado poco después por los conspiradores de Camagüey y Las Villas, logró afirmarse, no obstante la despiadada reacción hispana.

Carlos Manuel de Céspedes Mientras los españoles de las ciudades, agrupados en los cuerpos de voluntarios, sembraban el terror entre las familias cubanas convirtiéndose en un influyente factor de las decisiones políticas, el ejército colonial avanzaba sobre Bayamo -la capital insurrecta-,que los cubanos tendrían que abandonar, no sin antes reducirla a cenizas como expresión de su inclaudicable voluntad revolucionaria. En tan difíciles condiciones, el movimiento independentista logró unificarse, aprobando en Guáimaro la constitución que daba lugar a la República de Cuba en Armas.

El ejército libertador cubano, tras meses de duro aprendizaje militar, alcanzó una capacidad ofensiva que se pondría de manifiesto en la invasión de la rica región de Guantánamo por el General Máximo Gómez y las brillantes acciones libradas en las sabanas camagüeyanas por la caballería al mando de Ignacio Agramonte. Pero este avance militar se vio lastrado por las diferencias políticas en el campo revolucionario, las cuales condujeron a la deposición de Céspedes de su cargo de Presidente de la República (1873) e impidieron el tan necesario apoyo en armas y medios de los patriotas emigrados. Una influencia igualmente negativa ejerció la política de hostilidad hacia los revolucionarios cubanos adoptada por el gobierno de Estados Unidos que, frente a la gesta independentista, prefirió atenerse a su vieja política confiado en que el destino de Cuba gravitaría indefectiblemente hacia el dominio norteamericano.

El empuje militar cubano alcanzó su cenit entre 1874 y 1875, primero con la campaña de Máximo Gómez en Camagüey, jalonada por los victoriosos combates de La Sacra y Palo Seco y la batalla de Las Guásimas -donde el ejército cubano derrotó una fuerza española de más de 4 000 hombres- y la posterior invasión a Las Villas por las tropas mambisas al mando del genial general dominicano. Pero el trascendental avance estratégico resultó desvirtuado nuevamente por las disensiones intestinas que, al entorpecer la llegada de vitales refuerzos, posibilitaron que la invasión se empantanase sin conseguir su objetivo de llevar la guerra al rico territorio occidental de la Isla.

El debilitamiento del esfuerzo independentista coincidió con la recuperación de la capacidad político-militar española, cuando la restauración monárquica de 1876 puso fin a las violentas conmociones que habían caracterizado la vida de la península tras la "revolución gloriosa" (1868) y con la posterior proclamación de la república. El desfavorable sesgo de la correlación de fuerzas y el desgaste en el campo insurrecto, posibilitaron que un importante sector del movimiento independentista aceptase las propuestas del General español Arsenio Martínez Campos. La paz sin independencia firmada en el Zanjón (1878) no obtuvo el consenso de las fuerzas mambisas y en particular fue rechazada por el General Antonio Maceo, jefe de las fuerzas de la parte más oriental de la Isla, quien, no obstante su humilde origen, había escalado la más alta jerarquía del Ejército Libertador a fuerza de valentía y capacidad combativa.

Aunque las acciones militares insurrectas no pudieron sostenerse por mucho tiempo, la Protesta de Baraguá, escenificada por Maceo y sus tropas, que encarnaban los sectores más populares del movimiento revolucionario, constituyó la evidencia mayor de la irrevocable voluntad de los cubanos de continuar la lucha por la independencia.

Antonio Maceo. En la década de 1880, la Isla atravesaría por un proceso de grandes cambios económicos y sociales. La esclavitud, muy quebrantada ya por la Revolución de 1868, fue finalmente abolida por España en 1886. Ello estuvo acompañado por notables transformaciones en la organización de la producción azucarera, la cual alcanzaba definitivamente una etapa industrial. La dependencia comercial cubana respecto a Estados Unidos se haría prácticamente absoluta, y los capitales norteamericanos comenzaron a invertirse de manera creciente en diversos sectores de la economía.

La burguesía insular, alejada de aspiraciones independentistas, había dado lugar a dos formaciones políticas: el partido Liberal, más adelante denominado Autonomista, que retomaba la vieja tendencia de conseguir reformas del sistema colonial español hasta alcanzar fórmulas de autogobierno; y el partido Unión Constitucional, expresión reaccionaria de los sectores interesados en la plena integración de Cuba a España. El independentismo, reafirmado en su base popular, sería alentado sobre todo desde la emigración. Un primer estallido, la llamada "Guerra Chiquita" (1879), llevó nuevamente a los cubanos al campo de batalla en los territorios orientales y villareños, pero pudo ser sofocada después de algunos meses por su escasa organización y débil coherencia política. A ella sucederían periódicos desembarcos, conspiraciones y alzamientos, casi siempre encabezados por los jefes militares de la Guerra de los Diez Años, los cuales fueron abortados o sofocados por las autoridades españolas dada la incapacidad de articular las acciones con un movimiento de masas amplio y unido. Esa sería la obra de José Martí.

Entregado desde su adolescencia al ideal independentista, José Martí y Pérez (La Habana, 1853) sufrió prisión y destierro durante la Guerra de los Diez Años.

Sus vínculos con movimientos conspirativos posteriores, le permitieron comprender que la revolución cubana debía asentarse sobre nuevas bases programáticas y organizativas, tarea a la cual se entregó por entero.

José Martí y Pérez Dotado de exquisita sensibilidad poética y brillantes facultades oratorias, Martí poseía también un profundo pensamiento político, enriquecido por la experiencia de sus años de vida en España, Estados Unidos y distintos países latinoamericanos.

Su labor de esclarecimiento y unificación, centrada en los núcleos de emigrados cubanos, principalmente en Estados Unidos, pero con amplia repercusión en la Isla, cristalizó en 1892 con la constitución del Partido Revolucionario Cubano. Concebido como la organización única de todos los independentistas cubanos, el partido debía conseguir los medios materiales y humanos para la nueva empresa emancipadora, e investir a los jefes militares de la imprescindible autoridad política para desencadenar la "Guerra Necesaria".

Esta estalló el 24 de febrero de 1895. Martí, que desembarcó en Cuba acompañado por Máximo Gómez, Jefe del Ejército Libertador, caía poco después en la acción de Dos Ríos. Pese a esta pérdida irreparable, la revolución se desarrolló en la provincia de Oriente, donde Maceo -llegado en una expedición desde Costa Rica- había asumido el mando de las fuerzas mambisas, y se extendió poco después a Camagüey y Las Villas. Reunidos en Jimaguayú, los delegados del Ejército Libertador elaboraron la constitución que regiría los destinos de la República en Armas. La asamblea eligió presidente al patricio camagüeyano Salvador Cisneros Betancourt y designó General en Jefe y Lugarteniente General del Ejército Libertador a Máximo Gómez y Antonio Maceo, respectivamente. Poco después, Maceo partía de Baraguá al frente de una columna invasora que, unida a las fuerzas de Gómez que aguardaban en Las Villas, debía avanzar sobre el occidente de la Isla. Tras los exitosos combates de Mal Tiempo, Coliseo y Calimete, el contingente invasor penetró en la provincia habanera, llevando el pánico a las autoridades coloniales en la capital. Con la llegada de las fuerzas de Maceo a Mantua -la población más occidental de Cuba-, la invasión cumplía exitosamente su objetivo: la guerra hacía sentir sus devastadores efectos en toda la Isla, cuyos principales renglones productivos experimentaron un brusco descenso. En esta ocasión, España no podría extraer de Cuba los recursos necesarios para combatir su independencia.

Para enfrentar la insurrección generalizada, la metrópoli designó Capitán General de la Isla a Valeriano Weyler, quien llegó a Cuba y fue apoyado con cuantiosos refuerzos para desarrollar una guerra de exterminio

Pese al elevado costo humano que entrañaba este tipo de contienda - sobre todo por la reconcentración de la población campesina en las ciudades-, Weyler no pudo contener la insurrección, la campaña de Gómez en La Habana y la de Maceo en Pinar del Río mantendrían en jaque al ejército colonialista.

Víctimas de la reconcentración Aunque actuando en difíciles condiciones, las fuerzas mambisas recibían con cierta periodicidad los recursos bélicos remitidos desde la emigración por el Partido Revolucionario Cubano que, unido al armamento arrebatado al enemigo, le permitían mantener su capacidad combativa.

En diciembre de 1896 se produce la caída de Maceo en el combate de San Pedro, y es sustituido en el cargo de Lugarteniente General del Ejército Libertador por Calixto García, otro brillante general de la Guerra de los Diez Años. Gómez decide entonces concentrar sobre sí lo mejor de las fuerzas españolas, a las que somete a una demoledora campaña de desgaste en el centro de la Isla. Deja así las manos libres a García, quien libra importantes combates en Oriente, y logra la captura de las plazas fortificadas de Tunas y Guisa. Mientras, en occidente se producen miles de acciones de mediana y pequeña escala. La suerte del colonialismo español estaba echada.

El desarrollo de la revolución en Cuba, visto con creciente simpatía por el pueblo norteamericano, hacen que el 19 de abril ambas Cámaras del Congreso estadounidense aprueben la Resolución Conjunta mediante la cual el gobierno de Washington intervenia en el conflicto. Según el documento Cuba debia ser libre e independiente y Estados Unidos se retiraria de la isla cuando existieran las garantias de un gobierno estable. Cediendo en parte a presiones estadounidenses, España otorga la autonomía a Cuba, medida tardía que no surte el efecto esperado. Se produce entonces -febrero de 1898- la explosión del acorazado Maine en el puerto habanero, hecho que Washington tomará como pretexto para movilizar la opinión pública e intervenir directamente en la guerra.

Crucero Maine entrando en La Habana Aunque admite formalmente la independencia de Cuba, sin reconocer sus instituciones, Estados Unidos entra en guerra con España y, con la colaboración de las fuerzas mambisas, desembarca sus tropas en la costa sur de la zona oriental de Cuba. Las acciones se libran en torno a Santiago de Cuba.

La flota española ha quedado bloqueada en el puerto santiaguero, intenta una salida en la cual es aniquilada por la superioridad de las fuerzas navales norteamericanas. Tras el asalto a las defensas externas de la ciudad por las fuerzas cubano-estadounidenses, el mando español decide rendirse. Hecho sintomático: los jefes militares cubanos, encabezados por Calixto García son excluidos del acto de rendición y se prohíbe la entrada de sus fuerzas en la ciudad. Meses después, según el Tratado de París, España traspasará Cuba a los Estados Unidos sin que se tuviesen en cuenta para nada las instituciones representativas del pueblo cubano.

Ocupación militar 1899-1902 Con la firma del Tratado de París, la situación política de la excolonia se indefinía. Cuba dejaba de ser colonia pero, al mismo tiempo, el establecimiento de la república tampoco se realizaba. Se iniciaba un período transicional, mediado por la presencia directa de Estados Unidos en el manejo de los destinos insulares. El 1º de enero de 1899, Estados Unidos entraba formalmente en posesión de Cuba. Se materializaba así una antigua ambición. Se trataba ahora de definir el futuro de Cuba, y cualquiera que este fuese, el gobierno de Washington consideraba conveniente la desaparición de las instituciones representativas del movimiento libertador cubano.

A ello contribuirían las debilidades y contradicciones existentes entre los cubanos, sobre todo, las discrepancias surgidas entre Máximo Gómez, General en Jefe del Ejército Libertador y la Asamblea de Representantes, máximo órgano político de la Revolución. Estas discrepancias fundamentalmente se referían a los procedimientos para licenciar al Ejército Libertador.

El resultado fue la desaparición de ambas instituciones, que junto con la disolución del Partido Revolucionario Cubano (PRC) por decisión de su delegado Tomás Estrada Palma, disgregó y dejó acéfalas a las fuerzas independentistas.

La ocupación militar, legitimada por el Tratado de París del 10 de diciembre de 1898, constituyó el marco experimental para la aplicación de la política con respecto a Cuba. Para Estados Unidos este fue un período de fuertes tensiones internas y externas, matizadas por presiones internas y negociaciones alrededor de la toma de decisiones gubernamentales.

Entre los factores que incidían en la inestabilidad cubana se encontraba el manejo de la problemática del país por los sectores que de una u otra forma estaban interesados en su desenlace. A pesar de los esfuerzos de los grupos pacifistas de Estados Unidos, la tendencia anexionista en todas sus variantes se abría un espacio cada vez más importante en las esferas de poder. Sin embargo, algo que debe destacarse es que en cada una de estas variantes del anexionismo predominaba el concepto más o menos peyorativo del supuesto "infantilismo" de los cubanos. Es decir, la criatura, al empezar a dar sus primeros pasos, no podía prescindir del brazo fuerte del padre que la sostuviera, la ayudara y la protegiera de posibles caídas.

Una de las alternativas llegó a su máxima expresión en los meses finales del gobierno de John Brooke, primer gobernador militar de la Isla y consistió en traspasar la soberanía de Cuba a un gobierno civil que convirtiera a Cuba, de un solo golpe,en territorio estadounidense. Esta idea cobró fuerza entre los círculos expansionistas y sus principales voceros.

La oposición interna a esta variante y sobre todo el rechazo del pueblo cubano a esa pretensión conllevó a que el nuevo gobernador, Leonard Wood, concibiera la idea de "americanizar" a la Isla por medio de una ocupación prolongada. Esta idea tuvo dos vertientes fundamentales. La primera, era un amplio proyecto reformador centralizado "desde arriba" y en esencia implicaba la transformación de la sociedad cubana (escuelas, sistema de sanidad, sistema judicial, sistema de gobierno, ayuntamiento, etc.). La segunda línea de acción se encaminaba al fomento de la inmigración, fundamentalmente de origen anglosajón, con vista a una colonización gradual que "desde abajo" fuera introduciendo la idiosincrasia de la sociedad norteamericana.

Leonard Wood. Segundo Gobernador militar. Segundo Gobernador militar. Ocupó el mando de la isla a partir del 20 de diciembre de 1899 y lo desempeño hasta el 20 de mayo de 1902.

Sin embargo, ninguno de los proyectos tenía como objetivo transformar las caducas estructuras de la excolonia española en su tránsito hacia la independencia, sino a crear las condiciones para el fomento de un "mercado de tierra" que facilitara el traspaso de las propiedades a manos de políticos, magnates y propietarios norteños. Mientras tanto, la escasez de capitales y de fuentes de crédito colocaba a los hacendados cubanos en una situación en extremo desventajosa para el restablecimiento de sus negocios, sobre todo lo relacionado con el importante renglón azucarero, muy lesionado por la guerra.

No obstante, la necesidad de un cambio de política aumentaba por día, y desde fecha tan temprana como 1899 comenzó a ventilarse la posibilidad de preparar el terreno para la anexión, no mediante la prolongación de la ocupación militar directa, sino con el establecimiento de una república bajo determinadas condiciones. La supuesta incapacidad de los cubanos para gobernarse por sí mismos haría que muy pronto y de forma natural, ellos mismos solicitaran la anexión al poderoso vecino.

La primera piedra del edificio sería dictar las disposiciones sobre la convocatoria a la Asamblea Constituyente de Cuba, según la Ley militar No.301 del 25 de julio de 1900. De acuerdo con lo dispuesto, la Convención debía redactar y adoptar una constitución para el pueblo de Cuba, y como parte de la misma proveer y acordar con el Gobierno de Estados Unidos lo referente a las relaciones que deberían existir entre ambos gobiernos. En medio de los trabajos de la Comisión cubana encargada de dictaminar sobre las futuras relaciones entre Cuba y Estados Unidos, el Congreso norteamericano aprueba la Enmienda Platt, con la que el gobierno de Estados Unidos se otorgaba el derecho a intervenir en los asuntos internos de la Isla cuando lo entendiera conveniente.

A pesar de la oposición de los delegados a la Asamblea Constituyente, la presión norteamericana, que colocaba a los cubanos ante la disyuntiva de tener una república con la Enmienda que limitaba su independencia o de continuar la ocupación, logró que ésta quedara definitivamente aprobada por los cubanos el 12 de junio de 1901.

Caricatura de la época Caricatura de la época, que expresa la condición de dependencia y corrupción impuesta al pueblo cubano por la intervención norteamericana.

El 20 de mayo de 1902 se establece la república neocolonial. Su primer presidente, Tomás Estrada Palma, contaba con el visto bueno de las autoridades norteamericanas como posible freno a la ascendencia del liderazgo militar más radical en la vida política del país.

Inicio de la república neocolonial 20 de Mayo de 1902. Instante en que es izada la bandera cubana en el Palacio de Gobierno, al ser inaugurada la República Neocolonial. Tomás Estrada Palma Tomás Estrada Palma (1835-1908). Primer presidente de la república neocolonial. Su decisión de reelegirse en 1905 produjo un hondo malestar entre sus adversarios políticos y diversos sectores populares. Ante la inminencia de su derrota, solicitó y obtuvo una nueva intervención militar de los EEUU en Cuba.

Al mismo tiempo, el prestigio de Estrada Palma dentro de los círculos revolucionarios lo convirtió en uno de los candidatos favoritos entre amplios sectores de la población cubana. La desunión existente se acentúa al producirse el fracaso de la candidatura propuesta por Máximo Gómez, en la que Estrada Palma sería Presidente y Bartolomé Masó, quien había sido el último Presidente de la República en Armas, sería Vicepresidente.

A este primer gobierno correspondería la difícil, desagradable e ingrata tarea de formalizar los vínculos de dependencia con Estados Unidos. A tal efecto, se firmó un conjunto de tratados que incluían el de Reciprocidad Comercial, que aseguraba a Estados Unidos el control del mercado cubano y consolidaba la estructura monoproductora de la economía cubana, el Tratado Permanente, que daba forma jurídica a las estipulaciones de la Enmienda Platt y el destinado a definir el emplazamiento de las estaciones navales norteamericanas.

La peculiar austeridad del Presidente Estrada Palma le hizo ganarse un prestigio de honestidad mucho más cimentado por la desfachatez de los que le sucedieron en la jefatura del gobierno. En cambio, el anciano presidente no pudo sustraerse a las ambiciones políticas y se hizo reelegir mediante unas elecciones amañadas que inauguraron una invariable tradición en la historia de la República.

El hecho provocó la sublevación del opositor Partido Liberal, desencadenando los acontecimientos que condujeron a una nueva intervención norteamericana. Durante casi tres años, 1906-1909, la Isla se mantuvo bajo la administración estadounidense, período que contribuiría a definir los rasgos del sistema republicano con una curiosa combinación de normación jurídica y corrupción gubernativa.

2ª Intervención Norteamericana Uno de los campamentos establecidos por las tropas intervencionistas norteamericanas a partir de 1906. Jardines de la Plaza de Armas, frente al antiguo Palacio de los Capitanes Generales. La Habana. Bajo el imperio de la Enmienda Platt, los partidos políticos constituidos sobre la base del caciquismo y las clientelas -básicamente dos partidos-, el Liberal y el Conservador se disputaron el poder mediante trampas electorales y asonadas insurreccionales.

El botín del triunfador era el tesoro público, fuente de enriquecimiento para una "clase política" que, teniendo en cuenta el creciente control de la economía cubana por los capitales estadounidenses, no encontraba otra esfera donde aplicar más provechosamente su talento. La gestión gubernativa daría así motivos para frecuentes escándalos.

Tales escándalos no escasearon durante el gobierno de José Miguel Gómez (1909-1913), cuyo desempeño quedaría además marcado por la bárbara represión contra el levantamiento de los Independientes de Color, movimiento con el cual muchos negros y mulatos intentaron luchar contra la discriminación racial, aunque sin una clara conciencia de cómo hacerlo.

José M. Gómez Mayor General José Miguel Gómez(1858-1921). Ascendio a la presidencia el 28 de enero de 1909, dando por terminada la segunda ocupación militar de EEUU. Su gobierno se caracterizó por el auge de la corrupción política y administrativa y por los crímenes políticos.

Marío García Menocal El adusto conservadurismo de su sucesor, Marío García Menocal (1913-1920), no fue suficiente para ocultar numerosas corruptelas, favorecidas en este caso por la bonanza económica que propició la Primera Guerra Mundial. Menocal logró reelegirse por los procedimientos que ya eran usuales, lo que provocó una nueva rebelión de los liberales y los consiguientes aprestos intervencionistas de Estados Unidos.

General Marío García Menocal Deop(1866-1941). Tercer presidente de la república neocolonial, simbolizó el ascenso de la oligarquía neocolonial al poder. Concluyó su función con una gran fortuna personal y en proceso de convertirse en hacendado.

El gobierno de Washington, preocupado por los frecuentes trastornos políticos de su neocolonia, había diseñado una política de verdadero tutelaje -la llamada diplomacia preventiva- que alcanzó su punto culminante con la designación del general Enoch Crowder en funciones de virtual procónsul, para supervisar y fiscalizar al gobierno de Alfredo Zayas (1921-1925), cuya administración sería escenario de trascendentales movimientos políticos. El generalizado repudio a la injerencia norteamericana y la corrupción gubernamental dieron lugar a diversas corrientes de expresión de las reivindicaciones nacionalistas y democráticas.

Alfredo Zayas y Alfonso Dr. Alfredo Zayas y Alfonso (1861-1934). Cuarto presidente cubano, su gobierno se caracterizó por la abierta ingerencia del gobierno norteamericano y por una serie de escándalos públicos con motivo de medidas gubernamentales y operaciones financieras que afectaban el tesoro nacional en beneficio de intereses particulares de extranjeros y nativos. El movimiento estudiantil manifestaba un marcado radicalismo que, vertebrado en el propósito de una reforma universitaria, rebasaría rápidamente el marco en el que había surgido para asumir francas proyecciones revolucionarias bajo la dirección de Julio Antonio Mella.

El movimiento obrero, cuyas raíces se remontaban a las décadas finales del siglo XIX, había seguido también un curso ascendente matizado por huelgas -la de los aprendices en 1902 y la de la moneda en 1907 entre las más importantes- que más tarde llegaron a constituir una verdadera oleada debido a la inflación generada por la I Guerra Mundial.

Julio Antonio Mella Mac Partland Julio Antonio Mella Mac Partland (1903-1929). Una de las figuras cimeras del movimiento revolucionario cubano en la república neocolonial. Fundador de la Federación de Estudiantes Universitarios, la Universidad popular José Martí, la Liga Antiimperialista y el Partido Comunista de Cuba. Fue asesinado en México el 10 de enero de 1929, por agentes al servicio de Gerardo Machado. El avance ideológico y organizativo del proletariado, en el cual se dejaban sentir los ecos de la Revolución de Octubre en Rusia, cristalizaría en la constitución de una central obrera nacional en 1925.

Coincidentemente, y como expresión de la conjunción de las corrientes políticas más radicales del movimiento personificadas en Mella y Carlos Baliño, se constituiría en La Habana el primer Partido Comunista.

Los malestares político y social tenían causas muy profundas. La economía cubana había crecido muy rápidamente durante las dos primeras décadas del siglo, estimulada por la reciprocidad comercial con Estados Unidos y la favorable coyuntura creada por la reciente guerra mundial. No obstante ese crecimiento era extremadamente unilateral, basado de modo casi exclusivo en el azúcar y en las relaciones mercantiles con Estados Unidos. Por otra parte, los capitales norteamericanos que habían afluido a la Isla con ritmo ascendente eran los principales beneficiarios del crecimiento, puesto que controlaban el 70 por ciento de la producción azucarera además de su infraestructura y los negocios colaterales.

El bienestar económico derivado de este proceso -del cual dan testimonio las fastuosas casas de El Vedado-, además de muy desigualmente distribuido, revelaría una extraordinaria fragilidad. Ello se puso de manifiesto en 1920, cuando una brusca caída en el precio del azúcar provocó un crac bancario que dio al traste con las instituciones financieras cubanas. Poco después, cuando la producción azucarera del país alcanzaba los 5 millones de toneladas, se hizo evidente la saturación de los mercados, claro indicio de que la economía cubana no podía continuar creciendo sobre la base exclusiva del azúcar. La opción era el estancamiento o la diversificación productiva, pero esta última alternativa no era posible, pues no lo permitían la monopolización latifundiaria de la tierra y la dependencia comercial de Estados Unidos.

El ascenso de Gerardo Machado a la presidencia en 1925 representa la alternativa de la oligarquía frente a la crisis latente. El nuevo régimen intenta conciliar en su programa económico los intereses de los distintos sectores de la burguesía y el capital norteamericano, ofrece garantías de estabilidad a las capas medias y nuevos empleos a las clases populares, todo ello combinado con una selectiva pero feroz represión contra adversarios políticos y movimientos opositores.

Gerardo Machado General Gerardo Machado Morales, presidente de la república entre 1925 y 1933 Bajo una aureola de eficiencia administrativa, el gobierno intentó poner coto a las pugnas de los partidos tradicionales, asegurándoles el disfrute del presupuesto estatal mediante la fórmula del cooperativismo. Con el consenso que logró, Machado decidió reformar la constitución para perpetuarse en el poder.

No obstante los éxitos parciales alcanzados durante los primeros años de mandato, la dictadura machadista no consiguió acallar la disidencia de los políticos excluidos, y mucho menos aplastar el movimiento popular. Acosadas por los excesos cometidos por el régimen y el rápido deterioro de la situación económica bajo los efectos de la crisis mundial de 1929, estas fuerzas mostraron creciente beligerancia. Con los estudiantes y el proletariado como soportes fundamentales, la oposición a Machado desencadenó una interminable sucesión de huelgas, intentos insurreccionales, atentados y sabotajes.

La dictadura respondió con un aumento de la represión, que llegó a niveles intolerables. En 1933, el tambaleante régimen de Machado estaba a punto de dar paso a una revolución.

Alarmada por la situación cubana, la recién estrenada administración de Franklin D. Roosevelt designó embajador en La Habana a B. Summer Welles, con la misión de encontrar una salida a la crisis dentro de los mecanismos tradicionales de dominación neocolonial. Pero la mediación de Welles se vio sobrepasada por los acontecimientos: el 12 de agosto Machado huía del país, derrocado por una huelga general.

Rúben Martínez Villena Rúben Martínez Villena (1899-1934). Intelectual revolucionario que se entrego a la causa de la clase obrera, convirtiendose en artifice de la organización unitaria del ploletariado, inspirador del potente movimiento huelguistico hasta la caida de Machado, y su máximo lider. Ideologo y figura central del PCC desde 1927, fallecio víctima de la tuberculosis el 16 de enero de1934.

El gobierno provisional que crearon los sectores derechistas de la oposición bajo los auspicios del embajador norteamericano sobreviviría apenas un mes. Un levantamiento de las clases y soldados del ejército junto con el Directorio Estudiantil Universitario y otros grupos insurreccionales llevó al poder un gobierno revolucionario presidido por Ramón Grau San Martín. Este gobierno, principalmente por iniciativa de Antonio Guiteras, Secretario de Gobernación, aprobó y puso en práctica diversas medidas de beneficio popular, pero, hostilizado por Estados Unidos y por la oposición y víctima en gran medida de sus propias contradicciones internas, sólo pudo sostenerse unos meses en el poder. Factor fundamental en la caída de este gobierno sería el ex sargento Fulgencio Batista -devenido de la noche a la mañana coronel jefe del ejército -, quien ejerció su influencia negativa en el proceso político.

Antonio Guiteras Antonio Guiteras Holmes (1906-1935). Uno de los lideres de la lucha revolucionaria y antiimperialista durante la década del 30, fue asesinado por la dictadura Mendieta-Caffery-Batista el 8 de mayo en El Morrillo, Matanzas, cuando se disponia a salir del país para preparar una expedición contra ese gobierno. Los partidos oligárquicos restaurados en el poder, a pesar del irrestricto apoyo norteamericano expresado en la abrogación de la Enmienda Platt, y las medidas de estabilización económica -principalmente el sistema de cuotas azucareras y un nuevo tratado de reciprocidad comercial-, mostraron una franca ineptitud en el ejercicio del gobierno.

Por esta razón, los destinos del Estado serían efectivamente regidos por Batista y sus militares. Pero esta forma autoritaria se reveló incapaz de ofrecer una salida estable a la situación cubana. Ello condujo a una transacción con las fuerzas revolucionarias y democráticas - debilitadas por divisiones internas- que serían plasmadas en la Constitución de 1940. Con esta nueva Carta Magna, que recogía importantes reivindicaciones populares, se abrió un nuevo período de legalidad institucional.

Fulgencio Batista El primer gobierno de esta etapa estuvo presidido por Fulgencio Batista, cuya candidatura había sido respaldada por una coalición de fuerzas en la que participaban los comunistas. Esta alianza, aunque reportó importantes conquistas al movimiento obrero, no fue comprendida por otros sectores populares, y se convirtió en factor histórico de división entre las fuerzas revolucionarias.

Durante el gobierno de Batista, la situación económica experimento una mejoría propiciada por el estallido de la Segunda Guerra Mundial, coyuntura que beneficiaría aun más al sucesor, Ramón Grau San Martín, quien resultó electo en 1944 gracias al amplio respaldo popular que le granjearon las medidas nacionalistas y democráticas dictadas durante su anterior gobierno. Ni Grau, ni Carlos Prío Socarrás (1948-1952) -ambos líderes del Partido Revolucionario Cubano (auténtico)-, fueron capaces de aprovechar las favorables condiciones económicas de sus respectivos mandatos.

Ramón Grau San Martín Las tímidas y escasas medidas reformistas apenas afectaron las estructuras de propiedad agraria y de dependencia comercial que bloqueaban el desarrollo del país. Sí se valieron, en cambio, de la bonanza económica que reportaba la recuperación azucarera para llevar el saqueo de los fondos públicos a magnitudes sin precedentes. La corrupción administrativa se complementaba con el auspicio de numerosas bandas gansteriles, que los auténticos utilizaron para expulsar a los comunistas de la dirección de los sindicatos en medio de la propicia atmósfera de la guerra fría. El repudio a la bochornosa situación imperante fue canalizado por el movimiento cívico político de la ortodoxia, cuyo carismático líder, Eduardo Chibás, se suicidaría en 1951 en medio de una encendida polémica con personeros gubernamentales.

Aunque todo auguraba el triunfo ortodoxo en las elecciones de 1952, las esperanzas se verían frustradas por un golpe militar. El descrédito en que la experiencia auténtica había sumido a las fórmulas reformistas y las instituciones republicanas, así como la favorable disposición hacia un gobierno de "mano dura" por parte de los intereses norteamericanos y algunos sectores de la burguesía criolla, favorecieron las ambiciones de Fulgencio Batista, quien a la cabeza de una asonada militar, asaltó el poder el 10 de marzo de 1952.

La inercia e incapacidad de los partidos políticos burgueses para enfrentar al régimen castrense -al cual se adhirieron algunos de estos partidos- contrastó con la beligerancia de los sectores populares, en especial de la joven generación que recién nacía a la vida política. Cuartel Moncada De sus filas nació un movimiento de nuevo tipo, encabezado por Fidel Castro (Birán, 1926), un joven abogado cuyas primeras actividades políticas se habían desarrollado en el medio universitario y las filas de la ortodoxia. Preconizando una nueva estrategia de lucha armada contra la dictadura, Fidel Castro se dio a la silenciosa y tenaz preparación de esa batalla. El "Moncada" fue el motor pequeño que echo a andar el motor grande. Las acciones se desencadenarían el 26 de julio de 1953, con los asaltos simultáneos a los cuarteles Moncada, en Santiago de Cuba y Carlos Manuel de Céspedes, en Bayamo, concebidos como detonantes de una vasta insurrección popular.

Al fracasar la operación, decenas de asaltantes que cayeron prisioneros fueron asesinados. Otros sobrevivientes, entre los que se encontraba Fidel Castro, fueron juzgados y condenados a severas penas de prisión. En el juicio que se les siguió, el joven líder revolucionario pronunció un brillante alegato de autodefensa -conocido como "La Historia me absolverá"-, en el cual fundamentaba el derecho del pueblo a la rebelión contra la tiranía y explicaba las causas, vías y objetivos de la lucha emprendida. Este alegato se convirtió en el programa de la revolución.

Entretanto, la dictadura enfrentaba la crítica coyuntura creada por el descenso de los precios del azúcar con la manida fórmula de la restricción productiva. Para contrarrestar sus efectos depresivos, el gobierno inicia una movilización compulsiva de recursos financieros que, en proporción apreciable, terminarían en las arcas de los personeros del régimen. No obstante el fomento de nuevos renglones productivos en las dos décadas precedentes, la economía cubana, uncida al azúcar, no alcanzaba un crecimiento satisfactorio. Evidencia máxima de ello era la masa de desempleados y subempleados que ya, a mediados de la década de 1950, llegaría a constituir la tercera parte de la fuerza laboral del país.

El intento de la tiranía por legalizar su estatus mediante unas espurias elecciones en 1954, serviría al menos para aplacar su saña represiva. La circunstancia fue aprovechada por el movimiento de masas que en 1955 ascendió de manera significativa y logró la amnistía de los presos políticos -entre ellos los combatientes del Moncada- y escenificó huelgas obreras de gran importancia, sobre todo en el sector azucarero. En ese mismo año se funda el Movimiento Revolucionario 26 de Julio, constituido por Fidel Castro y sus compañeros, y un año más tarde se crea el Directorio Revolucionario, que agrupa a los elementos más combativos del estudiantado universitario.

La desacertada política de ascensos, el estímulo a entronizar el nepotismo, el favoritismo, la adulonería y la falta de preparación técnica y profesional de algunos de los principales jefes y oficiales del Ejército, constituyeron elementos que influyeron en la decisión de un grupo de oficiales con preparación académica conspirar por mejorar la profesionalidad de la institución. Estos oficiales llamados "Puros" podían ser localizados principalmente en el Campamento Militar de Columbia, la Fortaleza de la Cabaña y en las escuelas militares. Entre ellos se destacaban: José Ramón Fernández, José Orihuela, Enrique Borbonet, Ramón Barquín, Manuel Varela Castro, entre otros. Una denuncia provocó la detención de todos los complotados y el aborto del intento sedicioso.

Otro hecho que preocupo al régimen batistiano fue el asalto al cuartel "Domingo Goicuría" el 29 de abril de 1956. Unos 50 hombres alrededor de las 12:00 atacan e intentan ocupar el cuartel "Goicuría". La inmensa mayoría de los combatientes eran militantes de la organización auténtica (OA) y estaban dirigidos por Reinold García. La acción resultó un fracaso rotundo porque eran esperados, la prueba está en el saldo de la acción: 17 asaltantes muertos sin ningún herido, mientras el Ejército no tuvo bajas. El asalto a este cuartel, sede del Regimiento No 4 de la Guardia Rural, en Matanzas, constituyó un elemento que estimuló a los órganos de inteligencia y represión actuar con más energía y, en particular, a desarticular, neutralizar y no subestimar a los grupos de conspiradores pertenecientes a los auténticos.

Tras demostrar la imposibilidad de toda lucha legal contra la tiranía, Fidel Castro marcha hacia México con el propósito de organizar una expedición liberadora e iniciar la guerra revolucionaria. Por su parte, los partidos burgueses de la oposición ensayan una nueva maniobra conciliadora con Batista en busca de una salida "política" a la situación. El fracaso terminaría por hundirlos en el desprestigio. El 2 de diciembre de 1956, Fidel Castro desembarcaba al frente de la expedición del yate Granma en las Coloradas, provincia de Oriente. yate Granma

El desembarco de los expedicionarios del yate Granma dio inicio a la lucha guerrillera en las montañas el 2 de diciembre de 1956. Dos días antes, los combatientes clandestinos del Movimiento 26 de Julio, al mando de Frank País, habían llevado a cabo en Santiago de Cuba un levantamiento de apoyo al desembarco.

Al no coincidir ambas acciones, el levantamiento terminaba en un fracaso. Tras el revés del lugar llamado Alegría de Pío, que dispersara al contingente expedicionario, Fidel Castro y un puñado de combatientes lograban ganar el firme de la Sierra Maestra para constituir el núcleo inicial del Ejército Rebelde. Su carta de presentación sería, un mes después, la toma del pequeño cuartel de La Plata, acción que serviría para desmentir las versiones propaladas por la dictadura acerca del total exterminio de los expedicionarios.

En 1957, mientras el Ejército Rebelde se gestaba en las montañas con una serie de acciones -entre las más importantes se encuentra el combate de El Uvero-, en las ciudades se desarrollaba con gran ímpetu la lucha clandestina. El 13 de marzo de ese año, un destacamento del Directorio Revolucionario realiza un ataque al Palacio Presidencial en La Habana, con el propósito de ajusticiar al tirano, pero fracasan. En esta acción caería en combate José Antonio Echeverría, presidente de la Federación Estudiantil Universitaria. A los atentados y actos de sabotaje, la tiranía respondería con un incremento de las torturas a los detenidos y una oleada de crímenes. En el mes de julio, el asesinato de Frank País provocaría una huelga espontánea que paralizó gran parte de la nación. Poco después, en septiembre, el alzamiento del puesto naval de la ciudad de Cienfuegos pondría en evidencia las profundas grietas en las fuerzas armadas del batistato. A finales de año, el ejército fracasa en su ofensiva contra la Sierra Maestra, en la que ya se han consolidado dos columnas guerrilleras.

A principios de 1958, el movimiento revolucionario decide acelerar la caída del tirano mediante una huelga general con características de insurrección.

En la Sierra Maestra, Fidel Castro crea dos nuevas columnas al mando de los comandantes Raúl Castro y Juan Almeida, respectivamente, quienes deben abrir dos frentes guerrilleros en otras zonas montañosas de Oriente. La huelga convocada el 9 de abril se malogra con graves pérdidas para las fuerzas revolucionarias. Batista cree llegado el momento de liquidar la insurrección, y en el verano lanza una ofensiva de 10 000 hombres sobre la Sierra Maestra.

Ejército Rebelde La estrategia empleada por el Ejército Rebelde puso fin a la tiranía de Batista. En feroces combates y batallas -Santo Domingo, El Jigüe, Vegas de Jibacoa, y otros-, las tropas rebeldes derrotan a los batallones de la tiranía que logran penetrar en la Sierra y los obliga a retirarse.

Ese es el viraje definitivo. Los partidos de la oposición burguesa, que hasta entonces han maniobrado para capitalizar la rebeldía popular, se apresuran en reconocer el indiscutible liderazgo de Fidel Castro.

Columnas rebeldes parten hacia diversos puntos del territorio nacional, entre ellas las de los comandantes Ernesto Che Guevara y Camilo Cienfuegos, quienes avanzan hacia la provincia de Las Villas. En esa zona ya operan diversos grupos de combatientes, entre otros los del Directorio Revolucionario y el Partido Socialista Popular (Comunista). El 20 de noviembre, el Comandante en Jefe de las tropas rebeldes, Fidel Castro, dirige personalmente la batalla de Guisa, que marca el comienzo de la definitiva ofensiva revolucionaria.

Ejército Rebelde y Pueblo: Unidad y Acción. En acciones coordinadas, las ya numerosas columnas del II y III frentes orientales van tomando las poblaciones aledañas para cerrar el cerco sobre Santiago de Cuba. Che Guevara, en Las Villas, toma uno tras otro los pueblos a lo largo de la carretera central y asalta la ciudad de Santa Clara, capital provincial, mientras que, por su parte, Camilo Cienfuegos rinde en tenaz combate el cuartel de la ciudad de Yaguajay.

El 1º de enero de 1959, Batista abandona el país. En una maniobra de última hora, bendecida por la embajada norteamericana, el general Eulogio Cantillo intenta crear una junta cívico-militar. Fidel Castro conmina a la guarnición de Santiago de Cuba a que se rinda y al pueblo a una huelga general que, apoyada masivamente por todo el país, aseguraría la victoria de la Revolución.

Apenas instalado en el poder, el gobierno revolucionario inició el desmantelamiento del sistema político neocolonial. Se disolvieron los cuerpos represivos y se garantizó a los ciudadanos, por primera vez en largos años, el ejercicio pleno de sus derechos. La administración pública fue saneada y se confiscaron los bienes malversados. De esta manera se erradicó esa tan funesta práctica de la vida republicana. Los criminales de guerra batistianos fueron juzgados y sancionados, se barrió a la corrompida dirección del movimiento obrero y se disolvieron los partidos políticos que habían servido a la tiranía.

La designación del Comandante en Jefe Fidel Castro como Primer Ministro en el mes de febrero, imprimiría un ritmo acelerado a las medidas de beneficio popular. Se aprobó una rebaja general de alquileres; las playas, antes privadas se pusieron a disposición del pueblo para su disfrute y se intervinieron las compañías que monopolizaban los servicios públicos.

Un hito trascendental en este proceso sería la Ley de Reforma Agraria, aprobada el 17 de mayo,la cual eliminaba el latifundio al nacionalizar todas las propiedades de más de 420 hectáreas de extensión, y entregaba la propiedad de la tierra a decenas de miles de campesinos, arrendatarios y precaristas.

Firma de la Ley de Reforma Agraria El programa del Moncada comenzaba a cumplirse: los campesinos son dueños de sus tierras. Esta medida, que eliminaba uno de los soportes fundamentales del dominio neocolonial, suscitó la airada respuesta de los intereses afectados. El gobierno de Estados Unidos no había ocultado su disgusto por el triunfo de la Revolución y, tras promover una malintencionada campaña de prensa, adoptó una política de hostigamiento sistemático contra Cuba, alentando y apoyando a movimientos contrarrevolucionarios con el propósito de desestabilizar el país.

Los obstáculos interpuestos por el presidente Manuel Urrutia a las transformaciones revolucionarias provocaron en julio la renuncia de Fidel Castro al premierato, cargo al que retornaría días después en medio de multitudinarias manifestaciones de apoyo que determinaron la renuncia del presidente y su sustitución por Osvaldo Dorticós. En octubre aborta una sedición militar en Camagüey orquestada por el jefe de esa plaza, el comandante Hubert Matos, en abierto contubernio con latifundistas y otros elementos contrarrevolucionarios de la localidad. Entretanto, los crecientes actos de sabotaje y el terrorismo comenzaron a cobrar víctimas inocentes.

Para enfrentar la oleada contrarrevolucionaria, se crean las Milicias Nacionales Revolucionarias y los Comités de Defensa de la Revolución, organizaciones que, junto a la Federación de Mujeres Cubanas, la Asociación de Jóvenes Rebeldes y otras constituidas con posterioridad, posibilitaron una participación más amplia del pueblo en la defensa de la Revolución. La permanente hostilidad norteamericana se materializa en sucesivas medidas encaminadas a desestabilizar la economía cubana y aislar el país del resto de la comunidad internacional. A ello la Revolución responde con una dinámica política exterior que amplía las relaciones y establece convenios con otros países -incluidos los socialistas- en una prueba de su firme decisión de romper la tradicional dependencia comercial. En julio de 1960, tras conocer la supresión de la cuota azucarera cubana por el gobierno de Washington, Fidel Castro anuncia la nacionalización de todas las propiedades norteamericanas en la Isla. A esta medida seguiría, pocos meses después, la decisión de nacionalizar las empresas de la burguesía cubana que, definitivamente alineada junto a Estados Unidos y los sectores oligárquicos, se había entregado a sistemáticas maniobras de descapitalización y sabotaje económico. Pero las agresiones norteamericanas no se limitaron al terreno de la economía. Mientras fomentaba la creación de organizaciones y bandas contrarrevolucionarias de alzados en distintas regiones del país, a las que suministraba armamento y otros abastecimientos, la administración Eisenhower -que rompe relaciones con Cuba en enero de 1961- había iniciado la preparación de una brigada mercenaria con el propósito de invadir la Isla.

La invasión se iniciaría el 17 de abril por la zona de Playa Girón, tras un bombardeo sorpresivo a las bases aéreas cubanas. En el sepelio de las víctimas de este ataque, Fidel Castro proclamó el carácter socialista de la Revolución, algo que se percibía ya a partir de las medidas tomadas en los meses finales de 1960. Bastaron menos de 72 horas para que el pueblo aplastase a la brigada mercenaria que la Agencia Central de Inteligencia (CIA) había tardado meses en adiestrar. Pese a esta histórica derrota, Estados Unidos no cejó en su propósito de aplastar a la Revolución Cubana.

Mediante el "Plan Mangosta" se dispuso una sucesión de operaciones de agresión que no descartaban la intervención militar directa.

Victoria de Playa Girón Girón, primera gran derrota del imperialismo en América. Ello conduciría a una grave crisis internacional en el mes de octubre de 1962, al conocerse la instalación de cohetes soviéticos en la Isla. Los compromisos mediante los cuales se dio solución a la crisis, no pusieron fin a las prácticas de agresión del imperialismo.

Asimismo, la acción decidida de nuestro pueblo, organizado en las Milicias Nacionales Revolucionarias y también en las Fuerzas Armadas, enfrentó a las bandas armadas contrarrevolucionarias. El bandidaje se liquidó definitivamente en 1965, cuando la última banda organizada que actuó en el país, la de Juan Alberto Martínez Andrades, fue capturada el 4 de julio. Otros bandidos dispersos que trataban de huir de la justicia revolucionaria fueron capturados durante los meses siguientes. Así llegó a su fin la guerra sucia impuesta al pueblo cubano por el imperialismo y las clases reaccionarias, enfrentamiento armado que se extendió durante casi seis años y afectó a todas las provincias del país.

En esta guerra sucia impuesta por Estados Unidos, entre 1959 y 1965, actuaron en todo el territorio nacional 299 bandas con un total de 3 995 efectivos. Entre los combatientes de las tropas regulares y milicianas que participaron en las operaciones, más las víctimas de los crímenes de los bandidos, perdieron la vida 549 personas y muchas otras personas quedaron incapacitadas. El país tuvo que gastar alrededor de mil millones de pesos en esos difíciles años para la economía nacional.

La combinación de las acciones militares con las de carácter político e ideológico desempeñaron un papel decisivo en la victoria sobre los bandidos. La derrota del bandidismo en Cuba demostró la imposibilidad de obtener la victoria en una guerra de guerrillas contra un pueblo armado cuando este protagoniza una Revolución.

En el ámbito internacional, Estados Unidos conseguía separar a Cuba de la Organización de Estados Americanos (OEA) y la mayor parte de las naciones latinoamericanas, salvo la honrosa excepción de México, rompieran relaciones con Cuba. No obstante, la Revolución Cubana fortalecía sus vínculos con el campo socialista y los países del Tercer Mundo, participa en la constitución del Movimiento de Países No Alineados y desarrolla una activa política de solidaridad hacia los movimientos de liberación nacional y de apoyo a los mismos. La nación que resistiera decididamente todo tipo de agresiones armadas debía sobrevivir también al férreo cerco económico. Estados Unidos había suprimido todo comercio con la Isla y se esforzaba por sumar a otros estados a tan criminal bloqueo. Cuba se veía así privada de suministros vitales para su agricultura y su industria. Pero la activa solidaridad de la Unión Soviética y otros países socialistas, unida al tenaz esfuerzo laboral y la inventiva del pueblo, posibilitaron que la economía nacional no sólo se mantuviera funcionando, sino que también creciese.

En medio de notables dificultades económicas, se logró eliminar el desempleo y garantizar a la población la satisfacción de sus necesidades fundamentales.

Una vasta campaña de alfabetización en 1961, suprimía la vieja lacra del analfabetismo.

Pese al éxodo de profesionales y técnicos alentado desde Estados Unidos, particularmente sensible en el área de la salud, la creación de un servicio médico rural permitía llevar la asistencia médica a los más apartados rincones del país. El 22 de diciembre de 1961 Cuba se declaró Territorio Libre de Analfabetismo. El sistema educacional alcanza también por primera vez una completa cobertura nacional y un extenso programa de becas pone la educación media y superior al alcance de toda la población.

La calidad de vida se vio enriquecida gracias a una amplia labor de difusión cultural, que se materializó en ediciones regulares -y generalmente masivas- de obras literarias, la creación y sustento de múltiples conjuntos artísticos, la promoción del movimiento de aficionados, y una amplia producción y exhibición cinematográfica. En el mismo sentido influye la generalización de la práctica de deportes, la cual sustentaría una creciente y destacada participación de deportistas cubanos en lides deportivas internacionales.

Tan considerable esfuerzo popular no hubiera podido materializarse sin una apropiada conducción política. Desde el primer año de la Revolución, en las bases y direcciones de las organizaciones revolucionarias comienza una integración que no estaría exenta de dificultades. En marzo de 1962, poco después de que Fidel Castro denunciara la existencia de deformaciones sectarias en el proceso de creación de las organizaciones revolucionarias, se comienza la construcción de lo que sería el Partido Unido de la Revolución Socialista. Este adopta como fundamento la selección de su militancia sobre la base de la ejemplaridad de trabajadores elegidos en el seno de sus colectivos laborales. Un hito decisivo en la materialización de la unidad será la constitución del Comité Central del Partido Comunista de Cuba en 1965, como máxima instancia de dirección de la Revolución.

En 1963 de había adoptado una estrategia de desarrollo económico que, tomando en consideración las características de la economía cubana y las perspectivas comerciales con la URSS y otros países socialistas, tenía como pivote la agricultura, en la que se planteaba producir 10 millones de toneladas de azúcar para 1970. Este era sin duda un formidable reto, si se tiene en cuenta las condiciones organizativas, técnicas y materiales del país. Al enfrentar este reto se produjeron distorsiones. El fracaso de la "zafra de los 10 millones" daría paso a una revisión de esa política.

A partir de 1971, se revitalizan las organizaciones revolucionarias y se inicia la institucionalización del país. Como culminación de una profunda reorganización, el Partido Comunista de Cuba celebra su primer congreso, después de haber sometido sus principales documentos a una amplia discusión popular. El 24 de febrero de 1976 se proclama una nueva Constitución, aprobada en plebiscito por el voto secreto y directo del 95,7 por ciento de la población mayor de 18 años. Se crean las distintas instancias del Poder Popular, mediante un proceso que tiene como base la elección de los delegados de circunscripción, entre los diversos candidatos propuestos por los ciudadanos en reuniones populares según la zona de residencia.

Durante estos años se verifica también un afianzamiento de la posición internacional de Cuba. El restablecimiento de relaciones diplomáticas con Perú, Panamá, Chile y otros países latinoamericanos, rompe el cerco tendido por Estados Unidos en la década anterior. Tras la firma de convenios comerciales con la Unión Soviética -cuyos favorables términos de intercambio se alejaban de las desiguales prácticas del mercado internacional- Cuba ingresa en el Consejo de Ayuda Mutua Económica (CAME).

En 1976, tropas cubanas enviadas a Africa a solicitud del gobierno de Angola, contribuyen a liberar a ese país de la intervención sudafricana. Poco después otro contingente cubano participará en la defensa de Etiopía de la agresión somalí.

La celebración en La Habana de la 6ta. Reunión Cumbre de los Países No Alineados en 1979, evidencia el prestigio ganado por la Revolución.

"Ser Internacionalistas es saldar nuestra propia deuda con la Humanidad". Fidel Tras un breve lapso de distensión durante los primeros años del gobierno del Presidente James Carter, las relaciones cubano-norteamericanas se deterioran con el incremento de la agresividad de la política estadounidense al final de la referida administración. Con la ascensión a la presidencia de Estados Unidos de Ronald Reagan, las acciones contra la Revolución se incrementaron al máximo. El gobierno estadounidense crea las mal llamadas radio Martí y TV Martí, intensifica el espionaje contra la Isla, realiza maniobras militares, ensaya ataques aéreos y trata de sancionar a Cuba en la Comisión de Derechos Humanos de la ONU. Se puso sobre el tapete la posibilidad de una agresión directa.

Cuba responde con el perfeccionamiento del sistema defensivo del país y elabora la doctrina de la "Guerra de Todo el Pueblo".

Su esencia radica en que cada cubano tenga un lugar, una forma y un medio en la lucha contra la posible agresión imperialista. La preparación del pueblo en las Milicias de Tropas Territoriales, las Brigadas de Producción y Defensa y las Zonas de Defensa frenaron las intenciones imperialistas de una agresión directa.

Milicianos Milicias de Tropas Territoriales Con la Revolución, Cuba, además de obtener su verdadera independencia y rescatar su dignidad nacional, eliminó toda forma de explotación y erradicó la discriminación racial y la de la mujer. A esto deben añadirse los logros sociales y los significativos avances económicos alcanzados en el país.

El período de 1980 a 1985 se caracterizó por avances y logros significativos en el desarrollo económico y social, a pesar del incremento sistemático de la agresividad imperialista y de fenómenos climatológicos adversos. Sin embargo, a partir de 1985, comienzan a hacerse evidentes ciertas deficiencias y tendencias negativas, relacionadas fundamentalmente con la aplicación del sistema de dirección y planificación.

En abril de 1986, el Presidente de los Consejos de Estado y de Ministros, Fidel Castro, planteó la necesidad de iniciar un proceso de rectificación de errores y tendencias negativas que diera solución a los problemas que frenaban y deformaban los principios vitales y originales de la Revolución Cubana, tales como la constante participación popular en las decisiones y tareas, la unidad entre el desarrollo económico y social, la creación del hombre nuevo del cual habló el Che, el rescate de valores históricos, principalmente el pensamiento martiano y una aplicación más creadora del marxismo-leninismo. No obstante las deficiencias e insuficiencias y la necesidad de perfeccionar el trabajo de construcción socialista, el pueblo cubano había alcanzado conquistas realmente impresionantes.

En la salud se creó un sistema integral que va desde el médico de la familia y los policlínicos hasta hospitales especializados y centros de investigación. Así, la asistencia médica gratuita forma una red que cubre la atención a toda la población desde el círculo infantil, la escuela y el centro de trabajo, hasta el hogar.

En la educación, nuestro país muestra el mayor índice de alfabetización en América Latina, con nueve grados como promedio de escolaridad. No existe un solo niño sin escuela. Año tras año ha crecido la cifra de profesores, investigadores, maestros, médicos y demás profesionales universitarios. En lo que respecta al deporte, Cuba se ubicó entre los diez primeros países del mundo. Comentario aparte merece el desarrollo científico-técnico, devenido factor vital para la supervivencia de la patria y la Revolución.

Ser cultos es el unico modo de ser libres. Se fundaron instituciones como el Centro de Ingeniería Genética y Biotecnología, el Centro Nacional de Investigaciones Científicas, el cardiocentro de cirugía infantil William Soler (mayor del mundo), el Centro de Inmunoensayo y el Centro de Trasplantes y Regeneración del Sistema Nervioso.

Nivel científico-investigativo

Expresión de este desarrollo es la creación de un equipo de resonancia magnética del sistema Evalimage para la visualización y análisis termográfico de imágenes y el bisturí láser cubano. En Cuba se realizan trasplantes de riñón, hígado, corazón y corazón-pulmón. Además se han efectuado importantes aportes a la Medicina como la vacuna contra la meningitis meningocócica, el interferón alfa leucocitario humano, el descubrimiento de una sustancia que cura el vitiligo y la obtención del factor de crecimiento epidérmico. Cuba ha alcanzado un alto nivel científico-investigativo.

Inmersa en el desarrollo y perfeccionamiento de esta obra se encontraba la Revolución cuando se produce el derrumbe del campo socialista y la desintegración de la URSS. Estos hechos se reflejaron dramáticamente en la sociedad cubana, puesto que la economía del país estaba integrada a esa comunidad. Tal integración estaba condicionada aun más por el férreo, cruel e ilegal bloqueo que Estados Unidos mantuvo y mantiene sobre Cuba desde los primeros años de la Revolución, y que por añadidura siempre limitó extraordinariamente la posibilidad de relaciones con el mundo capitalista. En 1989, Cuba concentraba el 85 por ciento de sus relaciones comerciales con la URSS y el resto del campo socialista. En este intercambio se establecieron precios justos que evadían el intercambio desigual, característico de las relaciones con países capitalistas desarrollados. Al propio tiempo, se aseguraba el suministro de tecnologías y la obtención de créditos en términos satisfactorios de plazos e intereses.

Al producirse el derrumbe del socialismo en Europa y la desintegración de la URSS, en un período muy corto, Cuba disminuyó su capacidad de compra de 8 139 millones de pesos en 1989, a 2 000 millones en 1993.

La caída del socialismo en Europa oriental y en la URSS, desencadenó una gran euforia en el gobierno de los Estados Unidos y entre los grupos contrarrevolucionarios cubanos en Miami. Se vaticinaba que el desmoronamiento de la Revolución Cubana era cosa de días o de semanas. Llegaron a realizar gestiones políticas para la organización e integración de un nuevo gobierno. Sin embargo, pasaban los meses, se ampliaba la crisis, pero en Cuba no había descomposición.

Hay que decir que desde julio de 1989, el Comandante en Jefe Fidel Castro alertó acerca de la posibilidad de la desaparición del campo socialista e incluso acerca de la desintegración de la URSS, y ya en octubre de 1990, elaboró las directivas para enfrentar el Período Especial en tiempo de paz. Este era un concepto de la doctrina militar de "Guerra de Todo el Pueblo", referido a las medidas para encarar el bloqueo total, golpes aéreos y desgaste sistemático, así como una invasión militar directa.

En 1991, se efectúa el IV Congreso del PCC en el que se analiza la situación y se precisa la necesidad de salvar la Patria, la Revolución y el Socialismo, es decir, la obra que tanta sangre, sacrificio y esfuerzo había costado al pueblo cubano en más de cien años de lucha. En este congreso se tomaron importantes acuerdos relativos a las modificaciones a la Constitución, los estatutos del Partido y se sentaron las bases de la estrategia para resistir y comenzar la recuperación.

En la estrategia trazada se pusieron en práctica una serie de medidas encaminadas a lograr la elevación de la eficiencia económica y la competitividad, el saneamiento financiero interno, soluciones al endeudamiento interno; la reinserción en la economía internacional, incentivar la inversión de capital extranjero, el fortalecimiento de la empresa estatal cubana, condición esta necesaria y sin la cual no puede haber socialismo. También se analizó la necesidad de ampliar y perfeccionar los cambios económicos que fuese necesario hacer, de manera gradual y ordenada.

Como era de suponer, el imperialismo norteamericano y los grupos apatridas de Miami, molestos ante la realidad de la resistencia cubana, incrementaron las acciones para difamar a la Revolución, desestabilizarla y arreciar aún más el bloqueo económico.

Así, a mediados de 1992, el gobierno estadounidense aprueba la Ley Torricelli que, entre otras cosas, otorga al Presidente de Estados Unidos la potestad de aplicar sanciones económicas a países que mantengan relaciones comerciales con Cuba y prohíbe el comercio de subsidiarias de empresas norteamericanas radicadas en terceros países con la Isla. Esa ley constituyó un paso más en el intento de rendir al pueblo cubano por hambre.

Sin embargo, a pesar de la Ley Torricelli, Cuba comienza a expandir su comercio, obtiene algún financiamiento para determinadas actividades económicas y empresas de varias naciones comienzan a realizar inversiones y establecer vínculos económicos con el país.

Por otra parte, en febrero de 1993, año más agudo de la crisis, se realizan elecciones, cuyos resultados demuestran fehacientemente el apoyo popular a la Revolución: el 99,7 por ciento de los electores emiten su voto y sólo el 7,3 por ciento lo hace en blanco o anula la boleta.

No obstante, la camarilla anticubana de Estados Unidos recurre otra vez al intento de generar la subversión interna, actos terroristas, sabotajes, infiltración de agentes de la CIA, e intensifican la propaganda contra y hacia Cuba. Más de mil horas de radio se dirigen a la Isla. También priorizan la estimulación de las salidas ilegales del país, preferentemente mediante el robo de embarcaciones e incluso de aviones.

Esto último dio lugar, en julio de 1994, al incremento del robo de embarcaciones por parte de personas presionadas fundamentalmente por la situación económica, aunque hubo casos de asesinatos. En estas circunstancias se efectuó el robo del remolcador 13 de marzo, que fue abordado por más de 60 personas con la idea de viajar hacia Estados Unidos. A pesar de las advertencias sobre el mal estado de la embarcación, iniciaron la fuga perseguidos por otros remolcadores, uno de los cuales chocó con el perseguido y se produjo un accidente. Todas las embarcaciones que llegaron al lugar hicieron grandes esfuerzos de rescate, pero no pudieron impedir que perecieran unas 32 personas. De este accidente se hizo una gran campaña en la que se acusaba al gobierno cubano de ordenar el hundimiento de la embarcación.

Ante estos hechos, el gobierno cubano decidió no impedir las salidas ilegales, lo que obligó a la Administración norteamericana a sentarse a la mesa de negociaciones y firmar el 9 de septiembre de 1994 un acuerdo migratorio con Cuba. Después de 36 años, Estados Unidos se vio en la necesidad de tomar medidas que desestimularan las salidas ilegales hacia ese país.

En julio de 1995, de nuevo el pueblo cubano dio una contundente demostración de unidad y apoyo a la Revolución al celebrarse las elecciones para delegados al Poder Popular. Urnas electorales custodiadas por pioneros

El voto directo y secreto garantiza la expresión libre de cada ciudadano. A pesar de la campaña desplegada por la propaganda reaccionaria, que orientaba la abstención en los comicios, el 97,1 por ciento de los electores ejercieron el voto, el 7 por ciento de las boletas fueron anuladas y el 4,3 por ciento depositadas en blanco. Es decir, más del 87 por ciento del electorado expresó su actitud de apoyo a la Revolución.

Las frustraciones de la camarilla contrarrevolucionaria del exilio cubano y algunos sectores del gobierno norteamericano, después del espejismo provocado por el derrumbe del campo socialista, volvieron a la carga, ahora con un proyecto propio del hombre de las cavernas: la Ley Helms-Burton.

Esta Ley, prevé un bloqueo económico total, absoluto e internacional. También pretende impedir la inversión extranjera y cortar todo tipo de financiamiento y suministro desde el exterior del país. Establece diversas sanciones a las empresas y empresarios que mantengan relaciones económicas con Cuba. Además legaliza el apoyo de Estados Unidos a los grupos contrarrevolucionarios de la Isla y establece el derecho de ese país a determinar qué tipo de gobierno, de sociedad y de relaciones deberá tener Cuba después de derrocada la Revolución. En fin, pretende rendir por hambre al pueblo cubano y prácticamente anexar el país a Estados Unidos.

Después de aprobada la ley en el Congreso de Estados Unidos, los grupos de ultraderecha aprovechan el incidente provocado por la organización contrarrevolucionaria de Miami "Hermanos al Rescate" cuando el 24 de febrero de 1996 se derriban dos avionetas que en diversas ocasiones habían violado el espacio aéreo cubano -lo que había provocado varias advertencias al gobierno de Estados Unidos- para presionar a la Administración norteamericana a que firmara la ley, que entró en vigor en agosto de ese mismo año.

Ella no sólo ha concitado el rechazo de todo el pueblo cubano, sino de prácticamente la totalidad de los pueblos y gobiernos del mundo, así como de las organizaciones e instituciones internacionales. Pruebas de ello son, entre otros, las votaciones contra el bloqueo en la ONU, el acuerdo de la OEA en rechazo a la ley Helms-Burton, las posiciones de México y Canadá, de la Unión Europea y del Grupo de Río.

Cuba, a pesar de los efectos negativos y de la creación de una situación más compleja y difícil que genera dicha ley, ha continuado la aplicación de su estrategia y paulatinamente, con serenidad y firmeza, logró detener el descenso económico y obtener una reanimación gradual en los años sucesivos.

Por otra parte, se han mantenido los sistemas de salud y educación y la seguridad social. No ha quedado ningún cubano desamparado y en el año de 1997 la tasa de mortalidad infantil por cada mil nacidos vivos fue de 7,3. La expectativa de vida sobrepasa los 75 años.

En enero de 1998 se efectuaron las elecciones de candidatos a diputados a la Asamblea Nacional del Poder Popular y de delegados a las Asambleas Provinciales. El 98,35 por ciento de los electores votaron, el 1,64 por ciento de las boletas fueron anuladas y el 3,36 por ciento fueron depositadas en blanco, lo que arroja un total de 95 por ciento de votos válidos.

El 94,39 por ciento correspondió al voto unido, o sea, a la candidatura propuesta por la Comisión Nacional Electoral.

En ese mismo mes visita a Cuba el Papa Juan Pablo II. Todo el pueblo - creyentes y no creyentes- dio una masiva demostración de hospitalidad y respeto, tanto en la bienvenida como en las misas que ofreció y en todas sus demás actividades. Así se puso de manifiesto la falsedad de las campañas propagandísticas de los aparatos de divulgación dominados por el imperialismo, pues todo el mundo pudo observar la libertad con que actuó y se expresó Su Santidad en todo momento.

Visita de Juan Pablo II a Cuba Su santidad Juan Pablo II visitó a Cuba en enero de 1998. En conclusión, todo el accionar imperialista y contrarrevolucionario ignora algo vital en nuestra historia: la capacidad de resistencia de nuestro pueblo, la inteligencia y la habilidad de nuestra dirección revolucionaria y la justeza de la lucha de este país por su independencia.

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